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Kuba's Kampf gegen den Marabu
Welcher Mensch auf Kuba, das Unkraut zur Verschönerung seiner Veranda einführte ist ungeklärt
Marabu
Der Farbkätzchenstrauch (Dichrostachys cinerea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dichrostachys innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es werden einige englischsprachige Trivialnamen wie „Bell-flowered Mimosa“,  „Chinese lantern tree“ und „Kalahari Christmas tree“ verwendet; Selten wird der deutschsprachige Trivialname „Kalahari-Weihnachtsbaum“ benutzt.
Sie gedeiht in den sandigen Böden der westafrikanischen Küstengebiete und der Savanne im tropischen und süd- lichen Afrika. Als invasive Pflanze, beispielsweise auf Kuba (dort „marabú“ genannt), gilt Dichrostachys cinerea als schwer bekämpfbares Weideunholz und ist weitverbreitet.

Kampf gegen den Marabu
Das in Cienfuegos wiedergewonnene Ackerland zeichnet sich durch die Vielfalt und Qualität der Nährstoffe aus Autor: Julio Martínez Molina |
CIENFUEGOS - Fast 6.000 Hektar, die vollständig von den Marabu bedeckt waren, wurden planiert, umgepflügt und mit verschiedenen Produkten dieses Territoriums ausgesät. Ein weiteres Mal wurde unter Beweis gestellt, dass es möglich ist, den Strauch zu eliminieren und die Gebiete zu erschließen, in die er eingedrungen ist mehr in der Granma: HIER
Bild aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Dichrostachys_cinerea


Der Wind weht für eine nachhaltige Entwicklung
Die Windkraft als effiziente nachhaltige Energiequelle zu nutzen, ist Teil der kubanischen Strategie zur Veränderung seiner Energiematrix Autor: Leidys Maria Labrador Herrera
Las Tunas –
Die Erschöpfung der fossilen Brennstoffe, die Fluktuation der Erdölpreise auf dem internationalen Markt und die Auswirkungen auf die Umwelt und die Wirtschaft sind einige der Aspekte, die der Welt die Notwendigkeit, nachhaltige Energiequellen zu nutzen, deutlich machten. Auch Kuba muss sich mit dieser Problematik ausein- andersetzen und verstärkt seine Anstrengungen auf diesem Gebiet, Dies zeigt sich in der allmählichen Durchführung von Projekten, die diese effizientere, für Wirtschaft und Umwelt nachhaltige Alternative auszunützen. Vielleicht sind die Fotovoltaikparks am bekanntesten, aber im Norden von Las Tunas im Bezirk Jesús Menéndez nimmt man ein anderes sehr ambioniertes Projekt in Angriff. Es handelt sich um einen Komplex zur Erzeugung von Windkraft, der im Land einzigartig ist und der aus zwei Parks besteht, aus Herradura –1 (LH1) und Herradura –2 (LH2).
Hier kann, dank der Kraft des Windes und einer modernen aus China gelieferten Technologie, etwa 101 Megawatt (MW) elektrische Energie erzeugt werden.
URSPRUNG UND FORTSCHRITT DER PROJEKTE ....weiterlesen:
http://de.granma.cu/cuba/2018-01-19/der-wind-weht-fur-eine-nachhaltige-entwicklung 

Die Verpflichtung der Regierung gegenüber der Umwelt
Im Laufe des ganzen Jahres wurden Aktionen zum Erhalt, zum Schutz und zur Wiederherstellung von Naturräumen überprüft, die wegen ihrer ökonomischen Wichtigkeit, ihrer Bedeutung für die Umwelt und die Landschaft sowie für die Reduzierung der natürlichen und technologischen Risiken wertvoll sind Autor: Germán Veloz Placencia
http://de.granma.cu/cuba/2018-01-18/die-verpflichtung-der-regierung-gegenuber-der-umwelt


Solidarische Hilfe der Regierung Nicaraguas trifft in Kuba ein

Sie sei im richtigen Moment eingetroffen und sei bedeutsam für die Freundschaft zwischen Kuba und Nicaragua, die zwei Bruderländer sind, erklärte Malmierca
Autor: Jeiddy Martínez Armas | internet@granma.cu
Autor: José Manuel Lapeira, Journalismusstud | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2017-12-05/solidarische-hilfe-der-regierung-nicaraguas-trifft-in-kuba-ein

9. Kongress für Mikrobiologie und Parasitologie begann in Kuba
Der 9. Kongress für Mikrobiologie und Parasitologie öffnete jüngst in Havanna seine Türen. An ihm nehmen Wissenschaftlern aus mehr als 150 Ländern teil, die auch die acht Jahrzehnte des Instituts für Tropenmedizin Pedro Kourí würdigen werden
Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2017-12-04/9-kongress-fur-mikrobiologie-und-parasitologie-beginnt-heute-in-kuba


Die Europäischen Aktionstage gegen die US-Blockade
am 29. und 30.11.2017 in Brüssel.

Es war eine gemeinschaftliche Veranstaltung der Fraktion GUE/NGL im Europaparlament mit der belgischen Soliorganisation CUBANISMO.be mit Beteiligung von 8 weiteren europäischen Soliorganisationen und der cubanischen Botschaft in Belgien / EU.
http://www.netzwerk-cuba.de/2017/12/die-europaeischen-aktionstage-gegen-die-blockade-am-29-und-30-11-2017-in-bruessel/

Vortrag von Eugen Drewermann bei der Internationale katholischen Friedenswoche:
Warum Krieg? - Mit Infos zu den aktuellen geopolitischen Plänen des US-Imperiums
https://www.youtube.com/watch?v=hRQofNP6BYk&feature=youtu.be
(Im Bild dort unten rechts auf Vollbild klicken)


Nachrichten aus aller Welt:
https://www.medico.de/
Die Links zum Trailer sowie zur Filmseite findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=wNXde_I5LDk  und http://500years.skylight.is/



KUBA

Bis November hatten in 2017 vier Millionen ausländische Besucher die Insel bereist.

netzwerk cuba berichtet
Cubainformación.tv hat ein neues Video mit deutschen Untertiteln veröffentlicht:
http://www.cubainformacion.tv/index.php/lecciones-de-manipulacion/76939-puigdemont-eta-y-cuba-arroz-con-mango-a-la-espanola
Puigdemont, die ETA und Kuba: ein Phantasiegebräu auf spanische Art (Für die deutsche Version bitte über dem Bildschirm "CC" anklicken, die Sprache wählen und wiedergeben. Der deutsche Text ist auch auf dieser Seite weiter unten zu finden).
Weitere Videos mit dt. Untertiteln in der Rubrik »Lecciones de manipulación«
http://www.cubainformacion.tv/index.php/especiales/lecciones-de-manipulacion-pagina
 

Generaldebatte der Vereinten Nationen
Gemeinsam gegen Blockade
Lateinamerikanische Staaten gegen Washingtons Kuba-Politik

Die Regierungschefs zahlreicher UN-Mitgliedsländer verurteilten die Bedrohungen anderer Staaten und den offenen Aufruf zur Gewalt. Trump hatte neben Nordkorea, dem Iran und Venezuela auch Kuba ins Visier genommen. »Wir werden die Sanktionen gegenüber der kubanischen Regierung nicht aufheben, solange sie keine fundamentalen Reformen durchführt«, erklärte er ausgerechnet in dem Saal, in dem die Mitgliedsländer der Weltorganisation Jahr für Jahr fast einstimmig die Aufhebung der US-Blockade gegen die Insel fordern.
kritisierte Ecuadors Präsident Lenín Moreno die seit 55 Jahren anhaltenden Sanktionen.
Mit diesen, so sein Amtskollege David Arthur Granger aus Guyana, werde das Recht Kubas verletzt, sich zu entwickeln. Boliviens Präsident Evo Morales verlangte deshalb nicht nur die Beendigung der Blockade, sondern Entschädigungszahlungen der USA an das kubanische Volk für die durch sie verursachten Schäden. Der Regierungschef El Salvadors, Salvador Sánchez Cerén, forderte Washington auf, die Sanktionen gegen die Insel zu beenden, um »ein neues Kapitel« in den Beziehungen zu Lateinamerika beginnen zu können.
Ähnlich äußerten sich auch Vertreter von Regierungen, die den USA sonst bedingungslos ergeben sind, wie die Präsidenten Luis Guillermo Solís aus Costa Rica und Juan Carlos Varela aus Panama.

Varelas Appell zur Beendigung der Blockade ist bemerkenswert. Am Montag war er noch Gast eines exklusiven Abendessens gewesen, das Trump in New York für die vier lateinamerikanischen Regierungsvertreter gegeben hatte. Der US-Präsident wollte die neoliberalen Politiker dabei auf seine Pläne gegen Kuba und Venezuela einstimmen.



Die Blockade Kubas wird intensiviert und auch ihre exterritoriale Anwendung

Das sagte der Außenminister der Republik Kuba Bruno Rodríguez Parrilla bei einem Treffen der Blockfreien Länder, das in New York stattfand
Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2017-09-21/die-blockade-wird-intensiviert-und-auch-ihre-exterritoriale-anwendung

Forderung nach Beendigung der Blockade in der UNO
Im Segment auf hohem Niveau der Generalversammlung der Vereinten Nationen bezogen sich mehrere Regierungschefs auf die Notwendigkeit, dass die USA aufhören, extraterritoriale Maßnahmen anzuwenden
Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2017-09-21/forderung-nach-beendigung-der-blockade-in-der-uno


Schiff mit humanitärer Hilfe aus Dominikanischer Republik in Kuba eingetroffen
Das karibische Land verschickte eine Ladung von ca. 90 Tonnen, in der unter anderem Baumaterialien und Artikel für die von Hurrikan Irma betroffenen Familien enthalten sind
Autor: Jesús Jank Curbelo | informacion@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2017-09-19/schiff-mit-humanitarer-hilfe-aus-dominikanischer-republik-in-kuba-eingetroffen
 
Nach Hurrikan Irma mehr internationale Hilfe nach Kuba unterwegs
Drei Flugzeuge aus Japan, Bolivien und Kolumbien trafen am Dienstag mit humanitärer Hilfe für die von Hurrikan Irma Betroffenen ein
Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2017-09-19/nach-hurrikan-irma-mehr-internationale-hilfe-nach-kuba-unterwegs
 
 
Klingele Papierwerke expandiert nach Kuba
Die Klingele Gruppe, einer der unabhängigen Hersteller von Wellpappenrohpapieren und Verpackungen aus Wellpappe, investiert über seine spanische Tochter Klingele Embalajes in den chancenreichen Markt auf Kuba.
http://www.verpackungswirtschaft.de/news/materialien/packstoffe-packmittel-packhilfsmittel/papier/wellpappe/Expansion-Klingele-Papierwerke-expandiert-nach-Kuba--6603
 
Kuba unterzeichnet bei der UNO Vetrag der Atomwaffen verbietet
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez unterzeichnete am Mittwoch am Sitz der UNO einen Vertrag über das Verbot der Nuklearwaffen
Autor: Redacción Digital | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2017-09-20/kuba-unterzeichnet-bei-der-uno-vetrag-der-atomwaffen-verbietet

Spendenaufruf:
Kuba braucht unsere Hilfe - Hurrikan "Irma" wütete auf Cuba
Spendenkampagne für Hurrikan-Hilfe


Hurrikan Irma, der stärkste Wirbelsturm in der Karibik, seit Beginn der Wetter- aufzeichnungen, ist in am Freitagabend (Ortszeit) den 8. September in Kuba auf Land getroffen.

Der Hurrikan der Kategorie 5 traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern, extremen Niederschlägen und mit bis zu 6 Meter hohen Wellen im Nordosten Kubas auf die Küste von Camagüey. Das Auge des Hurrikans befand sich zum Zeitpunkt des Landfalls 190 km südöstlich der kubanischen Stadt Caibarién. In Holguín und Guantánamo kommt es zu ersten starken Überschwemmungen. Alle nördlichen Provinzen sind von starken Sturmschäden betroffen.
Nach dem Landfall bewegt sich Hurrikan Irma mit Stärke der Kategorie 4 ungewöhnlich langsam, mit 20 Stundenkilometern, an der Küste Richtung Westen und verursacht schwerste Sturmschäden und Überschwemmungen. Die Reparaturen werden Wochen und Monate dauern und Millionen Dollar kosten.
Spendenaufruf:
http://www.fgbrdkuba.de/fg/fgtxt/fg20171009-spendenaufruf-hurrikan-irma.php

Flugblatt - Spendenkampagne: Hurrikan "Irma" wütet auf Cuba
http://www.fgbrdkuba.de/fg/fgtxt/fg20170910-spendenaufruf-hurrikan-irma.pdf

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba stellt als Soforthilfe 10.000 Euro zur Verfügung
Helfen Sie mit!
Spenden erbitten wir unter Angabe des Stichwortes "Hurrikanhilfe"

Bank für Sozialwirtschaft, Köln
IBAN: DE96 3702 0500 0001 2369 00, BIC: BFSWDE33XXX
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich:
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.

Netzwerk Kuba - Aufruf zu Spenden PDF: HIER


BEZUG:

ZDF-Dokumentation "Markus Lanz - Kuba!"
am Dienstag, 15. August 2017, 23 Uhr

„LANZ wartet auf eine Revolution“

Sehr geehrter Herr Lanz,
sehr geehrte ZDF-lerInnen,
mit großem Interesse habe ich Ihre subjektive Reportage über Ihre ausgewählten kurzen Eindrücke über Kuba angeschaut, einem Land und einer Gesellschaft, die ich seit 25 Jahren kenne und bereise.

Eingangs möchte ich ein Lob aussprechen: Sie haben offensichtlich mit einigem rhetorischen Aufwand Ihre allem Anschein nach vorgefertigte Meinung („Kuba wartet auf eine neue Revolution!“) verfolgt, ja Äußerungen provoziert, die Ihrem leider sehr begrenzten Verständnis Kubas entsprechen. Dass (auch) KubanerInnen einem mal so eben vorbeischauenden, mit Fotoapparat (sowie Kamerateam) ausgerüsteten Alemannen (zu recht) skeptisch antworten und misstrauen, halte ich vor dem Erfahrungshintergrund meiner zahlreichen Aufenthalte in anderen Ländern und Kulturen für einen Aspekt, den Sie ignorieren oder gar eindeutig gegen die Menschen bzw. das System instrumentalisieren.

Nun, da es für Sie offenbar die erste und eine sehr kurze Reise durch Kuba war, noch dazu mit wenig Spanisch- und Landeskenntnissen, sollten wir nicht zu viel erwarten. Doch dass Sie Kuba durchweg als „Diktatur“ bezeichnen, zeugt von Ihrer mangelhaften Vorbereitung, denn mir ist trotz eingehender, systematischer sowie internationale Fachliteratur einbeziehenden Befassung mit Kuba nicht begegnet, dass ernsthafte, empirisch arbeitende ExpertInnen Kuba derart negativ und unzutreffend bezeichnen – außer solche „ExpertInnen“ wie die der Adenauer-Stiftung oder der IGfM, deren ideologische Verranntheit eigentlich – auch Ihnen – bekannt sein sollte. Die meisten Ihrer (vor-)gestellten Fragen zeugten von weitgehender Ignoranz und Arroganz, von eurozentrischer Überheblichkeit und Borniertheit, der Unfähigkeit sich einer anderen Gesellschaft und Kultur wirklich zu öffnen und zu verstehen (Max Weber) – [z.B. setzen Sie implizit Maßstäbe der BRD an, nicht aber die von Nachbarstaaten der Region! Warum nur??]. Sie haben die üblichen Negativklischees von ZDF, Bild und „Welt“ gezeigt – welch eine (von GebührenzahlerInnen gesponserte) journalistische (?) „Leistung“…!

Um nur einige wirklich dämliche Zitate von Ihnen aufzuführen: durch den zunehmenden Tourismus „klingeln Castros Kassen“, „Schizophrenie des Sozialismus“, „gibt es Aufstände im Lande?“, „über Politik zu reden ist Tabu“, „Kuba wartet auf eine neue Revolution“, etc.

„Darüber spricht man nicht!“ - „Darüber spricht LANZ nicht!“

Auf zahlreiche Aspekte in den Antworten/Aussagen der KubanerInnen sind Sie, Herr Lanz überhaupt nicht oder völlig unzureichend eingegangen.

Beispiel 1: das von Hugo Cancio erwähnte „Embargo“ (es handelt sich völkerrechtlich korrekt um eine „Blockade“! – also auch hier wird der US-Jargon benutzt, fälschlicherweise) wird von Ihnen in seinen immensen, den Alltag und die ökonomische Entwicklung störenden, hemmenden Effekte nicht nur nicht erläutert sondern abgetan. (selbstverständlich spricht ein Lanz auch nicht über die „extraterritorialen Effekte“ der US-Blockade, die ausländische [!] Banken und Unternehmen wegen Kontakte zu Kuba zu horrenden, gegen WTO-Recht verstoßende „Strafzahlungen“ an die US-Finanzbehörde verdonnert/zwingt – und damit Investitionen abschreckt!!). Weshalb haben Sie das nicht erwähnt?

Beispiel 2: das Ende der Sowjetunion hatte eklatante Negativeffekte für Kuba; aber auch das wird von Ihnen leider nicht erläutert. Durch den radikalen Wegfall von 85% des Außenhandels (!!! Welches andere Land hätte das überleben können?? …. inklusive BRD?). Die „periodo especial“ der 1990er Jahre war keineswegs von Kuba verschuldet. Weshalb haben Sie das nicht erwähnt? Weil es Ihrem selbstgebastelten Negativklischee nicht entspricht?

Beispiel 3: Gesundheitswesen und „grüne Medizin“: Sie fanden es offensichtlich geil, dass Sie einen Kräuterladen fanden und den gleich zu einer Gegenmaßnahme gegen das staatliche Gesundheitswesen fabrizieren konnten. Schön für Sie, aber schlecht für die Realität in Kuba: seit 1991 wird „grüne Medizin“ systematisch aufgebaut, in jeder der 16 Provinzen gibt es Fabriken die auf Heilpflanzen basierte Medikamente und Helmittel herstellen. (mein Solidaritätsverein unterstützt diejenige in Pinar del Rio von Anfang an…)

Beispiel 4: Migration/Flucht aus Kuba, Gespräch am Strand von Playa del Este: hier wurde nur angedeutet, dass die USA eine spezielle Verordnung gegen Kuba hatten (entgegen üblichen Visa- und Einreiseregeln) jedeR KubanerIn die US-Boden berührten erhielten die Green Card und viele weitere Hilfen in den USA. Was glauben Sie wohl würde mit Mexiko, DomRep, Haiti, Honduras passieren, wenn für die dortige Bevölkerung auch solch eine US-Verordnung existierte?? Was sind die Ursachen der Migration aus Nordafrika in die EU – liegt es daran, dass die Menschen aus bösen sozialistischen Ländern flüchten, oder sind es nicht etwa kapitalistische…? Weshalb flücht(et)en CubanerInnen NICHT nach Mexiko, Haiti, DomRep, Honduras…?

Beispiel 5: „die“ Jugend. Wie in allen Gesellschaften ist sie „anders“ als die Altvorderen, dynamischer, fordernder. Schade, dass Sie nicht erwähnten, wie z.B. von der US-Regierung finanzierte „NGOs“ sich genau auf die kubanische Jugend einschießen und diese versuchen zu manipulieren. Aber vielleicht wussten Sie das ja auch nicht (wie so vieles Andere), oder haben es überhört…

Nun, lieber Herr Lanz, ich will es bei diesen Beispielen belassen, und nur noch einige wenige Anmerkungen machen und Fragen an Sie bzw. Ihr Team (bzw. die zuständige ZDF-Redaktion) stellen.

Kurzum:
nach meiner Auffassung haben Sie mit Ihren Fragen und (Off-)Kommentaren die negativen Klischees reproduziert und das verbreitete Narrative aus den USA (Trump & Co.) reproduziert.

Höhepunkt war in dieser Hinsicht Ihr Gespräch mit dem katholischen Priester (?) Eugenio, offensichtlich einem „Regimegegner“, der Ihnen ja dann deutlich hörbar und zu Ihrer Freude „aus der Seele sprach“, und Ihre subjektive Meinung artikuliert hat; er lieferte eine Bestätigung Ihrer ideologischen, eurozentrischen und anti- kommunistischen Sichtweise. Das war sicherlich ein (gut inszeniertes?) Freudenfest für Sie. Der Wessi hatte also Recht ;-)

Journalistisch sehr fragwürdig, um nicht zusagen schockierend ist an Ihrer sehr subjektiven Reportage, dass Sie keine Kuba-ExpertInnen, WissenschaftlerInnen, Aktive von Massenorganisationen, Parlamenten, Verwaltungen, Universitäten oder Partei interviewt und zu Wort haben kommen lassen (Ihre Selektivität ist extrem einseitig). Genau diese Zensur kennen wir seit Jahrzehnten. Zu Wort kommen in westdeutschen Medien meist nur „Dissidenten“.
Sind Sie stolz auf Ihre Einseitigkeit, haben Sie uns also mehr „Realitäten“ vorgeführt oder doch nur die „Ihre“, schwarz-weiße?

Abschließend eine sehr ernsthafte Anmerkung zu Ihrem fein internalisierten kapitalistischen Eurozentrismus (Ihre Frage an den Chef des Hafens in Santiago bzgl. „business“ war entlarvend für Ihre bescheidene politökonomische Bildung und Erfahrung!): während also „unsere“ westlich-kapitalistischen Gesellschaften die Zerstörung der globalen Lebensgrundlagen betrieben, immer weiter „Wachstum“ und Ausbeutung von Natur und Mensch praktizieren, jüngste Forschungsergebnisse beweisen, dass „unsere“ Länder (bzw. die freien Konzerne) alles Mögliche zu Profit verarbeiten, Geschäfte und (organisierte) Kriminalität nicht immer zu unterscheiden sind, Menschen in unseren Gesellschaften nicht sehr glücklich zu sei scheinen (siehe z.B. World Value Reports), Militärausgaben (inkl. Rüstungsexporte) astronomisch ansteigen, da reisen Sie für einige Tage nach Kuba und begreifen und spüren nicht, dass diese Gesellschaft sehr gut gelernt hat, mit begrenzten Mitteln/Ressourcen umzugehen ---- daran sollten Sie sich aber bitte erinnern, wenn die glitzernden Kartenhäuser bei uns zusammenbrechen. Sie sollten sich dringend mit dem Thema „nachhaltige Entwicklung“ befassen.

Mit freundlichen Grüßen
Edgar Göll

(Anmerkung vom Ali: Dr. Edgar Göll, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) Berlin, wissenschaftlicher Mitarbeiter)




Dokumentarfilm: Kubas bester Panzerfahrer

Der Film »Transit Havanna« über Transsexuelle, die zum Sozialismus stehen
»Transit Havanna«, Regie: Daniel Abma, D 2016, 88 min, im Kino läuft der Film das nächste Mal auf dem »Because We Are Friends Festival« im mecklenburgischen Jesendorf (27.–30. Juli), auf DVD ist er so gut wie überall erhältlich...
Filmplakat: http://transithavanna-film.de/download/TH_filmplakat.pdf
Flyer: http://transithavanna-film.de/download/TH-Flyer-DE-kl.pdf
14,99 bei:  https://www.amazon.de/Transit-Havana/dp/B06XK75342



Das Durchschnittsgehalt in Kuba beträgt knapp 30 Euro im Monat

Die Wohnverhältnisse im Land sind sehr beengt, es findet sich kaum Platz für die traute Zweisamkeit von Pärchen und auch Ehepaaren.
Daher will in Kuba das staatliche Beherbergungsunternehmen »Empresa Provincial de Alojamiento de La Habana« (EPA-Habana) wieder eine Reihe von Hotels eröffnen, in denen Paare auch stundenweise Zimmer mieten können.
Die Gewerkschaftszeitung Trabajadores erinnerte am Montag in einer Reportage daran, dass fast alle über 40 Jahre alten Kubaner noch solche »Posadas« genannten Häuser kennen. In der Krise nach dem Untergang der Sowjetunion zu Beginn der 1990er Jahre waren die Einrichtungen dann aber bevorzugt Menschen zur Verfügung gestellt worden, die durch Hauseinstürze oder Hurrikans obdachlos geworden waren. Für die Liebe wie für vieles andere habe einfach das Geld gefehlt, kommentierte die Zeitung. Künftig wolle der Staat aber wieder investieren, um Bürgern in beengten Wohnverhältnissen und jungen Leuten ein ungestörtes Intimleben zu bezahlbaren Preisen zu ermöglichen.
Laut Trabajadores verlangen die privaten Vermieter mittlerweile für kubanische Verhältnisse horrende Preise. Für drei Stunden müssten die Paare mindestens fünf Pesos convertibles (4,50 Euro) und häufig mehr hinblättern. Auch die Preise für Speisen und Getränke seien oft überhöht.

"Cuba, que linda es Cuba" cantan el grupo "La colmenita"

Las Razones de Cuba: https://www.youtube.com/channel/UClfs3vwJoG2SRiEWwoOTpTw

Trump macht Rolle rückwärts

US-Präsident revidiert Kuba-Politik seines Vorgängers. Restriktivere Reiseverordnung und Handelsbeschränkungen erlassen
Von Volker Hermsdorf
https://www.jungewelt.de/artikel/312664.trump-macht-rolle-r%C3%BCckw%C3%A4rts.html

Botschaft an die US-amerikanischen Schriftsteller, Künstler, Akademiker und Freunde der kubanischen Kultur
Wir kubanischen Künstler und Schriftsteller wenden uns an Sie ausgehend von dem ungeheuren Wandel der Politik gegenüber unserem Land ...
Autor: Granma | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2017-06-19/botschaft-an-die-us-amerikanischen-schriftsteller-kunstler-akademiker-und-freunde-der-kubanischen-kultur
 
Russisches Außenamt zur US-Blockade:
"Unsere Solidarität mit Kuba ist unerschütterlich"
https://deutsch.rt.com/amerika/52580-russisches-aussenamt-zur-us-blockade-solidarit%C3%A4t-mit-cuba/

Die Rede Donald Trumps isoliert nicht Kuba, sondern die USA.
http://www.fgbrdkuba.de/



Der kubanische Botschafter in den USA, José Ramón Cabañas,
hat sich über US-Präsident Donald Trump via Twitter lustig gemacht, nachdem dieser Obamas Politik gegenüber Kuba aufgekündigt hatte.

NEUE US-FEINDE

„#Cuba. Jetzt ist es offiziell: Das sind neue Feinde der US-Außenpolitik. Vorsicht!", schrieb der Botschafter in seinem Twitter-Profil und legte obiges Foto bei, das eine US-Touristengruppe in Kuba zeigt.


Aktionswoche gegen Homo- und Transphobie in Kuba
Von Wolfgang Mix, Havanna in ==> amerika21
https://amerika21.de/2017/05/176379/aktion-gegen-homophobie-kuba


31,1% des kubanischen Archipels von Wald bedeckt
Die Zahl bestätigt die in den letzen fünf Jahren festgestellte Tendenz zum progressiven Wachstum der Wälder
Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2017-05-17/311-des-kubanischen-archipels-von-wald-bedeckt


Kuba | USA
*US-Regierung konstruiert Vorwürfe gegen Kuba*
https://amerika21.de/2017/04/175128/us-vorwuerfe-kuba?pk_campaign=newsletter%26pk_kwd=weekly

Aktion gegen die Blockade von Kuba
9 Seiten - Fotos von B. Hackwell PDF: HIER


Sara González:
Girón, la Victoria
La extraordinaria voz de Sara González, de Cuba, canta "Girón, la Victoria", canción emblemática de la Nueva Trova. Sara González murió en La Habana, Cuba, el 1 de febrero de 2012, a la edad de 60 años. Cortesía de Cubainformación.
Más información en http://www.cubadebate.cu/noticias/2012/02/01/murio-la-cantautora-cubana-sara-gonzalez/


https://www.youtube.com/watch?v=Dh2Tz7vPTKg

Las 10 mejores canciones de Silvio Rodríguez
Auf youtube 1.784.482 Aufrufe Stand 19. April 2017


https://www.youtube.com/watch?v=rFXj8flgzsU

AUS DEM OFFIZIELLEN ORGAN DES ZK DER KP KUBAS VOM 06.03.2017
Kuba garantiert die Rechte seiner Bürger
Unser Land wird seinen Bericht über erzwungenes Verschwinden verteidigen
Autor: Redaktion Internationales | informacion@granma.cu
Kuba wird heute und morgen in Genf die Möglichkeit haben, vor dem Komitee gegen Erzwungenes Verschwinden in Genf seinen Bericht zu verteidigen, einer Instanz der Vereinten Nationen, deren Aufgabe es ist, dieser abscheulichen Praxis in der Welt vorzubeugen und sie zu unterbinden.

Die Internationale Konvention für den Schutz aller Menschen gegen erzwungenes Verschwinden wurde 2006 y unterzeichnet und am 23. Dezember 2010 inkraft gesetzt, was einen wichtigen Fortschritt in den internationalen Anstrengungen darstellt, um einen gemeinsamen juristischen Rahmen einzuführen.

Das Komitee gegen das Verschwindenlassen und die Arbeitsgruppe über Erzwungenes oder Unfreiwilliges Verschwinden sind seitdem zu den beiden wichtigsten Mechanismen von Experten der Vereinten Nationen auf diesem Gebiet geworden. Kuba nahm aktiv an den Verhandlungen teil, die zu dessen Annahme führten und war eines der Hauptförderer der Resolution der Generalversammlung, die diese Konvention annahm.

Nach Aussagen der UNO wird Verschwindenlassen durch drei gemeinsam auftretende Elemente definiert: der Freiheitsentzug gegen den Willen der betroffenen Person; die Beteiligung von Regierungsagenten, zumindest indirekt durch Zustimmung, und die Verweigerung von Information über das Schicksal oder den Aufenthaltsort der betreffenden Person.

Nach Angaben der UNO besteht das Ziel dieser Begehung darin, „Wahrheit und Gerechtigkeit zu fordern und außerdem das Andenken der Verschwundenen zu ehren.“ Außerdem wird den Angehörigen der Opfer Unterstützung zuteil, die darum kämpfen, ihre Lieben zu finden.

Als Teil der von der Konvention angenommenen Vorgehensweisen erstatten die Länder Bericht über diese Problematik innerhalb ihrer Landesgrenzen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Kuba sich präsentiert, da das Land Anstrengungen unternommen hat, um den weitgehenden Verpflichtungen auf dem Gebiet der Ausarbeitung und Präsentation von Berichten an diese Organe nachzukommen.

Kuba präsentiert sich im Schutze einer juristischen Ordnung, die die Rechte des Individuums regelt und garantiert. Seit 1959 hat die kubanische Revolution die körperliche und moralische Integrität des Individuums sowie die Verteidigung der Interessen der Bürger auf seine Fahnen geschrieben. In der Verfassung ist ebenso die Verteidigung der Menschenwürde als eines wesentlichen Wertes verankert.

In Übereinstimmung damit legt die nationale Gesetzgebung nicht nur die universell anerkannten juristischen Garantien zum Schutz der Menschenrechte fest, sondern es werden materielle Garantien für deren Ausübung bestätigt, sowohl im zivilen und politischen, wie ökonomischen, sozialen und kulturellen Bereich.

Jede in Untersuchung befindliche, vor Gericht gestellte oder verhaftete Person genießt die Gewährleistungen einer gerechten Behandlung in allen Phasen des Prozesses sowie jene, die vom Gesetz vor einem kompetenten, unabhängigen und unparteiischen Gerichtshof vorgesehen sind. Ebenso wird die Kommunikation des Verhafteten mit seinen Angehörigen und anderen Personen gewährleistet.


Kuba will jetzt die Prostitution zurückdrängen
Die Zunahme der internationalen wirtschaftlichen Aktivitäten Kubas, die Ausweitung der Handelsbeziehungen und der Boom der Tourismusbranche brächten ökonomische Vorteile, aber auch neue Gefahren, warnten die Experten. Um dem zu begegnen, müssten neben der Verfolgung von Delikten der sexuellen Ausbeutung und des Menschenhandels vor allem Aufklärung und Prävention im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen, in die neben Polizei und Justiz weitere Einrichtungen von Staates und Zivilgesellschaft einbezogen werden müssten, kündigte Mariela Castro auf dem Symposium an.
Politikerin und Fachfrau Castro setzt auf Prävention und Aufklärung. Sanktionen gegen Freier werden erwogen
Volker Hermsdorf hat in der jw einen Umfassenden Artikel dazu veröffentlicht:
https://www.jungewelt.de/2017/03-03/062.php

Kuba produziert Laptops und Tablets
Die erste Fabrik zur Montage von Laptops und Tablets ist in Havanna eröffnet worden. Diese Fabrik ist eine Kooperation der kubanischen Firma GEDEMA m it dem chinesischen Unternehmen Haier. Die Kom- ponenten für die Geräte kommen aus China, wer- den in Havanna montiert und unter der kubanischen Marke GDM vertrieben. Als Betriebssystem wird die k ubanische Eigenentwicklung „Nova Linux“ und „Nova Droid“ verwendet. Das Unternehmen wird 2017 50 000 Geräte ausliefern und möchte die Jahresproduktion dann auf 120 000 Geräte auswei- ten. Die kubanische Elektroindustrie stellt mit chine - sischer Hilfe außerdem LED-Lampen, Induktions - kocher, Solarmodule, TV-Geräte und Receiver her.    
Quelle: cubaheute.wordpress.com

Oceania Cruises baut Kuba-Programm aus
16.02.2017 – Die zu NCL gehörige Kreuzfahrtreederei Oceania Cruises hat für das laufende Jahr weitere sechs Kuba-Kreuzfahrten in ihr Programm aufgenommen. Die in Miami startenden Reisen führen die Oceania Insignia in Kubas Hauptstadt Havanna und in die Städte Cienfuegos und Santiago de Cuba.
http://www.kreuzfahrt-praxis.de/news/2408-oceania-cruises-baut-kuba-programm-aus

Aus der Zeitschrift der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE:
Kurswechsel der EU
20 Jahre hat es gedauert! Am 12. Dezember 2016 haben  die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla sowie die  Außenminister der Europäischen Union  einen Vertrag unterzeichnet, der künftig die Grund lage der Beziehungen zwischen Kuba und der Europäischen Union bilden wird und den „Gemeinsamen Standpunkt“ der EU aus dem Jahr 1996 ersetzt. Damit wurde auch eine langjährige Forderung der Solidari- tätsbewegung erfüllt. Der „Gemeinsame Standpunkt“ verfolgte das Ziel, in Kuba „einen Prozess des Übergangs in eine pluralistische Demokratie“ zu fördern. Die EU hatte ihre Zusammen arbeit mit dem  sozialistischen Land davon abhängig gemacht, „wie die kubanischen Behörden Fort schritte auf dem Weg zur Demokratie“ nachweisen können. Der neue Vertrag ist eine Vereinbarung sou- veräner und gleichberechtigter Partner und könnte tatsächlich einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der EU und Kuba bedeu- ten. Beide Vertragspartner weisen darauf hin, dass alle Völker das Recht hätten, über ihr politisches, wirtschaftliches und soziales System selbst zu entscheiden. Sie verpflichten sich zudem, das System und die Verfassung des Vertragspartners zu respektieren und sich nicht in die inneren Angelegenheiten des anderen einzumischen. Festgeschrieben für  beide Seiten wurde auch die Respektierung und Verteidigung der Menschenrechte in ihrer Gesamtheit. Wichtige Punkte dieses Vertrages sind u.a. der politische Dialog, Kooperationen und der Handel. Die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten müssen diesem Vertrag nun zustimmen. Wie ernst es speziell die Bundesrepublik Deutschland mit der Umsetzung des neuen Vertrages meint, muss sie jetzt beweisen. Lange Zeit gehörte Deutschland zu jenen Ländern der EU, die den „Gemeinsamen Standpunkt“ unter- stützten und eine Normalisierung der Beziehungen zu Kuba blockierten. Der neue Vertrag ist ein großer politischer  Erfolg Kubas. So wie die USA haben auch die Mitgliedsstaaten der EU begreifen müssen, dass Kuba sich nicht erpressen lässt oder durch öko- nomische und politische Drohgebärden und Strafen seinen souveränen Weg der Unabhän- gigkeit und des Sozialismus aufgibt. Aber trotz dieser positiven Entwicklung haben die Gegner des sozialistischen Kubas ihr Ziel eines Regime Change auf der Insel nicht aufgegeben. Die internationale Solidaritätsbewegung wird deshalb auch künftig alle Kräfte zur Unterstützung des sozialistischen Kubas mobilisieren.

Kubas Bericht vor der UNO:
US-Blockade unmoralisch und kriminell

Jedes Jahr im Oktober – vor der Abstimmung über die US-Blockade in der UNO – legt Kuba einen Bericht
zu den Folgen der Blockade vor, nennt Beispiele und berechnet die wirtschaftlichen Schäden...
mehr in Zeitschrift Cuba Sí ==> http://cuba-si.org/files/cuba/revista_1-2017_web.pdf

Festpreise für Sammeltaxis in Havanna 
Die Stadtregierung der kubanischen Hauptstadt hat neue Festpreise für die rund 5.000 privaten Sammeltaxis bekannt gegeben, die in der zwei Millionen Einwohner-Metropole operieren. Sie stellen einen wichtigen Teil des Transportsystems der Stadt dar. In letzter Zeit verkürzten sie immer häufiger die Routen oder versuchten die Preise zu erhöhen. Aufgrund zurückgehender Öllieferungen aus Venezuela hat sich die Verfügbarkeit von Treibstoff auf der Insel verschärft.

Die neuen Preise wurden in einer offiziellen Mitteilung in den staatlichen Medien veröffentlicht und beziehen sich auf ein Gesetz vom 14. Juli 2016, bei dem bereits erste Preisobergrenzen beschlossen wurden. Mit der neuen Preisliste wurden die Preise noch weiter gesenkt und teilweise um bis zu 50 Prozent reduziert, da jetzt einzelne Haltepunkte genauer abgerechnet werden müssen.

Havannas Sammeltaxis, auch "Maquinas" oder "Almendrones" genannt, sind im Zuge der wirtschaftlichen Reformen der vergangenen Jahre als Alternative zum überlasteten staatlichen Busnetz entstanden und werden täglich von über 175.000 Bewohnern der Hauptstadt genutzt. Dort sind derzeit rund 5.000 Fahrzeuge als Sammeltaxis im Einsatz, die meisten davon US-amerikanische Oldtimer. Sie fahren feste Routen innerhalb der Stadt ab und operieren nach dem "Hop on, hop off"-Prinzip. Eine Fahrt kostet in der Regel zwischen fünf und 20 kubanische Pesos, was 20 bis 80 Eurocent entspricht.

Nachdem Präsident Raúl Castro im Sommer vergangenen Jahres Sparmaßnahmen ankündigte, erhöhten die Fahrer oftmals die Preise oder kürzten ihre Routen ab. Aufgrund der Einsparungen kam es zu Rationierungen bei der Benzinausgabe, was den Abgabepreis "unter der Hand" erhöhte. Viele Sammeltaxifahrer beziehen ihr Benzin illegal auf dem Schwarzmarkt, wo der Preis nur einen Bruchteil der Tankstellenpreise beträgt. Sie argumentieren, dass sie bei den neuen Preisen ohne Zugang zu günstigeren Benzinkontingenten nicht kostendeckend arbeiten könnten. Sie fordern die Einrichtung eines gewerblichen Großmarkts.

In ersten Reaktionen wurden die neuen Preise begrüßt, allerdings mahnten Kommentatoren zur Vorsicht. Preisobergrenzen führten vergangenes Jahr zur zeitweisen Einschränkung des Angebots und es ist fraglich, wie die Einhaltung der neuen Preise kontrolliert werden soll. Havannas Stadtregierung hat inzwischen jedoch eine Beschwerdenummer eingerichtet. Bei Verstößen drohe der Lizenzentzug, heißt es in der aktuellen Pressemittelung.

Am vergangenen Freitag zeigte sich auf Havannas Straßen ein ähnliches Bild wie bei Einführung der letzten Preisobergrenzen im Juli. An den wichtigsten Haltepunkten warten die Menschen auf ein Sammeltaxi, von denen nach Bekanntwerden der neuen Regeln nur wenige zur Arbeit erschienen waren.
Einige wollten nur "von Ort zu Ort" fahren, um so die Preisgrenzen zu umgehen. Eine dauerhafte Lösung scheint weiterhin nicht in Sicht.


Bedeutung von Pädagogik 2017
Geschichte audiovisuell
Kubas Kulturminister Abel Prieto nahm an einer Podiumsdiskussion zum Thema
„Die Geschichte über audovisuelle Medien“ des Netzes zur Verteidigung der Menschheit teil

Autor: María Karla González Mir estudiante de Periodismo
Bedeutung von Pädagogik 2017„Wir müssen gegen Filme und Serien kämpfen, die „Schrott“ sind, gegen ver- zerrende Boschaften der Werbung, der Reality Shows, gegen den Einfluss der Berühmten mit dem ganzen „Blödsinn“, den sie verzapfen (...). Der Ruhm geht nicht mit der Tugend einher und auch nicht mit Heldentum oder Weisheit“, betonte Kultur- minister Abel Prieto Jiménez auf einer Podiumsdiskussion, die die Geschichte über audiovisuelle Medien des Netzes zur Verteidigung der Menschheit zum Thema hatte. Der Minister bezog sich haupt- sächlich auf den medialen Einfluss der Vereinigten Staaten, die Verzerrung der Realität und wie versucht wird, die Jugend dazu zu bringen, sich von dem abzukoppeln, was in ihrer Umgebung geschieht.

In diesem Zusammenhang hob er hervor, wie wichtig es sei, dass die Lehrer und Erzieher in Kuba und Lateinamerika die großen Emanzipatoren des Kontinents zum Vorbild haben, Personen wie José Martí und Sucre, mehr lesen und die Technologie anwenden, um ihre Kenntnisse zu bereichern.

René González Barrios, der Präsident des Instituts der Kubanischen Geschichte erinnerte in seinem Beitrag an die verschiedenen Gelegenheiten, bei denen die Moral der Insel von den Medien angegriffen wurde. Was die Geschichte betrifft, warnte er vor der Manipulation, der sie gelegentlich ausgesetzt sei und wies daraufhin, dass „sie heutzutage die wichtigste ideologische Stütze unseres nationalen Projekts ist. Sie stellt eine Waffe und ein Instrument für Lehrer, Politiker und Bürger zur Verankerung der Identität dar“, schloss er.
http://de.granma.cu/# 
informacion@granma.cu

Unesco hebt Bedeutung von Pädagogik 2017 hervor
Das in Kuba stattfindende Event stellt eine Dialogplattform für Spezialisten dar und trägt zur Förderung einer qualitativ hochwertigen Bildung bei, betonte der Hohe Vertreter der Unesco Jordan Naidoo
Autor: Prensa Latina(PL)
Das in Kuba stattfindende Event stellt eine Dialogplattform für Spezialisten dar und trägt zur Förderung einer qualitativ hochwertigen Bildung bei, betonte der Hohe Vertreter der Unesco, Jordan Naidoo....
.........Zu dem Pädagogikkongress, der alle zwei Jahre in Havanna stattfindet, sind dieses Mal nahezu 3000 Fachleute aus zahlreichen Ländern zusammengekommen. mehr:
http://de.granma.cu/cuba/2017-02-03/unesco-hebt-bedeutung-von-padagogik-2017-hervor

TRUMP REGIERT IN USA
Die Insulaner auf dem Eiland, das Umriss mäßig wie ein Krokodil (1) aussieht, die sind helle, denn sie hören sogar was ihr Präsident Raul Castro denkt:
«Wenigstens erleben wir noch das Ende der USA, wenn die US-Amerikaner den Trump so weiter machen lassen!»


Das Denken der Herrscher im Weissen Haus ist nicht einfach flach, es ist schlicht und simpel, also einfach für alle Gimpel!
Zwei Kriege haben Raum Im Kopf von Steven Bannon und fügen sie sich zu einem Ganzen.
In einer Sendung vom 25. Februar 2016 (Zitat 5:59 Minuten) sagte er: «Wir haben einen expansionistischen Islam und ein expansionistisches China. Sie sind motiviert. Sie sind arrogant... alles gehört zusammen: «Es gibt etwas, vor dem die Chinesen mehr Angst haben als Amerika und der Kapitalismus», sagte er in der gleichen Sendung (Zitat 2:20 Minuten) «und das ist das Christentum». 

MIT DEM CHRISTENTUM GEN OSTEN &.....SIEGEN?
Wie der «Trump-Flüsterer» Bannon die Revolution mit den Klerikalen plant: Amerika über alles in den USA und eine 'Rechte Internationale' in der Welt. Mit Donald Trump hat er einen Seelenverwandten gefunden, der den Plan ausführt. Der Chefberater des Präsidenten ist die Spinne im Netz. Eine Revolution von oben, die sich gegen das liberale Amerika richtet und die Weltordnung, die daraus hervorgegangen ist. In schneller Abfolge kündigte Trump das transpazifische Freihandelsabkommen TPP auf, erteilte den Befehl zum Mauerbau und verhängte einen Einreisestopp für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten.

Wie wird dieser "Überbau an Simplizität erzeugt!"
Die Mehrzahl der Amerikaner glaubt, dass die biblische Schöpfung ganz real stattgefunden hat.
Die wissenschaftliche Bezeichnung für diese kindliche Vorstellung lautet: "Kreationismus" (bitte nicht zu verwechseln mit Kretinismus).
Umfragen der vergangenen 20 Jahre in den USA bestätigen genau das. Jüngst ergab eine Erhebung des Pew Research Center, dass 64 Prozent der Amerikaner Kreationismus, in welcher Form auch immer, im staatlichen Schulunterricht wünschen. Nur 26 Prozent waren gegen die Vermittlung jedweder Form des göttlichen Wirkens im wissenschaftlichen Unterricht. Nicht einmal jeder zweite Amerikaner glaube der Umfrage zufolge, dass sich der Mensch aus anderen Arten entwickelt hat, wie das die Evolutionstheorie darlegt. US-Präsidenten George W. Bush sprach sich im August 2005 dafür aus, dass die Lehre vom "Intelligent Design" als gleichwertig mit der Evolutionstheorie in den Schulen im Fach Biologie gelehrt werden sollte.

"Intelligent Design" haben sich trickreiche Kreationisten ausgedacht, sie propagieren die kreationistisch geprägte These, dass die Entstehung des Universums und des Lebens nicht anders als am besten durch eine Intelligenz – einen Schöpfer – erklärt werden kann und nicht durch einen von Steuerung freien Vorgang wie Mutation und Selektion.
Im US-Bundesstaat Kansas wird inzwischen tatsächlich "Intelligent Design" gleichberechtigt neben der Evolutionslehre in den Schulen unterrichtet.

Im Jahr 1921 wurde in Kentucky zum ersten Mal eine Gesetzesvorlage eingebracht, nach der es verboten sein sollte, die Abstammung des Menschen von Tieren an staatlichen Schulen zu lehren. Zwischen 1921 und 1929 gab es ähnliche Vorlagen in 31 Staaten. Höhepunkt des gerichtlichen Streits war der "Affenprozess" von Dayton in Tennessee im Jahr 1925, bei dem ein Lehrer stellvertretend für aufklärerische Gruppen einen Musterprozess gegen den US-Bundesstaat führte, der kurz zuvor verboten hatte, Darwins Evolutionstheorie zu lehren.

Im Prozess wurde zwar gegen den Lehrer entschieden, das Urteil jedoch wegen Formfehlern wieder aufgehoben. Für den Kreationismus stellte die öffentliche Debatte über den Prozess eine Niederlage dar, denn seine Ansichten wurden dabei weltweit der Lächerlichkeit preisgegeben.

Der Kreationismus im Bio-Unterricht wurde erst 1987 in USA verboten.

Dann am 22.03.2012 folgendes:
Ist die Evolutionstheorie wissenschaftlich begründet? Tragen die Menschen zum Klimawandel bei? Lehrern, die solche Fragen mit Nein beantworten, soll ein neues Gesetz im US-Bundesstaat Tennessee den Rücken stärken. Der Senat verabschiedete den entsprechenden Entwurf Anfang der Woche - und erzürnte damit Naturwissenschaftler in Schulen und Universitäten. Sie warnen, dass das Gesetz fragwürdigen Argumenten von Kreationisten und Bibeltreuen den Weg zurück in die Klassenzimmer ebnet.

Anzahl faktischer Analphabeten in USA
Jeder fünfte US-Amerikaner von den über 324 Millionen Einwohnern des Landes kann nicht richtig lesen.
Nicht einmal jeder zweite Amerikaner von den über 324 Millionen Einwohnern des Landes hält die Evolutionstheorie für wissenschaftlich begründet.
In Deutschland können 7,5 Millionen von den über 81 Millionen Einwohnern  nicht lesen.

Was nutzt uns eigentlich Religionsfreiheit?
Außer wir die Bewohner unseres Planeten, haben 'die Faxen' der Kreatonisten endlich satt und werden kreativ indem sich jeder seinen eigenen Gott kreiert - also erschafft!

DAS IST IM PRINZIP GANZ EINFACH
Ich mach das zur Probe hier mal vor:
"He, hier & hallo hiermit erschaffe ich dich, werde  mein - GOTT - , ich verleihe dir den Namen: KARAMEKUKOLMEXIKOKUL", thats all - damit ists geschafft. Nun so kann jeder seinen Gott erschaffen, der existent ist solange jeder es für seinen Gott will.
Das hervorragende daran ist, wir haben nur soviel Götter wie Bewohner des Planeten.
Jeder Gott ist und bleibt ein ganz kleiner Gott, denn er hat nur einen Gläubigen, der gleichzeitig sein Besitzer ist. Es wäre völlig überflüssig von seinem Gott ein Bild oder eine Figur zu fertigen und dafür ein Extrazimmer, eine Hütte, eine Kirche oder gar einen Dom zu bauen.
Keine Sekten, keine Religemeinschaften mehr, wär doch total blöd sich nochmal in Richtung - Kirchensteuer - Kirchenstaat - Religionskriege etc. zurück zu entwickeln. 

(1) Ein Jesuitischer Kartograph der die Insel per Schiff umrundete, konstatierte Kuba habe die Form eines Krokodils.


Kuba erfüllt letzten Wunsch von Fidel Castro
Havanna. In Kuba sollen weder Straßen noch andere öffentliche Plätze nach dem verstorbenen Revolutionsführer Fidel Castro benannt werden. Das Parlament in Havanna verabschiedete am Dienstag (Ortszeit) einstimmig ein entsprechendes Gesetz und erfüllte damit den letzten Willen des Comandante. Castro hatte zudem verfügt, dass es keine Denkmäler sowie Titel, Orden und andere Auszeichnungen zu seinen Ehren geben soll. Jegliche Art von Werbung und Nutzung des Namens für kommerzielle Zwecke ist untersagt.


Brüssel/Havanna:

Die Mitgliedsstaaten der EU haben nach einem fast zwei Jahre währenden Diskussionsprozess die Unterzeichnung eines Abkommens über die politische Zusammenarbeit mit Kuba beschlossen. Das Papier muss nun vom EU-Parlament und den 28 nationalen Parlamenten ratifiziert werden, berichtet heute das Lateinamerika-Portal amerika21.
Die Aushandlung des Kooperationsabkommens bedeutet zugleich, dass der zwischen Brüssel und Havanna umstrittene "Gemeinsame Standpunkt" der EU zu Kuba aus dem Jahr 1996 beerdigt wird. Dieser verknüpfte die Bereitschaft zur politischen und wirtschaftlichen Kooperation ausdrücklich mit dem Ziel eines Systemwechsels: Man wolle "einen Prozess des Übergangs in eine pluralistische Demokratie" fördern und die Zusammenarbeit mit Kuba davon abhängig machen, "wie die kubanischen Behörden Fortschritte auf dem Weg zur Demokratie" vorweisen können, hieß es in dem Papier. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützte dies lange Zeit und blockierte damit eine Normalisierung der Beziehungen zu Kuba – auch dann noch, als mehrere Mitgliedsstaaten schon bilaterale Verträge mit Kuba abgeschlossen hatten.
In einer Stellungnahme (1) des kubanischen Vizeaußenministers Abelardo Moreno vom vergangenen Dienstag heißt es, Kuba nehme den Beschluss mit Befriedung zur Kenntnis. Besonders erkenne man seine politische Bedeutung an, denn damit werde "definitiv der sogenannte Gemeinsame Standpunkt von 1996 aufgehoben, der seit der Annahme wegen seines interventionistischen, selektiven und diskriminierenden Charakters von unserem Land entschieden zurückgewiesen wurde". Diese einseitige Politik sei de facto überwunden worden, wie die positive Entwicklung der Beziehungen in den letzten Jahren belege. Für Kuba sei es unerlässlich gewesen, dass "ein solches Relikt aus der Vergangenheit, das im Widerspruch zu den Grundlagen der Gleichheit, Gegenseitigkeit und des Respekts steht, auf denen sich seine Beziehungen zur EU seit 2008 entwickeln, vollständig abgeschafft wird", zitiert amerika21 den kubanischen Vizeminister Moreno.
Nach Auskunft der EU wird das Abkommen am kommenden Montagmorgen von der Hohen Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, EU-Chefdiplomaten und dem kubanischen Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla unterzeichnet.
Mogherini erklärte dazu: "Wir stehen wirklich an einem Wendepunkt der Beziehungen zwischen der EU und Kuba. Gemeinsam gehen wir auf eine engere und konstruktivere Partnerschaft zu, die den starken geschichtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen entspricht, die Europa und Kuba miteinander vereinen." Durch das neue Abkommen stehe die EU bereit für die Unterstützung des Prozesses der wirtschaftlichen und sozialen Modernisierung Kubas, "und ich sehe weiteren Fortschritten bei unseren bilateralen Beziehungen erwartungsvoll entgegen".

Bei dem Abkommen über politischen Dialog und Zusammenarbeit handelt es sich um die erste bilaterale Vereinbarung zwischen der EU und Kuba. Sie wird, wie es aus Brüssel heißt, den neuen Rechtsrahmen für die Beziehungen zwischen beiden Seiten bilden. Der Vertrag sieht einen verstärkten politischen Dialog, eine verbesserte bilaterale Zusammenarbeit und ein gemeinsames Vorgehen in multilateralen Gremien vor.

"Mit dem Abkommen soll der Übergangsprozess der kubanischen Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt werden", hieß es dazu aus Brüssel. Neben dem politischen Dialog und dem sogenannten sektorpolitischen Dialog, etwa über Staatsführung, Justiz, Menschenrechte oder Ökologie, stellt die handelspolitische Zusammenarbeit daher einen Schwerpunkt des Vertrags dar. Die EU hatte indes vor allem auf den Menschenrechtsdialog mit Kuba gedrängt. Im Abkommen, das amerika21 einsehen konnte, ist nun von einer "ausgewogenen Behandlung" bürgerlicher, politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte die Rede. Eine einseitige Debatte über bürgerliche Rechte in Kuba scheint damit ausgeschlossen. Das war den kubanischen Unterhändlern schon in den Verhandlungen um eine Annäherung mit den USA wichtig gewesen.

Die Verhandlungsrichtlinien waren am 10. Februar 2014 vom Rat "Auswärtige Angelegenheiten" angenommen worden. Die Verhandlungen begannen im April 2014 und wurden im März 2016 nach sieben Gesprächsrunden abgeschlossen. Die Hohe Vertreterin hat Kuba am 11. März 2016 anlässlich des siebten förmlichen politischen Dialogs EU-Kuba besucht. Dabei war das Abkommen förmlich parafiert worden.

Dieser Artikel im Lateinamerika-Portals: https://amerika21.de/2016/12/165456/eu-kuba-cuba-abkommen
(1) Stellungnahme des kubanischen Vizeaußenministers Abelardo Moreno: HIER
Mehr auf cubadebate: HIER

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https://amerika21.de/blog/2016/11/165078/spenden-fuer-amerika21


Montevideo/Havanna.

Der ehemalige Präsident von Uruguay, José "Pepe" Mujica (2010-2015), hat sich angesichts des Todes des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro und neuer Drohungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump gegen den sozialistischen Karibikstaat zuversichtlich gezeigt, dass die Kubanische Revolution den Politiker der Republikanischen Partei politisch überleben werde. Die Präsidentschaft von Trump "wird vorübergehen", so Mujica in einem Interview mit Radio Uruguay.
"Ich wette darauf, dass die Revolution länger dauern wird als Trump", sagte der linksgerichtete Politiker, der nach Havanna gereist war, um den offiziellen Trauerfeiern für Fidel Castro beizuwohnen.
mehr: https://amerika21.de/2016/12/16

Fidel Castro: "Die Völker werden unregierbar werden"
Botschaft des kubanischen Revolutionsführers an die 11. Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung im Juni 2004 in São Paulo ===> https://amerika21.de/analyse/165282/castro-botschaft-unctad

"Symbol Kubas für Unabhängigkeit, für Rebellion und Solidarität"
Der Bundestagsabgeordnete Richard Pitterle über Fidel Castro, die kubanische Fahne im deutschen Parlament und linke Positionen zum sozialistischen Kuba ===>
https://amerika21.de/blog/2016/12/165116/kuba-cuba-pitterle-linke

Jeden Donnerstag bietet die SiG-Werkstatt neue Artikel an - diesmal
über Fidel Castro; CETA und TiSA - Griechenland - Frankreich u.a.m.
http://www.attac.de/bildungsangebot/sig/detailansicht/news/sig-123-werkstatt/

Neu: *G-Welt statt G20 - SiG Sondernummer*:
http://www.attac.de/uploads/media/SiG_SN_G20__dez_2016.pdf

*"Die Erweiterung des exklusiven Clubs der G8 zur G20 ist einerseits  Ausdruck der veränderten Kräfteverhältnisse und der abnehmenden  Gestaltungskraft der nördlichen Triade. Andererseits wurden die  „Neuen“ nur kooptiert mit der Absicht, die Strukturen der Herrschaft des globalen Kapitals (inklusiv IWF, WTO und Weltbank) möglichst unverändert zu lassen. Es soll sich wohl einiges ändern, damit das  Wesentliche so bleibt wie es ist."*
Sand im Getribe /Nr.77  < http://www.attac.de/uploads/media/sig77.pdf >


WELTWEIT TRAUER UM FIDEL CASTRO

Vor allem Kuba trauert um Fidel Castro, der am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren starb. Castro war Kubas einstiger Präsident und Führer der "Kubanischen Revolution" in den 1950er Jahren. Jahre lang hatten die Revolutionäre gegen Batista gekämpft, den damaligen Diktator in Kuba. Ihr Ziel war es, die Unabhängigkeit von den USA, für das Land durchzusetzen.  Die Revolutionäre wollten gesellschaftliche Umbrüche herbeiführen und einen sozialistischen Staat errichten. Sie wollten unter anderem auch den Analphbetismus, der unter US-Führung ca. 40% der Kubaner betraf, beseitigen. 1959 siegten die Revolutionäre unter Führung Fidel Castros und seinen Truppen - unter ihnen Ché Guevara, einer der Köpfe der Revolution.

F.CASTRO

CHE

Fidel Alejandro Castro Ruz war mit der Bewegung des 26. Juli (M-26-7) die treibende Kraft der kubanischen Revolution, die 1959 zum Sturz des Diktators Fulgencio Batista führte.
Die Entscheidung fiel an Weihnachten 1958:
Denn nachdem die Stadt Santa Clara von den Revolutionären eingenommen worden war, gab die Batista - Armee auf. Am Neujahrstag floh Diktator Batista in die Dominikanische Republik.
Es kam spontan zu einem "Generalstreik": immer mehr Kubaner gingen nicht mehr zur Arbeit, die gesamte Wirtschaft brach zusammen. Damit hatte die Revolution gesiegt. Am 8. Januar 1959 zog Fidel Castro in der kubanischen Hauptstadt Havanna ein. Die Truppe der Revolutionäre war eigentlich relativ schwach ohne die Unterstützung der kubanischen Bevölkerung hätten sie Batistas Armee alleine nicht besiegen können.

 OBAMA
Der scheidende US-Präsident Obama hob laut amerika21 die neuen Beziehungen zum Nachbarland hervor. Die USA reichten dem kubanischen Volk "die Hand der Freundschaft", schrieb er in einer Botschaft auf Englisch und Spanisch. "Die Geschichte wird den enormen Einfluss dieser einzigartigen Figur auf die Menschen und die Welt um ihn herum beurteilen", fügte er in Anspielung auf eine bekannte Aussage Castros an. Dieser hatte sein Plädoyer nach dem gescheiterten Sturm auf die Mocada-Militärkaserne mit dem Satz beendet: "Die Geschichte wird mich freisprechen".
 TRUMP
Der designierte US-Präsident Donald Trump, dagegen schilderte Castros Vermächtnis mit "Erschießungs- kommandos, Diebstahl, unvorstellbaren Leiden, Armut und der Leugnung grundlegender Menschenrechte". Zugleich bedankte sich Trump bei den ehemaligen Mitgliedern der Brigade 2506, die im April 1961 bei einem Invasionsversuch in Kuba scheiterten. Es war nicht zu entnehmen ob er die Toten oder die Überlebenden bevorzugte. US-Präsident Kennedy hatte sich 1961 für den Rückkauf überlebender entschieden

BRIGADE 2506
Brigade 2506 war eine Militäreinheit von Exilkubanern, die von der CIA schon unter der Regierung des US- Präsidenten Dwight D. Eisenhower für die Invasion Kubas in der Schweinebucht ausgebildet wurde. Am 17. April 1961, zu Beginn der Präsidentschaft von John F. Kennedy, kam sie zum Einsatz.

"08/15 US-PLAN"
ODER WIE 66 MILLIONEN US-DOLLAR DEM VOLKE NORDAMERIKAS GESTOHLEN WURDEN:

Versuch der Installation einer pro USA Regierung in Lateinamerika, hier im Fall Kuba
1. Einrichtung einer kubanischen Exilregierung
2. Start einer „kraftvollen Propagandaoffensive“ ('a powerful propaganda offensive')
3. Errichtung einer verdeckten Aufklärungs- und Ausführungsorganisation, die  der Exilregierung
     verantwortlich unterstehen sollte
4. Bildung einer paramilitärischen Einheit außerhalb Kubas, die später zu Guerilla-Einsätzen in Kuba                    eingesetzt werden sollte

13 MILLIONEN DOLLAR
Am 10. März 1960 wurde dieser Plan vom US - Sicherheitsrat bewilligt, mit Zusatz vom 14. März 1960, nach dem neben Fidel Castro auch dessen Bruder Raúl und der weitere Revolutionsheld Ernesto Che Guevara „beseitigt“ werden sollten. Der US-Präsident hatte für die Aktion 13 Millionen US-Dollar bewilligt, die aus verschiedenen Haushaltsstellen stammten und daher nie offiziell bestätigt wurden.

53 MILLIONEN DOLLAR
Freikauf unter US-Präsident John F. Kennedy
Belegt werden konnte das 1.113 Kämpfer der Brigade 2506 von den kubanischen Streitkräften gefangen genommen wurden. Am 22. Dezember 1961 wurden diese gegen Waren im Wert von 53 Millionen US-Dollar freigekauft.

Eisenhower & Kennedy & Trump in einer Linie -
Wer nicht für uns ist ist gegen UNS!
ER, SIE ODER ES IST ZU BESEITIGEN !!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Brigade_2506#Die_Brigade_2506_nach_der_Invasion

Im Gedächtnis gekramt:
"TODOZ A LA PLAZA"
In den Jahren 1970 - 74 existierte ein Jahr, in dem ich am Feiertag der Arbeiter am 1. Mai in Havanna war. (Genaueres zum Jahr fällt mir nicht ein) Selbstverständlich wollte ich am 1. Mai zum Platz der Revolution, denn der Commandante Fidel Castro würde dort ja eine Rede halten. Mithilfe meines Langenscheid Deutsch- Spanisch Helfer, traf ich mit Kubanern eine Verabredung gemeinsam zum Platz der Revolution zu gehen. Meine Spekulation war, da ja einer der Kumpels über ein Auto verfügte, irgendwie bequem mitfahren zu können das platzte allerdings.
Trotz meines kümmerlichen "Hilfsspanisch" kapierte ich die Erklärung der Kubaner. Die kurz folgenden Inhalt hatte: Alle wollen zur Plaza, die Straßen dahin sind voller Menschen, einzelne, Gruppen, Familien mit Kind und Kegel, eben viele -viele, an diesem Tag kann keine Coche dort hin fahren.
All müssen laufen, als auch wir.
Immerhin die Kumpels kannten den kürzesten Weg, wir trafen uns am Malecon nahe Hotel National und latschten los. Natürlich nervte ich meine Begleiter öfters mit der Frage: Quantos Kilometros mas? Etwa in 4 Kilometer Entfernung gab es auf der rechten Seite eine Wiese mit Buden und Kinderkaroussel, viele Familien hielten dort auf Decken sowas wie Picknick ab, als ich Lautsprecher entdeckte war mir klar, die hatten sich dort wegen ihrer Kinder und der Gemeinsamkeit Platziert, um dem Gedränge auf der Plaza zu entgehen.
Als wir endlich ankamen war Plaza de la Revolution tatsächlich knüppeldicke voll. Über 800 Meter vom Rednerpult entfernt im "Schatten eines Laternenmastes" bezogen wir Stellung. Ich hatte meinen letzten super 8 Film gerade ins Gerät gefummelt. Als ein in der nähe stehender Kubaner mal da durchblicken wollte, dagegen hatte ich nichts. Er selbst ließ mich ab und an durch sein Fernglas sehen, das war schon was, besonders als Fidel Castro seine Rede endlich begann. Durch das Fernglas betrachtet war es als stünde ich kaum 10 Meter von Fidel Castro entfernt.



New York, 27.10.2016.
UNO-Staaten verurteilen US-Blockade gegen Kuba, Washington enthält sich
Zum ersten Mal in 24 Jahren haben die USA sich bei einer Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen gegen die Kuba-Blockade der eigenen Regierung ihre Stimme vor-enthalten. Diese Entscheidung war vor der schon zum jährlichen Ritual gewordenen Abstimmung über die US-Blockade gegen Kuba von der UN-Botschafterin Washingtons, Samantha Power, angekündigt worden. 191 Staaten verurteilten damit die US-Blockadepolitik, die USA und Israel enthielten sich, berichtet jetzt das Lateinamerika-Portal amerika21, das in einem ausführlichen Bericht die Hintergründe der Abstimmung schildert. Seit über zwei Jahrzehnten hatte Havanna jährlich einen ausführlichen Bericht über die Folgen und Wirtschaftsschäden der Blockade vorgelegt. Die kubanische Botschaft in den USA hatte unter Bezug auf dieses Dokument erst vor wenigen Tagen kritisiert, dass die andauernden Blockadegesetze der USA in Kuba horrende Kosten verursachen und Geschäftspartner abschrecken. Insgesamt 49 Strafzahlungen seien alleine während der Regierungszeit von Präsident Barack Obama gegen US-amerikanische und ausländische Akteure aufgrund der Verletzung der Blockade verhängt worden, schreibt amerika21. Insgesamt beziffert Kuba die Schäden durch die Blockade auf knapp 754 Milliarden US-Dollar. Vor allem in Lateinamerika und der Karibik, aber auch in anderen Staaten des globalen Südens traf diese Politik auf zunehmenden Widerstand – und wurde damit zum Bumerang für Washington. Dies, so die US-amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power, sei einer der Gründe für die Enthaltung: "Die Resolution ist ein Beispiel dafür, dass die Politik der Isolierung nicht funktioniert, denn in dem Moment, in dem sie Kuba isoliert, isoliert sie auch die USA". Kubas Außenminister Bruno Rodríguez bezeichnete die Enthaltung als einen positiven Schritt für die Normalisierung der Beziehung beider Staaten.  Die vollständige Meldung es Lateinamerika-Portals amerika21 finden Sie heute unter: https://amerika21.de/2016/10/163088/kuba-cuba-usa-blockade-uno


Sklaverei auf Kuba

Karl Marx sagte über die Slaverei, das ist die
"ROHESTE UND PRIMITIVSTE FORM DER AUSBEUTUNG"
Die Zucker und Tabak Produktion in Kuba basierte lange Zeit ausschließlich auf Sklavenarbeit. Nach langen Kämpfen wurde vor 130 Jahren auf der karibischen Insel die Sklaverei abgeschafft. Der 7. Oktober 1886 war der Tag, – an dem sie auf der Insel per Gesetz abgeschafft wurde,
In Kuba wird jeweils an diesem Tag an die Befreiung der Sklaven erinnert.
In seinem 1966 veröffentlichten Werk »Der Cimarrón« zeichnete Barnet die Lebensgeschichte des entflohenen Sklaven Esteban Montejo auf, die dieser dem Autor im Alter von 104 Jahren anvertraut hatte.
Montejo beschrieb die ­entwürdigenden­Zustände auf den Plantagen, seine Flucht, seine Verstecke in Wäldern (wo die entlaufenen Sklaven, die sogenannten Cimarrones, befestigte Siedlungen, die Palenques, anlegten) und wie er schließlich als Guerillakämpfer, als »Mambi«, am Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier teilgenommen hatte.

Hurrikan Matthew verurschte hohe Schäden im Osten Kubas
Mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern war Hurrikan Matthew seit über einem Jahrzehnt der schlimmste Hurrikan in der Karibik. Mit schweren Regenfällen, Überschwemmungen sowie schweren Schäden an Gebäuden, Transportwegen und in der Landwirtschaft hiterließ der Wirbelstrum eine Spur der Verwüstung.
Spendenaufruf und Berichte: http://www.fg-brd-kuba.de/soli/hurrikan-matthew.php

Tod und Verwüstung in der Karibik
In einigen Regionen Kubas haben viele Familien durch den Hurrikan "Matthew" alles verloren. Die Schäden sind enorm. In Haiti starben mehr als 20 Menschen. Zehntausende verloren ihre Häuser - und die Ernten.
Von Peter Sonnenberg, ARD-Studio Mexiko-Stadt
https://www.tagesschau.de/ausland/hurrikan-matthew-117.html
Neuere Infos aus Haiti besagen es starben mehr als 200 Menschen

Truppe der Östlichen Armee unterstützt den Wiederaufbau in Baracoa
Die Truppe kommt beim Säubern der unterbrochenen Straßen, den Sanierungsmaßnahmen in den Ortschaften, der Müllabfuhr, dem Zersägen zu Boden gefallener Bäume und ähnlichen Aufgaben zum Einsatz
http://de.granma.cu/cuba/2016-10-06/truppe-der-ostlichen-armee-unterstutzt-den-wiederaufbau-in-baracoa


Barack Obama definiert künftige Politik der USA gegenüber Kuba

Washington, 18.10.2016. Die US-Regierung hat am 14. Oktober eine Präsidialrichtlinie (Presidential Policy Directive, PPD) veröffentlicht, die der Normalisierung der Beziehungen zu Kuba gewidmet ist. Mit dem Dokument sollen die Beziehungen nach eigenen Angaben so weit wie möglich verbessert werden, erklärt heute das Lateinamerika-Portal amerika21. Bei den PPD handelt es sich um Präsidentenbeschlüsse, mit denen Sicherheitspolitik auf Basis der Analyse und Beratung des Nationalen Sicherheitsrates festgelegt wird. Viele solcher Direktiven sind geheim. Während der Reagan-Ära (1982-1988) gab es zahlreiche geheime Direktiven in Bezug auf Lateinamerika und Kuba, in denen die grundsätzlichen Politikvorgaben festgelegt worden waren. Die aktuelle exekutive Richtlinie von Präsident Barack Obama beschreibt die Vision der USA für die Normalisierung der Beziehungen mit Kuba und bewertet bisherige Fortschritte aus der Sicht Washingtons. Sie beschreibt zudem den derzeitigen strategischen Kontext der Kooperation mit Kuba und die vorrangigen Ziele für die weitere Normalisierung. Schließlich werden die zur Durchführung erforderlichen Maßnahmen angegeben. Hierfür sind 16 Ministerien und Behörden benannt. Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) ist mit der kontinuierlichen Politikkoordination und der Aufsicht der Umsetzung des Strategiepapiers beauftragt. Besonders erwähnt wird der US-Kongress, der noch zahlreiche wichtige Änderungen der bisherigen Politik beschließen müsste. Seit Beginn des Annäherungsprozesses ist Obama bemüht, diesen außenpolitischen Reformprozess irreversibel zu machen. Die PPD ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung.  Die vollständige Meldung es Lateinamerika-Portals amerika21 finden Sie heute unter:
https://amerika21.de/2016/10/162450/obama-direktive-kubapolitik 


Abstimmung über Kuba-Blockade der USA vor der UNO 
Protestaktion im Internet  New York/Havanna, Am kommenden 26. Oktober wird vor der UN- Vollversammlung in New York zum 25. Mal über die US-Blockade gegen Kuba abgestimmt. Dabei wird erneut eine überwältigende Verurteilung der einseitigen Sanktionen Washingtons gegen den sozialistischen Karibikstaat erwartet, heißt es heute in einem Beitrag des Lateinamerika-Portals amerika21. Im vergangenen Jahr hatten sich 191 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen der jährlich präsentierten kubanischen Resolution angeschlossen, mit der die US-Blockade als völkerrechtswidrig und unmoralisch verurteilt wird. Im Internet ruft die kubanische Kampagnenseite cubavsbloqueo.cu indes zu einer symbolischen Abstimmung über die US-Blockade auf. Am Kopf der entsprechenden Seite kann jeder User einmal sein Votum abgeben. Die kubanische Botschaft in den USA kritisierte in einer Pressemitteilung indes die andauernde Anwendung der Blockadegesetze. Insgesamt 49 Strafzahlungen seien während der Regierungszeit von Präsident Barack Obamas gegen US-amerikanische und ausländische Akteure aufgrund der Verletzung der Blockade verhängt worden. Dies gehe aus Daten der US-Behörde Office of Foreign Assets Control (OFAC) hervor. "Der kumulierte Betrag dieser Strafen beträgt insgesamt 14,4 Milliarden US-Dollar, ein in der Geschichte des US- Embargos gegen Kuba einmalig hoher Betrag", heißt es in dem Text, "und dies, obwohl beide Länder vor mehr als einem Jahr diplomatische Beziehungen wieder aufgenommen haben."


Gefahr durch Hurrikan Matthew im Osten Kubas

Der Kurs und die Entwicklung dieses mächtigen tropischen Zyklons muss besonders von Camagüey bis Guantanamo, aber auch in den zentralen Provinzen des Landes, mit unverminderter Aufmerksamkeit verfolgt werden. Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2016-10-03/weiter-gefahr-durch-hurrikan-matthew-im-osten-kubas


US-Jugendprogramm in Kuba in der Kritik
NGO "World Learning" will künftige potentielle Führungsleute ausbilden. Schüler und Studierende in Kuba weisen "Manipulationsprogramm" zurück. Von Edgar Göll in amerika21
https://amerika21.de/2016/10/161231/world-learning-usa-kuba

Europäische Kommission

Die Kommission schlägt Abkommen über politischen Dialog und Zusammenarbeit mit Kuba vor
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-3133_de.htm

Kubas Suche nach Öl
http://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/kubas-suche-nach-%C3%B6l/ar-BBwD5A9


Wasserentsalzungsanlagen in Kuba
Noch vor 2017 werden in Kuba fünf Wasserentsalzungsanlagen errichtet
Autor: Ángel Freddy Pérez Cabrera | freddy@granma.cu
SANTA CLARA — In Kuba sollen noch vor 2017 fünf Wasserentsalzungsanlagen errichtet werden. Die erste davon wird noch vor Ende diesen Jahres in der Nähe der Bucht Boca de Cabaña entstehen, die sich etwa 20 Kilometer von Santiago de Cuba befindet und an der zum Strand Mar Verde führenden Landstraße liegt.

„Es handelt sich um ein Projekt zur Abschwächung der Auswirkungen der intensiven Dürre, unter der das Land in den letzten Jahren gelitten hat“, sagte Inés María Chapman, Vorsitzende des Nationalinstituts für Wasserressourcen (INRH), die das hier existierende Potenzial hervorhob, um Meerwasser in Wasser zu verwandeln, das für den menschlichen, häuslichen und industriellen Verbrauch geeignet ist.

Sie fügte hinzu, dass außer der Anlage in der Provinz Santiago de Cuba, die ein Leistungsvermögen für die Entsalzung von 50 Liter Wasser pro Sekunde haben wird, weitere vier vorgesehen sind. Diese sollen in den kleinen Inseln entstehen, die nördlich vor Villa Clara und Ciego de Avila liegen, sowie in Cayo Largo del Sur und Isla de la Juventud, was der Entwicklung des Tourismus in diesen Gebieten förderlich sein wird.

Sie stellte ebenso fest, dass diese Initiative Teil eines Programms darstellt, das auf die Absicherung der Wasserversorgung in jenen Gebieten gerichtet ist, zu denen der Zugang mit Wasserrohren sehr schwierig wäre und es somit sehr kostenaufwendig ist, das Wasser über herkömmliche Wege zuzuführen.

„Die Leistungsfähigkeit dieser ersten Anlagen variiert je nach den Anforderungen der zu versorgenden Einrichtungen“, sagte die Vorsitzende des INRH, die versicherte, dass dies nicht die einzigen sein werden, da in Zukunft weitere in verschiedenen Orten Kubas vorgesehen sind.

„Diese Investition ist Teil eines weiter gefassten Programms zur besseren Wassernutzung“, erklärte Inés María Chapman, die in diesem Sinne neben anderen Ideen die Erneuerung von mehreren Kilometern der Versorgungsnetze, die Aufdeckung und Beseitigung von Austrittsstellen und die Förderung modernerer Techniken in den Beregnungssystemen der Landwirtschaft erwähnte.
Aus Granma International:
http://de.granma.cu/cuba/2016-09-22/errichtung-von-wasserentsalzungsanlagen-in-kuba


KUBA EBOLA UND WESTAFRIKA
Die Krankheit ist gefährlich, weil es an Bildung mangelt
Delegation informiert über den Kampf kubanischer Ärzte und Pfleger gegen Ebola in Westafrika. Ein Gespräch mit Graciliano Díaz Bartolo Gitta Düperthal  Sie touren derzeit durch mehrere Städte der Bundesrepublik, um die Arbeit kubanischer Ärzte in Westafrika zur Bekämpfung von Ebola vorzustellen.

Was ist das Ziel der Veranstaltungen? 
Wir wollen in Deutschland in einen Austausch mit der Bevölkerung kommen, um sie zu informieren, wie sich unsere Arbeit zur Bekämpfung der gefährlichen Ebola-Epidemie in Westafrika entwickelt. Wichtig ist, die gesamte Menschheit vor diesem Virus zu schützen, weil es so aggressiv ist. Zum ersten Mal ist die Krankheit 1976 in der heutigen Demokratischen Republik Kongo, damals Zaire, aufgetreten, ebenso wie im Sudan, und wurde deshalb nach deren gemeinsamem Grenzfluss Ebola benannt.
Der neuerliche, größte jemals dokumentierte Ausbruch der Epidemie in Westafrika 2014 ist vermutlich von einer infizierten Fledermaus ausgelöst worden. 

Wie schnell kann Ebola zum Tod führen? 
Das hängt sowohl davon ab, wie die Infektion behandelt wird, sowie von den Lebensumständen einer Person. Der Tod kann bereits nach 48 oder 72 Stunden eintreten. Bei meinem fast dreijährigen Aufenthalt in Guinea, Liberia und Sierra Leone habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Krankheit so gefährlich ist, weil es an Bildung mangelt. Wenn Menschen nicht wissen, wie leicht übertragbar sie ist, gehen sie leichtfertig damit um. Durch religiöse Riten, etwa die Totenwaschung, können sich Verwandte anstecken. Der durch Armut bedingte Mangel an Hygiene kann sich ebenso negativ auswirken. 

Wie verläuft die Krankheit?
Die Krankheit wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.
Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und 21 Tagen. Infizierte Menschen werden von starken Kopfschmerzen und Unwohlsein befallen, Erbrechen, Schlappheit und Durchfall folgen. Blut findet sich in Spucke oder in Ausscheidungen. Nur wenige Stunden dauert es, bis der Kranke dehydriert und zunehmend verfällt. 

Ist die Gefahr der Ansteckung auch für den behandelnden Arzt groß?
Trotz Außentemperaturen von durchschnittlich 40 Grad Celsius, die bis auf 52 Grad ansteigen können, tragen wir, wenn wir die Kranken behandeln, einen speziellen Schutzanzug samt Brille. Wie wichtig das ist, hatten wir im Hermanos Ameijeiras Hospital in Havanna gelernt – theoretisch. Die Umsetzung bei der Hitze in Afrika ist riskant. Wir können jeweils nur eineinhalb Stunden bei den Patienten bleiben. Trotz des relativ kurzen Zeitraums wird das Personal manchmal ohnmächtig – vor allem, wenn wir länger bleiben müssen. Der gefährlichste Moment ist das Ausziehen der infizierten Schutzkleidung nach der Behandlung – ohne mit der äußeren Hülle in Berührung zu kommen. Wir müssen das allein machen; um nicht weitere Personen zu gefährden. 

Wieso haben Sie sich entschieden, diese Hilfe zu leisten? 
Nach der Bitte des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon und der Vorsitzenden der Weltgesundheitsorganisation Margaret Chan, gab es in Kuba einen Aufruf, die Westafrikaner beim Umgang mit der gefährlichen Krankheit zu unterstützen.
Tausende meldeten sich, freiwillig in diese Länder zu gehen, darunter viele Frauen. Weil jedoch nicht bekannt ist, inwiefern deren spätere Fortpflanzung beeinträchtigt werden könnte, hat die kubanische Regierung entschieden, nur Männer zu schicken. Für kubanische Ärzte und Krankenpfleger ist klar: Wir haben bei unserer Revolution internationale Unterstützung bekommen. Diese historischen »Schulden« wollen wir abtragen und etwas zurückgeben. 
http://www.fgbrdkuba.de/termine/flyer/20160919-kubas-sieg-ueber-ebola.php


Überbleibsel des Kalten Krieges

USA fördern Auswanderung aus Kuba mit ihrem »Cuban Adjustment Act«.
Neun Außenminister Lateinamerikanischer Staaten haben in einem gemeinsamen Brief an US-Außenminister John Kerry appelliert, die noch immer bestehenden Anreize und Privilegien für kubanische Migranten abzuschaffen.
Bereits am 22. August hatte der Präsident Costa Ricas, Luis Guillermo Solis, bei einem Empfang im Weißen Haus gegenüber US-Präsident Barack Obama eine entsprechende Bitte geäußert. Das mittelamerikanische Land erneuert damit seine Forderung nach Abschaffung des »Cuban Adjustment Act«.

Tausende kubanische Migranten benutzten die lateinamerikanischen Länder als »Trampolin«, um in die USA zu gelangen, so Costa Ricas Außenminister Manuel González jüngst zu der in Miami erscheinenden Tageszeitung Nuevo. Costa Rica und die anderen Transitländer von Ecuador bis Mexiko müssten für die Konsequenzen eines Gesetzes aufkommen, das ein Produkt des Kalten Krieges sei und keine Daseinsberechtigung habe.

1966 vom US-Kongress verabschiedet, sollte der »Cuban Adjustment Act«, einen Massenexodus aus Kuba provozieren, um das Land auszubluten. Dieses Gesetz gesteht kubanischen Bürgern – und nur diesen – auch bei illegaler Einreise nach einem Jahr eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in den USA zu.
Weil sie fürchten, dass Washington diese Privilegien bald streichen könnte, haben Zigtausende Kubaner jetzt ihr Land verlassen, nachdem die Präsidenten Raúl Castro und Obama im Dezember 2014 eine Normalisierung der Beziehungen ankündigten.
Die Migranten gehen davon aus: Wer vorher noch den US-Pass erhält, kann auch nach Streichung des Gesetzes jederzeit nach Belieben zwischen Kuba und den USA pendeln. Das schafft natürlich etliche Möglichkeiten zum “ Neben - Verdienst” zwischen der Kuba Normalität und der Glitzerwarenwelt in USA.

Laut Nuevo Herald, sollen allein in den letzten zehn Monaten 46.500 Kubaner ohne gültiges Visum in den Vereinigten Staaten aufgenommen worden sein. Für 2015 wird – der Zeitung zufolge – die Zahl von 43.000 und 2014 etwa 24.000 solcher Migranten angegeben.

Mit Hilfe krimineller Menschenhändlerorganisationen erreichen viele verschiedene Länder in Lateinamerikas und müssten dort untergebracht und versorgt werden.

Costa Ricas Außenminister González über die Auswirkungen auf sein Land:
»Das hat uns Millionen Dollar gekostet, die wir nicht haben«, weil sie sofort an wichtigeren Stellen fehlen..

Die Regierung Costa Ricas hatte in einem Brief an US-Präsident Barack Obama bereits im April dagegen protestiert, dass die USA die Auswanderung von Kubanern förderten und belohnten. Die Migranten aus anderen lateinamerikanischen Ländern dagegen werden verfolgt, daher ist die Stimmung in der Region aufgeheizt. González forderte Wahington jetzt auf, »mehr zur Lösung der Migrationskrise beizutragen, als die betroffenen Länder zu einer härteren Anwendung ihrer Einwanderungsgesetze aufzufordern«.

Kolumbien hat damit begonnen, rund 1.200 in dem Land gestrandete Kubaner abzuschieben, Panama habe 600 Migranten von der Insel – unter Androhung der Abschiebung – aufgefordert, das Land »freiwillig« zu verlassen. Mexiko hat kürzlich bereits 90 Kubaner wieder zurückgeschickt.

Das kubanische Außenministerium machte in einer Erklärung vom 6. August das US-Gesetz aus dem Jahr 1966 zum wiederholten Mal dafür verantwortlich, dass Menschen »zu Opfern verbrecherischer Banden werden«. Havanna warf den USA vor, mit dem »Cuban Adjustment Act« die illegale und unsichere
Migration in der Region zu stimulieren. Costa Rica, sieht das aus eigener Erfahrung mittlerweile genauso.

WIEDER KRACH MIT PAYPAL
Ein 66jähriger Futtermittelhändler legte sich mit US-Internetriesen Paypal an.
Ein wichtiger Einnahmezweig für den auf Haltung und Zucht von Reptilien spezialisierten Händler ist der Verkauf von Futterinsekten. Zeitgemäß wird dieser Handel auch im Internet via Online-Shop abgewickelt. Für den sicheren Zahlungsverkehr nutzte die Firma, den bekannten Internetbezahldienst Paypal.
Im April sperrte die US-Firma dem Futtermittelhändler das Paypal-Konto.

Begründung: Das mittelsächsische Unternehmen habe mit dem Verkauf von "Kubanischen Asseln" gegen das Wirtschaftsembargo gegen den Staat Kuba verstoßen. Der Haken an der Sache: Diese Insekten haben rein gar nichts mit Kuba zu tun. Die Asseln stammen ursprünglich von den Britischen Inseln, erhielten ihren Namen vermutlich im Jahr 1857. Wer den Asseln den Vornamen ,Kubanisch' verpasste, ist heute nicht mehr feststellbar.  Vor allem ist das Handelsembargo nur auf die Vereinigten Staaten begrenzt. Die Europäische Union hatte bereits in den 1990-ern die Blockade gegen den Karibikstaat für illegal erklärt.

Schließlich schaltete der Händler den Anwalt Andreas Eberl aus München ein. Der erwirkte vor dem Landgericht Chemnitz eine einstweilige Verfügung. Die Sperrung des Paypal-Kontos wurde für nicht rechtens erklärt. Die einstweilige Verfügung wurde von Paypal anerkannt, der Rechtsstreit somit beigelegt.

Paypal ist schon Anfang 2016 mit ähnlicher Vorgehensweise aufgefallen. Da hatte in Dortmund ein Ticketverkäufer Eintrittskarten für das Tanzmusical "Soy de Cuba" angeboten. Paypal sperrte ihm das Konto und begründete dies mit den US-Sanktionen gegen Kuba. Anwalt Eberl siegte auch damals gegen Paypal.
Ein ausführlicher Artikel dazu in freie freiepresse.de/

USA Landraub in Kuba soll mittels Gesetz verewigt werden
Gesetzgeber in den Vereinigten Staaten möchten möglichen Verhandlungen über eine Rückgabe des unrechtmäßig mit der Marinebasis Guantanamo besetzten Gebietes einen Riegel vorschieben.
Von Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2016-05-11/weitere-ungerechtigkeit-gegen-kuba-soll-in-ein-gesetz-gefasst-werden

US-Solidaritätskarawane erreicht Kuba
Karawane der "Pastoren für den Frieden" informierte in 57 US-Städten und fordert Ende der Blockade gegen Kuba. Diskussion mit Kongressabgeordneten in Washington
Von Edgar Göll, Havanna auf ==> amerika21
https://amerika21.de/2016/07/156638/us-solidaritaetskarawane-kuba

Im Zeichen Fidels
Kuba erinnerte an den Beginn des revolutionären Kampfes am 26. Juli 1953
Von Volker Hermsdorf auf jw ==> http://www.jungewelt.de/2016/07-27/007.php

Tag der Nationalen Rebellion : Kuba feiert  seine Revolution!
http://www.lokalkompass.de/dortmund-ost/politik/tag-der-nationalen-rebellion-kuba-feiert-seine-revolution-d680938.html

Konzeptionalisierung des Modells des kubanischen Wirtschafts- und Sozialmodells
für die sozialistische Entwicklung

Kuba-Nationaler Plan für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung bis 2030:
Vorschlag für eine Vision der Nation, strategische Schwerpunkte und Bereiche
Das Dokument des VII Parteitages der PCC, welches jetzt in Cuba diskutiert wird, liegt nun auch auf deutsch vor. Übersetzung: Übersetzungssprachendienst des deutschen Bundestages.
http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/07/VII-Parteitag-DE.pdf

Kulinarische Revolution auf Kuba
Bis zur Öffnung Kubas gab es beinahe ausschließlich staatliche Restaurants – mit fettigem Essen und mäßigem Service. Inzwischen wächst die gesunde Konkurrenz. Ein Land im Wandel.
http://kurier.at/chronik/weltchronik/kulinarische-revolution-auf-kuba/207.173.545


„Kuba wird seinen Weg gehen“
Markus Bernhardt im Gespräch mit Steffen Soult
http://www.unsere-zeit.de/de/4826/22/2981/%E2%80%9EKuba-wird-seinen-Weg-gehen%E2%80%9C.htm
 
Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:
https://berichteaushavanna.wordpress.com/


HAVANNA CLUB MARKENRECHTE

Havana Club gilt als eine der bekanntesten Marken für kubanischen Rum und wurde 1935 in den Markt eingeführt. Der Rum belegte 2007 auf der Impact ranking of international Premium spirits brands einen Platz unter den ersten 30 weltweit meistverkauften Spirituosen. Nachdem das französische Unternehmen Pernod Ricard ab 1993 den internationalen Vertrieb übernommen hatte, ist der Absatz des Rums weltweit stark angestiegen.
Bacardi hat daraufhin mittels starker Lobbyarbeit die Markenrechte in den USA erlangen können und verkauft dort einen Rum unter gleichem Namen. Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Havana_Club

US-kubanische Annäherung befeuert Rum-Streit
Der Streit um die Marke Havana Club war schon immer hoch politisch: auf der einen Seite Pernod Ricard und die politische Führung in Havanna, auf der anderen Bacardi und die Rechte der Firmengründer. Ein Ende des US-Embargos könnte die Karten neu mischen.
Aus NWT-Online: HIER

Aus jw: Ausgabe vom 16.06.2016, Seite 15 / Medien
Unter den schlimmsten zehn
»Reporter ohne Grenzen« sieht Journalismus in Kuba schlechter geschützt als in Kriegsgebieten.
Eine ver.di-Zeitschrift verbreitet den Unsinn...

Von André Scheer
..."Überraschung für Abonnenten von M – Menschen machen Medien, dem medienpolitischen Magazin der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Aus der aktuellen Ausgabe flatterte ihnen eine Weltkarte der Pressefreiheit entgegen, die die Lage in den einzelnen Ländern darstellen soll. Aufgeteilt sind die einzelnen Staaten farblich von weiß (»gute Lage«) bis zu schwarz (»sehr ernste Lage«).
Reporter ohne Grenzen_Pressefreiheit u d schlimmsten 102


Als Herausgeber angegeben wird die von M unterstützte Organisation »Reporter ohne Grenzen« (ROG), die jährlich eine »Rangliste der Pressefreiheit« im pdf  veröffentlicht": HIER

Aus der Rangliste der Pressefreiheit von ROG 2016:
Auf Platz 1. Finnland - 16. Deutschland - 41. USA - 149. Mexico - 171. Kuba
..."In ihrer Rangliste und auf der sich auf diese stützenden Weltkarte billigt ROG eine »gute Lage« lediglich den Ländern Skandinaviens, Deutschland, Irland, Estland und Neuseeland zu, die deshalb weiß erscheinen. In der nächsten, »gelben« Kategorie (»zufriedenstellende Lage«) finden sich unter anderem die USA, Frankreich, Spanien und Polen. Ganz schlimm (»sehr ernste Lage«) ist es nach diesen Kriterien unter anderem in Libyen, Syrien, Jemen, Iran, China, Vietnam, Laos und Kuba. Diese Länder wurden auf der Karte schwarz eingefärbt. Besser ist die Lage dagegen demnach in der Türkei, Kolumbien, Mexiko und Honduras"...

..."die Lateinamerikanische Journalistenföderation (FPL) zählte zwischen Jahresbeginn und Ende April 2016 schon fünf Morde an Medienschaffenden in Mexiko, im ganzen Vorjahr waren es 14 Reporter. In Honduras wurden im vergangenen Jahr zehn Journalisten ermordet, in Brasilien waren es acht. In Kuba müssen Journalisten dagegen maximal damit rechnen, dass sie – so Amnesty International – »willkürlich festgenommen und für kurze Zeit in Haft gehalten« werden. Für Mexiko konstatiert Amnesty dagegen »schwere Menschenrechtsverletzungen wie Folter und andere Misshandlungen, Verschwindenlassen und außergerichtliche Hinrichtungen". 

Im Jahr 2015 sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. Mindestens 67 von ihnen starben nach Recherchen von Reporter ohne Grenzen wegen ihrer Arbeit – einer mehr als im Jahr 2014. 
Übrigens laut Pressemitteilung, vom 2. November 2015 wurden seit 2006 weltweit über 700 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit getötet.

            "DARUNTER BEFAND SICH KEIN KUBANISCHER JOURNALIST"!
Ein von der UNESCO veröffentlichter Bericht zu Meinungsfreiheit und Medienentwicklung:
https://www.unesco.de/presse/pressearchiv/2015/pm-43-2015.html

Yes, we can

Jorgito Jerez weckt Kuba-Begeisterung in den USA
Von Tobias Kriele |

http://www.unsere-zeit.de/de/4818/vermischtes/2525/Yes-we-can.htm
 
Feldzug gegen die Mücken
Kubas Reservisten bekämpfen Zika-Mücke

Seit Februar sind in Kuba landesweit Sprühteams unterwegs. Mit Insektiziden gehen sie mindestens einmal pro Woche gegen die Aedes-Mücke vor.  http://www.taz.de/!5298775/
Schon Jahre vorher hatten Wissenschaftler zusammenhänge Zwischen Monsanto’s Round up und der Ausbreitung der Mücke vermutet: mehr HIER

Aktionstage gegen die Kuba-Blockade DER USA in Washington

Das Internationale US-Komitee für Frieden, Gerechtigkeit und Würde berichtet von den „Zweiten Aktionstagen“ gegen die weiterhin bestehende Blockade Kubas, die vom 18. bis zum 22. April 2016 in Washington, D.C. stattfanden. Bei dem Komitee handelt es sich um die Nachfolgeorganisation des Internationalen Komitees für die Freiheit der Cuban 5.
(Quelle: E-Mail vom 27. April 2016)

Das Internationale US-Komitee für Frieden, Gerechtigkeit und Würde gibt bekannt:
Die "Zweiten Aktionstage" gegen die weiterhin bestehende Blockade Kubas in Washington, D.C., endeten am 22. April mit einem erfolgreichen Gemeindeforum in der UDC-Rechtsfakultät. Seit dem 18. April hatten Teilnehmer aus Städten aus den gesamten Vereinigten Staaten, einschließlich Hawaiis und auch aus Brasilien und Kanada die verschiedenen Aktivitäten besucht. Die Organisatoren hatten erwartet, dass es nach der gefälligen Ankündigung über die Verbesserungen der Beziehungen zwischen den beiden Ländern am 17. Dezember 2014 für sie leichter sei, Einreisevisa zu erhalten.
Wie sich jedoch herausstellt, ist in dieser neuen "Tauwetter"-Periode das Gegenteil der Fall. Zwei kubanische Mediziner, die an der kubanischen Brigade zur Bekämpfung von Ebola in Westafrika teilgenommen hatten, waren eingeladen sowie auch Luisa Campos, die Direktorin des Museums für Literalität von Havanna, die schon zuvor in die USA gekommen war, eine Repräsentantin des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP) und Jorgito Jerez, allesamt Vertreter der kubanischen Zivilgesellschaft. Sie alle hatten Visa reichlich vor der Zeit beantragt und waren zu ihren dazu erforderlichen Gesprächen in die US-Botschaft in Havanna gekommen. Von den fünf Eingeladenen, die bereit waren zu kommen, erhielt nur Jorgito sein Visum und das erst, nachdem der erste Teil seiner Tour in New York bereits vorbei war. Er traf 2 Stunden, bevor er in der "American University" sprechen sollte, in D.C. ein.

Viele in den Vereinigten Staaten glauben, die Blockade sei vorbei,
dank der Lügen und Desinformation seitens der "corporate media", die darauf aus sind, die Leute täglich zu verwirren und über das, worum es in dieser neuen Periode überhaupt geht, im Unklaren zu lassen. Trotz der vielen Ankündigungen aus dem Weißen Haus über Änderungen hat sich in Wahrheit überhaupt nicht viel geändert. Obama könnte so viel mehr tun und hat die Exekutivgewalt, die Blockade praktisch wirkungslos zu machen.

Inzwischen bleibt aber die Politik des Regimewechsels in der Haltung der offiziellen Regierung gegenüber Kuba Bestandteil des “Rechts”.

Als Obama am 22. März live im kubanischen Fernsehen sprach, erklärte er: "Ich möchte es Sie wissen lassen, dass ich glaube, dass mein Besuch hier demonstriert, dass Sie keine Bedrohung von den Vereinigten Staaten fürchten müssen." Niemand sollte das für wahr halten. Andererseits haben die Menschen in den USA keinen Grund, Kuba als Bedrohung anzusehen, denn Kuba ist nie in die USA eingefallen, hat nie versucht, einen US- Präsidenten zu töten, nie versucht, die U.S.-Regierung auf irgendeine Weise zu untergraben, Kuba hat keinen unerwünschten Militärstützpunkt in den USA, noch hat es ihnen über 50 Jahre lang eine grausame und inhumane Blockade auferlegt, und Kuba verbietet seinen Bürgern nicht, in jedwedes Land zu reisen, dass ihnen Einreise- Visa gewährt.

Es ist schwer zu verstehen, warum vielen als Veranstaltungsteilnehmer zum Austausch von Gedanken, Sichtweisen und Erfahrungen etc. in die USA geladene Kubaner Visa verweigert werden oder zu spät erteilt werden. Dies geschieht auf regelmäßiger und unvorhersehbarer Basis, die es nahezu unmöglich macht, Veranstaltungen für sie zu planen. Es gibt ein unleugbares Vorhandensein von berechnender Grausamkeit in alledem, woran die Kubaner schon gewöhnt sind. Eines ist jedoch glasklar, und das ist der Umstand, dass die Regierung der Vereinigten Staaten die Widerstandskraft des kubanischen Volkes weiterhin unterschätzt, und sie unterschätzt auch die weit verbreitete internationale Unterstützung, die Kuba aus allen Winkeln der Welt erhält.

Besuche beim US-Kongress und dem Senat
Die Zweiten Aktionstage gegen die Blockade begannen am 18. April mit einer Orientierung über basisdemokratische Fürsprache. Teilnehmer und Organisatoren erarbeiteten eine Strategie zu den Angelegenheiten, denen sie möglicherweise bei ihren Treffen in den verschiedenen Kongress-Büros begegnen könnten. Die Besuche galten den Mitgliedern des Kongresses, die der Gesetzesvorlage zugunsten der Beendigung der Blockade und/oder des Reiseverbots noch nicht unterschrieben hatten. Einige Besuche richteten sich auch an Kongressbesucher, die den Wandel der US-Politik gegenüber Kuba unterstützt haben. Vier Fürsprecherteams schwärmten über den Hügel aus und besuchten insgesamt 41 Büros, wobei sie jeweils betonten, dass die Blockade nicht nur die Menschen in Kuba betrifft, sondern auch, dass die Menschen in den USA von dem Ende der 56 Jahre alten und verfehlten Politik profitieren würden.

Einsatzbesprechung für den Kongress
Die Dres. Alicia Steele und Vanessa Avila, beide mit Abschluss an der Lateinamerikanischen Schule für Medizin (ELAM) in Havanna boten während einer Einsatzbesprechung für die Begegnung mit Kongressmitarbeitern eine Präsentation. Sie ersetzten die beiden Mediziner aus Kuba, die ihre Visa nicht erhalten hatten, und sprachen über die Fortschritte des kubanischen medizinischen Systems wie der von "Heberpro-P", die diabetische Geschwüre heilt und Amputationen vermeidet, und über die Entwicklung neuer Impfstoffe gegen Krebs. Die beiden jungen Latino-Doktoren sprachen auch über den beispiellosen Internationalismus, für den Kuba steht, wenn es irgendwo auf der Welt eine Naturkatastrophe gibt wie das verheerende Erdbeben in der vergangenen Woche in Ekuador. Kuba hat schon 650 Mediziner ausgeschickt, um dort auszuhelfen.

Die Vorstellung des Films, "Die Kraft der Schwachen"
Während der Aktionstage fanden Filmvorführungen der neuen Dokumentation des deutschen Filmemachers Tobias Kriele statt. "Die Kraft der Schwachen" erzählt die Geschichte von Jorge, "Jorgito" Jerez, der 1993 in der Spezialperiode mit Zerebralparese in Kuba geboren wurde. Der Film zeigt, wie eine Gesellschaft, die auf die Unterstützung der menschlichen Entwicklung ausgerichtet ist, Behinderte stark machen kann.
Mit der Fürsorge des kubanischen Gesundheits- und Bildungssystems von Geburt an ist Jorgito jetzt selbstgenügsamer, unabhängiger junger Journalist geworden. Er sprach nach dem Film zum Auditorium der jeweils gut besuchten Veranstaltungen in der "American University" und in der Universität des District Columbia (UDC). Die Zuhörer waren sichtlich bewegt, als Jorgito erklärte, dass sein Fall als Produkt der US- Blockade gegen Kuba gesehen werden kann, da seine Krankheit ihn viel weniger hätte beeinträchtigen können, wenn die Menge an Medizin, die er gebraucht hätte, verfügbar gewesen wäre.
Dennoch, trotz der Blockade nahm Kuba es auf sich, Medizin von weit her und zu einem sehr hohen Preis zu besorgen. Jorgito hat alle Hindernisse überwunden und lebt heute ein normales Leben wie jeder andere junge Kubaner. Er macht gerade seinen Abschluss auf der Journalistenschule, er hat seinen eigenen Blog und ist in den sozialen Medien sehr aktiv.

Gemeindeforum: "Aus kubanischer Sicht"
Am Freitagabend besuchten um die 175 Leute die Abschlussveranstaltung in der "UDC Law School" [Rechtsfakultät, Anm. d. Ü.] in Washington, D.C. Alicia Jrapko vom Internationalen Komitee für Frieden, Gerechtigkeit und Würde moderierte das Abendforum, das sich auf den derzeitigen Stand der US-kubanischen Beziehungen konzentrierte.
Zu den Podiumsteilnehrmern gehörte der bekannte kubanische Anwalt Jose Pertierra, der in Washington, D.C., praktiziert, der Professor für Journalismus am King’s College in Halifax und Autor von "What Lies Across the Water: The Real Story of the Cuban Five", und Jorgito Jerez.
Außerdem nahmen am Podium die frisch-gebackenen ELAM-Absolventen, Dr. Alicia Steele aus Michigan und Dr. Vanessa Avila aus Kalifornien teil sowie auch Jennifer Bryant von der "Venceremos Brigade" und Gail Walker, geschäftsführende Direktorin von IFCO/Pastors for Peace. Barbara Curvello, eine Cubano- Amerikanerin aus Pensacola, Florida, die zur Teilnahme an den Aktivitäten gegen die Blockade gekommen war, lieferte die Übersetzung für Jorgito. Das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) hatte eine Solidaritätsbotschaft geschickt, die von Nalda Vigezzi, eine der Vorsitzenden vom Nationalen Netzwerk zu Kuba (NNOC), las die Botschaft vor. Netfa Freeman vom Institut für Politische Studien und ein "WPFW"[Radio]-Kommentator verlas eine Solidaritätsbotschaft, die vom deutschen Netzwerk für die Solidarität mit Kuba geschickt worden war. Ein weiterer starker Beitrag zum Abend war eine Solidaritätsbotschaft von "National Nurses United" [Vereinigte nationale Krankenpfleger], die von einem ihrer Mitglieder, Krankenpfleger Joe Cassidy, vorgestellt wurde.
Die Podiumsteilnehrmer diskutierten verschiedene der derzeitigen Angelegenheiten wie den "Cuban Adjustment Act" und die noch bestehenden "regime change" -Programme und darüber, was Obama noch weiter tun könne, indem er seine Exekutivgewalt nutzte, um die Blockade effektiv auszulöschen.

Als kubanischer Jugendlicher sprach Jorgito eloquent über seine Zukunftsvorstellung von Kuba. "Was am 17. Dezember geschah, ist eine Herausforderung für die kubanische Jugend. Präsident Obama richtete seine Rede an den Generationswechsel. Ich komme zu den Freunden Kubas, um ihnen zu sagen, dass er sich irrte, als Obama von der kubanischen Jugend sprach. Es ist kein Geheimnis, dass der Präsident und seine Berater und sogar auch einige Politiker sagen, dass die Blockade endet, wenn die historische Führungsriege abgedankt hat. Ein von den von der Blockadepolitik am meisten betroffener Bereich ist der der jungen Leute." Er fuhr fort, indem er sagte: "Im Namen der jungen Kubaner lasst uns zusammen arbeiten und uns alles mögliche unternehmen, um die Mauern der Blockade nieder zu reißen. Die Zukunft Kubas liegt in den Händen junger Leute, die Zukunft Kubas ist gewährleistet."
Sowohl Dr. Alicia Steele als auch Vanessa Avila sprachen über ihre Erfahrungen während des Studiums in Kuba. Dr. Steele sagte, dass sie nicht nur dank Kuba, einen Doktor in Medizin erworben habe, was hier in den Vereinigten Staaten ein unerfüllter Traum geblieben wäre, sondern auch fließend Spanisch gelernt habe und wieder in Verbindung mit ihren lateinamerikanischen Wurzeln gekommen sei. "Als ich aufwuchs, konnte ich nicht mit meiner Großmutter sprechen, die nur Spanisch sprach, aber als ich aus Kuba zurück kam, konnte ich mit ihr kommunizieren, etwas, das mir sehr wertvoll ist." Andere Podiumsteilnehmer sprachen über die Bedeutung von Kubas Solidarität und das Recht, nach Kuba reisen zu können.

Der kubanische Botschafter in Washington, D.C., José Ramón Cabañas, beschloss den Abend mit einer Erklärung, was aus kubanischer Sicht erforderlich sein werde, um eine Normalisierung der Beziehungen zu erreichen. "Für jene, die Zweifel an der Notwendigkeit der Solidarität hegen, müssen wir auf das blicken, was um uns herum geschieht," und Cabañas fuhr fort, "Und in jenen Ländern der ersten Welt werden die Probleme an der Sichtweise vom wirtschaftlichen Standpunkt aus fest gemacht. Da gibt es diejenigen, denen eine Menge gehört und die diejenigen, die keine Ressourcen für ein bescheidenes Leben haben. Für diese Leute müssen wir Solidarität schaffen. Kubaner der letzten drei oder vier Generationen sind geboren und ausgebildet nach dem Prinzip, dass wir uns einander solidarisch erweisen müssen, denn wir haben eine Menge Solidarität von Euch erhalten, aus vielen Ländern und vielen Gesellschaften. Eines möchte ich betonen, die Blockade hat noch Bestand. ... Die Kernprobleme gibt es noch. Große Regulierungen und Beschränkungen müssen überwunden werden, wenn wir wirklich eine normale Beziehung zu den Vereinigten Staaten haben wollen. ... Das Sanktionsregime von 1962 und was das Helms-Burton-Gesetz angerichtet hat - übrigens in diesem Jahr seit 20 Jahren - das gibt es noch."

Solidaritätsveranstaltungen zur Unterstützung der Aktionstage fanden in Toronto und in der Schweiz statt.
Die Philippinische Kuba- Kultur und Freundschaftsgesellschaft" schickte eine Solidaritätsbotschaft an die Organisatoren der Veranstaltungen in Washington, D.C.

Die Aktivitäten der Aktionstage in Washington machten den dringenden Bedarf deutlich, weiter für das Ende der ältesten unilateralen Blockade der Geschichte zu arbeiten, insbesondere da sich jetzt Chancen dafür zeigen.

Die Veranstaltungen wurden von einer Koalition aus Gruppen in den USA organisiert, einschließlich des "Internationalen Komitees für Frieden, Gerechtigkeit und Würde", der "IFCO/Pastors for Peace", des "National Network on Cuba", des "Institute for Policy Studies" und der "Venceremos Brigade".
Deutsch: Josie Michel-Brüning

(Quelle: E-Mail vom 27. April 2016)

Eine Bildergalerie der Veranstaltung mit 63 Fotos finden Sie hier:
https://www.flickr.com/photos/16954978%40N05/sets/72157667019829980

Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:
https://berichteaushavanna.wordpress.com/

PAYPAL VERURTEILT!!!

PayPal wegen Durchsetzung der US-Blockade kontra Kuba in Deutschland verurteilt.
Ein Dortmunder Unternehmer erwirkt Gerichtsurteil gegen den Online-Dienstleister. Das Unternehmen PayPal hatte ein Konto bezüglich eines Kuba-Konzertes entsprechend der US-Blockade gegen Kuba gesperrt.
Es existieren viele vergleichbare Fälle und unzählige Fälle von Privatpersonen, die von der PayPal Politik das US- Recht in Deutschland widerrechtlich anzuwenden geschädigt wurden.
Harald Neuber berichtet auf amerika21:  https://amerika21.de/2016/04/150765/paypal-urteil-blockade-kuba

Hallo Kubafreunde,
beim Lesen des folgenden Artikels ist mir eingefallen, das in der Runde der Jahreshauptversammlung der Freundschaftsgesellschaft-Berlin-Kuba kaum einer der Anwesenden unter 61 Jahre alt war!


Groß und stark standest Du vor uns auf der Bühne
Compañero Heinz W. Hammer presente!
Von Josie Michel-Brüning

Am 31. März 2016 starb das leitende Herz und der Kopf der Regionalgruppe Essen der Freundschafts- gesellschaft BRD-Kuba viel zu früh im Alter von nur 61 Jahren. In Kämpfen mit gegnerischen Kräften zeigte HWH großes Format, ob am Mikrophon vor dem US-Konsulat in Düsseldorf oder in Publikationen der Linken von UZ bis NRhZ. Heinz durchschaute die Zerreißproben im Lager der Linken, ohne sich irritieren zu lassen. Nicht durch Worte und Diffamierungen ließ er sich blenden. Taten zählten. Nachfolgend eine Ansprache von Josie Michel-Brüning an den geschätzten Genossen, für den Che und Fidel die Leidbilder waren. So pflegte Heinz die Website der Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD Kuba in Essen mit historischem Gehalt: "Unsere freien Augen erblicken heute neue Horizonte und sind fähig zu sehen, was wir gestern in unserer Eigenschaft als koloniale Sklaven nicht sehen konnten, nämlich daß die 'westliche Zivilisation' hinter ihrer ansehnlichen Fassade Hyänen und Schakale verbirgt. (…)
Ein reißendes Tier, das sich an wehrlosen Völkern mästet, das ist der Imperialismus, so geht er mit den Menschen um, und das zeichnet den imperialen 'Weißen' aus."
(Aus: Che’s Rede vor der UNO am 11.12.1964)
...Immerhin manifestiert sich Dein Wirken in dem 2013 im PapyRossa Verlag erschienenen und von Dir gemeinsam mit Frank Schwitalla verfassten Buch, "Solidarität . Die Zärtlichkeit der Völker - 20 Jahre Netzwerk Cuba" und auf der Homepage der FG BRD-Kuba, Regionalgruppe Essen, die Du solange Du noch konntest, aktualisiert hast und die ein gewaltiges Archiv, einschließlich historischer Hintergründe, hinterlässt...
Wie sehr werden wir Deine oft auch witzigen E-Mail-Kommentare vermissen, nach Deinem Motto,
"Humor hat der, der trotzdem lacht!"
Artikel komplwtt lesen==> http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22710
 

Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba:
Die Sicht der anderen Seite
Von John Kirk und Stephen Kimber    Deutsch: Dirk Brüning
http://www.miami5.de/informationen/presse-160321.html
 
Menschenrechtsgeheuchel : USA kritisieren Kuba
Marjorie Cohn
http://antikrieg.com/aktuell/2016_03_22_menschenrechtsgeheuchel.htm
 
Geld für Kuba-Reise
USA frieren 15.000 Euro von Dortmunder Jugendgruppe ein
von Felix Guth
http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44359-Nette~/Zahlungs-Embargo-USA-frieren-Geld-fuer-Kuba-Reise-der-Falken-ein;art2577,2976953

Fragen die René González (einer der Miami 5) MintPressNews beantwortet

+Wird das Tauwetter in den US-kubanischen Beziehungen Kubas revolutionären Eifer abkühlen?
+MintPress News (MPN): Jetzt, da die [verbliebenen drei Mitglieder der] Cuban Five nach diplomatischen Verhandlungen zwischen Kuba und den USA freigelassen worden sind, auf welche Art werden Sie den anti-imperialistischen Kampf fortsetzen? Wird irgendeine zukünftige Aktivität - insbesondere in Beziehung auf internationale Solidarität - durch die Übereinkunft behindert werden?
+MPN: Es hat hinsichtlich der Normalisierung der Verbindungen zu den USA eine Menge von in Konflikt zu einander stehenden Meinungen gegeben. Wie passt dieser Schritt zu den Werten der Kubanischen Revolution?
+MPN: Bis zu welchem Ausmaß glauben Sie, wird die US-Regierung auf die Forderungen Kubas eingehen - insbesondere die Beendigung der militärischen Besetzung Guantánamos?
+MPN: Was ist die allgemeine Reaktion der Kubaner auf die Annäherung an die USA?
+MPN: Die USA versuchen Beziehungen mit Kuba zu etablieren und mischen sich gleichzeitig in Venezuela ein. Wie sieht der kubanische Internationalismus diesen Widerspruch?

"In The Miami 5 Info" beantwortet René González alle die mit + gekenntzeichneten Fragen hier:
http://www.miami5.de/informationen/presse-160222.html
Passend dazu ein gekürzter Granma-Artikel in der JungeWelt:
http://www.jungewelt.de/2016/03-12/077.php?sstr=

Mrz.2016 trotz  Annäherung USA-Kuba verlängert Obama Notstands-Act:

Obama renews state of emergency against Cuba
President Obama renewed a 20-year-old state of national emergency to enforce the blockade against Cuba in February, even as he plans a trip to the island nation this month to continue talks on normalising relations between the two countries.

Obama's Proclamation 9398 continues the legislation first instituted by President Clinton in 1996 under emergency powers granted to the president by Congress, and prohibits US-registered vessels and aircraft from entering Cuban waters or airspace without authorisation. Under the National Emergencies Act, those emergency powers expire unless the president renews them each year

Übersetzung Ali Mrz.2016:
Obama erneuerte den Ausnahmezustand gegen Kuba
Präsident Obama erneuert einen 20-jährigen Ausnahmezustand, die Blockade gegen Kuba im Februar zu erzwingen, auch wenn er in diesem Monat eine Reise in die Inselnation plant, um die Gespräche über die Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern fortzusetzen.

Obamas Proklamation 9398 setzt die Gesetzgebung, die zunächst von Präsident Clinton im Jahr 1996 eingeleitet wurde fort, das die Notstandsbefugnisse des Präsidenten durch den Kongress, ein Verbot für in USA-registrierte  Schiffe und Flugzeuge ohne Genehmigung,  kubanische Gewässern oder den Luftraum zu Betreten. Im Rahmen des nationalen Notstandes Gesetzes verfällt der Notstands Act, es sei denn, der Präsident erneuert ihn jedes Jahr.

SOLIDARITÄT MIT ANNA BELEN MONTES
Jürgen Heiser in der Jungen Welt:
»Meiner Überzeugung verpflichtet«
Die US-Geheimdienstmitarbeiterin Ana Belén Montes sitzt seit 2002 in Isolationshaft. Sie hatte Informationen an Kuba weitergegeben. Eine internationale Bewegung fordert nun menschenwürdige Bedingungen für sie – und ihre Freilassung

Für die einen ist sie eine Whistleblowerin, die Herrschaftswissen an jene weitergegeben hat, gegen die diese Informationen verwendet werden sollten. Für andere ist sie eine Revolutionärin, die die Gesetze ihres Landes gebrochen hat, um Schaden von einem bedrohten Nachbarland und seiner Bevölkerung abzuwenden.
Für wiederum andere ist sie eine Gefangene, der seit vielen Jahren in der Isolationshaft grundlegende Menschenrechte verwehrt werden, um Rache an ihr zu nehmen und ihren Widerstandswillen zu brechen.
Es geht um Ana Belén Montes, die am kommenden Sonntag, dem 28. Februar, in der Hochsicherheitsabteilung eines US-Bundesgefängnisses ihren 59. Geburtstag begeht. Ein US-Bundesgericht in Washington D. C. hatte sie im Oktober 2002 wegen »Verschwörung zur Spionage für Kuba« zu 25 Jahren Haft verurteilt, weil sie als leitende Analystin des US-Militärgeheimdienstes »Defense Intelligence Agency« (DIA) 16 Jahre lang als geheim klassifizierte Daten an die sozialistische Republik Kuba weitergeleitet und damit der nationalen Sicherheit der USA geschadet haben soll.

Lange Zeit war es still um Ana Belén Montes während ihrer schon über 14 Jahre dauernden Haft, aber an ihrem diesjährigen Geburtstag soll sie nicht mehr das Gefühl haben, allein zu sein, wenn sie die Konsequenzen ihres mutigen Handelns weiter trägt. Zum ersten Mal sollen ihr in diesem Jahr aus vielen Städten Lateinamerikas, Europas, Kanadas und der USA Grußkarten zugehen (Adresse am Ende des Textes), die ihr zeigen sollen, dass eine wachsende Zahl von Menschen und Organisationen nicht mehr tatenlos zusehen will, wie ihre Menschenrechte missachtet werden. Vielleicht werden auch diese Geburtstagskarten wie andere Postsendungen zuvor nicht bis in die Zelle der Empfängerin gelangen, aber dann werden die verantwortlichen US-Behörden sehen: Ana Belén Montes ist genausowenig allein wie Oscar López Rivera, Leonard Peltier, Mumia Abu-Jamal oder viele andere politische Gefangene.

Aus diesem Grund wird US-Präsident Barack Obama am heutigen Donnerstag einen Brief der »Internationalen Solidaritätsbewegung für Ana Belén Montes« erhalten. Darin drängen ihn »Bürgerinnen und Bürger dieser Welt, die keine Regierung repräsentieren«, sich für die Gefangene mit der Nummer 25037-016 im Bundesgefängniskrankenhaus Carswell in Texas einzusetzen. Im ersten Schritt solle Obama dafür sorgen, dass sie aus der Isolationshaft verlegt und Bedingungen des Normalvollzugs erhält. Im zweiten Schritt erwarten die zahlreichen Unterzeichner des Briefes, dass Obama sie begnadigt, zumindest aber ihre Gefängnisstrafe reduziert. Der Brief soll den Präsidenten und der US-Regierung deutlich machen, dass sie es künftig mit einer wachsenden Solidaritätskampagne zu tun haben werden, die nicht mehr lockerlässt und dafür kämpft, die körperliche und psychische Unversehrtheit dieser politischen Gefangenen zu garantieren.

Solidarisch mit Kuba
Ana Beléns Familie stammt ursprünglich aus der karibischen US-Kolonie Puerto Rico, weshalb sie automatisch die Staatsbürgerschaft der USA erhielt. Geboren wurde sie 1957 in Nürnberg auf einem US-Militärstützpunkt. In der fränkischen Stadt lebte ihre Familie ein paar Jahre, bis der Vater, ein Militärarzt im Rang eines hohen Offiziers, wieder in einem anderen Land stationiert wurde. Ana Belén wuchs mit einer Schwester und zwei Brüdern auf. Als sie 15 war, ließen sich die Eltern scheiden. Nach ihrem Studium im Fach »Internationale Beziehungen« bewarb sich die junge Frau 1985 erfolgreich als »Junior Analyst« beim DIA.

Zehn Tage nach dem 11. September 2001 wurde sie von Agenten der US-Bundespolizei FBI in ihrem DIA-Büro auf der Luftwaffenbasis Bolling in Washington D. C. verhaftet. Wie sie später zum Vorwurf, für Havanna spioniert zu haben, erklärte, hatte sie als mittlerweile ranghohe Analystin für Lateinamerika verdeckt Informationen über die gegen Kuba gerichtete Militärstrategie der USA geliefert. Allerdings hatte sie nicht als Söldnerin gegen Bezahlung gehandelt, sondern ihre Spitzenstellung im Nachrichtendienst des US- Militärapparats dazu genutzt, der vom mächtigen Imperium im Norden bedrohten sozialistischen Inselrepublik aus Solidarität beizustehen.

Ihr über Jahre gewachsenes dienstliches Wissen hatte sie zu der Überzeugung gebracht, dass sie etwas tun musste. Vor Gericht erklärte Ana Belén dazu im Oktober 2002, sie habe sich ihrer »Überzeugung mehr verpflichtet gefühlt als dem Gesetz«. Die Politik der US-Regierung gegenüber Kuba sei »grausam und unfair, zutiefst unnachbarschaftlich«, weswegen sie sich moralisch in der Pflicht gesehen habe, »der Insel zu helfen, sich gegen unser Bestreben zu verteidigen, ihr unsere Werte und unser politisches System aufzuoktroyieren«. Vier Jahrzehnte lang sei das Land, für das sie arbeitete, Kuba »mit Intoleranz und Missachtung begegnet«. Zu keiner Zeit hätten die USA »Kubas Recht auf seinen eigenen Weg gemäß seiner Ideale von Gleichheit und Gerechtigkeit respektiert«. Sie habe lediglich getan, was sie »für richtig hielt, um einem großen Unrecht entgegenzuwirken«. Damit handelte die Whistleblowerin im Grunde nach der Maxime, die der südafrikanische Freiheitskämpfer und Präsident Nelson Mandela einst unterstrich, als er die internationalistische Hilfsbereitschaft Kubas im afrikanischen Befreiungskampf hervorhob und betonte, sein Land könne »stolz sein, zur Mehrheit der Nationen zu gehören, die das Recht des kubanischen Volkes anerkennen, sein eigenes Schicksal zu bestimmen«.

Der Todesstrafe wegen Hochverrats entging Ana Belén nur, indem sie sich vor dem US-Bundesgericht, das gegen sie verhandelte, schuldig bekannte. Mit ihrer Prozesserklärung vom 16. Oktober 2002 übernahm sie Verantwortung für ihr Handeln (siehe jW-Schwerpunkt vom 8.12.2015). Ihre Entscheidung, sich solidarisch auf die Seite Kubas zu stellen, begründete sie mit ihrer Kritik an der Macht- und Gewaltausübung der USA gegenüber Kuba, dessen Bedrohung für die Weltmacht sicher nicht in seinem Militär, sondern einzig in seinem revolutionären Beispiel für die »Verdammten der Erde« liegt.

Durch einen Vorwurf, den ihr Bundesankläger Ronald L. Walutes vor Gericht gemacht hatte, konnte sich die überzeugte Kundschafterin nur bestätigt sehen. Sie habe zu Zeiten der Regierung William Clintons durch ihren fachlich kompetenten Einfluss in den Lagebesprechungen des Weißen Hauses und des US-Außenamtes und durch ihre Darstellung der Fakten nämlich bewirkt, dass »im Pentagon gefolgert wurde, von Kuba gehe keine akute militärische Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA aus«. Leitende Beamte des Verteidigungsministeriums hätten sich daraufhin »zunehmend dafür eingesetzt, existierende Spannungen zu reduzieren«, wie der Newsservice des Medienkonzerns Knight Ridder die Ausführungen des Anklägers zitierte. Dieser Effekt lag genau in der Absicht der wegen ihrer Friedensbemühungen Gescholtenen. Von einer auf Entspannung und Ausgleich der Interessen bedachten Regierung hätte ihr das Lob eintragen müssen.

Doch in den USA tickten die Uhren in allen Kuba betreffenden Fragen zu jener Zeit noch anders. Das Gericht verurteilte die frühere Geheimdienstspezialistin für Kuba und Lateinamerika zu 25 Jahren Gefängnis ohne Möglichkeit der bedingten Strafaussetzung. Daran soll sich eine fünfjährige Bewährungszeit anschließen, in der theoretisch jedes von den Behörden deklarierte »Fehlverhalten« als Verstoß gegen die Wohlverhaltens- pflicht gewertet werden könnte. Dann würde sie erneut bis zum Ende dieser fünf Jahre in Haft genommen. Nach Ablauf der Gesamtstrafe aus Haft und Bewährungszeit wäre die Whistleblowerin 75 Jahre alt.

Schmutziger Krieg der USA
Der US-Journalist W. T. Whitney nannte Ana Belén im US-Magazin Counterpunch am 8. Februar 2016 »eine Kriegsgefangene, die ihrer Sache treu bleibt«. Whitney weiß genau, wovon er spricht, auch wenn der Begriff »Kriegsgefangene«, angewendet auf eine wegen ihrer Gesinnung eingesperrte politische Gefangene, im ersten Moment übertrieben militaristisch erscheinen mag. Doch der Kinderarzt im Ruhestand, der im US-Bundesstaat Maine seit vielen Jahren im Solidaritätskomitee »Let Cuba Live« (»Lasst Kuba leben«) und mit den für die Kuba-Solidarität rührigen »Pastors for Peace« arbeitet, begründet seine Wortwahl mit der Feststellung: »Denn es gab einen Krieg.« Natürlich wollte er nicht zum Ausdruck bringen, Ana Belén selbst habe Krieg geführt. Vielmehr ging es ihm darum klarzumachen, dass die USA seit der kubanischen Revolution einen schmutzigen Kleinkrieg gegen das Volk der Karibikinsel wegen dessen eigenständigen sozialistischen Wegs entfesseln. Dieser Krieg trat 1961 mit der von kubanischer Armee und Selbstverteidigungsmilizen erfolgreich zurückgeschlagenen Söldnerinvasion in der Schweinebucht offen zutage und war als »kriegsähnliche Aggression bis in die 1990er die Norm«, wie es Whitney ausdrückt. Agenten der US-Regierung verübten Sabotageakte, gingen bewaffnet gegen die Bevölkerung im kubanischen Hinterland vor, griffen zu mikrobiologischen Kriegsmitteln, um Ernten zu vernichten, töteten Touristen in Feriengebieten mit Bombenattentaten und überzogen im Laufe der Jahre die ganze Insel mit unzähligen Terroranschlägen. Der verheerendste war der auf ein vollbesetztes kubanisches Zivilflugzeug im Jahr 1976, bei dem 73 Passagiere verschiedener Nationen und Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Für Whitney, der sich auch aktiv für die Freilassung der Antiterroraufklärer »Cuban Five« eingesetzt hatte, sind die genannten terroristischen Akte eindeutig Kriegshandlungen. Zusätzlich habe die seit der Revolution von der US-Regierung über Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade permanente Not erzeugt und durch den Entzug wichtiger Güter und Lebensmittel die gesamte kubanische Bevölkerung getroffen. Für Whitney ein weiteres Indiz für Terror gegen die Zivilbevölkerung, hinter dem ein politisches Ziel steckt: Washington »glaubte, Verelendung würde die Kubaner dazu bringen, ihre Regierung zu stürzen«. Die Aggressoren unter US-Präsident George W. Bush hätten deshalb »schon eine Ersatzregierung in der Hinterhand gehalten«.

Zwar kam es nie zu dem erhofften Regime-Change, die Bilanz des Terrorkriegs gegen die Inselrepublik ist jedoch erschreckend. Bereits 1975 musste ein Untersuchungsausschuss des US-Senats einräumen, dass nachweislich acht Mordanschläge auf Fidel Castro stattgefunden hatten, für die der US-Auslandsgeheimdienst CIA sich auch der Hilfe der Mafia bediente. In der 1999 verfassten Klageschrift »Volk von Kuba gegen die Vereinigten Staaten von Amerika wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit«, niedergelegt beim Provinzgericht in Havanna, wurden 3.478 Tote und 2.099 dauerhaft Versehrte aufgeführt, die bis zu diesem Zeitpunkt das furchtbare Ergebnis verdeckter Anschläge der US-Geheimdienste und von Miami aus operierender exilkubanischer Contras waren. Die gescheiterten Mordanschläge auf Mitglieder der kubanischen Regierung – allen voran auf Fidel Castro – blieben dabei unberücksichtigt.

Trotz der seit Ende 2014 laufenden Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen zwischen Kuba und den USA und der Absicht, die Verhältnisse zwischen beiden Ländern Schritt für Schritt weiter zu normalisieren, haben die Contras in Washington und Miami ihre verdeckte Kriegführung nicht aufgegeben. »Die US-Wirtschaftsblockade bleibt, Konterrevolutionäre innerhalb Kubas genießen weiterhin Unterstützung und Geldspenden aus den USA, in Guantánamo wird immer noch kubanischer Boden von US-Militär besetzt gehalten, und das bislang unangetastete US-Gesetz ›Cuban Adjustment Act‹ von 1966 (das die Einwanderung von Kubanern in die USA regelt, jW) symbolisiert ungebrochen den Fortbestand des Kalten Krieges.« Vor diesem Hintergrund, so Whitney, sei Ana Belén Montes, »die Partei für Kuba ergriff, ganz klar eine Gefangene aus diesem Krieg«.

Prozess und Haft
Der in Miami erscheinende anticastristische El Nuevo Herald wusste schon ein halbes Jahr vor Beginn des Prozesses gegen Belén in seiner spanischen Ausgabe vom 19. März 2002 zu berichten, »dass Ana Belén Montes sich schuldig bekannte, um ihr Leben zu retten«. Da ihr wegen Hochverrats – wie in den 1950er Jahren den »Sowjetspionen« Ethel und Julius Rosenberg – die Todesstrafe drohte, habe der für sie bestellte Pflichtverteidiger mit dem zuständigen Bundesankläger Ronald L. Walutes einen Deal ausgehandelt: Im Fall ihres Schuldbekenntnisses würde sie »nur« zu 25 Jahren Haft verurteilt. »Aber dann muss sie uns auch alles sagen, was sie weiß, und sie sollte besser nichts auslassen«, zitierte ein Reporter des Herald »eine gut unterrichtete Quelle aus Geheimdienstkreisen«. Die US-Journalistin Karen Lee Wald warf 2012 in ihrem Artikel »Ana Belén Montes: Lebendig begraben« im Rückblick auf diese Bemerkung die Frage auf, welche Drohgebärde denn damals hinter der Aufforderung an Belén gesteckt haben mag, »alles« auspacken zu müssen? Könnten die darin indirekt angedrohten Konsequenzen vielleicht eine Erklärung sein für die »harsche« Behandlung Ana Beléns in der Haft, weil sie eben nicht bereit war, »alles [zu] sagen, was sie weiß«?

Was nicht in dem Blatt aus Miami stand, war etwas, das Wald offensichtlich aus anderen Quellen erfahren hatte. Danach traf Beléns Verteidiger im März 2002 mit der Justiz die Übereinkunft, nur so lange tätig zu sein, bis der Deal zur Verhinderung der Todesstrafe ausgehandelt ist. Ihre Verhängung gegen Ana Belén wäre gerade in dem Klima nach den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon sehr wahrscheinlich gewesen. Warum bemühte sich die Justiz darum, die Höchststrafe abzuwenden? Wollte man keine Märtyrerin schaffen? War man statt dessen langfristig sogar eher an der Präsentation einer gebrochenen »Komplizin der kubanischen Kommunisten« interessiert? Für letzteres spricht, dass der Pflichtverteidiger ganz nebenbei im Rahmen des Deals noch seine Zustimmung gab, dass seiner Mandantin Besuche, Telefongespräche und Briefverkehr verboten werden sollten – außer nächste Angehörige würden sich an sie wenden. Die hatten sich jedoch erschreckt abgewandt und zunächst den Kontakt mit ihr gemieden. Bis auf den Vater, der seine Tochter bis zu seinem Tod vor etwa zehn Jahren trotz seiner konservativen Grundhaltung besuchte. Mit ihm verlor Ana Belén für lange Zeit ihre letzte Brücke nach draußen.

Seit ihrer Verhaftung ist sie unter Bedingungen isoliert, die laut UNO und internationaler Menschenrechtsorganisationen der »grausamen Bestrafung« und Folter gleichkommen. Zusätzlich haftverschärfend ist, dass sie nach ihrem Prozess in das »Federal Medical Center« (FMC) Carswell nahe Fort Worth/Texas verlegt wurde. Das FMC befindet sich auf dem Geländekomplex des US-Marinestützpunkts Fort Worth und diente früher als Militärhospital. 1994 wurde es im US-Bundesgefängnissystem als einzige Kranken- und Psychiatrieanstalt für Frauen eingerichtet und kann bis zu 1.400 Häftlinge aufnehmen. Es enthält einen Hochsicherheitsbereich mit 20 Plätzen, die von der Gefängnisbehörde für Frauen mit »speziellen Belangen« vorgesehen sind. »Gewalt und/oder Fluchtgefahr« werden dafür als Gründe genannt. Hier wird auch die »Spionin« Belén in einer Einzelzelle isoliert.

Die Einrichtung ist seit ihrem Bestehen immer wieder in die Kritik geraten. Die Journalistin Betty Brink hat seit 2007 bis zu ihrem Tod im Dezember 2012 regelmäßig im Fort Worth Weekly über die teilweise dramatischen Zustände im FMC berichtet. Ihr letzter Report erschien unter der Schlagzeile »Tod durch Gleichgültigkeit« und war ein erschütterndes Zeugnis der medizinischen Unterversorgung vieler inhaftierter Frauen. Aber es gab auch aufsehenerregende Skandale, in denen es um sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung durch Wärter und einen Kaplan, um ungeklärte Todesfälle, deren Untersuchung verschleppt wurde, und um sogenannte Kunstfehler bei Operationen ging.

In diesem FMC wird Ana Belén also seit ihrem Prozess und damit seit über 13 Jahren gefangengehalten.
Nach allen vorliegenden Informationen ist jedoch zu vermuten, dass sie nicht aufgrund einer medizinischen Indikation dorthin verlegt wurde, sondern weil sie im FMC besser abgeschirmt werden kann. Ihre strikte Isolierung ist ein Grund mehr, besorgt um ihr Leben zu sein. Beziehungen zu Mitgefangenen sind ihr verboten. Wenn sie aus ihrer Zelle geführt wird, werden die anderen inhaftierten Frauen vorher weggeschlossen. Telefonieren und Fernsehen sollen ihr ebenfalls immer noch verboten sein. Auch am ausschließlichen Kontakt zu nahen Angehörigen soll sich nichts geändert haben. Die US-Bundesgefängnisbehörde begründet das mit ihrer Verurteilung wegen »Spionage«. Aktuell war dazu vom französischen Solidaritätskomitee zu erfahren, dass eine Cousine aus Puerto Rico Ana Belén besucht und übermittelt habe, es ginge ihr »soweit gut« und sie dürfe wenigstens Zeitungen und Bücher lesen. Besuche, Briefe und Pakete von Nichtverwandten sollen weiter verboten sein. Wer ihr dennoch schreibe, so ist zu hören, bekomme seine Post per Einschreiben von der Anstalt zurückgeschickt. Ob das so stimmt, probieren jetzt anlässlich Ana Beléns Geburtstag viele Unterstützerinnen und Unterstützer aus.

Internationale Solidarität
Der Versuch Washingtons, die »Cuban Five« in der Isolierung der US-Hochsicherheitsbundesgefängnisse verschwinden zu lassen, ist gescheitert. Gescheitert an der Ausdauer des kubanischen Volkes, das sogar unter der US-Blockade nicht einknickte. Gescheitert aber auch an der Beharrlichkeit der internationalen Solidarität. Die Freiheitskampagne für die fünf wurde von wenigen begonnen und in mehr als einem Jahrzehnt Schritt für Schritt im Einklang mit der klugen Außenpolitik der kubanischen Regierung zu einer Kraft, die Gefängnistore öffnete und eine neue zwischenstaatliche Politik einleitete.

Wenn sich Havanna im Fall Ana Belén nicht im gleichen Maße einschalten kann, müssen die Unterschiede gesehen werden: Die »Cuban Five« sind Bürger Kubas, Ana Belén Montes ist Puertoricanerin mit US- Staatsbürgerschaft. Das bedeutet für die notwendigen Schritte zur Veränderung ihrer Haftbedingungen und letztlich ihrer Befreiung, dass die sich nun formierende Solidaritätsbewegung auch den Part für den Schutz der »Mitbürgerin«, nämlich der Weltbürgerin Ana Belén Montes übernehmen muss. Sie selbst wies dazu schon 2002 den Weg, als sie sich in ihrer Prozesserklärung gegen »Intoleranz und Hass« der USA gegenüber Kuba aussprach und der US-Regierung empfahl, eine Politik zu entwickeln, »die sich statt dessen auf Liebe zu den Nachbarn gründet« und »die anerkennt, dass es Kuba wie jeder anderen Nation zusteht, mit Würde und nicht mit Missachtung behandelt zu werden«. Das würde den beiden Nachbarn erlauben, so Belén weiter, »miteinander und mit anderen Nationen zu kooperieren, um uns für Toleranz und Zusammenarbeit in unserem ›Eine-Welt-Land‹, in unserem einzigen ›Welt-Heimatland‹ einzusetzen«.

Genau hier, im Selbstbild und Selbstbewusstsein von Ana Belén Montes als Weltbürgerin, liegt der Ansatzpunkt für die Initiativen der internationalen Solidaritätsbewegung. Die Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba lässt hoffen, dass Beléns Haftsituation verbessert wird und sie aus der Gefängniszelle befreit werden kann. So richten sich nun die verschiedenen Petitionen, hinter die sich schon viele Menschen gestellt haben, an den US-Präsidenten Obama, der im März Kuba besuchen wird. In dem anfangs zitierten Brief, den er am heutigen 25. Februar erhält, heißt es dazu, er selbst habe erklärt, die Vereinigten Staaten fühlten sich ermutigt, »respektvolle Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Völkern und Regierungen einzuleiten«. Vor 14 Jahren, zur Prozesseröffnung am 16. Oktober 2002, hatte Ana Belén als größten Wunsch genannt, »dass sich freundschaftliche Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba entwickeln«. Im Schreiben der internationalen Solidaritätsbewegung wird erinnert, Außenminister John Kerry habe 2015 erklärt, beiden Länder seien entschlossen, »auf der Basis von Respekt als gute Nachbarn zu leben« und »sich der Zukunft mit Hoffnung zuzuwenden«. Nichts anderes sagte Ana Belén, als sie 2002 vor Gericht erklärte: »Ich hoffe, dass mein Fall unsere Regierung irgendwie dazu ermutigt, ihre Feindseligkeiten gegenüber Kuba zu beenden und mit Havanna im Geist von Toleranz, gegenseitigem Respekt und Verständnis zusammenzuarbeiten.«
Es zirkulieren zwei Petitionen, die hier: 
https://www.change.org/p/barack-obama-libertad-inmediata-para-ana-belen-montes  und hier zugängig sind: http://petitions.moveon.org/sign/buried-alive die erste bittet um ihre Freilassung, die andere um humane Behandlung.
Artikel aus===> https://www.jungewelt.de/2016/02-25/051.php

Das Ganze als Kurzfassung von Von W. T. Whitney:
US Krieg gegen Kuba
Und Ana Belén Montes Krieg als US-Bürgerin für Kuba
Deshalb hat die U.S.-Regierung Ana Belén Montes vor fast 15 Jahren inhaftiert...

als  PDF: HIER mit Unterstützungsmöglichkeit der 2 Petitionen.

»Good cop, bad cop«
US-Journalisten nutzen Pressekonferenz in Havanna zu Angriffen auf kubanische Regierung
Von Volker Hermsdorf
http://www.jungewelt.de/2016/03-23/030.php
 
Altbekanntes von Obama
US-Präsident hält in Havanna eine Rede an die kubanische Nation. Wirklich Neues fehlte
Von Volker Hermsdorf
https://www.jungewelt.de/2016/03-23/002.php
 
Kuba und das Dilemma des Westens
Heike Hänsel, linksfraktion.de
http://linksfraktion.de/im-wortlaut/kuba-dilemma-westens/
 
Obama-Besuch in Kuba zeigt guten Willen und tiefe Differenzen
US-Präsident kommt mit Raúl Castro zusammen. Gemeinsame Pressekonferenz. Ehrung von Nationalheld José Martí. Stimmung unter Kubanern vorsichtig optimistisch
Von Marcel Kunzmann (Havanna), Edgar Göll, Kerstin Sack, Harald Neuber
https://amerika21.de/2016/03/148253/obama-besuch-wille-differenz
 

Der Schweinebucht Invasionsversuch der USA in Kuba
Das führte in West-Berlin zu Vorschußlorbeeren für die Interventen.
In der West-Berliner Zeitung Telegraf war auf erster Seite zu lesen:  "Revolutionsregierung in New York" gegründet, es wurde spekuliert das diese Revolutionsregierung, nach ersten Erfolgen der Interventionsarmee in Kuba, dazu zählte ein gesicherter sogenannter Brückenkopf, spätestens nach 3 Tagen dann, die US- Armee um Hilfe ersuchen würde. Die US-Interventionsarmee war jedoch nach 70 Stunden fast völlig aufgerieben. Dessen ungeachtet war für West-Berliner Zeitungen seither permanent das Totenglockengeläute der Revolution auf Kuba zu hören. Mir fällt dabei immer eine Karikatur ein, die mehrere Jahre nach der erfolgreichen Revolution in Kuba irgendwo abgedruckt wurde (Berliner Extradienst?):
Ein Papagei sitzt auf seiner Stange und reißt Jahreskalender - Blätter ab, jeweils mit der Überschrift:
Die Revolution in Kuba wird das erste Jahr nicht überleben...
Die Revolution in Kuba wird das 2.Jahr nicht...das 3.Jahr nicht...usw. und der Papagei wischte sich mit dem jeweilig abgerissenen Blatt sein Hinterteil.

Im Januar 2016 beging Kuba den 57. Jahrestag der Revolution!
Es existiert schon lange kein West-Berlin und keine Zeitung Telegraf mehr. Aber jüngst machte sich die Berliner Zeitung Sorgen um Kuba: Auf der Karibikinsel läute, so hieß es da in einem Bericht vom 2. Februar (übrigens dem Murmeltiertag), »längst das Totenglöcklein der Revolution«.
Manche können eben Dinge hören, die sie schon immer hören wollten...

Die West-Berliner Zeitung Telegraf
23.03.1996 - erschien die erste Ausgabe der sozialdemokratischen Zeitung "Telegraf"
Die letzte Veröffentlichung erfolgte am Freitag den 30. Juni 1972 mit Nr. 146, 27. Jahrgang zum Preis von 30 Pfennig mit der Titelüberschrift „Aus! Zum Schweigen verurteilt“.
 

WAHLSYSTEM AUF KUBA
Die 1975 mittels Referendum angenommene und 1992 ebenfalls durch Volksentscheid abgeänderte Verfassung der Republik Kuba schreibt die Grundlagen fest, auf die sich die Funktionen der staatlichen Organe und die Wahlmethode aufbauen. Unter Abschnitt IX, Artikel 68, ist festgelegt, dass sich die Organe des Staates durch Wahl bestimmt und erneuerungsfähig integrieren und ihre Aktivität entfalten, dass die Volksmassen die Arbeit der staatlichen Organe, der Abgeordneten, der Delegierten und Staatsangestellten kontrollieren, dass die Gewählten die Pflicht haben, Rechenschaft über ihre Arbeit abzulegen und jederzeit von ihren Ämtern abberufen werden können.

In Abschnitt X ist definiert, dass die Nationalversammlung der Volksmacht das höchste Organ der Staatsmacht und das einzige Organ mit verfassunggebender und legislativer Gewalt ist.
Sie setzt sich zusammen aus Abgeordneten, die in freier, direkter und geheimer Wahl entsprechend dem vom Gesetz bestimmten Verhältnis gewählt wurden. Die Abgeordneten werden für einen Zeitraum von fünf Jahren gewählt, geniessen Immunität und bekommen das gleiche Gehalt oder den gleichen Lohn wie an ihrer Arbeitsstelle. Sie wählen unter sich den Präsidenten, den Vizepräsidenten und den Sekretär als einzige profesionelle parlamentarische Ämter.

Der Abschnitt XII legt fest, dass die örtlichen Organe der Volksmacht sich innerhalb der politisch- administrativen Aufteilung des nationalen Territoriums konstituieren. Sie werden von der höchsten Staatsgewalt in die staatlichen Funktionen (Provinz und Gemeindebezirk) eingesetzt. Bei der Ausübung dieser Funktionen stützen sie sich auf die Volksräte und auf die Initiative und Mitarbeit der Bevölkerung in Koordinierung mit den Massen- und gesellschaftlichen Organisationen.

Gundgebung Gemäss Artikel 104 konstituieren sich die Volksräte in Städten, Ortschaften, Stadtteilen, Dörfern und ländlichen Gebieten. Gleichzeitig sind sie die Vertreter der Organe der Volksmacht auf Gemeindebezirkks- Provinz- und nationaler Ebene. Ihre Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit angenommen.

Unter Abschnitt XIV, Artikel 131, ist das Wahlsystem definiert:
„Alle rechtsfähigen Bürger haben das Recht, direkt oder über ihre gewählten Vertreter in den Organen der Volksmacht an der Führung des Staates teilzunehmen. Alle Kubaner, Männer und Frauen ab dem 16. Lebensjahr, haben das Recht zu wählen. Ausgenommen hiervon sind geistig Behinderte und Personen, denen wegen begangenerVerbrechen das Wahlrecht gesetzlich aberkannt wurde. Um gewählt zu werden, muss ein Abgeordneter oder Delegierter über die Hälfte der im jeweiligen Wahlbezirk abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen.

In Kuba ist die Abstimmung frei, gleich, geheim und direkt. Die Wahlvorschläge kommen direkt von der Basis.Es ist ein Recht, das auch als Bürgerpflicht -jedoch nicht als eine juristische Pflicht, für deren Nichteinhaltung man belangt wird- angesehen werden kann.

Für die Wahlen ist keine Eintragung der Wähler erforderlich. Das stellt eine grosse Herausforderung an unsere Demokratie dar, denn bei Wahlen in anderen Ländern werden nur die Stimmen derjenigen gezählt, die sich als Wähler ins Wahlregister eintragen liessen. Nicht berücksichtigt werden daher all jene, die sich –obwohl sie die Voraussetzungen für die Abstimmung erfüllen- nicht bei den Stellen zur Registratur der potentiellen Wähler eingeschrieben haben.

Bei den letzten Wahlen übten insgesamt 8 178 708 Wähler ihr Wahlrecht aus, d. h. 96,66 %  der Bevölkerung. Damit lag das Wahlergebnis höher als 2002 mit 95,75 %.

Die Anzahl der an den Wahlen beteiligten Bürger überstieg die Anzahl der Wähler von 2002 um 180 647.

Die höhere Qualität der Wahlen kam darin zum Ausdruck, dass über 90% der Wähler ihre Stimme für die nominierten Kandidaten abgaben. Ein Teil der übrigen Wählerschaft konnte nicht wählen, weil die Personen sich nicht an ihrem Wohnort,  d .h. nicht in ihrem Wahlbezirk, befanden. Hinzu kommen jene, die den Wahlzettel irrtümlicherweise ungültig machten, weil sie für mehr als einen Kandidaten stimmten sowie jene, die nicht wählten, weil die aufgestellten Kandidaten nicht ihren Vorstellungen entsprachen.

Nur 2,64 % der abgegebenen Wahlzettel waren nicht ausgefüllt und nur 2,46 % waren ungültig gemacht worden. Dieser Anteil  war im Vergleich zu den Wahlergebnissen von 2002 geringer.
Wahlzettel    2002 / 2005
Nicht ausgefüllt  2,78 % / 2,64 %
Ungültig gemacht   2,54 % / 2,46 %

Wahlsystem in Kuba
Die letzten Versammlungen der Volksmacht konstituierten sich am 15.05.2005 auf Festveranstaltungen in den 169 Gemeindebezirken des Landes als Höhepunkt der Wahlen der Delegierten für diese Regierungsebene. Die vom 17. bis 24. April 2005 gewählten 15 112 Delegierten übernahmen –nachdem sie den Eid geleistet hatten- ihre Ämter, um eine neue Mandatsperiode von zweieinhalb Jahren einzuleiten.

Von diesen Delegierten sind 4 000 Frauen, d. h. 26,47 %, und  2 847 Jugendliche, d. h. 18,84 %. Über 82 %  haben einen Universitätsabschluss oder die Mittlere Reife und 51,99 % sind erneut bestätigte Delegierte für ein zweites Mandat.
Entnommen: NETZWERK CUBA - informationsbüro e. V.  http://www.menschenrechte-auf-kuba.de

FRAUENRECHTE  IN  KUBA
Kuba war das erste Land, das die Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frauen unterzeichnete und das zweite, das sie ratifizierte.

Die kubanischen Frauen bekommen das gleiche Gehalt wie die Männer.
Es herrscht das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Garantiert wird den Frauen die Ausübung der sexuellen und reproduktiven Rechte einschliesslich der freien und verantwortungsbewussten Entscheidung über ihre Fruchtbarkeit. Der Schwangerschaftsabbruch ist eine kostenlose gesundheitliche Leistung.

Mutterschaftsurlaub erstreckt sich auf 1 Jahr und bietet die Möglichkeit, das dieser nach Beendigung der Stillzeit vom Vater oder der Mutter genommen werden kann.

GESUNDHEITSINDIKATOREN:
Müttersterblichkeit: 33,9 / 100 000 Lebendgeborene
Kindersterblichkeit: 5,8 / 1 000 – damit steht Kuba in Amerika an zweiter Stelle nach Kanada.

»Die Revolution ist stark, das Volk ist einig«
Über die Weiterentwicklung des Sozialismus in Kuba und zum Verhältnis zu den USA
Alpidio Alonso Grau  https://www.jungewelt.de/beilage/art/279233

¿En Cuba no hay elecciones?  https://www.youtube.com/watch?v=_AOiO-kSeLA

Gipfel der Celac für Ernährungssouveränität und gegen US-Blockade gegen Kuba
Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien betont. Bündnis entsendet Kommission nach Haiti. Forderung nach Ende der US-Blockade gegen Kuba
Von Kerstin Sack amerika21
Celac-Gipfel 2016Quito.
Die Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischen Staaten (Celac) war zu ihrem vierten Gipfeltreffen in Ecuador zusammengekommen.

Einig waren sich die 33 Regierungsvertreter, dass die Bekämpfung des Hungers oberste Priorität hat. Dieses Anliegen wurde durch einen Sonder- beschluss über ein Programm zur Sicherung der Ernährungssouveränität, zur Bekämpfung der Unterernährung und des Hungers bekräftigt. Zur Erreichung der Ziele sollen die kleinbäuerliche und die nachhaltige Landwirtschaft besonders unterstützt werden. Verluste von Lebensmitteln sollen in regionaler Zusammenarbeit verhindert werden. Ein Netz öffentlicher Institutionen soll die Vermarktung und Zulieferung absichern. Dieses Programm ist auch ein Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Regionalbündnis.

Die Diskussionen beim Gipfel standen unter dem Eindruck der wirtschaftlichen Probleme, vor allem der erdölfördernden Länder, in der Region. Ecuadors Präsident Rafael Correa erklärte, dass auch in diesen schwierigen Zeiten die soziale Ungleichheit bekämpft werden müsse. Er sehe, dass es in einigen Ländern Wachstum gebe, aber keine Reduzierung der Armut, während andere mit weniger Wachstum mehr erreicht hätten. Für ihn sei deshalb vor allem die Verteilung des Reichtums die zentrale Frage.

Das Abschlussdokument des Celac-Gipfels mit 24 Punkten nennt zahlreiche Forderungen, unter anderem die Aufhebung der US-Blockade gegen Kuba und die Rückgabe der US-amerikanischen Militärbasis Guantánamo an den sozialistischen Karibikstaat...
Die vollständige Meldung des Lateinamerika-Portals amerika21 finden Sie
hier: https://amerika21.de/2016/01/141891/celac-gipfel-ecuador

Antwort von der EU
auf den Brief von mehr als 20 europäischen Solidaritätsgruppen an die EU zwecks Abschaffung des "Gemeinsamen Standpunktes".
http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/01/Brief-auf-deutsch.pdf
http://www.cubainformacion.tv/

MOTTO IN KUBA “WIR WERDEN SEIN WIE CHE”
Wir werden sein wie Che

Aufruf zur Krötenwanderung
ING-Diba: Bank sperrt Überweisung mit Verwendungszweck „Kuba“
https://www.test.de/ING-Diba-Bank-sperrt-Ueberweisung-mit-Verwendungszweck-Kuba-4963753-0/
Es existieren doch genügend andere Banken - Also Kontenwechsel, weg von ING-Diba:
Er, Sie, Es und Du! Schluß mit DibaDu!

Kubanische Migranten in den USA als »politische Flüchtlinge« begrüSSt
Die ersten der rund 8.000 in Mittelamerika gestrandeten Migranten aus Kuba sind am Wochenende in Miami eingetroffen. Das berichtete die spanische Nachrichtenagentur EFE. Nach einer zweimonatigen Odyssee durch mehrere lateinamerikanische Länder war eine aus zwölf Personen bestehende Vorhut bereits Donnerstagnacht mit dem Flugzeug in der mexikanischen Grenzstadt Nuevo Laredo gelandet. Am Freitag kamen die nächsten 47 per Bus nach.
So geht’s: »Ich bin Kubaner und bitte um politisches Asyl.« Dieser Satz reicht, um in »God’s own country« ohne weitere Prüfung den Status eines politischen Flüchtlings zu erhalten. In Laredo wartete bereits eine Transportfirma mit dem Namen »La Cubaníssima«, um die US-Neubürger in spe für 300 Dollar pro Person mit Bussen ins knapp 2.500 Kilometer entfernte Miami zu bringen.

Grund für die privilegierte Abfertigung, von der andere Einwanderer nicht zu träumen wagen, ist der im November 1966 verabschiedete »Cuban Adjustment Act« (CAA). Nach diesem in der Welt einzigartigen Spezialgesetz, mit dem das Land personell ausgeblutet werden soll, erhalten kubanische Migranten, die auf dem Landweg in die USA kommen, automatisch ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht und zahlreiche weitere Privilegien. Auf hoher See aufgegriffene werden dagegen abgewiesen. Wie die französische Agentur AFP meldete, hatte die US-Küstenwache am Donnerstag 169 Menschen, die auf Flößen Richtung Florida unterwegs waren, aus dem Meer gefischt und sofort nach Kuba zurückgebracht.

Erinnerung an Kuba's solidarische Unterstützung für Angola
Januar 1976 - Als Kuba die Invasionstruppen des südafrikanischen Apartheidstaates in Angola besiegte
https://deutsch.rt.com/international/36292-januar-1976-als-kuba-invasionstruppen/

Cuba kompakt: 1. Ausgabe 2016
15. Januar 2016, Ausgabe 134, Jahrgang 12, Herausgeber: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Köln
http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2016/01/cuba-kompakt-1-ausgabe-2016/

Festnahmen bei Protesten von Systemgegnern in Kuba
In Havanna gab es einen Aufruf der "Damen in Weiß" zu Protesten anläßlich des Tages der Menschenrechte. Lediglich vier Frauen und ein Mann folgten dem Aufruf zu der nicht angemeldeten Demo. – Was sich mit der Zahl der kurzzeitigen Festnahmen, die in unseren Medien Verbreitung fanden deckt.

Regierungsgegner haben Losungen wie "Es leben die Menschenrechte" oder "Freiheit für das kubanische Volk" gerufen. Die überwiegende Mehrheit der Kubaner wissen das die "weissen Damen" und andere Gruppen von USA & EU finanziert werden. Der Ausdruck "Gusanos", was im Schlamm kriechende Würmer bezeichnet, ist für Mitstreiter dieser Gruppierungen weit verbreitet. Bei ihren spärlich gewordenen öffentlichen Auftritten, werden sie meist sofort von Passanten gestellt, als  US-"Söldner" bezeichnet & teils angespuckt. Oft muß die Polizei sie zum Eigenen Schutz  abführen und in Gewahrsam nehmen, natürlich incl. Erkennungsdienstlicher Behandlung.

Schon 2014 schrieb die New York Times, Politische Initiativen gegen die sozialistische Regierung in Kuba seien "weitgehend kontraproduktiv gewesen" über die unterstützten Organisationen: "Die Fonds sind ein Magnet für Scharlatane und Schwindler geworden."

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Kuba, Der unbekannte, weltberühmte Dissident Blogeintrag von Harald Neuber:
https://amerika21.de/blog/2012/01/47307/kuba-medien-dissident
Kuba, Toter Gefangener war kein Dissident und nicht im Hungerstreik von Harald Neuber:
https://amerika21.de/meldung/2012/01/45645/kuba-dissident-kampagne
USAID entschädigt Auftragnehmer Alan Gross von Edgar Göll:
https://amerika21.de/2014/12/110249/usaid-zahlt-kompensation 
 

Kuba auf dem Weg zu weiterer Konsolidierung
Die Karibikinsel erzielt außenpolitische Erfolge und zählt zu den stabilsten Ländern der Region
Das außenpolitisch bedeutendste Ereignis für die sozialistische Karibikinsel im vergangenen Jahr war die Wiederaufnahme der am 3. Januar 1961 einseitig von den USA abgebrochenen diplomatischen Beziehungen. Den feierlichen Botschaftseröffnungen in Washington am 20. Juli und in Havanna am 14. August war am 1. Juni die Streichung Kubas von der US-Liste der den Terrorismus fördernden Staaten vorausgegangen. Danach lockerte Washington zwar einige Handels- und Reiseeinschränkungen, doch die Mehrzahl der Sanktionen blieb unverändert in Kraft.
Während 2014 noch 245 Betriebe rote Zahlen schrieben, wurde die Zahl der Einheiten, die Verluste machten, im ersten Halbjahr 2015 auf 64 reduziert. Wie erwartet lieferten die Sonderwirtschaftszone und der Containerhafen Mariel positive Ergebnisse. Nachdem Anfang des Jahres erst wenige Verträge unterzeichnet worden waren, lagen den Behörden zum Jahresende mehrere Dutzend in- und ausländische Anträge für Investitionen zur Genehmigung vor.

Die Wachstumsprognose für 2016 fällt im Vergleich zu den Zahlen des vergangenen Jahres mit nur zwei Prozent bescheiden aus. Der kubanische Politiker und Wirtschaftswissenschaftler, erklärte auf der letzten Parlamentssitzung im Dezember, es müsste die Produktion gesteigert und die Importe gesenkt werden. »Alles, was wir in Kuba produzieren können, sollten wir auch hier herstellen«, sagte Murillo.
Der Staat wird in den kommenden Jahren vor allem in Bereichen wie der Biotechnologie, dem Tourismus, der Landwirtschaft und dem Energiesektor investieren. Geplant sind unter anderem 13 Windparks, 75 kleine Wasserkraftwerke, zahlreiche Fotovoltaikparks und 19 Biomasseanlagen in der Zuckerindustrie. Die Chance zur Akquise der dazu notwendigen Milliardeninvestitionen ist nach Umschuldungsabkommen mit Russland, China, Mexiko, Japan und im Dezember mit 14 Gläubigerstaaten des Pariser Clubs gestiegen. Havannas Unterhändler erreichten, dass die Gläubiger auf den größten Teil der Schulden verzichten und die Restverbindlichkeiten teilweise wieder in Kuba investiert werden.
Schon im Juli 2015 waren zunächst 35 öffentliche W-Lan-Hotspots eingerichtet worden, im Jahr 2016 sollen 80 neue dazukommen. Die Zahl der von der staatlichen Telefongesellschaft ETECSA betriebenen Internetcafés stieg 2015 von 155 auf 339, der Preis für eine Stunde Nutzung wurde von 4,50 CUC (zirka vier Euro) auf zwei CUC gesenkt. Stück für Stück überwindet Kuba aus eigener Kraft die Behinderungen durch die US-Blockade und holt auf.
Seit 1966 versuchen die USA mit dem »Cuban Adjustment Act« (CAA), ein Gesetz, das Kubanern auch bei »illegaler Einreise« ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht und andere Privilegien in den USA garantiert, kubanische Bürger zum Verlassen ihres Landes zu bewegen. Für Havanna sind der CAA ebenso wie ein anderes Programm, mit dem medizinisches Personal bei Auslandseinsätzen zur Desertion in die USA angestiftet wird, Relikte des Kalten Krieges. Der wird unvermindert weitergeführt. Denn trotz angeblicher Entspannung wird Washington 2016 das Millionen US-Dollar umfassende Budget für subversive Aktivitäten zur Destabilisierung Kubas aufstocken.
Die von den USA gesponsorte Contraoffensive in Argentinien, Venezuela und Brasilien gefährdet den Integrationsprozess der lateinamerikanischen Länder und ist somit auch für Kuba eine Bedrohung. Kooperationen im Gesundheits- und Erdölsektor stehen ebenso auf der Abschussliste der Rechten wie das Regionalbündnis ALBA und dessen Projekte.

USA  SENDEN HÖLLENFEUER NACH KUBA
Heikle Fracht: Amerikanische "Hellfire"-Rakete versehentlich nach Kuba geliefert
Ups, falscher Adressat: Das US-Militär vermisst eine seiner "Hellfire"-Raketen, mit denen Kampfdrohnen bestückt werden. Beim Versand von Europa nach Amerika ist etwas schiefgelaufen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/hellfire-rakete-versehentlich-nach-kuba-verschickt-a-1071026.html

Kuba / Eine Insel im WLAN Rausch
Ein Internetzugang im eigenen Zuhause ist für die meisten Kubaner weiter eine Utopie, was ursächlich auch damit zusammenhängt das nur wenige Familien über einen Telefonanschluß verfügen. Die kubaner sind untereinander sehr solidarisch, ein Telefonbesitzer ist für viele Nachbarn so etwas wie eine Nachrichtententrale im Kiez. Den Nachbarn werden Nachrichten von Verwandten und Bekannten übermittelt, bei wichtigen Sachen werden sie an das Telefon gerufen, sie dürfen es auch wie ich erlebte mitbenutzen. Kuba ist auf dem Sektor absolutes Entwicklungsland aber die Menschen haben sich arrangiert. Die Kubaner haben ein für Deutsche Verhältnisse, das schlampige US-Systen der Telefoleitungen geerbt. Auf den selben Tragmasten aus Holz befindet sich oben das Stromversorgungsnetz und darunter die 2 Drähte für Telefonverbindungen. Nach Daumenpeilung-Schätzung wird noch etwa 85% der Insel so versorgt. Ein Internet DSL-Anschluß ist darüber nicht realisierbar.
Von Regierungsseite waren zunächst so etwas ähnliches wie unsere "Internet-Caffees eingerichtet worden. Mit der Verbreitung von Labtops gab es dann eine weitere Möglichkeit, der Telefonmisere zu entkommen. Öffentlich hat  die Regierung im Juli 2015 zunächst 35 öffentliche WLAN-Spots eingerichtet.  Seitdem sind um die Spots, die entsprechenden Straßen und Parks fast rund um die Uhr dicht bevölkert.
Die Regierung kündigt einen weiteren Ausbau der WLAN-Spots-Zugänge an.

Die NÄCHsten 4 Teile vom ZDF-Info über das Mysterium Kuba
Filme Mysterium Kuba 5-6-7-8
Weitere Sendetermine ===> http://www.fernsehserien.de/geheimes-kuba/sendetermine/zdfinfo


Folge 5: Geheimes Kuba – Schweinebucht und neue Liebe

Während ihres Kampfes gegen das Batista-Regime verkündeten Fidel Castro und seine Kampfgenossen immer wieder, dass ihr Ziel die Wiederherstellung der Verfassung von 1940 sei. Doch als sie an der Macht waren,  konnte zunächst nichts dergleichen geschehen. Tausende ehemaliger Anhänger des Batista-Regimes sowie Mitglieder seines Regimes wurden gleich in der ersten Zeit nach der Revolution von  der wütenden Bevölkerung, gestellt, verprügelt, gefoltert und und teils sofort umgebracht, wenn sie nicht sagen konnten oder wollten wo ihre Verwandten geblieben waren. Da half auch ein gutes Beispiel eines der Revolutionäre nicht, der sagte, ja die Gorillaköpfe in der Präsidenten Allee runter schießen ist OK, aber Menschen abschlachten wie die Batistas, das wollen wir doch nicht. Die Revolutionsregierung mußte dazu übergehen Haufenweise Ex-Batistabeamte und sonstige Mitläufer zunächst erst mal ein zu sperren. Die Jahre lang von den Typen drangsalierten Menschen wollten Rache, Kommandos der Revolution mussten viele Tausend zum eigenen Schutz einsperren...
Die US-Regierung unter dem Machthaber Eisenhower unterstützte Castro zunächst als neuen kubanischen Präsidenten, ließ ihn jedoch sehr schnell wieder fallen. Die Feindschaft zwischen beiden Ländern verstärkte sich noch, als Castro bei seiner USA-Reise, seiner ersten offiziellen Auslandsreise überhaupt, nicht vom US- Machthaber Eisenhower persönlich, sondern lediglich vom Vize - Richard Nixon empfangen wurde.
Am 3. Januar 1963 brachen die USA sämtliche diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Kuba ab.

Folge 6: Geheimes Kuba – Rubel und Raketen

Bevor Fidel Castro an die Macht kam, hatte er immer betont, er sei kein Kommunist. Als er an der Macht war, sah er sich durch die USA immer stärker isoliert – und brauchte neue Verbündete. Die Sowjetunion war sofort bereit, ein Regime zu unterstützen, das so nah dran war am großen Feind Amerika. Sie gaben Kuba Militärhilfe, unterstützten das Land aber auch durch den Aufbau von Handelsbeziehungen. Und schon bald hielt die Kubakrise die Welt in Atem.

Um einen Trumpf gegen künftige Invasion - Versuche der USA, wie die Invasion der USA in der Schweinebucht in der Hand zu haben, erlaubte Castro der Sowjetunion, Atomwaffen auf Kuba zu stationieren. Denn seinerzeit hatte sich in New-York schon eine kubanische Revolutionsregierung proklamiert und ausgerufen. Zum Glück für die Kubaner konnten sie Kennedys Invasionsversuch innerhalb weniger Stunden zerschlagen. Als die USA über ihre Luftaufklärung von den Atomwaffen erfuhren, forderte das Militär eine sofortige, großangelegte Invasion Kubas. Dies hätte jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit den Ausbruch eines Atomkriegs zur Folge gehabt.

Um dies zu verhindern, ordnete US-Machthaber Kennedy stattdessen eine Seeblockade Kubas durch die US- Marine an. Nach unbestätigten Meldungen westlicher Medien soll Fidel Castro  den sowjetischen Präsidenten Nikita Chruschtschow daraufhin aufgefordert haben, die Raketen abzuschießen und die USA anzugreifen, bzw.damit zu drohen. Doch Chruschtschow beschloss stattdessen, die Raketen abzuziehen, angeblich gegen die Versicherung der USA Invasionen gegen Kuba in Zukunft zu unterlassen. .

Folge 7: Geheimes Kuba: Militärmacht und Drogensumpf

Über 1,2 Millionen Kubaner, zehn Prozent der Gesamtbevölkerung, flohen unter Castros Regime aus dem Land. Viele flohen in kleinen, nicht seetauglichen Booten und suchen Zuflucht in den USA. Schätzungen besagen das bis zu 60.000 Menschen  auf der Flucht starben. Die Repressionen für Gegner der Revolution waren hart. Die Gefängnisse die Castros Revolutionäre vom Batista-Mafia Regime übernommen und zunächst leerten waren bald wieder mit etwa 20 000 inhaftierten Kubaner gefüllt. Durch das US-Embargo erlebte das kubanische  Volk eine erbarmungslose Hungersnot.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1989 war Kuba auf sich allein gestellt. Die Rettung für das kubanische Volk und für Castro lag in dem Entschluss, das Land für den internationalen Tourismus zu öffnen. Seither stellt der Zufluss internationaler Devisen ein beständiges Einkommen für das Land dar und hat zu einer merklichen Verbesserung der Lebenssituation geführt.

8. Geheimes Kuba: Staatswillkür und ferne Hoffnung

Fidel Castro beherrschte Kuba uneingeschränkt bis 2006. Wegen seines immer schlechteren Gesundheitszustandes war er gezwungen, sich aus den Regierungsgeschäften zurückzuziehen. Er gab immer mehr Macht an seinen Bruder Raúl Castro ab. 2008 trat er endgültig zurück und erklärte Raúl zu seinem Nachfolger im Amt. Die schrittweise Öffnung des Landes, die bereits mit dem internationalen Tourismus begonnen hatte, wurde unter Raúl Castro fortgesetzt.

Raúl Castro selbst hat bereits angekündigt, dass auch er 2018 von seinem Amt als Präsident zurücktreten wolle, um den Weg für einen Machtwechsel frei zu machen. Die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu den USA und die Tatsache, dass sich die Ära Fidel Castro angesichts seines schlechten Gesundheitszustandes ihrem Ende entgegen neigt, deuten in jedem Fall darauf hin, dass sich die Situation Kubas in den nächsten Jahren grundlegend ändern wird.


Geheimes Kuba - in etwa die Folgen von 1-4
Von Kolumbus zu Ché und Castro - die ganze Geschichte Kubas: Alterseinstufung: ohne Altersbeschränkung Format: DVD  2-Discs Version  EUR 20,99 bei: Amazon


Eine ausführliche Beschreibung zum Mysterium Kuba aus der jw hier:

Peter Steiniger
Presented by The Company

Mysterium Kuba: In einer achtteiligen Dokuserie möchte
ZDF info die Geschichte des karibischen Inselstaats enträtseln

Kuba ist angesagt. Kuba polarisiert. Kuba wirft Fragen auf. In Kuba ist alles ganz geheim. Das ändert sich nun. Aus umfangreichem Filmmaterial und Interviews mit zahlreichen Zeitzeugen und Experten entstand eine achtteilige dokumentarische Serie für ZDF info, France Télévision und TV3 Catalunya unter dem deutschen Titel »Geheimes Kuba«. Sie soll das vielleicht größte Rätsel des Castro-Reichs lösen: Wieso konnte die aus der Revolution 1959 hervorgegangene Ordnung trotz aller Bemühungen ihrer Feinde nicht besiegt werden, »obwohl alle wissen, dass Kommunismus böse ist«, wie ihr russischer Koproduzent Igor Prokopenko meint. Liegt es an zu viel Sonne?

Das Credo, mit welchem an den komplexen Stoff herangegangen wurde, nennt ZDF-Programmleiter Christian Deick auf der Pressevorführung vor wenigen Tagen im Spy Museum Berlin am Leipziger Platz: »Wir bemühen uns schon um einen ausgewogenen Blick. Jede Seite kommt zu Wort.« Die Serie sei »aber schon vom Standpunkt der Demokratie und der Freiheit aus konzipiert« worden. Gerade zur jüngere Geschichte Kubas gebe es ja sehr unterschiedliche, kontroverse Sichtweisen. Ob jemand als Freiheitskämpfer oder Terrorist gelte, sei eben immer eine Frage des Standpunktes. Deick verwahrt sich daher gegen eine »Diffamierung« der Zeitzeugen, die sich nach Berlin bemüht haben und nun hier auf dem Podium sitzen. Eine kleine Galerie von Galgenvögeln ist da aufgereiht: Juan Antonio Rodríguez Menier, ein Überläufer aus dem kubanischen Geheimdienst, der exilierte Exrevolutionär Dariel »Benigno« Alarcón Ramirez und als Krönung der Möchtegern-Fidel-Attentäter Félix Rodríguez. Der alte CIA-Mann war bei etlichen verdeckten Operationen der »Company« gegen Kuba und alles Linke in Lateinamerika kriminell aktiv. Dass sich kubanische Offizielle von einem so bestückten Podium schon aus Gründen der moralischen Hygiene fernhalten müssen, dürfte den Veranstaltern vorher klar gewesen sein. Rodríguez spricht druckreif, der Text sitzt seit langem. Er erzählt seine Lieblingsfabel. Wie er damals dabei war, als Ché Guevara in Bolivien gefangengenommen wurde. Vom ritterlichen Vier-Augen-Gespräch unter Andersdenkenden. Dass die US-Regierung das Leben des Argentiniers schonen wollte. Dass dessen Exekution allein eine Entscheidung der bolivianischen Regierung gewesen sei, die keinen öffentlichen Prozess und damit verbundene Proteste wollte. Seine Story war so schon oft zu lesen. Etwas Gutes findet er doch an Fidels Kuba: Die Milliarden, welche die Sowjetunion in Kuba stecken musste, hätten zu ihrem wirtschaftlichen Ausbluten beigetragen. So ist das, wenn man mit Orangen handelt. Die wirklichen Mörder und Folterer sitzen für Rodríguez natürlich in Havanna. Wer ihn kritisiert, ist sicher von der kubanischen Regierung geschickt. Paranoia gehört eben zum Berufsbild solcher Kämpfer für Demokratie und Freiheit.

Ebenfalls eine gute Sache ist die Gerechtigkeit. Deshalb sei gesagt, dass die vier Teile der ersten Staffel die »multiperspektivische Darstellung«, die »Geheimes Kuba«-Produzent Gunnar Dedio mit seiner Firma LOOKS umsetzen wollte, auf informative Art gelungen ist. Und das, obwohl der DDR-geschädigt ist: »Ich kenne also durchaus ein System, in dem es nicht möglich war, verschiedene Meinungen zu sagen.« Auch Freunde Kubas, echte Experten und ganz echte alte Revolutionäre kommen zu Wort. Die Reise in die Geschichte führt von Columbus bis zum Sieg Fidels. Zwischendurch ist noch die Mafia am Abzug. Wichtig für das Verständnis des Landes ist auch der Teil der Vorgeschichte, der sich mit der Batista-Diktatur und seiner Rolle als »Hure der USA« beschäftigt. Und, revolutionäre Romantiker aufgepasst: Es gibt einiges zu lernen bei Fidel über die Kunst der Improvisation und den Nutzen einer guten PR für den Kampf.

Die ersten Teile berühren eher kalte Eisen. Für die folgenden bleiben noch genug Gelegenheiten, sich die Finger zu verbrennen. Die ARD hat es vor gut zehn Jahren vorgemacht, als sie gegen Kuba in den Kalten Krieg zog und US-Präsident John F. Kennedy durch Fidel Castro ermorden ließ.
Das was ZDF info nicht aufdeckt:
Das Geheimnis der Langlebigkeit des kubanischen Sozialismus liegt im Rum. Denn der heißt in Havanna und Santiago nicht Bacardi. Aus: https://www.jungewelt.de/2015/12-11/050.php

Kuba und USA als Systemfrage:
Annäherungsversuche ungleicher Nachbarn

von Edgar Cöll
http://www.netzwerk-cuba.de/tl_files/Bilder/US-Kuba%20spw2015-11%20GOeLL.pdf

Frei Betto: Wirtschaftsdiktatur | Netzwerk Kuba Österreich
https://redcuba.wordpress.com/2012/02/19/frei-betto-wirtschaftsdiktatur/
Frei Betto: Wirtschaftsdiktatur ... Wirtschaftswachstum auf einem Planeten mit unendlichen Ressourcen geben … ... immer bittere Medizin zu schlucken, wie z.B. die Demokratie abzuschaffen und die Stimme des ... Warum wird kein Fortschritt erzielt? ... Plan für Abkommen zwischen EU und Kuba in "Aktuell".
 

Comité en Solidaridad con Cuba y Venezuela
Venezuela’s Revolution is under attack—
A Call for International Solidarity with Venezuela!

We urge activists to organize support rallies from Dec. 4 to Dec. 6 to defend the Bolivarian Revolution and the constitutionally elected government of President Nicolás Maduro, and to demand an end to U.S. government and media destabilization campaigns. Events are currently being planned for San Francisco, Los Angeles, New York City, and more; details to follow.

Haga una donación
Por favor, haga una donación al Comité en Solidaridad con Cuba y Venezuela. Su contribución será una gran ayuda. Mit meinem dürftigen Hilfsenglisch habe ich das Folgende rausgefunden:
Wer PayPal nutzt kann eine Summe anklicken und dann "die Summe im Warenkorb bezahlen hier
 http://cuba-venezuela.org/index.php/es/donar/

We Say: U.S. Hands Off Venezuela!
Here is a flyer you can download:
http://cuba-venezuela.org/wp-content/uploads/2015/09/Venezuela-SF-10-2015.pdf
Comité en Solidaridad con Cuba y Venezuela |Skype: 415-821-6545
info@cuba-venezuela.org | cuba-venezuela.org

USA bleiben stur
UN-Vollversammlung spricht sich deutlich für Ende der Blockade gegen Kuba aus. Washington ist isoliert

Die UN-Vollversammlung hat jetzt fast einstimmig die Beendigung der US-Blockade gefordert. Die von Havanna eingebrachte Resolution wurde von 191 der 193 Mitgliedsstaaten unterstützt. Lediglich die USA selbst und Israel stimmten, wie seit Jahren, als einzige dagegen. Mikronesien, Palau und die Marshallinseln, die sich im Vorjahr noch der Stimme enthalten hatten, votierten diesmal für die von Havanna vorgelegte Resolution. Als das Rekordergebnis auf der Anzeigentafel erschien, wurde es mit stehenden Ovationen bejubelt. Zahlreiche Diplomaten hatten sich erhoben, um die Vertreter Kubas zu beglückwünschen und sie zu umarmen. Havannas bisher größter Erfolg in der Generalversammlung der Vereinten Nationen ist weltweit begrüßt worden. »Ein weiterer Sieg für unser Amerika«, schrieb Venezuelas Präsident Nicolás Maduro per Twitter aus Caracas. Auch andere Präsidenten und Regierungen gratulierten. Zugleich hagelte es Kritik an den USA. Die von Washington seit 53 Jahren gegenüber Kuba aufrechterhaltenen Sanktionen seien »Relikte der Vergangenheit und des Kalten Krieges«, kritisierte der russische UN-Vertreter Witali Tschurkin.

Havannas Außenminister Bruno Rodríguez bezeichnete die Gegenstimme der USA auf einer Pressekonferenz in New York am Dienstag nachmittag (Ortszeit) als »enttäuschend«. Er spielte damit auf zuvor verbreitete Agenturmeldungen an, denen zufolge in Kreisen der Obama-Administration auch die Möglichkeit einer Enthaltung diskutiert worden war. Diese Geste war schließlich aber wieder verworfen worden. Trotzdem erwarte er, dass Regierung und Kongress der Vereinigten Staaten noch vor dem Herbst nächsten Jahres ernsthafte Schritte zur Beendigung der Blockade einleiteten, erklärte Rodríguez gegenüber den Medienvertretern. Wie im Resolutionstext beschrieben, sei auch er persönlich vom guten Willen Barack Obamas überzeugt, die »ineffiziente, grausame und ungerechte Politik« der Blockade zu überwinden. Ein Urteil könne man sich aber nur über das bilden, was tatsächlich gemacht wird. Und die Handlungen zeigten, »dass es seit dem 17. Dezember 2014, als die Präsidenten Barack Obama und Raúl Castro eine Annäherung beider Länder ankündigten, keine substantiellen Veränderungen in der Anwendung der Blockade gegeben hat«. Im Gegensatz zu vielen Absichtserklärungen werde die Blockade weiterhin vollständig und komplett angewendet.

In seiner Rede hatte Rodríguez bereits am Vormittag kritisiert, dass die zweitgrößte französische Bank, Crédit Agricole, erst vor einer Woche wegen ihrer Geschäftsbeziehungen zu Kuba eine Strafe von mehr als
1,1 Milliarden US-Dollar (eine Milliarde Euro) anerkennen musste. In diesem und im vergangenen Jahr hatten mehrere Geldinstitute Rekordstrafen zahlen müssen, gegen die Deutsche Bank wird derzeit ermittelt. Die Aktionen der US-Finanzbehörde treiben den Risikoaufschlag der Kreditinstitute für Geschäfte mit Kuba um ein Vielfaches in die Höhe, was der Wirtschaft des Landes, wie es die Blockade beabsichtigt, weitere schwere Schäden zufügt.

Rodríguez bekräftigte das Interesse seiner Regierung an einer Normalisierung der Beziehungen zur Regierung der USA, wies aber zugleich darauf hin, dass normale Beziehungen zwischen den beiden Ländern solange nicht möglich seien, wie die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade bestehe. Dies zu verändern sei keine Frage von Verhandlungen oder Formulierungen in einer Resolution, sondern sei einzig und allein die Entscheidung der USA. »Unser Land hat keine Blockade gegen die USA verhängt, behindert keine US- amerikanischen Unternehmen und schränkt nicht die Reisefreiheit US-amerikanischer Touristen ein«, sagte der Außenminister aus Havanna. Sein Land, hatte Rodríguez außerdem betont, werde zudem nie seine Souveränität aufgeben und niemals über sein sozialistisches System verhandeln.

Die Isolierung Washingtons wurde nicht nur durch das Votum der Weltgemeinschaft dokumentiert, sondern auch durch Beiträge der Vertreter aus Kolumbien, Paraguay und Mexiko. Länder, die gewöhnlich den Vorgaben der USA brav folgen. Am Dienstag bezeichneten jedoch die Abgesandten aller drei Regierungen die US-Blockade als »illegal« und verurteilten sie als »Verstoß gegen internationales Recht«. Die Vertreterin Nicaraguas formulierte es einfacher. Sie nannte Washingtons Blockadepolitik gegenüber Kuba schlicht »kriminell«.

 Was der Klimawandel auf Kuba anrichtet
Die Lasten des Klimawandels sind sehr ungerecht verteilt. Viele Länder haben wenig zum Anstieg der Treibhausgasemissionen beigetragen, sind aber besonders gefährdet. So stellt es der jüngste Bericht des Weltklimarates fest. Kuba gehört zur Gruppe dieser Länder und ist als Inselstaat besonders bedroht.
Von Sven Weidlich
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Was-der-Klimawandel-auf-Kuba-anrichtet;art673,1202583

Die "Selbstlose Freundschaft" der Kuba-Solidaritätsgruppen
In dem noch nicht verblaßten Abglanz der historischen Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba im vergangenen Monat wurde viel über die entscheidende Rolle von Papst Franziskus, der kanadischen Regierung, der Leitartikel in New York Times , verschiedener Politiker und deren Hilfen,
sogar von "Sperma-Diplomatie" gesprochen.  -- Von Stephen Kimber
http://www.miami5.de/informationen/presse-150105.html
 

ANGEBLICHE WEISSAGUNG DES COMMANDANTE
Ich meine, wenn das Zitat korrekt ist, war Castro damals der Meinung das wird nie passieren, denn zu der Zeit waren diese Bedingungen weder für USA noch für die römischen Katholen vorstellbar!
1973  unterzog  sich  der  Kommandant  Fidel  Castro  einer  der vielen  internationalen  Presserunden. 
Der  Kalte  Krieg  war  sehr kalt und Brian Davis, Reporter einer englischen Agentur, fragte ihn: „Wann,  glauben  Sie, werden  die  Beziehungen  zwischen  Cuba und  den  Vereinigten  Staaten  wiederhergestellt  werden,  zwei derart  voneinander  entfernte  Staaten  trotz  der  geografischen Nähe?“
Fidel Castro schaute ihn fest an und antwortete für  alle im Saal Anwesende: „Die Vereinigten Staaten werden kommen um mit uns zu reden, wenn sie einen schwarzen Präsidenten haben werden und es in der Welt einen lateinamerikanischen Papst geben wird.“ 
Castro war kein Wahrsager wie jetzt in der Welt oder in anderen Blättern suggeriert wird!
http://www.welt.de/politik/ausland/article144356848/Die-mysterioesen-Weissagungen-des-Fidel-Castro.html
http://visiondesdecuba.com/2015/06/04/fidel-castro-el-presidente-negro-y-el-papa-latinoamericano/

Fidel Castro an Tsipras: Lateinamerika und die Karibik bewundern Griechenlands Mut
https://amerika21.de/2015/07/124469/fidel-catsor-tsipras

Kuba
*KAS bietet Forum für Aktionsbündnis kubanischer Regierungsgegner
https://amerika21.de/2015/06/124000/adenauer-stiftung-opposition?pk_campaign=newsletter%26pk_kwd=weekly
 

KUBA - NATURSCHUTZ IN ZEITEN DES EMBARGOS
Im Meeresschutzgebiet Jardines de la Reina, oder “Gärten der Königin”, vor der Südwestküste Kubas, wimmelt es nur so von Fischen und Korallenarten, die in anderen Teilen der Karibik und an den Küsten Floridas fast völlig verschwunden sind. In den Gärten der Königin sind jährlich nur 1500 Besucher erlaubt.
1_4Daniel Whittle engagiert sich seit 15 Jahren für den Schutz dieser Gewässer. Er erinnert sich noch heute an seinen ersten Tauchgang in den Gärten.  “Das, was mir besonders auffiel, waren nicht nur die Farben oder die Vielfalt der Korallen, sondern wie viele Fische es dort gab”, sagte Whittle. "Richtig große Fische, wie Zackenbarsche, Schnapperfische und Meeresschild- kröten und eine Menge Haie”. "Es war, wie 5500 Jahre in die Vergangenheit zu reisen”, sagt er. “Es ist immer noch das ursprünglichste Korallengebiet, das ich je gesehen habe”.

Daniel Whittle, ist Anwalt beim Environmental Defense Fund (EDF) : http://www.edf.org/
Aus DW ===>  http://www.dw.de/meeresschutz-auf-kuba-dank-isolation/a-18475912
WWW-Links
http://saveourseas.com/blog/reef_shark_populations_near_humans_down_90
http://www.centerforneweconomics.org/
http://oceandoctor.org/

ICAIC Filmplakate aus Kuba
Geburt eines Waldes Antonio Reboiro 67
Links ein Icaic Plakat zum Doku-Film Geburt eines Waldes
vom Künstler: Antonio Reboiro 1967

Parallel zum Film, dem seit 1959 in Cuba eine besondere Bedeutung zukommt, entwickelte sich auch eine neue Form des Filmplakats. Da die Produktion und Distribution von Filmen einzig in den Händen des kubanischen Filminstituts ICAIC liegt, entfällt der Aspekt der Werbung konkurrierender Unternehmen um die Gunst des Publikums. Eigentlich gibt es kein praktisches Bedürfnis für Filmplakate, denn das Kino erfreut sich solcher Beliebtheit, dass Werbung im herkömmlichen Sinne gar nicht notwendig ist. Das Ziel der Plakate ist es vielmehr, die Idee des Films zu vermitteln, um dadurch das Interesse des Publikums zu wecken.

Icaic Plakat  zum Film Lucia ein 3 Episodenfilm vom Künstler  Raul Martinez 1968
Icaic  Raul Martinez 1968Ein Plakat des ICAIC stellt somit zusätzlich zum Film ein neues Kunstwerk dar und weniger die Werbung für ein Kulturprodukt. Die Umsetzung des Inhalts obliegt ganz der Auffassung des Künstlers, was sich in den unterschiedlichen Stilen ausdrückt, die dabei Verwendung finden. Entworfen wird nicht nur für kubanische Produktionen, sondern auch für ausländische Filme, die in Cuba zu sehen sind.
Das ICAIC verfügt über eine Plakatwerkstatt, für die eine feste Gruppe von Künstlern arbeitet. Die Plakate werden im Siebdruckverfahren hergestellt, auf allen erscheint der Name des Künstlers, was jedem einzelnen den Anschein eines Originals gibt. Durch das ICAIC erfahren die Plakate eine große Verbreitung. In der Stadt stellen sie neben vielen anderen Plakaten ein dekoratives Moment dar, gleichzeitig aber auch Kunstwerke im öffentlichen Raum; und als Kunstwerke werden sie diskutiert.

Kuba hat jetzt mehr als 3 Millionen Handynutzer
Vor wenigen Wochen wurde in Kuba der dreimillionste Handyvertrag registriert, wie die staatliche Telefongesellschaft ETECSA jüngst bekannt gab

Lebenserwartung in Kuba steigt auf 78,45 Jahre
Am Ende des Dreijahreszeitraums 2011-2013 erreicht die Lebenserwartung bei Geburt der kubanischen Bevölkerung im Durchschnitt 78,45 Jahre, eine Zahl, die Kuba unter den 25 weltweit fortgeschrittensten Ländern in dieser Entwicklungskennziffer platziert.
Interessant ist, dass die Lebenserwartung in den Provinzen Las Tunas und Holguín sogar 79,5 Jahre beträgt
Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

Kuba von US-Terrorliste gestrichen
Die Sozialistische Karibikinsel ist kein »Schurkenstaat« mehr. Bankgeschäfte  sind jetzt mit Kuba möglich. Es besteht Hoffnung auf baldiges Ende der Blockade. US-Senatoren stellen Ende des Embargos gegen Kuba in Aussicht, bei einem Besuch in Kuba haben US-Parlamentarier dem Karibikstaat Hoffnungen auf ein Ende des US-Embargos gemacht. Die USA geben die Eröffnung einer Botschaft auf Kuba in einiger Zeit bekannt.

Jointventure
Weltweite Hoffnung für Hunderttausende Menschen, Kuba gelang ein Durchbruch bei der Krebsforschung. Ein Massenimpfstoff soll mit den USA zusammen auf den Markt gebracht werden.

KUBA-HAVANNA 
Die Goldmedaille der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) wurde gestern für das Medikament Itolizumab vergeben, in einer Zeremonie, bei der Miguel Díaz-Canel, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Kubas und Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, zugegen war. Itolizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der das Leukozyten-Antigen CD6 für die Behandlung von Autoimmunkrankheiten erkennt, insbesondere die Schuppenflechte, erklärte die Master of Science María de los Angeles Sánchez Torres, Direktorin des kubanischen Amts für gewerbliches Eigentum.
Dies ist ein Produkt, das bei schwerer Psoriasis zur Anwendung kommt, eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die über 125 Millionen Menschen weltweit betrifft.

Normalisierung der Beziehungen Kuba - USA
Kuba exportiert Krebsmedikament Cimavax in die USA

...Die Erlaubnis, kubanische Medikamente in den USA zu testen, stellt derzeit eine der größten Hürden dar, sei diese aber genommen, wäre es leichter, auch andere kubanische Medikamente in die USA zu exportieren. Kuba habe eine Menge "interessanter Produkte und viel zu bieten", so Dr. Kelvin Lee, Chef der Immunologie am Roswell-Park-Institut (USA). Daher sollen die erfolgreichen Verhandlungen um Cimavax ein Anfang für eine kontinuierliche Zusammenarbeit beider Länder auf diesem Gebiet darstellen...
Itolizumab wird in Kuba, der Volksrepublik China und Indien vertrieben, mittels einer Marketing-Strategie, die die Schaffung eines Joint Venture-Unternehmens mit der entsprechenden Produktionskapazität einschloss, in dem Kuba sein Know-how einbrachte.

Kubatourismus im Aufwind
Das Reiseziel Kuba erlebte in diesem Jahr bisher einen Anstieg um 15% verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2014. Dies gab gestern der Tourismusminister Manuel Marrero Cruz bekannt.
Der größte Anstieg sei bei den Besuchern aus Venezuela, Deutschland, Italien, Kanada und Chile zu verzeichnen. Der kubanische Tourismusminister wies jüngst darauf hin, dass der Prozentsatz derer, die die Insel wiederholt besuchen, 44% betrage und dass 95% der Besucher ihre Zufriedenheit mit dem Reiseziel Kuba ausgedrückt hätten.
Das in der Provinz Villa Clara gelegene Hotel Royalton Cayo Santa Maria, ist als bestes
"All inclusive Hotel" der Welt ausgezeichnet worden.

Kuba:
kaum Stimmen für Contras
Wahlschlappe für die Opposition

Mehr Frauen und viele Jugendliche wurden in Kommunalparlamente gewählt. Niederlage für die Opposition.
Bei den Kommunalwahlen in Kuba haben am vergangenen Sonntag mehr als 7,5 der insgesamt rund 8,5 Millionen Berechtigten ihre Stimme abgegeben. Dies teilte die Vorsitzende der Nationalen Wahlkommission (CEN), Alina Balseiro, am Montag (Ortszeit) in Havanna auf einer Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Wahlergebnisse mit. Damit habe die Beteiligung mit 88,3 Prozent etwas unter der bei den letzten Kommunalwahlen im Oktober 2012 (91,9 Prozent) gelegen. Rund 90,5 Prozent der Stimmzettel seien gültig gewesen, berichtete Balseiro. Auf etwas mehr als 4,5 Prozent wurde keiner der Kandidaten angekreuzt, die restlichen Zettel seien durchgestrichen oder auf andere Art ungültig gemacht worden.

Antikommunistische Gruppen in Miami und westliche Medien hatten ihre Hoffnungen vor allem auf die Kandidatur von zwei bekennenden Systemgegnern in Havanna gesetzt, die sie als "Symbolfiguren des Widerstands gegen das Castro-Regime" propagierten. Die von US-Diensten und Stiftungen rechtskonservativer europäischer Parteien geführten "Dissidenten" hatten  die Wahlen in Kuba im Jahr 2012 noch boykottiert.  Jetzt 2015 rechneten sie sich zumindest symbolische Chancen aus. Doch weder der im Stadtteil Vedado kandidierende Politopa Hildebrando Chaviano (65) noch der 26jährige Yuniel López, der in der Gemeinde Arroyo Naranjo angetreten war, erreichten auch nur annähernd die Stimmenzahl ihrer Mitbewerber. López behauptete gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, in seinem Wahlkreis seien die Menschen unter Druck gesetzt worden, damit sie ihn nicht wählen würden. Serviler verhielt sich Politopa Chaviano, der unter anderem für das von den US-Diensten USAID und NED finanzierte, in Madrid erscheinende Onlineportal Diario de Cuba tätig ist. "Die Abstimmung war sauber. Das Volk will keinen Wandel", so der 65jährige gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung. Das in Miami erscheinende Sprachrohr der rechten Contras, Nuevo Herald, zitiert ihn so: "Die Bevölkerung ist nicht vorbereitet. Es gibt viel Ignoranz."
(Auf gut Deutsch die Kubaner glauben nicht an ihre "WAHREN FREUNDE", sie erkennen sie nicht mal?)

Um die 12.589 Mandate in den 168 Asambleas Municipales hatten sich insgesamt mehr als 27.379 Kandidaten beworben. Der Anteil der weiblichen Abgeordneten stieg um 1,4 auf jetzt 34,9 Prozent, 14,9 Prozent der künftigen Delegierten sind Jugendliche. In diesem Jahr hatten sich 63.400 Jungwähler ab 16 Jahren zum ersten Mal an den Abstimmungen beteiligen können. Für ein Mandat sind mindestens 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erforderlich. 11.425 der neuen Gemeindeabgeordneten schafften diese Hürde im ersten Wahlgang. 1.164 Bewerber müssen sich am kommenden Sonntag einer Stichwahl stellen.

Nach der kubanischen Verfassung und dem Wahlgesetz aus dem Jahr 1992 werden die Bürger auf der Gemeindeebene alle zweieinhalb Jahre zu den Urnen gerufen, während die Asambleas Provinciales und die Asamblea Nacional alle fünf Jahre gewählt werden. Die nächsten Neuwahlen auf allen drei Ebenen sollen im Jahr 2018 nach einer umfassenden Wahlreform durchgeführt werden. Die KP Kubas (PCC) plant eine weitere Dezentralisierung der politischen Leitung und damit eine Stärkung der Gemeinden.

Obama streicht Kuba von Terrorliste
Washington erfüllt eine Kernforderung der Kubaner, indem es die Insel von der Liste der Terrorförderer streicht (Quelle: Progreso Weekly)
https://cubaheute.wordpress.com/2015/04/15/obama-streicht-kuba-von-terrorliste/
 

Kuba -  die  neu Entdeckung  der Haltbarkeit –
MIT Phantasie  und Experimentierfreudigkeit
DAS sind die wichtigsten Inhaltsstoffe jeder Lebensmittelkonserve

Der erste Besuch während unserer Kuba-Reise führt uns zu Vilda und Pepe, einem wundervollen Paar, das sich ganz dem Thema Lebensmittelkonservierung verschrieben hat. Was für andere ein Beruf ist, ist für Pepe und Vilda eine Mission. Ihr Ziel: Unabhängig von der Jahres- und damit Erntezeit, sollen sich die Kubaner mit ausreichend Lebensmitteln versorgen können. Deshalb konservieren sie von Fleisch über Fisch zu Gemüse, Wurzeln und Früchten alles, was sie in die Finger bekommen.
Lernt Vilda und Pepe im Video kennen! https://www.youtube.com/watch?v=oC-FDtuPTbY
Begonnen hat alles in den 90ern, der „Periodo especial“, als nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staatengemeinschaft die komplette Lebensmittelversorgung auf Kuba eingebrochen ist. Vilda und Pepe haben kurzerhand eine Ecke ihres Wohnzimmers in ein Labor umfunktioniert und begonnen, mit Konservierungs- methoden zu experimentieren. Als Chemikerin konnte Vilda dabei ihre Fachkenntnisse über Gärungsprozesse anwenden. Heute, fast 20 Jahre später, beschränkt sich das Angebot nicht mehr auf Basics, wie Tomaten, Gurken, Kohl. Es gibt auch zahlreiche Leckereien zu bestaunen, z.B. eine süßlich schmeckende Radieschenmarmelade. Wir bestaunen eingemachte Karotten aus dem Jahr 1996, die immer noch so knallig orange sind, wie ihre frischen Artgenossen. Und wir dürfen auch probieren: Ein Kompott aus Ananas, Ingwer und Grapefruitschalen, das sich auch in einem deutschen Supermarkt im Delikatessenregal  sehen lassen kann.
Ich weiSS nicht, was mich mehr umhaut: Ihre Begeisterung oder ihre schier unerschöpfliche Ideenflut und Experimentierlust.

Lange war meine einzige Verbindung zu dem Thema, dass meine Oma Marmelade eingemacht und Gurken eingelegt hat. Für mich unverständlich, denn beides konnte man für wenige Pfennige im Supermarkt kaufen. Ihre Geschichten über die Nahrungsknappheit in der Nachkriegszeit klangen in meinen Ohren wie Märchen aus der Vergangenheit, als jeder in den Vorstädten noch einen Kartoffelacker im Garten hatte. Erst in den letzten Jahren interessieren sich trotz überfüllter Lebensmittelregale im Supermarkt auch meine Freunde für Urban Gardening und das Einmachen von Erdbeeren. Nicht aus Not, sondern um wieder einen besseren Bezug zu unserer Nahrung zu bekommen oder günstig ungespritztes Gemüse essen zu können.
Das Erstaunlichste ist, dass sich Vilda und Pepe nicht als Produkteure verstehen, die ihre Konserven weiterverkaufen. Sie sind vielmehr experimentierfreudige Lehrer, die allen Interessierten beibringen, wie sie ihre Erträge selbst weiterverarbeiten können – „Promotores“ heißt das hier. Dazu haben sie eine komplette Wand des Wohnzimmers mit Bildtafeln tapeziert, die einfach verschiedene Konservierungs- verfahren erklären und zahlreiche Bücher zum Thema geschrieben. Ihre Workshops sind im ganzen Land bekannt – und heiß begehrt. Aus allen Provinzen kommen Bauern, Hausfrauen und viele andere, um bei Vilda und Pepe zu lernen. Logistische und finanzielle Unterstützung erhalten sie dabei von der Welthungerhilfe, die bei Druck und Verbreitung der Lehrbücher hilft und den Transport der Workshopteilnehmer nach Havanna organisiert.
Kubanische Rezepte: “No es facil”
Einfach ist überhaupt das Stichwort: Für kein Verfahren braucht man ausgefallene Geräte, in der Regel reichen Pürierstab, Mixer und Kochtopf zum Konservieren. Auch die Ingredienzien sind leicht zu beschaffen: Zucker für die Marmelade, Salz für den Fisch. Und alles lässt sich in wenigen Schritten vorbereiten. Die beiden sind als Workshopleiter geübt: Nicht nur kubanische Bauern besuchen die „Tallleres“. Delegationen aus Nicaragua, Japan, Kanada oder Deutschland kommen, um sich bei den beiden engagierten Kubanern über ihre einfachen Methoden zu informieren. Sogar aus den USA reisen sie an – obwohl bis vor kurzem offiziell US-Amerikaner nicht nach Kuba durften.

Der meist gehörte kubanische Satz „No es fácil“ mag auch für Vilda und Pepe gelten. Aber viel mehr strahlen sie das Mantra der 2000er aus – „Sí se puede“ – oder wie die gehassten und geliebten großen Nachbarn sagen „Yes, we can“.

Eine Doktorarbeit über Bohnen?
Kubanische Bauern werden zu Wissensvermittlern

http://www.welthungerhilfe.de/blog/kuba-von-bauern-zum-lehrer-zum-dienstleister/
https://www.youtube.com/watch?v=i8fmWEC6PDs&list=PLUlpEYszJylTBgNEDNwgqbj4mWdHdxKOz

Im Projekt PIAL unterstützt die Welthungerhilfe die kubanische Landbevölkerung dabei, innovative Produktions- und Verarbeitungstechnologien zu entwickeln und zu verbreiten. Dazu zählen zum Beispiel Methoden der Saatgutlagerung, der Einsatz von lokal selektiertem und vermehrtem Saatgut, die Herstellung von organischem Dünger und die Nutzung einfacher Technologien zur Produktverarbeitung. Bauerngruppen tauschen ihre Kenntnisse untereinander aus – campesino a campesino nennt sich das Prinzip. All diese Neuerungen bieten ein hohes Potential für die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität. Dazu arbeitet die Welthungerhilfe mit dem nationalen landwirtschaftlichen Forschungsinstitut INCA und Universitäten im ganzen Land zusammen. Ziel ist es, die Lebensqualität der kubanischen Landbevölkerung langfristig zu verbessern.
 http://www.welthungerhilfe.de/blog/kuba-die-entdeckung-der-haltbarkeit/
In Humor from my Pen hat Gerardo Hernandez Nordelo einer der Cuban 5 eine Zeichnung zum obigen Thema veröffentlicht, Titel oben im Bild:  El "Petroleo" que mas nos urge encontrar...
El Petroleo que mas

DAS Bild OBEN IST EINES von Gerardo Hernández Nordelo :

Humor from my Pen 
The "oil" we most need to find...

Efficiency, productivity, organization, quality, discipline, responsibility, economy, constancy, a demanding nature. / Congratulations, brothers, on the 54th anniversary of the Revolution

Humor aus meinem Knast
Das "Öl", das uns drängt, es nur noch zu heben...

Effizienz, Produktivität, Organisation, Qualität, Disziplin, Verantwortung, Wirtschaft, Konstanz, eine ausgewogene Natur. / Herzlichen Glückwunsch, liebe Brüder, auf den 54. Jahrestag der Revolution

Das Buch "Zeichnungen von Gerardo Hernández Nordelo:
Humor from my Pen" [Pen bedeutet hier sowohl Stift als auch die Abkürzung von penitentiary = Zuchthaus, Anm. d. Ü.] wurde am 2. Dezember 2014 in den Vereinigten Staaten herausgegeben und enthält eine Sammlung von politischen Cartoons, die dieser kubanische Held während seiner 16 Jahre dauernden ungerechten Inhaftierung in verschiedenen Bundesgefängnissen des US-Imperiums schuf.
Humor from my Pen (Englisch) Taschenbuch 25,75 Euro – z. B. bei:
http://www.amazon.de/Humor-Pen-Gerardo-Hernandez-Nordelo/dp/0996107193

Aufruf zum 57. Jahrestages der kub. Revolution und des 55. Jahrestages des ICAP
Liebe FreundInnen,
Das kubanische Institut für Völkerfreundschaft ruft seine Mitarbeiter, Kinder, junge Menschen, Erwachsenen im ganzen Lande, die Solibewegung weltweit und alle FreundInnen aus verschiedenen Ländern auf, an dem Projekt "Gran Día de Enero" zum Anlass des 57. Jahrestages der kubanischen Revolution und des 55. Jahrestages des ICAP teilzunehmen.
Die Teilnehmer können ihre Eindrücke von 1. Januar 1959 verfassen oder Zeugenaussagen dieses Momentes von populärem Elan und Freudeknall des ganzen Volkes sammeln.
Wir freuen uns sehr, dass Sie dem Aufruf folgen.
Mit solidarischen Grüssen,
Maikel (Europaabteilung ICAP)
http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2015/03/aufruf-zum-anlass-des-57-jahrestages-der-kub-revolution-und-des-55-jahrestages-des-icap/

Erklärung der Revolutionären Regierung der Republik Kuba
Die Revolutionäre Regierung der Republik Kuba hat von dem willkürlichen und aggressiven Regierungsdekret Kenntnis genommen, das vom Präsidenten der Vereinigten Staaten gegen die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuelas erlassen wurde und in dem es, als Repressalie für die Schritte, die Venezuela angesichts der interventionistischen Maßnahmen der Regierungsbehörden und des Kongresses des USA zu seiner Verteidigung unternommen hat, als eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten bezeichnet wird.

Wie kann Venezuela die Vereinigten Staaten bedrohen?
Tausende von Kilometern entfernt, ohne strategische Waffen, ohne dass es Ressourcen oder Beamte einsetzt, um sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Vereinigten Staaten zu verschwören, klingt diese Erklärung wenig glaubhaft und enthüllt die wahren Absichten derer, die sie verfasst haben.

Eine solche Ankündigung in einem Jahr, in dem in Venezuela Parlamentswahlen stattfinden, macht einmal mehr den Charakter der Einmischung deutlich, der die Außenpolitik der Vereinigten Staaten bestimmt.

Die Tragweite dieser Regierungsaßnahme hat die Regierungen Lateinamerikas und der Karibik in Alarmbereitschaft versetzt, die im Januar 2014 beim Zweiten CELAC-Gipfel in Havanna die Region zur Friedenszone erklärt haben und jede Handlung zurückweisen, die gegen sie gerichtet ist, denn sie haben in ihrer Geschichte genügend Erfahrungen angesammelt, was imperialistische Interventionen angeht.

Die Revolutionäre Regierung der Republik Kuba und unser Volk bekräftigen erneut ihre bedingungslose Unterstützung der bolivarischen Revolution, der rechtmäßigen Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro Moros und des heroischen Brudervolks Venezuelas.

Niemand hat das Recht, sich in die inneren Angelegenheiten eines Staates einzumischen und ihn ohne jegliche Grundlage zu einer Bedrohung seiner nationalen Sicherheit zu erklären.

So, wie Kuba nie allein war, wird es auch Venezuela niemals sein.
Havanna, 9. März 2015
Autor: Redacción Nacional | internet@granma.cu

Brief von Fidel an Maduro
Lieber Nicolás Maduro,
Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela,
ich beglückwünsche Dich zu Deiner brillanten und mutigen Rede im Angesicht der brutalen Pläne der Regierung der Vereinigten Staaten. Deine Worte werden in die Geschichte eingehen als Beweis dafür, dass die Menschheit die Wahrheit wissen kann und muss.
Mit brüderlichem Gruß
Fidel Castro Ruz
9. März 2015
23 Uhr 24
Autor: Fidel Castro Ruz | internet@granma.cu

Hollande reist als erster französischer Staatschef nach Kuba
Paris. François Hollande reist als erster französischer Staatschef nach Kuba. Der Besuch sei für den 11. Mai geplant, teilte der Elysée-Palast am Dienstagabend mit. Es wäre der erste Besuch eines westlichen Staatschefs in Kuba, seitdem Havanna und Washington Mitte Dezember eine Entspannung ihrer bilateralen Beziehungen verkündet hatten. AFP/nd
http://www.neues-deutschland.de/artikel/963803.hollande-reist-als-erster-franzoesischer-staatschef-nach-kuba.html
 
Von Obama freigelassener kubanischer “Top-Spion” sagt, er sei bereit für seine “nächste Aufgabe” im Castro-Regime.
In einem Exklusivinterview mit Yahoo-News verteidigt Gerardo Hernández trotzig seine Rolle als Anführer des Spionagenetzwerks der Cuban Five. Von Michael Isikoff
http://www.miami5.de/informationen/presse-150302.html

Brüssel hinkt hinterher
USA geben Tempo bei Verhandlungen mit Kuba vor.

Havanna besorgt über Menschenrechtslage in EU-Staaten # Von Volker Hermsdorf
http://www.jungewelt.de/2015/03-04/010.php
 

Damas de Blanco
Las Damas de Blanco ya ha desarrollado la lucha interna, ataques militares a futuro en contra de sus adversarios.

Damas en BlancoDie Kubanischen Systemgegnerinnen sollen im Auftrag ihrer Sponsoren eigentlich »Zivilgesellschaft« darstellen, jetzt wollten sie aber zunächst ihre Chefin loswerden.
Die Damen in Weiß entwickelten dabei jetzt über internen Streit, einen militärisch anmutenden Angriff gegen ihre Kontrahentinnen in Kubas Haupsstadt Havanna.

Die im Jahr 2003 nach der Verhaftung von rund 70 Konterrevolutionären in Kuba unter dem Namen »Damen in Weiß« (Damas de Blanco) gegründete Gruppe von Systemgegnerinnen demonstriert innerhalb und außerhalb der sozialistischen Karibikinsel ihr Verständnis von Demokratie. Nach einem »abscheulichen Akt der Verstoßung« gegen die Mitbegründerin Alejandrina García de la Riva forderten 16 im Exil lebende »Damen« am Dienstag den Rücktritt der Chefin Berta Soler und die Wahl einer neuen Anführerin.

Der Vorstoß ist die Reaktion auf ein im Internet verbreitetes Video, das einen Angriff schreiender Frauen auf De la Riva am 16. Dezember 2014 im Treffpunkt der Gruppe in der Straße »Neptuno« im Stadtteil »Centro Habana« zeigt. Nach einer Kontroverse war De la Riva dort beschimpft und mit Rufen wie »Nieder mit der Verräterin« und »Raus mit ihr« zum Verlassen des Hauses genötigt worden. Dies sei ein Verhalten, daß »Kommunisten oder Faschisten« praktizierten, nicht aber »Kämpfer für Demokratie und Menschenrechte«, kritisierten die Gegner Solers am Dienstag in einem Beitrag der in Miami erscheinenden rechtsgerichteten Tageszeitung »Nuevo Herald«. Nachdem die Chefin der »Damas« den Vorfall gerechtfertigt und einen Rücktritt kategorisch abgelehnt hatte, stellten deren Kritiker ihre Legitimität generell in Frage. Niemand wisse, wie sie nach dem Tod ihrer Vorgängerin Laura Pollán zu ihrem Posten gekommen sei, eine Wahl habe nie stattgefunden, heißt es in dem Zeitungsartikel, hier als PDF: HIER

Kubas Positionierung ändert sich...
I. Das Embargo gegen Kuba bröckelte schon längere Zeit...


US-EMBARGO GEGEN KUBA
188 STIMMEM GEGEN DIE USA NUR NOCH 2 DAFÜR
JEWEILS IM JAHR 2013 UND 2014 WAREN 188 LÄNDER DER ERDE GEGEN DIE USA

Ein übrigbleibsel aus dem sogenannten kalten Krieg war und ist die Blockade der USA gegen Kuba.
Das Embargo wurde jedoch seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten von einer überwältigen Mehrheit der Länder der Welt abgelehnt. Jahr für Jahr brachte die kubanische Regierung einen Antrag in die UNO Vollversammlung ein, der den Wirtschaftskrieg der USA verurteilt. Nachdem früher einige wenige Verbündete der USA gegen die Verurteilung stimmten und sich viele enthielten, wurde in den letzten 2 Jahren nur noch von 2 Staaten das Embargo unterstützt. Einmal von den USA selbst und zum 2.vom treuesten Vasallen der USA von Israel. Die "höchste" Quote erreichten die USA in den 4 Jahren 2004 bis 2007, da stimmten USA, Israel, Palau und die Marshallinseln für das US-Embargo gegen Kuba.

II.Die Cuban 5 sind endlich alle frei !

III.Kubanische Ärzte für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

III.Oslo. Eine Konferenz norwegischer Gewerkschafter hat beschlossen, das kubanische Ärzteteam
"Henry Reeve" für den Friedensnobelpreis 2015 vorzuschlagen.aus 15.02.2015
amerika 21 :
https://amerika21.de/2015/02/111977/aerzte-kuba-friedensnobelpreis

Video über die Installation der Fotovoltaikanlagen in Batey El Toro
Ein Projekt gemeinsam mit KarEn e.V. hier
https://vimeo.com/109742007
 

MARADONNA IN HAVANNA
Diego Maradonna mit Fidels Brief
Dieser Brief ist so, als ob man den Weltmeisterpokal zuhause hätte. Dies versicherte Diego Armando Maradona, der am Montag ein Schreiben des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro Ruz erhielt. Maradona befand sich anlässlich seiner Teilnahme am Programm De Zurda in Havanna

Der Führer der kubanischen Revolution Fidel Castro hat der Fußballikone Diego Armando Maradona, der sich zur Aufnahme des von Telesur aus Havanna übertragenen Programms De Zurda dort aufhielt, einen Brief geschickt. Maradona versicherte, dass sich Fidel bei guter Gesundheit befinde, wofür der ihm zugesandte Brief ein Beweis sei.
Er sagte, dass dieser Brief für ihn so sei, als ob er „den Weltmeisterpokal zuhause hätte”. Vor der Presse dankte Maradona Fidel für den Brief und versicherte, das kubanische Volk könne immer auf ihn, Maradona, zählen. In einer bewegenden Botschaft sagte er, dass Fidel in seinem Brief verschiedene politischeThemen angesprochen und auch die fünf kubanischen Helden erwähnt habe, die ungerechterweise in den USA im Gefängnis waren.

Fidel beglückwünschte Maradona zur Sendung De Zurda, die an einem Samstag und Sonntag im Kuba-TV ausgestrahlt wurde. Der Fußballer erinnerte sich daran, in früheren Gesprächen mit Fidel über alles Mögliche gesprochen zu haben, von Baseball bis zur internationalen Politik.
„In all meiner politischen Unwissenheit habe ich ihm das gesagt, was mir in den Sinn kam und ihm gefiel es, wenn ich ihm antwortete”, sagte er.

Rechte in Brüssel verhindern Annäherung zwischen EU und Kuba
Brüssel, Die historische Annäherung zwischen Kuba und den USA hat innerhalb der Europäischen Union heftige Auseinandersetzungen um den künftigen Kurs gegenüber dem sozialistisch regierten Karibikstaat ausgelöst. Das geht nach einem Bericht des Lateinamerika-Portals amerika21 aus einem Mailwechsel europäischer Mitglieder der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung der AKP-Staaten und der EU hervor. Demnach haben Vertreter der konservativen Mehrheit im Europäischen Parlament eine Erklärung verhindert, mit der die AKP-EU-Versammlung nach dem US-Vorbild auch für eine Annäherung der Europäischen Union an Kuba plädiert hätte.

In einer harschen E-Mail protestierte der deutsche CDU-Abgeordnete Michael Gahler gegen den Erklärungsentwurf. "Die Castro-Brüder und ihre Ein-Parteien-Struktur haben kein Interesse, einen solchen Prozess einzuleiten", befand Gahler.

Während Vertreter der Sozialdemokraten verhalten reagierten, kommentierte der linke portugiesische Politiker João Ferreira mit Ironie auf die Blockade der Konservativen. "Folter, grausame, inhumane oder entwürdige Bestrafung, willkürliche Haftstrafen oder Verhaftungen, rassistische Diskriminierung, Arbeitslosigkeit, Hunger, Kinderarmut sowie fehlender Zugang zu Wohnraum, Gesundheitsversorgung, Bildung und Kultur – ja, hier gibt es offenbar ein Menschenrechtsproblem", heißt es in seiner E-Mail: "Aber nun können wir ja hoffen, dass das inspirierende kubanische Beispiel auch zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage in den USA führt."
Den vollständigen Bericht finden Sie hier: https://amerika21.de/2015/01/110606/eu-kuba-bruessel-akp

NEUER BLOG ÜBER KUBA
Ich möchte hier auf einen Blog aufmerksam machen, den eine Gruppe Jugendlicher, die sich aktuell in Havanna befindet, um zu studieren, zu arbeiten und  spanisch zu lernen aber vor Allem um Cuba kennenzulernen, ins Netz gestellt haben.
Nach einem erfolgreichen Solidaritätsprojekt der SDAJ im vergangenen Jahr gibt es jetzt die Möglichkeit für Jugendliche – unabhängig von ihrer Organisation - an der CUJAE, der polytechnischen Universität von Havanna, zu studieren und politisch zu arbeiten. Ein Bestandteil dieser Arbeit ist dieser Blog, mit dem sie ein anderes Bild von Cuba zeichnen wollen, als man es aus den Mainstream-Medien kennt, indem sie von ihren individuellen Erfahrungen berichten und die aktuellen Entwicklungen Cubas für Jugendliche nachvollziehbar machen. https://berichteaushavanna.wordpress.com/


Was der Klimawandel auf Kuba anrichtet
Von Sven Weidlich
Die Lasten des Klimawandels sind sehr ungerecht verteilt. Viele Länder haben wenig zum Anstieg der Treibhausgasemissionen beigetragen, sind aber besonders gefährdet. So stellt es der jüngste Bericht des Weltklimarates fest. Kuba gehört zur Gruppe dieser Länder und ist als Inselstaat besonders bedroht.
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Was-der-Klimawandel-auf-Kuba-anrichtet;art673,1202583
 
USAID entschädigt Auftragnehmer Alan Gross
Edgar Göll amerika21
https://amerika21.de/2014/12/110249/usaid-zahlt-kompensation


In der Nacht vom 31. 12. 2014 zu 2015 Kanonendonner über Havanna
Um Mitternacht wurde mit 21 Salutschüssen von der Festung San Carlos de la Cabaña an der Hafeneinfahrt der Hauptstadt in das 57. Jahr ihres Sieges über die verhaßte Batistadiktatur Revolution begangen. Die Tage um den Jahreswechsel stehen überall auf Kuba im Zeichen der Feiern zum 56. Jahrestag ihres Sieges, der Begrüßung des neuen Jahres und der Rückkehr der letzten drei Kundschafter der "Cuban Five".

Wie immer gab es im ganzen Land ein abwechslungs- und umfangreiches Veranstaltungsangebot seit dem Triumph der Guerilleros am 1. Januar 1959. An diesem Tag hatte – nachdem der von den USA gestützte Diktator Fulgencio Batista mit über 40 Millionen Dollar Bargeld ins Ausland geflohen war – Fidel Castro in Santiago de Cuba den Sieg der Revolution verkündet und sie zugleich zu einer dauerhaften Herausforderung erklärt. "Die Revolution beginnt jetzt", rief der Comandante  vom Balkon des Rathauses am Parque Céspedes im Zentrum der Stadt den jubelnden Versammelten zu und stimmte die Bevölkerung auf das ein, was er kommen sah: "Die Revolution ist keine einfache Aufgabe, sie wird hart und voller Gefahren sein!"

Die weit verbreiteste Tageszeitung in Kuba die Granma erscheint ab jetzt mit dem Zusatz unter dem Datum "La Habana – Año 57 de la Revolución". Präsident Raúl Castro hat nach seiner Ankündigung einer "neuen Ära" der Beziehungen zwischen Havanna und Washington es mit der Bemerkung unterstrichen:
"Mit einem Volk wie diesem können wir das 570. Jahr der Revolution erreichen."
Die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zur Würdigung dieses bedeutenden Tages für das Land begannen schon eine Woche vor dem denkwürdigen Tag und enden in der 1. Woche des neuen Jahres.

Die sogenannten Kuba-Experten der Washingtoner Administration hatten 1959 prahlerisch verkündet:
"Diese Revolution, im Suff einer Sylvester - Nacht geboren, wird das Erste Jahr nicht überleben!"


Die Revolution hat Kuba von einem der rückständigsten Länder, in dem über die Hälfte der Kinder keine Schule besuchten und jedes Jahr Zigtausende an Armut, Hunger und Krankheiten starben, zu einer Nation entwickelt, in der Bildung, Ernährung, soziale Sicherheit und Gesundheitsversorgung für alle garantiert sind. In UN-Statistiken zu der sozialen Entwicklung, der Gleichstellung von Frauen und Männern, der Versorgung mit Ärzten und medizinischem Personal oder der Verteilung von Bildungschancen nimmt Kuba heute einen Spitzenplatz in der Welt ein. Der selbstlose Einsatz kubanischer Ärzte, Schwestern und Pfleger in den Ebola-Gebieten Afrikas wird international anerkannt. Das sozialistische Kuba zeigt – im Sinne José Martís – Solidarität mit den Ärmsten dieser Erde, gilt weltweit als Vorbild im Kampf gegen den Analphabetismus und sichert die medizinische Versorgung in zahlreichen Ländern.

So wie ich meine kubanischen Freunde kenne, werden sie mit vollem Recht, diese Tage mit Musik, Tanz und Rum verbringen,- viva la Revolution, salute Companeros!

Kuba hat bis zum 30. Dezember 2014 allein im vergangen Jahr 3 Millionen Besucher aus aller Welt empfangen!  http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/31diciembre-turismo.html 

Die Anti-Kuba-Beutegemeinschaft rottet sich zusammen:
“US-Anspruchbesitzer”
Aus jw: Da tropft der Zahn: Kurz nach der Ankündigung, zwischen den USA und Kuba offizielle diplomatische Beziehungen wiederherzustellen, tritt ein Rudel von US-»Alteigentümern« auf den Plan. Das berichtete der Wirtschaftsdienst Bloomberg in der vergangenen Woche, am Montag griffen das Medien der USA und Kanadas auf. Klar ist demnach: Was die kubanische Revolution nach 1959 wegen Sabotage, Spionage und Invasion enteignete, muss »zurückgegeben« werden. Ostdeutsche kennen das als Bereicherungsformel »Rückgabe vor Entschädigung«. Laut Bloomberg möchte z. B. Coca-Cola den Verlust von Maschinerie und Immobilien im Wert von damals 27 Millionen US-Dollar erstattet haben, Einzelpersonen wie Carolyn Chester, deren Familie eine 80-Acre-Farm (umgerechnet mehr als 32 Hektar) auf der heutigen Isla de la Juventud besaß, verlangen eine »faire Regelung«. Das US-Justizministerium hat mehr als 5.900 solcher »Ansprüche« erfasst, seinerzeit ein Wert von etwa 1,8 Milliarden US-Dollar, heute gehe es um über sieben Milliarden. 80 Prozent entfielen auf individuelle Forderungen, die fettesten Brocken aber auf Konzerne wie Exxon (Ölraffinerie in Havanna) oder die heutigen »Besitzer« von »Anrechten« auf die kubanische Elektrizitätsgesellschaft. Hinzu komme alles, was sich ehemalige Kubaner, die in den USA leben, auf der Insel gern unter den Nagel reißen möchten. Die Enteignung sei »Diebstahl« gewesen, heißt es, aber man sei ja nicht so: Die Kette Starwood Hotels & Resorts (Anspruch 50 Millionen Dollar auf ehemaligen ITT-Besitz) kann sich z. B. vorstellen, mit einem »attraktiven, nicht erschlossenen Grundstück und einer steuerfreien Zone« zufrieden zu sein. Großzügigkeit kennt keine Grenzen – erst recht keine Gegenrechnung für Tausende tote Kubaner oder für den wirtschaftlichen Schaden durch die US-Blockade. (asc)
https://www.jungewelt.de/2014/12-30/092.php

El concierto 62 de Silvio Rodríguez
Por: Marta Rojas
Publicado en: Cinco luchadores antiterroristas cubanos
En este artículo: Barack Obama, Cinco Héroes, Cuba, Estados Unidos, Haydeé Santamaría, Silvio Rodríguez, Silvio Rodríguez por los barrios. Das Konzert zur Heimkehr der Cuban 5 ist fantastisch. Es lohn sogar auf Großbild zu gehen die Qualität reicht dafür sogar auf einem 24 Zoll Monitor. Vorsicht allerdings die Veranstaltung umfaßt mehr als 2 Stunden! Also Snacks und Drinks bereit stellen: y mucho gusto wünscht euch der Webmaster ali !!!



DSC_7232 Sylvio Rogriguez
Das wunderschöne Bild ist aus Sylvios Blog da gibt es noch mehr: http://segundacita.blogspot.de/
Den Einbettungscode für das Video habe ich cubadebate entnommen: HIER


FBK • FREUNDSCHAFTSGESELLSCHAFT BERLIN – KUBA E.V.     
ASOCIACION DE AMISTAD BERLIN – CUBA
 Caballete de Casa c/o Galerie Olga Benario Richardstr. 104 12043 Berlin 
030 / 251 12 97, e-mail: info@fg-berlin-kuba.de homepage: www.fg-berlin-kuba.de

         FBK-LOGO3 








PRESSEERKLÄRUNG
Nach über 16 Jahren Inhaftierung wurden die drei noch in US-Gefängnissen einsitzenden
Kubaner Antonio Guerrero, Ramón Labañino und Gerardo Hernández, die zu der Gruppe der
sogenannten „Cuban 5“ gehören, freigelassen und konnten nach Kuba zurückkehren.
Sie hatten seit Anfang der 90er Jahre exilkubanische terroristische Gruppen in Südflorida
unterwandert und die kubanischen Behörden über deren geplante Terroranschläge auf Kuba
informiert, wodurch über 170 Anschläge verhindert werden konnten.

1998 übergab die kubanische Regierung einer Delegation des FBI in Havanna ihr umfangreiches
Aktenmaterial über die terroristischen Aktivitäten in Südflorida. Kurze Zeit später verhaftete
das FBI die Fünf, sperrte sie in Isolationshaft, legte ihnen schwere Taten zur Last, u.a. Mord,
ohne Beweise dafür vorzulegen, und verurteilte sie von 15 Jahren bis zu zweimal lebens-
länglichen Haftstrafen.

Wir, die FBK - Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e. V. freuen uns gemeinsam mit unseren
kubanischen Freundinnen und Freunden riesig über die gute Nachricht. Wenn es unseren
Medien auch kaum eine Meldung wert war, es gibt eine weltweite Solidarität mit den zu
Unrecht inhaftierten „Cuban 5“, vergleichbar mit der mit Nelson Mandela.

Das Ende der von US-Regierungen fast 55 Jahre lang aufrecht erhaltenen Eiszeit und in den
letzten 20 Jahren erheblich verschärften Blockadepolitik der USA gegen Kuba scheint
eingeleitet. Wir sind voller Hoffnung, dass diese Meldung den Beginn einer positiven
Entwicklung markiert und Berichte über willkürliche US-Sanktionen gegen Institutionen und
Länder weltweit, die Kontakt zu Kuba haben, bald der Vergangenheit angehören.

Ein nächster positiver Schritt wäre die längst versprochene Auflösung des Gefangenenlagers in
Guantánamo Bay und die Rückgabe von Guantánamo an Kuba!
Ein neues Kapitel der Zusammenarbeit mit Kuba kann beginnen. Wir ermutigen die deutsche
Politik, hier eine frieden fördernde Rolle zu spielen. Wir werden die Entwicklung weiterhin
aufmerksam begleiten und die Berichterstattung in den Massenmedien kommentieren.
Liebe ARD, warum wurden die „Cuban 5“ in den Tagesthemen gestern mit keinem Wort erwähnt?

                VIVA CUBA!
FBK Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e. V.


HAVANNA / WASHINGTON
Tues, December 17, 2014
Media contact: Gloria La Riva, 415-312-6042
THE CUBAN FIVE ARE FREE!!!
This morning, breaking news on all news agencies says that our three brothers, Gerardo Hernandez, Ramon Labanino, and Antonio Guerrero are free!!! According to the news, Alan Gross is flying back to the United States now, and President Obama will be speaking at about noon today, Eastern time, to announce that and further developments.
INCREDIBLE NEWS! This is a very short notice, just to let everyone know of this
GREAT  GREAT  VICTORY !
Stay tuned for more details!
This email was sent to alfredmente@hotmail.com by info@freethefive.org

National Committee to Free the Cuban Five
2969 Mission St.
San Francisco, CA 94110
www.freethefive.org

DIE 5
SIEG  JETZT SIND ALLE CUBAN FIVE FREI
Auch die letzen drei unserer Brüder, Gerardo Hernandez, Ramon Labanino, and Antonio Guerrero sind nun frei!!!                     Sie sind inzwischen in Havanna eingetroffen!

KUBA UND USA KÜNDIGEN NORMALISIERUNG AN
Das seit 1961 bestehende US-Embargo wird aufgehoben.

Barak Obama

Präsident Barak Obama teilte in einer TV-Ansprache die Einleitung einer Normalisierung mit dem Inselstaat mit. Gleichzeitig wurde das Vorhaben auch von Präsident Raoul Castro im Kuba-TV verkündet. Teil der Einigung ist die Freilassung des US-Bürgers Alan Gross aus humanitären Gründen. Der war seit 2009 in Kuba, wegen Spionage inhaftiert. Kuba habe dem Gesuch der USA stattgegeben, den 65 Jahre alten Mann freizulassen.

Raul Castro











Gross 
Gross links im Bild, hat die Heimreise bereits angetreten und ist am Mittwoch dem 17. Dezember 2014, schon in den USA angekommen.
Im Gegenzug werden von den USA, die noch inhaftierten, von den  international unter dem Namen "Cuban Five", bekannt gewordenen Kubanern, die in USA- Terrororganisationen von Exil-Kubanern ausspionierten, ebenfalls freigelassen. Es werden wieder Diplomatische Vertretungen zwischen beiden Ländern eingerichtet werden. Die USA werden für ihre Bürger, die rigorosen Reisebeschränkungen nach Kuba demnächst lockern. Die Bürger Kubas haben seit über einem Jahr schon keine Reisebeschränkungen mehr in Richtung USA.
Leider ist z. B. die Erteilung von Visa zum Besuch der BRD für Kubaner sehr restriktiv. (Nachweis von Rückflugticket, ausreichend Euro bzw. Dollar Besitz pro beabsichtigtem Aufenthalt per Tag.
Selbst bei Einladungen seitens Deutscher wird quasi eine Art Bürgschaft für die Besucher verlangt.) Bürger der BRD haben nur eine Art “Reisebeschränkung”, wer nicht mal die Tickets kaufen kann der kann auch nicht reisen.....doch das gilt ja so auf der gesamten Welt...
Zu Antonio Guerrero’s im US-Gefängnis gezeichneten Schmetterlingen: HIER

Schluß mit der Eiszeit
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, Obama erkennt, dass es den USA nichts bringt, weiter Eiszeit zu spielen. Mit diesem Schritt und einer Entwicklung Kubas wird sich ein neuer Markt für beide Länder öffnen. Kuba wäre gut beraten, das ganze sehr wachsam anzugehen, und aufzupassen, dass es sich mittelfristig nicht über den Tisch ziehen lässt. Vor allem für Kubas Landwirtschaft besteht Grund zur Sorge. US- Agrarkonzerne lecken sich garantiert schon die Finger, die Insel mit Glyphosat und GV-Saatgut zu beglücken.
Grundsätzlich ist es mehr als überfällig, diese letzte Grenze des kalten Krieges langsam einzureißen.
Die Weltgemeinschaft sollte ein Auge auf die weitere Entwicklung haben, denn wir wissen alle, was leider zu oft passierte, wenn die USA "ihre Werte" siehe O-Ton Obama, anfangen zu exportieren.
Schon ist wieder ein gewisser Herr Bush aufgetaucht und stört offensichtlich die gegenseitige Respektvollen Annäherungsbekundungen. Er möchte gerne, dass Kuba die Tür weit aufmacht und alles was nicht Niet- & nagelfest ist mit dem schwächelnden US$ aufgekauft wird

Aktueller denn je: “Ob wohl die Vasall in der USA, die Merkel,  jetzt Obama’s Schritten folgt?
Zehn Fragen zu Cuba an die deutsche Öffentlichkeit
Sicher wissen Sie, dass seit über 55 Jahren seitens der USA ein Wirtschaftskrieg (eine Blockade) gegen Cuba geführt wird.
Dieser hat bis heute für Cuba einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von 1.112.530.000 000 Dollar verursacht (Angaben des cubanischen Außenministeriums, Oktober 2014).

Haben Sie sich gefragt, wie die deutsche Regierung sich seit 55 Jahren Cuba gegenüber verhält?
DIE ZEHN FRAGEN IM PDF: HIER

ARTIKEL VON FIDEL CASTRO
Die ungewisse Zukunft als pdf von Granma International: HIER

Kuba plant Investitionen in Zuckerindustrie
http://cubaheute.wordpress.com/2014/10/05/kuba-plant-investitionen-in-zuckerindustrie/
 
Die Revolution schickt ihre Ärzte
Kuba entsendet weltweit Mediziner in Krisengebiete – nun auch ins Ebola-Gebiet. Das keineswegs wohlhabende Land schickt damit mehr Ärzte nach Westafrika als viele reiche Industriestaaten.
Von Peter Burghardt
http://www.sueddeutsche.de/politik/kuba-hilft-im-kampf-gegen-ebola-die-revolution-schickt-ihre-aerzte-1.2159096

Kuba privatisiert mehr als 7.000 Restaurants
Klaus E. Lehmann
https://amerika21.de/2014/10/108397/privatisierung-restaurants

 Henry Kissinger wollte 1976 Kuba angreifen
Ehemaliger Außenminister ließ Bombenangriffe und das Verminen kubanischer Häfen planen. Geheimpapier von 1962 über mögliche Interventionen
Von Edgar Göll
https://amerika21.de/2014/10/108309/angriffsplaene-usa-gegen-kuba


 
30 Jahre Freundschaftsgesellschaft »Amistad Luxemburgo-Cuba«
http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article13077



http://www.miami5.de/informationen/freunde-141030.html

PRESSEBERICHTE

Auslandseinsätze: 07.10.2010 Kuba schickt Ärzte – der Westen Soldaten
165 kubanische Ärzte und Krankenpfleger sind nach Freetown in Sierra Leone geflogen, um die tödliche Plage Ebola zu bekämpfen. Weitere 296 Spezialisten aus Kuba sollen folgen...aus www.kommunisten

Kuba rettet Afrika
Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist außer Kontrolle geraten. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag mitteilte, sind bislang mindestens 2400 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben, die wirkliche Zahl dürfte weit höher liegen.
12.09.2014 Red Globe: http://www.redglobe.de/afrika/sierra-leone/9926-kuba-rettet-afrika

Blockade gegen Kuba:
188 von 193 UN-Mitgliedsstaaten fordern von den USA das sofortige Ende der antikubanischen Blockada-Sanktionen.
Pressemeldungen zur UN-Generalversammlung, zur Abstimmung, über die durch die Blockade angerichtete Schäden, die Rede des kubanischen Außenministers, Beiträge zur Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade: http://www.fgbrdkuba.de/infos/blockade-gegen-kuba.php 

Evo Morales würdigt Kubas Engagement für das Leben
ALBA.Evo
Der Präsident Boliviens, Evo Morales, hob heute auf dem Außerordentlichen Gipfel der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika (ALBA), der zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie anberaumt wurde, das Bewusstsein Kubas und sein Engagement für das Leben hervor.
In Granma Internacional am 20.10.2014:


USA würdigen kubanische Hilfe gegen Ebola
Außenminister Kerry und US-amerikanische Zeitungen sind voll des Lobes über das Engagement der Karibikinsel. 20.10.2014: Neues Deutschland

Kubas Gesundheitsminister erläutert Strategie seines Landes gegen Ebola
Vor den Staats- und Regierungschefs, Leitern der Delegationen und Vertretern internationaler Organisationen machte er Ausführungen zu den Krankheitsmerkmalen und zum Verlauf der Epidemie, die bereits über 4.600 Todesfälle gefordert hat und eine Todesrate von 49,4 % aufweist.
21.10.2014: Granma Internacional

ALBA-Gipfel, die  ALBA-Länder koordinieren Kampf gegen Ebola
Bei einem Sondergipfel der Regierungschefs des linksgerichteten Staatenbündnisses Bolivarische Allianz für Amerika (ALBA) in Kubas Hauptstadt Havanna haben die Teilnehmer am Montag einen gemeinsamen Plan zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie ausgearbeitet. 22.10.2014: amerika 21

Kubanische Ärzte treffen zum Kampf gegen Ebola in Liberia und Guinea ein
k.Ä. in Liberia & GuineaDie kubanischen Ärzte und Krankenpfleger, die sich bereit erklärten, den Opfern des Virus zu helfen, kamen in ihren Einsatz- orten an und wurden in beiden Ländern von dem jeweiligen diplomatischen Personal begrüßt.

23.10.2014: Granma Internacional

Zweite kubanische Ärztebrigade trifft in Afrika ein
Die kubanische Tageszeitung "Granma" hat jüngst über das Eintreffen der zweiten Ärztebrigade informiert, die das Land im Kampf gegen Ebola nach Afrika entsandte.
Sie besteht aus 39 Ärzten und 48 Krankenschwestern, die in Liberia und Guinea arbeiten werden.
28.10.2014: amerika 21

Kissinger erwog 1976 einen Angriff auf Kuba
Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger erwog 1976  Berichten zufolge, das sozialistische Kuba durch einen Waffengang in die Knie zu zwingen. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Buch hervor. Kissinger habe entsprechende Militärpläne angeordnet, nachdem Kubas Ex-Präsident Fidel Castro, ein Jahr zuvor auf Hilfeersuchen der Regierung von Angola in dem Kampf gegen die UNITA-Contras Unterstützung gewährt hatte.

Für den Bericht hatte die Denkfabrik „National Security Archive“ Zugriff auf bisher geheime Dokumente der Regierung von US-Präsident Gerald Ford (1974-1977) erhalten. Die Pläne sahen Luftangriffe und das Verminen kubanischer Häfen vor. „Ich denke, wir werden Castro schlagen müssen“, soll Kissinger zu  Ford  gesagt haben. Auch der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, war an Treffen mit hochrangigen Militärs im März 1976 beteiligt. Kissinger sei wütend darüber gewesen, dass Castro die Rebellenbewegungen* in Afrika unterstützte, zitierte die „New York Times“ die Buchautoren.  Kissingers Pläne für einen Angriff im Jahr 1977 seien lediglich durch den Wahlsieg von Jimmy Carter gestoppt worden.

*In Angola hatten sich die Bewohner des Landes gegen "ihre Kolonialherren" aus Portugal erhoben und ihre Unabhängigkeit erkämpft. Sie waren nicht gerade US-freundlich! (Weshalb- die USA gründete? & unterstützte die UNITA gegen die rechtmäßige Regierung Angolas)
http://www.tt.com/home/9066282-91/buch-kissinger-erwog-1976-angriff-auf-kuba.csp
Das  Buch hat den Titel "Back Channel to Cuba" der US-Autoren William M. LeoGrande und Peter Kornbluh: http://www.antizensur.de/kissinger-plante-angriff-auf-kuba-kuba-derstandard-at/
FGK:  http://www.cubafreundschaft.de/Hintergruende/Blockade,%202014-10-01,%20nd%20-%20Kissinger%20erwog%20Angriff.pdf
Dr. Henry Kissinger toppt locker den gewissen Schickelgruber. Daher ist von Regierung und Bundeswehr eine Kissinger Professur in Bonn geplant, zwecks Setzung transatlantischer Akzente und Verbreitung strategischen Denkens in Deutschland. Mehr zu Kissigers Strategie: HIER

INTERVIEW MIT DEN AUTOREN VON "Back Channel to Cuba" :
David Vásquez und Rosa Miriam Elizalde sprachen mit William LeoGrande und Peter Kornbluh über deren neues Buch "Back Channel to Cuba" [Rückflusskanal nach Kuba], in dem sie sich mit 50 Jahren Geheimdiplomatie zwischen Kuba und den USA auseinandersetzen.

Kubanische Ärzte heilen mehr als 2,6 Millionen Augenkranke
Marcel Kunzmann
https://amerika21.de/2014/07/103027/mision-milagro
 
Reverend Jesse Jackson fordert Ende der US-Blockade gegen Kuba
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/internationales/15octubre-reverendo.html
Kubanische Zivilgesellschaft wiederholt Anklage gegen Blockade

Der deutsche Filmemacher Tobias Kriele stellt seinen neuen Film in Havanna vor
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/16octubre-fuerza.html

Supertanker mit free the 5
2. Oktober 2014:
René und Fernando González, Helden der Republik Kuba, nahmen an der Hafenmole der tiefen Gewässer von Matanzas an der Taufe des neuen Logo am griechischen Schiff Despina Andrianna teil, das von nun an zu einem permanenten Träger für die Botschaft zur Befreiung der Fünf geworden ist.
Der griechische Supertanker, von dem Unternehmen "Empresa Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA)" angemietet, stellt das Logo der Fünf zur Schau, gleich hinter dem Bug ist die Zeile:
 "LIBERTAD PARA LOS CINCO HEROES YA"   ("Freiheit für die fünf Helden jetzt") zu lesen.
Das Schiff wird die Aufschrift solange über die Weltmeere tragen, bis auch Antonio, Gerardo und Ramón in Freiheit sind. Quelle: http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/1octubre-barcocinco.html

Die Helden unserer Zeit
Von Fidel Castro Ruz

http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/6octubre-losheroes.html

Hilfe gegen Ebola-Epidemie - Kuba machte es vor:
Die Karibikinsel schickte als erste mehr Ärzte als alle anderen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/946441.kuba-macht-es-vor.html
Erklärung Regionalgruppe Essen der FG BRD-Kuba zur Ebola-Berichterstattung der NRZ als PDF: http://www.cubafreundschaft.de/Home/2014-09-18,%20PM%20NRZ%20-%20Ebola.pdf

Funcionario del ICAP sostiene encuentro en Bonn con miembros de la solidaridad
http://www.cubaminrex.cu/es/funcionario-del-icap-sostiene-encuentro-en-bonn-con-miembros-de-la-solidaridad 

Geheimdokumente beweisen "Castro zerschmettern":
Kissinger wollte 14 Jahre nach Kuba-Krise losschlagen von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk
http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/geheimdokumente-beweisen-nach-der-kuba-krise-kissinger-plante-angriff-auf-castro_id_4176036.html

Kriegsplan gegen Kuba
Geheime Dokumente: US-Regierung bereitete Angriff auf Karibikinsel vor
Volker Hermsdorf
http://212.91.225.169/ausland/kriegsplan-gegen-kuba
 
Zentralbank von Kuba bereitet Vereinheitlichung der Währung vor
Von Klaus E. Lehmann
https://amerika21.de/2014/10/108197/zentralbank-kuba-waehrung
 
X. Internationale Kolloquium der Solidarität mit den Cuban Five und gegen den Terrorismus
Ein Bericht von Tobias Kriele, Teilnehmer des Kolloquiums
http://www.fgbrdkuba.de/presse/artikel/20140916-kolloquium-cuban-five.php

Anstieg des Tourismus in Kuba trotz US-Blockade

Von Klaus E. Lehmann
https://amerika21.de/2014/09/107912/blockade-schadet-tourismus


INTERESSANTE INFORMATIVE ARTIKEL AUF AMERIKA 21
Dr. Edgar Göll7. Sep 2014 | Kuba | USA | Menschenrechte
Start einer internationalen Kampagne für die Freiheit der Cuban Five
Von  Edgar Göll ===> https://amerika21.de/2014/09/106082/kampagne-cuban-five

Alle Artikel von Dr. Edgar Goell im Portal amerika21.de:
https://amerika21.de/autor/edgar-goell 


Kuba und grüne Energie VIDEOCLIP ( Untertitel Deutsch)
In dem Video wird der Vorteil der Dezentralisierung von Stromerzeugung in Verbindung mit grüner Energiegewinnung erklärt, wenn Kubaner , sowas machen dann natürlich mit schöner Musikuntermalung! Denn mit Musik geht alles besser!

Weitere interessante Videos: https://www.youtube.com/watch?v=p59Ga15F4eM

Kuba's Energieplan bis 2030

Diversifizierung und Dezentralisierung ist die Zukunft der Stromerzeugung in Kuba und 'grüner'  soll sie auch werden. Durch die Steigerung der Energieeffizienz sollen die Ziele des Perspektivplans bis 2030 erreicht werden. Bereits in den vergangenen Jahren wurden über 4,4 Millionen veraltete Haushaltsgeräte (davon 2,6 Millionen Kühlschränke) durch sparsamere und modernere Modelle ausgetauscht.
Mehr als 9,4 Millionen Glühbirnen wurden durch Energiesparlampen ersetzt, Kuba war das erste Land der Erde, welches unter der Parole Energierevolution diesen Austausch durchführte.

In Zukunft sollen verstärkt LEDs für die öffentliche Beleuchtung und in Privathaushalten zum Einsatz kommen. Die Verbreitung von elektrischen Induktionsherden wird staatlicherseits gefördert, sowie der Aufbau von privaten Solaranlagen zur Wassererwärmung und Stromerzeugung. Im gewerblichen Sektor soll mit der Modernisierung von Verteilerstationen und der Einführung energieeffizienter Produktions- prozesse zusätzlich Strom eingespart werden.
Siehe auch hier==> http://cubaheute.wordpress.com/2014/08/16/kuba-prasentiert-energieplan-bis-2030/

Zu den Vorteilen der LED-Beleuchtung auch in Deutschland lesen sie mehr: HIER

KURZ BERICHTET
Offener brief an obama:
http://www.miami5.de/informationen/br%20obama%20140301.pdf
Aufruf zur Solidarität Adriana Peréz -Justizparodie in Miami - 16m Videoclip:
http://www.youtube.com/watch?v=Syk5pH5KyZo
Kurze Chronologie der Miami 5:
 http://www.miami5.de/informationen/chronologie.pdf
ELAM: Ärzte mit Wissen und Bewusstsein - Deutsch  - 11'56 Videoclip:
http://www.youtube.com/watch?v=OwjH9mG3p4g
USAID wegen Programmen gegen Kuba in der Kritik -- US-Parlamentarier zeigen sich "bestürzt". USAID handle "unverantwortlich". ALBA-Bündnis fordert Einstellung der illegalen Aktionen gegen Kuba. - Von Harald Neuber
http://amerika21.de/2014/08/103635/usaid-uba-spionage-kritik 
Ökolandbau und urbane Landwirtschaft in Kuba
Carina Weber im Gespräch mit Fernando Funes-Monzote, Universität Mantanzas, Kuba
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1299.html


Cuban Five mit Nelson Mandela-Preis geehrt

www.freethefive.org   info@freethefive.org


Fernando González Llort wude zum Vizepräsident des ICAP ernannt.
Das ist eine spannende und wichtige Entwicklung für Aktivisten der Solidarität mit Kuba!

Liebe Freunde,
Compañero Fernando González Llort, einer der fünf Helden, die mehr als 15 Jahre in US-Gefängnissen verbrachten, und der  nachdem er sein ungerechtes Urteil abgesessen hatte, wurde jetzt nach seiner Heimkehr in Kuba zum Vizepräsident des ICAP (dem  kubanischen Instituts für Freundschaft mit den Völkern) ernannt.
Fernando Gonzales LlortFernando schloss 1987 mit einem Gold-Diplom am International Political Relations, der Hochschule für Internationale Beziehungen, im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten ab. Von 1987 bis 1989 nahm er als einer der internationalistischen Kämpfer im Krieg für die Befreiung von Angola und den Kampf gegen die Apartheid teil. Er ist bekannt für seine Bescheidenheit, Einfachheit und Ruhe; seine eingehende Analyse und umfangreiche Kenntnisse der internationalen Angelegenheiten; seine Festigkeit und Disziplin; und seine bewährte Treue zu Kuba.

Diese Entscheidung stärkt uns alle; wir müssen mit anspruchsvoller Kreativität, nach fast 16 Jahren ihrer Gefangenschaft wissen, das Hauptziel ist immer noch vor uns:
Tony, Ramón und Gerardo aus den US-Gefängnissen frei zu bekommen !

In Solidarität,
Kenia Serrano Puig
Präsident des kubanischen Instituts für Freundschaft mit den Völkern

Interview mit Ramón Labañino:
"Ich tat, was richtig war und habe noch nie jemanden in Gefahr gebracht."
 Das ist die stolze Aussage eines Helden der kubanischen Republik Ramón Labañino Salazar, der dient, ist eine ungerechte 30 Jahren in einem Bundesgefängnis in Kentucky, in den Vereinigten Staaten.
Jetzt 51 Jahre alt, 35 Jahre alt war er, als das FBI sie  in den frühen Morgenstunden am 12. September, 1998 verhaftete.

Die fünf Kubaner sind nicht nur politische Gefangene und Helden, sie sind echte Menschen.
Lernen Sie Ramón Labañino ein wenig besser durch das Lesen dieses neuen Interviews kennen ..Continue reading: http://www.freethefive.org/updates/CubanMedia/CMRamon060914.htm  (leider in englisch)
National Committee to Free the Cuban Five
Email: info@freethefive.org * web: www.freethefive.org  * Tel: 415-821-6545

Den CIA-Attentäter Luis Posada Carriles ausliefern!
Er wird gesucht wegen Terrorismus in Venezuela, Kuba und Mittelamerika.
Carriles genießt das Leben, von der US-Regierung geschützt in Miam. Luis Posada Carriles ist der berüchtigtste der vielen in Miami ansässigen Terroristen, die von den fünf Kubanern Überwacht wurden zur Verhinderung der Durchführung weiterer Terrorakte gegen die Bevölkerung von Kuba und anderer Länder der Welt. Seine berüchtigsten Verbrechen, er war  die Drahtzieher der Explosion einer Cubanamaschine, der Flug 455 im Jahr 1976, alle 73 Menschen an Bord wurden getötet. Er wird in Venezuela wegen der 73 Morde gesucht, und die US-Regierung ignoriert geflissentlich den Auslieferungsantrag der venezolanischen Regierung ....Dossier:
Gewerkschaften in Kuba - Gewerkschaftssolidarität mit Kuba, mehr: hier

¡No pasarán!"
Deutschland: Unverschämte US-Einmischung in Zahlungsverkehr
Deutsche Niederlassung der Bank of America nimmt Überweisung
der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba zur Firma
National Pen Promotional Products Ltd.
nicht an

Essen,  01. Juni 2014
Behinderung des freien Handels – US-Regierung stellt völkerrechtswidrige Blockade gegen Cuba über eigenen Anspruch auf Freihandel – Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Essen meldet Protest an

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Essen wurde ebenso wie ein in der Bundesrepublik tätiges Unternehmen mit Stammsitz in San Diego, California/USA, durch die anachronistische Politik der US-Regierung in ihrem Recht auf freie Handelsausübung beschnitten.

Sachverhalt:
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. (FG) ist ein seit 40 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland registrierter und als gemeinnützig anerkannter Verein. Die Essener Regionalgruppe des Vereins hat bei der Werbemittel-Firma National Pen Promotional Products Ltd. (NP) im hessischen Niederaula Werbemittel bestellt, geliefert bekommen und die Rechnung auf das Geschäftskonto dieser Firma bei der Bank of America in Frankfurt/Main per Überweisung beglichen. Diese wurde jedoch seitens der Bank ohne Begründung zwei Mal zurücküberwiesen – während zugleich seitens NP ein Mahnverfahren bis unmittelbar vor Einleitung eines Inkassoverfahrens gegen die FG eröffnet wurde.
Bei den Rückbuchungen seitens der Bank of America sind allerdings Vermerke ausgewiesen, die eine unmittelbare Einflussnahme seitens der US-Regierung belegen: »Reason due to OFAC Regulations« bzw. »Due to OFAC Sanctions« / »Grund beruht auf OFAC-Vorschriften« bzw. »Grund sind OFAC Sanktionen«.
Bei dem OFAC (Office of Foreign Assets Control) handelt es sich um eine sehr umfangreiche Abteilung innerhalb des US-Department of the Treasury (US-Finanzministerium) für die Kontrolle von Auslandsvermögen, die alle Finanz- und Handelsgeschäfte mit Cuba kontrolliert.(Hintergrundinformationen hierzu siehe unter: Kubafreundschaft/Hintergründe .)

Laut einer schriftlichen Mitteilung von NP wurden die Überweisungen der Freundschaftsgesellschaft vom 25.02. und 18.03.2014 von der Frankfurter Filiale der Bank of America nicht angenommen, weil »die Bank of America den Vereinsnamen nicht akzeptiert«. Dies wurde allerdings seitens der Bank, die von einer FG-Delegation am 30.05.2014 in Frankfurt aufgesucht wurde, bestritten.

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Essen stellt fest:
Es wurde seitens der US-Regierung in exterritorialer Anwendung der sowieso schon völkerrechtswidrigen umfassenden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblocke gegen die Republik Cuba eine finanzielle Handelstransaktion zwischen einem deutschen Verein und einem in der Bundesrepublik Deutschland angemeldeten US-Unternehmen bei einer deutschen Filiale einer US-Bank vorgenommen. Die seit 1960 angewendete und im Jahr 1962 offiziell verkündete Blockade wurde am 29.10.2013 in der 68. UN-Vollversammlung zum 22. Mal in Folge mit 188:2:3 Stimmen verurteilt.

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., die sich seit vier Jahrzehnten die Forderung nach bedingungsloser Beendigung der völkerrechtswidrigen Blockade gegen Cuba auf ihre Fahnen geschrieben hat, wiederholt angesichts des vorliegenden Skandals:

Schluss mit der Blockade Cubas durch USA, EU und BRD jetzt!
Einen ausführlicheren Artikel zu diesem Vorgang sowie Briefe an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags, die Bundestagsfraktionen und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) finden Sie unter http://www.cubafreundschaft.de/Home/home.html#LetzteMeldung.
URL: http://news.dkp.de/2014/06/deutschland-unverschaemte-us-einmischung-in-zahlungsverkehr/

Lateinamerikanachrichten: Dossier "Erbe einer Diktatur. 40 Jahre nach dem Putsch in Chile" (PDF)
http://www.lateinamerikanachrichten.de/static/download/Dossier_Chile_Web.pdf

http://www.cuba-solidaritaet-wuerzburg.de/Aktuelles/Brief12.htm


Kuba weit weg  von Havanna

Melaza_Von Carlos Lechuga, KubaNach der Schließung der Zucker-Mühle wirkt die kleine Stadt Molasses leblos.
Für das Paar Aldo und Monica. Mit MELAZA gelangt demnächst eine Liebes- geschichte aus Kuba in die Kinos.
Von Carlos Lechuga, Kuba
Aldo und Monica sind verheiratet und lieben einander wie am ersten Tag. Dies, obwohl die Umstände nicht ganz einfach sind. Er arbeitet als Lehrer, sie ist in einer stillgelegten Zuckerfabrik angestellt. Beide leben in Melaza, einem abgeschiedenen Flecken Kubas, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Carlos Lechuga erzählt ihre Liebesgeschichte und betrachtet dabei mit leisem Humor die Tücken des Lebens und wie die Menschen in Kuba sie meistern.


Weiterhin Medienblockade gegen Kuba mit deutscher Beteiligung

In der renommierten „Londoner Law Society“ fand ein mit hochrangigen internationalen Richtern, Juristen und Experten besetztes Tribunal statt. In den deutschen Medien wurde das verschwiegen, denn es ging um den der Fall der „Cuban5“: Nachdem in den 1990er Jahren die Terroranschläge aus den USA gegen Kuba eskalierten, ohne dass US-Behörden dies verhinderten, sammelten die fünf Kubaner in den entsprechenden exil­kubanischen Banden und Terrorgruppen in Florida Dokumente und Informationen, um weitere Anschläge zu verhindern. Das Material wurde dem FBI übergeben. Doch statt die Terrorgruppen zu belangen, wurden 1998 die 5 Kubaner gefangen genommen – und in US-Gefängnisse gesperrt. In dem Londoner Tribunal nun wurden die Mängel und Ungerechtig­keiten des politisch beherrschten US-Gerichtsprozesses gegen die Cuban5 offengelegt – wie zuvor schon von amnesty international und anderen Experten und Persönlichkeiten.

Verschwiegen wurde und wird in deutschen Medien die permanente Kalte-Kriegs-Politik der USA gegen Kuba: seit 1959 erleidet Kuba von Seiten der USA alle Formen von Über­griffen – unter US-Präsident Obama sind dies insbesondere ökonomische Druckmittel und Destabilisierungsaktionen. Auch hierüber berichten die „freien“ westlichen Medien meist nicht. Verschwiegen wurde und wird, dass US-Behörden hohe Millionenstrafen gegen Banken in EU-Staaten wegen Geschäftskontakten mit dem sozialistischen Kuba verhängen (z.B.: die Royal Bank of Scotland soll 100 Mio. US$ zahlen). Verschwiegen wurde, dass keine Bank in den USA mehr bereit ist, der Kuba-Interessenvertretung in Washington Finanzdienste zu leisten, ein normaler Geldverkehr ist nicht mehr möglich – und die USA verletzen damit gegen Kuba (wieder einmal) die Wiener Übereinkommen über diplomatische und konsularische Beziehungen. Aber: penetrantes Verschweigen in deutschen Medien.

Ein empirisches, quantitatives Beispiel: Aus der DLF-Jahresstatistik („Presseschau 2012“) geht hervor, dass unter den 11.989 Zitierungen als einzige linke Zeitung das ND lediglich 40mal zitiert wurde – das sind knapp 0,20%. Die deutschen Mainstreammedien bestätigen Karl Marx, der in seiner Analyse des Kapitalismus schrieb: „Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.“ Im Falle Kubas geht es darum, die „unbequeme Wahrheit“ zu verschweigen, dass mit dem sozialistischen Kuba von den USA und Kräften in der EU das Modell einer alternativen Entwicklung unterdrückt wird – mit fast allen Mitteln.

Skandalös, undemokratisch und fortschrittsfeindlich ist dieses ignorante Verhalten der Main­streammedien gegenüber progressiven Alternativen insgesamt – dazu gehört Kuba, weil sie dadurch zukunftsfähigere Lebensweisen und innovative Möglichkeiten von Politik und gesell­schaftlicher Gestaltung zu unterdrücken helfen. Sachliche oder gar positive Meldungen über Kuba und Linke insgesamt sind tabu. Der tumbe Antikommunismus feiert unter Merkel & Seehofer & BILD weiterhin Urstände. Die deutschen Mainstreammedien sind Teil des Problems, und leider nicht Teil der Lösung. Zum Glück gibt es linke Medien, die wir nutzen können. Dennoch sind auch die profit- und werbefixierten sowie auf Einschaltquoten orien­tierten Medien journalistischen Standards verpflichtet – auch beim Thema Kuba!
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Weydingerstr. 14-16 in 10178 Berlin
Fon +49 (0)30 2400 9338
http://www.netzwerk-cuba.de
http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
http://www.eurocuba.org/
presse@netzwerk-cuba.de

Bericht über Erneuerbare Energie in cuba:

       
 

Warum Kuba bestraft werden muss
Erstveröffentlichung im Dezember, 2013 von missubuntu William Blum ist der Autor von Killing Hope (Die Zerstörung der Hoffnung), das als das beste Buch über die Interventionen des US- Militärs und der CIA seit dem 2. Weltkrieg gilt. Dazu diese Grafik hier:

US Militär & CIA Op. seit 45


Auf Blums Website kann man einige Kapitel des Buches auf English lesen (HIER). Die US-Regierung gibt zig Millionen Dollar für Anti-Kuba-Propaganda aus, kein Wunder also, dass die Wahrnehmung im Hinblick auf Kuba so verzerrt ist. Im Hinblick auf die USA ist in den Mainstreammedien immer noch die Ansicht vorherrschend, dass sie die Guten sind und stets gute Absichten verfolgen, dabei hin und wieder halt mal über die Stränge schlagen, kann ja mal vorkommen. Das ist ein riesiger Propagandaerfolg. Doch die Wirklichkeit ist erschreckend. Man muss nur mal die USA mit Kuba vergleichen: Die US-Regierung hat etwa 1000 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt, das US-Militär ist eine der größten Dreckschleudern und Unterdrücker der Welt, der US-Präsident lässt jede Woche Dutzende Menschen durch Drohnen töten und nimmt den Tod vieler weiterer Menschen kaltblütig in Kauf. Hingegen hat die kubanische Regierung ständig etwa 50 000 Ärzte und Krankenpflegekräfte weltweit im Einsatz und kann bei Katastrophen jederzeit 10 000 Notfallkräfte entsenden – auch in die USA. Sie bietet jedes Jahr 500 armen US-Amerikanern ein kostenloses Studium an.

Man kann es auch so sagen:
Die USA exportieren Tod und Zerstörung, Kuba exportiert Leben und Hoffnung !
Autor: William Blum, Übersetzung: Susanne Schuster
In der New York Times vom 2. November stand ein langer Artikel über die von Edward Snowden veröffentlichten NSA-Dokumente. Eine Stelle, die meine Aufmerksamkeit am meisten erregte, drehte sich um „Sigint“ – Signals Intelligence, der für abgehörte elektronische Informationen benutzte Begriff. Das Dokument gab an: „Sigint-Experten müssen die höheren Moralansprüche haben, auch dann wenn Terroristen oder Diktatoren versuchen, unsere Freiheiten auszunützen. Einige unserer Widersacher werden alles Mögliche sagen oder tun, um ihre Sache voranzubringen, wir nicht.“
Ich fragte mich, was das wohl bedeuten möge.
Was würde die National Security Agency – als moralisches Prinzip – sich weigern zu sagen oder zu tun? Gelegentlich frage ich Leute, die jegliche Kritik an der US-Außenpolitik zurückweisen oder rationalisieren: „Was müssten die Vereinigten Staaten in ihrer Außenpolitik tun, um Ihre Unterstützung zu verlieren? Was würde, für Sie,  zu weit gehen?“  Ich habe bisher  noch keine gute Antwort  auf diese Frage erhalten, vermutlich weil die Person, was auch immer sie sagt, Angst davor hat, dass ich darauf hinweisen werde, dass die Vereinigten Staaten dies schon getan haben.

Das Votum der Vereinten Nationen gegen die US-Blockade gegen Kuba – 22 Jahre in Folge
Jahrelang liebten es US-amerikanische Politiker und Medien, Kuba als einen „Schurkenstaat“ zu bezeichnen.

Das haben wir seit sehr langer Zeit nicht mehr gehört. Ein Grund dafür ist vielleicht das jährliche Votum in der UN-Generalversammlung über die Resolution, die lautet: „Die Notwendigkeit, das von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Embargo zu beenden.“ Das Votum ist wie folgt verlaufen (ausgenommen Enthaltungen):

Jahr

Stimmen (Ja-Nein)

Nein-Stimmen

1992

059-2

USA, Israel

1993

088-4

USA, Israel, Albanien, Paraguay

1994

101-2

USA, Israel

1995

117-3

USA, Israel, Usbekistan

1996

138-3

USA, Israel, Usbekistan

1997

143-3

USA, Israel, Usbekistan

1998

157-2

USA, Israel

1999

155-2

USA, Israel

2000

167-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2001

167-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2002

173-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2003

179-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2004

179-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2005

182-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2006

183-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2007

184-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2008

185-3

USA, Israel, Palau

2009

187-3

USA, Israel, Palau

2010

187-2

USA, Israel

2011

186-2

USA, Israel

2012

188-3

USA, Israel, Palau

2013

188-2

USA, Israel



Jeden Herbst ist das UN-Votum eine willkommene Erinnerung daran, dass die Welt nicht vollkommen verrückt geworden ist und dass das US-Imperium nicht vollkommen die Meinungen anderer Regierungen kontrolliert.
Der  kubanische Außenminister  Bruno Rodriguez erklärte  in  seiner Ansprache  an  die General- versammlung am 29. Oktober: „Der wirtschaftliche Schaden infolge der seit mehr als 50 Jahren aufrechterhaltenen Blockade beläuft sich auf 1,126 Billionen US-Dollar.“  Er fügte hinzu, dass die Blockade  „unter der Regierung Obama noch weiter verschärft wurde“ – 30 ausländische und US- Organisationen wurden mit Bußgeldern in Höhe von 2,446 Mrd. US-Dollar belegt wegen ihrer Geschäftstätigkeit mit Kuba.

Die Regierung Eisenhower verhängte:
Das erstickende Embargo gegen ihren Dauerfeind.

GLORREICHE ZEITEN ?
1925 kontrollierten die USA alles in Kuba:

Banken, Minen, Transporte, Zucker, Vieh.....

Oh, Ja, und den Tabak...!

Und die Regierung !

Das muss 1925 so schön gewesen sein!
Wie jetzt hier bei uns 2014 in Deutschland!
Nein, nein für die Yankees nicht ganz so schön!
Sie konnten noch keine Regierungs-Handys abhören!

Very good


http://amerika21.de/dokument/94104/visum-botschaft-kuba-deutschla

DIE REISEFREIHEIT FÜR KUBANER
WIRD VON DEUTSCHEN BEHÖRDEN EINGESCHRÄNKT

Im Januar 2013 hatte die kubanische Regierung bisher geltende Reisebeschränkungen für ihre Bürger aufgehoben. Bis dahin mußten Kubaner ein Ausreisevisum beantragen, nun jedoch stehen ihnen die Tore zur Welt offen. Theoretisch jedenfalls, denn die Erleichterung ist bislang einseitig. Oft genug steht einem Besuch in einem anderen Land das von dessen Behörden geforderte Einreisevisum entgegen.

Die deutsche Botschaft in Havanna zeigt sich dabei wenig gastfreundlich. Ohne Termin geht gar nichts, und dieser kann ausschließlich über die Internetseite der diplomatischen Vertretung gebucht werden, während »per Telefon, E-Mail, Post oder Fax an die Botschaft gerichtete Terminanfragen
(...) nicht beantwortet werden«. Dabei dürfte den deutschen Diplomaten wohlbekannt sein, daß Kubaner normalerweise nicht einfach zu Hause ins Netz gehen können, sondern dazu Internetzentren aufsuchen müssen. Die Kosten für eine Stunde im WWW lagen im Sommer bei 4,50 Konvertiblen Pesos (CUC), was etwa 3,33 Euro entspricht.

Wenn eine Familie auf Reisen gehen möchte, wird es besonders haarig: »Für jeden Antragsteller muß ein eigener Termin gebucht werden. Achtung: Dies gilt auch für Minderjährige, gemeinsam reisende Familien und sonstige Reisegruppen«, heißt es in schönstem Bürokratendeutsch auf der Homepage der Konsularabteilung. Und weiter: »Sie müssen Ihre Daten unbedingt korrekt und fehlerfrei eingeben, da der Einlaß in die Visastelle nur bei genauer Namens- und Paßübereinstimmung erfolgt. Vorsicht: Selbst bei geringsten Abweichungen wird Ihnen der Einlaß verweigert.« Schließlich:»Um Terminmißbrauch zu verhindern, kann pro Person nur jeweils ein Termin gebucht werden. Erst nach Ablauf eines Monats dürfen Sie erneut Termine buchen.
Bei Nicht- Wahrnehmung von Terminen behält sich die Botschaft vor, Antragsteller für einen Zeitraum von sechs Monaten zu sperren.«


Wer sich von all dem nicht abschrecken läßt, wird erstmal zur Kasse gebeten. 60 Euro beträgt die Visagebühr, die bei Antragstellung in CUC auf den Tisch gelegt werden muß. Das entspricht – nach Angaben der deutschen Botschaft selbst – mehr als vier Monatsgehältern eines durchschnittlichen Kubaners. Das Geld ist weg, auch wenn die Visaerteilung abgelehnt wird. Und das ist nicht selten der Fall. »Etwa 80 Prozent aller Anträge werden beim ersten Mal zurückgewiesen«, heißt es unter der Hand in Havanna. Die Botschaft wollte das gegenüber junge Welt auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren, Kontaktversuche blieben erfolglos. Auch das Auswärtige Amt in Berlin zeigte sich wenig auskunftsfreudig.

Doch die Erfahrungen von Mario López sprechen dafür, daß die Angaben stichhaltig sind. Gemeinsam mit seinem Kumpel Yoel Félix González schaffte er es am 8. November, den Antrag ordnungsgemäß einzureichen. Auch die geforderte Verpflichtungserklärung des Einladers, sämtliche in Deutschland anfallende Kosten der beiden Kubaner zu übernehmen, sowie die Bestätigung einer Auslandskrankenversicherung lagen bei. Nur vier Tage später hielt er jedoch den Ablehnungsbescheid in den Händen. Begründung: Man glaube ihm nicht, daß er tatsächlich einen Freund besuchen wolle. Und er habe nicht nachweisen können, daß er Deutschland vor Ablaufen des Visums wirklich wieder verlassen wolle.

Für Mario ein Schlag. In einem Brief an das Konsulat protestierte er gemeinsam mit Yoel gegen die Unterstellungen  Auch Marcel Kunzmann will die Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen. Im Gespräch mit jW schloß er eine Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Berlin nicht aus.

»Sie erklären uns zu Betrügern«
Nach der Ablehnung ihrer Visaanträge durch die deutsche Botschaft wandten sich Mario José López Torres und Yoel Félix González Rodríguez am 12. November an die zuständige Mitarbeiterin des Konsulats der Bundesrepublik in Havanna. (siehe oben)

 

Nachrichten vom Nordamerikanischen Komitee zur Befreiung der 5   
Aus Anlaß des 55. Geburtstages von Antonio Guerrero
Am 16 Oktober wurde Antonio 55 Jahre alt!

Einige Bilder aus Antonios Kunstausstellung, die auch für Galerien angefordert werden kann:

Katze Pastell

Colorado mountains vom Gefängnis aus

Parrot Wasserfarbe


Antonio malt auch gerne Schmetterlinge:

braun gelb

sw blau rot

braun rötlich


Antonio Guerrero Art Show: http://www.freethefive.org/artshowpix.htm
Antonio's, Schmetterlinge:  http://www.freethefive.org/mariposas.htm


René Gonzáles, der erste und bisher einzige aus der US-Haft Entlassene der »Cuban Five«, bat im kubanischen Fernsehen seine Mitbürger am 12. 09. 2013 Gelbe Schleifen zu tragen. Mit diesem Symbol soll vor allem der Bevölkerung in den USA unter dem Motto »Gelbe Schleifen gegen 15 Jahre Ungerechtigkeit« deutlich gemacht werden, daß »das kubanische Volk auf seine vier Söhne wartet, die in den Vereinigten Staaten inhaftiert sind«.
R. Gonzáles erklärte, daß die gelbe Schleife in den USA auf den Krieg gegen England zurückgehe, als die Ehefrauen von Soldaten diese mit gelben Bändern erwarteten. Das Symbol wurde später auch im Bürgerkrieg der Vereinigten Staaten übernommen. In den 70er Jahren des letzten
Jahrhunderts wurde es durch das Lied »Tie a yellow ribbon round the old oak tree« weltweit bekannt. Der Song, den kubanische Musiker jetzt in einem Videoclip auf die Situation der »Cuban Five« neu eingespielt haben, handelt von einem Gefangenen, der seine Verlobte bittet, als Zeichen ihrer Liebe ein gelbes Band um eine alte Eiche zu binden, wenn er das Gefängnis verläßt.
Am Tag seiner Entlassung entdeckt er dann Hunderte gelber Schleifen an dem Baum.

Gonzáles wollte mit dieser Aktion bewußt an eine in den USA bekannte Tradition anknüpfen, um der dortigen Bevölkerung zu vermitteln, daß nicht nur die Familien und Freunde, sondern ein ganzes Volk auf seine zu Unrecht einkerkerten Helden warte.
http://www.youtube.com/watch?v=6QmMk_jaZLM

 


marti001-196x300Berlin am 26. Juli 2013  wurde es Enthüllt
Ein Denkmal des kubanischen Nationalhelden José Martí in Pankow
In Anwesenheit seine Exzellenz Herr Raúl Becerra Egaña, Botschafter der Republik Kuba, erfolgte die Einweihung der ersten lebensgroße Statue von Jose Martí in Deutschland.

Die feierlich Enthüllung dieses Denkmals zu Ehren der Gefallenen bei der heroischen Tat am 26. Juli 1953 während des Sturms auf die Kasernen Moncada und gedenkend an Carlos Manuel de Céspedes fand im Rahmen der Veran- staltungen anlässlich des 160. Geburtstags des kubanischen Nationalhelden José Martí statt.
Die Statue von Jose Martí wurde  aufgestellt in einem Pankower Park, in der deutschen Hauptstadt (Toblacher Str. die Treppen hoch in den Berg gehen, neben dem Geländer befindet sich die Statue.)


Nachhall zu Raul Castros Rede  unten hier im Netzwerk: http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/diskussion-rede-raul-castro/ 

 

DER GEMEINSAME STANDPUNKT DER EU, ZU KUBA IST EIN KNIEFALL VOR DEN USA
Deshalb für die Abschaffung des Gemeinsamen Standpunktes noch im Jahr 2013

Offener Brief an die litauischen EU-Ratspräsidentin:
Auch die litauische Präsidentin Grybauskaite wird vom Netzwerk Cuba - unterstützt von 18 weiteren europäischen Solidaritätsgruppen - aufgefordert, sich für die Abschaffung des Gemeinsamen Standpunktes der Europäischen Union gegen Cuba einzusetzen, da er lange überfällig ist und diese undiplomatische Übereinkunft internationalen Prinzipien wie beispielsweise dem Selbst- bestimmungsrecht der Völker zu wider läuft. Der Brief mit allen unterzeichnenden Gruppen kann als PDF herunter geladen werden: HIER

 

LÜGENBARONIN NACH KUBA ZURÜCKGEKEHRT
Sie widmet sich weiter der Verbreitung gefälschter Informationen
Nach ihrer dreimonatigen Welttournee lügt Bloggerin Yoani Sánchez nun wieder auf Kuba
Volker Hermsdorf
Kurz nach ihrer Rückkehr von einer mehr als drei Monate dauernden Welttournee, auf der sie vor allem mit Vertretern konservativer Regierungen und extrem rechter Organisationen zusammen- getroffen war, hat die kubanische Systemgegnerin Yoani Sánchez sich erneut der Verbreitung gefälschter Informationen aus Kuba zugewandt.

Anlaß ihrer jüngsten Desinformation war die Eröffnung von 118 neuen Internetcafés in allen Provinzen der sozialistischen Karibikinsel am letzten Dienstag. Wie die in Miami erscheinende rechtskonservative Tageszeitung Nuevo Herald berichtet, habe Sánchez am Dienstag morgen »bestätigt«, daß die kubanischen Behörden »den Filter, der bisher den Zugang zur Internetseite der Zeitung blockiert habe« jetzt entfernt hätten. Ein Zensurvorwurf, der nachweislich falsch ist, denn der Autor dieses Artikels hat seit Februar des Jahres bei bisher drei jeweils einen Monat dauernden Kuba-Aufenthalten über öffentliche Internetzugänge in kubanischen Hotels täglich die Homepage des Nuevo Herald besucht.

Am Dienstag hatte der Ehemann der Bloggerin, Reinaldo Escobar, als erster Besucher das neue Internetcafé der Telekommunikationsgesellschaft ETECSA in der Calle 17 in Vedado aufgesucht und dort den Zugang zu verschiedenen Homepages »getestet«. Laut Nuevo Herald hatten sich landesweit mehr als 40 Systemgegner davon überzeugt, daß ihre regierungsfeindlichen Blogs in den neu eingerichteten öffentlichen Internetsälen aufgerufen werden können. Während Systemgegner und Nuevo Herald damit zugeben, daß die Regierung der sozialistischen Insel keine Zensur im Internet ausübt, blockieren die USA weiterhin den Zugang zu zahlreichen Seiten. Der kubanische Blogger Yohandry Fontana berichtete am Dienstag, daß von den öffentlichen Internetzugängen seiner Heimat zwar der Blog der Systemgegnerin Yoani Sánchez aufgerufen werden kann, nicht aber Homepages wie www.dell.com oder der Service von »Google Analytics«, die durch die US-Blockade für Nutzer in Kuba gesperrt sind.

Wie die Jugendzeitung Juventud Rebelde in ihrer letzten Ausgabe berichtet, ist die Öffnung der 118 neu ausgerüsteten Internetcafés ein erster Schritt zur kontinuierlichen Verbesserung des Massenzugangs zu neuen Technologien. Die von den USA gegen Kuba seit über 50 Jahren verhängte Blockade hatte unter anderem das Ziel, die sozialistische Karibikinsel von der technischen Entwicklung der übrigen Welt abzuhängen. Das Land hat deshalb erst seit 1996 Zugang zum World-Wide-Web und konnte es bisher außerdem nur über extrem langsame und teure Satellitenverbindungen nutzen. Der größte Teil der Bevölkerung war dadurch von der Nutzung des Internets ausgeschlossen. Westliche ­Medien und kubanische Systemgegner verschweigen meist die Hintergründe und machen - wie es der Blockadeabsicht entspricht - die kubanische Regierung für die technologischen Defizite des Landes verantwortlich.

Um die von den USA aufgezwungene Isolierung zu verringern, hatten Kuba und Venezuela vor vier Jahren mit der Verlegung eines 1630 Kilometer langen Unterwasserkabels begonnen, das im vergangenen Jahr fertiggestellt worden war. Nachdem die verbesserte Qualität und Geschwindigkeit in der ersten Phase zunächst medizinischen, wissenschaftlichen und betrieblichen Einrichtungen zugute kam, soll jetzt Schritt für Schritt auch das Angebot für die private Nutzung ausgebaut werden.

Wie der stellvertretende Minister für Kommunikation, Wilfredo Gónzales, vergangene Woche in der kubanischen Tageszeitung Granma erklärte, soll als nächster Schritt ein Netzwerk zur Datenübertragung für Mobiltelefone eingerichtet und auf mittlere Sicht auch der Internetzugang für private Haushalte ermöglicht werden. Dazu seien allerdings noch umfangreiche Investitionen notwendig, so Gónzales.
 


Fälschung kubanischer Marken hält an- aus Granma-International:
HAVANNA, 25. April — Die Vereinigten Staaten halten daran fest, das internationale und Handelsrecht zu verletzen, indem sie unter der Marke Havana Club einen puertoricanischen Rum verkaufen; ein Umstand, den Kuba erneut vor der Welthandelsorganisation anprangerte.

 Ein Beschluss des Organs zur Beilegung von Differenzen erklärte im Jahr 2002 den Abschnitt 211 des Omnibus-Zuweisungsgesetzes von 1998 für unvereinbar, das den Diebstahl der Marke auf dem Boden der USA legalisiert, zeigt die Website von Cubaminrex auf.

Anayansi Rodríguez Camejo, Botschafterin Kubas vor den internationalen Organismen mit Sitz in Genf, Schweiz, stellte fest, dass in verschiedenen Instanzen der Regierung Washingtons von Gesetzesprojekten die Rede ist, die den Abschnitt 211 umformulieren oder außer Kraft setzen sollen, jedoch ohne jegliches konkretes Ergebnis.

In einigen Fällen handelt es sich um Initiativen, die für Kuba günstig gewesen wären und den Streit beendet haben könnten, sie werden aber immer abgelehnt oder in einen toten Text verwandelt. Die große Wirtschaftsmacht, die sich selbst als Anführer und großer Beschützer der Rechte des Geistigen Eigentums und des freien Handels darstellt, stiehlt die Marken eines unterentwickelten Landes und beschränkt sich dabei nicht auf Havana Club, sondern weitet diese Praxis auf andere anerkannte Marken wie die der Zigarren Cohiba aus.

Der Einspruch Kubas erfuhr die Unterstützung von Ländern wie Indien, China, Argentinien, Angola, Venezuela, Ecuador, Bolivien, Uruguay, Vietnam, Nicaragua, Brasilien, Dominikanische Republik und Mexiko. (AIN)


Aus dem Deutschsprachigen Online-Wirtschaftsmagazin rund um CleanTech:
CLEAN THINKING
“Energierevolution” in Kuba  Vorbild  für  Energiewende  in  Deutschland?

Büro Ö-Quadrat gibt Studie heraus / Analyse zur Übertragbarkeit der kubanischen "Energierevolution" auf Deutschland veröffentlicht
Autor: Mirjam Schmidt

Kuba als Vorbild für Deutschland?
Eine außergewöhnliche These, die Dieter Seifried vom Büro Ö-Quadrat aufstellt. Er bezieht sich dabei auf Kubas Präsident Fidel Castro, der 2005 die “Energierevolution” ausrief: 2,5 Millionen Kühlschränke wurden durch ein staatliches Programm gegen effizientere Kühlgeräte ausgetauscht. Die Umstellung von Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstoff-Lampen wurde vollständig vorgenommen – fünf Jahre früher als in Deutschland. Dieter Seifried vom Büro Ö-quadrat in Freiburg zeigt in der soeben erschienen Analyse zur kubanischen Energierevolution, dass der zentrale Aspekt des kubanischen Umbruchs, die Effizienzsteigerung, auch für die Energiepolitik in Deutschland von Interesse ist.

CleanTech & Energiewende News / Freiburg. Der so simpel erscheinende Kühlschranktausch in Kuba erspare der kubanischen Volkswirtschaft jährlich über 200 Mio. Euro an Kosten, so bilanziert Dieter Seifried in seinem Bericht. Darin zieht er auch Parallelen zur Energieeffizienzpolitik in Deutschland und macht deutlich, in welchen Bereichen das “kubanische Modell” auch auf die deutsche Energiepolitik übertragbar wäre. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit hat Seifried die lateinamerikanische Insel mehrmals besucht und vor Ort recherchiert.

Einsparpotenzial als lukrative Energiequelle erkannt
“Wir warten nicht, bis Treibstoffe vom Himmel fallen, denn wir haben zum Glück etwas sehr viel Wichtigeres entdeckt: Energieeinsparung – was so viel wert ist wie große neue Ölvorkommen zu entdecken. - So begründete Fidel Castro 2005 die von ihm ausgerufene “Energierevolution”. Die Folge war ein Substitutionsprogramm für Haushaltsgeräte, das allerdings durch überwiegend strikte und zentrale Vorgaben und zwangsweise umgesetzt wurde. “Eine solche Vorgehensweise ist in Deutschland weder möglich noch wünschenswert,” betont der Autor der Studie Dieter Seifried. Auch wenn sie erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich brächte.

Ein weiterer Unterschied: In Deutschland ist das Einsparpotential pro Gerät, Leuchte oder Maschine durchschnittlich niedriger als in Kuba, da hierzulande der technische Standard insgesamt höher liegt. Dennoch wäre auch hier ein großes kostengünstiges Effizienzpotential zu erschließen, was jedoch einer gezielten energiepolitischen Weichenstellung bedarf, resümiert Volkswirt und Dipl-Ing. Seifried.

Soziale Absicherung der kubanischen Energierevolution
Vorbildhaft ist die soziale Absicherung des Stromsparprogramms im Rahmen der “Energierevolution”: So wurde die ehemals extreme Subventionierung des Stromverbrauchs abgebaut, die Stromverbrauchstarife geändert. Haushalte mit hohem Stromverbrauch zahlen heute deutlich höhere Preise. Die höheren Stromtarife wurden durch die Bereitstellung sparsamerer Haushaltsgeräte und die Gewährung von Sozialkrediten abgefedert. Haushalte mit geringem Einkommen zahlen bei diesem Kreditsystem deutlich niedrigere Zinsen als Haushalte mit höherem Einkommen.

“In Deutschland werden die Strompreise zwar nicht subventioniert, aber es ist an der Zeit, über progressive Tarife nachzudenken und die Mengenrabatte und die ungerechtfertigten Abgabenbefreiungen für Großverbraucher abzubauen,” ist Dieter Seifried überzeugt.

Kosten der Energiewende auch in Deutschland sozial gerecht abfedern
Angesichts des notwendigen weiteren Ausbaus der regenerativen Energiequellen und den mittelfristig zu erwartenden Strompreissteigerungen in Deutschland komme es darauf an, die Kosten der Energiewende sozial gerecht abzufedern. Eine gezielte Förderpolitik, flankiert durch tarifpolitische Maßnahmen sowie durch kostenlose Energiesparchecks und Sozialkredite könnte einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und gleichzeitig zur Kostenentlastung von Stromkunden leisten.

Als positives wegweisendes Beispiel wird in Seifrieds Studie das Projekt “Stromspar-Check” genannt, das vom BMU für einkommensschwache Haushalte finanziert und vom Deutschen Caritasverband e.V. und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen e.V. umgesetzt wird. Dieses allein sei aber nicht ausreichend, da es nur einen geringen Prozentsatz der leistungsbeziehenden einkommensschwachen Haushalte erreiche. Es brauche vielmehr ein flächen- deckendes Effizienzprogramm, das alle Haushaltskunden anspricht und die Marktdurchdringung hocheffizienter Geräte fördert. Eine wirkungsvolle Effizienzstrategie würde die Stromkosten der Haushalte langfristig senken, ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien einzuschränken.
Eine Strompreis-Sicherung à la Bundesumweltminister Peter Altmaier wäre damit hinfällig.

Beispielgebend für andere Länder
Mit dem Austausch von ineffizienten stromverbrauchenden Geräten war Kuba schon früh beispielgebend für andere Länder. Auch in Ländern der Dritten Welt wie z.B. Indien, Indonesien, Südafrika, Brasilien, Mexiko, Iran und Costa Rica schlummert ein sehr hohes Einsparpotential bei ineffizienten Kühlgeräten, das sowohl zum Vorteil der jeweiligen Volkswirtschaften aber auch zum Schutze des Klimas und der Umwelt erschlossen werden sollte. Insbesondere in Ländern, in denen subventionierte Strompreise die Marktkräfte außer Kraft setzen, sind gezielte Tausch- und Markttransformationsprogramme von besonderem ökonomischem als auch ökologischem Nutzen.

Sie interessieren sich für die beschriebene Studie “Energierevolution in Kuba – Ein Modell für den Klimaschutz?” – diese können Sie sich hier kostenfrei herunterladen:
http://www.oe2.de/fileadmin/user_upload/download/Energierevolution_Cuba_dt.pdf
http://www.cleanthinking.de/energierevolution-in-kuba-vorbild-fur-energiewende-in-deutschland/
Unsere Leser interessieren sich ganz besonders für Energiewende, Elektromobilität, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien sowie den Themenkomplex Smart Grid, Smart Metering, Smart Home.
wesen, der Sozialen Sicherheit, der religiösen Freiheit, der Behandlung der Gefangenen, der Gleichheit der Geschlechter hervor.
 

Wichtige Zitate aus der Berliner Zeitung Nr.28 
2./3. Februar 2013 Seite 28 Feuilleton/Medien

Kuba von innen
Wer steht hinter der kritischen Bloggerin Yoani Sänchez?

Von Klaus Ehringfeld
Mitte der Woche ließ Yoani Sänchez die Welt wissen, dass sie einen neuen Reisepass bekommen habe. „Unglaublich, sie haben mich zu Hause angerufen und mir gesagt, mein Pass sei fertig. Ich habe ihn", twitterte die kubanische Bloggerin ihren 384 314 Followern.
Nun kann die 37-Jährige...reisen...
Sänchez ist in den vergangenen Jahren für ihr Internettagebuch „Generaciön Y" mit Auszeichnungen in Europa und den USA überschüttet worden. 2008 erklärte sie das Magazin Time zu den hundert einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt...

Und wer finanziert die Übersetzung ihres Blogs in 20 Sprachen?
Mittlerweile ist die Bloggerin eine wichtige Informationsquelle, seit vergangenem Jahr arbeitet sie auch als Korrespondentin für die spanische Tageszeitung El Pais. Allerdings mehren sich die Zweifel an ihrer Objektivität. In einem langen Beitrag für Le Monde Diplomatique beschreibt Salim Lamrani, Professor und Kuba-Experte an der Pariser Universität Sorbonne, Widersprüche in ihren Behauptungen und Texten, berichtet von engen Kontakten zur US-Interessenvertretung in Havanna und fragt sich, wie Sänchez 400 Twitter-Botschaften pro Monat absetzen kann, die pro Stück umgerechnet einen Dollar kosten. Wer finanziert die Übersetzung ihres Blogs in 20 Sprachen, darunter chinesisch und persisch? Experte Lamrani kommt zu dem Schluss, dass Sänchez alles andere als eine simple Bloggerin ist. „Es hat den Anschein, als seien mächtige Interessen und große Summen Geld hinter der Figur Yoani Sänchez."

<===Das hier links, das ist die Frau Sänchez ihr Bild das habe ich von wikipedia, jedoch hier für auf 33% verkleinert. Des weiteren gefiel mir nicht, das die Frau von Rechts nach links blickte! Natürlich kann ich auf meiner Home - Page machen was ich will, aber ich will nicht Lügen, deshalb gestehe ich hier, das Originalfoto nicht nur verkleinert zu haben, nein ich habe es auch noch Horizontal gespiegelt! Wenn das immer so einfach wäre!


http://www.cubadebate.cu/cuba/asamblea-nacional-poder-popular/

 

Ist das Kabel Alba-1 jetzt voll in Betrieb genommen worden?
Hat die Insel Kuba jetzt den Glasfaser-Kabelanschluß zum Festland?

Das zwischen Venezuela und Kuba verlegte Unterwasser-Glasfaserkabel ist offenbar schon im Test - Betrieb. Die US-amerikanische Firma Renesys hat einem am Montag (Ortszeit) verbreiteten Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge seit dem 14. Januar eine bemerkenswerte Steigerung der Geschwindigkeit digitaler Datenströme von und nach Kuba festgestellt. Das zwischen Kuba, Jamaika und Venezuela im Meer verlegte Glasfaserkabel »ALBA-1« soll einen schnelleren Datentransfer zwischen der Karibikinsel und der übrigen Welt ermöglichen. Bislang war Kuba auf teure und langsame Satellitenverbindungen angewiesen, weil durch Blockade der USA ein direkter Anschluß an die unweit der Insel im Meer verlaufenden schon vorhandenen Kabel verwehrt worden ist. Also persönlich habe ich mehrere Links probiert, so wie den folgenden- so schnell war ich sonst nie im cu-Netz: HIER besonders wenn ich von da noch nach woanders klickte!

=====:
Zigarrenkisten- & Bauchbinden- Bilder zum runterladen als zipp-Datei: HIER


Es ist an der Zeit, dass sich die Presse in den USA und hier in unserem Land an ihren Auftrag hält, wahrheitsgemäß zu berichten – auch über Cuba.
www.eurosolicuba2012.de

Kuba - Brief an die Grünen von Josie und Dirk
Grüne betreiben das Geschäft der IGfM und Konrad-Adenauer-Stiftung

Zu diesem Schluss gelangt mensch, wenn er sich die kleine Anfrage der Bundestagsfraktion vom 26.10.2012 "Unterstützung von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern in Kuba" im Bundestag durchliest:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/112/1711243.pdf 
Der Brief an die GrueneAbgeordnete: HIER
 

SCHLIMMER ALS UNTIERE
SCHLUSS MIT DEM FOLTERKNAST AUF KUBA

Kuba hunderte Gefangene müssen dort einsitzen - trotz internationaler Kritik, trotz Drucks humanistischer Organisationen. Sie sind nachweislich gefoltert worden, fast alle wurden unter ominösen Umständen inhaftiert.
In Guantánamo einem Militärstützpunkt der USA, in Käfigen der US-Regierung, bewacht und gefoltert von US-Soldaten und US-Geheimdienstlern...

24. Dezember 2002 Die Gefangenen des Imperiums in Guantanamo
Willkürlich und wider besseren Wissens werden vom Pentagon viele Menschen auf unbestimmte Zeit jenseits allen Rechts festgehalten. Offenbar wurden vom Pentagon wahllos viele Menschen, die in Afghanistan gefangen genommen wurden, in das Hochsicherheitsgefängnis Guantanamo in Kuba gebracht (Kuba Transfer). Da die Gefangenen als "feindliche Kämpfer" gelten und damit mehr oder weniger vogelfrei sind, haben sie keinerlei Rechtsanspruch und werden so schon oft über ein Jahr willkürlich festgehalten, auch wenn sie nur Bauern, Arbeiter oder Taxifahrer, Kranke, Jugendliche oder Greise sind...
Telepolis- www.heise.de/tp/artikel/13/13848/1.html

16. Juli 2009 die Gefangenen hoffen auf Barack Obama
Bis Januar 2010 will Barack Obama das amerikanische Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba schließen.
sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29896/Wer-will-mich –

12. JANUAR 2012 OBAMAS SCHANDE
Seit zehn Jahren kämpfen vier Anwälte für die Insassen des berüchtigten Lagers Guantánamo. Ihre Aufgabe wird nicht einfacher. Erst hieß ihr Gegner George W. Bush, jetzt heißt er Barack Obama – der Mann, der versprochen hatte, den Rechtsstaat wiederherzustellen...
QUELLE DIE ZEIT,  Nr. 03

4. OKTOBER 2012 GUANTANAMO
UND KEIN ENDE DER UNMENSCHLICHKEIT IN SICHT?

...So stellt sich das Lagerleben für Journalisten dar. Die Einblicke, die ihnen gewährt werden, sind, wie schon immer hier, stark kontrolliert. Besucher dürfen mit keinem der 167 Männer reden, die hier noch immer inhaftiert sind; sie dürfen die Straftrakte nicht sehen, in denen aufsässige Gefangene in kleinen Zellen gehalten werden, oder die zwangsernährten Hungerstreikenden. Abgeschafft wurden hingegen die Pseudo-Verhöre mit kooperativen, Tee trinkenden Gefangenen, wie sie das Militär eine Zeit lang amerikanischen Abgeordneten und Reportern vorgeführt hat. Doch auch im Guantánamo unter Obama ist die Zensur nicht weniger scharf...
QUELLE ZEITmagazin,  Nr. 41

Enthüllungen
Der Weg nach Guantanamo (komplette Film- Dokumentation)
http://www.youtube.com/watch?v=7tSzhEgNrWw
Kommentar zu Der Weg nach..von Babe20Crazy vor 7 Monaten
Ich kanns echt nicht fassen... das die Menschheit noch immer so dumm ist wie in der Zeit der Hexenverfolgung... 1. das es Terroristen gibt, bestreite ich nicht und das man was dagegen tun muss erst recht nicht 2. ein Geständis unter Folter ist KEIN Geständnis. Es ist menschliche Natur, bei Schmerzen alles zu tun damit sie aufhören. 3. Ich begreife die Menschen nicht die Folterei egal gegen wen sie sich richtet für legal halten. Es ist unmenschlich. SELBST Tiere foltern sich nicht gegenseitig.

Die Geheimakte Guantanamo

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,758903,00.html
 
Guantanamo-Häftling Slahi: Schlafentzug, Dauerlärm, Todesdrohung
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,759493,00.html
 
Guantanamo-Enthüllungen 700 Anklagen gegen Obama
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,758919,00.html

08. August 2012 Hallo alle:

"Euer Webmaster ist Empört über den Cuba-feindlichen Einheitsbrei in den Medien“
Der kürzliche Verkehrsunfall des cubanischen Systemgegners Payá und dessen mediale Resonanz im deutschen Medien offenbart exemplarisch, wie stark Schwarz-Weiß-Malerei und blinde, uninformierte Cuba-Feindlichkeit noch immer vorherrschen, und der Kalte Krieg gegen Kuba noch immer nicht überwunden ist. Schlagzeilen wie „Mysteriöse Umstände - Regimekritiker stirbt bei Autounfall“ und „Inselstaat ohne Freiheit - Führender Dissident Kubas getötet“ selbst in sogenannten seriösen Tageszeitungen belegen diesen Missstand.

Der Vorstand des Netzwerks Cuba, einer Vereinigung von über 40 Kuba-Solidaritätsgruppen der BRD, weist daraufhin, dass in sämtlichen Zeitungsartikeln hierzu lediglich zwei Quellen zitiert wurden: die Katholische Nachrichtenagentur KNA und die IGfM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte). Letztere ist für ihre notorische Unseriosität und ideologischen Manipulationen berüchtigt und wird daher von allen fundiert arbeitenden Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch gemieden, ja sie wurde von der UN sogar ausgeschlossen. Offensichtlich ungeprüft haben Redaktionen deren „Meldungen“ übernommen. Demgegenüber wurden keine seriösen Quellen zitiert, geschweige denn Beweise der cubanischen Behörden zu dem Autounfall einbezogen.

Redaktionen sollten – so die Forderung des Netzwerks Cuba, zum Thema Cuba künftig andere Quellen konsultieren wie z.B. Prensa Latina oder das Nachrichtenportal amerika21.

Das Strickmuster solcher Negativmeldungen gegen Cuba wiederholt sich:
nur Systemgegner und deren Angehörige bzw. rechtskonservative Politiker und Medien werden zitiert, und zudem werden wesentliche Fakten verschwiegen. So auch hier: der Kontext der Autoreise von Payá wurde NICHT erwähnt. Demnach waren neben einem zweiten cubanischen Systemgegner noch ein Mitglied der spanischen rechtsextremen PP und ein schwedischer Rechtskonservativer in dem Unfallauto. Der Spanier wird wegen „fahrlässiger Tötung“ angeklagt, da er zu schnell gefahren sei und nach eigenen Angaben, die Kontrolle über den Wagen verlor, "nachdem wir auf eine Schotterstrecke gefahren sind". Die AFP meldete am 31. Juli 2012: »Die europäischen Begleiter des tödlich verunglückten cubanischen Regierungsgegners Oswaldo Payá haben erklärt, dass er Opfer eines normalen Verkehrsunfalls wurde.«

Verschwiegen wird zudem, wie eng die Kooperation von Payá mit ausländischen Gegnern des heutigen Cuba war, dass er sich von westlichen Antikommunisten und Cubafeinden aushalten und benutzen ließ. Sie wollten eine „christliche Jugendgruppe“ gründen, hatten dafür 4.000 Euro dabei, und dies sollte künftig Teil der Systemopposition sein.

Zusätzlich zu den bösartigen Unterstellungen in vielen Medien unseres Landes, so der Netzwerk-Vorstand, werden solche Subversionen und Aggressionen westlicher Mächte und insbesondere der USA gegen Cuba bewusst unterschlagen. Die Medien dürfen dieses teilweise imperialistische und rassistische „Spielchen“ gegen Cuba nicht länger mitmachen!

UND NUN,
nach dem lesen der Pressemitteilung des Vorstande des Netzwerk Cuba:
„Empört über Cuba-feindlichen Einheitsbrei in den Medien“, war ich ebenfalls Empört!
Ich wollte es dann etwas genauer wissen & habe am 8. August 2012 bei der google Suche einfach nur Payá eingegeben. Das Ergebnis ungefähr: 25.300.000 in 33 Sek. - eine ganze Menge....
Darauf hin untersuchte ich nur die Seite 1 mit 11 Medienberichten. Meine Bezeichnung "neutral" bedeutet lediglich, es wurden nicht nur unbewiesene Behauptungen weiter verwertet und es wurde keine offensichtlich böswillige Berichterstattung betrieben.

7x contra cuba
4x 'neutral'
0x pro cuba

contra cuba
Kubanischer Dissident Payá - Familie Payás beharrt auf Mordthese......"Der Fahrer des Unglücksfahrzeugs war in Spanien als Verkehrsrowdy aktenkundig"...( ==>Immerhin ein Hinweis, darauf das der Typ kurz davor stand seine Fahrerlaubnis zu verlieren.)
Frankfurter Rundschau - vor 4 Tagen
http://www.fr-online.de/politik/kubanischer-dissident-pay--familie-pay-s-beharrt-auf-mordthese-,1472596,16798550.html

contra cuba
Warum starb Oswaldo Payá?
Welt Online - vor 6 Tagen
Mysteriöser Tod eines kubanischen Dissidenten führt zu Protesten
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article108450438/Warum-starb-Oswaldo-Paya.html

contra cuba
Kuba: Der mysteriöse Tod von Oppositionsführer Payá - Nachrichten ...
www.welt.de › Politik › Ausland http://www.welt.de/politik/ausland/article108448273/Der-mysterioese-Tod-von-Oppositionsfuehrer-Paya.html

contra cuba
Kuba: Der mysteriöse Tod von Oppositionsführer Payá - Nachrichten ...
Viele glauben, Kubas Machthaber hätten den unbequemen Kritiker Payá gewaltsam aus dem Weg geräumt. Beweise dafür gibt es bislang keine,...
http://www.welt.de/politik/ausland/article108448273/Der-mysterioese-Tod-von-Oppositionsfuehrer-Paya.html

'neutral'
Oswaldo Payá – Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Oswaldo_Pay%C3%A1

contra cuba
...Die genauen Ursachen sind bislang nicht geklärt. Die Tochter des Dissidenten vermutet, ihr Vater sei möglicherweise Opfer eines Verbrechens...Seine Mitstreiter bestätigen den Tod von Payá und Cepero auf der Website des Dissidenten. Sie fordern die kubanische Militär-Junta auf, eine transparente Ermittlung des Unfalls einzuleiten. "Wir denken, dass dies kein Unfall war"
...Tochter des Regimekritikers, könnten ihr Vater und Cepero möglicherweise Opfer eines Verbrechens geworden sein. "Ein Auto hat versucht, sie von der Straße zu drängen",...
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kubanischer-dissident-oswaldo-paya-stirbt-bei-unfall-a-845841.html

contra cuba
Beisetzung von Dissident Payá
Kubanische Opposition beklagt Festnahmen
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/opposition-beklagt-dutzende-festnahmen-bei-beisetzung-von-oswaldo-paya-a-846226.html

'neutral'
http://www.tagesschau.de/ausland/paya-unfall100.html

contra cuba
MCL* - Offizielle Website Oswaldo Payá (*christliche kampforganisation gegen Kuba==>der Setzer) fordert:Klären Sie die Umstände des Todes von Oswaldo Payá...
Zwei Mitglieder des MCL in Miami bedroht...
http://www.oswaldopaya.org/es/

'neutral'
http://www.focus.de/politik/ausland/oswaldo-paya-systemkritiker-stirbt-bei-auto-unfall_aid_785840.html

contra cuba
Castro-Kritiker Payá stirbt bei Verkehrsunglück - Mysteriöser Unfall ...
www.sueddeutsche.de/.../castro-kritiker-pay-stirbt-bei-verkehrsunglu...23. Juli 2012 – Oswaldo Payá, einer der einflussreichsten kubanischen

'neutral'
Kubanischer Dissident Payá: Augenzeugen bestreiten Mordversion ...
derstandard.at › International › Nord- und Lateinamerika › Kuba vor 6 Tagen – Angehörige des Verstobenen hatten behauptet, das Auto sei abgedrängt worden - Spanier muss vor Gericht.
AM ENDE DER SEITE 1  DANN NUR NOCH ‘PAYAS’ BILDER

Sprung auf Seite 10 an 2. Stelle
Opposition: Fahrer verursachte Todesfahrt des kubanischen - Die Zeit
www.zeit.de › News › Juli 201228. Juli 2012 – Havanna (dpa) - Fahrerfehler haben nach Angaben der kubanischen Behörden den tödlichen Unfall des Dissidenten Oswaldo Payá am ..
Sprung auf Seite 74 da gibt es dann noch dieses:
Machetera
TAG ARCHIVES: OSWALDO PAYÁ....Das war es über die ‘freie Presse’


IN DEN TOD GERAST
Oswaldo José Payá Sardiñas Vorsitzender der antikommunistischen Oppositionsgruppierung Christliche Befreiungsbewegung (MCL) und Harold Cepero, Leiter der Jugendabteilung der MCL sind bei einem Verkehrsunfall in Cuba ums Leben gekommen.
Der bekannte kubanische antikommunist Oswaldo José Payá Sardiñas  starb am 22. Juli 2012 im Alter von 60 Jahren, als er mit drei weiteren Insassen in einem gemieteten PKW verünglückte. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Bayamo im Osten der Karibikinsel, wo der 60-Jährige mit drei Freunden in einem Auto unterwegs war, wie der Vorsitzende einer oppositionellen Menschenrechtskommission, Elizardo Sánchez, erklärte. Nach dem Unfall etwa 800 Kilometer östlich von Havanna starb später auch der  31-jährige kubanische Antiregierungsaktivist Harold Cepero. Zwei weitere Insassen, ein Spanier und ein Schwede, wurden nur leicht verletzt. Cirka 22 km nahe der ostkubanischen Stadt Bayamo auf der Carretera Central kam ihr PKW von der Fahrbahn ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Der 27-jährige Vizesekretär der Jugendorganisation der Partido Popular Spaniens, Ángel Carromero, der den Mietwagen lenkte, und der gleichaltrige Präsident von Schwedens Christdemokratischem Jugendverband, Aron Modig, wurden bei dem Aufprall leicht verletzt.

Ángel Carromero der spanische Fahrer des Unfallwagens wird wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen angeklagt werden. Nach Berichten der kubanischen Presse sitzt der Fahrer Ángel Carromero, ein Funktionär der Jugendorganisation der rechtskonservativen spanischen "Volkspartei" (PP), in Havanna in Untersuchungshaft. Trotz Anklage fordern Familienmitglieder des Verstorbenen und Angehörige der Opposition weiterhin eine "unabhängige Untersuchung" des Geschehens.

Nach Ermittlungen der kubanischen Behörden hat eine zu hohe Geschwindigkeit und ein Fehlverhalten des Fahrers den Unfall verursacht. Das wird offenbar auch von parallelen Ermittlungen spanischer Diplomaten bestätigt. In einem Verhörvideo hatte Camorrero angegeben, die Kontrolle über den Wagen verloren zu haben, "nachdem wir auf eine Schotterstrecke gefahren sind". Das kubanische Strafrecht sieht in Artikel 177 Strafen von bis zu zehn Jahren vor, wenn der Fahrer bei einem Verstoß der Straßenverkehrsordnung den Tod von Personen verursacht. Bei zwei Todesopfern könnte die Staatsanwaltschaft unter Berufung auf Artikel 53c von einer besondere Schwere ausgehen und 15 Jahre Haft für den Unfallfahrer beantragen.

Aus Spanien war zu erfahren das Ángel Carromero, ein auffällig gewordener Verkehrs Rowdy sein soll der kurz vor dem Führerscheinentzug stand !

Die AFP meldete am 31. Juli 2012: »Die europäischen Begleiter des tödlich verunglückten cubanischen Regierungsgegners Oswaldo Payá haben erklärt, dass er Opfer eines normalen Verkehrsunfalls wurde.«


ORGINAL INFOS AUS CUBA:
AUS EcuRed====> http://www.ecured.cu/index.php/Oswaldo_Pay%C3%A1_Sardi%C3%B1as 

Oswaldo José Payá Sardiñas.
Contrarrevolucionario cubano, vinculado a Estados Unidos. Líder de la organización contrarrevolucionaria Movimiento Cristiano Liberación (MCL) y principal impulsor del llamado Proyecto Varela, financiado desde el exterior, con la participación activa de la Sección de Intereses Estados Unidos en La Habana (SINA).
Como parte del apoyo propagandístico desde el exterior recibió el Premio Andrei Sajarov a los Derechos Humanos del Parlamento Europeo en 2002.

Asistía con frecuencia a reuniones en la SINA, lugar donde recibió orientaciones y financiamientos para sus actividades. Falleció en un accidente automoviístico el 22 de julio de 2012.

ali’s Überstzung:
Oswaldo José Payá Sardiñas.
Ein kubanischer konterrevolutionär in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten. Der Führer der konterrevolutionären Organisation Christliche Befreiungsbewegung (MCL) und führender Verfechter des so genannten Varela-Projekt, aus dem Ausland finanziert, unter aktiver Beteiligung der US-Interessenvertretung in Havanna (USIS).
Als Teil der Propaganda Unterstützung aus dem Ausland erhielt er den Sacharow-Preis für Menschenrechte des Europäischen Parlaments in 2002.

Häufig nahmen an den Treffen in der US-Interessenvertretung teil, wo er Beratung und Finanzierung seiner Aktivitäten erhielt. Er starb bei einem Auto - Unfall am 22. Juli 2012.....

Referencias
El contrarrevolucionario Oswaldo Payá apoyó a los golpistas venezolanos en abril del 2002. Disponible en: La Jiribilla. Publicado en febrero de 2005.
http://www.lajiribilla.cu/2005/n197_02/197_42.html

Burgos, Osvaldo: "La verdad sobre Oswaldo Payá", La República, Uruguay Disponible en http://www.rebelion.org/hemeroteca/cuba/030722burgos.htm

Dos personas fallecen en lamentable accidente de tránsito en la provincia Granma. Disponible en Cubadebate Nota del Ministerio del Interior de la República de Cuba. Disponible en: Diario Granma. Publicado el 28 de julio de 2012. Consultado el 31 de julio de 2012.
http://www.cubadebate.cu/noticias/2012/07/22/dos-personas-fallecen-en-lamentable-accidente-de-transito-en-la-provincia-granma/

Nota del Ministerio del Interior de la República de Cuba. Disponible en: Diario Granma.
http://www.granma.cubaweb.cu/2012/07/28/nacional/artic01.html

Publicado el 28 de julio de 2012.
http://www.ecured.cu/index.php/28_de_julio

Consultado el 31 de julio de 2012.
http://www.ecured.cu/index.php/2012

Nota del Ministerio del Interior de la República de Cuba.
http://www.granma.cubaweb.cu/2012/07/28/nacional/artic01.html

Disponible en: Diario Granma. Publicado el 28 de julio de 2012.
http://www.ecured.cu/index.php/2012
Consultado el 31 de julio de 2012.
http://www.ecured.cu/index.php/31_de_julio



"Akt der Piraterie" -- Havana Club geentert

Streit um Markenrecht zwischen USA und Kuba eskaliert nach zehn Jahren. Blockadegesetze kommen zur Anwendung
Von Guillermo Nova, Havanna
<http://amerika21.de/autor/guillermo-nova>//(Übersetzung: Klaus E. Lehmann)/

*Washington/Havanna
*Zahlreiche Staaten Lateinamerikas haben Kuba vor der Schlichtungsstelle der
Welthandelsorganisation (WTO) in einem bereits zehn Jahre währenden Streit mit den USA um die Rum-Marke Havana Club verteidigt.

 
Der Disput war eskaliert, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA das Patent für die international renommierte Marke quasi dem Hauptkonkurrenten Bacardí überlassen hatte. Nach einem Bericht der spanischen Nachrichtenagentur EFE bezeichnete Kubas Vertreterin vor der WTO Nancy Marigal, das US-Urteil nun als "Akt der Piraterie". Unterstützt worden sei sie von Argentinien, Venezuela, Uruguay, Nicaragua, der Dominikanischen Republik, Chile, Bolivien, Brasilien und Paraguay.

Mitte Mai hatte der Oberste Gerichtshof der USA entschieden, das Patent für die Rummarke Havana Club in diesem Lande nicht zu erneuern. Von den Behörden des sozialistischen Inselstaates war die Entscheidung umgehend als "Markenraub" zurückgewiesen worden.

Bereits 1976 hatten die kubanischen Behörden den Namen "Havana Club Rum" in verschiedenen Ländern registrieren lassen, darunter auch in den USA. Im Jahr 1993 dann gründete die französische Firma Pernod Ricard mit der Korporation Cuba Ron ein Joint-Venture-Unternehmen, um den Rum in 120 Ländern zu verkaufen.

Der nun eskalierte Rechtsstreit begann in den neunziger Jahren, als die puertorikanische Firma Bacardí bei den US-Behörden die Registrierung einer gleichnamigen Marke beantragte. Die kubanischen Behörden legten dagegen vor der Welthandelsorganisation Einspruch ein und erhielten Recht.

Die Marke war daraufhin in den USA -- wenn auch ohne Nutzung -- jahrelang registriert. 2006 verweigerte das US-Finanzministerium der Firma Pernod Ricard jedoch die Verlängerung der Handelslizenz. Das Ministerium berief sich dabei auf ein Gesetz aus dem Jahr 1998, das die
Erneuerung kubanischer Handelsmarken verbietet, wenn sie mit Besitztümern in Verbindung stehen, die nach der Kubanischen Revolution 1959 nationalisiert wurden. Das Außenministerium in Havanna forderte die US-Regierung daraufhin dazu auf, der Firma Cubaexport die neue Lizenz unverzüglich auszustellen. Pernod Ricard begann parallel eine rechtliche Auseinandersetzung, die mit der Ablehnung des Falls durch den Obersten Gerichtshof der USA endete. Die US-Regierung wies ihrerseits die Anschuldigungen Kubas zurück und gab an, dass die Firma Cubaexport ihre "Chance" vor Gericht gehabt habe. Jedoch habe sie den Prozess zur Erneuerung der Markenregistrierung verloren.

Der Havana-Club-Rum hat eine lange Geschichte. Die Familie Arechabala hatte die Marke im Jahr 1935 erfunden die Rechte später an das Haus Bacardí verkauft, das in den fünfziger Jahren zunächst engere Beziehungen zu den kubanischen Revolutionären unterhielt. Als die Rebellen im Januar 1959 siegreich in Havanna einzogen, wurde an den Büros ein riesiges Transparent entfaltet, auf dem es hieß "Gracias, Fidel". José "Pepín" Bosch, der Generaldirektor von Bacardí, begleitete den Comandante en Jefe auf seiner ersten Reise in die Vereinigten Staaten. Es war jedoch nur ein flüchtiges Idyll. Als die kubanische Regierung ein Jahr später die Einrichtungen der Firma nationalisierte, verließen deren Führungskräfte das Land, um sich der anticastristischen Kolonie in Miami anzuschließen.
amerika21.de -- 31. Mai 2012/

Repsol erwägt Rückzug aus kubanischem Erdölgebiet
Die Plattform Scarabeo 9
<http://amerika21.de/files/a21/imagecache/bild_voll/img/2012/9472_96_scarabeo-9_sito_0.jpg>

Die Plattform Scarabeo 9
Madrid/Havanna. *Der spanische Erdölkonzern Repsol erwägt, die Offshore-Aktivitäten vor der
Küste von Kuba einzustellen. Die Überlegungen gab der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Antonio Brufau, diese Woche auf einer Pressekonferenz bekannt. Repsol hat bislang zwölf Jahre in kubanischen Gewässern nach Erdöl gesucht, ohne nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Die Aktivitäten kosteten nach Angaben der Firma 150 Millionen US-Dollar. Nach Schätzungen von Experten liegen vor der Küste Kubas bis zu 20 Milliarden Barrel Erdöl.
<http://amerika21.de/meldung/2012/05/52336/repsol-kuba#bildquelle>
<http://www.repsol.com/es_en/>

Laut Aussage von Kristian Rix, dem Sprecher des spanischen Erdölunternehmens, war auch das letzte Bohrloch der Plattform Scarabeo 9 Mitte des Monats trocken geblieben. Die Meldung ist von der kubanischen Regierung bislang noch nicht bestätigt worden. Wie Rix weiter ausführte, wird Repsol nach diesem gescheiterten Versuch alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um das Bohrloch sicher zu versiegeln.

Nun werden Geologen des spanischen Unternehmens analysieren, was mit anderen vorgesehenen Bohrungen in den von Repsol unter Vertrag genommenen Sektoren geschehen soll. Ende Januar war die von Repsol gecharterte Plattform in Kuba eingetroffen, um Bohrungen in großer Tiefe innerhalb der 112 Quadratkilometer großen Wirtschaftszone in den Gewässern Kubas vorzunehmen. Diese Zone ist in 59 Sektoren unterteilt, von denen 22 unter Vertrag mit ausländischen Erdölunternehmen wie
Repsol, der venezolanischen PdVSA und Petro Vietnam stehen.

(gmer <http://amerika21.de/autor/gerhard-mertschenk>/hneu
< http://amerika21.de/autor/harald-neuber  >/rnv
<http://www.rnv.gov.ve/noticias/?act=ST&f=29&t=184316>/eleconomista
<http://www.eleconomista.es/energia/noticias/4007786/05/12/la-posible-salida-de-repsol-de-cuba-un-importante-golpe-para-el-pais.html>)
-- amerika21.de -- 1. Juni 2012/
 

Abstimmung über "Poder Popular"
Hohe Beteiligung bei den Wahlen der lokalen Volksräte in Kuba. Basisvertretung seit 1976 in der Verfassung verankert. Von Harald Neuber Havanna.
Mit großer Beteiligung ist am Sonntag der erste Teil der Wahl der lokalen Volksräte in Kuba zu Ende gegangen. Nach Angaben der Nationalen Wahlkommission CNE erreichte die Wahlbeteiligung 93,4 Prozent. Von den gut 8,6 Millionen Wahlberechtigten gaben nach Auskunft der CNE-Präsidentin Ana Maria Mari Machado gut 8,09 Millionen Kubanerinnen und Kubaner ihre Stimme ab. Wer von den insgesamt rund 15 000 Kandidaten am Sonntag keine einfache Mehrheit erreichte, muss sich am 2. Mai der Nachwahl stellen. Die Volksräte, in Kuba als "Poder Popular" bekannt, sind nach der letzten Verfassungsreform als Instrument der Basisdemokratie in dem sozialistischen Karibikstaat etabliert worden. Ihre Aufgabe ist es, die lokalen Belange in den 169 Bezirken zu vertreten. Die Nominierungen fanden von Ende Februar über vier Wochen hinweg statt Ab Ende März wurden die in Basisversammlungen im Stadtteil bestimmten Kandidaten den Wählern mit Aushängen vorgestellt. Der gesamte Prozess findet in enger Abstimmung mit Basisorganisationen wie den Nachbarschaftsräten statt, das Wahlrecht gilt ab Erreichen des 16. Lebensjahres. Politische Vertreter in Kuba führen dies als einen Grund für die hohe Beteiligung an. Im Gegensatz zu westlichen Staaten gebe es in Kuba keine vorab innerhalb politischer Parteien paktierten Kandidaturen, so CNE-Chefin Mari Machado gegenüber der Nachrichtenagentur Prensa Latina. In Kuba schlage die Bevölkerung ihre Vertreter direkt vor, nominiere und wähle sie in direkter und geheimer Wahl. Die hohe Beteiligung sei daher auch ein Votum für das politische System. Ähnlich äußerte sich Parlamentspräsident Ricardo Alarcón. In Kuba sei die Beteiligung am demokratischen Prozess weit höher als in den Staaten, "die sich als Besitzer der Demokratie präsentieren". Dies sei, so Alarcón mit Blick auf die internationale Kampagne gegen die sozialistische Führung, die beste Antwort auf die Kritik. amerika21.de – 27. April 2010

EU-Offensive gegen Kuba
Europäisches Parlament fordert erstmals offen eine aktive Unterstützung regierungs- feindlicher Gruppen in dem Inselstaat.............mehr:
amerika21

Kritik an EU-Resolution gegen Kuba
Organisationen in Deutschland bemängeln doppelten Standard bei Menschenrechtspolitik des Europäischen Parlaments........mehr von H. Neuber:
amerika21

EU-Resulution 2010 pdf: HIER
EU-Resulution 2007 pdf: HIER
Emfehlung für eine EU-Resulution gegen Menschenrechtsverletzungen der USA, an den EU-Rat 2007 (Autor ali)  pdf: HIER


Freiheit & Menschenrechte von den USA für alle Menschen auf Erden?
Mit Riesenaufwand, unter Einbeziehung aller Schaltstellen der Macht soll das besonders in  Lateinamerika gestiegene Ansehen Kubas geschädigt werden. Allein der Propagandaapparat der USA ist, zu erstaunlichen weltweit in der sogenannten “Freien- Presse der Freien Welt” gleichgeschalteten Horror- Berichten über Kuba in der Lage. Am Tag des Erscheinens solcher Be- richte, greift dann das gegenseitige abschreiben und zitieren der Freiwilligen Satrapen* des Imperiums (sog. Atlanter) in Wirtschaft; Politik und Presse ein - frei nach J. Goebbels**: “Wenn eine Lüge oft genug wiederholt wird wird Sie für die Massen zur Wahrheit”.
 
Was eint das Imperium mit seinen Satrapen und sonstigen Erfüllungsgehilfen auf der Welt?
 

Da ist vor allem die Wirtschaftsform, die von ihnen als NonPlusUltra propagiert wird, Kapitalismus - beschönigt auch als Freie Marktwirtschaft gepriesen. Das Ergebnis dieser schönen Wirtschaft sind Global, pro Tag 25.000 Hungertote und keiner davon verhungert auf der Insel Kuba!

above text describes:

hi fellows this is freedom without human rights, made in USA for the rest of the world

*Schützer der Herrschaft
**Josef Goebbels Propagandaminister der Nazis,- seine Propagandamethoden wurden später von der freien Wirtschaft zum propagieren ihrer Waren benutzt.

Zensierte Google kubanischen Blogger?
amerika21, meldete am 29. März 2010 -
Cuba: Google Inc. sperrt Blog aus Kuba.


Die Seite "La Isla desconocida" - eine Art politisches Internettagebuch des kubanischen Publizisten Enrique Ubieta wurde wegzensiert.  Anfragen des Betroffenen blieben ohne Antwort. Die internationale Bloggerszene protestierte nachhaltig.

4 Tage später schaltet Google  den Kuba-Blog wieder frei
Nach Protesten wurde der Zugang für kubanischen Journalisten wieder freigegeben.
Ein Konzernvertreter zur DPA: "...es war keine politische Entscheidung..". Angeblich hat ein Automatisches Spamfilter die Seite gesperrt.
Der Publizist hatte auf seiner Seite "La Isla desconocida", zuletzt die international negative Berichterstattung über Kuba kritisch kommentiert.


Erklärung der Nationalversammlung der Volksmacht der Republik Kuba:

Republik Kuba
Nach einer abgestimmten Kampagne mächtiger Medien- unternehmen vor allem aus Europa, die Kuba scharf angegriffen haben, hat das Europäische Parlament nach einer schmutzigen Debatte eine Resolution verabschiedet, die unser Land verurteilt und Gefühle manipuliert, Tatsachen verzerrt, Lügen schwingt und Realitäten verheimlicht.
Der benutzte Vorwand war der Tod eines Gefangenen, der zunächst für ein gewöhnliches Vergehen bestraft und später von nord- amerikanischen Interessen und der inneren Konterrevolution manipuliert worden war, und der aus eigenem Willen, trotz der Warnungen und des Eingreifens kubanischer Fachärzte, die Einnahme von Lebensmitteln verweigerte.

Dieses beklagenswerte Ereignis kann nicht dazu benutzt werden, um Kuba zu verurteilen, weil es den Tod habe verhindern können. Wenn sich unser Land in einem Bereich nicht mit Worten verteidigen muß, weil die Realität unwiderlegbar ist, dann ist dies der Kampf für das Leben der Menschen, seien sie in Kuba oder in anderen Ländern geboren worden. Ein einziges Beispiel ist die Anwesenheit der kubanischen Ärzte in Haiti seit elf Jahren vor dem Erdbeben vom ver- gangenen Januar, die von der Hegemonialpresse verschwiegen wird.

Hinter dieser Verurteilung steht ein tiefer Zynismus. Wie viele Kinderleben gingen in den armen Nationen durch die Entscheidung der im Europäischen Parlament vertretenen reichen Länder verloren, ihre Entwicklungshilfeverpflichtungen nicht einzuhalten. Alle wußten, daß dies ein massenhaften Todesurteil bedeutete, aber sie entschieden sich, die Verschwendung und den prunkvollen Konsum fortzusetzen, die langfristig selbstmörderisch sind.

Die Kubaner beleidigt auch der Versuch, uns in einem Augenblick Lehren zu erteilen, in dem in Europa Immigranten und Arbeitslose unterdrückt werden, während hier ein freies Volk in Nachbarschaftsversammlungen frei und ohne Zwischenstufen seine Kandidaten für die Kommunalwahlen bestimmt.

Denjenigen fehlt die Moral, ein angegriffenes und brutal blockiertes Volk zu bewerten, die an dem Luftschmuggel von Verhafteten, der Errichtung illegaler Gefängnisse und der Folterpraxis beteiligt waren oder sie erlaubt haben.

Eine so diskriminierende und selektive Verurteilung kann nur aus dem Scheitern einer Politik erklärt werden, die sich als unfähig erwiesen hat, ein heldenhaftes Volk in die Knie zu zwingen. Weder das Helms-Burton-Gesetz noch der europäische Gemeinsame Standpunkt, die beide im selben Jahr, unter gleichen Umständen und mit dem selben Ziel entstanden sind und beide unsere Souveränität und nationale Würde verletzen, haben auch nur die geringste Zukunft, denn wir Kubaner weisen Strafen, Intoleranz und Druck als Norm in den internationalen Beziehungen zurück.

Nationalversammlung der Volksmacht der Republik Kuba
11.März 2010

Das kubanische Hungerstreik-Problem
Ralf Streck 02.03.2010
Nach dem Hungertod von Orlando Zapata versucht die Opposition in Kuba die Lage zuzuspitzen......Zu Recht verweist die kubanische Regierung auch auf das Lager, das die USA in Guantanamo auf der Insel Kuba unterhält. Denn dort wird bzw. wurde systematisch gefoltert und es kommt immer wieder zu merkwürdigen Todesfällen, die als Selbstmorde getarnt werden. Dort sind auch unter Obama noch immer Menschen gegen alle Rechtsgrundsätze der USA und ohne Urteile inhaftiert.
auf Telepolis weiterlesen

Ein neuer Hungerstreiker in  Kuba, das Land will sich jedoch:

Nicht erpressen lassen
Kuba warnt vor den Konsequenzen des Hunger- streiks von Guillermo Fariñas.......Der 48 Jahre alte Fariñas war erstmals 1995 zu drei Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er auf eine Frau eingeprügelt hatte, die in derselben Einrichtung tätig war, in der er als Psychologe gearbeitet hatte. Diese Haft nutzte er, um sich als politisches Opfer der »Castro-Diktatur« zu präsentieren, und verbündete sich mit konterrevolutionären Gruppen. Nach Verbüßung seiner Haft schlug er 2002 in Santa Clara auf einen alten Mann ein der dabei schwere Verletzungen erlitt. Für diese Tat wurde Fariñas zu knapp sechs Jahren Haft verurteilt. Mehrfach trat er in dieser Zeit in Hungerstreiks, die seine Gesundheit ruinierten. Am 5. Dezember 2003 wurde er deshalb als haftunfähig auf freien Fuß gesetzt. Sein schlechter Gesundheitszustand hinderte ihn jedoch nicht daran, eifrig Berichte für den von den USA betriebenen antikubanischen Rundfunksender »Radio Martí« zu verfassen und 2006 sogar erneut in einen Hungerstreik zu treten, um die Installation eines Internetzugangs in seiner Privatwohnung zu erzwingen.....bei der jw:
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Haiti Spendenaufruf:
Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Haiti  Solidarische Hilfe aus dem Nachbarland medico international unterstützt die Nothilfe der dominikanischen Gesundheitsorganisation Institución Social Colectivo de Salud Popular (COSALUP) für die Erdbebenopfer in Haiti.
Die dominikanische Zivilgesellschaft hat sich in Koordination mit anderen Institutionen und Organisationen umgehend mit den Be- troffenen im Nachbarland solidarisiert und Hilfe organisiert.
Zu diesem Zweck wurden am 14. Januar verschiedene thematische Kommissionen (Logistik, Gesundheit, Finanzen, Infrastruktur und bi-nationale Koordination) gebildet um besser auf die konkreten Bedürfnisse eingehen zu können. Das Netzwerk „Ayuda Haití“ umfasst gleichermaßen dominikanische wie internationale NGOs sowie soziale Organisationen und koordiniert seine Bemühungen mit dem Roten Kreuz und UN-Organisationen, um unnötige Verdopplungen zu vermeiden und die Hilfe möglichst effektiv zu gestalten. medico-HausblogHaiti: medico-Unterstützung - Informationen unserer Kollegen vor Ort Geplant ist die Einrichtung von medizinischen Versorgungseinheiten in Haiti, im ersten Schritt in Port-Au-Prince, in denen multidisziplinäre Teams tätig werden sollen. Je nach Bedarf wird die Arbeit auf andere Regionen ausgeweitet und/oder verlegt. Das medizinische Personal wird alle 4 Tage rotieren. Zusätzlich wird die Klinik in Jimani, unmittelbar an der haitianisch- dominikanischen Grenze unterstützt. Dort werden bereits hunderte Haitianer medizinisch versorgt.
COSALUP wird mit den medico-Spenden Medikamente und medizinisches Bedarfs- material kaufen, entsprechend den im Netz- werk abgestimmten Bedarfslisten.
Dieses Material wird anschließend in den gemeinsamen Sachmittelfonds eingespeist. COSALUP ist eine 1983 gegründete Nichtregierungsorganisation. Gemeinsam mit medico ist sie Mitglied im mittel- amerikanischen Basisgesundheitsnetzwerk Comité Regional de Salud Comunitario"(CRPSC) und im internationalen Peoples Health Movement (PHM). Die medico-Partner CRPSC und das mittelamerikanische PHM setzen sich mit Hilfs- und Menschenrechtsprojekten für den gleichen Zugang aller zu Gesundheit ein. Derzeit unterstützt medico auch ein Mittelamerika-weites Projekt, das sich in einer mobilisierenden Befragung in den ärmsten Regionen mit den Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf die Gesundheitssituation beschäftigt. Kollegen aus CRPSC und PHM haben sich bereit erklärt – sobald dies sinnvoll und nützlich ist – zivil- gesellschaftliche Organisationen in Haiti im Bereich von Gesundheit und Menschenrechten auch personell zu unterstützen.
Zur Unterstützung der Nothilfe unserer Partner sowie für langfristige Rehabilitations- und Wiederaufbaumaßnahmen bittet medico um Spenden:
Spendenkonto: medico international
Konto-Nr. 1800 Frankfurter Sparkasse
BLZ 500 502 01 Stichwort:
HaitiOnline-Spenden:
www.medico.de/spenden/
medico international ist außerdem Mitglied im Bündnis Entwicklung Hilft. Das Bündnis wird bei Katastrophen und in Krisengebieten aktiv, um vor Ort akute und langfristige Hilfe zu leisten.
Das Bündnis ist ein Zusammenschluss der fünf Hilfswerke "Brot für die Welt", medico international, MISEREOR, terredes hommes und Welthungerhilfe.
<http://www.medico.de/spenden/>

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe  Berlin Brandenburg:
DIE   BLOGGERIN  Y. SANCHEZ

Nachdem der Name Yoani Sánchez derart häufig in unseren Medien erscheint, eine deutsche Tageszeitung sie Kolumnen schreiben lässt und sogar der US-Präsident persönlich ihre Fragen beantwortet, hat die FG-brd-Kuba diesen neuen Stern im cubanischen Dissidentenhimmel etwas genauer beleuchtet. Sie veröffentlichten deshalb die Analyse des Franzosen Salim Lamrani. Lamrani ist Professor an der Sorbonne Universität in Paris und beschäftigt sich besonders mit den Beziehungen zwischen den USA und Cuba. Als World-Datei mit Kasten und Kommentar von A. Mente eurem Webmaster (12 Seiten): HIER

Insel im Schatten der Migration
von Knut Henkel
....An einem geheimen Ort in Havanna fanden am letzten Donnerstag und Freitag die Ver- handlungen über neue Migrationsbestimmungen zwischen Havanna und Washington statt. Havanna, so ist in einer Note des Außen- ministeriums vom Samstag zu lesen, drängt auf Modifikation der US-Bestimmung, wonach jeder Kubaner und jede Kubanerin, die trockenen Fusses in den USA ankommen, automatisch ein Bleiberecht erhalten. In Kuba wird schon seit Jahren gegen diese Regel demonstriert, unter anderem weil sie die Migration in Richtung USA anheizt...... Durchschnittlich 35.000 Kubaner wandern derzeit pro Jahr aus und es ist sind oftmals die jungen Hochqualifizierten, die gehen. Für die Insel und ihre Zukunft heißt das nichts Gutes, wie Silvio Rodríguez, einer der populärsten Sänger der Insel, am Freitag in einem Interview auf der Homepage des in Havannas Altstadt gelegenen Kulturzentrum Torriente Brau betonte. “Wir müssen reflektieren, analysieren (warum viele kubanische Jugendliche) als einziges danach Trachten zu emigrieren”, mahnte der 63jährige Sänger.....Auswanderungswellen wie die Balsero- krise von 1994, als mehr als 35.000 Kubaner in wenigen Wochen auf allem was schwamm rüber in die USA machten, sind nicht erwünscht und genau deshalb treffen sich in schöner Regel- mäßigkeit Delegationen aus den USA mit Counterparts von der Insel.... Bei der Visite der US-Delegation in Havanna ging es jedoch auch um Alan Gross. Der US-Amerikaner war am 4. Dezember in Kuba festgenommen worden, weil er in Havanna Laptops, Mobiltelefone und andere elektronisches Geräte an Dissidenten verteilt habe, so kubanische Quellen. Die behaupten, dass Gross für den US-Geheimdienst gearbeitet hatte. US-Quellen zufolge ist er für einen Ver- tragspartner von US-Aid tätig gewesen, habe eine zivile Organisation unterstützt. Dabei ist Gross mit einem Touristenvisum eingereist. Das ver- stösst genauso gegen kubanische Gesetze wie die “Verteilung von finanziellen Mitteln und anderen Ressourcen von der US-Regierung, …”. in Havanna hat man nicht nur verschnupft darauf reagiert, dass Kuba im Januar erneut auf die Liste der Terrorstaaten gesetzt wurde sondern auch darauf, dass sich die US-Delegation mit Oppositonellen in Kuba getroffen hat......
Parlamentspräsident Ricardo Alarcón kritisierte, dass sich zwischen alter und neuer Administration in Washington nichts geändert habe.....Artikel komplett lesen:
blogs.taz.de



“Energie ist ein Instrument der Macht.
Wer Energie hat, kontrolliert die Welt”
Kuba hat seine Energiegewinnung durch Atomkraftwerke fallengelassen, nicht auf Druck von Ländern wie den Vereinigten Staaten, sondern weil Kuba feststellen mussste, dass die Sonne “die Energie des Sozialismus ist” meinte Bérriz, der Leiter der kubanischen Gesellschaft zur Förderung der erneuerbaren Energieträger und Respekt für die Umwelt (CUBASOLAR) ist.

Diese grossartige Bezeichnung der Gesellschaft ist fast einmalig, verpflichtet und verdient Würdigung: Respekt für die Umwelt – eine Kultur der ökologisch nachhaltigen Energiepolitik.

“Harte Energie, konzentriert in Kohle, Öl und Kernkraft ist imperialistisch und kapitalistisch. Im Gegensatz dazu scheint die Sonne für alle, auch die Reichen. Sie gehört niemandem, also ist die Sonnenenergie die Energie des Sozialismus, der Energieproduzent der Völker, die Energie der Zukunft.”

Kuba müsste riesige Summen in ein voll ausgebautes Energieversorgungssystem mit einigen wenigen modernen Kraftwerken inklusive der Überlandleitungen für Anschlüsse in alle Gemeinden investieren und setzt daher auf Solarenergie. Diese Investition ist besser für den Umweltschutz und den Weltfrieden angelegt, denkt man an die Kriege, die wegen der fossilen Rohstoffe und auch der Kernenergie vom Zaun gebrochen werden.

“Um eine neue Form der “Kontrolle” durch den Einsatz von NCRE (nichtkonventionelle erneuer- bare Energiequellen) zu verhindern, müssen die Länder ihr eigenes Know-how entwickeln um zu vermeiden, von technologischen Import-Aus- rüstungen der reichen Länder abhängig zu sein.”

Kuba hat gerade den Bau einer Fabrik zur Herstellung von Sonnenkollektoren fertiggestellt und baut ein anderes Werk, dass Solarmodule herstellt.

“Wenn wir uns auf die Entwicklung von NCRE konzentrieren, wäre eine Konferenz wie diese (COP 15) völlig unsinnig. Wir würden uns keine Sorgen um die globale Erwärmung machen müssen.”

Die dezentrale Erzeugung von Sonnenenergie hat den Vorteil, dass bei einem Hurrican nicht das ganze Stromnetz ausfällt und grosse Teile der Bevölkerung von eine Blackout betroffen sind oder bei einem Krieg, wenn grosse Kraftwerke gezielt mit Bomben ausgeschaltet werden könnten, meinte Bérriz und dass auch einige kleine lokale Wasserkraftwerke diese Vorzüge aufweisen.

“Ein weiterer Vorteil liegt in einer Kriegssituation. Früher konnten nicht mehr als sechs oder sieben Bomben der Vereinigten Staaten das ganze nationale elektrische System treffen. Das kann jetzt nicht mehr der Fall sein: Wir haben Tausende von Anlagen. Es wären nun dafür Tausende von Bomben zu schicken.”

Kuba will einen Beitrag für die Welt zu leisten und vor allem sich mit den Ländern der Region in Bezug auf die Weitergabe von wissenschaftlichen Erkenntnissen austauschen. Die Schwierigkeiten, sagte er, sind die begrenzten Ressourcen des Landes, verschärft durch fast ein halbes Jahrhundert US-Embargo, der Weltwirtschaftskrise und der saisonalen Hurrikan-Schäden.

Kubanischen Experten wurden von der chilenischen Regierung aufgefordert, den Bürgern die Errichtung von Biogasanlagen zu lehren und Peru bestellte Trockner auf Solarbasis für die holzverarbeitende Industrie. In Ecuador haben sie beim Bau kleiner Wasserkraftwerke geholfen und auch dazu beigetragen, die Elektrifizierung in Bolivien und Venezuela zu verbessern.

Die Not, der Geldmangel und die Abhängigkeit der ärmeren Länder von den reichen Industrienationen führt im Falle der eigenen Entwicklung und dem Einsatz der Solartechnik zu vielen Vorteilen auf diesem Planeten – die Diskussionen um das CO2 verblassen dagegen zur Bedeutungslosigkeit.

Lokale Versorgung mit Energie durch Solartechnik verhindert die Zerstörung der Wälder zum Zweck der Heizmaterialgewinnung oder Gewinnung für Felder zum Biokraftstoffanbau, Zerstörung der Landschaft durch Förderung von Kohle, Erdöl und -gas, “strahlenden” Uranbergbau, Atomkraftwerke und ungelöste Probleme der Endlagerung, verpestet nicht mit Emissionen die Umwelt, kann lokal und transportabel (ohne schädliche Inhalte der sonst benötigten Batterien zu enthalten) eingesetzt werden, usw.

Vor allem aber verhindert sie die kriegerischen Auseinandersetzungen um die fossilen Rohstoffe.

Riesenprojekte der Sonnenenergietechnik wie die Gewinnung von Solarenergie in Afrika und deren Transport nach Europa durch Grossaktionäre und die daraus resultierende neue Abhängigkeit für die Verbraucher verbieten sich selbstredend.
Desertec ist für diese Firmen eine neue Geld- druckmaschine. Schon fordert man afrikanische Abnahmegarantie für Desertec-Strom.

*This story appears in the IPS TerraViva online daily published for the U.N. Conference on Climate Change in Copenhagen.
Quelle: Daniela Estrada, Inter Press Service / Terraviva! AUS RADIO UTOPIA: HIER


URUGUAY

José Mujica gewann die Stichwahl um die Präsidentschaft, José »Pepe« Mujica ist der neue Präsident von Uruguay. Der Kandidat der regierenden Linkskoalition Frente Amplio (FA/Breite Front) hat am Sonntagabend dem 29 Nov.  die Stichwahlen gewonnen. Anfang März wird er die Nachfolge des amtierenden Präsidenten Tabaré Vázquez (FA) antreten. Von 93 Prozent der Stimmen erhielt Mujica gut 53 Prozent, sein Konkurrent Luis Alberto Lacalle von der Partido Nacional kam auf 43 Prozent.


UNO-Abstimmungen für die Aufhebung der Blockade der USA gegen Kuba
1992 bis 2009

>

JA

NEIN

Abwesend

Enthaltung

1992

59

3

46

71

1993

88

4

35

57

1994

101

2

33

48

1995

117

3

27

38

1996

137

3

20

25

1997

143

3

22

17

1998

157

2

14

12

1999

155

2

23

8

2000

167

3

15

4

2001

167

3

16

3

2002

173

3

11

4

2003

179

3

7

2

2004

179

4

6

1

2005

182

4

4

1

2006

183

4

4

1

2007

185

4

2

1

2008

185

3

2

2

2009

187

3

?

2


NEW YORK -  Oktober 2007
UNO verurteilt USA

Zum 16. Mal die 192 UNO-Mitgliedsländer verurteilen das Kuba-Embargo der USA. Das erste Teilembargo wurde bereits 1958 verhängt.
Mit 182 Ja- und nur vier Nein-Stimmen hat die Uno- Generalversammlung das seit vier Jahr- zehnten bestehende US-Embargo gegen Kuba verurteilt. Es war bereits die 16. Verurteilung des 1961 verschärften US-Embargos gegen Kuba durch die Uno-Generalversammlung.
Die Befürworter des Embargos: USA, Israel, Palau, Marshallinseln -


                 Pfui Deibel Bush!

NEW YORK -  Oktober 2009
UNO verurteilt USA

Es reicht, das ist jetzt die 18. Verurteilung der USA in dem fast einem halben Jahrhundert andauernden Embargo der USA gegen Kuba. Nur das am Tropf der USA hängende Israel und Palau stimmten noch mit nein -

                 Pfui Deibel Obama!


Kuba ersetzt Wasserkühl - Systeme der Kraftwerke, die mit Meerwasser gekühlt werden
Havanna, 18. August
Kuba ersetzt gegenwärtig 100 Wasserkühlungs- systeme in Thermoelektrischen Stationen durch mit Fiberglas verstärkte Polyesterröhren, die eine größere Haltbarkeit gegenüber den bis jetzt benutzten Systemen aufweisen.
Das Wasser, dass man aus dem Meer entnimmt, um es dann zum Verdampfen zu bringen, wird
durch 1,2 Meter Durchmesser grosse Rohre geleitet. Diese Leitungsrohre garantieren die Produktion von gegenwärtig 17 Millionen Gigawatt Strom im Jahr. Eine Firma in der Zentralkubanischen Provinz Ciego de Avila, über 249 Meilen östlich von Havanna gelegen, arbeitet an dem Austausch der bisherigen Leitungs- systeme, die noch aus Gusseisen und Stahl hergestellt wurden. Diese werden durch das aggressive Meerwasser stärker in Mitleidenschaft gezogen, als die jetzt verlegten Polyester-Röhren.
Weitere Vorteile des neuen Leitungssystems sind die leichtere Reparaturmöglichkeit im Falle eines Rohrbruches, eine größere Widerstandsfähigkeit und über 50 Jahre Haltbarkeit.

50 Jahre kubanische Revolution versus 62 Jahre Mont Pelerin Society
Ziel der MPS besteht nach Hayek darin, die Durchsetzung des Liberalismus als dominantes Prinzip sozialer Organisation zu befördern. Die Neoliberalen haben das Prinzip der Profitmaximierung voll übernommen!

Profitmaximierung ----> endet in der Leibeigenschaft

Eine Anfrage bei Google am 12.11.2004 zum Begriff „Profitminimierung wurde mit der Gegenfrage beantwortet: „Meinten sie: Profitmaximierung:“ und es wurden ganze drei jedoch unmassgebliche Hinweise angezeigt, während zum Leitbegriff unseres Wirtschaftssystems „ Profitmaximierung“
18.300 Seiten angeboten wurden. Am 25. Jan. 2009 Profitminimierung: 8 Ergebnisse – na also immerhin!

Die gegenwärtige ökonomische Situation
Nach Petschow sind die Kapitalerträge in Deutschland von 1970 bis 2002 von 7,1% auf 26,6% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gestiegen. Löhne und Gehälter mussten deshalb entsprechend von 66,1% auf 55,9% des BIP sinken. Die Nettosozialquote ist um mehr als 2% von 17,6% auf 15,2% des BIP gesunken, obwohl von ihr doppelt soviele Menschen leben müssen.

Der Staat verfügte 1970 noch über 9,2% des BIP, 2002 aber nur noch über 2,3%. Er verabschiedet sich sozusagen mehr oder weniger unauffällig von uns. Nominal betrugen die Kapitalerträge im Jahr 1970 „nur“ 25 Mrd. Euro. 2002 bereits unvorstellbare 560 Mrd. Euro [Petschow 2004].
Mit der von 1970 bis 2002 von 66,1 auf 55,9% Nettolohnquote bzw. der von 17,6 auf 15,2% gesunkenen Nettosozialquote mussten sich die Erwerbstätigen und Arbeitslosen abfinden.

Die kommenden 12 Jahre
Petschows verdienstvolle Analyse der letzten 30 Jahre warf die Frage auf, wie sich die Kapitalerträge in den nächsten 30 Jahren entwickeln.

Überraschenderweise findet die Sache jedoch bereits in zwölf Jahren ein Ende:
Wenn wir annehmen, dass das Wirtschaftswachstum wie in den letzten 10 Jahren
im Mittel weiterhin 1,2% beträgt und die Kapitalerträge mit 10% weiter wachsen,
landet bereits in 12 Jahren (im Jahr 2017) das gesamte Bruttoinlandsprodukt
bei den Kapitaleignern.

Das heißt: Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen und Sozialleistungen
kann es nicht mehr geben

.
Es ist der hypothetische Zustand erreicht, bei dem es nur noch Kapitalerträge, aber keine Arbeitserträge mehr gibt. Alle Bürger des Landes befänden sich in der Leibeigenschaft der Kapitaleigner und müssten bei diesen um Wohnraum und Alimentierung betteln.

Mit Hartz IV erleben wir bereits eine Ausprägung dieses Zustands: Die Bürger haben nach Sozialgesetzbuch II kein Recht mehr auf eine menschenwürdige Wohnung sondern nur noch ein „Recht auf Unterkunft“ und werden über ein schrumpfendes Wohngeld in die Gesinderäume (bestenfalls „ in die Platte“ ) verwiesen und notdürftig alimentiert (345 bzw. 331 Euro pro Monat), Arbeit wird nicht mehr bezahlt, nur eine Mehraufwandsentschädigung, will sagen 1Euro wird noch gewährt. Mit den elektronischen Fußfesseln des Hessischen Justizministers und der schleswigholsteinischen CDU ist die modernste Form der Leibeigenschaft in perfekter Weise komplett. Der Traum der Neoliberalen, die richtiger wohl die Neofeudalen genannt werden, hätte sich nach 48 Jahren Mont Pelerin Society endlich erfüllt....
Nun googelt mal schön - es gibt interessante pdf’s: Profitminimierung


NORMAL?
An die Wurzeln gehende Gesellschaftskritik sieht sich wegen ihrer extremen Minderheits- position heute schnell in der Situation eines Menschen, der in eine Irrenanstalt geraten ist, deren Insassen erkennbar alle dem gleichen Wahn verfallen sind. Jeder Versuch, die Lage zu klären, führt unweigerlich dazu, selbst für verrückt gehalten zu werden.
Normal ist schließlich immer die Mehrheit.”    
- Zitat - Claus Peter Ortlieb –

7. ALBA-Gipfel  beschliesst
Sucre als Alternativwährung

Bei einem zweitägigen Sondertreffen in Cochabamba beschlossen die ALBA-Mitglieder am Freitag dem 16.10.09. weitgehende Wirtschafts- und Handelssanktionen gegen das Putschregime in Honduras. Die ALBA- Mitglieder legten fest, dass sie weder den Aufenthalt noch die Einreise von Ver- antwortlichen des Putsches erlauben werden. Sie werden weder den Wahlgang in Honduras noch dessen Ergebnis anerkennen.
Die Präsidenten der Alba-Staaten unter- zeichneten am Sonntag dem 19.10.09. einen  Vertrag über den Sucre, die neue Währung innerhalb ihres Wirtschaftsgebietes.
Ab 2010 soll der Sucre (Sistema Unitario de Compensación Regional de Pago) als Tausch- währung die Abhängigkeit vom US-Dollar verringern. Der Handel zwischen den ALBA- Ländern wird dann über den Sucre abgewickelt.  Hugo Chávez bezeichnete diesen Erfolg  als revolutionären Ansatz gemeinsamer Geld- politik und Schritt zu mehr Selbstständigkeit und Souveränität der Mitgliedsländer.
"Der SUCRE ist ein Schritt zur währungs- politischen Souveränität, um uns von der Diktatur des Dollar zu befreien, den das Imperium der Welt aufgezwungen hat." erklärte Chávez. Mit der einstimmigen Verabschiedung der "Abschlußerklärung von Cochabamba" und einer Großkundgebung ist in Bolivien das siebte Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz für die Völker unseres Amerikas (ALBA) zu Ende gegangen.
“Das Dokument ist angenommen«, freute sich Gastgeber Evo Morales am Sonnabend im zentralbolivianischen Cochabamba.
Über 35.000 Menschen, Vertreter sozialer Bewegungen aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Nordamerika, waren zum Festakt ins Félix-Capriles-Stadion geströmt. ”Jallala Evo, jallalla ALBA!” schallte es den angereisten Staatschefs aus Venezuela (Hugo Chávez), Ecuador (RafaelCorrea), Nicaragua (Daniel Ortega) sowie der Karibikstaaten Dominica, Antigua und Barbados sowie St. Vincent und Grenadinen entgegen – ”Es lebe Evo, es lebe ALBA!”


Internetzugang für alle Bürger Kubas über die Postämter

Die ganze Welt surft im Internet.
Die ganze Welt? J/Nein.

In Deutschland lebten  2008 wie   eine Zählung ergab  82.117.000 Bundesbürger,
43 Millionen davon sind Internetnutzer. 
4 % der Bevölkerung in Brasilien, haben Zugang zum Internet.

Aus einem Ländervergleich-->
Von je 1000 Bewohner haben Internet:
Myanmar, Asien 1,81 Tadschikistan  1,50; Panama  112,80;  Bolivien  50,06;  Uganda  9,58; 
Zentralafrikanische Republik  5,34 und in Deutschland 678,71 (1)
"Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet." (2) Für die 11,5 Millionen Kubaner war das Internet bisher so etwas wie eine  Inselangelegenheit. Die Bürger Kubas konnten  in den Postämtern Computer nutzen, die sie dann mit dem kubanischen Intranet verbanden, damit hatten sie Zugriff auf kubanische Websites.
Jetzt wurde ein Gesetz verabschiedet, das allen Bürgern Zugang zum World Wide Web ermöglicht. Die Postgesellschaft Empresa Correos de Cuba wird gegen Gebühren, "allen Personen einen öffentlichen Internetzugang gewährleisten".
Bisher sind etwa 100.000 Internetaschlüsse an Wissenschaftern, Intellektuelle und Unter- nehmen sowie Bildungseinrichtungen vergeben. Seit 2008 erlaubt Staatschef Raùl Castro den privaten Kauf von Computern und Mobiltelefonen. Etwa 700.000 PCs bzw. Notebooks und etwa 1,5 Millionen Telefon- anschlüsse und Handys gibt es inzwischen. Für Touristen sind drahtlose Netze in den Hotels vorhanden, eine Stunde kostet etwa viereinhalb Euro. Telekommunikation ist in Kuba ein Staatsmonopol, das einige Bürger mit dem Aufbau einer Satellitenantenne umgehen, darüber verfügen sie mit gecrackter Software dann über einen "illegalen" Downloadanschluss ans Internet (Upload ist damit nicht möglich). Zukünftig wird in Kuba pro Gemeinde ein Postamt für die Internetbereitstellung verantwortlich sein. Das Anwählen von Webseiten der Anti-Kuba- Exilanten, sowie die Antikuba-Online-Ausgabe der spanischsprachigen Tageszeitung El Nuevo Herald aus dem benachbarten Miami soll mit ähnlichen Methoden wie bei uns ‘Kinderpornoseiten’ gesperrt werden. Bedingt durch das US-Embargo gegen Kuba mangelt es an leistungsstarken Leitungen, die Daten müssen zur Zeit noch über teure Satellitenverbindungen gesendet werden. Derzeit wird eine unterseeische Glasfaser- kabelverbindung zwischen Venezuela und Kuba verlegt, mit deren Fertigstellung 2010 zu rechnen ist.
(1)http://www.welt-in-zahlen.de/laendervergleich.phtml?indicator=118
(2)Walter Heller


KAMPAGNEN:
Die Kampagnen gegen die Linke in LateinAmerika werden  weiter zunehmen, Weltonline läßt Chavez als Problem, gegen das vorgegangen werden muss identifizieren und findet sich damit an der Seite der Rechten in Honduras, die aber auch Nicaragua und Cuba im Visier haben...mehr


 "Kuba - ein Land wird abgeschaltet" in der Berliner Zeitung vom 17. Juli 2009:
Beim Autor dieses Artikels handelt es sich um den Journalisten Niels Walter, früherer Mit- arbeiter des Zürcher "Tages Anzeiger", der vor anderthalb Jahren würdevoll, als Kollege mit besonders ausgeprägter Berufsethik offiziell verabschiedet und in eine neue Aufgabe entlassen wurde... Daraufhin berichtete er ein Jahr lang unter dem Pseudonym "Oscar Alba" (tönt so schön kubanisch...) aus und über Kuba:www.tagesanzeiger.ch . Und das alles ohne im Besitz eines Journalistenvisums gewesen zu sein. Im Februar dieses Jahres wurde seine Serie "Adíos Fidel" offiziell als beendet erklärt (wohl aus Enttäuschung, dass der immer noch lebt...)
Neuerdings erscheinen seine antikubanischen Ergüsse auch beim Tages Anzeiger wieder; natürlich mit dem Pseudonym "Oscar Alba".
Tages Anzeiger: ” Dossier


Fortschritte bei Integration Lateinamerikas, 
Ecuador kündigt Beitritt zu Staatenbündnis ALBA an, Uruguay ratifiziert Teilnahme an Fernseh- sender Telesur


Estimados, pienso que algo debe ser organizado por Pensamiento Latino und Stube dondese divulgue la política genocida y lo que está pasando con nuestrosindígenas en Perú. Fotos y videos de Genocidio en Perú:
Un abrazo, oscar.

hallo freunde hier sende ich euch links zu Fotos & Videos von den Massakern der Regierung Perus an den Indigenen..oscar.

Fotostrecke: HIER
Zu den Videos: HIER

Sobre el Sr. Steineier
¡No, no se ha visto nada de todas esas barbaridades! y en vez de que el Sr.Steinmeier vaya a citar al embajador del Perú para protestar contra todoesto, lo hace con el representante del Irán porque no le gustaron losresultados de las elecciones en aquel país...  Nein, natürlich hat man NICHTS davon gesehen und statt, dass Herr Steinmeier den peruanischen Botschafter einbe- stellt, um gegen all diese Grausamkeiten zu protestieren, tut er dies mit dem Vertreter des Iran, weil ihm die dortigen Wahlergebnisse nicht gefallen haben!


Monsanto’s Roundup tötet alle Fressfeinde der Mücke Aedes aegypti, die Mücke selbst überlebt!

In Südamerika breitet sich eine
Dengue - Fieber - Epidemie aus
Wissenschaftler decken jetzt die Ursache auf. Der Norden von Argentinien, Paraguay, Bolivien und Brasilien werden von der schlimmsten Dengue-Fieber-Epidemie seit fünf Jahren heimgesucht.
Es gibt bisher 7700 bestätigte Fälle, bei einer hoch anzunehmenden Dunkelziffer. Über 10 Menschen starben allein in Argentinien, seit Ende März, an der Infektionskrankheit. Die Infektion wird von der Stechmücke Aedes aegypti über- tragen. Der Ausbruch der Seuche kommt nicht von ungefähr: Der argentinische Agronom Alberto Lapolla erklärt in seiner Studie die Dengue- Epidemie mit der Ausbreitung der Sojaan- pflanzungen in der Region.
Seit Jahren beobachtet er eine Zunahme der gefährlichen Mückenart in unüblichen Zonen und zu untypischen Jahreszeiten. Lapolla verglich in seiner Studie den geographischen Vormarsch der Dengue-Mücke mit der Ausbreitung der Sojabe- pflanzung: Die Gebiete überschneiden sich in etwa metergenau. Die Sojasprossen, die in Argentinien seit 1996 angepflanzt werden, sind genmanipuliert und werden vom US-Bio-Tech- Konzern Monsanto zusammen mit dem dazu gehörenden Pestizid «Roundup» verkauft. Monsanto versprach damals den Landwirten, die genmanipulierte Pflanze sei immun gegen das Pestizid, das hauptsächlich aus Glyphosat besteht. Damit seien ihre Ernten vor Ungeziefer sicher. Denn Glyphosat ist ein derart starkes Gift, dass es alle anderen Pflanzen vernichtet und mehrere tierische ’Schädlingsarten’ ebenfalls vernichtet. So nebenher tötet das Glyphosat Fische, Frösche und Kröten, das sind alle natürlichen Fressfeinde der Moskitos, schreibt Lapolla abschließend in seinem Bericht. In den Flüssen und Seen rund um die Sojaplantagen sind die Amphibien so gut wie ausgerottet – die Dengue-Mücke kann sich dort ungestört vermehren.
 
Monsanto’s Gen-Soja+Roundup ist dank Menem zugelassen
Wie die argentinische Tageszeitung «Página 12»  herausfand, wurde das Produkt des US-Konzerns Monsanto mit Hilfe von Unregelmäßigkeiten während der zweiten Regierung von Carlos Menem zugelassen: Der damalige Landwirt- schaftsminister Felipe Solá unterschrieb am 25. März 1996 eine Verordnung, die den Import der genmanipulierten Sojapflanzen von Monsanto ermöglichte – drei Tage bevor sich die juristische Abteilung des Ministeriums zu der Entscheidung äußerte, und ohne jegliche Berücksichtigung von Wissenschaftlern, die vor einem «unbekannten Weg» warnten, «der äusserste Vorsicht erfordert». Das Denguefieber ist eine Infektionskrankheit, die durch den Stich von der Aedes aegypty, auch Ägyptische Tigermücke oder Denguemücke ge- nannt, übertragen wird. Die Symptome sind einer schweren Grippe ähnlich, können aber auch innere Blutungen umfassen. Deshalb zählt man das Denguefieber zu den hämorrhagischen Fiebern. Hohes Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfungs- zustände, Kopf-, Glieder-, Gelenk- und Muskelschmerzen, auffällig niedriger Puls und metallisch bitterer Mundgeschmack sind Merkmale dieses viralen Infekts. Nach dem Fieberabfall kommt es nach vier bis fünf Tagen zu einem erneuten Fieberschub; danach entwickelt sich ein masernähnlicher Hautausschlag mit Lymphknoten-anschwellungen. Bislang gibt es gegen die Erkrankung weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Behandlung.
Die Aedes aegypty gedeiht in stehenden Gewässern, Pfützen, Wasserlachen in Schwimm- becken, Regenwassertonnen, offenen Wasser- behältern und besonders gut auf Müllhalden.


Die internationale Gemeinschaft der Aufrechten fordert Reisefreiheit für US-Bürger:
USA- EIN MERKWÜRDIGES LAND DER "FREIEN WESTLICHEN WELT"
Ähnlich wie in der verblichenen DDR, existiert für US-Bürger keine Reisefreiheit! US-Bürger dürfen nicht nach Kuba reisen! Einziger Ausweg über Mexico oder Kanada hinfliegen und bei der Rückkehr nach Mexico oder Kananda, den Paß verbrennen und in der US-Botschaft einen Ersatz beantragen. Nur Exilkubaner durften bisher alle 3 Jahre einmal nach Kuba Reisen um Verwandte zu besuchen. Dank dem "Neuen Honecker sprich Obama", dürfen sie jetzt einmal im Jahr auf Besuchsreise gehen. Jedoch das sind von den über 250 Millionen US-Bürgern nur etwa 1,5 Millionen. Diese 1,5 Millionen Exilanten geniessen also immerhin eine eingeschränkte Reisefreiheit. Die US- Administration hat mit der in der sogenannten freiheitlichen Hemisphäre  so oft beschworenen  Reisefreiheit eigentlich nie viel am Hut gehabt. Das wusste sogar Breschnew oder war es  Gorbatschow, als er mit einem damaligen US-Präsidenten am Brandenburger Tor stand und der US Präsi forderte: "Machen Sie das Tor auf", worauf der Russe antwortete und Sie sorgen Sie dafür das ausser Regierungsvertreter aus kommunistischen Ländern, auch ganz normale Kommunisten aus aller Welt, in die USA reisen dürfen.

"Machen Sie das Tor auf", wurde in der "freien westlichen Welt-Welt berühmt, die Antwort des Russen jedoch nicht.


Kuba ist ein sozialistischer Rechtsstaat

Havanna braucht sich in Sachen Menschenrechte vor keinem anderen Land zu verstecken.
Noch sind aber nicht alle Ungleichheiten aus jahrhundertelanger Kolonialzeit beseitigt.

Ein Gespräch mit Gerardo Peñalver Portal
Interview: Peter Wolter
Gerardo Peñalver Portal ist Botschafter der sozialistischen Republik Kuba in Berlin

Westliche Politiker und Medienkonzerne nehmen den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember gerne zum Anlaß, mit spitzem Finger auf Staaten zu zeigen, die diese Rechte angeblich mit Füßen treten. Zu den verdächtigten Ländern gehört regelmäßig auch Kuba. Ein »Komitee zum Schutz von Journalisten« hat Ihre Regierung jetzt beschuldigt, 21 Medienvertreter inhaftiert zu haben. Stimmt das?

Die kubanische Revolution ist 50 Jahre alt, und wir sind stolz darauf, gerade bei den Menschen- rechten Enormes geleistet zu haben. Wir sind ein sozialistischer Rechtsstaat: In meinem Land wird niemand verhaftet oder drangsaliert, weil er eine andere Meinung als die der Regierung äußert. Es gibt nicht viele Kubanerinnen und Kubaner, die gegen die Revolution sind –aber auch die dürfen unbehelligt ihre Meinung äußern. Wie es auch in Europa üblich ist, wird bei uns nur derjenige bestraft, der gegen Gesetze verstößt. Was wird diesen inhaftierten Journalisten denn vorgeworfen? Die Zahl 21 stimmt mit Sicherheit nicht – richtig ist allerdings, dass zumindest einige angebliche oder tatsächliche Journalisten verhaftet und verurteilt wurden, weil sie die von den USA ausgehenden Terroraktivitäten oder die Blockade- politik der US-Regierung unterstützt haben. Sie wurden dafür von der Interessen- vertretung der USA in Havanna sogar bezahlt. Auch die deutsche Justiz würde nicht anders handeln, wenn sich ein Bundesbürger von einer fremden Macht dafür bezahlen ließe, Terror und ähnliches zu unterstützen. Wir behaupten gar nicht, daß in der Frage der Menschenrechte bei uns schon alles perfekt sei, darüber wird auch offen geredet. Wir kooperieren in dieser Hinsicht eng mit den Vereinten Nationen – im Februar zum Beispiel werden wir dem UN-Menschenrechtsrat einen Rechenschaftsbericht zu diesem Thema vorlegen. Wir haben auch einige Sonderberichterstatter der UN eingeladen, um sich an Ort und Stelle ein Bild zu machen. Von 26 internationalen Menschen- rechtsabkommen haben wir schon 15 ratifiziert – mehr als die USA! Völkerrechtlich verbindliche Abkommen sind das eine – das andere ist, ob sie eingehalten werden.
 
Sie sprachen davon, daß noch nicht alles perfekt ist. Welche Defizite sehen Sie?

Auch nach 50 Jahren Revolution ist es unmöglich, alle Ungleichheiten zu beseitigen, die in jahrhundertelanger Kolonialzeit und in über 50 Jahren neokolonialistischer Drangsalierung durch die USA entstanden sind. Kuba ist immer noch ein unterentwickeltes Land, das seit einem halben Jahrhundert durch die US-Regierung wirtschaftlich blockiert und militärisch bedroht wird. Trotz aller Anstrengungen haben wir zum Beispiel immer noch einiges im Bereich der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu tun. Frauen haben theoretisch bei uns dieselben Möglichkeiten wie Männer – im häuslichen Bereich ist es aber vielfach immer noch so, daß alle Arbeit an ihnen hängenbleibt. Darunter können natürlich Ausbildung und berufliche Weiter- entwicklung leiden. Auch bei der Gleichbe- rechtigung der schwarzen Bevölkerung gibt es immer noch Defizite – 50 Jahre Revolution können nicht die Folgen von 500 Jahren Unterdrückung restlos beseitigen. Gesetze ändern leider nicht automatisch auch die Mentalität der Menschen.

Gibt es immer noch Beispiele für Diskriminierungen von Schwarzen?

Schwarze sind in den intellektuellen Eliten des Landes immer noch unterrepräsentiert. Die Schwarzen kamen bis zur Revolution in der Regel aus sehr bescheidenen Einkommensverhältnissen, hatten daher auch weniger Zugang zur Bildung. Bis heute haben wir daran sehr viel geändert – aber mit den Ergebnissen sind wir immer noch nicht zufrieden. Wir müssen uns weitergehende Ziele setzen, wir sind schließlich ein sozialistisches Land.

Und wie steht es mit der Pressefreiheit?

Auch damit sind wir nicht zufrieden. Vor einigen Monaten gab es einen Schriftsteller- und Künstlerkongreß, auf dem darüber diskutiert wurde, dass unsere Medien stärker auf gesellschaftliche Probleme eingehen müssen. Etwa auf die mangelnde Effizienz mancher Betriebe und Einrichtungen. Die Medien müssen offener werden. Es wird bei uns auch darüber debattiert, wie wir unsere Demokratie verbessern können. Es gibt einige gute Ansätze dazu – etwa, indem eine Diskussion in der gesamten Gesellschaft über Defizite in der Sozialgesetzgebung stattfand.
Daran waren Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Parteigruppen und andere Gremien beteiligt. Bei weiteren landesweiten Konsultationen geht es um die Verbesserung unserer Landwirtschaft oder um das Rentenalter. Alles in allem sind wir stolz darauf, was wir erreicht haben. Kuba gehört zu den 47 Staaten, die den Menschenrechtsrat der UN bilden – das ist auch ein Zeichen der Anerkennung dafür, in welchem Maße wir bei uns die Menschenrechte respektieren. Westliche Medienkonzerne sehen das anders – sie picken sich immer gerne Einzelbeispiele heraus, um sie zu verallgemeinern. Pünktlich zum 60. Jahrestag hat jetzt die Organisation »Reporter ohne Grenzen« den angeblich seit einigen Jahren inhaftierten Kubaner Ricardo Gonzáles Alfonso zum »Journalisten des Jahres« ernannt ...Kampagnen zu Gunsten »unabhängiger« Journalisten, die im Gefängnis sitzen, gab es immer wieder. Vielleicht haben sie mal Beiträge für die antikubanische Exilpresse in Miami geschrieben oder westlichen Nachrichtenagenturen gegen Geld die gewünschten Informationen geliefert –und schon sind sie Journalisten. Ich wiederhole: Niemand kommt bei uns nur deswegen ins Gefängnis, weil er kritische Artikel schreibt. Die sogenannten Dissidenten können sich frei äußern und sich auch mit ausländischen Korrespondenten und Diplomaten treffen. Wer allerdings mit den USA kooperiert und damit deren Blockadepolitik unterstützt, bekommt es mit der Justiz zu tun. Es gibt ein berühmtes Beispiel. Wir hatten in den 60er Jahren einen angeblichen Schriftsteller, der allerdings in Terrorakte verwickelt war, Armando Valladares hieß er. Nachdem er ins Gefängnis kam, wurde er von den USA als Regimeopfer aufgebaut. Valladares setzte noch eins drauf, indem er behauptete, er sei gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen – worauf westliche Regierungen vehement aus humanitären Gründen seine Freilassung forderten. Das Dumme für ihn war, daß er in seiner Zelle heimlich bei seiner täglichen Gymnastik gefilmt worden war. Er war keineswegs gelähmt, sondern topfit. Er wurde schließlich unter der Bedingung freigelassen, daß er die letzten Meter zum Flugzeug, das ihn in die USA bringen sollte, zu Fuß geht. Und siehe da: Er konnte plötzlich laufen wie jeder andere. Die Menschenrechte müssen also herhalten, um die Existenz einer Opposition zu suggerieren? Andere Mittel haben die USA nicht mehr. Sie können ja beispielsweise nicht behaupten, daß Kuba die internationale Sicherheit gefährdet – kein einziger unserer Soldaten ist in einem fremden Land. Auf der anderen Seite aber sind 50000 Kubanerinnen und Kubaner in mehr als 100 Staaten als Ärzte, Pflegepersonal, Lehrer, Sporttrainer oder Ingenieure eingesetzt – was sich allerdings schlecht dafür eignet, uns als Gefahr für die Menschheit abzustempeln.

Was wissen Sie über die »Reporter ohne Grenzen«?

Es ist nachgewiesen, daß diese Organisation von der CIA gegründet wurde und weiterhin von ihr finanziert wird. Ihr Chef Robert Ménard ist CIA- Agent. Diese Organisation ist nur eines der vielen Instrumente, mit denen die USA nicht nur Kuba, sondern auch Vietnam, China oder Venezuela diskriminieren. Diese Kampagnen verlieren allerdings an Wirkung, Kuba ist heute nicht nur in Lateinamerika, sondern in der ganzen Welt weniger isoliert denn je. Auch die EU mußte ihre Sanktionen aufheben. Zu den Menschenrechten gehört schließlich an erster Stelle das Recht auf Leben. Wir haben bei Neugeborenen eine Sterblichkeitsrate von 5,3 proTausend – das ist ein Wert, von dem viele kapitalistische Länder weit entfernt sind. Unsere Einschulungsrate beträgt
99,2 Prozent, auch das sollen uns andere Länder erst einmal nachmachen. Wir haben ein Niveau an sozialer Gerechtigkeit, das kein anderes Entwicklungsland erreicht. Die USA versuchen nicht nur, die öffentliche Meinung in der BRD und anderen Ländern Kuba-feindlich zu beeinflussen. Sie mischen sich mit ihren Medien auch direkt in Kuba selbst ein…Wir sind nur 90 Meilen von den USA entfernt, wo 1,5 Millionen Exilkubaner leben. Es werden jährlich Dutzende Millionen Dollar für Propaganda ausgegeben – pro Woche werden damit etwa 1200 Stunden Rundfunk- und Fernsehpropaganda direkt gegen unser Land produziert. Die USA finanzieren auch internationale Kongresse gegen Kuba. Im April 2007 gab es einen solchen in Berlin, gemeinsam mit der Konrad- Adenauer-Stiftung der CDU.

Welche Rolle spielt das Internet?

Uns wird immer wieder vorgeworfen, wir würden den Internetzugang beschränken und zensieren. Es wird aber verschwiegen, daß wir im Gegensatz zu anderen Ländern der Karibik und Mittel- amerikas keinen Zugang zu den acht Glasfaserkabeln haben, die in unserer Region verlegt sind. Und das, weil die USA uns diesen Zugang zur Breitbandtechnologie verweigern. Bis heute haben wir nur einen sehr beschränkten Zugang über Satellitenkanäle, was aber sehr teuer und langsam ist. Es ist also technisch und finanziell gar nicht möglich, daß jeder Kubaner zu Hause einen Internetanschluß hat. Was aber niemanden, der über konvertierbare Pesos verfügt, daran hindert, in eines unserer Internetcafés zu gehen. Das können auch die sogenannten Dissidenten, die von dort aus Artikel gegen Kuba schreiben und sich dann im Ausland als verfolgte Journalisten feiern lassen. Wir haben außerdem im ganzen Land 600 Computerklubs, die ebenfalls Internetzugang haben. In etwa anderthalb Jahren wird sich die Situation allerdings deutlich bessern, dann wird nämlich ein Glasfaserkabel in Betrieb genommen, das wir gemeinsam mit Venezuela verlegen.


Die Völker der Welt müssen erkennen, daß das kapitalistische System der Hauptfeind der Menschheit ist,  so Boliviens Präsident Evo Morales.


Ein höchst spannendes Interview mit dem Präsidenten von Ecuador Correa.
Die staunenden LeserInnen von Springers "Welt" wurden mit Sätzen konfrontiert, die ihre Lesegewohnheiten irritiert haben dürften: "Wir glauben nicht an den Kapitalismus, an den Wettbewerb oder - im philosophischen Sinne - an den Individualismus als Motor der Gesellschaft. Das ist doch pure Barbarei!".
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!


Umbruch in ganz Amerika?

Der renommierte US-Linguist, Aktivist und Buchautor Noam Chomsky hat erklärt, dass der bolivarische Prozess, der sich seit zehn Jahren in Venezuela entwickelt,  grossen Einfluss auf andere Staaten des amerikanischen Kontinents hat. Die Wirkung sei in einzelnen Ländern ebenso zu spüren wie regionalpolitisch.
Venezuela, so erklärte der US-Aktivist, stehe im Zentrum einer progressiven Entwicklung, die das Ende der kapitalistischen Ära in Lateinamerika einleiten könnte.

Ende der langen  Nacht der Neokons
Leider vorerst nur in Lateinamerika wo vor allem drei Länder Schritte zum Sozialismus des 21. Jahrhunderts unternehmen. Von den Ländern Venezuela, Bolivien und Ecuador hat sich das letztere die modernste Verfassung aller Zeiten gegeben. Zwei Drittel der 9,7 Millionen wahlberechtigten Ecuadorianer haben am Sonntag dem 28. Februar 2008 mit Ja gestimmt und damit die 444 Artikel um- fassende neue Verfassung angenommen. Sie beinhaltet unter anderem:
Ein kostenloses Gesundheitssystem, kosten- lose Bildung, direkte Demokratie durch mehr Bürgerbeteiligung, gleichzeitig mehr Kontrolle des Präsidenten über das Parlament, die Wirtschaft, die Währungspolitik, bei der Ernennung von Richtern.
Der Umweltschutz bekommt Verfassungsrang, es gibt die Möglichkeit, den Präsidenten im Amt zu bestätigen (was zuvor nicht möglich war). Die Stellung des Präsidenten wird zwar gestärkt, zugleich aber wird ein »Rat für Bürgerbeteiligung und soziale Kontrolle« als vierte Gewalt, verankert. Der jüngste Staats- und Regierungschef des Kontinents steht damit am Beginn einer neuen Ära:
Rafael Correa spricht von drei Formen des produzierenden Eigentums: “privatem, sozial- solidarischem und staatlichem“. Der Zugang zu Agrarland wird in Ecuador künftig staatlich reglementiert – eine klare Position gegen Grossgrundbesitz. Der US-Dollar im Jahr 2000 als einziges offizielles Zahlungsmittel einge- führt wird wohl in Ecuador wieder abgeschafft werden, denn die Währungspolitik untersteht jetzt dem Präsidenten und nicht mehr der Zentralbank- Ecuadors. Zuerst Venezuela dann Bolivien und jetzt spricht sich auch Ecuador für das Primat der Politik über die ungezügelte Macht der Wirtschaft aus. Mit der Union Südamerikanischer Staaten (Unasur) ist in kurzer Zeit ein Instrument der regionalen Integration entstanden. Die Bewährungsprobe hat Unasur durch Einberufung eines Sonder- gipfels nach Santiago de Chile unter Beweis gestellt. Beim Treffen am 15. September 2008 hatten die Mitgliedsstaaten der sozialistischen Regierung in Bolivien angesichts gewalttätiger Ausschreitungen von oppositionellen Gruppen (von den USA unterstützte Separatisten) ihre Solidarität ausgesprochen.

Staatschef Hugo Chávez sagte während eines Kurzbesuchs in Lissabon: „Wenn ich an der Stelle der US-Regierung wäre, würde ich das gleiche wie in Ecuador machen – ich würde eine Verfassungsreform und ein neues demokratisches Modell durchsetzen.“

Dem kann Mann/Frau sich nur anschließen, wieso geben wir uns in der Bundesrepublik keine solche Verfassung? Was sollen wir von den Undemokratischen Verfahren unserer Regierung, die in Tateinheit mit der EU- Bürokratie uns in eine Neoliberale EU-Diktatur zwingen will halten? (ali)

Die Neue Verfassung in Ecuador ist ein Erfolg der sozialen Bewegungen 
Unsere Bundesregierung muss demokratische Prozesse in Lateinamerika unterstützen!
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den Ausgang des Referendums über eine neue Verfassung in Ecuador begrüßt. "Das Ergebnis der Abstimmung ist ein Erfolg der sozialen globalisierungskritischen Bewegungen, die eine Abkehr von der neoliberalen Politik fordern", sagte Kerstin Sack, Lateinamerika- Expertin im bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Attac forderte die Bundesregierung auf, die demokratischen Prozesse in Lateinamerika zu unterstützen. "Bisher zeichnet sich die Lateinamerika-Politik der Bundesregierung dadurch aus, den Dialog mit den neuen Regierungen zu verweigern und stattdessen vorzugsweise die alten Eliten zu unterstützen", kritisierte Kerstin Sack. Ecuador ist das dritte Land in Lateinamerika, das durch eine neue Verfassung neue Formen der Bürgerbeteiligung einführen, den staatlichen Sektor stärken, die Rechte der Indigenas ausweiten und eine Politik für die Mehrheit der Bevölkerung umsetzen will. Weltweit einmalig ist die Festlegung des Schutzes der Natur mit Verfassungsrang. Die Verfassung garantiert auch den kostenlosen Zugang zum Bildungs- und Gesundheitswesen.

Unter dem Motto "Continente Rebelde - Rebellischer Kontinent" organisiert Attac vom 31. Oktober bis 2. November in Mannheim einen bundesweiten Lateinamerika-Kongress, bei dem auch die Verfassungsprozesse in Lateinamerika diskutiert werden. Eingeladen sind dazu unter anderem Silvia Lazarate, die Präsidentin der verfassungsgebenden Ver- sammlung in Bolivien, und der Botschafter Ecuadors in der Bundesrepublik, Horacio Sevilla Borja. Weitere Schwerpunkte des Kongresses werden die Themenkomplexe Süd-Süd- Kooperation, Soziales Eigentum, Klimakrise und Energie sowie Alternative Medien sein. Kerstin Sack: "Wir sehen in Lateinamerika Ansätze für einen Weg aus dem Neoliberalimus, die zeigen, dass die Politik sehr wohl Spielräume für die dringend notwendige Umverteilung von oben nach unten hat." Die hohe Wahlbeteiligung und die hohe Zustimmung zu der neuen Verfassung Ecuadors zeigen nach Ansicht von Attac, dass Politik, wenn sie im Interesse der Bevölkerung gemacht wird, auf großes Interesse stößt. "Während in Deutschland die Wahlbeteiligung immer weiter sinkt, ist Ecuador ein Beispiel für die Wiederbelebung der Politik", sagte Kerstin Sack. Die hohe Zustimmung von fast 70 Prozent für die ecuadorianische Verfassung sei insofern erstaunlich, als die dominierenden privaten Medien und die Opposition vehement gegen sie polemisiert hätten. Auch die europäischen Medien würden vor allem betonen, dass die Verfassung dem Machterhalt des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correas diene, indem sie seine Wiederwahl ermögliche. "Die Europäer dürfen nicht einmal über den EU-Reformvertrag abstimmen. Da ist es schon erstaunlich, wenn die Möglichkeit der Wiederwahl eines Präsidenten als undemokratisch kritisiert wird, ohne dabei die in der neuen Verfassung festgelegten Elemente direkter Demokratie zu erwähnen, zu denen auch gehört, dass der Präsident durch ein Referendum abgewählt werden kann", kritisierte Kerstin Sack.


Impfstoff gegen Lungenkrebs
Kubanische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben den weltweit ersten therapeutischen Impfstoff gegen Lungenkrebs entwickelt. Gisela González, der Leiterin des Forschungsteams am Zentrum für molekulare Immunologie in Havanna, zufolge hat die Forschung an dem Präparat 1992 begonnen.  Erste klinische Tests fanden schon im Jahr 1995 statt. Das aus zwei Proteinen be- stehende Serum löst eine Immunreaktion des menschlichen Organismus gegen die Krankheit aus und ist mit keinen Nebenwirkungen verbunden.  In der dritten Testphase wird der Impfstoff an 579 Lungenkrebspatienten in 18 kubanischen Krankenhäusern erprobt. Tests erfolgten auch  in Kanada und Großbritannien.  Das Präparat Cimavax EGF ermöglicht zunächst eine Verlängerung der Lebenszeit um bis zu fünf Monate. 


Glasfaserverbindung zwischen Venezuela und Kuba wird hergestellt meldet die Nachrichtenagentur Prensa Latina
Jetzt wurde unter den Meldungen der lokalen Presse die Verlegung eines unterseeischen Glasfaserkabels zwischen Venezuela und Kuba als Meilenstein für die internationalen Tele- kommunikationsverbindungen der Insel hervorgehoben.
Das Projekt, wird die kubanischen Verbindungskapazitäten mit dem Ausland auf das Dreitausendfache erhöhen. Das Kabel wird die venezolanische Camurí-Region mit der süd- östlichen kubanischen Küstengegend von Siboney mit einer Länge von 1.550 Kilometern und dem Durchmesser eines menschlichen Haares verbinden. Laut Ingenieur Wilfredo Morales, dem Direktor der gemischten Firma Telecomunicaciones Gran Caribe, wird dieses strategische Projekt die Abhängigkeit Kubas von den teueren Satellitenverbindungen beenden, die durch die Wirtschaftsblockade der USA benötigt wurden. Morales vertrat die Einschätzung, dass die Auswahl der be- treffenden Fachfirma im kommenden August abgeschlossen sein wird und die Verlegung des Kabels Ende 2009 bzw. zu Beginn des Jahres 2010 durchgeführt wird, um dann praktisch unverzüglich in Betrieb zu gehen. Die Verbindung, die eine Gesamtkapazität von 640 Gigabyte aufweist und der momentanen Weltspitzentechnologie entspricht, wird ent- lang des Antillenbogens und des Battle- Grabens verlaufen, der eine Tiefe von etwa
5.400 m erreicht. Das Projekt wird Kosten vermindern und zugleich die Übermittlungskapazität von Daten, Ton- und Bildübertragungen erhöhen und in naher Zukunft auch Ländern wie Nicaragua und Haiti zugute kommen, wie Granma vermeldete. Die von Washington vor einem halben Jahrhundert verhängte antikubanische Blockade hatte bisher andere Firmen daran gehindert, die Insel an bestehende Kabelverbindungen anzuschließen, wie z.B. die zwischen Miami und dem mexikanischen Cancún, die in nur 32 Kilometern Entfernung von der kubanischen Hauptstadt verläuft.
Übersetzung: K. E. Lehmann

FARC & REGIERUNG
Ein Gespräch mit dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kolumbiens in der Region Santander, Alfredo Valdivieso, und dem regionalen Menschenrechtsbeauftragten der Partei, Braiber Martínez. von Thorsten Mense:
in jungle world



AGROENERGIE IN LATEINAMERIKA
Fallstudie anhand vier ausgewählter Länder: Brasilien, Argentinien, Paraguay und Kolumbien Autor: Thomas Fritz Herausgegeben von: *Brot für die Welt* (Stuttgart)*FDCL - Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika* (Berlin) Stuttgart/Berlin, Mai 2008 Weitere Informationen und Download der Studie. HIER

Krieg nach innen
Die Gewalt in Kolumbien ist kein neues Phänomen. Sie ist historisch gewachsen, geht von der Oligarchie aus und wird durch die USA befördert
Von Juan Leonel und Luís Pedro Lizcano
Der 9. April 1948 sollte Kolumbien für immer verändern. Am frühen Morgen jenes Freitag wurde Jorge Eliécer Gaitán auf offener Straße erschossen. Gaitán war der aussichtsreichste Kandidat bei der kurz bevorstehenden Präsidentschaftswahl, ein Hoffnungsträger vor allem für die ärmeren Bevölkerungsschichten. Sein Sieg stand fest – und das besiegelte sein Todesurteil. In Übereinkunft zwischen der kolumbianischen Oligarchie und der CIA wurde der gedungene Mörder engagiert. Als sich die Nachricht vom Tod Gaitáns verbreitete, brach der »Bogotazo« aus, ein politischer und sozialer Aufstand, der große Teile der Haupt- stadt verwüstete. Der Gegenschlag der Herr- schenden war grausam. Bis 1958 forderte der Krieg der Oligarchie nach innen bis zu 300.000 Tote. Auch die Kommunistische Partei wurde verboten.

Am 9. April 1948 wurde in Kolumbien ein Staatsterrorismus geboren, der binnen zehn Jahren jede Opposition ermordete oder in den Untergrund trieb. Dieser Staatsterrorismus gab sich über die Jahre hinweg unterschiedliche Namen. In den achtziger Jahren taufte er sich »Doktrin der Nationalen Sicherheit«. Heute nennt ihn der aktuelle Staatschef Alvaro Uribe »Demokratische Sicherheit«. Schnell erreichte die Gewaltherrschaft auch die ländlichen Regionen. Unter der Regierung von León Valencia wurden 1964 vier Regionen – Marquetalia, Río Chiquito, Pato und Guayabero – im Süden des Landes bombardiert, um Bauern den Garaus zu machen, die sich gegen die soziale Ungerechtigkeit auflehnten. Nach den Luftangriffen fielen 16.000 Soldaten ein, um Tausende zu vertreiben. Die Armee folgte damit dem Plan »Laso«, der in den USA gegen die »kommunistische Gefahr« entworfen worden war. Damit nicht genug: Im Senat beschuldigten Vertreter der reaktionärsten Kräfte die Regionen, »unabhängige Repu- bliken« geworden zu sein, die man »auslöschen« müsse. Die Bauern setzten zunächst alles daran, einen militärischen Konflikt zu vermeiden: Schon Monate zuvor hatten Gesandte aus den vier betroffenen Regionen mit der Regierung Kontakt aufgenommen. Sie baten darum, eine Eskalation zu vermeiden und die Gemeinden im Süden statt dessen mit nötigen Entwicklungsgeldern zu unterstützen. Die Unnachgiebigkeit des Staates ist einer der Gründe, wegen derer es zum bewaffneten Aufstand der Bauern kam. Im gleichen Jahr noch entstanden die »Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens« (FARC). Mit der Gründung der Rebellenbewegung wurde auch den Forderungen nach einer agrarpolitischen Reform Nachdruck verliehen. Damals lebten 70 Prozent der Kolumbianer auf dem Land. Der Kampf um Grund und Boden war eines der wichtigsten Anliegen der Kleinbauern und deswegen auch das am stärksten verfolgte Ziel der FARC-Guerilla. Die politisch- militärische Rebellion in Kolumbien wird nur sehr selten unter diesem Gesichtpunkt betrachtet: Als Ausdruck des Rechtes des kolumbianischen Volkes, gegen einen Staat Widerstand zu leisten, der seinem Ver- fassungsauftrag nicht gerecht wird. Statt das Leben seiner Bürger zu garantieren, ist er zu ihrem Henker geworden. Zu Beginn der 80er Jahre wurde in den Medien auf einmal verbreitet, die Guerilla hätte ihren politischen Kampf aufgegeben und widme sich nur noch dem Drogenhandel. Der US-Botschafter in Kolumbien, Lewis Tambs (1983–1985), der wenige Jahre später an der Seite von US- General Oliver North in der Iran-Contra-Affäre selbst als Drogenhändler entlarvt wurde, setzte den Begriff der »Narcoguerilla« in die Welt. Heutzutage ist »Terrorist« das Modewortum Aufständische zu diffamieren. Auch die in diesen Tagen viel debattierten politischen und militärischen Gefangenen der Guerilla sind eine Folge des Konflikts. Die FARC hat in den vergangenen Jahren alles in ihrer Macht stehende getan, um einen Aus- tausch der Gefangenen zu erreichen. Der Wille auf Regierungsebene aber fehlte. Schon 1998 war eine Initiative für einen Gefangenen- austausch diskutiert worden. In Gefangen- schaft geratene Soldaten sollten von der Guerilla an unabhängige Dritte – das Rote Kreuz, die Kirche oder andere Institutionen – übergeben werden. Ebenso sollte mit inhaftierten Guerilleros verfahren werden. Dieser Vorschlag wurde von den Regierungen von Ernesto Samper (1994–1998), Andrés Pastrana (1998–2002) und Álvaro Uribe (ab 2002) verworfen. Sechzig Jahre nach Beginn des Konfliktes ist klar, daß die FARC weiter für ein humanitäres Abkommen kämpfen werden. Daß die Beteiligung der internationalen Gemeinschaft dabei ausschlaggebend ist, hat der venezolanische Präsident Hugo Chávez in den vergangenen Wochen und Monaten bewiesen. Dank seiner Hilfe und dank der Initiative der kolumbianischen Senatorin Piedad Córdoba konnten erstmals Gefangene der Guerilla freigelassen werden. In solchen Initiativen und nicht im Krieg der Uribe- Regierung liegt der Beginn der Lösung der kolumbianischen Krise.
Juan Leonel und Luís Pedro Lizcano sind kolumbianische Journalisten. Ihr Artikel erschien zuerst auf der Internetseite Rebelion.org

Peking/Caracas
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat den USA Förderung von Gewalt in Tibet vorgeworfen. Damit wolle Washington die Olympischen Spiele in Peking sabotieren, sagte Chávez in einer Rede am Montag abend (Ortszeit) in Caracas. Es gehe den Vereinigten Staaten darum, China mit allen Mitteln zu spalten.


DIE TÖTUNGSMASCHINE
Der Sonntag ist ein guter Tag, um das zu lesen, was Sciencefiction zu sein scheint.
Es wurde angekündigt, dass der CIA den Geheimhaltungsvermerk für hunderte, über illegale Aktionen handelnde Seiten aufheben würde, Aktionen, die Pläne zur Beseitigung von ausländischen Regierungschefs bein- halteten.
Plötzlich wird die Veröffentlichung angehalten und um einen Tag verschoben.
Es wurde keine kohärente Erklärung hierzu abgegeben. Jemand - vielleicht ein Vertreter aus dem Weißen Haus - hat einen Blick auf das Material geworfen. Das erste Dokumentpaket, dessen Geheimhaltungs- vermerk aufgehoben wurde, ist als „Family Jewels“ bekannt und besteht aus 702 Seiten über illegale Aktionen des CIA zwischen 1959 und 1973. Von diesem Teil wurden ungefähr
100 Seiten gestrichen. Es geht hierbei um Aktionen, die von keinem Gesetz ermächtigt werden, Mordkomplotts gegen andere Führungskräfte; Experimente mit Drogen an Menschen mit dem Ziel, ihren Verstand zu kontrollieren; Spionage an Bürgerrechts- kämpfern und Journalisten; unter anderen Aktivitäten dieser Art, die ausdrücklich verboten sind.

CIA - Die Tötungsmaschine pdf: HIER

CIA Castro Akte : HIER

Gespräch mit dem Autor von Fidel Castros politischem Testament Ignacio Ramonet :
„Biographie der zwei Stimmen“
Von Martin Schwander
Ende Januar ist in Paris die französische Übersetzung eines Buches erschienen, das auf Spanisch bereits 2006 Furore gemacht hatte und auf Kuba in einer von Fidel Castro praktisch noch auf dem Operationstisch überarbeiteten Version Ende 2006 in einer Massenauflage verbreitet worden ist: Fidel Castros „Biographie der zwei Stimmen“
Es ist das Resultat eines über hundert Stunden dauernden Gesprächs des kubanischen Revolutionsführers mit Ignacio Ramonet, dem spanisch-französischen Buch- autor und Direktor des «Monde diplomatique».
Martin Schwander hat mit ihm über Castros „politisches Testament“ gesprochen. – Die Redaktion
 Copyright : 2007 - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung bzw. gekennzeichnete AutorInnen / Institutionen
pdf: HIER

taz 03.07.2007 Kuba
Die glücklichen Kinder der Revolution
Es gibt eine Insel, deren Bewohner ohne Leistungsangst leben - und auf derdie Zeitung wichtiger ist als das Fernsehen: Auf Kuba hat das Gute gesiegt.
VON JOACHIM LOTTMANN : MEHR

-freie Übersetzung-
von Teresa Viloria Gazzotti
LÜGEN UND MEDIEN über RCTV pdf: HIER

Die EU-Verfassung und die Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela
Zwei unterschiedliche
Einstellungen zum Menschen

Von Elke Zwinge-Makamizile *

Einleitung
Den EU-Verfassungsvertrag mit der bolivarischen Verfassung Venezuelas in Beziehung zu setzen, mag manchem so seltsam erscheinen, als wolle man Äpfel mit Birnen vergleichen. Schon die äußere Gestalt beider Dokumente könnte nicht unterschiedlicher sein: hier ein Konvolut von mehreren hundert Seiten mit umfangreichen Anhängen und protokollarischen Notizen, die sich nur Fachleuten erschließen - dort ein handliches Büchlein, das die wesentlichen Grundsätze und Regeln für das gesellschaftliche Leben des Landes enthält; hier ein bislang gescheitertes Unternehmen, nachdem die EU- Verfassung in Referenden Frankreichs und der Niederlande 2005 abgelehnt worden waren – dort ein Verfassungstext, der nicht nur formal verabschiedet wurde, sondern offenbar auch den Willen einer großen Bevölkerungs- mehrheit zum Ausdruck bringt.

Wenn auch der EU-Verfassungsvertrag EU-VV nach seiner Niederlage 2005 in Frankreich und den Niederlanden nicht realisiert werden dürfte, lohnt es sich doch, ihn zu beleuchten, um deutlich zu machen, welche Interessen er verfolgt und welche politischen Realitäten ihm längst zu Grunde liegen. In den herrschenden Medien wird der EU-VV weitgehend positiv bewertet. Dagegen erfährt der neue Weg Venezuelas negative Beurteilungen. Die Medien haben sich auf Hugo Chavez als
Ex- Putschisten, Populisten und Autokraten eingeschossen.
Da kann es nicht ausbleiben, wenn die Verfassung, „seine“ Verfassung, ähnlich negativ bewertet wird. Ich möchte im Folgenden fragen, ob diese Betrachtungen gerechtfertigt sind oder ob die venezolanische Verfassung nicht adäquater Ausdruck der gesellschaftlichen Realitäten und der kon- sensualen gesellschaftspolitischen Werte und Zielsetzungen des Volkssouveräns ist.

Fragestellungen
Verfassungen und andere Rechtsgrundlagen widerspiegeln bei ihrer Entstehung die macht- politischen Verhältnisse sowie die im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft aufgehobene Erfahrung der eigenen Geschichte.

Dies wird im Einzelnen deutlich bei der Behandlung folgender Fragen:

Welche gesellschaftlichen Kräfte waren bei der Entstehung beteiligt?
Wie ist eine Verfassung in der Bevölkerung verankert? (Bekanntheits- und Zustimmungsgrad)
Welche Zielvorgaben leisten sie für eine Umsetzung in die Realität?
Welche bestehenden rechtlichen Grundlagen werden übernommen, welche sind neu?
Wem nutzt sie?

Unter  den o.g. Fragestellungen vergleiche ich kursorisch und in thematischer Auswahl – sozusagen  als Diskussionsanstoß- die beiden Verfassungen in Hinblick auf  ihre demokratische „Potenz“, die sozialen und wirtschaftlichen Grundaussagen sowie Sicherheitspolitik in Anbindung an das Völkerrecht.
 
Historische Einbettung des EU-VV
Der Gedanke eines vereinten Europas ist nicht neu, im Manifest von Ventotene wurde 1941 das Programm eines sozialistischen Europas formuliert. Das Potsdamer Abkommen von 1945 speiste sich noch aus den Erfahrungen des Faschismus und des Krieges. Mit dem Abwurf der Atombombe jedoch begann der Kalte Krieg.
 
Die römischen Verträge von 1957 legten den Grundstein für ein Markt orientiertes Europa in Konkurrenz zum sozialistischen Lager. Die Verabschiedung des Euratom-Vertrages, die Remilitarisierung Deutschlands und der Beitritt in die NATO, das damit einhergehende KPD-Verbot, die im Jahr 1999 verabschiedete neue NATO-Doktrin, welche völkerrechtswidrige weltweite Interventionen und den Einsatz von Atomwaffen auch gegen Nichtatom-Staaten legalisierte, wie auch der völkerrechtswidrige Jugoslawien-Krieg mit seiner vermeintlich integrativen Wirkung für ein gemeinsames europäisches Handeln, aber auch die Verträge von Maastricht (1993), Amsterdam (1999) und Nizza (2000) bereiteten den Humus für diese Europäische Verfassung. Auch der 11. September 2001 wurde genutzt, um im Fahrwasser der US- amerikanischen Politik den Terrorismus zur Begründung von Interventionen in die EU-Verfassung mit hinein zu nehmen (Art.III-309).

Entstehung des EU-VV
105 Politiker der EU, vornehmlich aus dem bürgerlichen Spektrum und fast aus- schliesslich Männer, entwarfen, einen 500 Seiten um- fassenden Text von 5 Teilen, wobei Teil 3 mit konkreten Politikanweisungen im Verfassungskonvent nicht einmal diskutiert wurde. Die Öffentlichkeit, sprich Zivilgesellschaft, durfte sich in einem unverbindlichen Internet-Forum zu Wort melden, die Gewerkschaften als solche waren im Konvent ebenso wenig vertreten wie die sozialen Bewegungen oder gar die Friedensbewegung. Das Resultat der Arbeit des Konvents zeichnet sich aus durch juristische und für die Allgemeinheit schwer verständliche Formulierungen, durch angehängte Erläuterungen, welche die vorausgegangenen Rechte der ersten Teile negieren oder relativieren, so z.B. Aussagen zum europaweiten Streikrecht, zur Todesstrafe und zur sozialen Verantwortung des Staates.

Die mangelnde Transparenz während der Entstehungsphase setzte sich fort in der fehlenden substanziellen oder falsch dargestellten Bekanntmachung in den Medien. Bei Podiumsdiskussionen und Anhörungen im Bundestag konnte ich feststellen, dass die Politiker der bürgerlichen Parteien zwar von großer Unkenntnis getrübt waren, die Verfassung aber teilweise inbrünstig bejahten – wohl in ihrem grenzenlosen Vertrauen in Konventsmitglieder, die alle bis auf zwei Frauen sich dem herrschenden Wirtschaftssystem als bestem aller Möglichkeiten verpflichtet fühlten. In Deutschland war die Zustimmung durch das Parlament beschlossene Sache.

Einige Parlamentarier scherten trotzdem aus und fragten u. a. nach der Verträglichkeit des EU- VVs mit dem Grundgesetz. Das Bundesverfassungsgericht hat diese brisante Frage nie geklärt und damit auch die Ratifizierung des EU-VVs durch das Parlament juristisch nicht blockiert

Die Bevölkerung durfte in einigen Ländern über ein Referendum abstimmen.
In Spanien wussten laut Umfragen 90% der Bevölkerung nicht über die Inhalte der Verfassung Bescheid. Die Zeitungen, auch eher linksgerichtete wie „El Pais“, betonten die Vorzüge eines vereinten, starken Europas mit friedenspolitischem Impetus. Die Bevölkerung stimmte mehr- heitlich mit Ja, allerdings bei einer lausigen Wahlbeteiligung von nur 42 Prozent. Nachdem in Frankreich eine intensive Aufklärung und Diskussion über die Verfassung seitens der Zivil- gesellschaften erfolgte, stimmte die Bevölkerung mehrheitlich mit Non.
Es war ein sehr repräsentatives Ergebnis: Die Wahlbeteiligung betrug 69 Prozent. Wenige Tage nach Frankreich stimmten auch die Niederlande mit Nee, obwohl die herrschenden Medien massiv für den EU-VV die Werbetrommel gerührt hatte.

Entstehung der Verfassung
der Bolivarischen Republik Venezuela (VV)

In Venezuela hatte Hugo Chavez vor seinem Wahlsieg 1998 eine neue Verfassung versprochen, um dem Transformationsprozess von der alten durch Oligarchien bestimmte Gesellschaft in eine neue, bolivarische Republik – so genannt nach dem anti- kolonialen Freiheitskämpfer Simon Bolivar- eine unverrückbare Grundlage zu geben. Unter der neuen Regierung wurde die verfassungs- gebende Versammlung gewählt. Im Dezember 1999 wurde die Verfassung über ein Referendum mit 72% angenommen. Die Bevölkerung hat einmal durch ihre gewählten Repräsentanten aus der Bauernschaft, der indigenen Bevölkerung, der Studenten, der Wissenschaft, der Kultur- schaffenden, der Gewerkschaften, der Frauenverbände, der Unternehmer und der Kirche in der verfassungsgebenden Versammlung wie auch mittels intensiver Diskussionen in Organisationen und auf der Straße, die Verfassung zur Abstimmung gebracht, die sie nun allen Grund hat als die ihrige zu empfinden. Im missglückten, vom CIA unterstützten Putsch von 2002 zeigte sich das Bewusstsein der Bevölkerung von ihren verfassungsmäßigen Rechten, die sie mit allem Mut gegen die Putschisten einforderten und diese auch zum Sturz brachten.

Was ist das Besondere an der Verfassung, dass sie so verteidigt und mehr noch, dass die in ihr enthaltenen Handlungsaufforderungen in einem voranschreitenden Prozess in gesellschaftliche Realität umgesetzt werden sollen und wollen?
Bei diesen Überlegungen darf die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung an Hand der Verfassung nicht gering geschätzt werden. Viele Menschen entwickelten durch sie einen emanzipativen Standpunkt, der ihnen in der Vergangenheit vorenthalten wurde, so dass man heute von einer hoch politisierten Bevölkerung sprechen kann.

Die demokratischen Rechte im Vergleich
In der Verfassung Venezuelas (VV) ist die Teilhabe des Volkes bei der Gestaltung der Gesellschaft in Form einer partizipativen und nicht allein repräsentativen Demokratie ein zentrales Recht und zugleich eine Aufforderung. Dem Volk wird eine aktive Rolle bei der Entstehung und Ausübung von gesellschaftlichen Funktionen, wie bei der Kontrolle und Abwählbarkeit von Amtsinhabern zugewiesen (Art.62, 70).Ein noch nie da gewesenes Recht besteht darin, dass Amtsinhaber jeder Ebene nach der Hälfte ihrer Amtszeit über ein Referendum abgewählt werden können.
Die Wahlberechtigten haben das Recht, dass ihre Repräsentanten öffentlich und nach- vollziehbar Rechenschaft über ihre Amtsführung gemäß dem vorgestellten Wahlprogramm ablegen(Art.66). Neben den klassischen drei Gewalten - Legislative, Exekutive und Judikative- werden als verfassungsmäßiges Novum und demokratische Erweiterung die Bürgergewalt und die Wahlgewalt hinein genommen.

Der EU-VV verengt die Mitbestimmung mit Hilfe der Zuständigkeit der Institutionen. Die Gesetzesinitiative liegt ausschließlich bei der Kommission. Sie muss sich keiner öffentlichen Wahl stellen. Sie erhält Befugnisse, die es den Kommissaren ermöglicht, eigenständig multilaterale Handelsverträge (GATS) zu verhandeln. Der Ministerrat und nicht das weiter gefasste EU- Parlament treffen Entscheidungen zur Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), unter die Auslands- einsätze, sprich Entscheidungen über Krieg und Frieden, fallen.

Mit den turbomäßig voranschreitenden Privatisierungen und dem Sozialabbau - interessanterweise verstärkt seit dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers - geht ein rapider Abbau von gesellschaftlicher Mitgestaltung und Mitbestimmung seitens der Arbeitnehmer einher. Industrie und Wirtschaft begrüßten verständlicherweise den EU-VV, haben sie doch auch über den Einfluss der neo-liberalen think tanks wie der Mont-Pèlerin-Gesellschaft und des ERT daran mitgewirkt.

Soziale und
wirtschaftliche Rechte im Vergleich

Viele Artikel der VV formulieren Zielvorgaben und Prinzipien. Sie benennen, wohin, mit wem und zu welchem Nutzen der Prozess der Transformation hin orientiert.
Das aktive Volk ist das entscheidende Subjekt der Erneuerung (Art.5, 62, 63, 66, 70- 74 ). Der Staat gewährleistet umfassende bürgerliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte. Die VV orientiert auf Ziele hin, wie diese in
Art.3 genannt sind, "...der Schutz und die individuelle Entwicklung des Menschen, die demokratische Ausübung des Volkswillens, der Aufbau einer gerechten und friedliebenden Gesellschaft, die Förderung des Wohlstandes des Volkes….“ Dieser Wortlaut scheint vergleichbar mit Art. 1-3 des EU-VVs: „Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen der Völker zu fördern“ Im gleichen Artikel heißt es jedoch weiter: Die Union bietet ihren BürgerInnen „einen Binnenmarkt mit freiem und unverfälschten Wettbewerb“. In der Grundrechtecharta wird noch ergänzend das Grundrecht der unternehmerischen Freiheit hinzugefügt (Art.II-76).

Im Gesamttext der Europäischen Verfassung wird die Unterordnung der sozialen Rechte unter die Rechte des freien Marktes deutlich. Erhärtet wird dies u.a. an den verabschiedeten und geplanten Gesetzen wie die zur Dienstleistungsrichtlinie und der Standortfreiheit für Unternehmen mit allen für sie vorteilhaften Bedingungen.

Es ist in der EU-VV keine Rede mehr von der Sozialpflichtigkeit des Eigentums wie es unser Grundgesetz formuliert. Diese und andere progressive Artikel, entstanden unter dem Einfluss der Erfahrungen des Faschismus und des 2. Weltkrieges, wären juristisch hinfällig bei Zustandekommen des EU-VV.

Die Europäische Zentralbank (sie und die "Bank" werden in der EU-VV 176 mal genannt) ist den Regierungen nicht einmal rechenschaftspflichtig. Sie ist Hüterin der Preisstabilität (Art.I-30), die auf Kosten sozialer Sicherheit eingehalten wird. Die EZB handelt allein im Interesse der Kapitalakkumulation.

Die Zentralbank Venezuelas dagegen unter- liegt dem Grundsatz der öffentlichen Verant- wortlichkeit. Sie legt vor der Nationalversammlung Rechenschaft ab und ist den sozialen Zielen der Verfassung verpflichtet (Art.319). Die Vergabe von Kleinkrediten mit niedrigen Zinsen ist eine ihrer Aufgaben. Eine Bank des Südens (Banco de Sur) ist anvisiert, die die Integration Lateinamerikas im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit fördert und unterstützt.

=Venezuela ist nicht mehr abhängig von der Weltbank und vom IWF=
Weitere wirtschaftliche Charakteristika, die den Weg in einen Sozialismus des  21. Jahr- hunderts ebnen helfen, sind das Verbot von Monopolbildung (Art.113), die Förderung von alternativen Wirtschaftsformen, Genossenschaften, Kollektiven und Sparkassen (Art.118). Die Hausarbeit ist anerkannt als eine Wirtschaftstätigkeit und deshalb sozial versichert (Art.88).Die Feststellung, dass der Großgrundbesitz gegen das gesellschaftliche Interesse verstößt (Art.307), war Grundlage für das 2002 erlassene Bodengesetz. (Im selben Jahr erfolgte der Putschversuch).
Die Einnahmen aus der Ausbeutung der Bodenschätze (vor allen Dingen Öl) werden zu Investitionen im Bildungs- und Gesundheitswesen genutzt (Art.311). Ausländische Unternehmen dürfen keine günstigeren Bedingungen erhalten (Art.301). Wasser ist öffentliches Gut (Art.304). Die Registrierung von Patenten ist verboten (Art.124).

Zu den Zielen der sozialen Rechte in Venezuela zählen: Schaffen von Arbeitsplätzen, Arbeitszeit- verkürzung, Gewährleistung eines sicheren und hygienischen Wohnraums, Auf- und Ausbau des staatlichen Gesundheits- und Bildungssystems.(Art.83, 84,102).

Die bisher gemachten Erfolge zeigen, dass es sich in Venezuela nicht um eine so genannte populistische Politik handelt, die die VV als totes Papier betrachtet, sondern es wurden und werden über zum Teil selbst organisierte "Missionen" handfeste Resultate erzielt wie der Aufbau von Schulen und Universitäten, die kostenlose Gesundheitsversorgung bis in die „barrios“ hinein, Beseitigung des Analphabetismus (letztere beiden mit personeller Unterstützung kubanischer Fachkräfte), die Realisierung der speziellen Rechte der indigenen Bevölkerung (Art.119-124), Minderung der Armutsrate um 32 Prozent, Minderung der Arbeitslosenrate u.v.a.m.

Sicherheitspolitik und
internationales Recht im Vergleich

In der VV sind Souveränität, Nichtein- mischung und Selbstbestimmung der Völker eine dem Völkerrecht entsprechende heraus- ragende Maxime. Das Militär dient allein der Landesverteidigung. Deshalb braucht es in der VV auch keiner Formulierungsschlichen wie Interventionen zu begründen wären. Aus- ländische Militärstützpunkte sind verboten (Art.13). (Zum Vergleich: In der BRD sind 73 US-amerikanische Militärstützpunkte. Einige werden für völkerrechtswidrige Kriegsflüge in den Irak und für CIA-Flüge mit Ver- schleppungen genutzt. Auf deutschem Territorium lagern 150 US-amerikanische Atomwaffen).

Der Staat Venezuela verhindert die Herstellung und Gebrauch von ABC-Waffen (Art.129), er unterstützt die nukleare Abrüstung (Präambel). Die Einbettung der Verfassung Venezuelas in das internationale Recht wird bekräftigt. „Die von Venezuela unterzeichneten und ratifizierten Abkommen, Verträge und Konventionen zu den Menschenrechten genießen Verfassungs- rang…“(Art.23).

Das europäische Militärbündnis kann laut EU-VV außerhalb seines Territoriums agieren, ein Mandat der UN wird nicht vorausgesetzt. „Präventive“ „Verteidigung“ im Sinne der US- amerikanischen Nationalen Sicherheitsdoktrin sind mit Art. III-309 möglich. Vorbereitet wurde dies durch die Neue NATO- Doktrin.

Ein militärisches Sonderbündnis (Kerneuropa) kann ungehindert durch andere europäische Staaten in einer „Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit“ agieren (Art. III-312). Die Mitgliedstaaten werden zur Verbesserung der militärischen Fähigkeiten verpflichtet und eine Verteidigungsagentur ist eingerichtet
(Art. I-41).

Diese Aufrüstungsverpflichtung ist ein absolutes Novum in einer Verfassung und muss als verfassungsunwürdig bezeichnet werden.

Der Verfassungs-Konvent nahm nicht das Urteil des Internationalen Gerichtshofs von Den Haag von 1996 zum Verbot der Herstellung und Weiterverbreitung atomarer Waffen - wie dies von der Zivilgesellschaft (IPPNM; IALANA u.va.) gefordert wurde - in den EU-VV auf, genauso wenig wie den Ausstieg aus dem Euratom- Vertrag.

Der Frieden bleibt ein auf Europa bezogenes, aber nicht globales Projekt wie durch die UNO- Charta festgelegt. Die direkte Anbindung an die UNO-Charta wird gemieden, wie sie noch eindeutig im Grundgesetz der BRD und der Pariser Charta von 1990 vorgenommen wurde.

Fazit
Der EU-VV manifestiert den sozialen und demokratischen Rückschritt, fördert Privatisierungen durch die Maxime des unverfälschten Wettbewerbs, gibt dem Kapital Vorrecht vor den Interessen der breiten Bevölkerung und schreibt die verfassungskonforme Möglichkeit aggressiver Außenpolitik, d.h. Möglichkeiten militärischer Interventionen außerhalb des EU-Territoriums ohne UNO-Mandat fest.

In der Verfassung der bolivarischen Republik Venezuela ist das Volk das handelnde Subjekt. Der Staat schützt und fördert Aktivitäten, die der VV entsprechen. Dazu gehören kollektive, solidarische Wirtschaftsformen, die Nutzung des staatlichen und privaten Eigentums (anhand einer sozialen Steuerpolitik) zum sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufbau des Landes, ein friedliches Zusammenleben innerhalb des Landes und gegenüber anderen Nationen entsprechend dem Völkerrecht. Die VV befindet sich in Übereinstimmung mit den sozialen und bürgerlichen Menschenrechten
3-er Generationen.

Wenn die im Geiste der VV Handelnden ihre Geschicke, ungestört durch aggressive Störmanöver der nationalen und internationalen Ewiggestrigen, fortführen können, kann die Morgendämmerung (span. ALBA, wie die bolivarische Alternative in Lateinamerika heißt) nun aus dem Süden kommend, immer mehr an Leuchtkraft gewinnen. Die Bevölkerung Venezuelas kennt die Gefahr und wappnet sich. Sie ist gestärkt durch die Solidarität anderer Länder wie der einer breiten anti- imperialistischen, antineoliberalen Bewegung. Venezuela wiederum stärkt ideell und finanziell Unterpriviligierte (auch in den USA) und baut zusammen mit anderen Staaten an der Vision Simon Bolivars "unser Amerika".....so wie wir an einem "Europa von unten".

Literatur:
Dario Azzellini: Venezuela Bolivariana
„EU global-fatal!?“ Textsammlung zur Europakonferenz März 2005, Stuttgart
Elke Zwinge-Makamizile: „Europa in schlechter Verfassung“, Dokumentarfilm, 2005
Elke Zwinge-Makamizile: „Venezuela in guter Verfassung“, Dokumentarfilm, 2006 (Bestellung über attac).

* Elke Zwinge-Makamizile ist Dipl. Pädagogin und lebt in Berlin; aktives Mitglied bei attac, „Achse des Friedens“ Berlin, Internationale Liga für Menschenrechte und Bundesausschuss Friedens- ratschlag. Obige Arbeit als Pdf: HIER

Über die Gewerkschaften in Venezuela: HIER

Wege zur Unabhängigkeit vom US-Imperium
banco del sur
Lateinamerika, das Volk wählt links, die gewählten Regierungen werden immer selbstbewusster. Brasilien, hat sich jetzt endgültig entschieden die "Bank des Südens" mitzutragen. Die Linksregierungen Südamerikas haben jetzt eine ganze Reihe von Maßnahmen gegen die traditionelle Bevormundung der Region durch die USA beschlossen. Brasilien wird sich an der "Bank des Südens" beteiligen und schließt weitere Patentbrüche bei teuren Medikamenten nicht aus. Auf einem Gipfel der "Bolivarischen Amerika-Alternative" (ALBA) in Venezuela verkündete Boliviens Präsident Evo Morales den Rückzug seines Landes vom Weltbank- Schiedsgericht für Investitionsfragen. In dieser Institution werden Differenzen zwischen westlichen Multis und Ländern des Südens zu Ungunsten Letzterer entschieden. Boliviens Präsidentenberater Pablo Solón: "Für diese Fragen brauchen wir unparteiische, transparente und öffentliche Gerichte." Die ALBA, welche Hugo Chávez als soziales Gegenprojekt zur 2005 gescheiterten ALCA, der USA (Freihandelszone von Alaska bis Feuerland) lanciert hatte, gehören mittler- weile Venezuela, Kuba, Bolivien und Nicaragua an. Chávez hat die Mitgliedschaft Venezuelas bei IWF und Weltbank gekündigt und die Erdölmultis im Orinoco-Becken unter staatliche Kontrolle gestellt. Ecuador sagte die Teilnahme an gemeinsamen Manövern mit den US-Streitkräften im Pazifik ab und ist Kandidat zur Aufnahme in die ALBA .

Ecuador
Schon vor den Wahlen, aus denen Rafael Correa als Sieger hervorging antwortete dieser Mann auf die Frage, was er mit der großen US-Manta-Airbase in Ecuador machen wolle:
„Wir werden sie weiter dulden, falls die USA bereit sind, eine ecuadorianische Luftbasis in Miami zu dulden.“

 

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