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Das Beste aus dem Web - & DIES & DAS:

In jw: Ausgabe vom 11.08.2017, Seite 10 / Feuilleton
Der Markt ist ein Arschloch!
Eins für alle: Das Wacken Open Air 2017
Rüdiger Wartusch
Wenn es sein muss – und es muss oft sein –, zieht der gemeine Metalbrother härtere Saiten auf. Da verschwimmt dann schon mal die Grenze zwischen Thrash und Trash. Die 18jährigen Dreschflegel Domination aus Griechenland hauen jedenfalls gleich mal eine erste dicke Kerbe ins gusseiserne Jahrbuch des diesjährigen Wacken Open Air, bevor die südafrikanischen Megalodon ihren Terror-Metal mit gleich achtsaitigem Werkzeug hinterherschmarren, um alte Ohren durchzuspülen und Augen zu öffnen. Der Nachwuchs hat’s heuer wieder in sich!

Dass aber auch die alten Säcke von edlem Leder sind, zeigt kein Geringerer als Ross the Boss mit seiner Early-Manowar-Show. Während die Menge wie vor einem stößigen Widder in Duldungsstarre verharrt, scheint er zu warten, dass ihm die Muse an den Griffel fasst. Und dann bricht die Hölle los...
mehr===>
https://www.jungewelt.de/artikel/316157.der-markt-ist-ein-arschloch.html


»Waren es Murmeln« ?
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann aus Polen erhoben, dem eine Beteiligung an Zerstörungen und Gewalt während des G-20-Gipfels in Hamburg Anfang Juli vorgeworfen wird.
Der Prozess gegen den Polen solle am 29. August beginnen, sagte Oberstaatsanwalt Carsten Rinio
Der 24jährige Pole wurde am 8. Juli von Polizisten in der Hamburger Neustadt aufgegriffen. Die Beamten hätten unter anderem Feuerwerkskörper, ein Sprühgerät für Reizgas und »mögliche Munition« für eine Zwille sichergestellt.


Dunkelkammern des Ich
Neurosen sind allgegenwärtig. Sie zu bannen, bedarf es eines vernünftigen Umgangs mit sich selbst. Über individuelle Ängste und ihre Bewirtschaftung
(Teil 1) Von Götz Eisenberg aus:
https://www.jungewelt.de/artikel/314933.dunkelkammern-des-ich.html

Götz Eisenberg ist Sozialwissenschaftler und Publizist.
Er arbeitete mehr als drei Jahrzehnte lang als Gefängnispsychologe im Erwachsenenstrafvollzug. In der »Edition Georg-Büchner-Club« erschien im Juli 2016 unter dem Titel »Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst« der zweite Band seiner »Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus«. Der erste Band »Zwischen Amok und Alzheimer« ist 2015 im Verlag Brandes & Apsel erschienen.
»Angst macht, was unbegreiflich ist«, heißt es in Anton Tschechows Erzählung »Angst«. Und er lässt den Freund des Erzählers fortfahren: »Angst macht mir hauptsächlich das Alltagsleben, vor dem sich niemand von uns verstecken kann.« Wenn das Alltagsleben, das normalerweise der Inbegriff von Routine und Wiederholungen ist, die die Funktion haben, uns vor Überraschungen zu schützen und die damit verbundene Angst zu mindern, selbst zur Quelle solcher Empfindungen wird, ist das ein untrügliches Anzeichen dafür, dass eine Gesellschaft in die Krise und das Leben aus dem Lot geraten ist.

Das Wort Angst leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort »angest« ab, das »eng« bedeutet. Wer Angst hat, dem zieht sich die Welt zusammen, dem verengt sich der Horizont. Wer von Ängsten umstellt ist, fühlt sich in die Enge getrieben, dem schnürt es die Brust zusammen, dessen Herzschlag beschleunigt sich, dem bricht der Schweiß aus. Die Muskeln spannen sich an bis zur Verkrampfung. Nacken und Rücken schmerzen. Wer Angst hat, schläft schlecht, wacht in der Frühe mit Beklemmungen und einem Rumoren im Gedärm auf.

Schwindel der Freiheit
Die Angst kommt bevorzugt mit dem Dunkelwerden. In der Nacht, in der alle Katzen grau sind. Tagsüber wird sie vom Alltag gedämpft, zurückgedrängt, überlagert, manchmal sogar vergessen. Um der Angst zu entgehen, die beim Denken an den Tod aufsteigt, akzeptieren die Menschen ihr Unglück und nehmen Zuflucht zum faustischen Prinzip unablässiger, blindwütiger Aktivität. Arbeit bindet die Angst. Wie sehr das der Fall ist, merkt man daran, dass der Verlust der Arbeit manchmal mit dem Ausbruch schwerer Persönlichkeitsstörungen einhergeht, in deren Zentrum fast immer Angst steht. Da das Raum-Zeit-Gefüge in unserer Gesellschaft mit Erwerbsarbeit verknüpft ist, verlieren Menschen, die ihre Arbeit verlieren, viel mehr als nur diese. Sie büßen ihre soziale Rolle und ihre Orientierungsfähigkeit ein und sind all den psychischen Konflikten und Spannungen schutzlos ausgeliefert, die zuvor in Arbeitsprozesse eingebunden und dadurch gedeckelt waren. Der seelische Innenraum, in den sie nun verbannt sind, ist zu eng für das Austragen solcher Konflikte. Zwänge sind ein unbewusster Versuch, die Angst zu bannen, ihr eine vorübergehende Form zu geben. Diffuse Angst wird in Furcht vor etwas Konkretem verwandelt.

Von Søren Kierkegaard stammt der Hinweis darauf, dass wir Angst und Furcht zu unterscheiden haben. Der Begriff Angst, schreibt er 1844 in seinem gleichnamigen Buch ist »gänzlich verschieden von der Furcht und ähnlichen Begriffen, die sich auf etwas Bestimmtes beziehen«. Die Angst hingegen sei »die Wirklichkeit der Freiheit als Möglichkeit für die Möglichkeit«. Und er fährt fort: »Je weniger Geist, desto weniger Angst.« Blaise Pascal bezeichnete in früher Vorwegnahme der Kierkegaardschen Thesen die Angst als einen Schwindel, der den Menschen angesichts seiner Freiheit erfasst.

Halten wir fest: Die Furcht ist auf etwas Konkretes gerichtet, die Angst frei flottierend und unbestimmt. Furcht und Angst verhalten sich zueinander wie Wut und Hass. Wir sind wütend auf jemanden oder etwas, während der Hass ohne Adressaten bleibt.

Des Nachts steigt die Angst die Kellertreppe hinauf und packt uns bei der Kehle. »Kannst du die Tür einen Spalt offen lassen«, fragten wir als Kinder, wenn wir zu Bett gebracht wurden. Etwas Licht aus der Welt der Erwachsenen und damit der Sicherheit sollte in unser Schlafzimmer hineinfallen. Wer sich ängstigt, schaltet das Licht ein. Das bannt vorübergehend die Gespenster und verhindert eine Überflutung.

Wer Angst hat, lebt nicht in der Gegenwart und ist nicht wirklich lebendig. Das Leben verliert seine mögliche Leichtigkeit. Der sich Ängstigende lebt im Bann mitgeschleppter Traumata und ungelöster Konflikte. Wer Angst hat, kann nicht denken und kreativ sein. Angst und Kreativität verhalten sich umgekehrt proportional zueinander. Deswegen sollte man Wissen nicht in Prüfungen abfragen. Prüfungen infantilisieren den Prüfling und liefern ihn archaischen Ängsten aus. In einem Roman von Stan Nadolny heißt es: »Angst verhindert fast alles: Geistesgegenwart, Beschwingtheit, konzentriertes Denkvermögen, sie lässt den Menschen schlecht aussehen und alles zuverlässig versemmeln.«

Angst blockiert unsere Fähigkeiten. Eine Gesellschaft, die den Menschen dazu verhelfen möchte, ihre Möglichkeiten zur Entfaltung zu bringen, sollte darauf bedacht sein, ihnen ein möglichst angstfreies Dasein zu ermöglichen. Dem stehen allerdings starke Herrschaftsinteressen entgegen: Wer ohne Angst ist, ist praktisch nicht zu demütigen und deswegen kaum beherrschbar. Schon Machiavelli hat gelehrt: Wer seinem Volk Angst macht, braucht es nicht zu fürchten.

Urmisstrauen
Der Mensch ist ein Lebewesen, das seinen Tod denken kann. Dieses Wissen ist eine der Hauptquellen der Angst. Es gibt Ängste, die zum Menschsein gehören. Angst vor Sterben und Tod, vor Krankheit, vor Trennung und dem Verlust eines geliebten Menschen. Eine kindliche Urangst ist die vorm Verlassenwerden durch die Mutter, auf deren liebende Zuwendung und körperlich-emotionale Versorgung wir anfangs angewiesen sind. Wer seine Mutter verliert, bevor die Ablösung von ihr vollzogen und gelungen ist, dessen Lebensgrundgefühl wird Angst sein. In den inneren Dunkelkammern überdauern archaische Kinderängste, gegen die kein Kraut gewachsen scheint. Verliert ein Kind seine Mutter erhält sein Verhältnis zur Welt einen Riss. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich gehöre zu den Menschen, denen das widerfahren ist. Die ersten Jahrzehnte meines Lebens wurde ich von Träumen vom endlosen Fallen heimgesucht. Das ist der Angsttraum par excellence. Symbolisch wiederholt sich in ihm die Erfahrung des Fallengelassen-Werdens. Irgendwann verloren sie sich und wichen anderen Träumen. Die Angst blieb. Manchmal genügen Kleinigkeiten, um den Bodensatz der Angst aufzuwirbeln, und es dauert dann eine Weile, bis er sich wieder gesetzt hat.

Wo unter günstigen Bedingungen ein Urvertrauen entstehen kann, wie der Psychoanalytiker Erik Erikson es ausgedrückt hat, bildet sich infolge einer vorzeitigen und deshalb traumatisierenden Trennung ein Urmisstrauen aus, das häufig ein Leben lang wirksam bleibt. Wer nicht in den vor den bewussten Erfahrungen liegenden Perioden des Lebens, einer Phase extremer Abhängigkeit, Urvertrauen erlebt hat, wird sich dieses Geborgenheitsgefühl später nur mit unsäglicher Mühe durch Freiheit des Denkens erwerben und nur schwer die Gelassenheit des Vertrauens finden können. Wer durch kontinuierliche Zuwendung und elterliche Liebe Urvertrauen und ein gutes Selbstgefühl entwickeln konnte, bewahrt bis in Missgeschicke hinein eine Art religiösen Optimismus, der auf der ruhigen Gewissheit seines eigenen Wertes fußt. Es wird schon irgendwie weitergehen. Auch im Elend bleibt er noch ein Privilegierter, der über ausreichend Ressourcen verfügt, um mit Zusammenbrüchen und Krisen fertigzuwerden.
»Hat man sein ›Warum‹ des Lebens, verträgt man sich fast mit jedem
›Wie‹«, heißt es bei Nietzsche.
Mit all diesen Ängsten werden wir als Menschen – auch in der denkbar freiesten Gesellschaft – leben müssen. Dagegen entwickeln wir Abwehrstrukturen, die angstbindende Kraft besitzen und verhindern, dass unser Gefühl uns lähmt. Jede Gesellschaft stellt »Container« zum Auffangen der Angst zur Verfügung: religiöse Tröstungen, mythische Erzählungen (neuerdings Narrative genannt), Institutionen und Rituale. Damit lässt sich die Absurdität, dass das Leben auf den Tod hinausläuft, aushalten, wenn die Startbedingungen gut genug gewesen und wir ohne besondere Traumatisierungen davongekommen sind.

Sigmund Freud unterschied zwischen Realangst und neurotischer Angst. Realängste sind rationale Reaktionen auf die Wahrnehmung äußerer Gefahren. Man kann sie als verständliche Äußerungen des Selbsterhaltungstriebs ansehen. Wir reagieren auf sie in der Regel mit einem Fluchtreflex. Oder, wenn die Gegebenheiten es zulassen, mit einem Angriff auf die Gefahrenquelle. Funktioniert beides nicht, werden wir unter enormen Stress gesetzt, der Menschen zerreißen kann und auf den Körper durchschlägt.

Erziehungsverbrechen
Neurotische Ängste sind solche, die nicht sein müssten, aber in ein Leben kommen, wenn es durch schmerzhafte Eingriffe an der Entfaltung gehindert und verbogen wird; wenn sich dem Kind gegenüber jene Paranoia entfaltet, die man Erziehung nannte und manchmal noch nennt. Der Schriftsteller Thomas Bernhard hat von »Erziehungsverbrechen« gesprochen und die an ihm begangenen in seiner fünfbändigen Autobiographie eingehend beschrieben. Angst ist das Kernstück der seelischen Erkrankungen, die wir Neurosen nennen. Bei den Zwangsneurosen, der Angstneurose und bei vielen Depressionen steht sie im Mittelpunkt, aber auch vielen psychosomatischen Erkrankungen liegt letztlich Angst zugrunde, wobei sie gewöhnlich verschoben und auf einzelne Organe gerichtet wird. Noch der sich ritzende und die Haut aufschneidende Borderliner versucht, eine namenlose Angst in einen körperlichen Schmerz zu überführen, der lokalisierbar und leichter zu ertragen ist.

Die in unserer Kultur lange praktizierte frühkindliche Trennung von Mutter und Kind unterbricht das kontinuierliche Sein des Kindes. An den Bruchstellen lagern sich frühe Ängste an. Angst entsteht, wenn das kontinuierliche Sein unterbrochen wird, das Halten nicht gut genug ist, Schocks den noch fragilen Reizschutz durchbrechen. Allmählich bildet sich aus dem anfänglichen Zustand der Desintegration bzw. der Nicht-Integration eine psychische Struktur heraus, die das Kind in den Stand setzt, es mit allen möglichen ängstigenden Situationen aufnehmen zu können – besser oder schlechter, je nachdem, welche Bedingungen ein Kind antrifft.

Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg hat über den Empfang, den wir unseren Neugeborenen bereiten, geschrieben: »Man stelle sich vor: Da liegt ein Geschöpf, das neun Monate seines Lebens, eine ungemessene Zeit, in umfassender Symbiose mit einem mütterlichen Körper zugebracht hat, amputiert, durch Strickzeug gefesselt, mit verpackten Händen in einer berührungslosen, dabei stechend hellen Leere, wird in Abständen, die durch zu endlose Verlassenheiten getrennt sind, um einen Rhythmus zu ergeben, aufgenommen, behandelt, ja, auch endlich an eine Brust gelegt, ›gestillt‹ – aber dieses Glück dauert nicht, der Kontinent von Mutterwärme geht unter und macht wieder diesem uferlosen Alleinsein Platz, das man sich durch kein Suchen und Tasten wohnlicher machen, wo man seinen Atem nur zum Schreien brauchen und auch von nebenan nur Schreien hören kann, wo es nur ein natürliches Gefühl gibt: dass man alles, das Ganze, die Hauptsache entbehrt.« Diese Art des Empfangs von Neugeborenen implantiert Angst in die kindlichen Seelen und Körper und ist häufig richtungsweisend.

In der weiteren Entwicklung eines Kindes gibt es Angst vor Strafe, vor Liebesverlust, vor Schlägen, Angst vor dem Vater, dem Lehrer, bis in meine Generation hinein auch noch vor dem Pfarrer und davor, etwas »Sündiges« zu tun, Gewissensängste, Schuldgefühle, wenn man in lustvoller Absicht Hand an sich legt. Gottes Blick reicht bis unter die Bettdecke; Ängste werden durch schmerzhafte Eingriffe und Verbote in die Körper installiert, die in der Folge bestimmte Lüste abwehren und von sich aus auf gewisse Stimuli mit Abwehr und Angst reagieren. Der Schweiß bricht aus statt Lust und Liebe.

Von der Unterwerfung unter das elterliche Regiment profitieren später andere gesellschaftliche Instanzen, die in der Bewirtschaftung der Angst ein dauerhaftes Potential für Macht, Kontrolle und Profit entdecken. Schon Luther wusste das: »Denn aus der Eltern Obrigkeit fließt und breitet sich aus alle andere. (…) Alle, die man Herrn heißet, an der Eltern Statt sind und von ihnen Kraft und Macht zu regieren nehmen müssen.«

Von Sigmund Freud und Wilhelm Reich haben wir gelernt: Am Grunde unserer Neurosen liegen häufig abgewehrte sexuelle Triebwünsche. Die nicht abgeführte Erregung wird in Angst verkehrt und diese in Symptomen gebunden – in Charakterzügen und Zwangshandlungen. Verdrängung bedeutet Produktion von Unbewusstheit und damit Einschränkung des Bewusstseins. Das Sexualtabu wird in Sozialisationsprozessen als Denkhemmung verinnerlicht, die über den engeren sexuellen Bereich hinausgreift. Unterdrückung macht dumm und verschleiert die Wahrnehmung.

Kinder wurden und werden teilweise bis heute, salopp gesagt, »zur Sau gemacht« und also in Angst versetzt. Angsterzeugung und Verpönung von Triebregungen galt und gilt als probates Mittel der Erziehung und als Quelle von Gehorsam und Unterwerfung unter den elterlichen Willen. Es gibt heute allerdings auch Angst, die aus Nicht-Erziehung stammt, aus mangelndem Halt und mangelnder Begrenzung. Psychische Strukturen, die die Angst mindern und uns inneren Halt geben, entwickeln sich im Kontakt mit leibhaftig anwesenden Menschen, an denen man sich reiben und abarbeiten kann und muss, die uns liebevoll zugewandt sind und unserem Leben eine Richtung geben. Wer seinen Kindern keine angemessenen und zumutbaren Versagungen auferlegt und ihnen die leibhaftige Auseinandersetzung verweigert, darf sich nicht wundern, wenn sie in frühkindlichen narzisstischen Größenphantasien verharren und auf ihrer verzweifelten Suche nach angstmindernden Begrenzungen auch zur Gewalt greifen. Was müssen Kinder mitunter für verzweifelte Anstrengungen unternehmen, um ihre Eltern und die Gesellschaft der Erwachsenen zu einer klaren Stellungnahme zu bewegen. Auch oder gerade im Rahmen einer sogenannten Mittelschichtsverwahrlosung überantwortet man Kinder einer trostlosen Beliebig- und Beziehungslosigkeit, wodurch man ihnen sowohl das Kindsein als auch das Erwachsenwerden verweigert.

Digitale Verelendung
Viele Kinder wachsen gegenwärtig in einer Umgebung von Bildschirmen auf, weniger in der Obhut von leiblich anwesenden Menschen. Auf dem Postamt stieß ich unlängst auf eine Gruppe Frauen mit ihren Kindern. Während die Frauen dabei waren, ein Formular auszufüllen, saß ein vielleicht einjähriges Kind in einem Kinderwagen, der etwas abseits der Gruppe abgestellt war. Ich traute meinen Augen nicht: Das Kind wischte tatsächlich auf einem Smartphone herum, aus dem leise Musik drang. Der Umgang des Kleinkindes mit dem Gerät wirkte ziemlich professionell. Staunend starrte ich das Kind an. Mitleid mit ihm erfasste mich, und ich fragte mich, was aus Kindern werden soll, die unter solchen Bedingungen aufwachsen. An was soll sich ihr Selbstgefühl erwärmen? Wer hilft ihnen, ihre Angst einzuhegen und ihren Trieben Dauer und Form zu geben? In einer an ihrem Reichtum erstickenden Gesellschaft beobachten wir neuartige Formen der Kindsaussetzung, der digitalen Vereinsamung und Verelendung. Diese erzeugen Ängste, über die wir noch nichts wissen, ja, die wir teilweise noch nicht einmal zur Kenntnis genommen haben. Die virtuelle Welt bringt eine spezifische Ortlosigkeit hervor. Heimat ist im Netz unmöglich, und so werden die Menschen den Bedingungen des zeitgenössischen Kapitalismus unterworfen, die ebenfalls auf Flüchtigkeit, Bindungslosigkeit und Flexibilität basieren. Es kann sein, dass heutige Kinder weniger geschlagen und gezüchtigt werden, dafür haben sie unter neuartigen Entbehrungen zu leiden.

Mit der propagierten und praktizierten Bindungslosigkeit legt diese Gesellschaft die Axt an die Wurzeln der Subjektwerdung des Menschen. Seine »psychische Geburt« kann nur in verlässlichen Näheverhältnissen und unter Bedingungen räumlicher und zeitlicher Kontinuität gelingen. Eine Gesellschaft, die es zulässt, dass auf die Kindheit der Kälteschatten ökonomischer Fungibilität fällt, darf sich nicht wundern, wenn ihrem unwirtlichen Schoß vermehrt psychisch frigide und moralisch verwilderte Individuen entspringen.

Man beseitigt individuelle Angst nicht, indem man ihre Symptome kuriert oder Medikamente verschreibt. Letzteres ist zu einem einträglichen Geschäft geworden. Es gibt Situationen akuter Panikzustände, in denen man Medikamente verabreichen muss, damit ein Mensch überhaupt erst wieder einen Zustand erreicht, in dem man mit ihm therapeutisch arbeiten kann. Dann aber kommt es darauf an, den Angstgründen auf die Spur zu kommen, die Szenen zu rekonstruieren, in denen Angst massiv erzeugt und erlebt wurde. Je weiter die Angsterzeugung zeitlich zurückreicht, desto schwerer ist es, ihr therapeutisch beizukommen. Vieles verliert sich im vorsprachlichen Nebel einer frühkindlichen Amnesie und ist eher einer körpertherapeutischen Bearbeitung zugänglich als auf Sprachlichkeit fixierten therapeutischen Verfahren. Selbst wenn es gelingt, die Gründe herauszufinden, ist damit die Angst nicht aus der Welt. Es ist eine schöne, aber leider naive Vorstellung, dass man das bislang Unbewusste wie Rumpelstilzchen bloß beim Namen nennen müsse, und schon verschwinden die Symptome.

Münchhausen und Sartre
Die Bilanz meiner ein Leben lang dauernden Selbsterforschung lautet: Man muss sich mit der Angst ins Benehmen setzen und versuchen, sie zu überlisten und einen Modus vivendi mit ihr und den von ihr gespeisten Symptomen zu finden. Ganz los wird man sie nicht. Sie haben ihre Ursache und Funktion im seelischen Gesamthaushalt, die berücksichtigt werden müssen. Geholfen hat mir Arthur Koestler, in dessen Autobiographie ich auf folgende Passage stieß: »Eine gütliche Verständigung mit den eigenen Neurosen herbeizuführen klingt wie ein Widerspruch in sich selbst; dennoch lässt es sich meiner Meinung nach erreichen, vorausgesetzt, dass man seine Komplexe anerkennt, sie mit höflicher Achtung behandelt und sie weder leugnet noch bekämpft. Es ist meine tiefe Überzeugung, dass der Mensch die Kraft besitzt, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Der Baron im Sumpf, abgekürzt ›Basu‹, Besieger von ›Ura‹, (Abkürzung von Urangst) war zugleich zum Glaubensartikel und Symbol geworden.« Koestlers Autobiographie ist auch eine Hommage an den Baron Münchhausen, dem er sein Leben verdankt. Auch Jean-Paul Sartre ist ein Anhänger des Barons. Seine Fassung der Münchhausen-Maxime lautet: Wir müssen und können etwas aus dem machen, was man mit uns gemacht hat! Ein Leben ist eine zu diesem oder jenem verwendete Kindheit; niemand sollte sich mit dem Verweis auf seine schwierige Kindheit herausreden und die Verantwortung für sich und seine Handlungen von sich weisen. Menschen sind keine Billardkugeln, die durch ein Queue bewegt werden – noch als determinierte Wesen sind sie selbsttätig, noch als heteronome im Kantschen Sinne »spontan« und zu eigenen Entscheidungen fähig. Es liegt, wie Sartre sagt, an uns, uns Wege zu bahnen und die Vampire in die Flucht zu schlagen.

Seit ich miterlebt habe, wie ein Freund beim Versuch, seine Ängste im Rahmen eines kontraphobischen Projekts frontal anzugehen, ums Leben gekommen ist, behandele ich meine Angst mit Respekt. Ich habe gelernt, nichts Unmögliches von mir zu verlangen und mich nicht zu überfordern. Die auf »Heilung« und »seelische Gesundheit« abzielenden Therapien vertragen sich schlecht mit der ursprünglichen psychoanalytischen Idee, die den einzelnen zu einer lebenslangen Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Widersprüchlichkeit animieren wollte. Nach Freud kann man nur das überschüssige »hysterische Elend« therapeutisch mildern oder im besten Fall zum Verschwinden bringen, nicht aber das »allgemeine Unglück des Kulturmenschen«, das selbst dem austherapierten Patienten bleibt. Etwas salopp gesagt: Der Normale ist ein Verrückter, dessen Neurose eine gute Wendung genommen hat.

Der verinnerlichte Staat
Anders steht es mit den gesellschaftlich erzeugten Ängsten, von denen im zweiten Teil die Rede sein soll. Diese werden auf die neurotischen Ängste aufgepfropft und stellen sie in ihren Dienst. Aus dieser undurchsichtigen Verfilzung beziehen sie ihre Wirksamkeit. Das Luther-Zitat deutete das bereits an: Von der Vorunterwerfung unter die elterliche Autorität profitieren alle späteren Instanzen, denen wir unterworfen sind. Der Sozialpsychologe Erich Fromm hat das so beschrieben: Das Verhältnis von Über-Ich und Staat ist dialektisch. Das Über-Ich ist verinnerlichter Staat, und der Staat externalisiertes, also nach außen projiziertes Über-Ich. Das bedeutet: Wer gegen staatlich-gesellschaftliche Ge- und Verbote verstößt, bekommt es zugleich mit seinem Gewissen zu tun. Für den Fall, dass das Gewissen versagt und Regeln verletzt werden, liegen Polizei und Strafjustiz in Reserve. »Die Strafjustiz ist gleichsam der Stock an der Wand, der auch dem braven Kinde zeigt, dass der Vater ein Vater und das Kind ein Kind ist«, schreibt Fromm.

Diese Verzahnung innerer und äußerer Kontrollinstanzen sorgte bislang für die Stabilität der bürgerlichen Ordnung und ihrer Institutionen. Wie es um diese Stabilität bestellt ist, wenn die Über-Ich-Bildung nicht mehr in zuverlässiger Weise geschieht und die Verzahnung nicht mehr funktioniert, wäre ein anderes und hochaktuelles Thema. Wenn das Über-Ich, wie Freud sagte, als innere Polizei fungiert, stünde die wirkliche, die äußere Polizei auf verlorenem Posten, wenn sie sich nicht mehr auf ihre verinnerlichten Kräfte verlassen und stützen könnte. Oder anders formuliert: Wenn die innere Polizei des Gewissens nicht mehr zuverlässig arbeitet, muss die äußere Polizei vermehrt in Erscheinung treten. Fromm beharrte allerdings auf der Notwendigkeit eines Stützpunkts im Inneren der Individuen, weil man nicht hinter jeden Bürger einen Polizisten stellen könne. Heute übernehmen mehr und mehr Überwachungstechnologien die Kontrolle der Bürger und registrieren deren Regelverstöße. Wer den Laden ohne zu zahlen verlässt, wird von der elektronischen Diebstahlsicherung zurückgepfiffen oder vom Detektiv gestellt, der den Diebstahl per Kamera beobachtet hat.


Über gesellschaftlich produzierte Ängste (Teil 2 und Schluss)
Götz Eisenberg https://www.jungewelt.de/artikel/315001.im-abseits.html

Im Namen der neuen neoliberalen Göttin »TINA« – »There is no alternative« – versucht man, die Handlungsspielräume der Menschen systematisch zu verengen und ihnen die herrschenden Verhältnisse als die einzig möglichen und denkbaren zu präsentieren.

Die Religion des Marktes
Welches sind nun die gesellschaftlich erzeugten Ängste, gegen die eine zur Vernunft gekommene Menschheit etwas ausrichten könnte? Es sind im wesentlichen Ängste, die aus der spezifischen Form unseres Wirtschaftens erwachsen. Seit 1800 etwa hat sich die Ökonomie aus den Lebenszusammenhängen, in die sie zuvor eingebettet war, herausgelöst und verselbständigt. So konnte sie sich von den ihr auferlegten Begrenzungen befreien und zu einer anonyme Märkte beliefernden effizienten Warenproduktion werden, deren Ziel nicht länger die Bedürfnisbefriedigung ist, sondern die Vermehrung des zum Kapital mutierten Geldes. Vor dem Hintergrund der kapitalistischen Produktion werden Entscheidungen ausschließlich unter dem Aspekt der Profitrate getroffen. Erwägungen menschlicher Belange und das, was man früher Gemeinwohl nannte, existieren nicht. Alle diesbezüglichen Rücksichtnahmen müssen den Kapitalbesitzern kämpferisch abgerungen werden. Am Gipfelpunkt der Verselbständigung und Entfremdung werden die Menschen im Zeichen der Digitalisierung von ihren eigenen Hervorbringungen aus der Produktion vertrieben. Das Kapital emanzipiert sich mehr und mehr von der menschlichen Arbeitskraft und nullt gespenstisch vor sich hin. Diese Entwicklungen setzen großflächig Ängste frei. Die Menschen sterben einen sozialen Tod und drohen aus der Welt zu fallen. Statt Widerstand zu leisten und die wild gewordene Ökonomie in eine solidarische Gesellschaftlichkeit einzubinden, unterwerfen sie sich den sogenannten Marktgesetzen. Nach beinahe vier Jahrzehnten neoliberaler Indoktrination scheint es gelungen, den Markt als neue Zivilreligion zu etablieren. Die Trinität, die in ihr verehrt wird, heißt: Rationalisierung, Deregulierung und Globalisierung. Wer sie kritisiert, wird von den Hohepriestern der Marktreligion in die Position desjenigen gerückt, der so töricht ist, einem Erdbeben Vorwürfe zu machen.
Der im Namen des Neoliberalismus entfesselte Kapitalismus und seine Praktiken erzeugen Angst im großen Stil. Das, was euphemistisch Fortschritt genannt wird, hat sich als eine Art endloses »Reise nach Jerusalem«-Spiel entpuppt, bei dem ständig Menschen keinen freien Stuhl mehr finden und auf der Strecke bleiben. Es grassieren die Ängste vor prekärer Beschäftigung, vor Arbeitsplatzverlust, vor sozialem Abstieg, vor einer Hartz-IV-Existenz, vor Altersarmut und Enteignung, vor Vergessen- und Abgehängt-Werden. Enteignung nicht nur im ökonomischen Sinn: Es gibt auch Enteignung von Erfahrung und Fähigkeiten, die Menschen unter Mühen erworben haben, die nun im Zuge eines immer rasanteren technologischen Wandels nicht mehr nachgefragt werden und nichts mehr wert sind. »Unsere Existenzform ist die Rasanz«, heißt es in Roger Willemsens posthum erschienenem Bändchen »Wer wir waren«. Aber für ein solches Leben sind wir mehrheitlich nicht ausgerüstet. »Freude aus Verunsicherung zu ziehen – wer hätte uns das beigebracht?« fragte Christa Wolf in Anbetracht der neuen Imperative des flexiblen Kapitalismus in ihrer Frankfurter Poetikvorlesung. Je traditioneller ein Mensch sozialisiert, je autoritärer er fixiert ist, desto schwerer wird er sich mit den Anforderungen der »flüchtigen Moderne« (Zygmunt Bauman) tun. Viele Dinge sind nicht mehr an ihrem angestammten Platz, sie sind mit den inneren Lageplänen nicht mehr aufzufinden. Menschen geraten in die verzweifelte Lage desjenigen, der sich im heutigen Frankfurt am Main mit einem alten Stadtplan orientierten will.
Viele Menschen machen gegenwärtig die Erfahrung: Was Hänschen gelernt hat, nützt Hans längst nichts mehr. Was gestern noch wichtig und richtig war und sozial integrierte, bringt einen heute ins Abseits. Wer an Gelerntem, über das die gesellschaftliche Entwicklung hinweggegangen ist, festhält, droht zum Kauz, zum Sonderling, zur komischen Figur zu werden. Der Wandel hat sich derart beschleunigt, dass er Schwindelgefühle und Angst erzeugt. Das Tempo der Veränderung ist nicht mehr menschengemäß; es müsste im Interesse unserer Würde und Gesundheit gezügelt werden. Das Pensum an Veränderungen, das Menschen innerhalb ihrer Lebensspanne bewältigen können, ist begrenzt. Wird es überschritten, drohen sie körperlich und seelisch zu erkranken. Wer aus der Zeit fällt und verrückt wird, kann darüber verrückt werden. Die Menschen fühlen sich, als wären sie in einem falsch abgemischten Film: Die Bildspur der äußeren Realität läuft schneller als die innere Tonspur. Auch diese Desynchronisation von äußerer Realitätsstruktur und innerer Identitätsstruktur ist eine Quelle von Verunsicherung und Ängsten. Normen und Werte sind ja dazu da, einen in der Gesellschaft stabil zu verorten und Orientierung zu gewährleisten. Treue zu Normen wird aber gegenwärtig zu einer Quelle von Verunsicherung und kann den Sturz aus der Welt nicht mehr aufhalten. Und da ist nach all den Entzauberungen der Moderne kein Glaube mehr, der den Stürzenden auffängt. Wohin fällt einer dann?

Kohäsion und Identität
Viele Menschen leiden unter seelischen Gleichgewichtsstörungen und einem Verlust des Gefühls der Kohäsion. Wie gewinnen unsere Lebensläufe ihre Kohäsion, ihren Sinn, ihre Identität? Ein kohäsives Selbst bildet sich in der Kindheit unter Bedingungen von Verlässlichkeit und raum-zeitlicher Konstanz der Bezugspersonen aus. Lernend und sich identifizierend werden gewisse Regeln und Orientierungspunkte verinnerlicht. Es entsteht ein innerer Kompass, der die Navigation im Strom der Zeit ermöglicht und dem Leben eine Richtung gibt. Ein kohäsives Selbst vermittelt ein Gefühl des Selbstseins, der Selbstachtung und des leidlichen Wohlbefindens. Menschen, die über ein solches Selbst verfügen, besitzen eine psychische Struktur, die sie vor Fragmentierung und Ängsten schützt. Schon unser flüchtiger Blick auf die Entstehungsbedingungen des Gefühls von Kohäsion und Identität zeigt, dass diese Kategorien nicht losgelöst existieren, sondern eminent gesellschaftlich sind, weil sie von Anfang an auf die anderen, auf die Um- und Mitwelt verweisen. Identität ist jene Instanz im Menschen, durch die eine Vermittlung zwischen dem psychischen und dem gesellschaftlichen Leben stattfindet. Angesichts dieser dialektischen Struktur der Begriffe Kohäsion und Identität müssen wir uns mit Alexander Kluge fragen: »Wie sollen unsere Lebensläufe eine Identität haben, wenn wir in einer Gesellschaft leben, die aus Trennungen zusammengesetzt ist? Machen wir die Trennungen mit, dann trennt sich etwas in uns.« Trennt sich etwas in uns, verlieren wir das Gefühl der Kohäsion. Die Angst vor Fragmentierung, also dem Zerfall der Persönlichkeit und der Ich-Grenzen, gehört zu den gravierendsten Ängsten, von denen ein Mensch befallen werden kann. Das ist kaum auszuhalten und kann im Extrem eine psychotische Entwicklung einleiten.
Oskar Negt geht in seiner Autobiographie, die 2016 unter dem Titel »Überlebensglück« erschienen ist, der Frage nach, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass er trotz einer schwierigen Ausgangslage und einer Kindheit unter Bedingungen der Flucht ein halbwegs gelungenes und angstfreies Leben führen konnte. Irgendwann muss ein Mensch Glück erfahren haben, das er nicht mehr verliert und von dem er lebensgeschichtlich zehren kann. Negt führt seine Glücksvorräte auf die Erfahrung verlässlicher Bindungen an seine Schwestern zurück, die ihn auf der Flucht begleiteten und ihm ein basales Gefühl der Sicherheit und des Halts inmitten einer stürzenden Welt vermittelten.
Auf der Suche nach Antworten auf die Frage, über welche Kraftquellen Menschen verfügen, um ihr Leben meistern und Krisen bewältigen zu können, stößt Negt auf die Überlegungen des US-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky zur »Salutogenese«, also der Frage, was Menschen gesund erhält. Die zentrale Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Begriff Kohäsion. Wesentliche Gesundheitsressource ist nach Antonovsky ein Kohärenzgefühl, das sich der Erfahrung guter anfänglicher Beziehungen verdankt. Zur Kohärenz gehören drei Aspekte: die Fähigkeit, die Situation, in der man sich befindet, und die Zusammenhänge zu verstehen – also das Gefühl der Verstehbarkeit; weiterhin die Überzeugung, dass man das eigene Leben gestalten kann – das Gefühl der Handhabbarkeit; sowie schließlich der Glaube, dass das Leben einen Sinn hat – das Gefühl der Sinnhaftigkeit. Etwas muss an sich und zugleich für mich eine zusammenhängende Bewegung ergeben und sich im Einklang mit meinen moralischen Maßstäben befinden, damit ich sagen kann: »Das ergibt einen Sinn«. Gelingt es uns nicht, aus diesen drei Faktoren ein Kohärenzgefühl zusammenzusetzen, schleichen sich Angst und Unsicherheit ins Leben ein und unser Persönlichkeitskern droht zerstört zu werden. Angst ist auch für Antonovsky der größte und wichtigste Krankmacher.
Wenn wir uns die Lebenswirklichkeit vieler Menschen in der »flüchtigen Moderne« anschauen, werden wir feststellen, dass das Gefühl der Kohärenz zur Mangelware wird. Die Trias Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit verkehrt sich in das Zugleich von Orientierungsverlust, Ohnmacht und Sinnentzug. Wir leben also unter extrem angst- und krankmachenden Bedingungen und sollten uns schon unter dem Aspekt unseres leib-seelischen Wohlergehens für die Errichtung einer solidarischen, entschleunigten und auf weiteres Wachstum verzichtenden Gesellschaft einsetzen. Zu ähnlichen Schlüssen kommt eine OECD-Studie aus dem Jahr 2010: Eine gerechte Gesellschaft ist besser für alle. Richard Wilkinson und Kate Pickett folgern aus ihrer Studie »The Spirit Level« (2009), dass »der Abbau von Ungleichheiten der beste Weg zur Verbesserung unserer sozialen Lebenswelt und damit der Lebensqualität für alle« ist. Je weiter die Schere zwischen Arm und Reich auseinanderklafft, desto größer die Probleme mit Gesundheit, Kriminalität sowie Drogen- und Alkoholkonsum.
Die kapitalistische Moderne hat uns zwei große Individualisierungsschübe beschert, die jeweils von Ängsten begleitet wurden wie ein Schatten. Der erste bestand in der Auflösung der vorbürgerlichen Welt mit ihren bäuerlich-handwerklichen Lebens- und Arbeitszusammenhängen. Mit dem Wegbrechen dieser Gemeinschaften entstand ein Individualismus, bei dem niemand mehr Weggefährte der anderen ist, sondern nur noch Gegner, vor dem man sich hüten muss. Die aus diesen bergenden und Schutz gewährenden Gemeinschaften freigesetzten, oder besser: herausgeschleuderten Menschen müssen nun selbst sehen, wie sie sich auf dem Arbeitsmarkt durchschlagen und mit den damit verbundenen Risiken fertig werden. Die Individualisierungsangst par excellence ist die Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit und dem Versagen, das dem einzelnen angelastet wird. Gegen die verheerenden Folgen des Konkurrenzkampfes wehrte sich die Arbeiterbewegung durch die Gründung von Gewerk- und Genossenschaften, die den Widerstand gegen die Zumutungen der kapitalistischen Industrialisierung organisierten und den vereinzelten Einzelnen als identitätsstiftende Behelfsheimaten dienten.

Der »Puffer« Sozialstaat
Um die sozial erzeugten Ängste und die durch sie begünstigten politisch regressiven Strömungen im Zaum zu halten, hat man den Sozialstaat erfunden und aufgebaut. Das erklärte Ziel der Rooseveltschen Reformprogramme war die »Freiheit von Angst«. Im Schwedischen gibt es ein eindrucksvolles Wort für den Sozialstaat: »Folkhemmet«, übersetzt: Volksheimat – oder auch Wohlfahrtsstaat oder soziale Demokratie. Der Sozialstaat ist eine unvergleichliche Erfindung, die das Bedürfnis des Menschen nach Sicherheit, Geborgenheit und Zusammengehörigkeit mit seinem Verlangen nach Freiheit und Selbstverwirklichung vereint. Keiner soll mehr ohne Arbeit und Versorgung und einem Dach über dem Kopf sein, alle Schulkinder erhalten täglich eine Mahlzeit, und alle haben Anspruch auf unentgeltliche Krankenversorgung und eine sichere Rente. Der Druck, den der sozialdarwinistische Kampf ums Dasein erzeugt, wird weitgehend von den Menschen genommen, die dadurch vieler Sorgen enthoben und frei für die Selbstbestimmung werden. Am Beginn des Sozialstaats stand der Schutz, die kollektive Absicherung gegen individuelles Unglück. Man hatte ein Bewusstsein davon, dass politische Rechte und soziale Rechte ausbalanciert sein müssen und sich wechselseitig bedingen und einander brauchen. Das Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie ist spannungsreich und problematisch von Anfang an. Der Sozial- oder Wohlfahrtsstaat fungiert als Puffer zwischen beiden, federt die gröbsten Auswirkungen des Kapitalprinzips ab und ermöglicht den Menschen ein relativ angstfreies Leben.
Man muss fragen: Wieviel Angst verträgt die Demokratie? Ein hoher Angstpegel und Demokratie sind auf Dauer unvereinbar. Demokratie basiert auf der Seite der Subjekte auf relativ reifen psychischen Strukturen, die das gewaltfreie und diskursive Austragen von Dissens und Konflikten und das Ertragen von widersprüchlichen Situationen und Ambivalenzen ermöglichen. Unter dem Einfluss von Angst regredieren Massen von Menschen auf einfachere, quasi archaische Mechanismen der psychischen Regulation. Ein frühkindlicher Manichäismus, eine archaische Spaltungsneigung, flammt wieder auf, welche die Welt in Schwarz und Weiß, Gut und Böse aufteilt und übersichtliche Freund-Feind-Verhältnisse herstellt. Diese kollektive Regression kann der Demokratie den Todesstoß versetzen. Das hatten wir in Deutschland schon einmal – und wir erleben es gegenwärtig im Zeichen des Trumpismus in den USA erneut.
Unter dem Druck der Globalisierung beginnt das, was Bauman die »flüssige Moderne« nennt. In seiner rastlosen Suche nach neuen Verwertungsmöglichkeiten überwindet das Kapital die Grenzen des Nationalstaats. Anonyme Superstrukturen und transnationale Märkte höhlen seine Kompetenzen aus. Während das Kapital transnational und multikulturell geworden ist, bezieht die große Mehrheit der Menschen ihre Identität aber nach wie vor aus der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation. Ihre Leidenschaften, ihr Fühlen und Denken sind noch weitgehend ethnozentrisch eingefärbt. Die sich hier auftuende Kluft ist eine weitere Quelle schwer greifbarer Ängste und regressiver Sehnsüchte nach einer homogenen Gemeinschaft. Aber damit nicht genug: In der »flüssigen Moderne« werden die sozialstaatlichen Schutzmechanismen aus dem Verkehr gezogen und die mit der uneingeschränkten Herrschaft des Marktes verbundenen Risiken privatisiert. Wenn man den Sozialstaat demontiert und plündert, wie es im Namen des Neoliberalismus geschehen ist und geschieht, steigt der Angst- und Panikpegel rapide an. Die gesellschaftliche Atmosphäre reichert sich mit Spannungen und Aggressionen an, und es wächst das Bedürfnis der Menschen, Sündenböcke zu finden, auf die sich ihre Malaise verschieben lässt. Verstärkt werden diese Tendenzen durch die Erosion gewerkschaftlicher und parteipolitischer Milieus und Bindungen, die den einzelnen Zusammenhalt und Schutz vor den gröbsten Individualisierungsfolgen boten.
Was Bauman unter »flüssiger Moderne« versteht, erschließt sich, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die neuen Imperative der Flexibilität und Mobilität nicht auf den ökonomischen Sektor beschränkt bleiben, sondern sich Takt für Takt durch sämtliche Schichten des Gesellschaftsbaus hindurchfressen und bis in die feinsten Poren des Alltagslebens vordringen. Der Tauschwert wird zur Leitwährung der Intimität, die universalisierte Marktlogik schwächt soziale und emotionale Bindungen. Alles und jedes wird in den Nexus von Ware und Geld einbezogen und erhält ein Verfallsdatum. Die wirtschaftlichen Mächte sind damit beschäftigt, in einer totalisierenden Warenproduktion Bindungen bewusst zu zerstören. Beinahe prophetisch hat Theodor W. Adorno in seinem Text »Zum Verhältnis von Soziologie und Psychologie« aus dem Jahr 1955 gewarnt: »(…) ohne Fixierung der Libido an Dinge wäre Tradition, ja Humanität selber kaum möglich. Eine Gesellschaft, die jenes Syndroms sich entledigt, um alle Dinge wie Konservenbüchsen wegzuwerfen, springt kaum anders mit den Menschen um.«

Geflüchtete als Sündenböcke
Die Modernisierungsschübe und die Erfahrung der Zerstörung von menschlichen Bindungen setzen Ängste frei, die sich an alles heften, was sich den Verunsicherten als Verschiebungsersatz anbietet oder ihnen angeboten wird. Vorurteile fungieren als Schleusen, die einen geregelten Abfluss von affektiven Energien gestatten, die den Fortbestand des Systems gefährden könnten. Eine zentrale Rolle bei dieser großangelegten Verschiebung der Angstgründe spielen in jüngster Zeit die Flüchtlinge und Migranten. Sie verkörpern all das Flüchtige und Fremde, unter dem die Menschen zu leiden haben, und fungieren als »Boten des Unglücks«, wie es in einem Gedicht von Bertolt Brecht heißt. »Diese Nomaden (…) erinnern uns auf irritierende, ärgerliche und erschreckende Weise an die Verwundbarkeit unserer eigenen Stellung und an die endemische Zerbrechlichkeit unseres hart erarbeiteten Wohlstands«, heißt es in Zygmunt Baumans Buch »Die Angst vor den anderen« (2016).
Die Geflüchteten stehen für jene rätselhaften, undurchschaubaren und beargwöhnten globalen Kräfte, die wir im Verdacht haben, für das lähmende und demütigende Gefühl existentieller Unsicherheit verantwortlich zu sein, das unsere Zuversicht schmälert oder zerstört und unsere Wünsche, Träume und Lebenspläne zunichte macht. Sie dienen als Blitzableiter, der dafür sorgt, dass der Zorn umgeleitet wird und die wahren Verursacher der Misere ungeschoren bleiben. Der Rechtspopulismus organisiert und funktionalisiert die über den ökonomischen Prozess freigesetzten Ängste und versucht, Kapital zu schlagen aus der Feindseligkeit, die den Fremden und Migranten im Banne gesellschaftlich erzeugter Vorurteile entgegenschlägt. Für den Aufstieg des Rechtspopulismus und Rassismus tragen in erster Linie diejenigen die Verantwortung, die durch ihre Deregulierungspraxis großflächig Angst und Unsicherheit erzeugt haben. Wenn der Rassismus seine hässliche Fratze zeigt und sich auf der Straße unschön artikuliert, wollen diese Herrschaften nicht damit in Zusammenhang gebracht werden und sponsern Aktionen für eine »bunte Republik«.
Den Fremdenfeinden und Rassisten spielen die von Migranten begangenen Straftaten und Anschläge in die Karten. Denjenigen, denen daran gelegen war, dass die Stimmung in bezug auf den Zuzug von Migranten und Geflüchteten kippt, kamen die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht 2015/16 wie gerufen. Es schien wahr geworden zu sein, was »besorgte Bürger« und Neonazis bis dahin herbeiphantasieren mussten: »Ein entfesselter Mob von Afrikanern und Arabern zieht durch unsere Städte und vergreift sich an ›unseren‹ Frauen.« Die islamistisch motivierten Anschläge von Würzburg, Ansbach und Berlin sowie die Vergewaltigung und Tötung einer Studentin durch einen jungen Geflüchteten aus Afghanistan taten ein übriges und ließen die Willkommenskultur endgültig in Ernüchterung, Skepsis und Ablehnung umschlagen. Angst und Unsicherheit machten sich rund um das Thema Migration breit und steigern sich mitunter zu einer medial gepushten Panikmache und Hysterie. Die Terrorangst ist das Fieber der Gesellschaft. Sie sucht nach Sündenböcken und findet sie im Islam.
In der Jagd auf Fremde soll, wie wir gesehen haben, die Ungewissheit ausgetrieben werden. Der Fremdenhass lebt von der Illusion, dass die Gesellschaft in Ordnung käme, wenn der letzte Ausländer das Land verlassen hat. Vor allem bei jungen Leuten liegen Angst und Wut dicht beieinander. Fatma Aydemirs Debütroman »Ellbogen« erzählt davon. Hazal sagt: »Ich habe Angst, dass ich für immer auf der Ersatzbank rumsitze und auf das richtige Leben warte und das richtige Leben einfach nicht passiert.« Zusammen mit ihrer Freundin Elma stürzt sie sich gleich darauf in ein Scharmützel mit zwei schick gekleideten Mädchen, die sie als »Mittetussis« und »Ärztetöchter« ausgemacht haben. Die Jugendlichen haben sich noch nicht resignativ mit allem abgefunden und sind bereit zu kämpfen. Sie entdecken die Wut als Ausweg aus Angst und Ohnmacht: Lieber Schrecken verbreiten, als ständig in Angst zu leben. Leider kehrt sich die Gewalt auch bei ihnen oft gegen Minderheiten; oder ihre Wut entlädt sich ungerichtet und blind, wie die Ghetto-Revolten der letzten Jahre gezeigt haben.

Den Rohstoff aufgreifen
Antonio Gramsci hat Zeiten wie die unseren als »Interregnum« gefasst. »Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren; es ist die Zeit der Monster«, notierte er in der Zeit zwischen den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts. Die Zeit der Monster bricht dann an, wenn eine herrschende Ordnung von Krisen geschüttelt und vom Zerfall bedroht ist, ohne dass, wie in früheren Jahrhunderten, neue gesellschaftliche Kräfte schon bereitstehen, die dem Zerfallsprozess eine emanzipatorische Wendung geben und etwas qualitativ Neues an die Stelle des zerfallenden Alten setzen können. Eine solche gesellschaftliche Situation steckt voller Angst und gebiert sozial-pathologische Phänomene der verschiedensten Art. Das Werkzeug der Rechten ist seit jeher die Angst. Sie wird systematisch verstärkt und geschürt. Wenn es den an der Demokratie interessierten Kräften nicht gelingt, den Rohstoff »Angst«, der heute womöglich noch demokratisch-sozialistischer Bindungen fähig wäre, aufzugreifen und in ein aufklärerisches Projekt zu integrieren, werden politische Scharlatane und falsche Propheten ihn für ihre Zwecke nutzen. Nur wenn es gelingt, den auf dem Wettbewerb beruhenden Existenzkampf zu beenden und den ständigen Einsatz der Ellbogen überflüssig zu machen, wird der rassistische Furor aufhören, die Menschen zu beherrschen.
Götz Eisenberg ist Sozialwissenschaftler und Publizist. Er arbeitete mehr als drei Jahrzehnte lang als Gefängnispsychologe im Erwachsenenstrafvollzug. In der »Edition Georg-Büchner-Club« erschien im Juli 2016 unter dem Titel »Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst« der zweite Band seiner »Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus«. Der erste Band »Zwischen Amok und Alzheimer« ist 2015 im Verlag Brandes & Apsel erschienen.


G-20 - Gipfellogo
G20 Gipfellogo17
Das hat die preisgekrönte Agentur Scholz & Friends entworfen und ein maritimes Motiv gewählt: einen Knoten, der ein Kreuzknoten sein soll. Die Seefahrt kenne den »als stabile und elastische Verbindung«, behaupten die Werber auf den G-20-Internetseiten.
Dazu: Sagt Kolumnist Thorsten Grenz im Manager Magazin kompletter Blödsinn. Er zitiert ein Standardwerk über Knoten: Der Kreuzknoten halte nicht gut, habe »wahrscheinlich mehr Tote und Verletzte auf dem Gewissen als das Versagen eines halben Dutzends anderer Knoten zusammen«.
Wunderbar! –könnte man ausrufen, passt doch prima als Logo einer Versammlung von Staatschefs, die Kriege und Krisen auf der ganzen Welt zu verantworten haben.
Aber es kommt noch besser.
Grenz hat festgestellt, dass das Logo in der animierten Form gar keinen Kreuzknoten zeigt, sondern einen sogenannten Diebesknoten, ein Scherzknoten, der sich bei Belastung löst. Verwendung finde der in Zaubertricks und bei Streichen. Unerfahrenen Matrosen befestigte man die Hängematte mit diesem Knoten, um ihnen schmerzhaft bewusst zu machen, dass man genau hinschauen muss, auf wen man sich verlässt.
Toi, toi, toi!

Kirchenkritiker klagen
Augsburg gegen »elftes Gebot«
Stadt will Aktivisten mit der Forderung »Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen« nicht vor Rathaus demonstrieren lassen
Die Aktionsgruppe »Das 11. Gebot« demonstriert seit 2014 auf jedem Kirchentag gegen die Finanzierung dieser Events mit Steuergeldern. Genauso lange währt der Ärger um die Kunstaktion. Stets aufs Neue ist die Gruppe mit ihrer überlebensgroßen Moses-Figur samt Steintafel mit der Aufschrift »Das 11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen« präsent. Neuerlich, zum Reformationsjubiläum, führt sie eine weitere nach vorn entblößte Luther-Figur »als Verkünder der nackten Wahrheit« mit sich – auf der Rückseite des nach vorn weit geöffneten Mantels sind...
So Gitta Düperthal in junge Welt:
https://www.jungewelt.de/artikel/312717.augsburg-gegen-elftes-gebot.html
Seit 50 Jahren entlarvt der Autor Karlheinz Deschner die Geschichte der Kirche als eine einzige Blutspur..
eine „Geschichte der Unmenschlichkeit“.
https://www.welt.de/geschichte/article114020294/Der-Kirchenkritiker-holt-zum-finalen-Schlag-aus.html

Share by Gilad Atzmon
Authorities have determined that tombstones disturbed at a  historic Jewish  cemetery in New York this weekend were damaged by environmental causes and  not by vandalism and Jew haters. It may suggest that weather also has  turned against the chosen people. I am looking forward to see ADL’s  reaction to this sudden cosmic change.
However, the negligence in the  Jewish cemetery suggests that the tribe might not care about its dead as  much as it wants the rest of us to believe.

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Die Behörden haben festgestellt, dass Grabsteine in einem historischen Jüdischer Friedhof in New York an diesem Wochenende durch den mangelnden Umwelt Schutz beschädigt wurden und nicht durch Vandalismus und Judenhasser.  Es kann vermutet werden, dass das Wetter als Ursache, sich nun auch gegen das auserwählte Volk gewandt hat.
Ich freue mich darauf, zu sehen wie die ADL=Antidiffamierungsliga  auf diese plötzliche kosmische Veränderung  reagiert...


KALTER KRIEG
DAS WAR NATO (WESTBLOCK) versus WARSCHAUER VERTRAG (OSTBLOCK)
12 Staaten gründen unter Führung der USA am 4. April 1949 die NATO.
North Atlantic Treaty Organization ist korrekt und nicht Nord Atlantik Terrororganisation, wie Komponisten oder ähnliche häufig behaupten.
8 Staaten des kommunistischen Ostblocks gründen am 14. Mai 1955 den Warschauer Vertrag zum gegenseitigen Militärischen-Beistand.

Clevere Boys die von der NATO, die haben es hinbekommen, das bis in Deutsche Schulbücher zu lesen war, sie wäre eine reine Verteidigungsorganisation gegen den aggressiven Kommunismus der Staaten des Wahrschauer Vertrages. Dem Wahrschauer Vertrag hatten sie diese besondere Aggressivität, schon durch ihre eigenwillige Bezeichnung Wahrschauer Pakt verliehen. Ist mir, geboren 1940, in den 50'er Jahren nie aufgefallen, das die Freaks sich zum Zweck der Verteidigung gegen den Wahrschauer Pakt, schlau wie sie waren schon 5 Jahre vor dessen Gründung gründeten.
In den 90'er scheiterte das Experiment Kommunismus für die gesamte Welt zu verwirklichen, nach allem was ich darüber weiß, gab es da kein Konzept mit Panzern und Kanonen und Bombern die Welt zu erobern. Angedacht war eine Durchsetzung über die Verbreitung durch Wort, Schrift, Bild und Vorbild für alle Arbeiter also etwas wie friedliche Missionierung. Im Jahre 1991 war so etwas nicht mehr zu erwarten. Die Staaten des Wahrschauer Vertrages lösten ihr Militärbündnis wegen der abhanden gekommenen gemeinsamen Ideale des Kommunismus auf. Eine Umorientierung auf die Kapitalistische Wirtschaftsform begann.

UND DIE NATO?
Der NATO-Pakt war eigentlich wie sich mein Freund Kalle aus Berlin X-Berg mal in seiner Art ausdrückte: "Was ist der Unterschied zwischen Bier und NATO"?
Antwort: "BIER IST FLÜSSIG UND DIE NATO IST ÜBERFLÜSSIG"!
Die US-NATO Strategen hatten anderes im Sinn, sie haben mehr als die 8 Staaten ihrer ehemaligen Gegner in das Bündnis aufgenommen. Inzwischen haben sie 28 Mitglieder unter dem NATO-Emblem versammelt. Übrigens Kalle fragte mich, was die USA machen würden wenn die Russen der NATO beitreten wollen? Na ich weiß ja nicht, wissen Sie es, ob die dann oder danach die NATO auflösen würden?....



Weisheit wahrscheinlich aus China:
> „Willst Du die Welt in Ordnung bringen,
> musst Du erst das Land in Ordnung bringen.
> Willst du das Land in Ordnung bringen,
> musst du erst die Provinzen in Ordnung bringen,
> Willst du die Provinzen in Ordnung bringen,
> musst du erst die Städte in Ordnung bringen.
> Willst du die Städte in Ordnung bringen,
> musst du erst die Familien in Ordnung bringen.
> Willst du die Familien in Ordnung bringen,
> musst du die eigene Familie in Ordnung bringen,
> Willst du die eigene Familie in Ordnung bringen,
> musst du dich in Ordnung bringen."

UNSERE ARTGERECHTE HALTUNG?
Artgerechte Haltung
Bei der Schweinemast werden die Schweine sogar mit art- und altersgerechtem Futter gemästet.
Der Vorteil dabei ist hochwertiges Fleisch, das sich teurer verkaufen lässt.

Die 10% die sich den gesamten Reichtum im Rahmen ihres Kapital-System angeeignet haben, die uns als ihr Humankapital betrachten wie gehen sie damit um?

Im Kapital-System stirbt jede Sekunde ein Kind an Hunger!
Ein Jahr hat 31.536.000 Sekunden...

Die Besitzer haben der 80% Mehrheit, eine ihnen dienende Ideologie aufgedrückt
Sie haben ihr Humankapital so gut ideologisiert das dieses als "Pflegeleichtes Humankapital" selbstständig handelt wie die sogenannten "aller dümmsten Kälber", die bekanntlich ihre Schlächter selber wählen.
Das I-Tüpfelchen darauf ist dabei:
Sie lassen sich das Schlachten, von den ideologisierten selbst erledigen, indem sie einfach ihre Weltkriege organisieren.
Eines der größten Probleme im Kapital-System ist immer auch die periodische Überproduktion von Arbeitskräften, um das und andere Probleme zu beseitigen, wurde der 1. und der 2. Weltkrieg organisiert...


UNSERE NIEDRIGLÖHNER
Etwa jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet für einen Niedrigstundenlohn von weniger als zehn Euro, in Ostdeutschland sogar mehr als jeder dritte. 2014 betraf dies in den neuen Bundesländern 34,5 Prozent aller Beschäftigten, in den alten Ländern einschließlich Berlin 19,3 Prozent, das berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe jüngst unter Berufung auf Daten aus dem Bundesarbeitsministerium. Die Zahlen hatte der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Klaus Ernst, von der Bundesregierung angefordert.

Die geringste Niedriglohnquote weist mit 15,5 Prozent Hamburg aus. Die höchste wurde mit 35,5 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet, gefolgt von den übrigen ostdeutschen Ländern mit jeweils mehr als 33 Prozent.

»Ich konnte die Zahlen selbst erst nicht glauben«
Aus einem Interview mit Ralf Wurzbacher in der jw:
...Die diversen sogenannten Rentenreformen, mit denen das Rentenniveau mit voller Absicht schrittweise herabgesenkt wurde, sind das eine. Weitere wichtige Faktoren sind die hohe Arbeitslosigkeit mit zwischen 2,5 Millionen und fünf Millionen Betroffenen seit 1991, der stark ausgebaute Niedriglohnsektor sowie die fast 15 Jahre lang praktizierte Lohnzurückhaltung zur Stärkung der deutschen Exportwirtschaft. Was ich sagen will: Altersarmut lässt sich nicht allein damit bekämpfen, dass das Rentenniveau stabilisiert wird. Wenn im Berufsleben immer weniger Geld hängenbleibt, bleibt auch fürs Alter immer weniger übrig.

Wieviel weniger?
Die Zahlen sind erschreckend, und ich konnte sie selbst erst nicht glauben. Deshalb habe ich sie mir von der RV bestätigen lassen. Nimmt man die Neurentner mit Versicherungszeiten von mehr als 35 Jahren, dann sind deren Altersbezüge von im Schnitt knapp über 1.000 Euro im Jahr 2000 auf 850 Euro im Jahr 2015 gesunken. Das ist ein Minus von 17 Prozent. Berücksichtigt man dazu die Preis­entwicklung, hätte ein Neurentner im Vorjahr 50 Prozent mehr Rente beziehen müssen, um das Niveau von vor 16 Jahren zu erreichen. Wollte man die Betroffenen obendrein am gewachsenen Wohlstand teilhaben lassen, dann bräuchte es einen noch viel größeren Aufschlag.

Haben Sie das auch errechnet?
Ja, allerdings ohne dies zu veröffentlichen. Die Leute könnten ja meinen, ich spinne. Trotzdem gerne an dieser Stelle: Zum Ausgleich der Preissteigerungen und des seit 2000 um 18 Prozent gestiegenen Bruttoinlandsprodukts müsste ein Neurentner, verglichen mit 2000, heute 77,6 Prozent mehr Geld erhalten...

Schlechte Aussichten auch für die Bestandsrentner, also jene, deren Altersbezüge sich nach den alten Maßstäben berechnen.
Deren Auszahlungen sind zwischen 2000 und 2015 im Schnitt von 1.050 auf 1.080 Euro gestiegen. Das ist ein Plus von 2,8 Prozent, das sich durch den zwischenzeitlichen Preisanstieg aber in ein dickes Minus verkehrt. Um nur die durch die Teuerung gerissene Lücke auszugleichen, müssten die Bestandsrentner heute 20 Prozent mehr erhalten. Wollte man sie dazu am gewachsenen Wohlstand beteiligen, müssten sie 43 Prozent mehr bekommen...mehr: https://www.jungewelt.de/2016/12-12/061.php 


WIEDUMI-SOMIDI & AGM
2004 bildeten Leiter der LKA's und des BKA eine ArbeitsGeMeinschaft zum Zwecke der Festlegung eines Begriffes!
Der Name lautete "Gefährder" !

Als Gefährder werden im Zusammenhang mit der öffentlichen Sicherheit und Gefahrenabwehr Personen bezeichnet, bei denen kein konkreter Hinweis vorliegt, dass sie eine Straftat planen, aber bei denen „bestimmte Tatsachen die Annahme der Polizeibehörden rechtfertigen, dass sie Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des § 100a der Strafprozessordnung (StPO), begehen“ werden.
Da solch eine vorgehensweise keinesfalles eine gesetzliche Verankerung des Begriffes "Gefährder" bedeutet, sind wir in der glücklichen Lage, mit unseren eigenen AGM's den Begriff "Verleumder" gegen alle in Staaatsdiensten tätigen Personen in Anwendung zu bringen. Insbesondere gegen solche die im Sinne des § 100a der Strafprozessordnung (StPO) fallen, da sie permanent die Verleumdung völlig unschuldiger begehen werden, indem sie die einfach in die Kategorie "Gefährder" einordnen.

§ 100a Telekommunikationsüberwachung
Die Telefonüberwachung der Verleumder gemäß § 100a StPO darf nur zur Aufklärung des Sachverhaltes der Verläumdung eingesetzt werden. Wenn bestimmte Tatsachen den Verdacht begründen, dass jemand als Täter oder Teilnehmer einer Organisation (Regierung etc.) in Absatz 2 bezeichnete schwere Straftat begangen, hat oder begehen könnte...
www.gesetze-im-internet.de/stpo
§ 100a Telekommunikationsüberwachung § 100b Verfahren bei der Telekommunikationsüberwachung § 100c Akustische Wohnraumüberwachung

Gerichtshof setzt Grenzen
EuGH-Urteil: Allgemeine Vorratsdatenspeicherung illegal
Eine ausufernde Vorratsdatenspeicherung ist nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs rechtswidrig. Eine allgemeine und unterschiedslose Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten sei mit EU-Recht nicht vereinbar, urteilten die Luxemburger Richter am Mittwoch (Rechtssachen C-203/15 und C-698/15). Datenschützer, Netzaktivisten und Vertreter der Digitalwirtschaft haben das Urteil einhellig begrüßt und fordern nun Konsequenzen. Es sei ein großer Erfolg für den Datenschutz und das Grundrecht auf Privatheit. Die Bundesregierung hält das geltende Gesetz in Deutschland zur Vorratsdatenspeicherung jedoch auch weiterhin für verfassungs- und europarechtskonform. Das EuGH-Urteil werde jetzt »sorgfältig ausgewertet«, teilte das Justizministerium mit. Die hiesigen Regelungen seien aber auf jeden Fall restriktiver als die in Schweden und Großbritannien, die jetzt vom Gericht geprüft wurden. Der Deutsche Journalistenverband sieht in dem aktuellen EuGH-Urteil dagegen »Anlass zur Hoffnung«. »Das gibt uns Auftrieb für unsere Verfassungsbeschwerde«, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Damit sei das in Deutschland seit 2015 geltende Gesetz nicht mehr haltbar, schätzen auch viele andere Beobachter. »Dieses Urteil ist der Hammer!« twitterte die Grünen-Politikerin Renate Künast. In Deutschland verpflichtet seit 2015 ein Gesetz Telekommunikationsanbieter, Daten wie Rufnummern und Dauer der Anrufe bis zu zehn Wochen zu speichern. Ermittler sollen darauf bei der Bekämpfung von Terror und schweren Verbrechen zugreifen können. »Das Urteil des EuGH setzt klare Grenzen, die das deutsche Gesetz bereits bei der Erhebung der Daten überschreitet«, sagt Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der den Verein Digitalcourage bei seiner Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht vertritt. Er hoffe, dass dieses nun »kurzfristig das deutsche Gesetz für verfassungswidrig erklärt, damit die Speicherung am 1. Juli 2017 erst gar nicht beginnt«. An der Klage beteiligen sich Prominente wie die Schriftstellerin Juli Zeh, ver.di-Chef Frank Bsirske und die stellvertretende Bundestagspräsidentin Petra Pau (Die Linke) sowie Vertreter des Deutschen Journalistenverbandes. Auch die Piratenpartei begrüßte die Entscheidung: »Das deutsche Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen europäische Grundrechte«, kommentierte deren netzpolitischer Sprecher Patrick Breyer.


Großstädte verschulden sich immer mehr
Berlin. Viele deutsche Großstädte geraten trotz sprudelnder Steuereinnahmen immer tiefer in die Schuldenfalle. Nach der Übersicht einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die Mehrheit der 73 Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern 2015 einen Schuldenanstieg verzeichnet. Vor allem diejenigen in Nordrhein-Westfalen wiesen höhere Verbindlichkeiten auf, heißt es in der vorliegenden Studie: 19 der 29 NRW-Großstädte hätten zusätzliche Kredite aufnehmen müssen.

Die am stärksten belastete Großstadt ist mit einer Pro-Kopf- Verschuldung von 9.792 Euro Oberhausen, gefolgt von Saarbrücken mit 8.739 Euro und Mülheim an der Ruhr mit 8.527 Euro.



Aus der Welt-Kolumne »Zippert zappt«:
"Steinmeier strahlt etwas zwingend Präsidiales aus, er macht einen
gepflegten Eindruck und wäscht sich höchstwahrscheinlich regelmäßig."

Jeder Schuss ein Plus
Rüstungsexportbericht der Bundesregierung: Deutsche Konzerne verzehnfachen Erlöse bei Ausfuhr von Munition. Türkei und Saudi-Arabien unter wichtigsten Abnehmern.
Also ob im Süden, Osten oder Norden, das Morden mit deutschen Waffen beschert den Rüstungskonzernen stets wachsende Profite.

Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2017 um 34 Cent auf 8,84 Euro pro Stunde.
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), sie erhofft sich davon eine »positive Wirkung auf die Konsumnachfrage«, schließlich bekommt man für 34 Cent schon ein Brötchen, eine Schrippe oder Semmel – je nach Region. Wenn die Geringverdiener nicht auf Handwerksqualität bestehen, sind beim Discounter sogar zwei Backwaren drin. Nach drei Stunden Arbeit könnten die Niedriglöhner ihrem Kind sogar eine Kugel Eis gönnen, nach einer Woche reicht es vielleicht für einen Museums- oder Zoobesuch. Allerdings nur bei einer Vollzeitstelle.
Renten auf Talfahrt
Das Rentenniveau soll perspektivisch bis auf 43 Prozent des Durchschnittseinkommens gesenkt werden. So eine grundlegende Analyse sollte schließlich in einem Alterssicherungsbericht der Bundesregierung erwähnt werden. Nicht unerwähnt sollte die Fürsorge der Politiker für die Versicherungswirtschaft bleiben. Denn denen bringt Private Altersvorsorge mit Riester, Rürup und Co. reichlich Kohle.


Sigmar Gabriel für Freihandel?
Ja aber exclusiv für Deutschland bitte schön.

Mit Chinesen da sieht der Vizekanzler mindestens gelb oder den »Ausverkauf des Standorts Deutschlands«. Den wolle Gabriel stoppen, berichtete das Handelsblatt jüngst.

DENN In Deutschland herrscht der »Schock«
Denn die gelbe Gefahr aus dem Reich der Mitte geht einkaufen. Sie kaufen deutsche  Hightechbuden gleich im Stück. Den Roboterbauer Kuka, nun den Spezialmaschinenhersteller Aixtron – und schon wird ihnen Interesse an der Siemens-Beteiligung Osram nachgesagt.

Nichts da mit Freihandel für die anderen
Denn dann stehe die deutsche Industrie kurz vor dem kompletten Ausverkauf. So darf das Blatt der Händler jüngst berichten, das Wirtschaftsministerium habe vorsorglich schon mal »Eckpunkte für einen Vorschlag zur Investitionsprüfung auf EU-Ebene« vorgelegt. Der Plan  ist: Wer mehr als 25 Prozent der Stimmrechte und damit eine Sperrminorität von Anteilen deutscher Unternehmen erwerben will, soll was von der Regierung auf die Finger kriegen.  Aus den näheren Bestimmungen geht hervor:
Es handelt sich um eine Lex China.
Aber das damit mögliche Einkaufsverbot reicht Gabriel nicht. Er wolle keinen neuen Wirtschaftskrieg anzetteln, verkündete der Wirtschaftsminister jüngst vor Managern, so das Handelsblatt, und eröffnete ihn gleichzeitig: Deutschland müsse auf internationaler Ebene seine Interessen wahren, etwa durch staatliche Exportfinanzierung.
Gabriel: »Wir dürfen nicht zur verlängerten Werkbank der anderen werden.«
Das haben wir exclusiv für die anderen vorgesehen.



BILLIONEN STEHEN HINTER UNS

2089 Milliardäre weltweit besitzen 6,7 Billionen Dollar ...
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wirtschaft/Das-sind-die-reichsten-Menschen-der-Welt-article14617826.html

Arme Länder nehmen die meisten Flüchtlinge auf
Reiche Länder entziehen sich nach Ansicht der Menschenrechtsorganisation »Amnesty International« bei der Bewältigung der globalen Flüchtlingsströme ihrer Verantwortung. Das geht aus einem Bericht hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Mehr als die Hälfte der weltweit 21 Millionen Flüchtlinge findet nach UN-Angaben Zuflucht in zehn Ländern, die gerade einmal für 2,5 Prozent der weltweiten Wertschöpfung verantwortlich seien. So beherberge beispielsweise Jordanien mit rund 2,7 Millionen Menschen die meisten Flüchtlinge, rund 655.000 davon aus Syrien. Großbritannien habe dagegen weniger als 8.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen.

VERPLAPPERT ?
"Ich weiß nicht, ob ich lachen oder wütend sein soll, dass die Bank, die das Spekulantentum zum Geschäftsmodell gemacht hat, sich nun zum Opfer von Spekulanten erklärt."
Sigmar Gabriel laut dpa zur Krise der Deutschen Bank...

WANN ENDLICH KOMMT DAS GROSSMAUL- RAUTENKIND FÜR DEUTSCHLAND?
Erst 9 Monate nach der Befruchtung der Merkel durch den Seehofer!

Behördlich erlaubt: Hanfpflanzen im Bad
Erstmals in Deutschland darf ein auf medizinisches Cannabis angewiesener Patient seinen Hanf selbst anbauen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat einem 53 Jahre alten Mann aus Mannheim erlaubt, in seinem Badezimmer bis zu 130 Cannabispflanzen pro Jahr zum Eigengebrauch zu züchten. Das bestätigte ein Sprecher der Bonner Behörde am Sonntag. Der Patient leidet an Multipler Sklerose.
Das Bundesinstitut hatte den Eigenanbau zuvor stets abgelehnt.

BEWEGENDE FRAGEN AUS 2015/16
Wird demnächst die russische Propagandamaschine daran erinnern, dass eine gewisse H.Clinton eine Befürworterin des Irak-Krieges war? Und das dieselbe unter dem Pseudonym Killary den Libyen-Krieg beinahe im Alleingang vom Zaun gebrochen hat? Eine ebeno offene Frage ist, wird sich der TAGESSCHAU Chef, ein gewisser Doktor Gniffke, nach den US-Wahlen als  ???????* und Hauptmann der Russischen Streitkräfte bekennen?
Zu ähnlichen Fragen eine Leseempfehlung ==>
http://www.rationalgalerie.de/home/im-dienste-moskaus-die-bush-family.pdf 
*??????? ~ "Kapitän"

GRABGESANG
Alle ehrlichen flüchten aus dem antisozialen Verein zur Lobpreisung des Schmutzigen Systems...
Der Bonner Diplomgeologe Dr. Izzeddin Musa erklärt nach jahrelangen Anstrengungen in der Sozialdemokratischen Partei gegen deren desaströsen Neocon-Kurs bis zu Selbstauflösung seinen sofortigen Austritt aus der SPD.  Aktueller Anlass ist der Täuschungsversuch Sigmar Gabriels mit einer vordergründigen “TTIP-Beerdigung” über CETA TTIP durch die Hintertür defakto durchzusetzen.
Dr. Izzeddin Musa schreibt dazu:
Vom gemeinen Volk -
Zum Tag der kapitalistischen Einheit. Eine Geschichte der SPD – Untergang der Götter
http://www.barth-engelbart.de/?p=147396

Der schmutzige Krieg gegen Syrien (The Dirty War on Syria)
Eine Buchbesprechung von Dr. Ludwig Watzal auf http://www.barth-engelbart.de/?p=148660


RUHE BEWAHREN UND WEITERMACHEN
Sie wollen tun, was sie können, aber nicht mehr gegen die Umwelt:
Arbeiter aus der kanadischen Ölsandindustrie – junge und alte, hochspezialisierte und ungebildete – schulen sich um zu Erneuerbare- Energie-Spezialisten. Möge die Politik sie bei dieser Selbsttransformation unterstützen! 
Eine Traumvorstellung // lesen unter www.iron-and-earth.futureperfectproject.de

Gesucht: Überbewirtschaftetes Land, als Acker nicht mehr zu gebrauchen. Sagte ein indisches Ehepaar, kaufte Hektar um Hektar und machte aus dem Brachland ein Paradies der Artenvielfalt.
Vom Ödland zum Regenwald
//lesen unter save-animals-initiative.futureperfectproject.de
Bis Josef Sichler sich wagte, von seinem bayerischen Hof zu jagen, was ihm einst die Ausbildung zum Landwirt lehrte, gingen für ihn einige so gar nicht befriedigende Jahre ins Land. Seit er sich aber traut, kämpft der Ökobauer mit voller Motivation gegen Gentechnikimporte und überholte Praktiken
– mit Erfolg! Alterswilde
//lesen unter arbeitsgruppe-zivil-courage.futureperfectproject.de

Im neuseeländischen Christchurch bebte die Erde, seitdem tobt das Leben auf den Straßen. Bücherkühlschrank, Dance-o-Mat, Palettenarena – wo nichts mehr stand, bauten viele Initiativen ihre Ideen auf. Zwar ist das Brachland nun wieder Bauland, doch das soziale Miteinander weiterhin intakt.
Kreativität nach der Katastrophe
//lesen unter gap-filler.futureperfectproject.de

Propagandamaterial
Weniger konsumieren
Entrümpelung. Reduktion.
Minimalismus.
Der einst so unsexy-protestantische „Verzicht“ hat viele Namen – und Konjunktur. Musnok – das Gegenteil von Konsum – hilft beim Erleichtern und bietet eine einfache Plattform zum Verschenken und Sich-beschenken-Lassen.
//Musnok – Die lokale Verschenkplattform

Weniger wachsen
Degrowth ist längst eine soziale Bewegung – versteckt in vielen Bewegungen. 32 Beiträge erforschen ihre Form und Inhalte. Dabei sind u.a. Attac, die Grundeinkommensbewegung, Open-Source-Fans und die queer-feministische Ökonomiekritik sowie – Trommelwirbel – FUTURZWEI.
//Projektwebseite Degrowth in Bewegung(en) mit Essays, Podcasts und Videos


Weniger schwindeln
Worte haben Macht. Und fördern nicht unbedingt den Wandel – selbst wenn sie dem Weltver- besserungsvokabular entstammen. Expertinnen und Experten aus Sozial-, Politik- und Kultur- wissenschaften analysieren 40 Schlüsselbegriffe des Klimadiskurses, die hegemoniale Wirtschafts- und Wohlstandsmodelle oft konservieren, statt Alternativen zu suchen.
//Sybille Bauriedl (Hg.): Wörterbuch Klimadebatte. 2016


Weniger hinnehmen
Immobilienhaie zeigen kurz die Dreiecksflosse und beißen dann schnell zu. Diesmal muss weichen: der Berliner Büchertisch aus seinem Laden samt Lager und Büro, hai-lukrativ gelegen in Berlin-Kreuzberg. Ein soziales Projekt kann keine unsozialen Mieten zahlen. Rettet den Tisch!
//Hilferuf zum Nachlesen und Agieren
//Geschichte lesen. Mal wieder vor die tür


Hartmut Barth-Engelbart fragt sich und uns:
Verbreitet Springers WELT Verschwörungstheorien über Giftgas in Syrien?
Frieden mit Assad?

So titelt der WELT Politikredakteur Thorsten Jungholt am 28.08. und schreibt dort u.a.:
Kurzfristig geht es Erdogan um seinen Kampf gegen die Kurden. Der Kampf gegen den IS dürfte eher ein Vorwand gewesen sein, um in Syrien einzurücken. Die Terrormiliz hatte nur noch rund 250 Kämpfer in Dscharablus stationiert, von denen der Großteil schnell die Flucht ergriff. ….. Wer mit den Kommandeuren der FSA* spricht, bekommt das bestätigt. Die Rebellen haben den Auftrag, die Kurden jenseits des Ostufers des Euphrat zu halten. “Sollten die Kurden das nicht tun, werden wir sie bekämpfen”, sagt FSA-Stabschef Berri. “Dafür ist uns militärische Unterstützung der USA* und der Koalition versprochen worden.”
*aha die Welt spricht also mit der von ihr und ihresgleichen belobhudelten sogenannten FSA=freie Syrische Armee. Das ist eine von der NATO und dergleichen gesposerte Terrororganisation gegen den Staat Syrien in dem dieser Assad Regierungschef ist...
**http://www.welt.de/themen/usa-reisen/
noch spannender wird der Artikel zum Thema Giftgaseinsätze in Syrien, wo er Fakten benennt, die bisher von den mainsteam-Medien ins reich der Verschwörungstheorien über die NATO-embeddet wurden:
Am deutlichsten wurde das 2012, als US-Präsident Barack Obama eine “rote Linie” zog und für den Fall des Einsatzes von Giftgas eine militärische Reaktion ankündigte.
Als am 21.August 2013 in Ghouta, einem Vorort von Damaskus, das Nervengas Sarin eingesetzt wurde, musste er sich entscheiden. Obama ließ einen Schlag mit seegestützten Cruise Missiles planen. Doch der britische Nachrichtendienst war in den Besitz einer Probe des verwendeten Sarins gelangt. Eine Analyse ergab, das es sich nicht um Sarin des syrischen Regimes handeln konnte, sondern aus den Beständen von al-Nusra* stammte. Obama ließ seinen Plan fallen. (*Vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wurde die Nusra-Front als Terrororganisation eingestuft) Fehlt eigentlich nur noch die WELT-Enthüllung über die Einsätze von Fassbomben – nach US-Vorgaben angeblich durch die syrische Armee, tatsächlich aber durch die sogenannten “gemäßigten Rebellen der FSA” und durch andere IS-/ Al-CIA-ida Terrororganisationen, die über die Türkei, Saudi-Arabien und Katar NATO-EU-US-gepäppelt wurden und werden. … http://www.barth-engelbart.de/?p=142021


NICHT NUR WUNDERGLAUBE  WURDE MIT DEM CHRISTENTUM VERBREITET
AUCH EINE ANTI WISSENSCHAFTLICHE - EINSTELLUNG WURDE BEFÖRDERT

Dazu aus eigener Erfahrung: Begeistert erzählte ich der Familie nach dem Essen, von meinem Besuch einer Ausstellung am Berliner Funkturm über das Weltraumprogramm der USA.
Das Hochschiessen eines 1. Satelliten in die Erdumlaufbahn, der uns wie der Mond umkreisen würde, hatte mich stark erregt.
Mein Vater ein Bibel gläubiger Zeuge Jehovas: "Das wird unser grosser Gott nie zulassen", er schleppte seine Bibel herbei und servierte gleich etliche Verse daraus, ähnlich wie 'Gott gab die Erde den Menschen' - da siehst du es, versündige dich nicht, 'er sagte nicht, er gab uns den Himmel'. -
Was er zu dem Zeitpunkt nicht wusste, genausowenig wie ich, der  US-Satellit war dann nach dem
1. dem Sputnik erst der 2. Satellit am Himmel.
In der Entstehungsgeschichte des Christentums aus dem Judentum, spielte der Glaube an Wunder eine wesentliche Rolle. »Die Apostel und Evangelisten waren keine wissenschaftlich gebildete Männer.
Der Untergang der (antiken) Bildung war identisch mit dem Sieg des Christentums. (…)
Mit dem Christentum verlor der Mensch zunächst den Sinn und die Fähigkeit, sich in die Natur, das Universum hineinzudenken.«

Ein Rückfall in die Zeit der Barberei, wo für nicht erklärbares jeweils ein verantwortlicher Gott geschaffen wurde...

Ludwig Feuerbach wollte mit seinem Werk die Menschen von religiösem Druck befreien, sie mündig machen, auf jeden Fall Religion und Staat zu trennen. Aber bis heute gilt das von Hitler mit dem damaligen Papst geschlossene Reichskonkordat von 1933, dessen Bestand vom Bundesverfassungs- gericht 1957 festgestellt wurde. Nach wie vor gibt es keine vollständige Trennung von Kirche und Staat, der Staat erhob auch bei Konfessionslosen, wie tatsächlich Bürgern der DDR, nach dem Anschluß erleben mußten, es wurde ihnen Kirchensteuer vom Gehalt abgezogen. 70% der DDR Bürger gehörten keiner der beiden Kirchen für die der Staat Kirchensteuer einzieht an, das mussten sie nun der Steuerbehörde beweisen. Im wesentlichen sind Feuerbachs Argumente nicht auf Katholiken und Protestanten, nicht auf das Christentum beschränkt, sondern gelten prinzipiell für sämtliche Religionen der Welt. Nach wie vor ist Feuerbachs Werk “Das Wesen des Christentums” hochaktuell.

Dazu Friedrich Engels: Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie. Marx-Engels-Werke, Bd. 21, S. 272
Jenny von Westphalen an Karl Marx, Anfang März 1843. Marx-Engels-Gesamtausgabe III/1, S. 396f.


FEINHEITEN & UNTERSCHIEDE
Den wenigen wird gegeben:
Die Bezüge der wenigen steigen in zwei Schritten – zunächst rückwirkend zum 1. März um 2,2 Prozent und ab 1. Februar 2017 um 2,35 Prozent.
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums steigt das »Amtsgehalt« Merkels inklusive »Ortszuschlag« in zwei Schritten von zur Zeit 17.992 auf 18.820 Euro brutto im Monat. Ein Bundesminister erhält künftig 15.280 Euro – statt bisher 14.608 Euro. Bei den parlamentarischen Staatssekretären ist ein Sprung von bislang 11.223 Euro auf 11.740 Euro monatlich vorgesehen.
Den vielen bedürftigen wird genommen:
Beitragserhöhung bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
Voraussichtlich werde der Zusatzbeitrag bis 2019 von heute durchschnittlich 1,08 auf 1,8 Prozent steigen so die Chefin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung, Doris Pfeiffer, am Donnerstag in Nauen.
Den Zusatzbeitrag müssen die 54 Millionen Krankenkassenmitglieder alleine zahlen.
Er kommt zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent des jeweiligen Bruttoverdienstes hinzu.


»Deutschlands Reiche – die unbekannten Wesen«
Im »Monitor« deutlicher dargestellt.
Über Gutverdienende seien bislang nur spärliche Informationen bekannt, sie beruhen im wesentlichen auf einer Wiederholungsumfrage, dem Sozio-ökonomischen Panel.
Um 31,5 Prozent hätten demnach die Bezüge des am besten bezahlten Prozents der Bevölkerung seit 1997 zugelegt.
Die Löhne einfacher Beschäftigter stiegen im Mittel nur um 8,4 Prozent an.

Doch die »Monitor«-Redaktion offenbarte nun mit Bezug auf Daten der Beraterfirma Kienbaum ganz andere Lohnsteigerungen. Demnach hätten Geschäftsführer seit 1997 satte 42 Prozent mehr Gehalt eingestrichen. Bei Vorständen wären es 59 Prozent.
Doch auch sie bleiben hinter den Vorständen der Dax-Unternehmen zurück. Deren Salär habe sich fast verdreifacht, sei um 186 Prozent gestiegen.
Das mittlere Einkommen des bestbezahlten 1% beträgt also fast 500.000 Euro brutto im Jahr.

»Vielfalt statt Einfalt«
Erneut macht eine Koalition aus christlichen Fundamentalisten, »besorgten Eltern« und Rechtskonservativen gegen die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transsexuellen mit Heterosexuellen mobil. Unter dem Motto »Stoppt Gender und Sexualpädagogik der ›Vielfalt‹ in Bayerns Schulen« wollen sie am 24. Juli in München aufmarschieren. Schon seit geraumer Zeit häufen sich die Aktivitäten dieser Ewiggestrigen, die zeitweise mit mehreren tausend Teilnehmern in unterschiedlichen bundesdeutschen Großstädten, wie etwa Stuttgart, demonstrierten...

Vor allem eine an den Lebensrealitäten junger Menschen orientierte Sexualaufklärung im Schulunterricht ist den Gleichstellungsgegnern ein Greuel. Offensiv lehnen sie es ab, dass in Schulen auch über Homo- und Transsexualität geredet wird. »All das untergräbt in untragbarer Weise das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern* und leistet der Verunsicherung und Indoktrinierung unserer Kinder Vorschub«, heißt es etwa in einer Petition, die tatsächlich 16.000 Menschen unterstützt haben.

Jüngste Studien bestätigten, dass es um die Gleichstellung und Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Kontakte auch in Deutschland noch immer schlecht bestellt ist. So berichten 15 Prozent der Teilnehmer einer kürzlich von der Deutschen AIDS-Hilfe veröffentlichten Studie, in den zwölf Monaten vor der Befragung verbale oder körperliche Gewalt erfahren zu haben. Bei den 16- bis 19jährigen waren es sogar 37 Prozent

Die Fundamentalisten arbeiten zudem »gezielt mit Fehlinformationen und verschwörerischen Begriffen wie ›Gender-Ideologie‹, ›Sexualisierung‹ und ›Indoktrination‹
Sie beschwören  »Bilder der Zerstörung ›klassischer‹ Familienstrukturen«.

*dieses Grundrecht garantiert jedoch keinesfalls, das Eltern quasi Mörder erziehen dürfen. Hätten sich ewig Gestriege, im Mittelalter oder in der Steinzeit, durchgesetzt wären wir dort auf der jeweiligen Stufe der Entwicklung stehen geblieben!


NSA - AUSSCHUSS = AUSSCHUSS
Die National Security Agency, offizielle Abkürzung NSA, ist der größte Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten. Nachdem die NSA zur Sicherheit ihrer US-Bürger, unter anderem auch das Handy der Angela Merkel abhörten, wurde wie immer in Fällen wo laut den US-hörigen Wichteln in Berlin nichts aufgeklärt werden darf, flugs ein Gremium zur Aufklärung von Geheimdienstspionage, der seitdem sogenannte NSA-Ausschuss ins Leben gerufen.

Inside dieser neuen Spionage- und Terror- Abwehrzentrale darf der Präsident des BfV (Bundesamtes für Verfassungsschutz), Hans-Georg Maaßen, sich über die Terrorabwehrverhütung Gedanken machen. Maaßen äußerte sich jüngst:  »Niemand sage im Fall eines Terroranschlages, das habe er nicht gehört.«

Denn er sagte die Terrorabwehr in Deutschland sei wie er es sähe, durch die Tätigkeit des Parlamentes erschwert. So binde es viele Kapazitäten, den Untersuchungsausschüssen des Bundestags die angeforderten Informationen zu liefern.
Durch die NSA-Affäre seien die Nachrichtendienste beschädigt, ihre Arbeit sei skandalisiert worden, so Maaßen.  Martina Renner, die Linken-Abgeordnete hielt ihm entgegen:
»Es gibt keine Skandalisierungsversuche im Parlament zur Arbeit des BfV, es gibt Skandale im BfV.«

Auf Nachfrage von SPD-Obmann Christian Flisek sagte Maaßen, es gebe Probleme mit der Ausschussarbeit. »Wir sind derzeit in einer ausgesprochen ernsten Sicherheitssituation, nicht nur mit Blick auf die Fußballeuropameisterschaft, sondern schon seit längerem.« Die Gremien zur NSA- Spionage und zur Neonaziterrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« in Bundestag und Landtagen würden Kräfte binden.

Im Zentrum der Vernehmung Maaßens standen Verstrickungen in US-Drohnenangriffe auf deutsche Staatsbürger. Maaßen sagte, die an die USA weitergegebenen Daten zu deutschen Islamisten »durften und dürfen nicht zu militärischen Zwecken verwendet werden«. Dies allerdings lässt sich nicht kontrollieren.

Maaßen der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz bezeichnete vor dem Ausschuss den Ex- Agenten Edward Snowden beim US-Geheimdienst NSA als möglichen russischen Agenten.
Ob der Mitarbeiter eines russischen Nachrichtendienstes sei, »kann nicht beurteilt werden«, sagte er.

Doch sollte es sich beim Fall Snowden um eine Agenten- und Propagandaoperation des russischen Geheimdienstes SWR handeln, dann hätte dieser seine Schlagkraft unter Beweis gestellt, so Maaßen.

Aus dem russischen Exil, konterte Edward Snowden ironisch auf Twitter. Auf deutsch schrieb er dort: "Ob Maaßen Agent des SVR oder FSB ist, kann derzeit nicht belegt werden."

 ¯\_(?)_/¯ #BfV #NSAUA aus==> https://twitter.com/Snowden/status/740971373321965572  
Der SWR ist der russische Auslands-, der FSB der entsprechende Inlandsnachrichtendienst.

Kumpel Kalle, aus Berlin-X-Berg: "Na diesa Präsident von det BfV, der Hansi Maaßen, der is janz klar NSA-Agent, könn wa den nich nach USA ausweisen oda so?
Icke dazu: Weeß nich jenau, globe erstma müßten wir dem die Deutsche Stattsbürgerschaft aberkenn odaso?

Schon Willy Brandt ließ sich von USA schmieren
Die US-Besatzungsmacht hat den späteren deutschen Kanzler und SPD-Chef Willy Brandt nach einem Spiegel-Bericht in den 50er Jahren mit geheimen Zahlungen im SPD-internen Machtkampf unterstützt. 1950 hätten die Amerikaner dem damaligen Westberliner Bundestagsabgeordneten 200.000 Mark zukommen lassen, berichtete das Magazin am Freitag.

Kumpel Kalle: "Au Backe wie hoch mögen die Schmierjeld Zahlungen jetze an de Mitglieda von de GroKo sinn?"

Icke: Wer weeß?


Der EURO stürzt,
mit ihm  der DAX,

die Leichen fleddert Goldmann-Sachs
Herrhausen sagt zum Ackermann:
“Nach Schweizern kommen Inder dran!”
Dem Kaput-Baal, dem Herrn sei Dank, der Doppelturm der Deutschen Bank, noch steht er trotz der steifen Brise der haUSgemachten Eurokrise
Die Atlantiker haben Wulf von ihrer Brücke geworfen, Ackermann is weg, Herrhausen, der wie Schleyer durch eine NS-Eliteschule gegangen war, wurde aus dem Weg geschafft….
Herrhausen/Ackermanns Nachfolger sind brav US-Kapital-orientiert (und zudem auch Goldmann-Sachs- geschult), die müssen nicht mit Sprengstoff auf Linie gebracht werden. ….

http://www.barth-engelbart.de/?p=122359

In den Nachdenkseiten ist das folgende Interview enthalten:
Wie man Politiker wieder das Fürchten lehrt
http://www.nachdenkseiten.de/?p=33690

WENN UNSERE PARLAMENTARISCHE DEMOKRATIE DER MEHRHEIT DIE MACHT GÄBE:
Waere sie dann nicht, als radikale Zusammenrottung, zwecks Beseitigung vom System
"Freie Marktwirtschaft" längst verboten?
Die Eliten im Lande diskutieren bereits seit Jahren über Sinn und Unsinn, die Vor- und Nachteile der Demokratie. Die Fesseln der Demokratie werden ihnen zunehmend lästig. Wer aber sind diese „Eliten“? Wie organisieren und exekutieren sie ihre Macht? Und wie erreichen sie es, dass es so wenig Gegenwehr gegen immer weiteren Sozialabbau, Entsolidarisierung und Entdemokratisierung gibt? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit dem Autor und Journalisten Marcus Klöckner, dessen Buch „Wie Eliten Macht organisieren: Bilderberg & Co.: Lobbying, Think Tanks und Mediennetzwerke“ soeben erschien...mehr:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=33580#podPressPlayerSpace_2

Nein zur Genitalverstümmelung
Wie in vielen Ländern Afrikas ist auch in Äthiopien die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung weit verbreitet. Ärzte der Welt engagiert sich seit 2014 in der Region Afar gegen diese Menschenrechtsverletzung. Unsere Kollegen haben das Projekt besucht und beeindruckende Bilder mitgebracht.
https://www.youtube.com/watch?v=S8m0wzOcmLE
KONTAKTIEREN SIE UNS
Ärzte der Welt e.V  -  info@aerztederwelt.org - Tel.: +49 (0) 89 45 23 08 10

Zitat eines willkürlichen Tages:
„Wenn die Anerkennung von Tugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit und Ordnungsliebe das entscheidende Kriterium ist, um als Kerndeutscher zu gelten, dürften auch Teile der deutschen Unterschicht als nicht wirklich integriert gelten. Wer nicht einmal in der Lage ist, seinen Kindern zum Frühstück ein Butterbrot zu schmieren, von dem wird man kaum sagen können, dass er die hiesige Leitkultur verinnerlicht hat.“
So der Kolumnist Jan Fleischhauer an einem  Montag auf Spiegel online


Markus Bernhardt
»Die Stadt verweigert jedes Gespräch«
Die türkische Band »Grup Yorum« will am 18. Juni im nordrhein-westfälischen Gladbeck auftreten. Doch die Stadt stellt sich quer, sie will das Konzert verhindern. Warum?

Grup Yorum veranstaltet seit mehreren Jahren eine Konzertreihe »Ein Herz, eine Stimme gegen Rassismus«. Im letzten Jahr kamen über 8.000 Besucher zu ihrem Konzert in Oberhausen. Das diesjährige Festival soll auf dem Gelände der Alevitischen Gemeinde Gladbeck stattfinden. Die Alevitische Gemeinde wurde vom Staatsschutz und der Stadt unter Druck gesetzt. Die Genehmigung eines Bauantrages wurde infrage gestellt wegen des Auftritts von Grup Yorum. Die Stadt verweigert bisher jedes Gespräch mit Vertretern der Band. Aber die Freunde von Grup Yorum finden sich mit einem Auftrittsverbot nicht ab...
Der schmutzige Deal zwischen Merkel und Erdogan hat auch auf die Band Auswirkungen. So hat die Bundesrepublik dafür gesorgt, dass die namentlich bekannten Musiker von Grup Yorum mit einem Einreiseverbot für den Schengener Raum belegt wurden. Die Kumpanei der türkischen und deutschen Geheimdienste ist bekannt. Es ist ein Skandal, dass sich deutsche Behörden zum verlängerten Arm Erdogans machen. Sie verfolgen kritische türkische Musik und Kultur, verhängen Auftrittsverbote. Wir dürfen nicht zulassen, dass das diktatorische Regime Erdogans über die freie künstlerische Betätigung bei uns entscheidet...
Mehr in ==> https://www.jungewelt.de/2016/06-01/081.php

FRAGE ZUR LAGE:
IST IN DER TÜRKEI, DEN ZIEGENBÖCKEN, DAS FICKEN VON ZIEGEN VERBOTEN?

Erdogan läßt gegen Springer-Chef nicht locker
Köln. Der Rechtsstreit zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Springer-Chef Mathias Döpfner wird die Gerichte weiter beschäftigen. Erdogan habe über seinen Anwalt Ralf Höcker beim Kölner Landgericht Beschwerde gegen einen dort zuvor gefällten Beschluss eingelegt, sagte eine Gerichtssprecherin am Montag auf Anfrage. Das Landgericht Köln hatte am 11. Mai einen Antrag Erdogans auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer zurückgewiesen. Döpfner hatte sich mit dem Satiriker Jan Böhmermann solidarisiert, der eine Schmähkritik über Erdogan vorgetragen und dadurch erheblichen Wirbel ausgelöst hatte.


Sevim Dagdelen
Ich frage mich, ob die EU-Kommission in Brüssel, die offenbar von einer unabhängigen Justiz in der Türkei ausgeht, völlig naiv ist oder noch bei Verstand sein kann!“ So die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen über den EU-Türkei-Deal neulich im Deutschlandfunk

Mittlere Löhne werden abgebaut
DIW-Studie belegt, dass niedrige Bezahlung rasant zunimmt.
Zum Gesamtwirtschaftlichen Ausgleich wird das dort eingesparte den wenigen höheren zugeschlagen.

Keine Zustimmung im Bundestag, den 8. Mai, also den »Tag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus« zum gesetzlichen Gedenktag zu machen.

Aufstand der Mittelständler nach dem TTIP-leak
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft plädiert dafür, die EU-Verhandlungen mit den USA über ein Handels- und Investitionsschutzabkommen (TTIP) auszusetzen, bis Klarheit über die Inhalte geschaffen ist. »Stimmen die Veröffentlichungen über den Verhandlungsstand von TTIP, dann gehört das gesamte bisherige Verfahren inklusive der Ergebnisse sofort auf den Prüfstand«, erklärte Verbandspräsident Mario Ohoven jüngst. Er ergänzte: »Die TTIP-Verhandlungen sollten so lange eingefroren werden, bis ein transparentes Verfahren vereinbart ist.« Mehr: HIER

Der Heckmeck um Standort für ein Atommüllendlager wird fortgesetzt...



Bei Finanzwatch ist viel interessantes zu lesen z. B.:

...Wie viel Finanzregulierung brauchen wir?
Gibt es wirklich jemanden, der bereits vergessen hat, dass die letzte Finanzkrise schnurstracks in eine Wirtschaftskrise führte? Und dass mehr als 40 große Gesetzespakete nötig waren (von denen viele noch nicht mal umgesetzt sind), um die Situation einigermaßen wieder in den Griff zu bekommen?

Wer ein nicht ganz so schlechtes Gedächtnis hat, der wird sich verwundert die Augen reiben, wenn er/sie davon hört, dass die Europäische Kommission derzeit eine Sondierung durchführt, um zu untersuchen, wo die neuen Vorschriften sich etwa überschneiden, widersprechen oder Lücken aufweisen und daher die Finanzierung des Wirtschaftswachstums behindern (Ausführlicheres dazu in der Rede des EU-Kommissars Hill beim EUROFI-Forum in Amsterdam am 21. April 2016:
http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-16-1527_en.htm
+ HIER dann die Rede, für Engländer und Franzosen für Deutsche nicht oder? :
Amsterdam, 21 April 2016
European Commission - Speech - [Check Against Delivery]
Keynote speech by Commissioner Jonathan Hill at the EUROFI High Level Seminar, Amsterdam
Ladies and gentlemen,
It's good to be here. Back in September at your last conference, I talked about my plans for the Capital Markets Union and about my approach to rulemaking...
...nu bin icke keen chantalamang oda so, aba jedenfalls sauer, weil die EU'ler meenen, Deutsche die nur Deutsch könn, sol ma so doof bleim wise sin!
DAS BILD ALS BEWEIS:
EU- engl & fr
Dazu fällt mir nur ein: "DANN SCHNELL RAUS AUS DEM EU-CLUB"!

Zu Finanzwatch: HIER

KÄLTE & UNGLAUBLICHE ANGST KOMMT AUS MOSKAU
Dank Stefan Meister  dem Putinversteher  ist die Bedrohung jetzt zu beweisen.
Die Herren des Kreml führen einen hybriden Informationskrieg gegen den freien Westen, mit dem Endziel, die Freiheit durch Freimus zu ersetzen. Freimus ist das was übrigbleibt, wenn alle freien Gedanken durch das feingesponnene Gesinnungssieb der Kremelmachthaber durchgesiebt sind.

Im Exzellenzzentrum der NATO im lettischen Riga, wird die strategische Kommunikation zur Aufklärung der Subversionen seitens der Kremelmachthaber unter dem Kommando des Wladimir Putin, erarbeitet.

Erkenntnisstand März 2016
Russland bedient sich sogenannter Internet-Trolle, um etwa »Aggressionen in der Ukraine« zu rechtfertigen. Zu Unterschieden sind fünf Kategorien dieser digitalen Trolle: »Verschwörungs-Trolle« zielen den Verfassern zufolge darauf ab, »alles Übel der Welt auf die USA zurück(zu)führen«. »Wut-Trolle« seien für das Schüren von »Hass und Aggressionen« zuständig, »Anhang-Trolle« für das Verbreiten von »Schadprogramme(n)«. »Wikipedia-Trolle« schließlich schaffen »Fakten im Netz in dem sie permanent die Geschichtliche Wirklichkeit manipulieren«, »Bikini-Trolle« vermitteln prorussische Propaganda über »Sexdienstleistungen & Prorussische erotische Fotoreportagen«. Damit soll auf hinterhältige Art die Wachsamkeit und Verteidigungsbereitschaft gegen den Erbfeind im Osten unterminiert werden.

Das Verteidigungsministerium kämpft mit aller Macht und erarbeitet ein »Instrument zur Orientierung der Öffentlichkeit« Mit einem neuen »Weißbuch«, soll die »Wehrfähigkeit künftiger Generationen« erhalten und gestärkt werden. 
Ein Ausbau der gegen Russland gerichteten nuklearen und konventionellen »Abschreckung« darf nicht zu Lasten des militärischen »Krisenmanagements« in aller Welt gehen. So Patrick Keller von der Konrad- Adenauer-Stiftung, »Entwicklungen in weiter entfernten Regionen« wie Afrika oder Asien könnten die »Zentralmacht Deutschland« sogar »stärker betreffen« als »Krisen in der unmittelbaren Nachbarschaft«.

Krasse Entwicklung
Von Bremer Stadtmusikanten
Zur Bremen-Bremerhavener Arbeitsagentur

Sachbearbeiter wollen angeblich eine sogenannte Ausbildungsreife ermitteln.
Dazu benutzen in vollem Ernst Fragen wie: »Übernehmen Sie in Ihrer Klasse Sonderaufgaben, z.B. Klassensprecher, Klassenbuchführer, Kakaodienst, Schülerlotsen etc.?«
(Fehlt noch, wann fand ihre letzte Beichte statt, wann haben sie zuletzt gepopelt, masturbiert etc.)

Wozu befähigt es, wenn einer Kakao für die Klasse geholt oder ausgeschenkt hat?
Zur unverzichtbaren Voraussetzung der »Ausbildungsreife« gehört dagegen, dass Bewerber Geometrieaufgaben lösen oder eine Maschinenzeichnung verstehen. Völlig unabhängig vom konkreten Berufswunsch.

Fakt ist in Deutschland gibt es nicht genug Ausbildungsplätze, weil Betriebe ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, Fachkräfte heranzuziehen. Statt Unternehmer an ihre Verantwortung zu erinnern, wird daher mit irren Tests die nicht zu bestehen sind Jugendlichen suggeriert, sie seien selber schuld.

Es ist davon auszugehen, dass 12.000 Jugendliche im Land Bremen aktuell einen Ausbildungsplatz suchen. Um die Zahl zu errechnen müssen verschiedene Informationen verknüpft werden: einerseits die Anzahl der Auszubildenden und zum anderen die der Jugendlichen, deren Verbleib nach dem Schulabgang unklar ist: »Altbewerber«, die länger aus der Schule raus sind, junge Menschen, die auf eigene Faust suchen, ohne sich beim Jobcenter zu melden, oder die in geringfügiger Beschäftigung gelandet sind. Radio Bremen hat die Zahl nach einer Umfrage im Oktober 2015 ähnlich geschätzt. Die SPD hat im Wahlkampf Ausbildungsgarantie versprochen. Jetzt sollte sie aufhören, Statistiken zu schönen. Die DGB-Jugend fordert zu Recht, sich die Ausbildungsfähigkeit der Betriebe anzuschauen. Vielerorts sind die Bedingungen so prekär, dass sich Jugendliche nicht mehr darauf einlassen wollen, etwa in der Gastronomie.


DIE VIERZIGER...

Die erlebten tatsächlich die Siebziger:
"Wer zweimal mit der selben pennt gehört schon zum Establishment".
Aus irgend einem 08/15 Comic entlehnten wir auch den Spruch:"meiner einer".

Das Establishment umfasst die besagten 0,1% der Deutschen, die alle anderen im stetigen "Klassenkampf von oben" abserviert haben.

Es ist interessant zu beobachten, wie 'meiner einer' das Gesicht zum Grinsen verzieht, wenn Merkel zur Flüchtlingsfrage erklärt: "wir schaffen das" und ihre Partner aus der Wirtschaft bekräftigen, dass sie Entspannung und Kooperation mit Putin wollen. In der Wirtschaftsdenke gibt es das Militaer im wesentlichen als Waffen & Ausrüstungs - Käufer, d.h. die "typische Denke" ist Deals und Kompromisse.

Putin ist noch politisch lebendig, weil der Russland, dem Gefuehl der Russen nach, gross gemacht hat. Das gleiche strebt  erklaerterweise auch Angela Merkel an.

Zum Nachtisch etwas bürgerlichen Journalismus und/oder
besser gesagt Bericht über den Untergang der "titanic".
http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2016/03/der-prolet-bezahlt-die-niederlage-der.html#comment-form
Zu Risiken und Nebenwirkungen konsultieren Sie gelegentlich W.J. und zur Stärkung der Abwehrkräfte empfehlen wir außerdem: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Prinzipien_der_Kriegspropaganda

Linke Ableger der Atlantikbrücke empfehlen:
Wenn wir auf das Thema der Geopolitik / der internationalen Sicherheit fokussieren, dann ist Trump klar gegenüber Clinton, die uns leicht einen 3. Weltkrieg bescheren könnte, um Putin aus dem Sessel zu befördern, zu bevorzugen. Er will genau das Gegenteil der Clintonschen Linie: Ost-West-Entspannung:
http://russia-insider.com/en/politics/trump-wants-get-along-russia-and-other-countries/ri13183

LobbyControl e.V. - Newsletter von Anfang März 2016
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1) Jetzt bestellen: "Wenn Konzerne den Protest managen"
2) Sehenswert: ZDF heute-show über Meinungsmache an Schulen
3) Neu im Blog: EU-Befragung zu Lobbyregister, Facebook in Berlin
4) Lobbykritische Stadtführungen in Berlin ab 12. März
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Liebe Leserinnen und Leser,
Lobbyismus findet nicht nur in Berlin und Brüssel statt. Unternehmen,Verbände und ihre PR-Manager werben auch mitten in der Gesellschaft um Akzeptanz für ihre Anliegen. Ihre Werkzeugkiste ist groß: Meinungsmache an Schulen, Greenwashing oder unternehmensfinanzierte "Bürgerinitiativen" gehören dazu. Mehr dazu in diesem Newsletter – übrigens auch von der lustigen Seite.

Viel Spaß und eine anregende Lektüre wünscht
Ihr Ulrich Müller


1) Jetzt bestellen: "Wenn Konzerne den Protest managen"
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Wie sehen die Strategien der Konzerne aus, um Proteste gegen ihre (Groß-)Projekte zu übertönen oder zu befrieden? Dieser Frage ging im September 2015 die Tagung "Wenn Konzerne den Protest managen" nach. Jetzt ist eine 20seitige Broschüre zur Tagung erschienen. Sie zeigt, wie Dialog als Akzeptanz- Strategie eingesetzt wird, wie unternehmensfinanzierte "Bürgerinitiativen" gesellschaftliche Proteste
kontern sollen - und welche Gegenmittel es gibt. Die Broschüre ist als Download frei verfügbar und kann kostenfrei bei uns bestellt werden (solange der Vorrat reicht):
https://www.lobbycontrol.de/2016/03/jetzt-bestellen-wenn-konzerne-den-protest-managen/

2) Sehenswert: ZDF heute-show über Meinungsmache an Schulen
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Das ZDF-Satiremagazin heute-show hat das Thema Lobbyismus und Werbung an Schulen aufgegriffen. Ein ernstes Problem mal von der witzigen Seite - das Anschauen lohnt sich:
https://www.lobbycontrol.de/2016/02/zdf-heute-show-ueber-meinungsmache-an-schulen/

3) Neu im Blog: EU-Konsultation zu Lobbyregister, Facebook in Berlin
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EU-Kommission startet Befragung zum Lobbyregister
Mit einiger Verspätung hat die EU-Kommission am 1. März den Konsultationsprozess zum EU- Lobbyregister begonnen. Wir werden in diesem Prozess deutlich machen, dass das Register deutlich verbessert werden muss. Weiterlesen:
https://www.lobbycontrol.de/2016/03/eu-kommission-prozess-zum-lobbyregister-gestartet/

EU-Parlament kämpft für mehr demokratische Kontrolle
Der Ausschuss im Europäischen Parlament für Wirtschaft und Währung hat einen bemerkenswerten Bericht verabschiedet: Werden seine Forderungen umgesetzt, führt das zu mehr Transparenz und demokratischer Kontrolle globaler Wirtschafts- und Finanzinstitutionen. Weiterlesen:
https://www.lobbycontrol.de/2016/02/eu-parlament-kaempft-fuer-mehr-demokratische-kontrolle/

Facebooks Lobby-Offensive in Berlin
Facebook will mehr Einfluss im Berliner Regierungsviertel: Nur ein paar Tage nach Eröffnung des neuen Hauptstadt-Büros kam Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nach Berlin, um persönlich bei Kanzleramtschef Altmaier zu lobbyieren. Hintergründe zur Lobbyarbeit von Facebook in unserem Blog:
https://www.lobbycontrol.de/2016/02/facebooks-lobby-offensive-in-berlin/

4) Lobbykritische Stadtführungen in Berlin ab 12. März
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Im März starten wieder unsere Stadtführungen durch das Regierungsviertel. Zu den neuen Themen und Geschichten 2016 gehören etwa die Lobbyarbeit rund um TTIP, undurchsichtige Lobbyagenturen und
verdeckte Lobbygelder an Parteien. Der nächste offene Termin ist der 12. März.
Auch Gruppenbuchungen zu eigenen Wunsch-Terminen sind möglich.
Alle Informationen zu den Stadtführungen finden Sie hier:
https://www.lobbycontrol.de/schwerpunkt/lobbyplanet-berlin/
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Weitere aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus:
Bestellen oder Abbestellen können Sie den Newsletter über die Webseite
http://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/lobbycontrol
Twitter: http://www.twitter.com/lobbycontrol/
Facebook: https://www.facebook.com/lobbycontrol

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Melonen, Tomaten, Bananen & Co.: alles in Konzern-Hand?
Erfolg für "Keine Patente auf Saatgut!": Aus für die Monsanto-Melone!

Kurz vor 8 Uhr stehen etwa 40 Campact-Aktive vor dem Europäischen Patentamt in München. Gewappnet mit Schildern, selbstgemalten Plakaten und ihrer lauten Stimme, nehmen sie vor Ort, den Kampf gegen einen großen Gegner auf: den internationalen Konzern Monsanto.
Kurz vor 15 Uhr am 20. Januar 2016 ist es dann soweit: aus den Räumen des Europäischen Patentamts kommt die Nachricht: Die indische Melone ist Monsanto frei! Das Europäische Patentamt (EPA) widerruft Monsantos Patent auf die Frucht.

Das EPA hat ein Patent von Monsanto auf Melonen (EP1962578) aus technischen Gründen widerrufen. In diesem Patent beanspruchte der US-Konzern Pflanzen als Erfindung, die eine natürliche, ohne Gentechnik gezüchtete Resistenz gegen bestimmte Viren aufweisen. Diese Resistenz wurde in indischen Melonen entdeckt. Das EPA hatte das Patent im Jahr 2011 erteilt, obwohl laut den europäischen Patentgesetzen Formen konventioneller Züchtung und Pflanzensorten nicht patentiert werden dürfen. Auch die indische Regierung unterstützte den Einspruch von "Keine Patente auf Saatgut!" und verlangte, dass das Patent widerrufen wird. Ein Brief mit dieser Forderung traf einen Tag vor der Anhörung am EPA ein. Offensichtlich wurde das Patent in einem Akt von Biopiraterie unter Verletzung indischer Gesetze und internationaler Übereinkommen angemeldet.

„Das Patent basierte auf konventioneller Züchtung und beanspruchte Pflanzensorten. Beides darf laut europäischer Patentgesetze nicht patentiert werden. Die Erteilung des Patentes war ein klarer Rechtsbruch“, sagt Christoph Then für die internationale Koalition Keine Patente auf Saatgut!. „Der Widerruf des Patents ist ein wichtiger Erfolg, aber das generelle Problem kann nicht durch Einsprüche am EPA gelöst werden. Die Politik muss dafür sorgen, dass Gesetze korrekt angewendet und Verbote nicht ausgehebelt werden. In Deutschland liegt die Verantwortung bei Justizminister Heiko Maas.“

Der Einspruch haben eingelegt: Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bund Naturschutz in Bayern e.V., der Erklärung von Bern (Schweiz), Gesellschaft für Ökologische Forschung (Germany), Greenpeace, Kein Patent auf Leben!, Verband Katholisches Landvolk (Germany) und Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL).

 

Ein voller Erfolg für alle die gegen die Patentierung der Melone gekämpft haben. Doch auch ein wichtiges Zeichen: jetzt müssen wir weiter dran bleiben. Patente auf Leben müssen politisch verboten werden, nicht jedes einzelne Patent kann durch langwierige Einsprüche von Umweltorganisationen beseitigt werden.

Kontakt:
Christoph Then, Tel 0 151 54638040, info@no-patents-on-seeds.org

Weitere Informationen:
www.no-patents-on-seeds.org 
https://no-patents-on-seeds.org/de/information/aktuelles/europaeisches-patentamt-widerruft-patent-von-monsanto .

KINDERSOLDATEN IN DEUTSCHLAND
Rekrutierungsstopp für Minderjährige
Die Zahl minderjähriger Rekruten in der Bundeswehr hat sich seit 2011 mehr als verdoppelt. Mehr als 1.500 der rund 21.000 Rekruten seien 2015 noch nicht volljährig gewesen, schreibt der Spiegel unter Berufung auf eine Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion. Ihre Ausbildung unterscheide sich nicht von der Volljähriger, das Jugendarbeitsschutzgesetz finde »auf minderjährige Soldaten keine Anwendung«. »Die Linke fordert den sofortigen Rekrutierungsstopp Minderjähriger inklusive der Einstellung sämtlicher an Jugendliche gerichteter Werbemaßnahmen«, sagte Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Linken, dem Spiegel. Der Anteil der Aussteiger ist nach Angaben des Ministeriums sehr hoch.
Allein 2015 beendeten 484 der Minderjährigen ihren Dienst während oder kurz nach der Probezeit.

Rainer Rupp, trennt sich von der „jungen Welt“
R. R.: “In der Friedensfrage, der ich – besonders im aktuellen Kontext – höchste Priorität beimesse, hat die jW versagt und ich kann keine Aussicht auf Besserung erkennen..”
Der Spion „TOPAS“ so R. R. in der NATO-Zentrale, wo er Anfang der 1980'er Jahre mit seiner Arbeit den dritten Welt- und Atomkrieg verhindert hat, trennt sich von der „jungen Welt“.
Rainer Rupp: Neocons sind keine Linken:
 


Buchholzens Wochenschauer - 662 Dezember 2015:

Angela –
die Genossen warten auf Dich!
Am Montag also fällt die Entscheidung für Angela Merkel auf dem CDU-Parteitag: Wann ist für sie die Obergrenze an Unverschämtheiten erreicht, denen sie in ihrer eigenen Partei ausgesetzt ist? Wird sie nun endgültig zur SPD als politisch Verfolgte hinüberflüchten, wie von mir schon im Oktober angekündigt? Dort erwartet man sie sehnlichst, nachdem man Gabriel bei der Wahl des Vorsitzenden so gründlich abgewatscht hat, dass an eine Kanzler-Kandidatur 2017 nicht mehr zu denken ist.

In meinem satirischen Lexikon „Missverstehen Sie mich richtig“ habe ich mir auch dazu vorausschauend meine Gedanken gemacht. Und das liest sich dann so:

Paradigma – bitte melden zum Wechsel!
Neulich hat mir ein SPD-Mensch – bundestäglich abgeordnet, groß-koalitionär der CDU/CSU zugeordnet – kess ins Gesicht erklärt: „Die Zeiten haben sich eben geändert. Die Paradigmen haben gewechselt, also ändern wir uns mit ihnen.“

Das habe ich natürlich sofort eingesehen, obwohl ich gar nicht genau wusste, was ein Paradigma ist. Ich bin im Wedding geboren und habe dort auch zwei Jahrzehnte lang gehaust – und in den etwas zurückgebliebenen Norden Berlins hat sich zu meiner Zeit nie ein Paradigma verirrt. Über Charlottenburg ist es wohl nie hinausgekommen.

Im Wedding haben wir gelegentlich die Unterwäsche gewechselt, aber nie so etwas Abartiges wie Paradigmen. (Sie merken: Inzwischen kenne ich sogar die Mehrzahl. Aber mittlerweile wohne ich in Zehlendorf. Man akklimatisiert sich eben.)

Paradigma – ich erklär’s mal für die von mir zurückgelassenen Weddinger an einem Beispiel: Früher glaubte man in bestimmten Gegenden (Zehlendorf inklusive), was der olle Ptolomäus den Leuten weisgemacht hat (ein Grieche, wen wundert’s!) – nämlich, dass sich die Sonne um die Erde drehe. Dann aber kam der etwas jüngere Kopernikus (diesmal ein Pole) und sagte: Ätschebätsche, stimmt alles nicht; die Erde dreht sich um die Sonne. Und wieder ein paar Jahrhunderte später kam eine Kanzlerin (nein, keine Griechin, keine Polin!) über uns und ihr Sprecher verkündete dem Volke das neue Paradigma: Alles dreht sich um sie!

Dieses Paradigma gilt sowohl in CDU- als auch in SPD-Kreisen, die eben deshalb so heißen, weil sie sich ständig in einer kreisförmigen Umlaufbahn um diese sonnige Erscheinung im Machtzentrum befinden. Gelegentlich kommt es zu Eclipsen, wenn sich der Seehofer frech vor die Sonne zu schieben versucht. Aber gegen ihre Ausstrahlung kommt er nicht an. Deshalb gibt es bei dieser Regierung keine Sonnenfinsternis, sondern nur noch die programmatische Hirnfinsternis.
Und so ereignet sich nichts Programmatisches mehr.
Das heißt: Es ereignet sich immer wieder Angela Merkel.


SPD sagt "Ja, aber..." zu TTIP und CETA
Die SPD hat auf ihrem Parteitag in Berlin ihre Position zu TTIP und CETA festgelegt (nach rechts verschoben). Unter der Überschrift „Globalisierung gestalten - fairen Handel ermöglichen - demokratische Grundsätze gewährleisten“ stimmten die SPD-Delegierten für einen Leitantrag des SPD- Vorstandes zu den Handelsabkommen. Die roten Linien, die vor einem Jahr von einem Konvent beschlossen wurden, werden damit in Richtung „Ja zu CETA und TTIP“ verschoben.
Die Investitionsgerichtsbarkeit (ISDS) wird nun nicht mehr kritisch betrachtet. Beschönigend in  „Internationale Handelsgerichtshöfe“ umbenannt also schöner verpackt wird die Paralleljustiz im neuen Beschluss akzeptiert. Es soll ein zusätzliches System zur staatlichen Gerichtsbarkeit festgeschrieben werden, das einseitig ausländische Investoren bevorzugt.
Ein absolut gefährlicher Mechanismus in TTIP und CETA wird im SPD - Parteitagsbeschluss komplett ausgeblendet: Die „Regulatorische Kooperation“, die Lobbyisten Einfluss auf Gesetzesvorlagen zusichert, noch bevor diese an die Parlamente gehen, ist darin überhaupt kein Thema.

68 überwiegend kritische Anträge zu TTIP, CETA und dem Dienstleistungsabkommen TiSA wurden von SPD-Landesverbänden, -Bezirken und -Ortsvereinen eingereicht. Doch mit dem SPD-Leitantrag wurden diese einfach beiseite gewischt - und die Position der SPD weiter aufgeweicht. Und das, obwohl laut einer aktuellen Emnid-Umfrage nur 26 Prozent der SPD-Anhänger/innen TTIP für eine gute Sache halten!

Die SPD hat sich also ein gutes Stück auf CETA und TTIP zubewegt.
Jedoch: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Wenn die Verhandlungsergebnisse vorliegen, sollen erneut ein SPD-Konvent und ein Parteitag entscheiden, ob TTIP und CETA den SPD-Anforderungen entsprechen
Im „Stop TTIP“-Blog für mehr Demokratie bleiben Sie auf dem Laufenden:
http://www.mehr-demokratie.n2g14.com/l/154534118/c/0-bm9n-dmv95a-fbz

SPD-Parteitag für Ausweitung des Syrien-Kriegs und Flüchtlingskontingente
Auf Antrag der sogenannten SPD-Linken beschloss der Parteitag letztlich, dass in dem Krieg keinesfalls deutsche Bodentruppen eingesetzt werden dürfen.

Staatsfinanzierung durch Notenbanken der Länder?
Am Donnerstag plazierte Die Europäische Zentralbank (EZB) eine Erklärung auf ihrer Webseite über das sogenannte ANFA-Abkommen (Agreement on Net Financial Assets). Darin gestatten sich die 19 Zentralbanken, die zusammen mit der EZB das Euro-System bilden, Geld für andere Zwecke als geldpolitische auszugeben. Weil die Notenbanken inländische Währung, also Euro, selber herstellen können, ist dabei nicht die Frage, ob sie genug Geld haben, sondern wieviel sie auf diese Weise kreieren und wofür ausgeben. Das geben einige Institute bekannt, andere nicht. Welche Grenzen für diese Art Geschäfte bestehen, bleibt unbekannt. Also ein Skandal. Denn den Notenbanken dürfen Parlamente und Regierungen zwar keine Anweisungen geben, aber die Notenbanker müssen über das, was sie tun und lassen, berichten.

Hans-Werner Sinn, Chef des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), zitiert in der jW am 8. Dezember als »Zitat des Tages«: »Das Schöne am Euro ist, dass man sich im eigenen Keller Geld drucken kann, das in anderen Ländern als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt ist.«

Die Deutsche Bundesbank beispielsweise kann selbstverständlich Euro »drucken«, die in Italien, Finnland und Griechenland gesetzliches Zahlungsmittel sind. Wie wir alle aber in diesem Jahr live miterlebt haben, konnte die Bank von Griechenland genau das nicht. Ihr wurde es im entscheidenden Moment nicht erlaubt. Verboten hat es ihr die EZB-Führung, also die Chefs der andere 18 Zentralbanken in der Euro-Zone. Die geheime Gelddruckerei gemäß ANFA-Abkommen hatte übrigens schon im Sommer 2011 eine Rolle gespielt. Damals war Jean-Claude Trichet noch Boss in der EZB und Mario Draghi lediglich Chef der italienischen Notenbank. Die beiden schrieben einen Brief an den damaligen Ministerpräsidenten Italiens, Silvio Berlusconi, und drohten ihm, keine italienischen Staatspapiere mehr zu kaufen, wenn er nicht seine antisozialen Maßnahmen verschärfen würde. Auch der damalige spanische Regierungschef José Luis Zapatero erhielt einen derartigen Drohbrief.
Skandalöse ist, dass die Entscheidung darüber, ob und zu welchem Zweck Geld gedruckt wird, bei einer antisozialen Erpresserbande liegt.

Die AfD ist jetzt in Nöten sie will sich das Verbeten
Eine Initiative unter anderem aus den Reihen der Satiretruppe »Die Partei«, wollte versuchen die AfD durch die Überweisung von Kleinstbeträgen zu schädigen. Da bei Spenden via PayPal z.B. Bearbeitungsgebühren von mehr als zehn Cent anfielen, erwachse der AfD durch die Kleinstbeträge ein Minus. »Die Partei« rief potentielle Spender dazu auf, den Vorgang oft zu wiederholen und außerdem jeweils eine Spendenquittung anzufordern.

P.S. Die Alternative für Deutschland, läßt prüfen ob rechtlich dagegen vorgegangen werden kann. Dessen ungeachtet droht sie vorab schon mal Parteispendern von Kleinstbeträgen rechtliche Schritte an. Auf ihrer Facebook-Seite kündigte sie am Freitag anlässlich eines satirischen Spendenaufrufes an, Kontodaten und Adressen der Überweiser von Beträgen bis zu zehn Cent den Ermittlungsbehörden »zu einer juristischen Prüfung einer möglichen strafrechtlichen Relevanz« weiterzuleiten.
Mit PayPal hat AfD nunmehr eine Vereinbarung, wonach unter einem Spendenbetrag von 5,- Euro nichts mehr bearbeitet wird!
Ist eine Überweisung von Kleinstbeträgen unter 10 Cent in Deutschland verboten?
Ich konnte nichts darüber finden, weiß aber das bei Lotto über Internet, eine 1Cent Überweisung zwecks "Diversifizierung" getätigt wird. Also ist das OK, oder was?

PROGRESSIVE - REGIME - KRITIK?
Ja, diese armen Syrer, die leiden sehr unter dem Baschar al-Assad-Regime!
Ja und diese armen Russen, was müssen die, doch unter dem Putin-Regime leiden!
Die Libyer was litten die doch so fürchterlich unter dem Muhamad al Ghaddafi-Regime!
Natürlich leiden auch die armen Nord-Amerikaner, schon Jahre unter dem Obama-Regime!
Am schlimmsten hat es jedoch wieder mal, uns arme so oft gelackmeierte Deutsche erwischt!
Zum ersten leiden wir, unter der fürchterlichen Rautenzeigerin, mit ihrem Merkel-Regime und zweitens unter der EU, dem Präsident-Schulz-Regime sowie drittens sind wir doppelt besetzt einmal durch diverse US-Militärstützpunkte und durch die von den USA mit Gnadenbrot gefütterte Jounalistenkanallie und mit deren Hilfe, können diese pro Atlanter in fast allen Parteien und damit in der Regierung ihr Unheil treiben! Ja liebe Mitbürger & Leidensgenossen was konnten wir  schon erwarten nach dem verlorenen Krieg?

ZWISCHENFRAGEN:
WIE GEHT ES  DEM VOLK IN LIBYEN, NACH DER BEFREIUNG,
VOM  FÜRCHTERLICHEN  MUHAMAD AL GHADDAFI-REGIME?

WER WIRD DIE ARMEN NORD-AMERIKANER, VON IHREM REGIME BEFREIEN?

USA - BEVÖLKERUNGSWACHSTUM IN DEN GEFÄNGNISSEN
Im Jahr 1972 waren nur 300.000 Menschen in Gefängnissen eingesperrt.
Durch Bush's Aufruf zum Krieg gegen den Terror, der Gründung des Heimatschutz-Ministeriums und der Erfindung des Patriot-Akt, konnte schon bis zum Jahr 2014, die Anzahl der Menschen in US-Knästen auf 2.300.000 gesteigert werden. Jeder des Terrorismus Verdächtige, das kann schon ein Vollbart sein, jeder Streit mit Nachbarn, kann zur Anzeige des Verdachtes auf Terrorismus führen. Nach den Gesetzen zur Eindämmung des Terrorismus, kann jeder US-Bürger ohne Gerichtsbeschluß auf unbestimmte Zeit im Gefängnis festgehalten werden.

DIE USA DIESER HORT VON HUMANISMUS, DEMOKRATIE UND FREIHEIT IST BESTREBT SEINE STANDARTS SOGAR MIT WAFFENGEWALT IN ALLE WELT ZU EXPORTIEREN UND WER HILFT NUN DER WELT?
63% der Gefängnisinsassen dort in Gottes eigenem Land werden von den "People Of Color" gestellt, deren Anteil an der Bevölkerung, liegt jedoch unter Zwanzigprozent!
 

Das Nachrichtenmagazin Kontext TV hat eine neue Sendung veröffentlicht:

Chaos und permanenter Krieg:
Wie die US-Außenpolitik den Nahen Osten und Osteuropa destabilisiert
Videoclips mit: Elizabeth Murray, sie arbeitete 27 Jahre lang als Geheimdienstanalystin mit Schwerpunkt Naher Osten beim "National Intelligence Council" der US-Regierung. Sie ist heute Mitglied bei der Organisation "Veteran Intelligence Professionals for Sanity".
und Ray McGovern, er arbeitete fast drei Jahrzehnte als Analyst für die CIA mit Schwerpunkt russische Außenpolitik. Zu seinen Aufgaben gehörte es u.a., die tägliche Lagebesprechung für den US-Präsidenten vorzubereiten. Heute ist McGovern im Lenkungsausschuss der Organisation "Veteran Intelligence Professionals for Sanity".

Die US-Außenpolitik und westliche Interventionen hätten seit der Jahrhundertwende eine Spur der Zerstörung nach sich gezogen, so die beiden Ex-Geheimdienstanalysten Ray McGovern und Elizabeth Murray. Die Invasion im Irak, die militärische Intervention in Libyen, die Unterstützung von radikalen Rebellengruppen in Syrien hätten die Region ins Chaos gestürzt und die aktuelle Flüchtlingskrise ausgelöst. Die deutsche Regierung sollte ihr Verhältnis zu den USA und ihre Beihilfe zum Drohnenkrieg überdenken, wenn sie nicht will, dass immer mehr Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen. Die USA hätten mit dem Islamischen Staat die Geburt eines Frankensteinmonsters zugelassen, während man die Warnungen der eigenen Geheimdienste ignorierte. Eine diplomatische Lösung dort sei ohne Einbeziehung Assads nicht denkbar; die Alternative sei der IS. Die Krise in der Ukraine sei Ergebnis eines Putsches, vorangetrieben durch westliche Geheimdienste. Merkel und Holland müssten die USA nun überzeugen, dass eine Lösung ohne Autonomiezugeständnisse an die Ostukraine nicht möglich sei. Besorgt zeigen sich McGovern und Murray über die Gleichgültigkeit und Naivität der Deutschen in Sachen Massenüberwachung. In den USA lebten die Menschen in einer Neuauflage des „Stasi-Staats“. Der Netzpolitik-Skandal zeige, dass auch Deutschland Whistleblower wie Edward Snowden brauche.
Die Sendung gliedert sich in vier Teile:

1. Die "Geburt eines Frankensteinmonsters"
Die Verantwortung des US-Politik für IS, Flüchtlingskrise und Chaos im Nahen Osten



2. Der Putsch und seine Folgen: Ist eine Lösung der Ukraine-Krise in Sicht?:
 

3. Die Herstellung von „failed states“: Irak, Libyen und Syrien



4. Das „Leben der Anderen“ reloaded:
     Die Deutschen und der Überwachungsstaat


Kontext TV braucht Ihre Unterstützung!
Kontext schaltet grundsätzlich keine Werbung und akzeptiert auch keine Form von Sponsoring. Um weiter existieren zu können, sind wir daher auf die Unterstützung unser Zuschauerinnen und Zuschauer angewiesen. Sie können Fördermitglied des gemeinnützigen Vereins Kontext Medien e.V werden oder spenden. Weitere Informationen sind hier zu finden:
http://www.kontext-tv.de/node/95 [http://www.kontext-tv.de/node/95]
Kontext TV ist auch auf Facebook vertreten:
[http://www.facebook.com/KontextTV]


SATIRE ZU TTIP & CO

 A: TTIP, TISA, CETA sind ja, wie wir längst wissen, nichts anderes als ein versuchter Staatsstreich             von oben.

 B: Eingefädelt von Verfassungsfeinden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung aus den              Angeln heben und an die Stelle der Herrschaft des Volkes die Herrschaft der Konzerne und                        Lobbyisten setzen wollen.

 A: Hierzulande sammeln sie sich in geheimen Zirkeln wie der „DKP“ (der Deutschen Kapitalistischen            Partei).

 B: Leider sind sie auf diesem ihrem Weg der Aushöhlung der Demokratie schon ziemlich weit                        vorangekommen.

 A: Wie wäre es denn, wenn wir endlich vom „Klassenfeind“ lernen und seine hinterhältigen Strategien          gegen ihn selbst richten würden?

 B: Wir hätten da so einige Vorschläge. Denn internationale Handelsabkommen könnte man – wenn man          die Demokratie stärken will - ja auch ganz anders aufziehen als bisher geplant…

 A: Sonderklagerechte?
Finden wir prima! Aber doch nicht für, sondern nur gegen Konzerne! Klar sollten z.B. Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften Firmen vor einem internationalen Schiedsgericht verklagen können, wenn sie Dumpinglöhne zahlen, den Arbeitsschutz vernachlässigen, unnötige Massenentlassungen vornehmen.

 B: Klar sollten Betroffene aus den Ländern des Südens und ihre Vertreter (NGOs) Konzerne verklagen können, wenn die ihre Umwelt ruinieren, Gewinne außer Landes schaffen und die Menschenrechte mit Füssen treten.

 A: Verhandelt wird dann vor einem geheimen Schiedsgericht besetzt mit drei NGO-Vertretern aus dem betroffenen Land, die von der Zivilgesellschaft benannt werden.

 B: Berufung gegen deren Urteilssprüche sind selbstverständlich nicht möglich…

 A: Den „Ratschen-Effekt“ finden wir auch eine sehr gute Idee! Einmal erreichte Umwelt- und Sozialstandards dürfen nie wieder rückgängig gemacht werden!

 B: Ziel muss die internationale Angleichung an den höchsten Standard sein. Alles, was dem entgegensteht (konzernfreundliche Gesetze und Bestimmungen zum Beispiel) sind „Demokratiehemmnisse“, die entschlossen abgebaut werden müssen!

 A: Statt der „marktkonformen Demokratie“ brauchen wir den "demokratiekonformen Markt"!

 B: „Living Agreement“ und „Regulatorischer Rat“? – Auch super!
Im Vorfeld aller geplanten Handelsabkommen werden ausschließlich Vertreter von Arbeitnehmern, Umweltverbänden, Menschenrechtsorganisationen und anderen NGOs konsultiert!

 A: Damit demokratiefeindliche Entwürfe von vorneherein keine Chance haben!

 B: Und sollte doch einmal etwas für die Allgemeinheit Schädliches in ein Abkommen geraten: Selbstverständlich kann es dieser Regulatorische Rat nachher völlig eigenmächtig wieder daraus entfernen.

 A: Beim Aushandeln neuer, menschenfreundlicher Handelsabkommen herrscht strikte Geheimhaltung! Konzernvertreter und Lobbyisten bekommen keinerlei Zugang zum Verhandlungsprozess!

 B: Am besten stellt man das sicher durch ein Anwesenheitsverbot für Lobbyisten in Brüssel, Straßburg, Luxemburg oder Washington.

 A: Wer sich daran nicht hält, muss mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen!

 B: Alle Luxuslimousinen auf dem Weg in die Verhandlungsorte werden von der Polizei angehalten und durchsucht!

 A: Greift die Polizei dabei Lobbyisten oder Konzernvertreter auf, werden sie mindestens 48 Stunden in Sammelunterkünften kaserniert und dann zurück nach Hause geschickt.

 B: Vorher werden ihnen alle Waffen (Textentwürfe, Laptops, Mobiltelefone etc.) abgenommen…

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 Erstellt von einem Mitglied der www.pappnasen-rotschwarz.de

Von Markus Henn Wien 3.Juni 2015, Referent für Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung – WEED Mitglied der Arbeitsgruppe Finanzmärkte & Steuern von Attac Deutschland
Präsentation zu Finanzdienstleisungen in TTIP, CETA und TiSA
24.06.2015: Die Präsentation gibt einen Überblick über die Probleme mit Finanzdienstleistungen und Finanzmärkten in den Handelsabkommen, unter anderem durch Investor-Staat-Klagen Präsentation zu Finanzdienstleisungen in TTIP, CETA und TiSA. Die Präsentation beleuchtet folgende Problemfelder: 1. Marktzugang 2. Regulierung als Ausnahme 3. Freier Zahlungsverkehr 4. "Zusammenarbeit" bei der Regulierung 5. Öffentliche Banken 6. Öffentliche Sozialversicherungssysteme 7. Investitionsschutz und Investorenklagen
Kontakt: markus.henn@weed - online.or    Download (1525 kb):
http://www2.weed-online.org/uploads/vortrag_030615_wien_ttip_ceta_tisa.pdf

MEDICO INFO'S: HIER
 

Nepper Schlepper Bauernfänger wie immer unterwegs
Sie wissen um die Anfälligkeit ihrer Untertanen für schlechte Nachahmungen und Fälschungen.
Bei Wahlen wird schon mal Sozialdemokratisch mit sozial und demokratisch verwechselt oder die CDU für einen christlich-demokratischen Verein gehalten, obwohl der weder das eine noch das andere ist

Die USA, in denen das Kaufen von Stimmen durch extrem teure Wahlkämpfe üblich ist, müssen längst als grauenhafte Imitate der Demokratie eingeordnet werden.

Gern schmücken sich diverse Staaten mit dem Prädikat "Menschenrecht", eine Wortmarke von zweifelhafter Güte aber durchschlagender Wirkung. Wer hält die Rechte am Menschen-Recht?
Das beantwortet der Markt bisher immer mit der jeweils schlagkräftigsten Armee.

Nehmen wir als Beispiel den Fall Großbritannien versus Libyen
Unter anderem von Großbritannien gingen 2007 die verheerenden Auswirkungen der Finanzkrise aus. Keine Wahl, kein Parlament, kein Gerichtshof hatten die Londoner City und deren Banken ermächtigt, Milliarden an Vermögen zu vernichten, Staaten in den ökonomischen Kollaps zu treiben, menschliche Existenzen aller Art auszulöschen. Auch gab es nach der Zerstörung des internationalen Finanzsystems keine Verurteilung der Verantwortlichen. Eher ist es so, dass die Verantwortlichen, blendend bezahlt, erneut mit der Existenz von Staaten und Menschen spielen dürfen.

An der Spitze des libyschen Staates stand mit Muammar al-Gaddafi ein Clan-Chef, der in einer komplizierten Übereinkunft mit anderen Clan-Chefs die Verteilung der libyschen Öl-Einkünfte so regelte, dass, im Vergleich mit anderen Ölstaaten, dieser Reichtum auch zu erheblichen Teilen den in Libyen lebenden Menschen zugute kam. Bei Gaddafi stellte eine Staaten-Koalition, an der auch Großbritannien teilnahm, gravierende Mängel der Menschenrechte fest. Mit dem Einsatz erheblicher Militärmittel wurde Gaddafi als Libyen-Chef abgelöst. Von Menschenrechten spricht in Libyen heute keiner mehr, auch weil
die Kläger-Richter-Henker-Koalition unter Führung der USA & Großbritanniens den libyschen Staat so gründlich zertrümmerte, dass dessen geringstes Problem heute in Menschenrechtsfragen liegen. Wer jetzt nach den Verantwortlichen fragt, hat die Lage nicht begriffen.

Die "Achse der Guten", jenen Block, der sich im Echo auf die von George W. Bush erfundene "Achse des Bösen" gegründet hat. Dort ist er in Gesellschaft von Henryk M. Broder, dessen Intelligenz darin gipfelt, Juden für antisemitisch zu halten, wenn sie Israel kritisieren, oder von Vera Lengsfeld, deren politisches Verständnis auf einem Plakat mit ihr und der Kanzlerdarstellerin zu besichtigen war, das unter dem Slogan "Wir haben mehr zu bieten", jede Menge fettes hängendes Dekolleté-Fleisch präsentierte.
Merkel Lengsfeld TittenparadeSkeptisch gegenüber Ideologien - 
Ermöglicht den Glauben als Teil der Mehreren, die Welt höchstselbst zu sein.

Dass unser System relativ stabil ist, verdanken wir nicht zuletzt der Tatsache, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Wählerschaft zu desinteressiert oder zu betrunken ist, um am Wahltag aus dem Bett zu finden."

Bildungs-Dünkel ist ein Missverständnis, hält doch der Dünkelhafte sein gebrochenes Rückgrat für eine angeborene Wohlgestalt und seinen von den Eltern finanzierten Bildungsweg für ein persönliches Verdienst, nur weil das System ihn häufig gut verdienen lässt. So wissen denn SPIEGEL-LESER, dem Magazin-Slogan folgend, nach Fleischhauer, tatsächlich mehr: Der Mensch beginnt erst beim Abiturienten, erst das Studium macht den Meister, die Eliten wissen alles, und das auch noch besser. Und wenn der SPIEGEL-Leser das glaubt, dann darf er seinen Verstand gern in Hamburg bei der Sammelstelle für verlorene Gegenstände abgeben, er braucht ihn ohnehin nicht mehr.


Dieter Hallervorden - Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit) - Offizielles Video (HD)
https://www.youtube.com/watch?v=emS66UBx7bs

Bei der Machtergreifung durch Gadaffi war Libyen das ärmste Land der Welt. 2011 war es das reichste Land Afrikas!
Zum Schlächter am eigenen Volk hochstilisiert, wurde seine Abschlachtung perfekt inszeniert!
http://die-rote-pille.blogspot.de/2011/11/fakten-uber-libyen-und-muammar-gaddafi.html

Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie
erschienen bei einartysken
von Garikai Chengu
Im Gegensatz zu dem allgemeinen Glauben, war Libyen nicht „Gaddafis Militärdiktatur“, wie die westlichen Medien sagten, sondern in Wirklichkeit einer der demokratischsten Staaten der Welt.
1977 erklärte das Volk von Libyen zur Jamahiriya oder „Regierung der Volksmassen durch sie selbst und für sich selbst“. Die Jamahiriya war eine höhere Form direkter Demokratie mit „dem Volk als Präsidenten“. Traditionelle Institutionen der Regierung wurden aufgelöst und abgeschafft und die Macht gehörte direkt dem Volk durch verschiedene Komitees und Kongresse.

Der Nationalstaat Libyen wurde in mehrere kleinere Kommunen aufgeteilt, die im wesentlichen „mini- autonome Staaten“ innerhalb des Staates waren. Diese autonomen Staaten hatten die Kontrolle über ihre Distrikte und konnten eine Reihe von Entscheidungen treffen, wie etwa die Öleinnahmen und die Budgets verteilt werden sollten. Innerhalb dieser miniautonomen Staaten waren die drei wichtigsten Körperschaften libyscher Demokratie die örtlichen Komitees, die Volkskongresse und die exekutiven Revolutions-Räte.  http://die-wahrheit-ueber-muammar-al-gaddafi.blogspot.de/
 

FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit
FUTURZWEI ist kein Netzwerk und keine Community, sondern eine gemeinnützige Stiftung, die ihre Mittel für das Projekt einer zukunftsfähigen, enkeltauglichen ...
Aus Futurzwei der Flaschenpost: Ausgabe #08.2015 (Newsletter):
...Das Kind von heute sitzt fest:
auf dem Autorücksitz, im Tuba-Unterricht und auf dem umzäunten Spielplatz.
Es muss für wettbewerbsbefähigende Ausbildungsmaßnahmen höchst effizient von Termin zu Termin verfrachtet werden.
Sly, 10 Jahre alt, ist den ganzen Tag lang auf Helgoland unterwegs. Unter Aufsicht?
Weit gefehlt. Erwachsene sieht er eher selten... in den Sommerferien verbringt er ganze Tage mit den anderen Inselkindern auf der vorgelagerten Düne. Nur ab und zu bekommt sie ein Erwachsener zu Gesicht. Die Kinder bauen Hütten, spielen am Strand, gehen schwimmen.
Als Sly aber einmal aufs Festland reiste, fragte er: "Mama, gibt’s hier gar keine Kinder?
Ich sehe überhaupt niemanden draußen spielen."...

Die zum Schlagwort gewordenen Helikopter-Eltern begleiten ihren Nachwuchs morgens bis ins Klassenzimmer und kutschieren ihn nachmittags zu Freunden, in die Reithalle, zum Musikunterricht. Kaum etwas fällt ihnen schwerer, als die Kinder allein rauszulassen, zu zweckfreiem Spielen, zum Stromern. Untersuchungen zeigen, dass Kinder in Deutschland sich in den sechziger Jahren in einem Radius von mehreren Kilometern frei bewegen konnten, heute kommen sie allein kaum noch 500 Meter vom eigenen Zimmer weg...

"Verinselte Kindheit" nennen Soziologen diese Entwicklung.
Im Juli wurden 1002 Mütter und Väter von Kindern im Alter zwischen fünf und fünfzehn Jahren befragt. Ihre Antworten zeigen: Rund jeder Zehnte lässt sein Kind generell nicht "unbeaufsichtigt nach draußen", und in zwei von drei Fällen bleiben die Kinder an der kurzen Leine. Jeden Zweiten beschleicht schon ein mulmiges Gefühl, wenn der Nachwuchs allein vor die Tür tritt. Und jene zwölf Prozent der Eltern, die ihr Kind überhaupt nicht allein rauslassen, rechtfertigten das vor allem mit Angst vor "Fremden" und vor "Gefahren im Straßenverkehr"...

Von den mehr als zehntausend 9- bis 14-Jährigen, die für das LBS-Kinderbarometer 2014 befragt wurden, gab jeder Fünfte an, in seiner Umgebung "wenig" oder "gar nicht" so spielen zu können, wie er gern möchte. Dabei will die Mehrheit vor die Tür: In der aktuellen "Kinder und Medien"-Befragung
ist das Spiel im Freien gleich nach "Freunde treffen" die zweit liebste Freizeitbeschäftigung (vor Fernsehen, Computerspielen, Internet und Smartphone).
http://www.zeit.de/2015/34/kinder-freiraum-freiheit-abenteuer

http://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/buecher/produkt_produktdetails/4773-der_lebensraum_des_grossstadtkindes_neuausgabe.html

6. März 2015, 17:09 Uhr
Helikopter-Eltern  Kinder, bleibt im Haus!
http://www.sueddeutsche.de/leben/helikopter-eltern-kinder-bleibt-im-haus-1.2380701

Das Aktionsbuch: großstadttauglich & baumhausgeprüft
Natur verschwindet mehr und mehr aus dem Leben unserer Kinder. Straßen, Zweckbauten und trostlose Agrarsteppen schränken den kindlichen Aktionsraum immer stärker ein, Schulpflichten und dicht getaktete Freizeittermine lassen kaum noch Zeit für wirklich freies Spielen.
http://www.randomhouse.de/Buch/Das-Quatsch-Matsch-Buch-Das-Aktionsbuch-grossstadttauglich-und-baumhausgeprueft/Andreas-Weber/e429755.rhd

Götz Werner: „Ist der Mensch Mittel oder Zweck?“
http://www.adz-netzwerk.de/files/docs/adz_web/text_g_werner_gretchenfrage.pdf
http://www.adz-netzwerk.de/
www.futurzwei.org/
 

MILITÄRISCH INDUSTRIELLER KOMPLEX (MIK)
Wertvolle Zuarbeit für den MIK leistet ihr Massenverdummungskomplex in Form der von ihnen  kontrollierten “Medien”! Bei Bedarf nach zu lesen unter: http://www.andreas-kroedel.de/

[Freidenker-ML]  Militärisch - industrieller Komplex
Psychoanalyse Waffe in den Händen von Geheimdiensten und Militär
„Warum schweigen die Lämmer?“, fragte der Psychologe und Hochschullehrer Rainer Mausfeld in seinem gleichnamigen Vortrag. Und gibt zur Antwort: Weil die Eliten seit Urzeiten alles daran setzen, das Volk in ihrem Sinne zu beeinflussen und ihre ureigenen Interessen, die oftmals konträr zu jenen der Bevölkerung sind, als vermeintliche „Gesamtinteressen“ durchzusetzen. Das erreichen sie, indem sie maßgeblich die öffentliche Meinung bestimmen. Das erreichen sie aber auch mittels der „Hilfstruppen“, derer sie sich bedienen. Dazu gehören etwa „Fertigmacher“, Spin Doctoren und PR-Berater. Dazu gehören aber auch und insbesondere Psychologen. Zu deren bisher kaum erforschter Liaison mit dem „Staat im Staate“ sprach Jens Wernicke mit dem promovierten Diplom-Psychologen Knuth Müller, dessen demnächst erscheinende umfangreiche Studie belegt: „US-Geheimdienste und -Militär forschen seit Jahrzehnten zu Unterdrückung und Manipulation.“ Das dürfte allerdings kein Einzelfall sein. J. W.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=27272

Besserte Regulation in der EU PDF-Cartoon: HIER

PROFIS  STEUERN PARALLELE KAMPAGNEN ZUR NEUTRALISATION!
LobbyControl e.V. -
Beim Braunkohle-Tagebau oder bei Verkehrsprojekten wie Stuttgart 21, die Konzerne kalkulieren gesellschaftliche Proteste gegen (Groß-)Projekte längst mit ein. Protest einfach nur verhindern oder lediglich zu ignorieren war gestern. Heute sollen spezialisierte PR-Agenturen "Argumente managen", Proteste übertönen oder neutralisieren.

Doch wie genau sehen die Strategien der Konzerne und PR-Macher aus, wer sind die Akteure und welche Gegenstrategien gibt es? Genau diesen wichtigen Fragen gehen wir auf der Tagung
"Wenn Konzerne den Protest managen..."
am 26. September in Berlin nach und laden Sie herzlich ein, mit zu diskutieren. Mehr Informationen zu der gemeinsam von LobbyControl, Robin Wood, klimaretter.info und der Linken Medienakademie organisierten Tagung unter: http://www.konzernprotest.de/

HIER EIN BEISPIEL:
19.000 gegen Meinungsmache der Bertelsmann-Stiftung 
Vor zwei Wochen begann die jüngste TTIP-Verhandlungsrunde in Brüssel.
Trotz der Kritik von fast 19.000 Bürgerinnen und Bürgern wirbt die gemeinnützige Bertelsmann-Stiftung weiter für das Freihandelsabkommen zwischen USA und EU. Die Stiftung verletzt damit ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Bertelsmann-Konzerns zu arbeiten.  Weiterlesen: https://www.lobbycontrol.de/2015/07/trotz-kritik-von-fast-19-000-bertelsmann-stiftung-macht-weiter-lobbyarbeit-zu-ttip/   

AVAAZ  WILL  UNS  VERARSCHEN
Avaaz (für eine bessere Welt, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Klimawandel…) sammelt bei gutgläubigen Menschen Geld, um die angeblich auf wackligen Beinen stehende Internetplattform technisch aufzurüsten (siehe unten), um sich so als basisdemokratische Graswurzelbewegung zu präsentieren.

Wer steckt hinter Avaaz (George Soros, Rockefeller usw.):
http://www.politaia.org/sonstige-nachrichten/wer-und-was-steckt-hinter-avaaz/

Genau so einflussreich wie der Multi-Milliardär George Soros hinter Avaaz steht, so entschlossen stand er hinter allen sogenannten Farb-Revolutionen (Serbien, Ukraine, Georgien, Kirgisien ...), denen allen die antirussische Stossrichtung gemeinsam ist. Auch der tapfere Sepp Blatter wird nicht verschont (Putin- Versteher): https://sports.vice.com/de_de/article/avaaz-aktivisten-stecken-blatter-in-den-kaefig-271 

Weiter Quellen:
Hunderttausende demonstrieren für mehr Klimaschutz (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/politik/rekordbeteiligung-bei-protest-in-new-york-hunderttausende-demonstrieren-fuer-mehr-klimaschutz-1.2140400

Und auf Englisch:
Guardian Observer: Profil von Avaaz
http://www.theguardian.com/technology/2013/nov/17/avaaz-online-activism-can-it-change-the-world

New Yorker Klima-Demo zieht Hunderttausende Demonstranten an (Yahoo)
http://news.yahoo.com/massive-york-march-aims-focus-worlds-eyes-climate-111853341.html

Profil: Globale Kampagnenorganisation Avaaz (BBC)
http://www.bbc.com/news/world-middle-east-17199253

Der Mann hinter Avaaz (Economist Magazine Intelligent Life)
http://moreintelligentlife.com/content/features/robert-butler/man-behind-avaaz
Gesendet von: K.Trümpy, ICDSM Schweiz  ===>  http://www.icdsm.com/

NESTLE  NUDELN  ZU SCHWER?
Nestlé vernichtet in Indien Maggi-Nudeln im Verkaufswert von umgerechnet rund 44 Millionen Euro.
Indische Behörden hatten wegen erhöhter Bleiwerte in den Nudeln ein Verkaufsverbot erlassen. 
Nestlé hat dies zurückgewiesen, bei eigenen Tests seien alle vorgegebenen Werte eingehalten worden.

DAS ÖFFENTLICH RECHTLICHE...
*Tatsächlich bezahlen die Zuschauer und Zuhörer beim öffentlich rechtlichen TV & Rundfunk über die Zwangsabgebegebühren den Kakao selbst, durch den sie da gezogen werden, glücklicherweise müssen sie ihn ja nicht auch noch trinken!

AUS  DER VERGANGENHEIT  HERVOR  GEKRAMT:
710 Milliarden Jahre hatte Fidel Castro damals errechnet

Fidel Castro contra US-Präsident Bush: Über das aktuelle öffentliche Verschulden der USA nachdenkend, das der Präsident Busch den neuen Generationen dieses Landes aufbürdet, es sind rund
10.266 Billiarden Dollar, kam ich auf die Idee, die Zeit zu berechnen, die ein Mensch braucht, um das Verschulden zu zählen, das jener Mann in den 8 Jahren seiner Regierung fast verdoppelt hat. Eine Arbeitszeit von acht Stunden täglich angenommen bräuchte der Mensch, ohne eine einzige Sekunde zu verlieren, bei einem Tempo von einhundert 1-Dollar-Scheinen pro Minute und 300 Arbeitstagen im Jahr 710 Milliarden Jahre, um diese Summe zu zählen.

(Vorsicht die Amerikaner + Kubaner zählen anders! Unsere Zählweise ist Millionen; Milliarden; Billionen und Billiarden bei den Amis ist das etwas anders ! Ich kann nur von abraten aber hier wird es genau erklärt:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/13/13184/1.html    - aber es wird auch gesagt nur wenige werden nach dem Nachlesen mehr wissen! )

Seien Sie gegrüSSt ? und denken Sie quer
Also, die aufklärerische Giordano Bruno Stiftung hat eine Petition an den Bundestag gestartet, mit der sie die Abschaffung des "mittelalterlichen Diktaturparagraphen (Kurt Tucholsky) 166  "Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen" des Strafgesetzbuches erreichen wollen. Schauen Sie doch mal drauf: http://stftr.de/166stgb 

Freiheit gesucht und Freimus gefunden!
Von denen aus der EX-DDR üben, über 50% jetzt eine übriggebliebene Freiheit aus, sie nehmen nicht mehr an den freien Wahlen teil. Sie haben bemerkelt, im geeinten Deutschland existiert eine Neue  Einheits Polit Partei DEutschlands, kurz die NEPPDE. (diese besteht aus CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE, Die versichern sich in ihrem Parteien- Pool gegenseitig, auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen. Sie sind sich einig darüber, ihre einzige nennenswerte Opposition DIE LINKE, die stehe weit links davon, ist ein ärgerliches Überbleibsel der untergegangenen DDR. Lohnt es auf von NEPPDE versprochene blühende Landschaften zu warten?...

DEUTSCHE -  EINHEIT
LAND-GRABBING-DAY
AUCH DIE EINWOHNER SIND WILLKOMMEN IM FREIMUS-SYSTEM
Merkelwürdige Fortschritte seit der Wiedervereinigung
Die CDU Merkel, zur Zeit noch Bundeskanzlerin, hatte am Freitag dem 3. Oktober 2014 das Zusammenwachsen der über 17 Millionen Ex-DDR'ler mit der Ex-BRD,  mit dem Spuch gewürdigt da "haben wir in 24 Jahren deutsche Einheit nicht alles falsch, sondern vieles richtig gemacht", die GROKO ging dann nach dem Festakt zum Tag der Einheit ohne Zaudern zum Feiern über.

Der Salat ist angerichtet, guten Appetit
2013 waren in Deutschland etwa drei Millionen Personen arbeitslos gemeldet – davon 70,5 Prozent in  der Ex-BRD- und 29,5 Prozent in der Ex-DDR, das sieht ja so nicht mal soo schlecht aus für die Ossis, dachte ich mir als ich das gelesen hatte. Wir armen Wessis sehen da echt blaß aus, oder?
Statistiken sind eine schöne Sache, es ist möglich damit auf geniale Weise Mißstände schön zu färben.

Eine  andere Betrachtungsweise, welche die tatsächlichen Zusammenhänge besser beleuchtete hat mir die Wirklichkeit etwas deutlicher gemacht:. Auf eine sofort zu besetzende offene Stelle im EX-DDR- Gebiet kommen mehr als doppelt so viele Arbeitslose wie in der EX-BRD.

Wie kann denn das zustande kommen?
Der  Knackpunkt  ist, es lebten  im Jahr 2011  im Vereinigten Deutschland  81,844 Mio Menschen, davon  im Gebiet der Ex-BRD 65,540 Mio. und im Gebiet der EX-DDR 16,304 Mio. ( einschl. Berlin (3,502 Mio.).

Freiheit gesucht
17 Mio. machten sich auf in die Freiheit, sie hatten die Wahl und wollten auch in Zukunft freie Wahlen, Meinungsfreiheit, Reisefreiheit...etc...im Grunde genommen ist all das kostenlos, oder wie Spötter halt so sagen: Freimus!

Der Widerpart von Freimus ist wie ca. 90% aller Deutschen verinnerlicht haben:
Kommunismus und oder Sozialismus!


Freimus ja, Sozialmus nein, hört jeder jeden schreien!
Innerhalb des Wohlfühl-Pools der 90 % - keiner will da raus, weil die gegenseitige Bestätigung der "eigenen Meinung", ist im Pool garantiert. Kaum jemand von den im Pool befindlichen, kann realisieren das all die "eigenen Meinungen" nur minimale Differenzen aufweisen. Doch ein jeder dort, schwört jederzeit, ER hätte eine ureigene eigene Meinung!........... Das Gefühl ist ja auch zu gut, denn wenn eigene Anschauungen, von einer so großen Mehrheit geteilt werden, muß das ja richtig sein.
Es ist genau die  RECHTE MEINUNG,  es nutzt nichts  einzelnen davon,  das Gleichnis vor zu tragen:
“Milliarden Fliegen” können sich doch auch nicht irren...(bezüglich ihrer bevorzugten Nahrung: Sch...!)
Fast allen Pool-Teilnehmern ist völlig klar, um den Standort Deutschland zu schützen müssen alle Löhne und Sozialleistungen zurückgefahren werden, das sieht doch jeder ein oder? Nur so werden die Arbeitsplätze gesichert!! Wieso werden die dennoch permanent weniger, sowie mehr und mehr durch Billiglohnstellen; Aufstocker- und Teilzeit- Jobs ersetzt, die Anzahl der Hartz4er steigt und allein durch all diese aufgezählten Umstände, wird die Statistik auf- gehübscht. Die Regierenden steigen in die Bütt und Krakeelen was von sinkenden Arbeitslosen Zahlen, erfolgreicher Programme ihrerseits blah...blah...blah....

Im Freimussystem hat Freiheit auch etwas mit Freizeit zu tun und da geht es dann erst richtig ab:
Freizeit- Jacken, Hosen, Hemden, Schuhe, Angebote aller Art, nur die Euros sollte MannFrau mitbringen, denn es gibt pro Person nur soviel Freimus wie jeder bezahlen kann.
Sinkende Löhne reduzieren automatisch die Freimusmenge pro Person!

Du stehst vorm Automaten vor und ziehst dir Zigaretten, da kannste wählen zwischen HB, LORD und STUYVESANT und manchmal sogar ROTE-HAND,  man biste da herrlich frei, aber die Euros, die bringste mit....

Der schwarze "Friedensengel Obama" ruft des öfteren zum geeinten entschlossenem Vorgehen
der 28 NATO-Staaten gegen Russland auf. Das darf der er ist ja in der Tat der Oberkommandierende der NATO. (Tut mir leid ist leider kein Witz-Ali)

ILLEGALES US-GEFÄNGNIS
Die US-Regierung hat sechs Gefangene aus dem Lager Guantánamo Bay auf Kuba nach Oman entlassen. Damit werden in der Einrichtung noch 116 Männer festgehalten, wie das Pentagon am Samstag mitteilte. Die USA seien Oman dankbar für die »humanitäre Geste« und die Bereitschaft, die Bemühungen der US- Regierung um eine Schließung des Lagers zu unterstützen. Nach Angaben der Washington Post stammen die sechs aus dem Jemen und befanden sich mehr als 13 Jahre in illegaler US-Gefangenschaft.

FÜR ALTERNATIVES DENKEN UND POLITISCHEN DIALOG:
Transform newsletter contains information about the activities of our network, its members and observing members and about important initiatives of social movements we are taking part in:
http://www.transform-network.net/index.php?id=353&L=0&L=0&unsubscribe=general

Dear Alfred,
Today we've published Terry Macalister's report*
from the frontline of the new cold war: the Arctic.

(http://click.mail.theguardian.com/?qs=3abdff6e233b8e25edff7060de2c5b9893e1dd9a24791d8548795074a18b36991849b1287c42fd3a)
Shell plans to drill for oil just off the north coast of Alaska, pulling the detonator on a 'carbon bomb'. The city of

Barow, the most northerly city in the US, is ground zero for the world's most controversial oil drilling campaign.

"When I'm lying awake at night, I pray we don't find oil," said Aqqaluk Lynge, the chairman of the Inuit Circumpolar

Council, which represents 160,000 indigenous peoples from Alaska, through Canada and Greenland to Russia.

Please tweet this story, or post it to Facebook or LinkedIn.
(http://click.mail.theguardian.com/?qs=3abdff6e233b8e25c37f27688d15eaf9b573032084e3825e9cc66d6c8effcbad225206ef6ccccff0 )

 
Putin zum G7 Gipfel: "Beim G8 Gipfel geht es zu, wie bei den Parteitagen der SED und der Sowjetunion - Eine dominierende Meinung und alle müssen folgen"

Pentagon gibt zu, dass Russland-Sanktionen wirkungslos sind.
Weißes Haus gibt zu: Russland-Sanktionen schaden Europa mehr als der USA. 

Wahre Freunde lassen sich gerne schädigen!
Wer sich die USA zum Freund verklärt braucht keine Feinde mehr!

'Wenn ich heute lüge, merkt das morgen niemand mehr aus: Merkels Agenda gegen Deutschland

IMMERHIN AB & AN REDET EIN US-PRÄSIDENT KLARTEXT:
DIE USA, HAT KEINE FREUNDE, SIE HAT NUR  INTERESSEN!

Ukraine-Beauftragte der OSZE kündigt ihren Job: Hat Heidi erkannt was wirklich geschieht?

Neues Interview mit Putin:
Klarer geht es kaum - US-Militärapparat und warum es völlig irrsinnig
ist Russland als den Aggressor darzustellen HIER

The Vineyard of the Saker
Mi, 03 Jun 2015 07:57 UTC
Heute verbreitete AP eine kleine, aber nicht uninteressante Meldung: die Herstellerfirma der BUK- Raketen, das Almaz-Antei-Konsortium, hat auf einer Pressekonferenz erklärt, ihrer Analyse nach seien die Treffer bei MH17 durch ein älteres BUK-Modell verursacht, das in Russland nicht in Gebrauch sei, aber in der Ukraine vorhanden.

Ebenso interessant wie der Inhalt dieser Meldung ist allerdings, wo er wiedergegeben wurde - unter anderem in der New York Times und auf Radio Free Europe...


 Und was macht am selben Tag die deutsche Presse?
Sie beschäftigte sich  damit, die „Bellingcat“-Geschichte über die vermeintlich gefälschten russischen Satellitenbilder breitzutreten. Wobei sie mit Vehemenz die Behauptung wiederholt, es handle sich bei Bellingcat um „unabhängige Journalisten“.
Offiziell ist die bellende Katze ein Forschungsprojekt, das sich mit organisiertem Verbrechen befasst, in Wirklichkeit aber ein antirussischer Informationsstützpunkt. Das OCCRP wird von Organisationen wie der Open Society des Spekulanten Soros finanziert.
Ein weiterer Sponsor ist die sehr regierungsnahe US-NGO und CIA-Tarnorganisation US Aid.“

Macke nike macke nike! Weiss ja keiner: Ausser - die Allgemeine Morgenpost Rundschau, die sich schon vorgestern darüber lustig machte, unter der hübschen Überschrift „Bellingcat entdeckt Putins Ausweis auf gefälschten Satellitenfotos!“
 

BILDERBERGER 2015
Zunächst etwas über die Deutschen Bilderberger:
Locker sortiert 2 x Bänker- 2x Waffen-Industrie- 2x Propagandisten für die Interessen der vorab genannten 4 und die Braut auf die jeder der vorgenannten schaut, denn allein der zu verteilende Kuchen über den Wehretat war schon fürs Jahr 2012, in Form Militärische Beschaffungen, Anlagen incl. Investitionen auf über 11 Milliarden Euro angewachsen. Beachtenswert also die Frau von den Leichen!
Wehretatentwicklung - 2012: 31,7 Mrd. Euro / 2013: 31,4 Mrd. Euro / 2014: 30,9 Mrd. /  2015: 30,4 Mrd. Euro für 2016 ist eine Erhöhung um 1,6 Mrd. Euro geplant.

Hier die 7 Deutschen Bilderberger:
1. Achleitner, Paul M. Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG DEU / 2. Lauk, Kurt President, Globe Capital Partners DEU / 3.  Enders, Thomas CEO, Airbus Group DEU / 4.  Kaeser, Joe President and CEO, Siemens AG DEU / 5. Döpfner, Mathias CEO, Axel Springer SE DEU / 6. Jäkel, Julia CEO, Gruner + Jahr DEU / 7. Leyen, Ursula von der Minister of Defence DEU

ALLE BILDERBERGER 2015:
Castries, Henri de Chairman and CEO, AXA Group FRA
Achleitner, Paul M. Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG DEU
Agius, Marcus Non-Executive Chairman, PA Consulting Group GBR
Ahrenkiel, Thomas Director, Danish Intelligence Service (DDIS) DNK
Allen, John R. Special Presidential Envoy for the Global Coalition to Counter ISIL, US Department of State USA
Altman, Roger C. Executive Chairman, Evercore USA
Applebaum, Anne Director of Transitions Forum, Legatum Institute POL
Apunen, Matti Director, Finnish Business and Policy Forum EVA FIN
Baird, Zoë CEO and President, Markle Foundation USA
Balls, Edward M. Former Shadow Chancellor of the Exchequer GBR
Balsemão, Francisco Pinto Chairman, Impresa SGPS PRT
Barroso, José M. Durão Former President of the European Commission PRT
Baverez, Nicolas Partner, Gibson, Dunn & Crutcher LLP FRA
Benko, René Founder, SIGNA Holding GmbH AUT
Bernabè, Franco Chairman, FB Group SRL ITA
Beurden, Ben van CEO, Royal Dutch Shell plc NLD
Bigorgne, Laurent Director, Institut Montaigne FRA
Boone, Laurence Special Adviser on Financial and Economic Affairs to the President FRA
Botín, Ana P. Chairman, Banco Santander ESP
Brandtzæg, Svein Richard President and CEO, Norsk Hydro ASA NOR
Bronner, Oscar Publisher, Standard Verlagsgesellschaft AUT
Burns, William President, Carnegie Endowment for International Peace USA
Calvar, Patrick Director General, DGSI FRA
Castries, Henri de Chairman, Bilderberg Meetings; Chairman and CEO, AXA Group FRA
Cebrián, Juan Luis Executive Chairman, Grupo PRISA ESP
Clark, W. Edmund Retired Executive, TD Bank Group CAN
Coeuré, Benoît Member of the Executive Board, European Central Bank INT
Coyne, Andrew Editor, Editorials and Comment, National Post CAN
Damberg, Mikael L. Minister for Enterprise and Innovation SWE
De Gucht, Karel Former EU Trade Commissioner, State Minister BEL
Dijsselbloem, Jeroen Minister of Finance NLD
Donilon, Thomas E. Former U.S. National Security Advisor; Partner and Vice Chair, O‘Melveny & Myers LLP USA
Döpfner, Mathias CEO, Axel Springer SE DEU
Dowling, Ann President, Royal Academy of Engineering GBR
Dugan, Regina Vice President for Engineering, Advanced Technology and Projects, Google USA
Eilertsen, Trine Political Editor, Aftenposten NOR
Eldrup, Merete CEO, TV 2 Danmark A/S DNK
Elkann, John Chairman and CEO, EXOR; Chairman, Fiat Chrysler Automobiles ITA
Enders, Thomas CEO, Airbus Group DEU
Erdoes, Mary CEO, JP Morgan Asset Management USA
Fairhead, Rona Chairman, BBC Trust GBR
Federspiel, Ulrik Executive Vice President, Haldor Topsøe A/S DNK
Feldstein, Martin S. President Emeritus, NBER; Professor of Economics, Harvard University USA
Ferguson, Niall Professor of History, Harvard University, Gunzberg Center for European Studies USA
Fischer, Heinz Federal President AUT
Flint, Douglas J. Group Chairman, HSBC Holdings plc GBR
Franz, Christoph Chairman of the Board, F. Hoffmann-La Roche Ltd CHE
Fresco, Louise O. President and Chairman Executive Board, Wageningen University and Research Centre NLD
Griffin, Kenneth Founder and CEO, Citadel Investment Group, LLC USA
Gruber, Lilli Executive Editor and Anchor “Otto e mezzo”, La7 TV ITA
Guriev, Sergei Professor of Economics, Sciences Po RUS
Gürkaynak, Gönenç Managing Partner, ELIG Law Firm TUR
Gusenbauer, Alfred Former Chancellor of the Republic of Austria AUT
Halberstadt, Victor Professor of Economics, Leiden University NLD
Hampel, Erich Chairman, UniCredit Bank Austria AG AUT
Hassabis, Demis Vice President of Engineering, Google DeepMind GBR
Hesoun, Wolfgang CEO, Siemens Austria AUT
Hildebrand, Philipp Vice Chairman, BlackRock Inc. CHE
Hoffman, Reid Co-Founder and Executive Chairman, LinkedIn USA
Ischinger, Wolfgang Chairman, Munich Security Conference INT
Jacobs, Kenneth M. Chairman and CEO, Lazard USA
Jäkel, Julia CEO, Gruner + Jahr DEU
Johnson, James A. Chairman, Johnson Capital Partners USA
Juppé, Alain Mayor of Bordeaux, Former Prime Minister FRA
Kaeser, Joe President and CEO, Siemens AG DEU
Karp, Alex CEO, Palantir Technologies USA
Kepel, Gilles University Professor, Sciences Po FRA
Kerr, John Deputy Chairman, Scottish Power GBR
Kesici, Ilhan MP, Turkish Parliament TUR
Kissinger, Henry A. Chairman, Kissinger Associates, Inc. USA
Kleinfeld, Klaus Chairman and CEO, Alcoa USA
Knot, Klaas H.W. President, De Nederlandsche Bank NLD
Koç, Mustafa V. Chairman, Koç Holding A.S. TUR
Kogler, Konrad Director General, Directorate General for Public Security AUT
Kravis, Henry R. Co-Chairman and Co-CEO, Kohlberg Kravis Roberts & Co. USA
Kravis, Marie-Josée Senior Fellow and Vice Chair, Hudson Institute USA
Kudelski, André Chairman and CEO, Kudelski Group CHE
Lauk, Kurt President, Globe Capital Partners DEU
Lemne, Carola CEO, The Confederation of Swedish Enterprise SWE
Levey, Stuart Chief Legal Officer, HSBC Holdings plc USA
Leyen, Ursula von der Minister of Defence DEU
Leysen, Thomas Chairman of the Board of Directors, KBC Group BEL
Maher, Shiraz Senior Research Fellow, ICSR, King’s College London GBR
Markus Lassen, Christina Head of Department, Ministry of Foreign Affairs, Security Policy and Stabilisation DNK
Mathews, Jessica T. Distinguished Fellow, Carnegie Endowment for International Peace USA
Mattis, James Distinguished Visiting Fellow, Hoover Institution, Stanford University USA
Maudet, Pierre Vice-President of the State Council, Department of Security, Police and the Economy of Geneva CHE
McKay, David I. President and CEO, Royal Bank of Canada CAN
Mert, Nuray Columnist, Professor of Political Science, Istanbul University TUR
Messina, Jim CEO, The Messina Group USA
Michel, Charles Prime Minister BEL
Micklethwait, John Editor-in-Chief, Bloomberg LP USA
Minton Beddoes, Zanny Editor-in-Chief, The Economist GBR
Monti, Mario Senator-for-life; President, Bocconi University ITA
Mörttinen, Leena Executive Director, The Finnish Family Firms Association FIN
Mundie, Craig J. Principal, Mundie & Associates USA
Munroe-Blum, Heather Chairperson, Canada Pension Plan Investment Board CAN
 Netherlands, H.R.H. Princess Beatrix of the NLD
O‘Leary, Michael CEO, Ryanair Plc IRL
Osborne, George First Secretary of State and Chancellor of the Exchequer GBR
Özel, Soli Columnist, Haberturk Newspaper; Senior Lecturer, Kadir Has University TUR
Papalexopoulos, Dimitri Group CEO, Titan Cement Co. GRC
Pégard, Catherine President, Public Establishment of the Palace, Museum and National Estate of Versailles FRA
Perle, Richard N. Resident Fellow, American Enterprise Institute USA
Petraeus, David H. Chairman, KKR Global Institute USA
Pikrammenos, Panagiotis Honorary President of The Hellenic Council of State GRC
Reisman, Heather M. Chair and CEO, Indigo Books & Music Inc. CAN
Rocca, Gianfelice Chairman, Techint Group ITA
Roiss, Gerhard CEO, OMV Austria AUT
Rubin, Robert E. Co Chair, Council on Foreign Relations; Former Secretary of the Treasury USA
Rutte, Mark Prime Minister NLD
Sadjadpour, Karim Senior Associate, Carnegie Endowment for International Peace USA
Sánchez Pérez-Castejón, Pedro Leader, Partido Socialista Obrero Español PSOE ESP
Sawers, John Chairman and Partner, Macro Advisory Partners GBR
Sayek Böke, Selin Vice President, Republican People’s Party TUR
Schmidt, Eric E. Executive Chairman, Google Inc. USA
Scholten, Rudolf CEO, Oesterreichische Kontrollbank AG AUT
Senard, Jean-Dominique CEO, Michelin Group FRA
Sevelda, Karl CEO, Raiffeisen Bank International AG AUT
Stoltenberg, Jens Secretary General, NATO INT
Stubb, Alexander Prime Minister FIN
Suder, Katrin Deputy Minister of Defense DEU
Sutherland, Peter D. UN Special Representative; Chairman, Goldman Sachs International IRL
Svanberg, Carl-Henric Chairman, BP plc; Chairman, AB Volvo SWE
Svarva, Olaug CEO, The Government Pension Fund Norway NOR
Thiel, Peter A. President, Thiel Capital USA
Tsoukalis, Loukas President, Hellenic Foundation for European and Foreign Policy GRC
Üzümcü, Ahmet Director-General, Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons INT
Vitorino, António M. Partner, Cuetrecasas, Concalves Pereira, RL PRT
Wallenberg, Jacob Chairman, Investor AB SWE
Weber, Vin Partner, Mercury LLC USA
Wolf, Martin H. Chief Economics Commentator, The Financial Times GBR
Wolfensohn, James D. Chairman and CEO, Wolfensohn and Company USA
Zoellick, Robert B. Chairman, Board of International Advisors, The Goldman Sachs Group USA
Quelle: http://www.bilderbergmeetings.org/participants2015.html

SIEGREICH VORWÄRTSSCHREITEN
Der harte und entbehrungsreiche Aufstieg der einstigen FDJ-Sprecherin und Stasi-Mitarbeiterin, von der Praktikantin des fettsüchtigen Polit-Paten Helmut Kohl zur allmächtigen Chefin der CDU, der Partei, die Deutschlands Rentenkassen plünderte, den Armen die Steuern erhöhte und schließlich zielstrebig die Finanzkrise vorbereitete.
Aber sie sind mit ihrer Weisheit noch lange nicht am Ende ...
Zur GrossenKoalition mutiert, müssen zwecks Ankurbelung der Rüsungsindustrie, jetzt Kriege her, möglichst ein großer mit den armen Russen, wer wenn nicht die GroKo soll denn das arme russische Volk vom Diktator Putin befreien? Dazu noch n’ paar Einsichten:
http://www.clickpix.de/angela-merkel/badeanzug.htm

Angriffe auf die Friedensbewegung
Aufgabe der Friedensbewegung müsste es daher sein, mit allen alten und neuen Kräften wenigstens Teile dieses in der Bevölkerung vorhandenen Potentials zu mobilisieren. Statt sich aber auf diese Aufgabe zu konzentrieren, haben sich Monty Schädel und seine Anhänger mit medialer Unterstützung von taz aber auch von der jW vorrangig damit beschäftigt, die bereits erzielten Achtungserfolge einer Aktionseinheit der "alten" und "neuen" Friedensbewegung (z.B. im Friedenswinter) ohne konkreten Nachweis als rechtslastig und rassistisch zu denunzieren, auszugrenzen, Gräben zu vertiefen und weiter zu spalten.

In der aktuellen „Zeitung gegen den Krieg“ (Nr. 39), spricht Schädel sogar allen Gruppen, die „außerhalb“ der ‚alten’ Friedensbewegung stehen „und nicht zum linken Lager zu rechnen sind“ jegliche ernsthafte Sorge um den Frieden ab. Denn wenn diese Gruppen Themen wie ‚Widerstand gegen den Krieg’ und ‚Frieden’ aufgreifen, dann „geht es ihnen dabei oft nicht wirklich um humanistische Ziele, sondern darum, mit Forderungen und Formulierungen aus unserer Bewegung Menschen anzusprechen und unsere Strukturen zu nutzen“,  um auf diese Weise „Positionen zu verbreiten, die als geschichtsverklärend, nationalistisch, antisemitisch, rassistisch oder esoterisch bezeichnet werden müssen. Diese Gruppe treffen wir überwiegend in den sogenannten „Mahnwachen für den Frieden“, so der DFG-VK Geschäftsführer.

In derselben Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg bezeichnet Schädel Menschen aus dem bürgerlichen Lager, die um den Frieden besorgt sind, als „Querfrontler“. Diese verfolgten „eine Strategie der Gleichmacherei politischer Unterschiede“ und „der angeblichen Gleichheit von rechter und linker Kapitalismus- und Gesellschaftskritik“. Auch mit solchen Leuten darf man sich laut Schädel nicht einlassen, um gemeinsam gegen Kriegsvorbereitungen zu demonstrieren. Im Umkehrschluss bedeutet das: lieber mit einer kleinen, erlesenen Gruppe von linken Gerechten zur Selbstbefriedigung 'Flagge zeigen' als gemeinsam mit bürgerlichen und anderen, nicht-linken Friedensbewegten in einer großen Menge aufzutreten um den notwendigen politischen Druck zu erzeugen.

Immerhin räumt Schädel auf den Vorhalt der jW-Interviewer ein gewisses eigenes Versagen ein, erstens, weil im vergangenen Jahr die traditionelle Friedensbewegung nicht so viele Menschen zu den Ostermärschen angezogen hat wie die Montagsmahnwachen, und zweitens, weil sie sich „über den Krieg in der Ukraine in Schweigen gehüllt oder Äquidistanz geübt“ hat. „Wir haben auf die Eskalation in der Ukraine nicht reagiert, wir haben in dieser Situation als Friedensbewegung in der Bundesrepublik versagt“, so Schädel. Der damit indirekt erhobene Anspruch auf Alleinvertretung der gesamten traditionellen Friedensbewegung blieb jedoch nicht ohne Widerspruch des Deutschen Freidenker- Verbands, einer der ältesten deutschen Friedensorganisationen, die in der Ukraine-Krise das Notwendige und Mögliche getan hat.

Für sein eigenes Unvermögen macht Schädel allerdings mit bestechender Logik nicht sich selbst sondern die „neue“ Friedensbewegung verantwortlich: „Wir müssen uns ständig gegen alles Mögliche, gegen Pegida und Endgame, gegen Elsässer und andere Rechte [gemeint sind Mahnwachen, Friedenswinter, usw.] abgrenzen, das blockiert uns in unserer Arbeit.“ … „Wir haben einfach keine Leute mobilisieren können, das haben andere für sich genutzt. … Der »Friedenswinter« macht so die Friedensbewegung kaputt“. Schädels hilflose Argumentation erinnert an einen Schüler, der die Schuld für seine Fünf in der Klassenarbeit dem Mitschüler gibt, der eine Zwei geschrieben hat.

Seine „alte“ Friedensbewegung habe sich sogar „selbst blockiert“, so Schädel, weil man sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder darüber auseinandersetzen musste, „was Faschismus ist, was rechts bedeutet“. „Und das in einer Phase, wo die Kriegsgefahr wächst?“, fragte die jW. „Richtig“, antwortet Schädel, „ohne deutliche Abgrenzung nach rechts geht Friedensbewegung nicht!“

Abgrenzung nach rechts ist also wichtiger als gegen den Krieg zu mobilisieren, eine sektiererische Position, die von den jW- Interviewern nicht hinterfragt wird. Und was „rechts“ ist bestimmt Schädel natürlich selbst. Aber darüber reden, was rechts ist, will er nicht. Beim Berliner Ostermarsch 2015 sagte er gegenüber der taz (http://www.taz.de/!157667/ ): „Ich will nicht öffentlich diskutieren, was rechts ist, was Faschismus ist. Das sind nicht meine Diskussionen, und sie sind einer Friedensbewegung unwürdig.“ Aber offensichtlich erscheint es Schädel der Friedensbewegung würdig, öffentlich andere Friedensaktivisten sogar namentlich als rechts zu denunzieren, was inzwischen zu seinem Markenzeichen geworden ist.

Sehen Schädel, seine Anhänger und seine medialen Unterstützer nicht, welche Wirkung der Rufmord an bekannten Protagonisten der Montagsmahnwachen auf junge, gewaltbereite Hitzköpfe aus linkssektiererischen und/oder antideutschen Gruppen hat? Die Folgen dieser sträflichen Anstiftungen hat der zum Erz-Bösewicht aufgebaute Ken Jebsen inzwischen am eigenen Leib zu spüren bekommen. In den letzten Monaten und Wochen wurde er wiederholt und mit zunehmender Häufigkeit von kleinen Gruppen „linker“ Gewaltextremisten als Nazi beschimpft und mit abgeschlagenen Flaschenhälsen und Baseballschläger physisch bedroht, nicht nur bei Demos und Kundgebungen, sondern auch beim Einkaufen mit Ehefrau und Kindern.

Vollkommen unverständlich sind die jüngsten jW-Attacken gegen Ken Jebsen vor dem Hintergrund der Tatsache, dass auf Vermittlung des Autors dieser Zeilen am 16. Februar d.J. in seinem Beisein ein fast vier Stunden langes Gespräch zwischen Jebsen und dem Chefredakteur der jW, Arnold Schölzel, stattgefunden hatte. Dabei wurden so gut wie alle relevanten Themenkomplexe besprochen. Am Ende gab Arnold Schölzel der Meinung Ausdruck, dass Ken Jebsen zwar kein Marxist, aber bestimmt auch kein Rechter sei und er kein Gegner sondern ein potentieller Partner im Kampf für den Frieden und gegen soziale Ausbeutung sein könnte. Daher lud er ihn zu einem weiterführenden Gespräch mit anderen Kollegen in die jW-Redaktion ein. Zu diesem Treffen ist es dann jedoch nicht gekommen. Stattdessen eröffnete die jW am 21/22 März die hier diskutierte neue Schlammschlacht gegen die „neue“ Friedensbewegung und gegen Ken Jebsen. Gegen Letzteren hat sich jW-Redakteur Carlens besonders hervorgetan, indem er durch eine geschickte Text-Manipulation Jebsen in die Nähe von Hitler rückte.

Manipulation statt Aufklärung
Durch eine unbedachte Bemerkung bei einer Rede habe sich Jebsen „selbst demaskiert“, so Carlens. Mit seiner Bezugnahme auf den französischen Ethnologen und Soziologen Gustave Le Bon habe Jebsen seine „Verachtung der Massen, damit auch die seines eigenen Publikums … und die Manipulierbarkeit der Straße“ zum Ausdruck gebracht. In der Jebsen zugeschriebenen Passage heißt es, dass Gustave le Bon schon vor über 100 Jahren „verdammt richtig“ lag, als er schrieb: „Die Massen urteilen gar nicht oder falsch. Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedrängte, niemals geprüfte Urteile“. Und dann setzt Carlens zum Todesstoß an, indem er schreibt, dass Gustave le Bon noch „ganz anderen Leuten als Stichwortgeber“ gedient habe. Dafür präsentiert er ein Zitat aus Hitlers „Mein Kampf“ und folgert daraus, dass es „kein Zufall ist, dass dieser heute vergessene Schriftsteller [Gustave le Bon] bei Jebsen seinen späten Widerhall findet“. Dass Gustave le Bon zum Thema Massenpsychologie ein zeitgenössisches Standardwerk geschrieben hatte aus dem auch bekannte Persönlichkeiten wie Max Weber zitierten, lässt Carlens dezent unter den Tisch fallen.

Das ist hinterhältigste Manipulation. Es sind die Konzerne, ihre Politiker und ihre Mainstreammedien, die – von Gustave le Bon abgeleitet – die Massen verachten und an die „Manipulierbarkeit der Straße“ glauben. Es war dieser Zusammenhang, in dem Jebsen Gustave le Bon erwähnt hatte. Dagegen besteht Jebsens eigene Hauptbotschaft bei all seinen Auftritten in dem Aufruf an seine Zuhörer: „Lasst euch nicht manipulieren! Informiert Euch selbst! Denkt für euch selbst! Widersprecht!“

„Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken wie sie lügen.“ Diese selbst gestellte Handlungsmaxime hat die junge Welt immer wieder mit Bravour erfüllt, wenn es darum geht, mit fundierten Recherchen und Belegen die oft raffinierten Nachrichtenmanipulationen der selbsternannten Eliten in Politik und Wirtschaft und deren medialen Wasserträger zu entlarven. Was jW-Redakteur Carlens jedoch hier präsentiert hat, ist unzweifelhaft der perfideste Teil der jW-Schmähschrift gegen die „neue“ Friedensbewegung. Damit konterkariert er die Handlungsmaxime der Zeitung. (Eine umfassendere Einschätzung des Carlens-Artikels von Andreas Wehr vom Marx-Engels-Zentrum Berlin, ebenfalls langjähriger Autor der jW, ist hier zu finden: http://www.andreas-wehr.eu/anmerkungen-zu-dem-artikel-formierte-gegenaufklaerung-in-der-zeitung-junge-welt-vom-2122-maerz-2015.html )

Wie erklärt sich dieser Ausfall? Ist es ein einmaliger redaktioneller Ausrutscher? Keineswegs. Laut Aussage des Geschäftsführers der jungen Welt, Dietmar Koschmieder, auf einer Veranstaltung des Marx- Engels-Zentrums Berlin am 26.03.15 gibt der Beitrag von Sebastian Carlens die Meinung der gesamten Redaktion wieder. Allerdings hat Koschmieder dies später in einem Schreiben an Andreas Wehr dahingehend relativiert, dass der Carlens-Text das spiegelt, „was wir hier in der [jW] Redaktion diskutiert haben und auch das, was hier klarer Konsens ist“. Allerdings räumt er dann ein, dass es unter den 60 Leuten in Verlag und Redaktion auch „vereinzelt andere Auffassungen“ gibt.

Vielfalt macht die Friedensbewegung stark
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Wenn sich Anfang der 1980er Jahre die Organisatoren der damaligen Friedensbewegung gegen die nukleare Aufrüstung der NATO so verhalten hätten wie heute DFG-VK-Chef Schädel, dann wäre es nie zu Massendemonstrationen wie im Bonner Hofgarten mit fast einer halben Million Menschen gekommen. Offensichtlich haben weder Schädel und seine Anhänger, noch seine medialen Unterstützer von der Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Friedensbewegung, die Massen auf die Strasse bringt, eine Ahnung.

Die große Stärke der Organisatoren der erfolgreichen Friedensbewegung Anfang der 1980er Jahre lag darin, dass sie die friedensbewegten Menschen unterschiedlichster Sozialisierung und Weltanschauungen von links außen bis streng konservativ, aus diversen Organisationen, Gruppen, Parteigliederungen, Kirchen, usw. punktuell zur Sicherung des Friedens zusammengebracht haben. Dagegen versteigen sich heute Monty Schädel, seine Anhänger und seine medialen Helfer darauf, die traditionelle Friedensbewegung ausschließlich eng „links“ zu definieren und zugleich alle anderen auszugrenzen. Zugleich maßen sie sich an, für die gesamte „alte“ Friedensbewegung zu sprechen und zu bestimmen, was diese zu tun und zu lassen hat.

Die von den sogenannten Antideutschen und anderen nützlichen Idioten der Kriegstreiber mit Hilfe von Leuten wie Monty Schädel und Sebastian Carlens in die Friedensbewegung hineingebrachten Auseinandersetzungen um die Mahnwachen und um den „Friedenswinter“ sollen „alte“ und „neue“ Friedensbewegung voneinander trennen und Letztere marginalisieren. Wenn jemand den Auftrag gehabt hätte, das Zustandekommen einer wirkungsvollen Friedensbewegung als politische Kraft in unserem Land zu verhindern, hätte er sicherlich keine bessere Arbeit leisten können. Niemandem der hier namentlich Genannten soll unterstellt werden, bewusst für dieses Ziel zu arbeiten. Aber das ändert nichts am Nettoergebnis der Spaltungs- und Ausgrenzungspolitik.

Wie weiter?
Der Autor dieser Zeilen hat jahrelang bis in die jüngste Vergangenheit regelmäßig und viel in der jW veröffentlicht. Nach Lektüre der beiden oben kritisierten Artikel hatte er die Redaktion um Platz in der Zeitung gebeten, um etliche der von Schädel und Carlens gemachten Aussagen und Behauptungen zu kommentieren. Die Absage der Redaktion war unmissverständlich: „Nach den Beiträgen vom vergangenen Wochenende haben wir sehr viele Zuschriften erhalten – mit Argumenten, die in verschiedenste Richtungen gehen. Eine Debatte wollten wir zum Thema nicht organisieren“, gezeichnet Stefan (Huth)
Die jW hat offensichtlich einen auch in der eigenen Leserschaft sehr kontrovers empfundenen Angriff gegen die neue Friedensbewegung geführt, aber eine Debatte darüber will sie nicht zulassen. Dies dürfte von der Leserschaft „nicht gerade als souverän empfunden werden“, schrieb ich in meiner Mail zurück, zumal „die Debatte trotzdem stattfinden wird, wenn auch woanders.“

Ich will mit diesem Brief an die Redaktion appellieren, der Diskussion über die kontroversen Sichtweisen Raum in der Zeitung einzuräumen, damit sie dort stattfinden kann, wo sie hingehört. Dies ist im Sinne eines letzten Appells zu verstehen, da die Debatte andernfalls tatsächlich an anderer Stelle geführt wird. Aber dann wird sie sich nicht mehr nur alleine auf die Aussagen von Schädel oder Carlens beziehen, sondern zwangsläufig auch die Rolle der jW als ex-cathedra-Verkünderin der Positionen dieser beiden ins Visier der Kritik rücken.
Kommentar Ali:
Ich bin der Auffassung, es ist völlig wurscht ob Katzen schwarz, weiß, oder getiegert sind, Hauptsache sie fangen Mäuse!!!

EIN NACHTRAG - ZUM MAIDAN IN FRANKFURT
Natürlich hat sich die FAZ (wie der Rest der deutschen Staatsmedien) heftig schäumend über die körperlichen Auseinandersetzungen rund um die EZB in Frankfurt erregt. Warum eigentlich? Wurden doch die gewaltsamen, zum Teil bewaffnetem Auseinandersetzungen auf dem Kiewer Maidan Monat um Monat als Höhepunkt der Demokratie gefeiert. Da hätte man doch Wohlwollen und Verständnis erwarten können.

Dazu aus Anonymer Quelle:

AktionsKomitee RegimeChangeDeutschland  (AKRCD)
Ein aus freiwilligen bestehendes Komitee hat sich gebildet und bahnt zur Zeit Kontakte zur russischen Presse und diversen TV-Sendern in Russland an. Sie hoffen das darüber Massenhaft Freiwillige zu ihrer Unterstützung geworben werden können. (Eventuell könnte ja die russische Armee, einigen Spezialisten im Häuserkampf, unbefristeten Urlaub erteilen, auch dafür wäre das AKRCD  sehr dankbar)

Provisorischer Plan zum Regimewechsel (PPzR)
Über "Mutter Hoppe" die linke Flanke,  im Zentrum das "tigertörtchen" und die NikolaiKirche mit Aufmarsch auf dem Kirchplatz als rechte Flanke, so ist ein Marsch über das NikolaiViertel durch die Straße am Nußbaum zum RotenRathaus dem Regierungssitz geplant.

Die  Forderungen:
"Weg  mit dem  pro-USA-Kriegstreiber Regime"
Her mit einer "Volksfront für Gerechtigkeit und Frieden!"

Wir vertrauen voll auf die Unterstützung, für unsere friedlichen Ziele, durch die freien russischen TV & Zeitungsherausgeber! Schlußendlich kann im Fortschreiten unserer Aktionen: Angriff auf das Rathaus mit Farbbeuteln, weg vom eintönigen Rot, bunt soll es werden!  Einkesselung des Rathauses / Barrikadenbau / Eroberung des Rathauses, Regimechange - dazu kann auch Wladimir Putin, weltweit sein Eintreten für Gerechtigkeit, Frieden sowie direkter Demokratie unter Beweis stellen, indem er unseren Kampf mit der Lieferung notwendiger Ausrüstung für unseren Sieg unterstützt.

AKRCD
PPzR
gez. 1. prov. Sekretär
Kropotkin
A.Kropotkin

P.S.
Der strittig für eine Namensgebung der Aktion RegimsChange in Deutschland nicht Erfolgreiche Vorschlag: Im Mai ran "IMMAIRAN" sollte wie Einstimmig beschlossen wurde, wenigstens in den wenigen Medien die Verlautbarungen vom AKRCD veröffentlichen der strittige Name in dieser Form veröffentlicht werden.

???
Es stellt sich die Frage ob die AntiAKW-Bewegung plus BLOCKUPY plus LINKE, plus Hörstels Deutscher Mitte, RestlinkeGRÜNE, Friedensbewegung, FRAPORT- & BER-Gegner, Lausitzer Tagebauopfer usw.  das Berliner Rathaus besetzen werden, dazu um das Berliner Regierungsviertel Barrikaden bauen, paramilitärische PlatzSchutzgruppen bilden und den Sturz der Regierung Merkel- Gabriel fordern und dabei noch von der russischen Föderation, russischen Professoren an der FU, aus Belarus und durch russische Stiftungen unterstützt werden. …
Die andere Frage wäre, wird der Deutsche Staatsfunk und die Medien eine Aktion wie "IMMAIRAN" unterstützen? Die Presse-Artikel sind ja schon vorhanden, sie brauchten ja nur in sämtlichen pro-Kiew, pro Maidan und Anti-Putin Artikeln alle Namen, Land und Ortsbezeichnungen entsprechend austauschen. Es passt dann schon...
Z. B. Den Namen Putin durch Obama ersetzen and so on...

ERSTE HILFE ZU BESSEREM VERSTÄNNIS MIT UNCYKLOPEDIA-ORG
Aus ===> http://de.uncyclopedia.org/wiki/Unterschicht
Die Unterschicht als Wirtschaftsfaktor
Die Unterschicht stellt einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor dar, denn auch die Unterschichtler wollen Essen, Trinken und ein bisschen Spaß haben. Firmen und Marken wie Hansa Pils, Aldi, Lidl oder Chappi gäbe es gar nicht ohne ihre treuesten Kunden. Richterin Barbara Salesch wäre arbeitslos, und die Video- und DVD-Industrie läge am Boden, würden sich die Unterschichtler nicht täglich aus ihrem Verdummungsfundus (siehe oben) bedienen. Getreu dem Motto Kleinvieh macht auch Mist ist die Unterschicht aus unserem gesellschaftlichen Gefüge gar nicht wegzudenken und trägt essentiell zum Wohlstand der Mittel- und Oberschicht bei. Um die Unterschicht auch unten zu halten, startet die Bundesregierung gerade mit Hilfe der Blöd-Zeitung eine aufwendige Kampagne unter dem Motto: DU BIST UNTERSCHICHT.

Politisches
Der Versuch, die Klassengesellschaft aufzulösen und allen Menschen den gleichen Status zu geben hat bisher in keiner Form funktioniert. Die von Karl Marx propagierte Diktatur des Proletariats und damit einhergehende Abschaffung des Kapitals war eine schöne Theorie, doch in der Praxis führte sie zu einem noch viel ausgeprägteren Schichtensystem, in dem ein paar wenige Bonzen sich die Taschen füllten und alle anderen Menschen unterjochten und für ihr eigenes Wohlergehen ausbeuteten. Wobei allerdings anzumerken ist, dass diese Bonzen alle zusammen weniger in der Tasche hatten als jeder einzelne Wessi- bzw. Gesamtdeutschland -Bonze, wenn man mal von Herrn Schalck-Golodkowski absieht, der ja bekanntlich Klassenbester bei den Ost- Bonzen war und die Gerechtigkeit im Pionierstaat bestand u.a. darin, dass die mit etwas mehr Geld auch nicht mehr damit anfangen konnten als die mit wenig Geld. Von der Bildung her war die Landschaft auch ausgeglichener, blühender als heute üblich, und bei Pisa hätten die Ossis damals gar nicht so schlecht abgeschnitten, aber jetzt werden sie vom schlechten allgemeinen Durchschnitt zu sehr beeinflusst bzw. das erfolgreiche Bildungssystem, an dem sich damals die Nordländer eine Scheibe abschnitten ( was die Grundlage für ihre heutigen Pisa-Erfolge war) wurde in der Folge der kampflosen Übernahme leider völlig plattgemacht.

Fidel Castro
(zu deutsch: Geigenkasten) ist ein fideler Kubaner, der stets Zigarre rauchte und deswegen womöglich bald seinen Posten als einziger Diktator der Welt verliert, der mindestens acht US-amerikanischen Präsidenten die Stirn bot. Ihm gelang es, bei einer Invasion in der Schweinebucht stand zu halten, da aus religiösen Gründen verschiedene Söldner nicht in das mit Schweinebacken und Dumpfbacken verseuchte Wasser springen wollten. Castro hat in seinem Leben so viele Havanna-Zigarren konsumiert, daß Strabag eine Option auf Castros Lunge angemeldet hat, um diese zur Teergewinnung zu nutzen. Ihm zu Ehren wurde die Hauptstadt Kubas nach der gleichnamigen Zigarre benannt. Letztlich konnte er durch Produktion von Unmengen blauen Dunstes eine Auslöschung seines Imperiums durch Ronald Reagan verhindern, da eine geplante Invasion wegen Überschreitung von Schadstoffemissionsgrenzwerten einem Verbot durch Klaus Töpfer, dem Direktor der Umweltorganisation der Vereinten Nationen, zum Opfer fiel.
Vor kurzem wurde bekannt, dass er nun mit einem Kastenwagen der Marke Barkas durch die Lande fährt.

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Lügenpresse? Gibt’s die wirklich?
Natürlich nicht, weil Lügenpresse ja ein Unwort ist. Also kann es so etwas nicht geben. Aber es gibt zum Beispiel den Springer-Konzern. Und da gibt es nicht nur „Bild“, sondern auch die "Welt am Sonntag".
 
„Janis Varoufakis: Warum ihm 800 Milliarden Schweizer Franken egal sind." So stand es auf der letzten Titelseite. Diese 800 Milliarden seien griechisches Staatsvermögen, erfuhr man im Text, aber der dubiose griechische Finanzminister wolle sie nicht anrühren aus irgendwelchen obskuren Gründen. Der Vize-Chef der „WamS“ kommentierte dazu: „Das Netz spottet über einen Mann, der eigentlich Athens Finanzen in Ordnung bringen soll und stattdessen wie ein Popsternchen auf jede Bühne springt. So warten die Schweizer bislang vergeblich auf seinen Besuch. Im Alpenland liegen griechische Vermögen im Umfang von mindestens 800 Milliarden.“
 
Das Netz spottet?
Ja, es spottet jeder Beschreibung, was dann im Netz geschah. Nachdem dpa die 800 Milliarden-Story weiterverbreitet hatte, ging sie flugs on-line bei zahlreichen Medien wie „Spiegel“, „n-tv“, den „Stuttgarter Nachrichten“, „Kölner Stadtanzeiger“ und natürlich bei „Bild“ und „Welt“.
 
800 Milliarden!
Woher sollten die wohl gekommen sein? Keiner fragte kritisch nach. Wenn’s darum geht, den „Lügen- Griechen“ an den Medien-Pranger zu stellen, brennen offenbar vor Enthüllungs-Jieper alle journalistischen Sicherungen durch.
 
Nun ja, es gibt keine Lügenpresse, aber auch die 800 MILLIARDEN gibt es nicht. Tatsächlich gibt es etwa 800 MILLIONEN griechischer Franken in der Schweizer Hinterhand. Journalistische Nullen packen eben gern noch ein paar Nullen dazu. Nun ja, wenn’s denn der Lügen-Erfindung dient.
 
„Ein Versehen“, druckst man dann hinterher kleingedruckt. „Ein Versehen“, so twittert auch der für die Jauch-Emissionen zuständige NDR-Chefredakteur: Man habe schlicht zu erwähnen vergessen, dass der angebliche „Stinkefinger gegen die Deutschen“ nicht aktuell vom derzeitigen griechischen Finanzminister gezeigt worden ist, sondern im Jahr 2013 in einer Rede des Ökonomie-Professors Varoufakis.
 
Natürlich ein Versehen!
Wenn man immer nur blindlings in einer medialen Hass-Kampagne auf diesen griechischen Beelzebub einprügelt, steckt diese blindwütige Griechen-Hatz auch die Hetzer an: Längst sind sie blind für irgendeine objektive journalistische Beobachtung. Aber wenn ein Blinder sich ver-sieht, kann man ihm das ja wohl nicht übel nehmen. Das wäre schließlich behindertenfeindlich.
 
PS. Am 29.3. trete ich im Sylter "Podium" auf, am 31.3. in Hamburg ("Alma Hoppes Lustspielhaus") und vom 1. bis 3. April in Berlin bei den "Wühlmäusen”.

LETZTE FREIE MELDUNG 2015?
ERKENNTNIS DER NEUEREN ART:
DIE FREIE PRESSE DER "WESTLICHEN WERTEGEMEINSCHAFT" !

Innerhalb der "westlichen Wertegemeinschaft" werden Verlautbarungen* einfach nur frei weitergegeben. Das ist Grundvoraussetzung für freie Meinungsverbreitung. Manchmal wird weitergegeben von DPA oder REUTERS zu ARD zu ZDF & BILD & WAZ von da zu FAZ & TAZ....., manchmal auch einfach nur umgekehrt. Es ist tatsächlich so, das es gewissen Zufälligkeiten vorbehalten ist, wo die Kette der Verlautbarung jeweils beginnt. Der immense Vorteil dieser Methodik ist, das vom jeweils Zweiten in der freien Presse-Nachrichtenkette, dann an Eidesstatt versichert werden kann, die Nachricht in freier Entscheidung, korrekt und unverfälscht weitergeleitet zu haben**...Nachrichtenverwertung der Art schaffen dann die Werte die, die "westliche Wertegemeinschaft" ausmacht...Es stellt die Grundlage dar, worauf sich die Macht der freien Presse gründet und damit auch die Macht des Staates als Teil der "WESTLICHEN WERTEGEMEINSCHAFT"...Das kann ich mit Fug & Recht als freier Berichterstatter, der mit keiner der vorgenannten und sonstigen bekannten Nachrichtenketten verflochten ist, in freier Entscheidung darüber vermelden...

   ANMERKUNGEN:
 *Verlautbarung- Es ist völlig unerheblich, was verlautbart wurde oder ob es sich um kleine oder     große Lügen handelt. Die Freiheit an sich besteht allein in der Weiterleitung...
**Eine der bekanntesten Größen der 12 Jahre im Nachrichtenwesen tätige Josef G. : "Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates."
 
+++++++++++++++++++++++++++

Mit den von der NSA gespeicherten Handy-Daten der Kanzlerin wird sich der ZentraleDummFunk in einer Doku befassen. Geplanter Sendetermn in DE: der Tag, an dem Edward Snowden bei uns Informationsminister wird.
 

Aufruf des Friedenswinter - Bündnisses,
Wir sind  wie Millionen Menschen in unserem Land und weltweit tief besorgt. Kriege breiten sich weltweit in einer immensen Geschwindigkeit aus, sie kehren mit dem Krieg in der Ukraine nach Europa zurück. Hundertausende Tote und Verwundete, Millionen Flüchtlinge, noch mehr Hunger und Armut sind die dramatischen Folgen von Kriegen, die primär für wirtschaftliche und geostrategische Interessen geführt werden in Europa, im Nahen/Mittleren Osten, Afghanistan und in anderen Ländern. Die NATO und besonders die USA führen weltweit völkerrechtswidrige Kriege und geben 72 Prozent der weltweiten Rüstungsausgaben aus.
Die Bundesregierung ist ein aktiver Bestandteil dieser militaristischen Politik.
Jens Wernicke sprach  mit
Pedram Shahyar zu seiner Einschätzung bezüglich des Kampfes um Frieden.

 
Herr Shahyar, Sie sind Unterstützer und Redner des so genannten Friedenswinters
www.friedenswinter.de, der aktuell oft und ungut in den Schlagzeilen ist. Was bewegt Sie zu Ihrem Engagement?

 
In der Ukraine tobt ein schlimmer Bürgerkrieg, der vom Westen, auch von der Bundesregierung angestachelt wurde. Hintergrund ist ein in neuer geopolitischer Großkonflikt des Westen gegen Russland. Der Krieg hat bereits viele Menschenleben gekostet, birgt aber darüber hinaus sehr große Gefahren einer weiteren Eskalationsdynamik. Es gibt fanatische Kräfte auf beiden Seiten. Und es ist ein Verbrechen, dass der Westen solche Kräfte, unter denen auch Faschisten sind, hofiert, um seine wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen durchzuboxen. Dagegen brauchen wir dringend eine starke Friedensbewegung, eine laute Stimme für eine Politik des Dialogs statt der Konfrontation.
 
Aber ist der Friedenswinter denn nicht eine Sammlung von Wirrköpfen, Querfrontlern, Neurechten, Verschwörungstheoretikern und ? entschuldigen Sie, aber all die anderen Stigmata fallen mir schon gar nicht mehr ein, wie dies in den Medien so gern behauptet und dargestellt wird?
 
Was die Mahnwachen für den Frieden betrifft, gab es vieles an Aussagen und Denkweisen, das ich überhaupt nicht teile. Aber das ist halt so bei in einer spontanen und dezentralen Bewegung. Sie waren an manchen Stellen auch offen für einige rechte Gedanken. Aber in Mehrheit und im Kern war hier derselbe Schlag von Menschen auf der Straße, der auch bei Occupy Wallstreet aktiv gewesen ist. Manch ein Veteran meinte sogar, die Bewegung erinnere an die Anfänge der
Friedensbewegung der 80er Jahre.
 
Die einsetzende mediale Verleumdung hat zum einen typisch deutsche Vorurteile und Denkstrukturen berührt. Denn hier tut man sich schwer mit breiten zivilgesellschaftlichen und noch in Lernprozessen befindlichen Bewegungen, weil es hier selten wirklich solche Bewegungen gibt, Bewegungen also, die nicht "von oben" gelenkt und gesteuert werden etc.
 
Und zum anderen war die Hetze gegen den Friedenswinter natürlich auch Ausdruck einer medialen Kriegsvorbereitung, zu der auch die Delegitimierung der Kriegsgegner gehört. In den etablierten Medien war so auch nicht der geringste Versuch zu sehen, die neue Generation von Friedensaktivisten wirklich verstehen zu wollen, sondern wurde diese umgehend stigmatisiert.
 
Wer aber den ganzen Friedenswinter mit seinen Aufrufen, Treffen, Strukturen und Akteuren in die rechte Ecke stellen will, der will die Friedensbewegung an sich treffen und zerstören. Und dass dabei auch einige sich selbst links nennende geradezu manisch gegen die Bewegung hetzen, ist auch nicht neu. Wir kennen das aus der Tradition der "Antideutschen", die die Friedensbewegungen gegen die vergangenen Irak-Kriege jeweils als "nationalistischen Mob" attackierten.
 
Diese Kräfte haben aber mit Humanismus und linker Gesinnung in Wirklichkeit nichts zu tun. Stattdessen sind sie unter dem Deckmantel des "Antifaschismus"  inzwischen zu den aggressivsten Apologeten des imperialen Blockes geworden. Den "Spin" hierzu hat der Grüne Fischer in seiner Zeit als Außenminister vorgegeben.
Denn da wurde der erste Angriffskrieg der BRD mit dem angeblich antifaschistischen Erbe begründet und wurde ein Land bombardiert, um angeblich "Konzentrationslager" und "ethnische Säuberungen" zu verhindern. Nichts daran war jedoch wahr. Und diese Argumentation machen sich nun linkslackierte Neokonservative zu eigen, die meinen "gegen Faschisten" nicht nur aber auch Angriffskriege rechtfertigen zu müssen, und die ich seit einiger Zeit nur noch als "imperiale Pseudo-Antifa" bezeichne, die, wenn man so will, eher für statt wider die faschistischen Entwicklungen allerorten agiert.
 
Und das mit dem "rechten Denken" auf einigen der Friedensdemos?
Ich meine: Ist jemand, der etwa die FED auf diese oder jene Art kritisiert, nun ein Nazi oder nicht?

 
Dass etwa Lars Mährholz die FED kritisiert, hat mit rechtsradikalem Gedankengut nichts zu tun.
Er verteidigt gleichzeitig die Rechte von Flüchtlingen und hat sich klar gegen PEGIDA und andere rassistische Projekte positioniert. Die Kritik an der FED speist sich aus vielen verschiedenen Quellen und einige hiervon stehen tatsächlich in antisemitischer Tradition. Diese sind bei den Mahnwachen für den Frieden aber nicht präsent  und wenn irgendwo wirklich einmal antisemitische Ausdrucke verwendet wurden, gab es umgehend eine Gegenreaktion und wurden derlei Positionen rausgedrängt.
 
Die heutige FED-Kritik hat ihre Wurzel eher in den marktradikal-libertären Strömungen in den USA, insbesondere dem Wirken eines Rand Paul, und ist aber auch im Diskurs von Occupy Wallstreet zu finden. Hier geht es vor allem um die künstlichen Geldströme und das Kreditwesen. Und zwar weil durch das künstliche Aufblähen von Krediten auch Enteignung stattfindet, wie wir das aktuell beispielsweise anhand der Austeritätspolitik in Südeuropa beobachten können.
David Graber schätzt, dass inzwischen etwa ein Drittel des Einkommens der normalen Haushalte in den USA über die Zinslast direkt an die Wallstreet fließt.
 
Und auf der anderen Seite geht es natürlich auch um die Rolle des Dollars als Weltleitwährung und dessen imperiale Funktion. Ich habe den Eindruck, dass einige Linke aus Unwissen über solche Diskurse sofort in eine dämonisierende Abwehrhaltung geraten anstatt, was notwendig wäre, hier in die Debatte zu gehen und progressive Antworten zu suchen.
 
Klar versuchen auch Neonazis und Rechtsradikale auf Antiamerikanismus zu setzten, weil sie "Großdeutschland" zurückwollen und das ihrer Auffassung nach am besten auf diese Weise erreichbar ist.
 
Das alles kann und darf aber kein Grund sein, die notwendige Kritik am US-Imperialismus und dessen Unterstützung durch die BRD nicht zu formulieren. Ganz im Gegenteil: Unsere Epoche ist geprägt vom Versuch einer US-amerikanischen Welthegemonie, der vor allem auf militärischer Macht basiert. Und diese Hegemonie muss gebrochen werden. Wir brauchen daher ein starkes friedensbewegtes Projekt weltweit, bei dem es allerdings immer auch darum gehen muss, die
imperiale Rolle der je eigenen Regierung in den Vordergrund zu stellen. Und die BRD ist ein immens wichtiger Teil des westlichen Hegemonieprojektes.
 
Diskussionen um eine notwendige "Abgrenzung nach rechts" gab es aber sehr wohl?
Zu welchem Ergebnis haben diese geführt?

 
Es gab und es gibt immer wieder Versuche von rechtsradikalen Kreisen, die Friedensfrage zu okkupieren. Die Mahnwachen für den Frieden haben sich deswegen immer wieder in Positionen nach rechts abgegrenzt. Das erste Mal auf dem bundesweiten Orga-Treffen in Weitersroda, dann auf dem 2. Bundestreffen in Zeitz.
 
Darüber hinaus wurde der gut getarnte rechtsradikale Autor Elsässer zuerst in Berlin und dann auch bundesweit von allen Veranstaltungen offiziell ausgeschlossen, nachdem er auf insgesamt 3 von 100 Mahnwachen gesprochen hatte.
 
Dass rechte Kreise immer wieder versuchen, in den Mahnwachen zu agieren, kann man nicht ganz verhindern. Es wurde aber viel und erfolgreich versucht, diese rauszudrängen. Im Projekt Friedenswinter haben Rechtsradikale aber nie einen Fuß drin gehabt, dafür war der Rahmen klar zu ausschließend für sie.
 
Sie betreiben auf Facebook ja auch einen eigenen Videokanal, auf dem Sie Medienkritik und Sachaufklärung betreiben. Haben Sie ob der ganzen Geschehnisse und aktuellen Entwicklungen Ihr Vertrauen in die Medien etwa endgültig verloren oder wie kam es dazu?
 
Mein Vertrauen in den etablierten Medien hielt sich schon immer in Grenzen. Wir wissen aus vergangen Zeiten: Wenn es hart auf hart kommt, ist es vorbei mit der differenzierten Berichterstattung. Man denke nur an die 60ern Jahre und was es da an Hetze gegen die Studentenbewegung gab.
Oder an die Zeiten des Jugoslawienkriegs.
 
Allerdings war auch für mich erstaunlich, wie extrem einseitig und in welch Propaganda-Manier die Russlanddebatte in den großen Medien verlaufen ist.
Das muss man klar als Kriegsvorbereitung einstufen.
 
Und wie mobilisieren die Kriegsgegner nun weiter zu Friedensdemos in diesen Zeiten?

Also, ich denke, wir brauchen einen gewissen Alarmismus, weil die Konflikte wirklich gefährlich sind. Dennoch brauchen wir auch Geduld und langen Atem und gute Analyse und Sachaufklärung.
 
Im letzten Jahr ist es unseren Gegnern leider gelungen, die spontane Dynamik einer neuen Friedensbewegung durch Verleumdung stark zu bremsen. Es ist regelrecht "gefährlich" geworden, sich in der Friedensbewegung zu engagieren: Du hast deinen Ruf riskiert, wenn Du auf Demos gegangen bist! Mit dem Friedenswinter brechen wir das nun auf. Eine nachhaltige Spaltung der Friedensbewegung konnte verhindert werden. Der Demagogie gegen unsere Positionen wird man allerdings weiter begegnen müssen.
 
Und wir brauchen jetzt eine Verstetigung der Aktionen. Denn auch wenn wir erst einmal viele sind: Die neue Friedensbewegung muss permanent in der Öffentlichkeit präsent sein, um weiter zu wachsen und Druck auf die Politik aufzubauen. Außerdem gilt es, über zivilen Ungehorsam nachzudenken. Die ersten Aktionen gegen Rüstungskonzerne laufen inzwischen an  so beispielsweise am 7. März in Krefeld.
 
Und wir müssen die neue Friedensbewegung mit kapitalismuskritischen Aktivitäten verbinden. Bei der Blockupy-Demo am 18. März in Frankfurt gegen die Europäische Zentralbank und ihre üble Politik in Südeuropa werden daher auch viele Friedensaktivisten dabei sein. Denn auch "EZB" steht für ein imperiales Projekt, das es zu brechen gilt.
 
Wann finden denn welche nächsten großen Aktionen des Friedenswinters statt?
Der nächste Höhepunkt des Friedenswinters sind die Demos am 10. Mai anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus. An diesem Tag gilt es, an den Schwur von Buchenwald "Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg" zu erinnern und diesen ins Land hinaus zu tragen. Wir sollten hier massenhaft auf die Straße gehen. Für Frieden mit Russland und gegen den westlichen Imperialismus.
Ich bedanke mich für das Gespräch.


Das pazifische Bündnissystem des Westens...
Der Weg zur Normalität

Die Bundesregierung befürwortet künftige Auslandseinsätze der japanischen Streitkräfte. Dies bestätigen Berliner Regierungskreise. Wie es anlässlich der jüngst beendeten Japan-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel hieß, "schätze" man "die Übernahme internationaler Verantwortung durch Japan" sehr. Tokio habe sich bereits in der Vergangenheit "bei vielen Krisen" betätigt, meistens durch "finanzielle Unterstützung". In Berlin halte man es jedoch für einen "Weg zur 'Normalität', wenn sich die japanischen Selbstverteidigungskräfte" - so heißen Japans Streitkräfte - "an internationalen Friedensmissionen militärisch beteiligen". Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe strebt dies an und will dazu die Verfassung des Landes ändern, die - eine Konsequenz aus Japans Aggressionen im Zweiten Weltkrieg - Militäreinsätze strikt auf die Landesverteidigung beschränkt. Die geplante Verfassungsänderung ist in der Bevölkerung höchst umstritten. In Berlin heißt es, zu dieser Frage könne man nichts sagen, weil man sich nicht in innere Angelegenheiten fremder Staaten einmische. Das tue aber der deutschen Wertschätzung japanischer Auslandsaktivitäten keinerlei Abbruch.

Bereit zur Kooperation
Deutschland hat bereits vor Jahren begonnen, Japans Pläne für künftige Militäreinsätze im Ausland mit praktischen Schritten zu unterstützen. Seit 2009 lotet das Heer Möglichkeiten für eine engere Kooperation mit den japanischen Landstreitkräften aus. Auch die Luftwaffe knüpft Kontakte nach Japan...aus http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59075
 

VON H. J. EIN - LESER- BEITRAG IN DER RATIONALGALERIE :
SEIT ETWA ELFTAUSEND JAHREN!
Vor ca. 11 T.J. im Mittleren Osten `domestizierte´ (in´s Haus bringen, zähmen?) ein männlicher Wildbeuter ein junges Wildschaf. Damit begann die Viehnomaden-`Kultur´der `Hirten´ (=Pastoren!), die ihre Schafe züchteten, vermehrten, hüteten, scherten und schlachteten. Ihr `Besitz´ zählte nach `Schafs- Köpfen´ (Kopf = Caput = Capital). Von da ab wollten die `Hirten´ mehr Wert kriegen, mehr Profit "kriegen": Mehr Schafs-Köpfe, mehr Weideland, mehr Wolle, mehr Milch, mehr Fleisch und mehr Macht(!) über das Alles `kriegen´. Ab da wurde alles nach diesem `Kultur´-Muster von den gierigen Ober- Hirten diktiert: `Ihre´ Frauen und Kinder wurden `wie das liebe Vieh´ zu dummen Schafen erzogen, gehütet, gezüchtigt. Der `Hirte´ ist der Vater (=Patriarch) des sog. KAPITALISMUS, der KULTUR, des KRIEGES!

Dem "OBERHIRTEN-USA" wird seine Weide jetzt trocken, er giert nach Weidegründen in aller Welt ... und nennt es "FREIHANDEL"! Wie sagte schon Romain Rolland (*1866 -1944) so treffend:
"Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren."
Und das ist seit 11 Tausend Jahren aktuell !

* Studie des IWF:
http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2013/wp1301.pdf

GEGEN DISKRIMINIERUNG
Juden in Deutschland werden oft mit Israel gleichgesetzt. Doch haben viele Juden ein distanziertes oder auch kritisches Verhältnis zu Israel. Ein Gespräch über das Verhältnis von Deutschen und Juden zu Israel mit der Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, Cilly Kugelmann.
Von Richard C. Schneider, ARD Tel Aviv
http://www.tagesschau.de/videoblog/zwischen_mittelmeer_und_jordan/nahostkonflikt-111.html?r=&lid=384863&pm_ln=12
 

Zinsknechtschaft, oder warum Zins und Zinseszins in einer
endlichen Welt unendliches Wachstum erfordern! Als Beispiel:
Der Josefspfennig
Wenn Josef von Nazareth für seinen Sohn Jesus zu Beginn unserer Zeitrechnung einen Cent mit fünfprozentiger Verzinsung bei einer Bank angelegt hätte, dann hätte Jesus bei einer Wiederkehr im Jahr 1750 Anspruch ...
... auf einen Goldklumpen in der Grösse unseres Erdballs gehabt.
Im Jahr 2000 wären es schon etwa 150 Milliarden solcher Goldkugeln gewesen.
Wenn die 5 Prozent Zinsen in der Zeit nicht mit verzinst, sondern auf einem zinsfrei geführten Konto gesammelt worden wären, so wäre aus dem Cent bis heute ein Euro geworden.


Moderner Feudalismus (Meudalismus) in Deutschland
Die wirtschaftlichen Verhältnisse in einem feudalistischen Gemeinwesen waren und sind immer so, dass die “Masse” für ihre Arbeit gerade mal so viel Lohn erhält, wie sie für das Nötigste braucht. Insbesondere Mieten (die ja die Besitzenden kassieren) schneiden immer größere Löcher in die mickrigen Haushaltskassen vieler. Gelegentliche Ersparnisse dort von wenigen Hundert oder Tausend Euro im Jahr sind einfach lächerlich gegenüber dem, was die Superreichen jährlich an Kapitaleinkünften haben.

Frei nach der attac- Aktion Karten auf den Tisch: 1,2,3,4,- Nur Hartz für uns? pdf. HIER


Gehören Sie noch zur Mittelschicht? Die 25.000-Euro-Frage!
Wenn Sie also zur Mittelschicht gehören, dann verfügt Ihr Haushalt in dieser Sekunde ungefähr über 24.086 € in Form von Bargeld, Girokontoguthaben und/oder Tagesgeld.
Wenn Sie (wie etwa 95 % der Bevölkerung in Deutschland) weniger als diesen Betrag haben, dann gehören Sie zu den Verlierern in dieser Gesellschaft. Wenn Sie mehr haben, dann gehören Sie zu den Gewinnern.
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/mittelschicht.htm  
Sie haben bestimmt schon von der Definition gehört oder gelesen, wonach "relative Armut" vorliege wenn das Einkommen geringer als die Hälfte des Durchschnittseinkommens in dem betreffenden Land sei . In Anlehnung an diese Definition gehören Sie zu den Armen in Deutschland, wenn Ihr Haushalt im Moment weniger als 12.000 € Geld hat.
 ( http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Relative_Armut  )

Der Bruttostundenlohn aller Arbeiter von 1948 entspricht heute: 119,05 €
http://www.kiwifo.de/html/60_jahre.htm#4

Vermögen & “Stundenlohn” des reichsten Deutschen: 17,55 Mrd. € / 491.652,- €
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/stundenloehne2008.htm

Im folgenden Cartoons von K. Herweg
Dr. Karl Herweg ist Geograf an der Universität Bern. Sein Arbeitsgebiet ist die nachhaltige
Nutzung natürlicher Ressourcen, u.a. in tropischen Ländern. Das Zeichnen von Cartoons
ist nicht nur Hobby, sondern eine andere Art der Auseinandersetzung mit seinem Forschungsumfeld
im Bereich Entwicklung und Umwelt.  Kontakt: karl.herweg@cde.unibe.ch


a_Wirtschaftszauberer



a_Wachstum_Krebs


a_Ein_Boot



a_Mein_Konig_mein_K
                                                                 
Nun, ähm ... mein Volk, der Staat – c‘est moi –
                                        garantiert eure Spareinlagen,
                                                             aber ihr müsst den Gürtel enger schnallen!

                                                                                                                                        
Die Cartoons sind entnommen einer Arbeit über eine “unsichtbare Hand” ppt:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/studiengaenge/diplwima/dokumente/EineAndereUnsichtbareHand.ppt

Abgespeckte Fassung als pdf:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/prof_seiten/kremer/masterunsichtbarehand.pdf
 

Antwort auf die Frage warum nennst du die Seite Freimus?
Na ja das ist so’ ne Geschichte an sich mit Frei: Freizeit -Jacken -Hosen -Hemden; freie: Arbeitsplatzwahl -Wahlen -Wirtschaft -Gedanken und nicht zu vergessen vor dem Zigarettenautomaten auch, da kannste wählen zwischen HB; Lord und Stuyvesant und manchmal sogar rote Hand -aber die Euro die bringste mit”.

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