GLOBUS
[index]
[Aktuelles]
[Demokratie +]
[BL-OKKUPY]
[REVOLUTION?]
[INTERNATIONAL]
[SOLIDARITÄT]
[AKW-INFO]
[Rezepte]
[Unsere Welt]
[Lateinamerika]
[Kuba]
[KinoTheater Museum]
[Veranstaltungen]
[EMPFEHLUNG]
[MUSIK & KUNST]
[NGO-INFO'S]
[ZUKUNFT]
[Humor]
[Freimus]
[10 x Trödelei]
[Links]
[Impressum]
[REICHTUMSUHR]
[Baden in Berlin]
[Technik & so]
[Downloads]
[Unbenannt46]

GEFAHNDET WIRD NACH DEN ZERSTÖRERN
Eine Initiative vom Jugendnetzwerk für politische Aktionen fahndet mit Plakaten nach der »Kapitalistischen Klimazerstörerbande«.

GESUCHT KAPIBANDE

Aus ihrer Sicht gehören dazu   auch Mitglieder der Kohlekommission, etwa die RWE AG und der Bundesverband der Deutschen Industrie. Gefahndet wird auch nach den Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, die Förderer der  Braunkohleförderung und Nutzung.

In der Kohlekommission fehlen wichtige Stimmen:
Weder Kirchenvertreter noch Jugend- organisationen sind beteiligt, auch Be- troffene   aus dem globale Süden nicht.

Einer von ihnen ist bereits vor Gericht gezogen:
Der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya hat den CO2-Produzenten RWE wegen der Folgen des Klimawandels verklagt. Er wohnt in Huaraz in den
peruanischen Anden. Über dem Ort ragt ein Gletscher in einen Bergsee.
Das Eis droht zu schmelzen, den Bergsee zu fluten und Huaraz zu über- schwemmen
.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



ES IST SO:
WENN WAHLEN IM IMPERIALISTISCHEN HERRSCHAFTSBEREICH ETWAS ÄNDERN WÜRDEN, WÄREN SIE VERBOTEN!

Wieso funktioniert das mit den Wahlen so gut für die, an der Macht?

KANN ES FUNKTIONIERENDE DEMOKRATIE GEBEN,
WENN ALLE INFORMATIONEN DIE ALS GRUNDLAGE
FÜR BÜRGERENTSCHEIDUNGEN  NOTWENDIG  SIND   GEFÄLSCHT;
VERFÄLSCHT UND VERLOGEN SIND? !

AÜ?ERDEM:
“DIE AUSWERTUNGSLOGIK IN DEN GEHIRNEN ALLER MENSCHEN,
VON KINDHEIT AN, DURCH  IDEOLOGIE PRO-KAPITALISMUS
MANIPULIERT WURDE“?


NATO raus aus Deutschland – Deutschland raus aus der NATO
 Material für eine von Freidenkern und Arbeiterfotografie initiierte
 Kampagne der Friedensbewegung
http://www.arbeiterfotografie.com/raus-aus-der-NATO-NATO-raus

 Nun die Kündigung des Truppenstationierungsvertrages zur zentralen
 Forderung machen!
 Anneliese Fikentscher, Andreas Neumann
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25318

 Aktuelle ubersicht der NRhZ 25.10.2018
http://www.nrhz.de/flyer/index.php

 Liebe freunde,
 "NATO raus aus Deutschland – Deutschland raus aus der NATO", das ist
 doch die einzig richtige antwort auf die aufloesung des INF-vertrags
 zwischen USA und russische Foederation durch die heutige US-regierung.

 Unser freund Rainer Thiel muss das auch noch verstehen, dass dies ein
 vertrag von 2 intanzen ist, die wenn dann nur von ihrer eigenen
 bevoelkerung in die mangel genommen werden koennen. Seine
 weitergeleitete email von der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative
 (www.natwiss.de) habe ich angehaengt.

 Die richtige antwort hierauf kann nur der vorschlag der Freidenker und
 der NRhZ sein. Was anderes geht doch nicht. Und damit sind wir auch auf
 dem weg einer voelligen entmilitarisierung des planeten. Weil ohne dem
 haben wir keine zukunft. Da sind wir uns doch bestimmt einig.

 Wir muessen die substanzlosen akteure des politischen ueberbaus und all
 diese korrupten mitlaeuferInnen mit unseren eigenen perspektiven und
 visionen konfrontieren. So entsteht dann der raum einer freien debatte
 um unsere zukunft. Schritt fuer Schritt.
 mit lieben gruessen, willi
 Asuncion, Paraguay

 

#######################################3 Jahre zuvor:


Blockupy
Der Termin der feierlichen Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt
war der 18. März 2015 – die Nachricht kam passend während des Blockupy- Festivals. Auch das Festival selbst war eingroßer Erfolg. Die vielen produktiven Diskussionen, unser demonstrativer Besuch der EZB und die breite internationale Vernetzung haben uns motiviert, nun am 18.3. unmissverständlich deutlich zu machen: „Es gibt nichts zum Feiern am Krisenregime! Let’s take over the Party!“

Wir laden euch daher herzlich dazu ein, gemeinsam in die Planung zu den Aktionen, die wir seit drei Jahren Blockupy gemeinsam vorbereitet haben, einzusteigen.
Sonntag, 18. Januar 2015, von 11: 00 bis 17:30 Uhr im DGB-Haus, Wilhelm- Leuschner-Str.69 – 77, in Frankfurt a.M.

Am 18. März werden Regierungsvertreter_innen aus der ganzen EU sich zur bisherigen Krisenpolitik beglückwünschen. Diesen Tag werden wir zu unserem machen und damit ein Zeichen gegen die Verarmungspolitik der Troika und ihr autoritäres Durchregieren setzen. Unser Ziel ist es, mit Tausenden von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa und darüber hinaus die Straßen rund um den Eurotower zu blockieren und diesen Event der Macht und des Kapitals zu stören. Schließlich gibt es nichts zu feiern, wenn sich Regierungsvertreter_innen zu dieser Form von Krisenpolitik gratulieren und den kapitalistischen Normalzustand abfeiern, während überall Menschen am Existenzminimum leben. Nicht zuletzt, weil diese Politik der Standortkonkurrenz das Anwachsen von Rechtspopulismus und Faschismus befördert hat.

Damit es uns gelingt, die Party zu übernehmen, ist einiges zu tun. Wir müssen Antworten auf unterschiedliche Fragen finden und uns gemeinsam abstimmen:
Wir müssen entscheiden, wie wir, wann und wo genau diese Zeichen setzen. Wie machen wir den Tag zu unserem? Wie machen wir Frankfurt zu einem Ort des massenhaften, transnationalen, ungehorsamen Widerstands und zu einem Tag eines breiten öffentliche Protest, in der ganz Frankfurt auf der Straße ist?
Wie erreichen wir all jene, die sich jetzt noch nicht vorstellen können, sich praktisch gegen das Krisenregime zu wehren? Was sind unsere ersten Schritte zu einer breiten Mobilisierung und wie wehren wir uns zugleich gegen die reaktiona¨ren Krisenlösungsversuche von rechts?
Wie ermöglichen wir den transnationalen Widerstand und eine umfassende internationale Beteiligung?

Das erste Aktiventreffen vor der Eröffnung findet am 18. Januar 2015 in Frankfurt (Main) statt.
Am Vortag trifft sich das europaweite Blockupy-Bündnis und kommen einige der bestehenden AGs zusammen, um die praktischen Grundlagen zu schaffen, dann am 18. in einem gemeinsamen Plenum die wesentlichen Entscheidungen zu treffen. Am Sonntag wird es für alle eine AG-Phase geben, damit sich möglichst viele in den dann folgenden zwei Monaten an Blockupy beteiligen. Denn wie schon in den letztem Jahren, ist Blockupy immer das, was wir daraus machen, gerade jetzt, in den AGs zur Vorbereitung und Umsetzung starker Proteste am 18.3.

Der genaue Vorschlag für die Tagesordnung des Aktiventreffens wird im Januar fertig.
Wir können aber jetzt schon auf folgende Inhalte und zentralen Punkte hinweisen:
Wir brauchen einen Beschluss des Plenums wie genau unsere Aktion, wie Kundgebungen und Demonstrationen, d.h. die Gesamtchoreografie des Tages am 18. März aussehen soll. Die verschiedenen Arbeitsgruppen müssen wieder reaktiviert werden – es ist eine Menge zu erledigen für einen erfolgreichen Protest – damit es auch wirklich UNSERE Party wird.

Kommt zahlreich! Sagt den Termin weiter und bringt Freund_innen,Genoss_innen und Kolleg_innen mit, die bisher noch nicht dabei sind!

Wir freuen uns auf ein spannendes Treffen, auf Eure Erfahrungen und Anregungen und die gemeinsamen Beratungen für Blockupy 2015.

Kontakt Website: www.blockupy.org    E-Mail: newsletter@blockupy.org (Newsletter Redaktion)
kontakt@blockupy.org (Ko-Kreis)
Social Web:
Euer Blockupy Koordinierungskreis 18. Dezember 2014
https://www.facebook.com/blockupy.europe
https://twitter.com/blockupy
https://www.youtube.com/user/BlockupyWebteam

 

DIE "STADTVÄTER" IN FRANKFURT ALS BÜTTEL DER FINANZMAFIA
Ausnahmezustand in Frankfurt am Main: Versammlungen verboten, Demos verboten, Konzert verboten. Tausende Polizisten sollen Protest gegen Banken verhindern....

EIN VOLLER ERFOLG
Blockupy-Protest blieb friedlich
30.000 Teilnehmer laut Veranstalter
20. 000 Teilnehmer laut Polizei
Dabei hat die Polizei vergessen ihre eigenen über 5.000 offiziellen Teilnehmer mit zu zählen!
Über 30.000  Kapitalismuskritiker haben am Sonnabend in der Finanzmetropole Frankfurt gegen die Macht der Banken und das Krisenmanagement der Europäischen Union protestiert. Bis auf einige wenige Provokationen seitens der Polizei in Richtung des „Schwarzen Blocks" ist die genehmigte Demonstration friedlich verlaufen. Permanente Lautsprecherdurchsagen: "Lasst euch nicht durch die Polizei provozieren", zeigten letzlich Wrkung. Die Demo war von etwa 5 000 martialisch herausgeputzten Polizei-Beamten bedrängt und begleitet worden.
Im breiten Blockupy-Bündnis sind auch Organisationen des linken Spektrums, sowie Gewerkschaften, die Linkspartei und das globalisierungskritische Attac - Netzwerk vereint. Blockupy wollte an den Aktionstagen den „Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner Ausgangspunkte tragen: mitten ins des Ungeheuers ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz der Europäischen Zentralbank und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne".
Das Blokupy Netzwerk hatte zu Aktionstagen aufgerufen mit dem Ziel, den Geschäftsbetrieb der Banken in Frankfurt am Main lahmzulegen. Bis auf die Demonstration am Sonnabend hatte die Stadt aber alle Veranstaltungen verboten - durch das eigene Polizeiaufgebot hatte sich die Stadt jedoch quasi selbst lahm gelegt, ganz im Sinne des Netzwerks:
Das Bankenviertel rund um die Europäische Zentralbank war während der Proteste weit- räumig abgesperrt, Einzelhändler schlossen ihre Geschäfte.
Viele Banken und Büros blieben ebenfalls geschlossen. Die Aktivisten protestierten, gegen die Schuldenpolitik der Bundesregierung und der EU , sie kamen aus Frankreich, Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, Ungarn und anderen Ländern. Ein enormer Erfolg", dass man über 30.000 Menschen  mobilisieren konnte. Die Zehntausende Demonstranten habenen sich laut und deutlich gegen die „europaweite Verarmungspolitik" ausgesprochen.
Die Deutsche Botschaft in Rom und das Deutsche Konsulat in Neapel sowie das Konsulat in Venedig wurden besetzt aus Solidarität mit Blockupy und gegen die Demonstrationsverbote des Deutschen Regime in Frankfurt!
FR ONLINE BERICHTET:
Sieg für Blockupy
Vorab wurde fast nur über die mögliche Randale berichtet. Doch die mit 25000 Teilnehmern größte Demonstration, die Frankfurt seit Jahren erlebt hat, bleibt friedlich. Das Blockupy-Bündnis hat sein Ziel erreicht. Eine Chronik des Tages aus Sicht unserer Reporter....
Im Zug laufen Gruppen aus Italien, Spanien, Griechenland. Und eine Gruppe, die immer wieder ruft: "Ole, Ole, Ole, Kommunismus, Ole, Ole." Die Polizei schätzt die Zahl der Teilnehmer mittlerweile auf über 13.000....14.04 Uhr: Die Demonstranten bedanken sich immer wieder lautstark bei der Polizei dafür, dass diese die Stadt selbst blockiert....14.45 Uhr: Die Polizei ist jetzt doch mit behelmten Hundertschaften im Demonstrationszug, obwohl es dafür keinen Anlass gibt. Ein Sprecher des Blockupy-Bündnisses beklagt, die Einsatzkräfte wollten provozieren....
14.57 Uhr: In der Schweizer Straße haben Geschäfte und Banken geschlossen...Mehr als 25000 Menschen sitzen jetzt in der Taunusanlage, zwischen den Bäumen hallt Musik. Es ist die größte Demonstration, die Frankfurt in diesem Jahrtausend erlebt hat, sie ist bunt, laut und friedlich...
Westend-Bewohner melden sich in der Redaktion und klagen über tieffliegende Polizeihubschrauber. Beschwerden bei der Polizei würden abgewehrt mit dem Hinweis, es gebe eine "Demonstrationsgroßlage".....Dutzend Aktivisten am Freitag beim deutschen Honorarkonsul in Venedig aufliefen. Am Samstag kamen zudem vor der Botschaft in Wien etwa 30 Aktivisten zusammen. Das Auswärtige Amt bestätigte der dapd diese Vorfälle........
http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/blockupy-frankfurt-liveticker-polizisten-draengen-sich-unter-demonstranten%2c15402798%2c16071038.html


* Mehr als 25.000 bei Blockupy-Demo gegen europaweites Spardiktat
* Trotz Verbotsorgie den europäischen Widerstand sichtbar gemacht

Mehr als 25.000 Menschen aus ganz Europa demonstrieren derzeit in Frankfurt am Main gegen das europaweite Spardiktat der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF. Die Demonstration ist der Abschluss der europäischen Aktionstage des Blockupy-Bündnisses vom 16. bis 19. Mai in
der Bankenstadt. "Das ist ein enormer Erfolg", sagte Blockupy-Sprecher Christoph Kleine. "Trotz der andauernden Diffamierung unseres Protests und der Verbotsorgie durch die Stadt Frankfurt ist es uns gelungen, den europäischen Widerstand gegen die unsoziale und undemokratische Kürzungspolitik an einen ihrer Ausgangspunkte – den Finanzstandort Frankfurt – zu tragen."
Blockupy-Sprecher Roland Süß ergänzte: "25.000 Menschen sagen heute hier im Bankenzentrum Deutschlands laut und deutlich: Diese europaweite  Verarmungspolitik geschieht nicht in unserem Namen! Wir sind solidarisch mit den Menschen in Griechenland und anderen europäischen Ländern, die bereits jetzt existenziell unter dem Sozialkahlschlag leiden. Wir brauchen einen Rettungsschirm für die Menschen, nicht für die Banken."

Das Blockupy-Bündnis kritisierte erneut scharf die tagelangen Versammlungsverbote der Stadt Frankfurt. Der Verlauf der Aktionstage habe die Gefahrenprognose von Stadt und Polizei ad absurdum geführt. Es sei überdeutlich geworden, dass die von Stadt, Polizei und hessischem Innenministerium entworfenen Horrorbilder jeder realistischen Grundlage entbehren und allein politisch motiviert sind. Mit Drohszenarien, Panikmache, Schikanen und massenhaften rechtswidrigen Aufenthaltsverboten hätten Stadt und Polizei alles getan, um Menschen davon abzuhalten, sich an den Protesten zu beteiligen. Thomas Occupy: "Die Blockupy-Aktionstage mit der Besetzung des Paulsplatzes und des
Römerbergs sowie die heutige Demonstration zeigen: Wir lassen nicht zu, dass Frankfurt zur demokratiefreien Zone wird. Empörung lässt sich nicht verbieten."


* Blockupy: EZB und Bankenviertel erfolgreich blockiert
Dezentrale Aktionen im ganzen Stadtgebiet / Über 500 Demonstranten in Gewahrsam genommen

Nach den Besetzungen des Paulsplatzes und des Römerberges am gestrigen Donnerstag hat das Blockupy-Bündnis auch am Freitag sein Aktionsziel erreicht. "Der Finanzplatz Frankfurt ist weitgehend lahmgelegt, der Geschäftsbetrieb der EZB und anderer Banken in der Stadt erfolgreich gestört", sagte Blockupy-Sprecher Christoph Kleine. Das Bündnis kritisierte erneut scharf das Versammlungsverbot in der ganzen Stadt sowie die Platzverweise und Ingewahrsamnahmen von mehr als 500 Demonstranten allein am Freitagvormittag. "Ginge es nach der Frankfurter Stadtregierung und dem hessischen Innenministerium wäre Frankfurt bis Samstag eine grundrechts- und demokratiefreie Zone. Doch Protest und Empörung lassen sich nicht verbieten. Grundrechte leben davon, dass die Menschen sie sich nehmen."

Seit heute morgen sind mehrere tausend Aktivistinnen und Aktivisten in der ganzen Innenstadt unterwegs und machen mit dezentralen Aktionen, spontanen Kundgebungen, Blockaden, Flashmobs, Straßentheater und Musik ihren Protest gegen die europaweite Verarmungspolitik und das
Versammlungsverbot in der Bankenstadt sichtbar.

Blockupy-Sprecher Roland Süß: "Entschlossen und bunt machen wir den europaweiten Widerstand gegen das Spardiktat der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF am Finanzstandort Frankfurt sichtbar. Unser Protest ist Ausdruck unserer Solidarität mit den Menschen in Griechenland und anderen südeuropäischen Ländern, die bereits jetzt massiv unter der europaweiten Verarmungspolitik leiden. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich unserem Protest anzuschließen und morgen an der großen internationalen Demonstration zu beteiligen."

Nachdem am heutigen Freitagvormittag erstmals ein Gespräch zwischen dem Blockupy-Bündnis und der Frankfurter Versammlungsbehörde stattgefunden hat, bei dem es wirklich um die gesetzlich vorgeschriebene Kooperation ging, steht fest: Die internationale Demonstration am morgigen Samstag,
19. Mai, ist gesichert.

"Nach den ausdauernden Versuchen der Behörden, Frankfurt zur demonstrationsfreien Zone zu erklären, ist das ein weiterer großer Erfolg der Blockupy-Aktionstage", sagte Bündnissprecher und Demoanmelder Werner Rätz. "Die konsequent demokratische Haltung und der Mut, mit dem
die Aktivistinnen und Aktivisten ihre Anliegen vorgetragen haben, hat sich ausgezahlt."

Im Kooperationsgespräch wurden Routen und Zeitabläufe der Demonstration besprochen sowie organisatorische Details geklärt. Die Auftaktkundgebung wird um 12 Uhr auf dem Baseler Platz beginnen, gegen 13 Uhr wird sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen. Er geht über den Untermainkai, Mainkai, Kurt-Schumacher-Straße, Konrad-Adenauer-Straße, Bleichstraße,
Hochstraße und Opernplatz in die Taunus- und Gallusanlage, wo dann die Abschlusskundgebung in Sichtweite der EZB stattfinden wird.

Das Bündnis zeigte sich erfreut, dass der Protest gegen die europaweite Kürzungspolitik in endlich auch in Deutschland sichtbar werde. Martin Glasenapp, ebenfalls Blockupy-Sprecher und Demoverantwortlicher: "Die Aktionstage waren ein wichtiger Beitrag zur politischen Kultur in
Deutschland. Die Demonstration wird ein großartiger Abschluss sein.
Kommt alle morgen nach Frankfurt!"

PRESSEMELDUNGEN
Polizei und Demonstranten liefern sich Katzundmausspiel
Polizei macht Kontrollen am Hauptbahnhof +++ Demonstranten blockieren Schweizer Straße +++ Anonymous legt vorübergehen die Web-Seite der Stadt lahm +++ Aktuelle Bilder von den Blockupy- Aktionen. 16.00 Uhr: Eine erste Bilanz
http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/blockupy-frankfurt-liveticker-polizei-und-demonstranten-liefern-sich-katzundmausspiel,15402798,16063712.html

Frankfurt im Ausnahmezustand
Blockupy-Proteste: Die Ruhe vor dem Sturm
Blockupy-Proteste: Polizei nimmt Aufenthaltsverbote zurück
Blockupy: 5000 Polizisten während Aktionstage im Einsatz
http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt%2c15402798%2c15227934.html 

Stellungnahme der evangelischen Kirche Frankfurt zu den Blockupy-Aktionstagen:
http://frankfurt-evangelisch.de/der-komplette-beitrag/items/kirche-zu-blockupy.html


Attac Deutschland Frankfurt a.M., 18. Mai 2012
* Neues Statut für die EZB
* Attac fordert grundlegende Reform zur Krisenbekämpfung und -verhinderung


Anlässlich der laufenden Blockupy-Proteste in Frankfurt forderte das Attac-Netzwerk ein völlig neues Statut für die EZB, das die Möglichkeit zur Staatenfinanzierung ebenso einschließt, wie eine Regulierung zur Verhinderung von Spekulationsblasen.

Dazu Karsten Peters, Finanzmarkt-Experte von Attac: "Das Statut der EZB eignet sich nur für eine Schönwetterökonomie. Zur Bewältigung der Eurozonen-Krise und um Finanzmarktstabilität zu gewährleisten, ist es mit seinem einseitigen Fokus auf Preisstabilität völlig unzureichend. Es muss
für die EZB möglich sein, unmittelbar oder über eine zwischengeschaltete öffentliche Bank Staaten zu finanzieren. Nur so können diese die nötige Unabhängigkeit von privaten Investoren erreichen. Durch entsprechende Garantien hätte die EZB die Dynamik der Eurozonen-Krise unterbrechen können."

Des Weiteren hätte aus der Sicht von Attac das EZB-System eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Preisblasen spielen können. Peters: "Mit einer kleinen Änderung bei den verpflichtenden Einlagen im EZB-System, mit sogenannten Aktivmindestreserven bezogen auf einzelne Anlageklassen hätte
zum Beispiel die Entstehung von Immobilienblasen wie in Irland oder Spanien verhindert werden können." Die Finanzmärkte und ihre Krisen hätten eine derartige Dimension und Dynamik, dass eine zukunftsfähige Zentralbank auch solche Aufgaben erfüllen müsse.

Die Vertreter von Attac erklärten, dass die EZB zum Schauplatz der Proteste werde, weil sie wesentlich für die Kürzungspolitik und damit für die Verarmung in vielen europäischen Ländern verantwortlich sei, während sie gleichzeitig die Banken mit billigem Geld versorge.

„Als Mitglied der Troika ist die EZB ein Rammbock für die Kürzungspolitik im Süden Europas und damit mitverantwortlich für die dortigen Verarmungsdynamiken,“ erklärte Alexis Passadakis, Mitglied im Rat von Attac. „Gleichzeitig stellte die EZB den Banken in den letzten Monaten eine Billion an zinsgünstigen Krediten zur Verfügung. Die institutionelle Unabhängigkeit der EZB ist eine Farce: Denn damit wird de facto eine Politik allein für die Finanzinstitutionen gemacht, und gegen große Teile
der europäischen Bevölkerung. Dringend notwendig ist daher eine demokratische Kontrolle der EZB.“


* EZB darf Griechenland nicht weiter erpressen
* Attac fordert Schuldenaudit und ausreichend Liquidität für griechisches Bankensystem

Scharf kritisiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Strategie der Europäischen Zentralbank, mehreren griechischen Banken keine weitere Liquidität zur Verfügung zu stellen. "Mit dieser Entscheidung beteiligt sich die EZB an der Erpressung Griechenlands. Sie will das Land
zwingen, die desaströse Austeritätspolitik fortzuführen, die weder tragbar noch erfolgreich ist", sagte Thanos Contargyris von Attac Hellas, der gerade auf dem Weg von Athen nach Frankfurt ist, um an den
Blockupy-Protesten teilzunehmen. Angesichts erster Berichte über einen drohenden Bankrun in Griechenland, warf er der EZB vor, eine dramatische Eskalation der Krise in Kauf zu nehmen.

"Statt zuzusehen, wie die EZB sich jetzt auch noch massiv in die griechischen Wahlen einmischt, muss endlich die Zentralbank selbst unter demokratische Kontrolle gestellt werden", so Stephan Lindner, Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis des globalisierungskritischen Netzwerks Attac, der in Frankfurt bereits an den Blockupy-Protesten teilnimmt. "Die EZB trägt große Mitschuld an dem wirtschaftlichen Desaster, das die Politik der Troika in Griechenland angerichtet hat. Deshalb darf ihr jetzt nicht erlaubt werden, sich einfach aus der Verantwortung dafür zu stehlen", so Lindner in Frankfurt weiter.

Als Alternative zu einer immer weiteren Verschuldung und blühende Korruption, in die auch zahlreiche deutsche Konzerne verstrickt sind, fordert Attac bereits seit längerem ein Schuldenaudit. Bei einem
Schuldenaudit werden alle Schulden unter den Gesichtspunkten Legalität, Legitimität, Verwerflichkeit und Tragfähigkeit untersucht. Schulden, die unter diesen Aspekten negativ zu bewerten sind, müssen gestrichen werden. Gleichzeitig werden mit einem solchen Verfahren die Strukturen aufgedeckt,
die in den letzten Jahren in die starke Verschuldung geführt haben.

Dazu Sonia Mitralia, Mitglied im griechischen Komitee für ein Schuldenaudit, die im Rahmen von Blockupy auch eine Rede auf der Abschlusskundgebung der für Samstag geplanten Demonstration halten wird: "Die letzten Wahlen haben gezeigt, dass in Griechenland eine klare Mehrheit die Politik der Troika ablehnt. Durch ein Schuldenaudit können die Menschen ihr Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen. Deshalb gewinnt die Idee in Griechenland auch immer mehr Anhänger. SYRIZA hat
unsere Forderung sogar zu einem der fünf Punkte erklärt, auf deren Grundlage sie mit anderen Parteien Koalitionsgespräche führen wollten".

PINNWANDFOTOS ZU OKKUPY:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.206502200933.165119.183985420933&type=3

RADIO UTOPIE
Frankfurter Paulskirche: 1000 Demonstranten halten Grundgesetz in die Höhe
Ohrfeige nach Karlsruhe aus der Main-Metropole: die Bürger verhalten sich wie Bürger, die zur Verteidigung der Verfassung sowie für das Gemeinwohl der Gesellschaft machtvoll, unbeugsam und ohne Gewalt ihr Recht auf freie Meinungsäusserung durchsetzen Radio Utopie ist telefonisch direkt mit den Vorgängen in Frankfurt verbunden. Die derzeitige Situation ist nach einer ruhig verlaufenen Nacht wie folgt: Über eintausend Menschen und hunderte Journalisten haben sich trotz Demonstrationsverbot rund um die Paulskirche versammelt. Die Lage ist über alle Maßen friedlich und entspannt.
Unzählige Demonstranten halten das Grundgesetz in die Höhe und singen “Die Gedanken sind frei…
http://www.radio-utopie.de/  (ist ab + an überfordert)

* "Polizeiliche Gefahrenprognose praktisch widerlegt"
* Grundlage der Versammlungsverbote damit entfallen

Das Blockupy-Bündnis betont, dass das Bundes- verfassungsgericht den Eilantrag, gegen das Versammlungsverbot in Frankfurt bis Freitag lediglich aus formalen Gründen nicht zur Ent- scheidung angenommen hat. Eine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Proteste ist damit noch nicht getroffen. Diese wird erst im nachhinein im Hauptsacheverfahren gefällt:
"Wir sind optimistisch, dass die massive Einschränkung der Demonstrationsfreiheit keinen rechtlichen Bestand haben wird."

Die polizeiliche Gefahrenprognose bezeichnen die Blockupy-Organisatoren als "praktisch widerlegt". Bereits gestern demonstrierten Hunderte Menschen trotz Verbot gegen die Räumung des Occupy-Camp und mit einem "Rave gegen die Troika" auf der Frankfurter Hauptwache.

Blockupy-Sprecher Christoph Kleine sagt: "Die bereits stattgefunden Versammlungen entsprachen dem im Vorfeld kommunizierten Blockupy-Aktionsbild und in keinster Weise den Horrorszenarien von Stadt und Polizei. Das Versammlungsverbot basiert auf politisch motivierten Falschinformationen des hessischen Innenministeriums."
Blockupy fordert deshalb von Stadt und Polizei, die Proteste nicht weiter zu behindern. Bereits auf der Anreise abgefangenen Bussen müsse die Einreise in die Stadt erlaubt werden. Skandalös seinen auch die massenhaften, neuen polizeilichlichen Aufenthaltsverbote.

Diese Platzverweise für die Innenstadt sollen nach dem Willen der Polizei bis Sonntag gelten und würden damit auch die Teilnahme an der erlaubten Großdemonstration am Samstag verhindern.
www.blockupy-frankfurt.org

Thomas Seibert, Christoph Kleine und Werner Rätz, der Mann von Attac. Sie alle arbeiten an einem großen Konzept, das ab Mittwoch, Deutschlands Bankenstandort Frankfurt, für einige Tage lahmlegen soll: Blockupy. Demonstrationsverbote, Aufenthaltsverbote für über vorab ausgewählte 400 Menschen deuten an, auf die Stadt Frankfurt kommt großes zu. Die Blockupy-Proteste sind das Ergebnis einer intensiver Vorbereitungen, die auf die bei den G8 Protesten gemachten Erfahrungen aufbauen.

Wir wenden uns gegen diese unsägliche Verbotspolitik“, sagte Occupy-Aktivist Thomas. Demonstrativ traten Occupy und Blockupy am Montag in einem Occupy-Zelt vor der EZB gemeinsam vor die Presse. „Wenn die Stadt die Räumungsandrohung nicht zurücknimmt, beginnt Blockupy bereits am Mittwochmorgen mit der Verteidigung des Camps durch eine massenhafte Sitzblockade“, so Christoph Kleine von Blockupy. Occupy will bleiben: Die Aktivisten kündigten passiven Widerstand gegen die Räumung ihres Camps an. Die Scharfmacher der Stadt Frankfurt versuchen, die Proteste zu verhindern.
Die Polizei hat am Mittwochmorgen begonnen, das Occupy-Camp vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main zu räumen. Beamte trugen Demonstranten aus dem Camp, wie eine AFP-Reporterin berichtete. Zuvor seien sie aufgefordert worden, freiwillig zu gehen. Einige Demonstranten bespritzten die Beamten bei der Räumung mit Farbe.

* Erfolg für Blockupy: "Die Plätze sind besetzt"
* Tausende Menschen auf Paulsplatz und Römerberg / Dutzende Zelte aufgestellt
* Blockupy fordert Stadt auf, Versammlungsverbot zurückzunehmen

Erfolg für das Blockupy-Bündnis: Tausende Menschen haben den Paulsplatz und den Römerberg in der Frankfurter Innenstadt besetzt und dutzende Zelte dort aufgestellt. "Die Menschen auf diesem Platz haben einen ganz wichtigen Sieg errungen: Sie lassen sich das Recht auf demokratischen Protest nicht nehmen, das Versammlungsverbot der Stadt ist Makulatur", sagte Roman Denter vom Blockupy-Bündnis auf dem Paulsplatz. "Das Lügengebäude von Stadt, Polizei und hessischem Innenministerium von der an- geblich drohenden Gewaltwelle durch die Blockupy-Demonstranten ist in sich zusammengebrochen."

Selbst als die Polizei in einem offensichtlichen Provokationsversuch behelmt in die Menge auf dem Paulsplatz stürmte und die Zelte abriss, ließen sich die Demonstranten nicht provozieren. Ähnliche Szenen spielten sich auf dem Römerberg ab. "Wir stellen fest: Die einzige, die zu hier eskalieren versucht, ist die Polizei", sagte Timeela Manandhar, ebenfalls Blockupy-Sprecher "Die Gefahrenprognose von Stadt und Polizei hat sich als haltlos entpuppt. Wir fordern die Stadt dringend auf, das Verbot aller Versammlugnen bis auf die Demonstration am Samstag bis Totalverbot für die Blockupy-Proteste zurückzunehmen. Es hat keinerlei glaubwürdige Grundlage mehr."

Seit heute Mittag haben sich mehr als 1000 Menschen zu der vom Komitee für Grundrechte und Demokratie angemeldeten Kundgebung "für das uneingeschränkte Grundrecht auf Versammlungsfreiheit" auf dem Paulsplatz trotz des von der Stadt erlassenen Versammlungsverbots versammelt. Die Polizei hat die Demonstranten eingekesselt. In der Folge hat sich die Versammlung auf den Römerberg ausgeweitet, wo sich derzeit mehr als 1500 Menschen aufhalten. "Wir sind gekommen, um zu bleiben", sagte Timeela
Manandhar.

Video vom Paulsplatz und Römerberg:
http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/maiproteste/kundgebung-am-donnerstag/


Zu den Verboten und Einschränkungen der geplanten "Blockupy"-Proteste und anderer Kundgebungen in Frankfurt am Main vom 16. bis 19. Mai haben mehrere Parteipolitikerinnen und - politiker am Mittwoch kritisch Stellung genommen:

Johannes Ponader, Bundesgeschäftsführer der Piratenpartei:
"Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes grundrechtlich geschütztes Gut. Das Recht sich unter freiem Himmel zu versammeln, stellt das Funktionieren unsrer Demokratie sicher. Wird es unangemessen
eingeschränkt oder gar ausgesetzt, ist unsere Demokratie in hohem Maße gefährdet. Die Frankfurter Behörden nehmen die Angst vor Unruhen und Krawallen zum Anlass, um selbst ein Kranzniederlegung der Frankfurter Jusos im Gedenken der schwulen Opfer des Naziregimes am internationalen
Tag gegen Homophobie zu verbieten. Ganz abgesehen davon, dass eine solche restriktive Verbotspolitik auch strategisch zur Vermeidung von Krawallen nicht förderlich ist, da sie die Empörung gerade anheizt und gewaltbereite Einflüsse innerhalb von friedlichen Gruppierungen stärkt, kann ein solches Totalverbot von Versammlungen nicht hingenommen werden."

Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen:
"Bei allen Sicherheitsvorkehrungen müssen Einschränkungen in die Grundrechte immer verhältnismäßig sein. Dass es an der Verhältnismäßigkeit offenbar mangelt, sieht man am Verbot der sozialdemokratischen Kranzniederlegung zum internationalen Tag gegen Homophobie. Wie die Jusos in Frankfurt mitteilten, hat das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt die von Jusos, Juso-Hochschulgruppe und Schwusos für Donnerstag angemeldete Mahnwache zum Gedenken an die Verfolgten
Homosexuellen verboten, da angebliche Nähe zu den "Blockupy-Protesten" bestünden. Die Mahnwache findet aber bereits seit drei Jahren am internationalen Tag gegen Homophobie statt. Das Grundgesetz gilt auch in Frankfurt am Main! Das Demonstrationsrecht ist ein unveräußerliches Gut des Rechtsstaats. Die öffentliche Sicherheit muss selbstverständlich gewährleistet werden und im Zweifel mehr Polizei eingesetzt werden. Doch es rechtfertigt nicht, in diesem Maße die Grundsätze unserer Verfassung
einzuschränken. Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten ist nicht zu dulden und kein Mittel des Protests. Entgegen einer Deeskalationsstrategie befördert diese massive Einschränkung von
Grundrechten im schlimmsten Fall allerdings Wut und Aggressionen."

Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90 / Die Grünen:
"Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ist eines der höchsten Güter unserer Demokratie. Diese dürfen nicht einfach und ohne Transparenzmachung von Gründen eingeschränkt werden. Dass die Polizei
die ausgesprochenen Aufenthaltsverbote zurücknehmen musste, ist richtig und wichtig! Friedliche Proteste müssen möglich sein und dürfen nicht pauschal verboten werden!"

Andrea Nahles, SPD-Generalsekretärin:
"Ich bin entsetzt über den Umgang der Stadt Frankfurt mit den geplanten Demonstrationen im Umfeld der Aktionstage der Blockupy-Bewegung in Frankfurt/Main. Pauschale Verbote aller angemeldeten Versammlungen ohne Differenzierung zeigen, dass die Stadt Frankfurt die Bedeutung der
grundgesetzlich garantieren Versammlungsfreiheit im besten Falle nicht verstanden hat. Auf Grund des Vorgehens befürchte ich eher, dass die Stadt Frankfurt dieses Grundrecht einfach ignoriert. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass eine Mahnwache, die die Jusos Frankfurt anlässlich des Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai in Frankfurt abhalten wollten, von den Behörden verboten wurde. Die Jusos wollten mit 30 Personen ein zirka einstündige Mahnwache abhalten. Das
Verbot wurde damit begründet, dass die Jusos die Blockupy-Bewegung unterstützten und die Funktionsfähigkeit der EZB sichergestellt werden müsse. Dies ist von der Begründung her lächerlich und zeigt den Geist, der im Frankfurter Magistrat weht."
Wir wurden jetzt alle durchsucht, wie Schwerverbrecher von oben bis unten + alle Gepäckstücke. Wir haben alle ein Aufenthaltsverbot für die komplette Frankfurter Innenstadt erhalten, und zwar bis Sonntag Abend. Das heißt, wir dürfen obwohl uns nichts vorgeworfen wird, nicht an der genehmigten Demonstration teilnehmen. Auf Nachfrage bei der Polizei nach Rechtmäßigkeit war die Antwort: "Ganz ehrlich, ich weiß es nicht."

ftd berichtet:Protest gegen Banken
Farbschlacht ums Frankfurter Occupy-Camp....
Zu kleineren Rangeleien kam es bei der Auflösung der Sitzblockade allerdings schon, weil sich einige Demonstranten fest ineinander verhakt hatten. Sogar ein knutschendes Pärchen mussten die Beamten auseinanderreißen.
13 Personen wurden vorübergehend festgenommen, weil sie sich nicht widerstandslos wegtragen ließen oder Beamte mit Farbe bespritzten......
http://www.ftd.de/finanzen/:protest-gegen-banken-farbschlacht-ums-frankfurter-occupy-camp/70037743.html#utm_source=facebook%26utm_medium=aus_artikel%26utm_campaign=button_oben

Hinweise zum Umgang mit neuen Aufenthaltsverboten
Ermittlungsausschuss Frankfurt - Demonstrationsfreiheit durchsetzen!

http://ea-frankfurt.org/hinweise-zum-umgang-mit-neuen-aufenthaltsverboten

* Europäische Attac-Aktive bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt
* Ansprechpartner von Attac zu Krisenthemen

Bei den Blockupy-Protesten gegen die EZB, die Troika und die Macht der Banken in Frankfurt vom 16.-19. Mai nehmen zahlreiche Aktive des Europäischen Attac-Netzwerks teil – neben Deutschland aus sieben weiteren Ländern. Die Protesttage in Frankfurt wollen den Protest der sozialen Bewegungen aus ganz Europa gegen die Kürzungs- und Verarmungspolitik hörbar und sichtbar zu machen.

Franco Carminati, Attac Belgien: "Wir kommen nach Frankfurt, um unseren Protest gegen die Politik der Troika in Deutschland sichtbar zu machen. Ihre Politik verschärft die Rezessionen in vielen europäischen Ländern und zerstört die sozialen Sicherungssysteme. Wir verlangen, dass die EZB
endlich demokratisch kontrolliert wird und direkt Geld an Staaten verleihen kann: Das ist eine Frage ökonomischer Vernunft und legitimen Ausdrucks der Volkssouveränität."

Aus zahlreichen Ländern stehen Ansprechpartner an diesem Wochenende in Frankfurt zur Verfügung. Darüber hinaus sind auch Experten von Attac Deutschland erreichbar, die kontinuierlich zu den Ursachen der Krise und alternativen Lösungsmöglichkeiten arbeiten.

OKKUPYCAMP FRANKFURT
Occupy-Frankfurt von Räumung bedroht: CamperInnen wollen sich gewaltfrei widersetzen! Unterstützen wir den Sitzstreik im Protestcamp: Blockupy beginnt jetzt am Mittwoch, 16.5., um 7.00 morgens!! Heute abend wirds eng: 17 Uhr Kundgebung am Willy Brandt-Platz zur Ünterstüzung von OCCUPY und BLOCKUPY und zur gleichen Zeit Kundgebung/Demo gegen den FluglärmTerror mit lauten WECKERN. Nach der Wohn-und Schlafzimmer-Life-FRAPORT-Beschallung des Steuer-Mittel-Bilfinger & Berger-Chefs Roland Koch sollen die WECKER den Herren auf den WECKER gehn,…
Fast so schön wie die EURO-Stier-Blut-Aktion vor der Frankfurter Börse und die Main-Stream-Umnutzung durch ökologische Blockupy-Bootsfahrten …….
ZUM AUSDRUCKEN & WEITERGEBEN (PDF):
CDU- contra Demorecht 
R. Hilfe ---> zur Demo / bei Festnahme/ etc. Was tun wenn’s brennt

http://blockupy-frankfurt.org


ZUM KAUFEN
99 Songs for the 99%
http://www.theconnextion.com/davidrovics/davidrovics_cat.cfm?CatID=371


PINNWANDFOTOS ZUM THEMA:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.130497093700187.34064.130010620415501&type=3


http://www.youtube.com/watch?v=GwytRMCOg_I&feature=youtu.be

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=GwytRMCOg_I

AUFRUF HEIKE HÄNSEL
16.-19. Mai finden in Frankfurt Proteste gegen die Europäischen Zentralbank statt. Heike Hänsel ruft zu diesen Demonstrationen und zu Solidarität mit Menschen in Griechenland auf.
http://www.youtube.com/watch?v=Dccn7TCc0C4 

Samstg. 12. Frankfurt am Main – Nach fünf Stunden Verhandlung ist die Anhörung zu den geplanten Blockupy-Aktionstagen vom 16. bis 19. Mai in Frankfurt am Main am heutigen Samstag vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Eine Entscheidung der Richter ist voraussichtlich für Anfang der Woche zu erwarten.
Unterdessen wurde bekannt, dass die Polizei ca. 400-500 Personen für den Zeitraum vom 16. -20 Mai per Verbotsverfügung untersagt hat, den Innenstadtberich von Frankfurt am Main zu betreten...siehe:
http://www.ficko-magazin.de/2012/05/freiheit/freiheit-lesen/stadtverbot_in_frankfurt/


ENTTARNT
Ihr Tarnname als Anführerin der fundamentalkapitalistischen Al-Kaselzer-Brigaden soll ja Bin Shoppen sein und sie wollte auch gerade deshalb noch zum Abschied die Äbbelwoi-Metropole Bankfurt-Sachsenhausen wie die Bergerstraße zur Stadtverbotszone erklären unter dem Motto:

Dribbdebach bei Babba Hesselbach un Mamma Rauscher
” Bankfurt allee hopp, Shoppe in de Kopp ! “


Jetzt aber Mal im Ernst: im Auftrag des Finanzkapitals machen die Frankfurter Statthalter und Landvögte die Stadt für jede Demonstration, Kundgebung, Volkstanz, Straßentheater, Open- Air-Konzerte und für das Occupy-camp dicht. Das soll bereits am 16. Mai (trotz vorliegender Genehmigung bis zum 23.5) frühmorgens geräumt werden.

Sie wollen vom 16. bis zum 20. Mai 2012 die zentralsten demokratischen Grundrechte, das Grundgesetz, die Verfassung in Frankfurt außer Kraft setzen.

Dass dies unter Rückgriff auf die von der Regierung Kiesinger-Brandt durchgepeitschten Notstandsgesetze geschieht, darauf sei hier schon einmal hingewiesen:

“Mehr Demokratie wagen!!!!” so lauete damals die sozialdemokratische Begleitmusik, aber wir alle sollen ja aus Fehlern lernen können. Wort halten, Farbe bekennen, Demokratie verteidigen,
Demokratie schaffen…gegen eine Gesellschaftsordnung, die unsere Leiden schafft, die können wir uns nicht länger leisten. Kommt am Montag (14. Mai) zur Protestversammlung:


grundrechteDie neueste Blockupy Frankfurt -Pressemeldung:


Frankfurt verbietet alles!
Auch Tanzen der Jugendlichen verboten
Die Ordensleute für den Frieden dürfen
keine Kundgebung abhalten

Die Stadt Frankfurt hat weitere Aktionen im Rahmen der Blockupy- Proteste verboten. Inzwischen sind bei den Anmeldern auch Verfügungen gegen den Rave am Mittwoch, 16. Mai, sowie gegen eine Kundgebung der Ordensleute für den Frieden am Freitag, 18. Mai, eingegangen. Damit sind gegen alle angemeldeten Veranstaltungen während der Blockupy-Aktionstage Verbotsverfügungen eingegangen.

“Anscheinend ist der Stadt Frankfurt die Sicherheit der Reichen wichtiger als die der Armen, die Freiheit eines Bankers wichtiger als die einer Arbeitslosen”, sagte Gregor Böckermann von den Ordensleuten für den Frieden. Seit 1990 halten die Ordensleute für den Frieden regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat eine Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt ab. Sie protestieren gegen die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich und fordern ein Wirtschaftssystem, in dem der Mensch und nicht der Profit im Mittelpunkt steht.

Unter dem Motto “Rave against the Troika” wollen Jugendliche am 16. Mai mit einer politisch motivierten Tanz-Demo ihrem Unmut über die unsoziale und undemokratische Krisenpolitik von EZB, IWF und EU- Kommission Luft verschaffen. “Immer wieder ist die Rede von der angeblichen Politikverdrossenheit junger Menschen. Mit dem Rave wollen sich junge Menschen kreativ und bunt in die Politik einmischen - und müssen erleben, dass ihr Engagement von der Stadt Frankfurt unerwünscht ist”, sagte Timeela Manandhar von Blockupy.

“Die Reaktionen der Stadt werden immer kopfloser, die Verbote immer willkürlicher. Diese Verbote werden vor Gericht keinen Bestand haben. Ansonsten wäre der Schritt zur Abschaffung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit nicht mehr sehr weit”, sagte
Thomas Occupy von Blockupy. http://blockupy-frankfurt.org


MAI/JUNI: OCCUPY, FRANKFURT, DEMOKRATIE?
Die Unterschriftenkampagne gegen das angekündigte Verbot läuft sehr erfolgreich, sollte aber unbedingt noch weiter beworben und gestärkt werden
http://blockupy-frankfurt.org/de/protestnote

---------------------
Maiproteste!
Wenn ihr plant nach Frankfurt zu kommen, dann macht es präsent! Auf unserer Mitfahrbörse sind bereits viele Einträge. Dies sind aber längst nicht alle. Also schaut auf
http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/maiproteste/anreise/
und tragt eure Busse, Autos, Zugverbindungen oder ähnliches ein. Der Countdown läuft!
DEMOKRATIE?
Die Demonstrationsbehörde (Demokratieverhinderungsbehörde) in Frankfurt (das ist nach hessischem Recht dort das Ordnungsamt) hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass sie die gesamten Veranstaltungen von Blockupy Frankfurt verboten habe!
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=9268406&template=1_13_26_pressetermine

Nach Einschätzung aller Beteiligten, darunter mehrere sehr erfahrene RechtsanwältInnen, werden die Verbote vor Gericht keinen Bestand haben: Blockupy Frankfurt wird stattfinden!

Angesichts des unverschämten Versuchs einer Behörde, die für die Sicherung des Demonstrationsrechts zuständig ist, genau dieses zu unterbinden, geht es nicht mehr nur um die Anliegen des Protestes gegen das Spardiktat von Troika und Regierungen. Es geht auch um die Verteidigung des Bestandes an demokratischen Rechten, den es in diesem Land noch gibt. Die sind seit langem immer weiter ausgehöhlt worden. Die allein der Sicherung der Finanzanlagen geltende Politik der EU-Regierungen kommt nicht umhin, sie noch stärker einzuschränken, und mit dem Fiskalpakt ist ihre völlige Aushebelung in Bezug auf die Finanzinterssen programmiert.


Blockupy Frankfurt 8. Mai 2012

* Stadt beantwortet Gesprächsangebot von Blockupy mit Demo-Verbot
* 12 Eilverfahren beim Verwaltungsgericht eingereicht / Blockaden keine Gewalt

Die Stadt Frankfurt hat die erneute Bitte des Blockupy-Bündnisses um einen Gesprächstermin mit einem Verbot der für den 19. Mai angemeldeten europäischen Demonstration beantwortet. Eine entsprechende E-Mail hat der Anmelder der Demo, Werner Rätz von Blockupy, heute Nachmittag
erhalten. Darin heißt es, die Verbotsverfügung sei unterwegs. "Hier wird das Demonstrationsrecht in einer Weise mit den Füßen getreten, die fast sprachlos macht. Eine solche Missachtung eines der wichtigsten Grundrechte unserer Verfassung habe ich bisher noch nicht erlebt", sagte
Werner Rätz. "In Frankfurt droht die Demokratie ernsthaft Schaden zu nehmen – unabhängig davon, dass das Verbot juristisch und faktisch keinen Bestand haben wird." Sobald die Verbotsverfügung vorliegt, wird das Bündnis Widerspruch einlegen und bei Gericht die Wiederherstellung
der aufschiebenden Wirkung beantragen.

Am Montag waren bereits zwölf Verbotsverfügungen bei Blockupy eingegangen, die sich auf Kundgebungen, Mahnwachen und Plätze für Camps bezogen. Gegen diese zwölf Verfügungen hat das Bündnis ebenfalls bereits Klage eingereicht. Laut Gericht können die Entscheidungen bis Anfang der Woche dauern.

"Offenbar gehört es zur Strategie des Ordnungsdezernenten, Gesprächsangebote von uns mit Verboten zu beantworten", stellte Blockupy-Sprecher Christoph Kleine fest. Markus Frank (CDU) hatte in den Medien verlautbaren lassen, er sei nur zu Gesprächen bereit, sollte das Blockupy- Bündnis auf Blockaden verzichten. Christoph Kleine:"Das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit ist keine Verhandlungsmasse! Während der Blockupy-Tage wird es auch Aktionen des Zivilen Ungehorsams geben, für die selbstverständlich niemand eine Genehmigung der Stadt erwartet. Verboten wurden hier aber Kundgebungen, eine Demo, Konzerte, etwa mit Konstantin Wecker, Mahnwachen und Flächen für das Camp!"

Das Bündnis betonte erneut, dass von seinen Aktionen keine Eskalation ausgehen wird. Es gehe darum, mit bunten, vielfältigen Aktionsformen drei Tage lang in der Innenstadt der Finanzmetropole Frankfurt den Protest gegen die Verarmungspolitik der Troika sichtbar zu machen. Blockupy-Sprecher Martin Behrsing sagte: "Es soll niemand gefährdet oder verletzt werden, keine Unbeteiligten, keine Bankangestellten, keine Protestteilnehmerinnen und Protestteilnehmer und auch keine
Polizistinnen und Polizisten. So bereiten wir die Aktionen vor, und das wird über alle Kanäle kommuniziert. Und das wird auch so in den Aktionstrainings geübt."

Zudem wies Blockupy die Gleichsetzung von Massenblockaden mit Gewalt zurück. Auch rechtlich sind Massenblockaden keine Nötigung, sondern Ordnungswidrigkeiten, wie das Bundesverfassungsgericht bereits 1995 in seinem so genannten Mutlangen-Urteil feststellte.
http://blockupy-frankfurt.org

Blockupy-Pressekontakt:
* Roland Süß (Attac), Tel. 0175 – 272 5893
* Martin Behrsing (Erwerbslosen Forum), Tel. 0160 – 9927 8357
* Christoph Kleine (Interventionistische Linke), Tel. 0172 – 900 6161
* Thomas, (Occupy Frankfurt): Tel. 0157 – 7972 4487

Aus dem Newsletter von Dario Azzellini auf Deutsch, der hat 1.600 Abos 
Vom 16. bis 19. Mai finden in Frankfurt am Main massive Proteste unter dem Titel "Blockupy" statt. Dabei sollen Plätze besetzt werden die Europäische Zentralbank blockiert werden und eine große Demonstration statt- finden. Die als Protest gegen die desaströse deutsche und EU-Politik und gegen die
"Maßnahmen" des Kapitals für das Kapital.

Das Bild links oben und das weiter unten sind aus dem Mobilisierungsvideo von Pappsatt!

Nun hat die vorbildliche deutsche "Demokratie" am 4. Mai die Demonstration und die Aktionen verboten. Die Stadt Frankfurt hat dieses Verbot ausgesprochen. Anscheinend macht die Europäisiserung der Proteste Angst. Die Mobilisierung nach Frankfurt ist massiv. Das autoritäre und antidemokratische deutsche System greift nun mit allen Mitteln die Mobilisierung an.

Damit zeigt sich wieder einmal deutlich: liberale und repräsentative Demokratie hat mit Demokratie nichts zu tun. Sie ist zutiefst antidemokratisch. Auf das Verbot kann es nur eine Antwort geben: Eine noch massivere Mobilisierung und eine Ausweitung der Aktionen international gegen deutsche Botschaften und transnationale Unternehmen. Und natürlich werden die Proteste in Frankfurt auf jeden Fall stattfinden.

Wer für demokratische Rechte eintritt, unterstützt die Frankfurter Proteste und das Recht auf Protest. Wer nicht an den Protesten in Frankfurt teilnehmen kann, kann diese durch Spenden für Soli-Tickets unterstützen, mit denen mehr Leute aus anderen Ländern an den Protesten teilnehmen können. Die Möglichkeit gibt es auf den Kampagnenseiten.
Hier kann eine Petition gegen das Verbot unterzeichnet werden:
http://notroika.linksnavigator.de/petition/protest-gegen-das-verbot-von-blockupy-frankfurt

Die zentrale Webseite für die Proteste ist:
http://www.european-resistance.org/
http://blockupy-frankfurt.org/
http://www.azzellini.net

Und hier das schöne Mobilisierungsvideo von Pappsatt:
http://www.youtube.com/watch?v=rsza8uMS_8M
Der Pappsatt Kanal: http://www.youtube.com/user/Pappsatt1

* Breite Kritik  am Blockupy   - Verbot - der Stadt Frankfurt
Protest aus der Zivilgesell- schaft und Parteien - "Die Demokratie ist in Gefahr"

Das von der Stadt Frankfurt am Main verhängte Verbot der "Blockupy-Aktionstage" vom 16. bis 19. Mai in der Bankenstadt stößt sowohl in der Zivilgesellschaft als auch unter Parteipolitiker- innen und -politikern auf breite Kritik.
Bei einer Pressekonferenz des Blockupy-Bündnisses am  Dienstag in Berlin unterstützten Sahra Wagenknecht, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, und der grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler gemeinsam mit dem bekannten Politik- wissenschaftler Elmar Altvater die Forderung der Aktivisten nach einer Rücknahme des Demonstrationsverbotes.

Sahra Wagenknecht: "Proteste lassen sich nicht verbieten. Die Linke unterstützt die Klage von Blockupy gegen das irrwitzige Verbot der Stadt Frankfurt und wird weiterhin für die Krisenproteste mobilisieren. Es kann nicht sein, dass mal eben das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit ausgehebelt wird, nur weil sich ein paar Banken und Unternehmen beschweren. In nur wenigen Wochen soll im Bundestag der Fiskalpakt und der permanente europäische Bankenrettungsschirm ESM beschlossen werden. Wir lassen uns das Recht nicht nehmen, gegen diese verfassungswidrigen Anschläge auf den Sozialstaat und die Demokratie auf die Straße zu gehen."

Sven-Christian Kindler: "Unabhängig von den konkreten Forderungen des Bündnisses muss das Grund- recht auf Demonstrationsfreiheit gewahrt werden. Protest muss auch und gerade in räumlicher Nähe zu den Adressaten der Proteste, der Europäischen Zentralbank und den Großbanken, möglich sein. Ich unterstütze die Erklärung gegen ein Totalverbot der Versammlungen und Demonstrationen, auch wenn ich selbst nicht aktiv zu den Protesten aufrufe."

Elmar Altvater: "Die Demokratie ist in Gefahr, es droht eine Finanzdiktatur. Die demokratische Bestimm- ung des Staatshaushalts und dessen parlamentarische Kontrolle wird in verschuldeten Ländern der Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission übertragen. Soziale Errungenschaften werden kassiert. Das Recht, gegen die Ungerechtigkeit zu protestieren, dass die Armen der Gesellschaft für die Zockerei der Banken aufkommen sollen, lassen wir uns nicht nehmen. Wir sind Demokraten und wehren den Anfängen einer Finanzdiktatur."

Christoph Kleine von Blockupy Frankfurt: "Das Verbot der Stadt Frankfurt, gegen die undemokratische Krisenpolitik der Troika am Sitz der EZB zu protestieren, also an einem ihrer Ausgangspunkte, liegt genau in der Linie dieser autoritären Politik, die Grundrechte zu Gunsten der vorgeblichen Rechte und Not- wendigkeiten der Märkte aushöhlt. Genau das ist für uns der Grund, warum die Aktionen von Blockupy in Frankfurt stattfinden müssen und stattfinden werden: um dem Diktat der Troika und des Fiskalpakts eine Grenze zu ziehen, so wie es die Wählerinnen und Wähler in Griechenland und Frankreich mit ihrem Votum bereits getan haben. Der Versuch, unsere Aktionen als gewalttätig zu diskreditieren, ist absurd."

Roman Denter, ebenfalls aktiv bei Blockupy Frankfurt: "Unserem demokratischen Recht auf Protest stehen eine undemokratische Institution EZB und eine undemokratische Troika entgegen. Europaweit findet ein Angriff auf die Grundrechte statt. Der Fiskalpakt hebelt die Demokratie aus. Er droht faktisch allen EU- Ländern mit dem Zwangsverwalter. Menschen aus vielen europäischen Ländern werden sich nicht verbieten lassen, ihren legitimen Protest öffentlich zu äußern. Aber wir vertrauen auch darauf, dass dieses verfassungsmäßige Recht vor den Gerichten durchgesetzt werden wird. Blockupy findet statt."

Das Blockupy-Bündnis hat bereits am gestrigen Montag beim Frankfurter Ordnungsamt Widerspruch gegen das Demonstrationsverbot eingelegt und beim Verwaltungsgericht Frankfurt "die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung" beantragt. Bereits mehr als 2300 Bürgerinnen und Bürger haben zudem im Internet eine Protestnote gegen die offene Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts durch die Stadt Frankfurt unterschrieben
(http://blockupy-frankfurt.org/de/protestnote).

Die Blockupy-Aktionstage vom 16. bis 19. Mai in Frankfurt am Main richten sich gegen die europaweite Kürzungspolitik der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds IWF. Am Mittwoch und Donnerstag, 16. und 17. Mai, sollen zentrale Anlagen und Plätze in Frankfurt besetzt werden; am Freitag, 18. Mai, mit Massenblockaden die EZB und andere Banken blockiert werden. Am Samstag, 19. Mai, folgt eine große europäische Demonstration.

http://blockupy-frankfurt.org


AKTUELLES VOM HA'BE ZU BLOCKUPY & DAS VON (VOR:-)GESTERN
HaBEs BLOCKUPY-historischer Rückblick & literarischer Unterstützungsbeitrag für den Fall,
er wäre aus gesundheitlichen Gründen dieses eine Mal in EZBankfurt nicht dabei, bei BLOCKUPY!!!


Im aktuellen Büchner-Jahr wird Büchner eifrig posthum entzahnt, vereinnahmt, nochmal totgelobt und im Kern gern totgeschwiegen von arte bis zum zdf und von der FAZ bis hin zur TAZ  - , BÜCHNER SELLS.

nicht nur im Vorfeld der BLOCKUPY-Aktionen, an deren Vorbereitung die Aktionsgruppe Georg Büchner seit ihrer Initialkonferenzen in EZBankfurt vor zwei Jahren beteiligt ist, orientiert an Büchners Essentials aus seinem “Hessischen Landboten” … , wo er 1834 mahnt, an das Blutbad von Södel
(Orstteil von Wölfersheim) zu denken, sich besser zu wappnen, sich zu organisieren um nicht wieder wie die 5000 aufständischen Oberhessischen Bauern von modernst bewaffneten fürstlichen Jägerheeren abgeschlachtet zu werden

nicht nur deshalb würde heute Georg Büchner der “Georg-Büchner-Preis” von der “Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache” verweigert (wahrscheinlich hat Franz Kafka seinen “Bericht für eine Akademie” an die selbige geschrieben und bekam dafür prompt auch den Büchner-Preis verweigert , na ja, ja, ja, den gabs doch damals noch nicht),

für seinen Aufruf “Friede den Hütten, (den Zelten, den Decken unter den Brücken , den Knackies in ihren Knästen, Friede den Mietskasernen, den noch nicht geplätteten Platten, denen die sie vom Land vertreiben und in ihre Fabriken schicken, die sie aus der Fron- in die Lohnknechtschft entlassen,)
Krieg den Palästen !”

für diesen Aufruf würde Georg Büchner heute wegen “Volksverhetzung” verhaftet, abgeurteilt…. sein Bund der Gerechten, der Kreis um Weidig in Giessen würde als terroristische Organisation verfolgt.

Und die Herren und Damen der TROIKA, die Kapital-Marionetten hätten allen Grund dazu den Schorsch wegzusperren:

Das Fundament des Aufstiegs des westeuropäischen Kapitals  unter deutscher Führung ist die zig- millionenfache Zwangsarbeit, die millionenfache Totarbeit in Auschwitz, Treblinka, Dachau, Buchenwald, Strutthof, Börgermoor, Sobibor, die Unterjochung der europäischen Peripherie bis fast zun Ural, des Mittelmeerraumes und Westeuropas bis Gibraltar. Daraus ergab sich die kriegsunbeschädigte und von keinerlei Reparations- und Wiedergutmachungszahlungen geschwächte Stärke der mächtigsten euro- päischen Banken, die den Aufstieg der Faschisten in Deutschland, Italien, Spanien, Österreich, Portugal, Ungarn  (und auch die VICHY-Regierung in Frankreich ((und deren Mitarbeiter Francios Mitterrand)))… finanziert , und von der Unterdrückung am meisten profitiert haben (siehe OMGUS-Berichte zur Deutschen Bank, Dresdner Bank, Commerzbank /Nürnberger Prozesse/ Fritz Bauer- und Victor Klemperer - Memoiren) die nicht nur den EU-Finanzmarkt beherrschen, sondern zunehmend auch den Raub- Terror der aktuellen Wirtschafts - Weltkriege initiieren und finanzieren.

An zynischer Symbolik ist es unüberbietbar, dass die FinanzKapitalKathetrale der EZB auf dem Unterbau des größten europäischen KZ-ZulieferBahnhofs errichtet wird, eingeschlossen hinter Gittern und Natodraht. Dieser Bahnhof, die Frankfurter Großmarkthalle ist der Grundstein für den Aufstieg der NAZI- Auftragsgeber, -Finanziers, -Nutznießer, -Kollaborateure, und Kriegsgewinnler vor und nach 1945.
Von hier aus wurden Hunderttausende, wenn nicht Millionen ins Gas und in die IG-Farben (Hoechst/Bayer/Beiersdorf/BASF/Böhringer …) Unterstützungsprogramme “Vernichtung durch Arbeit”
verteilt, verschickt.

Dass dabei nicht nur ein HolocaustDenkmal geschändet und weitgehend zerstört wird, stört die Finanz- Marionetten nicht sonderlich, sie sind es gewohnt für schwinde(l)nde Renditen über Trümmer und Leichen zu gehen. Und die MainStream schweigt dazu.

Dass dabei auch noch ein architektonisches Welt-Kulturdenkmal zerstört wird, auch das hindert die Herren und Damen nicht weiter. Auch dass es das zentrale Werk des BAUHAUS-Architekten Martin Elsässer ist, der von den NAZIS Berufsverbot erhielt, angeblich “weil er Jude” war, auch das stört ebenso wenig, wie der hessisch/deutsche Denkmalschutz, der vom Sponsoring der Großkonzerne und Großbanken abhängig ist.

http://www.kp.tue.bw.schule.de/fileadmin/Aktuelles/Dokumente/Kepi-Architektur.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fmarkthalle_%28Frankfurt%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Elsaesser

Warum HaBE ich das Gedicht für Georg Büchner und seine Aktions-Gruppe geändert:
                        “Wie gerne zög ich mich zurück- ins kleine Glück!” ?

Notwendige Vorbemerkung:
dieser Text ist bereits 2 Jahre alt , reagiert auf Wiglaf Droste und Dr. Seltsams Abwatscherei,  ist eine Antwort auf  häufige Kritiken an meiner Arbeit - denn ich bekomme nicht am laufenden Band Literaturpreise von streikenden Belegschaften verliehen , wie kürzlich von der erfolgreich
warnstreikenden ABB-Belegschaft in Alzenau (siehe: http://www.barth-engelbart.de/?p=678)

Und wie lautet jetzt die Kritik: “Schreib doch nicht immer wieder diese negativen Sachen, du Weltverbesserer, .”  (logo, für meinen WeltKinderChor im sozialen Brennpunkt Hanau-Lamboy habe ich mit den Kids zusammen auch schöne Lieder geschrieben, zum Geburtstag, allen möglichen Festen, zum Mond, der Sonne und den Sternen und dem Wald und auch dem kleinen Glück in der ganzen Scheiße - ich will sie ja nicht mit dem totschlagen, was sie eh fast schon umbringt. Das Tralala für Erwachsene machen Andere, manchmal mache ich es auch.  Davon habe ich auch Stoff für einige Bücher in der Konserve. z.B. meine GeblödelDichte . Aber mein Part ist das nicht.

WIE GERNE ZÖG ICH MICH ZURÜCK
Wie gerne zög ich mich zurück
und schrieb wie andre von dem großen
puren und vom kleinen unscheinbaren Glück
von Kinderaugen
wulstgen Lippen
rauscheBärten und auch Wäldern
von grünen Wiesen schwätzgen Schwalben
Störchen und von drallen Feldern
strammen Ärschen
mega Titten
allenthalben
diese Dichtkunst zu beherrschen
und dazu die guten Sitten
beim Erzählen hochzuhalten
von murmelklapper Mühlenbächen
vom Wein-Weck-Worscht- und Weiberzechen
und danach dieselben prellen
und auch von der hartblitzschnellen
Macht der Männerhiebe
von Männerfreund- und Kameradschaft
von stammtischrundem Gerstensaft
und von unendlich tiefer Liebe
von Heimatdunst und Fahrtendampf
vom ewigen Geschlechterkampf
von Eifersucht und alledem
über Sonne, Mond und Sterne
und von der Sehnsucht nach den Ferne .

wie gerne zög ich mich zurück
ins kleine Glück

nicht dass ihr glaubt,
dass ich mich
sniffend davor drücke
ins Highsein fliehe
kiffe, kokse
nein ich begnüge
mich mit einem Stück
im trocknen unter meiner Brücke
schirmüberspannten Lotterbett
der armen Poeten
und Subproleten

Ihr glaubt, ich lüge ?
Ihr bombt mich pausenlos
durch eure Friedens-Kriege
ihr lasst mir keine Luft zum atmen
ihr platzt mir meinen Kopf
und knebelt meine Seele
wenn ich nur stotternd
in zerfetzten Sätzen
von meiner Flucht
vor euch erzähle

dann sucht ihr mich
und schickt mich heim
nach Goddelau
doch wißt:
ihr schickt mich dort genau
ins kleine Glück
zurück zum besten
Volksaufrührer
der Ghettos
und der Miets-Kasernen,
in Heimen und in Knästen:
“Friede den Plätzen unter den Brücken,
Friede den schimmelreitenden Betten,
den erkalteten Herden
Friede auf Erden?
Friede den Hütten!
Krieg den Palästen!”

Epi-log
(ich HaBE es doch immer schon gewußt! Oder wie heißt das in diesem Weihnachtslied: shopping night, Einkaufsnacht, alles strömt, OBI lacht, das war Werbung - für diesen Laden der früher in Offenbach und Frankfurt und sonstwo Bieberhaus hieß)

wenn mir zum Broterwerb
nichts andres übrigbliebe
ja dann schriebe
ich vielleicht
auch so seicht

Für alle NichtHessen: Goddelau ist die Geburtsstadt Georg Büchners (nicht zu verwechseln mit seiner FastIncarnation Georg Füllberth, der kommt aus Breuberg/Neustadt/Odw - besser bekannt unter Veith- Pirelli oder Metzler-Reifen). In Goddelau gibt(gab?) es eine gefürchtete “Irrenanstalt”, weniger gefürchtet als die weitere hessische in Heppenheim/Bergstraße, obwohl diese katholisch geführte Anstalt ab 1933 viel weniger kooperativ im Nazi-Euthanasie-Programm mitwirkte als die protestantische Goddelauer Variante. Aber Hadamar war noch schlimmer. Aus: http://www.barth-engelbart.de/?p=697

Und nach der Aktionkonferenz bzw. während dieser Versammlung von über 300 nicht nur Hessischen Landboten ist mir aufgefallen, dass mein Text doch Fehler enthält, ein paar sprachrhytmische Ausbesserungen waren nötig und auch inhaltliche Korrekturen, und die nicht zu knapp.

Denn erst kommt das Fressen und dann die Moral!!
Danke an Dr.Seltsam für sein Abwatschen. Auch deshalb HaBE ich es noch Mal überarbeitet. Aber die Gespräche bei der Büchnerkonferenz, lieber Dr. Seltsam, waren wichtiger.

in den Schlusszeilen habe ich die Freiheit als Abstraktum überstrapaziert. Das ist dem Meister Büchner ebenfalls passiert: seine Formulierungen stießen bei den doch etwas wenig alphabetisierten Bauern auf Unverständnis und wurden dann zu schönen Missverständnissen: die Forderung nach Press(e)-Freiheit verstanden sie mangels Kenntnis von Presse als Freiheit von Auspressung durch die Fürsten und da waren bei den Oberhesssischen Bauernaufständen natürlich 99,9 % der beteiligten Bauern für die Pressefreiheit .

(Den Pfaffen ging es anders aber ähnlich mit ihrem HOC EST CORPUS bei der Verwandlung von Brot in Fleisch beim Abendmahl, bei der Messe: die hinteren Reihen , die Armen in der Christengemeinde ver- standen zwar nicht Bahnhof aber  nur so ungefähr etwas wie HOKUSPOKUS. Daheim versuchten sie dann mit diesem Zauberwort, als den Brosamen, die von der Herren TAFEL fielen, Fleisch zu machen und aus Wasser Wein und aus drei verfaulten Fischköppen die Speisung der Zehntausend...
ABER das funktionierte nicht so dolle !!!)…

Bei den Büchner-Banken-Blockade-Aktionen müssen eben die Forderungen gegen die systemischen Finanzstrukturen herunterdekliniert werden auf verstehbare, begreifbare, einsehbare, greifende Forderungen gegen die augenfällig schärfsten Erscheinungsformen des “Sparpaketes”: Rente mit 67, Streichung des Elterngeldes, Zerstörung der Flächentarifverträge, Praxisgebüren, Kopfpauschale, Studiengebühren, schleichend und offene SchulgeldWiedereinführung, Abschaffung der Lehr- und Lernmittelfreiheit, Ausdehnung der Leiharbeit (zu Dumpinglöhen), Verwandlung von “Kernarbeitsplätzen” zu “Leiharbeitsplätzen”  usw…

(Und die Banken/Sparkassen in der Provinz müssen auch bedacht werden, denn die räumen hier die Dörfer leer).

Deshalb müssen die Schlusszeilen auch so heißen.

Nehmt’s denen, die den Reichtum sich aus unseren Knochen
in den Fabriken, HARTZ4er Vierteln , in den Knästen
aus unsren eh schon leeren Hosentaschen pressen
& sich nicht nur mit Kriegen & mit Krisen mästen
wir schieben Kohldampf, die Kanonen fressen
uns und auch das Essen unsrer Kinder
keine Kohle bringt uns übern Winter

die Flachbildhirne füttern uns mit euren Interessen
Was ihr uns einbrockt, wollen wir nicht länger schlucken
Die Lügen glauben, die uns eure Blätter drucken
damit wir treudeutsch uns brav weiter ducken
in eure Schützengräber,
eure Schuldenfallen
fallen
Es reicht!

Es reicht
Es reicht uns, was wir schaffen reicht uns allen
wir wolln nicht länger eure Süppchen
wir wollen unsre eigne Suppe
selber kochen
selber essen

Wolldecken den Plätzen unter den Brücken!
Sonne den schimmelreitenden Betten!
Kohle den erkaltenden Herden!
und Friede auf Erden?!

Friede den Hütten!
Krieg den Palästen!

Und allen Öko-Freaks zur Kenntnis: ich habe bewußt die Sonne vor die Kohle gestellt.
http://www.barth-engelbart.de/?p=1312

 

[index] [Aktuelles] [Demokratie +] [BL-OKKUPY] [REVOLUTION?] [INTERNATIONAL] [SOLIDARITÄT] [AKW-INFO] [Rezepte] [Unsere Welt] [Lateinamerika] [Kuba] [KinoTheater Museum] [Veranstaltungen] [EMPFEHLUNG] [MUSIK & KUNST] [NGO-INFO'S] [ZUKUNFT] [Humor] [Freimus] [10 x Trödelei] [Links] [Impressum] [REICHTUMSUHR] [Baden in Berlin] [Technik & so] [Downloads] [Unbenannt46]