GLOBUS
[index]
[Aktuelles]
[Demokratie +]
[BL-OKKUPY]
[REVOLUTION?]
[INTERNATIONAL]
[SOLIDARITÄT]
[AKW-INFO]
[Rezepte]
[Unsere Welt]
[Lateinamerika]
[Kuba]
[KinoTheater Museum]
[Veranstaltungen]
[EMPFEHLUNG]
[MUSIK & KUNST]
[NGO-INFO'S]
[ZUKUNFT]
[Humor]
[Freimus]
[10 x Trödelei]
[Links]
[Impressum]
[REICHTUMSUHR]
[Baden in Berlin]
[Technik & so]
[Downloads]
[Unbenannt46]

Veranstaltungen über Kuba:
http://www.netzwerk-cuba.de/events/

USA, Kuba
*US-Ministerium verzichtet nach Protest auf Pressezensur in Guantánamo Bay*
04.10.2019 Edgar Göll
MEHR: HIER

USA weisen Kubas UN-Diplomaten aus Washington.
Unmittelbar nach Beginn der diesjährigen UN-Vollversammlung haben die USA zwei Diplomaten der kubanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen des Landes verwiesen. Die in New York tätigen Diplomaten hätten »Handlungen zum Schaden der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten« begangen, behauptete Außenamtssprecherin Morgan Ortagus am Donnerstag.
Sämtliche Mitarbeiter der kubanischen Vertretung bei der UNO dürfen sich auf Anordnung des US-Außenministeriums zudem nur noch im New Yorker Stadtteil Manhattan aufhalten, wo sich das UN-Haupt- quartier befindet. Reisen in andere Gebiete der USA sind ihnen untersagt. Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez wies die »ungerechtfertigte Ausweisung« der beiden Diplomaten und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit entschieden zurück.


Stehen US-amerikanische Blockadegesetze über europäischem und deutschem Recht?

Wussten Sie schon: die Bundesregierung verstößt regelmäßig gegen deutsches Recht, gegen europäisches Recht und gegen Völkerrecht – wenn es um Kuba geht. Mehr:
https://www.fgbrdkuba.de/fg/fgtxt/fg20190920-us-amerikanische-blockadegesetze.php


China spendet 100 Millionen Dollar an Kuba
Die Erteilung der Spende wurde offiziell im Vertrag für Wirtschaftliche und Technische Kooperation festgelegt, den Malmierca zusammen mit dem Vizepräsidenten der Agentur für Internationale Zusammenarbeit für die Entwicklung Chinas Zhou Liujun unterzeichnet
Autor: Redaktion Digital ...mehr:
http://de.granma.cu/cuba/2019-09-25/wir-sind-nicht-allein-sagt-minister-malmierca-nach-spende-chinas-von-100-millionen-dollar-an-kuba


US-EMBARGO GEGEN KUBA

Die US-Administration unter Präsident Donald Trump hat die
Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba in den vergangenen Monaten verschärft, diese wurde schon vor rund 60 Jahren verhängt. Langfristig verfolgt Washington damit nach eigenen Angaben die Absicht, die sozialistische Regierung der Inselrepublik zu stürzen oder zumindest zu destabilisieren. Kurz- und mittelfristig sollen vor allem die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Kuba und den linken Regierungen von Venezuela und Nicaragua torpediert werden. Um den Druck weiter zu verstärken, hatten die USA Mitte des Jahres angekündigt, Havanna den Ölhahn zuzudrehen. Das US-Finanzministerium verhängte zunächst Sanktionen gegen Reeder- eien in Liberia, den Marshall-Inseln und Italien, deren Tanker Rohöl von Venezuela nach Kuba lieferten. Einige Unternehmen wurden gezwungen, bestehende Charterverträge zu kündigen.

Kuba steht vor einer neuen Energiekrise. Grund ist, dass die USA versuchen, das Land komplett von Öl- und Kraftstofflieferungen ab- zuschneiden. Wie Präsident Miguel Díaz-Canel am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, habe seit dem Vortag kein Öltanker mehr in einem Hafen der Insel angelegt. Auch in den nächsten Tagen »wird uns kein einziger Liter Treibstoff erreichen«, erklärte der Staatschef in der Fernseh- sendung »Der runde Tisch«. Am Sonnabend werde zwar ein Schiff erwartet, doch mit der nächsten Lieferung sei dann erst wieder Ende des Monats zu rechnen.

Als Reaktion kündigte Staatschef Díaz-Canel in Kuba Notmaßnahmen an.  Er forderte die Bevölkerung auf, Energie zu sparen, um im September noch mit den vorhandenen Vorräten über die Runden zu kommen. Der Strom solle möglichst nicht abgeschaltet werden, es könne jedoch zu Engpässen beim öffentlichen Nahverkehr und beim Warentransport kommen. Probleme bei der Versorgung mit Lebens- mitteln gebe es keine, versicherte er und kündigte an, dass sich die Lage im nächsten Monat wieder entspannen werde. »Die gute Nachricht ist, dass alle Verträge für Lieferungen im Oktober garantiert sind«, erklärte der Staatschef. »Wir befinden uns nicht in einer neuen Sonderperiode, und die gegenwärtige Situation hat auch nichts mit unseren eigenen Unzulänglichkeiten zu tun, sondern mit extraterritorialen Maßnahmen der US-Regierung, die unsere Bevöl - kerung betreffen.«
Kuba stehe damit erneut vor der von Fidel Castro formulierten Alternative »Patria o Muerte« (Vaterland oder Tod), so der Staatschef am Mittwoch. Er vertraue aber auf die Widerstandskraft der Bevölkerung. Sie habe sich in kritischen Situationen immer nach dem vom Guerillacomandante Juan Almeida Bosque in der Revolution geprägten Ausspruch »¡Aqui no se rinde nadie!« (Hier ergibt sich niemand) verhalten.
Deshalb werde die US-Regierung wie seit 60 Jahren erneut am Widerstand der Kubaner und an der internationalen Solidarität scheitern.


USA gegen Kuba: Millionensegen für Contras

Washington steckt weiter große Summen in die Propaganda gegen Kuba
Washington wird die finanziellen Mittel für gegen Kuba gerichtete Propaganda im kommenden Jahr weiter aufstocken. Wie der Journalist Tracey Eaton am vergangenen Sonntag in seinem Blog »Cuba Money Project« berichtete, sollen im Bundeshaushalt für 2020 knapp 33 Millionen US-Dollar (rund 29,4 Millionen Euro) für die nach Kuba ausstrahlenden staatlichen Propagandasender Radio Martí und TV Martí sowie das Internetportal Martí Noticias bereitgestellt werden. Das ist mehr, als sämtlichen Medien in Kuba zusammengenommen zur Verfügung steht. Hinzu kommen weitere Millionen für die Finanzierung »unabhängiger Journalisten« auf Kuba und von Publikationen in anderen Ländern. Wie Eaton recherchierte, wurde zum Beispiel das 1994 gegründete Onlineportal Cubanet mit Sitz in Miami bisher mit mehr als 5,3 Millionen Dollar (4,7 Millionen Euro) gefördert.
Das von Systemgegnern mit Unterstützung der US-Dienste NED und CIA in Madrid produzierte Internetportal Diario de Cuba kassierte bis 2018 über 3,3 Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro).

 Eatons Recherchen zufolge hat Washington in der Zeit von 1990 bis 2018 insgesamt mehr als 475 Millionen US-Dollar für Programme zur »Förderung der Demokratie in Kuba« ausgegeben. Davon gingen rund 99 Millionen an »geheime« Empfänger, über die Außenministerium und USAID jede Auskunft verweigern. Insgesamt ein Drittel der Gesamt- summe wurde für die »Verbreitung unabhängiger Informationen« aus und über Kuba aufgewendet, knapp 124 Millionen dienten der »Entwicklung und Stärkung der Zivilgesellschaft«. Bei der Wahl ihrer »Partner« sind die selbsternannten Demokratieförderer nicht zimperlich

Auf der Liste der Begünstigten findet sich mit 420.941 Dollar auch die terroristische »Cuban-American National Foundation« (CANF) in Miami, die unter anderem für eine Serie von Bombenanschlägen auf Hotels in Havanna verantwortlich ist.

US-Sicherheitsberater John Bolton, verkündete im Mai vergangenen Jahres, »radikal reinen Tisch machen« und »Venezuela, Kuba und Nicaragua mit einem Schlag zu befreien«. Im November 2018 rief er dazu auf, die »Troika der Tyrannei« – womit er die Regierungen dieser drei Länder meinte – zu »zerbröckeln«. Während die Versuche eines gewaltsamen Umsturzes in Venezuela und Nicaragua bereits auf Hochtouren laufen, waren Washingtons Pläne in Kuba bisher erfolglos. Trotz Blockade, Subversion und Desinformationskampagnen zeigt sich Kuba stabil.

Dollars für Denunzianten
USA wollen kubanische Gesundheitsmissionen diskreditieren. Umfang- reiche Mittel bereitgestellt
Von Volker Hermsdorf
https://www.jungewelt.de/artikel/360452.us-druck-auf-kuba-dollars-f%C3%BCr-denunzianten.html 


Kubas Internationalismus - Angola 1975 - 1991

http://www.netzwerk-cuba.de/2019/07/kubas-internationalismus-angola-1975-1991/



Verfassungsdebatte in Kuba

In Kuba diskutierte die Bevölkerung über den Entwurf eines Grundgesetzes
Erste Zwischenbilanz der am 15. November beendeten dreimonatige Volksaus- sprache über den Entwurf für eine neue Verfassung veröffentlicht.
In Tausenden von Versammlungen hatten die Bürger Teile des Entwurfes ändern, einzelne Paragraphen oder Sätze streichen, umformulieren oder neue hinzufügen können.

Eine redaktionelle Arbeitsgruppe hat den Auftrag, die Ergebnisse aus diesen Beratungen in den nächsten Wochen zu einem endgültigen Entwurf zu bündeln, der dann erneut dem Parlament vorgelegt wird. Die Veränderungen können in Kraft treten, wenn zwei Drittel der Abgeordneten und die Mehrheit der Bevölkerung sich in einem Referendum dafür aussprechen.

Der Volksentscheid über die neue Verfassung soll am 24. Februar 2019 stattfinden, dem Jahrestag des 1895 begonnenen zweiten Unabhängigkeitskrieges gegen die spanische Kolonialherrschaft.

Die Zeitung Granma berichtete am vorigen Donnerstag über die erste fünftägige Arbeitssitzung der Redaktionskommission, in der die Diskussionen ausgewertet worden waren. Danach hatten sich bis zum 15. November rund 8,9 Millionen Bürger an mehr als 133.000 Versammlungen in Betrieben, Verwaltungen, Stadtteilen und Bildungseinrichtungen beteiligt. In rund 1,7 Millionen Wortmeldungen waren dabei mehr als 780.000 konkrete Vorschläge zur künftigen Verfassung gemacht worden.

 Laut dem Internetportal Razones de Cuba sind von den insgesamt 755 Absätzen des Entwurfs lediglich acht nicht modifiziert worden. »Die Bevölkerung war kein Zuschauer, sondern hat den Prozess aktiv gestaltet«,kommentierte der Sekretär des Staatsrats, Homero Acosta, die Zahlen. Zum ersten Mal hatten sich auch die im Ausland lebenden Kubaner beteiligen können. Auf einer dafür eingerichteten Internetseite waren 2.125 Vorschläge eingereicht worden.

Der im Außenministerium für die konsularischen Angelegenheiten der im Ausland lebenden Kubaner zuständige Abteilungsleiter, Ernesto Soberón, äußerte sich zufrieden über das Interesse der Exilgemeinde. Zwar könnten die im Ausland lebenden Bürger aufgrund des kubanischen Wahlgesetzes nicht selbst am Referendum teilnehmen, doch ihre Beteiligung habe die Diskussion bereichert. »Sie verfügen über interessante Erfahrungen in den jeweiligen Aufenthaltsländern und können Vergleiche anstellen«, erklärte Soberón.

Die größte Resonanz habe es auf die Vorschläge zur Amtszeitbegrenzung auf zwei Mal fünf Jahre für den Präsidenten, zur Aufteilung der politischen Macht zwischen Staatsoberhaupt (Präsident) und Regierungschef (Premierminister) sowie zur Vorschrift, dass der künftige Präsident zum Zeitpunkt seiner ersten Wahl jünger als 60 Jahre sein muss, gegeben, berichtete Razones de Cuba in einer ersten Analyse. Tausende Kommentare hätten sich auf Themen wie das Recht auf Arbeit und würdigen Wohnraum, die Bereiche Erziehung und Gesundheit oder die größere Autonomie der Provinzen bezogen.

Kontroverse Positionen gibt es zum Verhältnis zwischen privatem und staatlichem Sektor in der Wirtschaft und den Möglichkeiten zur Kontrolle eines im eingeschränkten Umfang zugelassenen »freien Marktes«. Erwartungsgemäß führt das Thema der gleichgeschlechtlichen Ehe, die künftig per Verfassung geschützt werden soll, zu heftigen Konflikten. Während Präsident Miguel Díaz-Canel sich mehrfach dafür ausgesprochen hatte, machen evangelikale Sekten aber auch katholische Geistliche Stimmung dagegen.

Während der Verfassungsentwurf in Kuba inhaltlich analysiert und teilweise kontrovers debattiert wurde, ging die von Washington finanzierte »Opposition« von Anfang an auf Konfrontationskurs dazu. Auf einer Veranstaltung in Miami bezeichneten Vertreter von »Dissidentenorganisationen« den gesamten Prozess als »illegitim«, berichtete das US-Propagandaportal Martí Noticias bereits am 26. Juli.

Auf die Diskussion in Kuba haben derartige Erklärungen keinen Einfluss. »Wir sind ein Volk, das den Kompass der Werte, die uns seit mehr als 50 Jahren leiten, nicht aus den Augen verliert«, fasste Díaz-Canel die bisherigen Ergebnisse zusammen.



USA CONTRA CUBA

Aggressive Rhetorik der USA gegenüber Kuba nimmt zu.
In Kuba wird eine zunehmend feindseligere  Rhetorik von Seiten  der US-Regierung gegen das Nachbarland festgestellt und mit Besorgnis beobachtet. Nun hat der Generaldirektor im kubanischen Außenministerium,  Carlos Fernández de Cossío, der für die Beziehungen zu den USA zuständig  ist, darauf verwiesen, dass diese unter Präsident Donald Trump in  jüngster Zeit deutlich verschärft wurde, berichtet heute das  Lateinamerika-Portal amerika21.
Demnach kommt es vermehrt "zu Äußerungen führender Beamter, die dazu  dienen,Vorwände zu  schaffen, die zu einem Klima größerer bilateraler  Spannungen führen", sagte der US-Experte. Er vermutet dahinter die Absicht, mit allen Mitteln die unilaterale Politik der  Wirtschaftsblockade zu  verteidigen, "die aufgrund ihres verbrecherischen  Charakters und weil sie gegen das Völkerrecht   verstößt, Gegenstand  weltweiter Verurteilung ist", so amerika21.
Die vollständige Meldung des Lateinamerika-Portals amerika21 finden Sie  heute unter: https://amerika21.de/2018/10/215425/aggressive-us-rhetorik-gegen-kuba


Wie wird der Vorwand für einen Kalten Krieg konstruiert?

Autor: Yisell Rodríguez Milán |
informacion@granmai.cu septembre 6, 2018 09:09:17


Ein Vorwand, das ist alles, was man braucht, um einen Konflikt zu beginnen.
Darin haben die Vereinigten Staaten Erfahrung. Sie benutzten zum Beispiel Vorwände, um in den spanisch-kubanisch-US-amerikanischen Krieg und den in Vietnam einzugreifen und um den Krieg gegen den Irak zu beginnen, aber kein Vorwand ist so einfallsreich und ungewöhnlich wie der, der seit 2017 konstruiert wird
Ein Vorwand, das ist alles, was man braucht, um einen Konflikt zu beginnen.
Darin haben die Vereinigten Staaten Erfahrung.


Sie benutzten zum Beispiel Vorwände,
um in den spanisch-kubanisch-US-amerikanischen Krieg und den in Vietnam einzugreifen und um den Krieg gegen den Irak zu beginnen, aber kein Vorwand ist so einfallsreich und ungewöhnlich wie der, der seit 2017 konstruiert wird.

Letztes Jahr behaupteten die Vereinigten Staaten, einige ihrer diplomatischen Mitarbeiter in Kuba seien von angeblichen „Schallangriffen“ betroffen gewesen.
Die mediale Behandlung dieses Themas entspricht der Logik, die den Kalten Krieg ausgelöst hat.

Eine Chronologie der Ereignisse beweist die politische Absicht, das Thema nicht ruhen zu lassen, bis vielleicht von der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern keine Spur mehr bleibt.

Einige Elemente der Konstruktion eines Vorwandes

2017
Februar
Am 17. Februar erstatten das US-Außenministerium und die US-Botschaft in Havanna dem kubanischen Außenministerium und der diplomatischen Vertretung Kubas in Washington erstmals Bericht über das Auftreten von angeblichen akustischen Angriffen zwischen November 2016 und Februar 2017.

April und Mai
Am 25. April wurden zwei angebliche neue Schallangriffe gemeldet.
Am 23. Mai ordnet das US-Außenministerium an, dass zwei kubanische Diplomaten in Washington das Land zu verlassen haben.

Juni und August
Es fanden in Kuba drei Begegnungen zwischen Spezialisten aus den Vereinigten Staaten und ihren kubanischen Kollegen statt. Die US-Amerikaner drückten aus, dass sie keine Beweise hätten.

September
Der kubanische Außenminister informierte den US-Außenminister, dass Kuba seine Verpflichtungen gemäß der Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen von 1961 konsequent erfüllt. Dann wird der Abzug von 60% des diplomatischen Personals der USA in Havanna angekündigt. Das US-Außenministerium empfiehlt den US-Amerikanern, nicht nach Kuba zu reisen, mit der absurden Begründung, dass sie Gefahr laufen, Opfer von Schallangriffen zu werden.

Oktober
Heather Nauert, Sprecherin des US-Außenministeriums, erklärt, die Zahl der betroffenen Fälle habe sich auf 24 erhöht. Am 3. Oktober ordnet das US-Außenministerium die Ausweisung von 15 kubanischen Diplomaten aus Washington an. Kuba verurteilt die US-Entscheidung als „unbegründet“ und „inakzeptabel“.

2018
Januar
Die AP-Agentur enthüllt, dass das FBI nach Untersuchungen und Reisen nach Havanna keine Beweise für angebliche „Angriffe“ gefunden hat. Am 9. Januar findet im Unterausschuss der westlichen Hemisphäre des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Senats eine Anhörung statt, die von Marco Rubio organisiert wurde, um, ohne Beweise zu haben, die Anschuldigung durchzusetzen, die sie nicht beweisen können.

Februar
Am 14. Februar wurde ein umstrittener Artikel im Journal der American Medical Association (JAMA, für sein Akronym in Englisch) unter dem Titel „Neurologische Symptome unter US-Diplomaten in Kuba“ veröffentlicht.

Es wurde versucht, den Text als wissenschaftliche Bestätigung der Washington- Hypothese zu verwenden. Die Autoren Cristopher C. Muth und Steven L. Lewis sagen jedoch, dass „eine vereinheitlichende Erklärung der Symptome der Beamten (...) vage bleibt und die Auswirkung einer möglichen Exposition gegenüber akustischen Phänomenen nicht klar ist“.

April
Die kanadische Regierung berichtet, dass sie die Familien ihrer Diplomaten in Havanna zurückrufen werde, wo zehn ihrer Angestellten Symptome meldeten. Kuba erklärt, die Entscheidung zu respektieren, obwohl sie sie für unbegründet hält.

Mai
Am 29. Mai berichtet die US-Botschaft in Havanna, am 27. sei ein neues mutmaßliches Opfer gemeldet worden. Interviews wurden nicht erlaubt. Die Vereinigten Staaten warnen ihre in China lebenden Bürgern und weisen sie darauf hin, bei Symptome, wie sie in Kuba aufgetreten sind, medizinische Hilfe zu suchen.

Juni
Am 5. Juni meldete der US-Außenminister die Einrichtung einer gemeinsamen Task Force, um auf das reagieren zu können, was er als „ungeklärte Gesundheitsvorfälle im Ausland stationierten Personals ", speziell in Kuba und der Volksrepublik China, beschreibt. Kuba bekräftigt, dass es keine Beweise gibt.

August
Neurologen und Ärzte aus mehreren Ländern bezweifelten die Schlussfolgerungen des Berichts von Ärzten der Universität von Pennsylvania, die die Version ihrer Regierung unterstützen. Die USA kündigen die Absicht an, ihr Personal und ihre Wirkungskraft in Havanna zu reduzieren.

September
Am 1. September zitiert die New York Times den Bericht der Universität von Pennsylvania. Am 3. September erklärt das kubanische Außenministerium, dass die Argumente mit der Zeit immer mehr ihre Richtigkeit verlieren.

http://de.granma.cu/cuba/2018-09-06/wie-wird-der-vorwand-fur-einen-kalten-krieg-konstruiert



Rechte in Brüssel verhindern Annäherung zwischen EU und Kuba

Brüssel, Die historische Annäherung zwischen Kuba und den USA hat innerhalb der Europäischen Union heftige Auseinandersetzungen um den künftigen Kurs gegenüber dem sozialistisch regierten Karibikstaat ausgelöst. Das geht nach einem Bericht des Lateinamerika-Portals amerika21 aus einem Mailwechsel europäischer Mitglieder der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung der AKP-Staaten und der EU hervor. Demnach haben Vertreter der konservativen Mehrheit im Europäischen Parlament eine Erklärung verhindert, mit der die AKP-EU-Versammlung nach dem US-Vorbild auch für eine Annäherung der Europäischen Union an Kuba plädiert hätte.

In einer harschen E-Mail protestierte der deutsche CDU-Abgeordnete Michael Gahler gegen den Erklärungsentwurf. "Die Castro-Brüder und ihre Ein-Parteien-Struktur haben kein Interesse, einen solchen Prozess einzuleiten", befand Gahler.

Während Vertreter der Sozialdemokraten verhalten reagierten, kommentierte der linke portugiesische Politiker João Ferreira mit Ironie auf die Blockade der Konservativen. "Folter, grausame, inhumane oder entwürdige Bestrafung, willkürliche Haftstrafen oder Verhaftungen, rassistische Diskriminierung, Arbeitslosigkeit, Hunger, Kinderarmut sowie fehlender Zugang zu Wohnraum, Gesundheitsversorgung, Bildung und Kultur – ja, hier gibt es offenbar ein Menschenrechtsproblem", heißt es in seiner E-Mail: "Aber nun können wir ja hoffen, dass das inspirierende kubanische Beispiel auch zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage in den USA führt."
Den vollständigen Bericht finden Sie hier: https://amerika21.de/2015/01/110606/eu-kuba-bruessel-akp

NEUER BLOG ÜBER KUBA
Ich möchte hier auf einen Blog aufmerksam machen, den eine Gruppe Jugendlicher, die sich aktuell in Havanna befindet, um zu studieren, zu arbeiten und  spanisch zu lernen aber vor Allem um Cuba kennenzulernen, ins Netz gestellt haben.
Nach einem erfolgreichen Solidaritätsprojekt der SDAJ im vergangenen Jahr gibt es jetzt die Möglichkeit für Jugendliche – unabhängig von ihrer Organisation - an der CUJAE, der polytechnischen Universität von Havanna, zu studieren und politisch zu arbeiten. Ein Bestandteil dieser Arbeit ist dieser Blog, mit dem sie ein anderes Bild von Cuba zeichnen wollen, als man es aus den Mainstream-Medien kennt, indem sie von ihren individuellen Erfahrungen berichten und die aktuellen Entwicklungen Cubas für Jugendliche nachvollziehbar machen. https://berichteaushavanna.wordpress.com/


Was der Klimawandel auf Kuba anrichtet
Von Sven Weidlich
Die Lasten des Klimawandels sind sehr ungerecht verteilt. Viele Länder haben wenig zum Anstieg der Treibhausgasemissionen beigetragen, sind aber besonders gefährdet. So stellt es der jüngste Bericht des Weltklimarates fest. Kuba gehört zur Gruppe dieser Länder und ist als Inselstaat besonders bedroht.
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Was-der-Klimawandel-auf-Kuba-anrichtet;art673,1202583
 
USAID entschädigt Auftragnehmer Alan Gross
Edgar Göll amerika21
https://amerika21.de/2014/12/110249/usaid-zahlt-kompensation


In der Nacht vom 31. 12. 2014 zu 2015 Kanonendonner über Havanna
Um Mitternacht wurde mit 21 Salutschüssen von der Festung San Carlos de la Cabaña an der Hafeneinfahrt der Hauptstadt in das 57. Jahr ihres Sieges über die verhaßte Batistadiktatur Revolution begangen. Die Tage um den Jahreswechsel stehen überall auf Kuba im Zeichen der Feiern zum 56. Jahrestag ihres Sieges, der Begrüßung des neuen Jahres und der Rückkehr der letzten drei Kundschafter der "Cuban Five".

Wie immer gab es im ganzen Land ein abwechslungs- und umfangreiches Veranstaltungsangebot seit dem Triumph der Guerilleros am 1. Januar 1959. An diesem Tag hatte – nachdem der von den USA gestützte Diktator Fulgencio Batista mit über 40 Millionen Dollar Bargeld ins Ausland geflohen war – Fidel Castro in Santiago de Cuba den Sieg der Revolution verkündet und sie zugleich zu einer dauerhaften Herausforderung erklärt. "Die Revolution beginnt jetzt", rief der Comandante  vom Balkon des Rathauses am Parque Céspedes im Zentrum der Stadt den jubelnden Versammelten zu und stimmte die Bevölkerung auf das ein, was er kommen sah: "Die Revolution ist keine einfache Aufgabe, sie wird hart und voller Gefahren sein!"

Die weit verbreiteste Tageszeitung in Kuba die Granma erscheint ab jetzt mit dem Zusatz unter dem Datum "La Habana – Año 57 de la Revolución". Präsident Raúl Castro hat nach seiner Ankündigung einer "neuen Ära" der Beziehungen zwischen Havanna und Washington es mit der Bemerkung unterstrichen:
"Mit einem Volk wie diesem können wir das 570. Jahr der Revolution erreichen."
Die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zur Würdigung dieses bedeutenden Tages für das Land begannen schon eine Woche vor dem denkwürdigen Tag und enden in der 1. Woche des neuen Jahres.

Die sogenannten Kuba-Experten der Washingtoner Administration hatten 1959 prahlerisch verkündet:
"Diese Revolution, im Suff einer Sylvester - Nacht geboren, wird das Erste Jahr nicht überleben!"


Die Revolution hat Kuba von einem der rückständigsten Länder, in dem über die Hälfte der Kinder keine Schule besuchten und jedes Jahr Zigtausende an Armut, Hunger und Krankheiten starben, zu einer Nation entwickelt, in der Bildung, Ernährung, soziale Sicherheit und Gesundheitsversorgung für alle garantiert sind. In UN-Statistiken zu der sozialen Entwicklung, der Gleichstellung von Frauen und Männern, der Versorgung mit Ärzten und medizinischem Personal oder der Verteilung von Bildungschancen nimmt Kuba heute einen Spitzenplatz in der Welt ein. Der selbstlose Einsatz kubanischer Ärzte, Schwestern und Pfleger in den Ebola-Gebieten Afrikas wird international anerkannt. Das sozialistische Kuba zeigt – im Sinne José Martís – Solidarität mit den Ärmsten dieser Erde, gilt weltweit als Vorbild im Kampf gegen den Analphabetismus und sichert die medizinische Versorgung in zahlreichen Ländern.

So wie ich meine kubanischen Freunde kenne, werden sie mit vollem Recht, diese Tage mit Musik, Tanz und Rum verbringen,- viva la Revolution, salute Companeros!

Kuba hat bis zum 30. Dezember 2014 allein im vergangen Jahr 3 Millionen Besucher aus aller Welt empfangen!  http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/31diciembre-turismo.html 

Eine Welle der Freude
Das Jahr hätte für Kuba kaum besser enden können.

Berichte auf den Seiten 6, 9 und 13  http://www.unsere-zeit.de/

Die Anti-Kuba-Beutegemeinschaft rottet sich zusammen:
“US-Anspruchbesitzer”
Aus jw: Da tropft der Zahn: Kurz nach der Ankündigung, zwischen den USA und Kuba offizielle diplomatische Beziehungen wiederherzustellen, tritt ein Rudel von US-»Alteigentümern« auf den Plan. Das berichtete der Wirtschaftsdienst Bloomberg in der vergangenen Woche, am Montag griffen das Medien der USA und Kanadas auf. Klar ist demnach: Was die kubanische Revolution nach 1959 wegen Sabotage, Spionage und Invasion enteignete, muss »zurückgegeben« werden. Ostdeutsche kennen das als Bereicherungsformel »Rückgabe vor Entschädigung«. Laut Bloomberg möchte z. B. Coca-Cola den Verlust von Maschinerie und Immobilien im Wert von damals 27 Millionen US-Dollar erstattet haben, Einzelpersonen wie Carolyn Chester, deren Familie eine 80-Acre-Farm (umgerechnet mehr als 32 Hektar) auf der heutigen Isla de la Juventud besaß, verlangen eine »faire Regelung«. Das US-Justizministerium hat mehr als 5.900 solcher »Ansprüche« erfasst, seinerzeit ein Wert von etwa 1,8 Milliarden US-Dollar, heute gehe es um über sieben Milliarden. 80 Prozent entfielen auf individuelle Forderungen, die fettesten Brocken aber auf Konzerne wie Exxon (Ölraffinerie in Havanna) oder die heutigen »Besitzer« von »Anrechten« auf die kubanische Elektrizitätsgesellschaft. Hinzu komme alles, was sich ehemalige Kubaner, die in den USA leben, auf der Insel gern unter den Nagel reißen möchten. Die Enteignung sei »Diebstahl« gewesen, heißt es, aber man sei ja nicht so: Die Kette Starwood Hotels & Resorts (Anspruch 50 Millionen Dollar auf ehemaligen ITT-Besitz) kann sich z. B. vorstellen, mit einem »attraktiven, nicht erschlossenen Grundstück und einer steuerfreien Zone« zufrieden zu sein. Großzügigkeit kennt keine Grenzen – erst recht keine Gegenrechnung für Tausende tote Kubaner oder für den wirtschaftlichen Schaden durch die US-Blockade. (asc)
https://www.jungewelt.de/2014/12-30/092.php

El concierto 62 de Silvio Rodríguez
Por: Marta Rojas
Publicado en: Cinco luchadores antiterroristas cubanos
En este artículo: Barack Obama, Cinco Héroes, Cuba, Estados Unidos, Haydeé Santamaría, Silvio Rodríguez, Silvio Rodríguez por los barrios. Das Konzert zur Heimkehr der Cuban 5 ist fantastisch. Es lohn sogar auf Großbild zu gehen die Qualität reicht dafür sogar auf einem 24 Zoll Monitor. Vorsicht allerdings die Veranstaltung umfaßt mehr als 2 Stunden! Also Snacks und Drinks bereit stellen: y mucho gusto wünscht euch der Webmaster ali !!!



DSC_7232 Sylvio Rogriguez
Das wunderschöne Bild ist aus Sylvios Blog da gibt es noch mehr: http://segundacita.blogspot.de/
Den Einbettungscode für das Video habe ich cubadebate entnommen: HIER


FBK • FREUNDSCHAFTSGESELLSCHAFT BERLIN – KUBA E.V.     
ASOCIACION DE AMISTAD BERLIN – CUBA
 Caballete de Casa c/o Galerie Olga Benario Richardstr. 104 12043 Berlin 
030 / 251 12 97, e-mail: info@fg-berlin-kuba.de homepage: www.fg-berlin-kuba.de

         FBK-LOGO3 









PRESSEERKLÄRUNG
Nach über 16 Jahren Inhaftierung wurden die drei noch in US-Gefängnissen einsitzenden
Kubaner Antonio Guerrero, Ramón Labañino und Gerardo Hernández, die zu der Gruppe der
sogenannten „Cuban 5“ gehören, freigelassen und konnten nach Kuba zurückkehren.
Sie hatten seit Anfang der 90er Jahre exilkubanische terroristische Gruppen in Südflorida
unterwandert und die kubanischen Behörden über deren geplante Terroranschläge auf Kuba
informiert, wodurch über 170 Anschläge verhindert werden konnten.

1998 übergab die kubanische Regierung einer Delegation des FBI in Havanna ihr umfangreiches
Aktenmaterial über die terroristischen Aktivitäten in Südflorida. Kurze Zeit später verhaftete
das FBI die Fünf, sperrte sie in Isolationshaft, legte ihnen schwere Taten zur Last, u.a. Mord,
ohne Beweise dafür vorzulegen, und verurteilte sie von 15 Jahren bis zu zweimal lebens-
länglichen Haftstrafen.

Wir, die FBK - Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e. V. freuen uns gemeinsam mit unseren
kubanischen Freundinnen und Freunden riesig über die gute Nachricht. Wenn es unseren
Medien auch kaum eine Meldung wert war, es gibt eine weltweite Solidarität mit den zu
Unrecht inhaftierten „Cuban 5“, vergleichbar mit der mit Nelson Mandela.

Das Ende der von US-Regierungen fast 55 Jahre lang aufrecht erhaltenen Eiszeit und in den
letzten 20 Jahren erheblich verschärften Blockadepolitik der USA gegen Kuba scheint
eingeleitet. Wir sind voller Hoffnung, dass diese Meldung den Beginn einer positiven
Entwicklung markiert und Berichte über willkürliche US-Sanktionen gegen Institutionen und
Länder weltweit, die Kontakt zu Kuba haben, bald der Vergangenheit angehören.

Ein nächster positiver Schritt wäre die längst versprochene Auflösung des Gefangenenlagers in
Guantánamo Bay und die Rückgabe von Guantánamo an Kuba!
Ein neues Kapitel der Zusammenarbeit mit Kuba kann beginnen. Wir ermutigen die deutsche
Politik, hier eine frieden fördernde Rolle zu spielen. Wir werden die Entwicklung weiterhin
aufmerksam begleiten und die Berichterstattung in den Massenmedien kommentieren.
Liebe ARD, warum wurden die „Cuban 5“ in den Tagesthemen gestern mit keinem Wort erwähnt?

                VIVA CUBA!
FBK Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e. V.


HAVANNA / WASHINGTON
Tues, December 17, 2014
Media contact: Gloria La Riva, 415-312-6042
THE CUBAN FIVE ARE FREE!!!
This morning, breaking news on all news agencies says that our three brothers, Gerardo Hernandez, Ramon Labanino, and Antonio Guerrero are free!!! According to the news, Alan Gross is flying back to the United States now, and President Obama will be speaking at about noon today, Eastern time, to announce that and further developments.
INCREDIBLE NEWS! This is a very short notice, just to let everyone know of this
GREAT  GREAT  VICTORY !
Stay tuned for more details!
This email was sent to alfredmente@hotmail.com by info@freethefive.org

National Committee to Free the Cuban Five
2969 Mission St.
San Francisco, CA 94110
www.freethefive.org

DIE 5
SIEG  JETZT SIND ALLE CUBAN FIVE FREI
Auch die letzen drei unserer Brüder, Gerardo Hernandez, Ramon Labanino, and Antonio Guerrero sind nun frei!!!                     Sie sind inzwischen in Havanna eingetroffen!

KUBA UND USA KÜNDIGEN NORMALISIERUNG AN
Das seit 1961 bestehende US-Embargo wird aufgehoben.

Barak Obama

Präsident Barak Obama teilte in einer TV-Ansprache die Einleitung einer Normalisierung mit dem Inselstaat mit. Gleichzeitig wurde das Vorhaben auch von Präsident Raoul Castro im Kuba-TV verkündet. Teil der Einigung ist die Freilassung des US-Bürgers Alan Gross aus humanitären Gründen. Der war seit 2009 in Kuba, wegen Spionage inhaftiert. Kuba habe dem Gesuch der USA stattgegeben, den 65 Jahre alten Mann freizulassen.

Raul Castro












Gross 
Gross links im Bild, hat die Heimreise bereits angetreten und ist am Mittwoch dem 17. Dezember 2014, schon in den USA angekommen.
Im Gegenzug werden von den USA, die noch inhaftierten, von den  international unter dem Namen "Cuban Five", bekannt gewordenen Kubanern, die in USA- Terrororganisationen von Exil-Kubanern ausspionierten, ebenfalls freigelassen. Es werden wieder Diplomatische Vertretungen zwischen beiden Ländern eingerichtet werden. Die USA werden für ihre Bürger, die rigorosen Reisebeschränkungen nach Kuba demnächst lockern. Die Bürger Kubas haben seit über einem Jahr schon keine Reisebeschränkungen mehr in Richtung USA.
Leider ist z. B. die Erteilung von Visa zum Besuch der BRD für Kubaner sehr restriktiv. (Nachweis von Rückflugticket, ausreichend Euro bzw. Dollar Besitz pro beabsichtigtem Aufenthalt per Tag.
Selbst bei Einladungen seitens Deutscher wird quasi eine Art Bürgschaft für die Besucher verlangt.) Bürger der BRD haben nur eine Art “Reisebeschränkung”, wer nicht mal die Tickets kaufen kann der kann auch nicht reisen.....doch das gilt ja so auf der gesamten Welt...
Zu Antonio Guerrero’s im US-Gefängnis gezeichneten Schmetterlingen: HIER


Rede Raoul Castro in Havanna:



Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, Obama erkennt, dass es den USA nichts bringt, weiter Eiszeit zu spielen. Mit diesem Schritt und einer Entwicklung Kubas wird sich ein neuer Markt für beide Länder öffnen. Kuba wäre gut beraten, das ganze sehr wachsam anzugehen, und aufzupassen, dass es sich mittelfristig nicht über den Tisch ziehen lässt. Vor allem für Kubas Landwirtschaft besteht Grund zur Sorge. US-Agrarkonzerne lecken sich garantiert schon die Finger, die Insel mit Glyphosat und GV-Saatgut zu beglücken.

Grundsätzlich ist es mehr als überfällig, diese letzte Grenze des kalten Krieges langsam ein zu reissen. Die Weltgemeinschaft sollte ein Auge auf die weitere Entwicklung haben, denn wir wissen alle, was leider zu oft passierte, wenn die USA "ihre Werte" siehe O-Ton Obama, anfangen zu exportieren.
Schon ist wieder ein gewisser Herr Bush aufgetaucht und stört offensichtlich die gegenseitige Respektvollen Annäherungsbekundungen. Er möchte gerne, dass Kuba die Tür weit aufmacht und alles was nicht Niet- & nagelfest ist mit dem schwächelnden US$ aufgekauft wird

Aktueller denn je: “Ob wohl die Vasall in der USA, die Merkel,  jetzt Obama’s Schritten folgt?
Zehn Fragen zu Cuba an die deutsche Öffentlichkeit
Sicher wissen Sie, dass seit über 55 Jahren seitens der USA ein Wirtschaftskrieg (eine Blockade) gegen Cuba geführt wird.
Dieser hat bis heute für Cuba einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von 1.112.530.000 000 Dollar verursacht (Angaben des cubanischen Außenministeriums, Oktober 2014).

Haben Sie sich gefragt, wie die deutsche Regierung sich seit 55 Jahren Cuba gegenüber verhält?
DIE ZEHN FRAGEN IM PDF: HIER

ARTIKEL VON FIDEL CASTRO
Die ungewisse Zukunft als pdf von Granma International: HIER

Kuba plant Investitionen in Zuckerindustrie
http://cubaheute.wordpress.com/2014/10/05/kuba-plant-investitionen-in-zuckerindustrie/
 
Die Revolution schickt ihre Ärzte
Kuba entsendet weltweit Mediziner in Krisengebiete – nun auch ins Ebola-Gebiet. Das keineswegs wohlhabende Land schickt damit mehr Ärzte nach Westafrika als viele reiche Industriestaaten.
Von Peter Burghardt
http://www.sueddeutsche.de/politik/kuba-hilft-im-kampf-gegen-ebola-die-revolution-schickt-ihre-aerzte-1.2159096
 
Washington Post hebt Kubas Hilfe bei der Ebola-Bekämpfung hervor
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/internationales/6octu-Washington%20Post.html
 
Kuba privatisiert mehr als 7.000 Restaurants
Klaus E. Lehmann
https://amerika21.de/2014/10/108397/privatisierung-restaurants
 
Kuba warnt in der UNO vor ernsten Gefahren für die Menschheit
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/8octu-Kuba%20warnt.html
 
Henry Kissinger wollte 1976 Kuba angreifen
Ehemaliger Außenminister ließ Bombenangriffe und das Verminen kubanischer Häfen planen. Geheimpapier von 1962 über mögliche Interventionen
Von Edgar Göll
https://amerika21.de/2014/10/108309/angriffsplaene-usa-gegen-kuba


EU / BERLIN / KUBA 
INTERNATIONALE MESSE HAVANNA 2014
MERKELLISMUS SCHÄDIGT HANDELSBEZIEHUNGEN DEUTSCHLAND - KUBA
Die 32. Internationale Messe von Kuba in Havanna  die FIHAV 2014, größte Handelsmesse in der Karibik, wurde am Sonnabend dem 9. November (Ortszeit) auf dem Messegelände Expocuba in der kubanischen Hauptstadt beendet. Schon zu  Beginn des Jahres 2014 besuchte Hollands Außenminister Frans Timmermans und sein französischen Amtskollegen Laurent Fabius die rote Insel.
Die GROKO hat von den Bundesrepublikanern, nur etliche Hinterbänkler auf die sozialistische Karibikinsel entsand. Die Atlantercliqe in Berlin entsprach damit den Anforderungen ihrer Befehlshaber von jenseits des Atlantik, als verlängerter Arm der US-Blockadepolitik gegen Kuba tätig zu sein. 

Die konservativ-reaktionäre Ausrichtung der bundesdeutschen Außen- und Wirtschaftspolitik fügt dabei den Interessen der Bundesdeutschen Wirtschaft mehr Schäden zu, als das sie die Republik Kuba damit noch schaden kann.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hatte auf seiner Homepage die FIHAV 2014 als "wichtigste Veranstaltung für deutsche Investitionsgüterhersteller für das Kubageschäft" empfohlen. Der VDMA bedauert, dass trotz eines Anstiegs deutscher Maschinenlieferungen nach Kuba um 18 Prozent im Jahr 2013, bedingt durch die Bremserrolle der GROKO "Spanien, Italien und China" den kubanischen Markt unter sich aufteilen".

Sogar die EU sucht  zielstrebig die Annäherung an Kuba
Auf einer Konferenz zum Thema "Herausforderungen und Chancen beim Export in die Europäische Union" kündigte der Botschafter der EU in Havanna, Herman Portocarero, auf der Messe an, die EU wolle Kuba mit allem, was in ihren Möglichkeiten liege, unterstützen. Dazu gehörten auch Maßnahmen, um Kubas Exporte in den europäischen Markt zu erleichtern und zu fördern.

Während der Messe gaben sich Repräsentanten diverser EU-Länder die Klinke gegenseitig in die Hand. Es sondierte der stellvertretende Premierminister Portugals, Paulo Portas, als Leiter einer hochrangigen Unternehmerdelegation das Terrain für Investitionen in Kuba. In einem Gespräch mit Kubas Vizepräsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez betonte er am 3. November das Interesse seines Landes an einer Intensivierung der Beziehungen. Ähnliche Wünsche übermittelte der italienische Vizeminister für Wirtschaftliche Entwicklung, Carlo Calenda, beim Messebesuch im Namen seiner Regierung. Rom strebt Mitte 2015 – bei einem weiteren Besuch zusammen mit Vertretern großer Bankhäuser und Unternehmen – die Vereinbarung konkreter gemeinsamer Vorhaben an. Sogar Großbritannien, engster Bundesgenosse der USA machte, seine Aufwartung in Havanna. Erstmals seit zehn Jahren war mit Staatsminister Hugo Swire Ende Oktober ein Repräsentant der Londoner Regierung nach Kuba gereist, um über Im- und Exporte sowie Investitionen zu verhandeln.

Die meistbesuchten kubanischen Aussteller waren in diesem Jahr die Informationsstände des Büros der Anfang 2014 eingeweihten "Sonderentwicklungszone Mariel" (ZEDM) mit dem dortigen Tiefwasserhafen sowie die dortigen neuen Containerterminals. Wie die Direktorin von ZEDM der Presse in Havanna mitteilte, haben während der Messe Unternehmen aus über 30 Ländern Interesse an Investitionen in Mariel angemeldet. Die bedeutendsten Invest-Projekte kämen von Investoren aus Spanien, Kuba, Italien, Vietnam, China, Russland, Frankreich, Brasilien, Mexiko, den Niederlanden und Kanada.

Zu den etabliertesten Wirtschaftspartnern der Insel Kuba – zählen Venezuela, China, Russland, Brasilien und Spanien. Spanien war auf der diesjährigen Messe mit 132 ausstellenden Firmen das am stärksten vertretene Land. Schon zu  Beginn des Jahres 2014 besuchte Hollands Außenminister Frans Timmermans und sein französischen Amtskollegen Laurent Fabius die rote Insel.


Kritik am Embargo gegen Kuba wächst

In den USA wächst der Widerstand gegen die Kuba-Sanktionen
In der UNO sind die USA schon seit langem isoliert, aber auch im Land selbst wird ein Ende der Blockade gefordert
http://www.neues-deutschland.de/artikel/950452.kritik-am-embargo-gegen-kuba-waechst.html

Führende Medien in den Vereinigten Staaten plädieren für eine Normalisierung der Beziehungen zu Havanna. Die UN-Vollversammlung hat jüngst einmal mehr die Beendigung der US-Blockade gegen Kuba gefordert.
 
Russischer Außenminister bezeichnet die US-Blockade gegen Kuba als schädlich
Scharfe Kritik aus Russland an Washingtons Sanktionen. Doch Präsident Obama bleibt stur.
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/internationales/22OCTU-Russischer.html

Sie können dieses Volk niemals in die Knie zwingen
Rechenschaft ablegen vor dem Volk
Fast 31.000 Aufträge und Fragen stellten die Wähler ihren Delegierten in etwa 25.400 Zusammenkünften. Der Prozess geht in allen Provinzen und Bezirken weiter bis zum 21. Dezember
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/24octubre-jamas.html
Die Kommission für Auswärtige Beziehungen der Nationalversammlung veranstaltete am Donnerstag seine Parlamentarische Anhörung Kuba gegen die Blockade.
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/24octubre-jamas.html
 
Wo auch immer das Vaterland sie braucht
Politisch-kulturelle Veranstaltung zum 55. Jahrestag der Nationalen Revolutionären Milizen
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/24octubre-donde.html
 
30 Jahre Freundschaftsgesellschaft »Amistad Luxemburgo-Cuba«
http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article13077


Die New York Times fordert zum Gefangenenaustausch der Cuban Five gegen Alan Gross auf

Englisch: http://www.nytimes.com/2014/11/03/opinion/a-prisoner-swap-with-cuba.html?_r=1
Spanisch: http://www.nytimes.com/2014/11/03/opinion/un-canje-de-presos-con-cuba.html
Übersetzt vom National Committee to free the Cuban Five, 3. November 2014
In einem Leitartikel der gedruckten Ausgabe der New York Times vom 3. November 2014 erschien auf Englisch und Spanisch (am Sonntagabend, dem 2. November, erschien er online) im Artikel forderte deren redaktioneller Beirat einen Gefangenenaustausch der die drei noch verbliebenen Mitglieder der Cuban Five gegen Alan Gross, der in Kuba eine 15-jährige Haftstrafe verbüßt austauscht.
Dies ist ein gewaltiger Durchbruch. Bezeichnend ist an der Berichterstattung der Kommentar, dass die Umwandlung der Strafurteile der Fünf "in Anbetracht der langen Zeit, die sie verbüßt haben, der beunruhigenden Fragen hinsichtlich der Fairness ihres Prozesses und der mögliche Gewinn für die Ebnung des Weges zu einem neuen bilateralen Verhältnis," sei. Sie drängen über diesen humanitären Austausch auf eine schnelle Lösung des Falles von Alan Gross.
Der Artikel geht auf Einzelheiten im Fall von Gerardo Hernández ein und auf die abweichende Meinung der Bundesrichterin Phyllis Kravitch, die darauf bestand, dass die Staatsanwälte der Regierung es versäumt hätten, Gerardos Schuld wegen der Anklagen auf Verschwörung zum Mord überprüft zu haben. Sie war auch in dem ursprünglichen 3-Richter-Gremium, das die Schuldsprüche der Fünf 2005 annullierte.
Gerardo war fälschlicherweise der Verschwörung zum Mord angeklagt und verurteilt worden. Sein Fall und die Fälle von Ramón Labañino und Antonio Guerrero sind zurzeit in Berufung auf den "Habeas- Corpus" anhängig.
Siehe die Bedeutung des Berufungsprozesses von Andres Gómez:
http://www.miami5.de/informationen/freunde-141030.html

Wir bitten alle, diesen jüngsten Leitartikel der New York Times zum Zeichen der wachsenden Bewegung für die Freiheit der Fünf zu veröffentlichen und damit diesem Fall und dem Kampf für Freiheit in den Medien einen sichtbar großen Anstoß zu geben. Wenn auch einige Bestandteile des Falles in dem Artikel nicht erwähnt werden wie die antiterroristische Mission der Fünf, so ist es dennoch ein bedeutender Fortschritt.
Das Wichtigste ist, wir müssen weiterhin organisieren, organisieren, organisieren, um Gerardo, Ramón und Antonio befreien zu helfen!

Lest bitte Gerardo Hernández’ Affidavit eidesstattliche Erklärung:
http://www.miami5.de/gerardo/gerardo-affidavit.html , die im März 2011 als Bestandteil seiner Habeas- Corpus-Berufung eingereicht wurde, in der die Fakten für seine Unschuld hinsichtlich der falschen Anklage auf Mordverschwörung detailliert angegeben werden. Es ist wichtig, dass wir alle die Fakten der Mission der Fünf klarstellen. Sie waren keine Spione, die sich gegen die USA verschworen hatten, sie hatten für die Beendigung terroristischer Anschläge auf ihr Volk gearbeitet. Sie müssen unverzüglich freigelassen werden. Deutsch: ¡Basta Ya! (jmb)
http://www.miami5.de/informationen/freunde-141103.html

PRESSEBERICHTE
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba:
Mehr als 8 Millionen Menschen alphabetisiert + Ballettfestival von Havanna + Contras blockieren + Portfolio für die Möglichkeiten von Auslandsinvestition + Kubas wichtigste Handelsmesse + Rechenschaft ablegen vor dem Volk + Mumia Abu-Jamal: Profit vor Gesundheit + Kuba und Brasilien verstärken Kooperation in der Biotechnik  ...mehr: http://fgbrdkuba-berlin.de/presse/presse.html

Zeigen wir uns all dessen würdig und wert, wofür sie gekämpft haben + Internationalistische kubanische Ärztebrigaden werden für den Kampf gegen Ebola trainiert + Kuba und Japan erwägen Ausbau der Handelsbeziehungen + Vereinheitlichung von Währung und Wechselkurs + Weiße Weste und neues Entgelt. Seite 1: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2014-10-s1.pdf
             Seite 2: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2014-10-s2.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

Auslandseinsätze: 07.10.2010 Kuba schickt Ärzte – der Westen Soldaten
165 kubanische Ärzte und Krankenpfleger sind nach Freetown in Sierra Leone geflogen, um die tödliche Plage Ebola zu bekämpfen. Weitere 296 Spezialisten aus Kuba sollen folgen...aus www.kommunisten

Kuba rettet Afrika
Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist außer Kontrolle geraten. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag mitteilte, sind bislang mindestens 2400 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben, die wirkliche Zahl dürfte weit höher liegen.
12.09.2014 Red Globe: http://www.redglobe.de/afrika/sierra-leone/9926-kuba-rettet-afrika

Blockade gegen Kuba:
188 von 193 UN-Mitgliedsstaaten fordern von den USA das sofortige Ende der antikubanischen Blockada-Sanktionen.
Pressemeldungen zur UN-Generalversammlung, zur Abstimmung, über die durch die Blockade angerichtete Schäden, die Rede des kubanischen Außenministers, Beiträge zur Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade: http://www.fgbrdkuba.de/infos/blockade-gegen-kuba.php 

Mit USA gegen Ebola
Fidel Castro bietet Nordamerikanern Kooperation an.
Am 19.10.2014 in junge Welt :HIER
sowie im Greenpeace-Magazin: HIER

Evo Morales würdigt Kubas Engagement für das Leben
ALBA.Evo
Der Präsident Boliviens, Evo Morales, hob heute auf dem Außerordentlichen Gipfel der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika (ALBA), der zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie anberaumt wurde, das Bewusstsein Kubas und sein Engagement für das Leben hervor.
In Granma Internacional am 20.10.2014:

raul-castro-alba-sondergipfelRaúl Castro eröffnet ALBA-Gipfel 20.10.2014
Der kubanische Präsident Raúl Castro hielt die Eröffnungsrede zum ALBA- Gipfel über Ebola. Er sagte, dass das geeignete Mittel, um Ebola zu bekämpfen, darin bestehe, "gemeinsam Präventivmaßnahmen auszuarbeiten und die Krankheit so zu behandeln, dass ihre Ausbreitung verhindert wird".
https://amerika21.de/2014/10/108508/kuba-brasilien-medikamente

USA würdigen kubanische Hilfe gegen Ebola
Außenminister Kerry und US-amerikanische Zeitungen sind voll des Lobes über das Engagement der Karibikinsel. 20.10.2014: Neues Deutschland

Kubas Gesundheitsminister erläutert Strategie seines Landes gegen Ebola
Vor den Staats- und Regierungschefs, Leitern der Delegationen und Vertretern internationaler Organisationen machte er Ausführungen zu den Krankheitsmerkmalen und zum Verlauf der Epidemie, die bereits über 4.600 Todesfälle gefordert hat und eine Todesrate von 49,4 % aufweist.
21.10.2014: Granma Internacional

Kuba schickt wegen Ebola weitere Ärzte nach Westafrika
Zwei weitere Brigaden mit 39 Ärzten brechen nach Liberia und Guinea auf / Nigeria und Senegal laut WHO »ebolafrei«. 21.10.2014: Neues Deutschland

Kampf gegen Ebola Kubanische Helfer in Afrika
Die Vereinigten Staaten sind bereit, beim internationalen Kampf gegen Ebola in Westafrika mit Kuba zusammenzuarbeiten, wie ein Sprecher des Außenministeriums EFE mitteilte.
22.10.2014: Granma Internacional

ALBA-Gipfel, die  ALBA-Länder koordinieren Kampf gegen Ebola
Bei einem Sondergipfel der Regierungschefs des linksgerichteten Staatenbündnisses Bolivarische Allianz für Amerika (ALBA) in Kubas Hauptstadt Havanna haben die Teilnehmer am Montag einen gemeinsamen Plan zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie ausgearbeitet. 22.10.2014: amerika 21

Kubanische Ärzte treffen zum Kampf gegen Ebola in Liberia und Guinea ein
k.Ä. in Liberia & GuineaDie kubanischen Ärzte und Krankenpfleger, die sich bereit erklärten, den Opfern des Virus zu helfen, kamen in ihren Einsatz- orten an und wurden in beiden Ländern von dem jeweiligen diplomatischen Personal begrüßt.

23.10.2014: Granma Internacional

Zweite kubanische Ärztebrigade trifft in Afrika ein
Die kubanische Tageszeitung "Granma" hat jüngst über das Eintreffen der zweiten Ärztebrigade informiert, die das Land im Kampf gegen Ebola nach Afrika entsandte.
Sie besteht aus 39 Ärzten und 48 Krankenschwestern, die in Liberia und Guinea arbeiten werden.
28.10.2014: amerika 21

Kissinger erwog 1976 einen Angriff auf Kuba
Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger erwog 1976  Berichten zufolge, das sozialistische Kuba durch einen Waffengang in die Knie zu zwingen. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Buch hervor. Kissinger habe entsprechende Militärpläne angeordnet, nachdem Kubas Ex-Präsident Fidel Castro, ein Jahr zuvor auf Hilfeersuchen der Regierung von Angola in dem Kampf gegen die UNITA-Contras Unterstützung gewährt hatte.

Für den Bericht hatte die Denkfabrik „National Security Archive“ Zugriff auf bisher geheime Dokumente der Regierung von US-Präsident Gerald Ford (1974-1977) erhalten. Die Pläne sahen Luftangriffe und das Verminen kubanischer Häfen vor. „Ich denke, wir werden Castro schlagen müssen“, soll Kissinger zu  Ford  gesagt haben. Auch der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, war an Treffen mit hochrangigen Militärs im März 1976 beteiligt. Kissinger sei wütend darüber gewesen, dass Castro die Rebellenbewegungen* in Afrika unterstützte, zitierte die „New York Times“ die Buchautoren.  Kissingers Pläne für einen Angriff im Jahr 1977 seien lediglich durch den Wahlsieg von Jimmy Carter gestoppt worden.

*In Angola hatten sich die Bewohner des Landes gegen "ihre Kolonialherren" aus Portugal erhoben und ihre Unabhängigkeit erkämpft. Sie waren nicht gerade US-freundlich! (Weshalb- die USA gründete? & unterstützte die UNITA gegen die rechtmäßige Regierung Angolas)
http://www.tt.com/home/9066282-91/buch-kissinger-erwog-1976-angriff-auf-kuba.csp
Das  Buch hat den Titel "Back Channel to Cuba" der US-Autoren William M. LeoGrande und Peter Kornbluh: http://www.antizensur.de/kissinger-plante-angriff-auf-kuba-kuba-derstandard-at/
FGK:  http://www.cubafreundschaft.de/Hintergruende/Blockade,%202014-10-01,%20nd%20-%20Kissinger%20erwog%20Angriff.pdf
Dr. Henry Kissinger toppt locker den gewissen Schickelgruber. Daher ist von Regierung und Bundeswehr eine Kissinger Professur in Bonn geplant, zwecks Setzung transatlantischer Akzente und Verbreitung strategischen Denkens in Deutschland. Mehr zu Kissigers Strategie: HIER

INTERVIEW MIT DEN AUTOREN VON "Back Channel to Cuba" :
David Vásquez und Rosa Miriam Elizalde sprachen mit William LeoGrande und Peter Kornbluh über deren neues Buch "Back Channel to Cuba" [Rückflusskanal nach Kuba], in dem sie sich mit 50 Jahren Geheimdiplomatie zwischen Kuba und den USA auseinandersetzen.

Das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban 5 gibt per E-Mail bekannt:
Kuba-U.S.A.:
Eine geheime Geschichte um den Wiederaufbau ihrer Brücken

Von David Vásquez Abella, Rosa Miriam Elizalde / Oktober 2014
Nach vorausgegangenen Buchrezensionen in den großen U.S.- und europäischen Medien und den daraus entnommenen Meldungen von vor zwei Wochen über dessen unerschöpfliche Recherche wurde das Buch, "Back Channel to Cuba" [Rückflusskanal nach Kuba] (Universität von North Carolina-Presse, 2014) von William LeoGrande und Peter Kornbluh, heute um 16:00 im Villena-Saal der Vereinigung der Schriftsteller und Künstler von Kuba (UNEAC) in Havanna vorgestellt.
Die heutige Veranstaltung ist nicht nur deshalb einmalig, weil sie die Medienaufmerksamkeit für die "verdeckte Kommunikation, den Dialog hinter verschlossenen Türen über für die Geschichte der Vereinigten Staaten in Gegenwart und Zukunft, außerordentlich wichtigen und relevanten Geheimnisse" hervorhebt, wie einer seiner Autoren es beschrieb. Es wird gleichzeitig mit dem Werk über die politische Arbeit der Vereinigten Staaten gegenüber Kuba (Editorial de Ciencias Sociales, 2014) der kubanischen Autoren Elier Ramírez Cañedo und Esteban Morales Dominguez vorgestellt.

Es ist das erste Mal, dass zwei Versionen der selben Geschichte, die der Kuba-U.S.-Beziehungen, in den letzten 54 Jahren aus der Perspektive offizieller Dokumente, die in jedem der beiden Länder erhoben und bis heute außerordentlich gut verborgen wurden, vorgestellt worden sind. Die Bücher beweisen das Kommen und Gehen der Vermittler zwischen den beiden Ländern, auch in den Momenten der heftigen Feindschaft seines nördlichen Nachbarn gegenüber der Insel.
Cubadebate sprach mit LeoGrande, einem Professor an der "American University" in Washington und Kornbluh, einem Forscher am unabhängigen "National Security Archives" [Nationales Archiv für Sicherheit], kurz nachdem sie in Havanna angekommen waren. Im Dialog geht es um das, was Kornbluh als eine "noch nie da gewesene Gelegenheit zur Veranschaulichung der Geschichte, die den Weg in eine neue Geschichte ebnen könnte" zwischen den beiden Ländern bezeichnete.

Ein Projekt vieler Jahre
Dies ist ein Buch, dessen Fertigstellung einer zehnjährigen Arbeit bedurfte.
Kornbluh: Ich schrieb den ersten Teil vor 20 Jahren, als ich ein geheimes Dokument über (den früheren U.S.-Außenminister, Henry) Kissinger und Fidel (Castro) bekommen hatte. Vor zehn Jahren trafen Bill und ich einander und beschlossen, weiter zu recherchieren, um den Kontext, den das Buch wiedergibt, zu vervollständigen und besser auszuarbeiten.

Warum so viele Jahre?
LeoGrande: Als wir anfingen, dachten wir, dass wir nur einige Kapitel schreiben würden. Wir glaubten, dass wir nur wenige Geschichten über die Verhandlungen hätten. Dazu gehörten die Geschichte mit Kissinger, Präsident Carter und einige Dinge über Präsident Kennedy... Doch als wir mit der Recherche begannen, fanden wir heraus, dass jeder Präsident von 1959 an bis heute Kontakte über Kanäle zu Kuba aufrechterhält.
Mit anderen Worten, wir gingen vom Studium einzelner Administrationen zu allen Administrationen, angefangen bei der von Eisenhower. Sein Botschafter in Havanna hatte versucht, mit Raúl Roa zu verhandeln, um die Zerstörung der Beziehungen zu verhindern. Wir begannen dort und kamen zu Obama, der über Miguel Ángel Moratinos, dem früheren Außenminister Spaniens, eine Botschaft schickte, um eine "geheime Kommunikation" zwischen Havanna und Washington herzustellen. Wir haben die Geschichte jedes Präsidenten und die des Dialogs, den er mit der Insel herzustellen versuchte, eingesammelt. Einige Geschichten sind natürlich vollständiger als andere. Sogar George W. Bush versuchte zu reden und hörte dann auf. Bush erörterte solche Dinge wie die Kooperation gegen den Drogenhandel, Luis Posada Carriles und den Kampf gegen den Terrorismus.

Wie viel, denken Sie, bleibt noch übrig zu wissen?
Kornbluh: Man kann, was nicht bekannt ist, nicht wissen. Es ist offensichtlich, dass es noch mehr gibt, aber wir haben uns große Mühe gemacht, soviel wie möglich aufzudecken. Darum hat es so viele Jahre in Anspruch genommen, das Buch zu vollenden. Wir haben nach allem, wonach wir konnten, geschaut und dies nicht nur in den Vereinigten Staaten. Ich ging beispielsweise in eine Bibliothek in Madrid, die Information aufbewahrt von vor 500 Jahren und die Dokumente aller Außenminister Spaniens hat. Ich überprüfte die Akten des Außenministeriums der Franco-Ära, um dort dann Dokumente über einen spanischen Abgesandten zu finden, der 1967 eine Nachricht von der Johnson-Administration an Fidel Castro überbracht hatte. Sie waren in einem mit Geschenkband umwickelten Päckchen, und darin war der Bericht über seine Mission.

Die Verhandlung, bei der Gabriel García Márquez der Abgesandte Kubas für Bill Clinton war, ist bestens bekannt. Ist es wahr, dass Sie über diese Angelegenheit mit Fidel Castro sprachen?

Kornbluh: Die Treffen des kolumbianischen Nobelpreisträgers mit Clinton sind bekannt, und in dem Buch gibt es ein Bild dieses historischen Dinners mit Präsident Clinton und García Marquez, das während der Krise mit den Flößern Ende August 1994 stattfand. Es fand auf der berühmten Insel in Massachusets, Martha’s Vineyard, statt. Bei dem Treffen waren Bill und Hillary und der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes und García Márquez.
Als Fidel mir Jahre später die Details dieses Treffens gab, waren wir hier in Kuba und trafen uns mit ihm nach dem die Enthüllungen bei einer öffentlichen Veranstaltung bekannt geworden waren. Während des Mittagessens im Palacio de Convenciones sagte Fidel zu mir: "Kornbluh, ich weiß, Sie wollen die freigegebenen kubanischen Dokumente, und ich habe beschlossen, Ihnen eine Kopie der von einer Schreibkraft getippten und seinen per Hand geschriebenen Kommentaren am Rand versehenen Original- Memoranda von García Márquez zu geben. Ich mache das jetzt, aber nur weil ich Gabo schon zuvor um Erlaubnis gebeten habe."

Das Helms-Burton-Gesetz
Sie sagen in dem Buch, dass der Helms-Burton Act die Aufhebung der Blockade verhindert. Doch in einer Video-Konferenz mit Havanna sagte der U.S.-Anwalt Robert Muse ausdrücklich, dass Präsident Obama die staatliche Vollmacht habe, dieser Politik ein Ende zu setzen. Ist das Helms-Burton eine unüberwindliche Mauer oder nicht?

LeoGrande: Das Helms-Burton kodifizierte das Embargo, doch es schließt präsidiale Autorität ein, kommerzielle Transaktionen über Lizenzvergabe mit Kuba anzuordnen. Als das Embargo gesetzlich festgelegt wurde, wurden Klauseln hinzugefügt, die die Autorität des Präsidenten über die Gewährung von Geschäftslizenzen enthielten. Der Präsident hat sehr wohl die Autorität, Lizenzen aus humanitären Gründen im Namen der nationalen Sicherheit zu gewähren, um "Demokratie in Kuba zu fördern", etc.
Alle Präsidenten haben diese Autorität wahrgenommen. Obama hat Ausnahmen von Telekommunikationsfirmen bis hin zu pharmazeutischen Firmen vergeben. Die logische Folge daraus ist, dass das Ausmaß dieser Autorität sich auf Lizenzen für fast alles erstrecken kann, aber es kann die Blockade insgesamt nicht rückgängig machen, da sie Gesetz ist. Es ist festgeschrieben. Er kann über Lizenzen für "People to People trips" alle Möglichkeiten für Reisen nach Kuba einrichten, aber er kann U.S.-Einwohnern nicht erlauben, als Touristen hier her zu kommen, denn speziell dies ist gesetzlich verboten.

Aber, wenn Präsident Obama die Autorität hat, die Sanktionen drastisch zu begrenzen, warum hat er bisher gerade das Gegenteil davon getan?

Kornbluh: Obama hat gesagt, dass die Politik versagt habe und dass sie kreativ sein müssten, um sie zu ändern. Das sagte er im vergangenen November. Er sagte es auch als Präsidentschaftskandidat und ging damals noch weiter, als er sagte, er wolle sich mit Raúl Castro an einen Tisch setzen. Und jetzt wird er diese Gelegenheit im nächsten April auf dem Gipfeltreffen der amerikanischen Staaten haben. Wir kommen in eine sehr interessante Zeit zwischen den beiden Ländern, aber es gibt viele Dinge, die der Präsident zu erledigen hat, um den derzeitigen Stand der Beziehungen zu verändern, die drei kubanischen Gefangenen in den Vereinigten Staaten freizulassen und die Rückkehr von Alan Gross zu erreichen, Kuba von der Liste der terroristischen Länder zu streichen und Robert Menéndez im Senat entgegenzutreten. Es wird interessant werden was passiert, wenn die Republikaner im November den Senat übernehmen.

Etwas Großes muss geschehen.
Sie sagen in Ihrem Buch, dass "etwas Großes" geschehen müsse, weil die kleinen Schritte bereits abgebrochen wurden durch die Provokationen der Fanatiker kubanischer Herkunft in den Vereinigten Staaten, die jeden Fortschritt für einen minimalen Wandel verhindern.

Kornbluh: Ja, das ist eine Lektion, die uns die Geschichte der Beziehungen der beiden Länder lehrt.

LeoGrande: Das Problem mit den "kleinen Dingen" ist, dass jedes Mal diejenigen, die gegen bessere Beziehungen sind, bei kleinen Veränderung so heftig reagieren wie bei großen, weil sie wissen, dass kleine Änderungen zu anderen größeren führen könnten. Alles, was man tun muss, ist, eine Schlacht zu gewinnen, kleine Veränderungen zu verhindern und so den ganzen Prozess zu beenden. Die Bemühungen, die Beziehungen Schritt für Schritt zu verbessern, sind am Ende immer gescheitert. Aber US-Präsidenten hatten immer Angst, etwas Dramatisches zu tun, wie die Reise von Präsident Nixon nach China. Sie hatten Angst davor, die Politik zu verändern. Um das Embargo vollständig abzuschaffen, müssen sie den Helms Burton Act außer Kraft setzen und die Mehrheit der Stimmen im Senat und im Kongress bekommen, was Republikaner typischerweise ablehnen.

Kornbluh: Aber während das nicht geschieht, kann der Präsident viele Dinge unternehmen, zum Beispiel Kuba von der Liste der terroristischen Länder zu streichen.

Niemals hat es soviel Konsens in den Vereinigten Staaten darüber gegeben, dass die Blockade eine Antiquität sei, die daran gescheitert ist, ihre Ziele zu erreichen.

Kornbluh: Es gibt keinen vollständigen Konsens. Wir können Dinge lesen, wie sie Sonntag von der New York Times gegen die Blockade veröffentlicht wurden. Wichtig ist nicht, ob es einen Konsens gibt oder nicht, sondern dass es einen ganz besonderen Zeitpunk zwischen jetzt und dem nächsten April gibt. Es gibt eine Gelegenheit in Florida, wie Hillary Clinton begriffen hat, die sich für eine Aufhebung der Blockade ausgesprochen hat, weil sie weiß, dass ihr das Geld und Stimmen in jenem Staat einbringen wird, anders als das, was ihr Ehemann tat, der die Blockade verschärfte, um Geld und Stimmen zu bekommen. Die Politik ändert sich langsam. Obama hat jetzt eine Chance. Er hat noch zwei Jahre als Präsident, aber nach meiner Meinung hat er nur ein Jahr, um die Politik gegenüber Kuba zu verändern.

Das regionale Gebot
Das Buch überprüft 50 Jahre geheimer Verhandlungen, was wir viel später herausfanden. Gibt es irgendein Anzeichen dafür, dass diese Dialoge anfangen, öffentlich zu werden?

LeoGrande: Wenn man so komplizierte Verhandlungen wie diese führt, mit so vielen Elementen, ist es schwierig, das öffentlich zu tun, weil innenpolitische Dinge hindern. Und Präsidenten beginnen fast immer Verhandlungen im Verborgenen, um zu sehen, ob sie beginnen können, Übereinstimmungen zu erreichen, bevor sie diese öffentlich machen.

Aber sie haben es mit anderen Ländern gemacht. Warum sind die Beziehungen mit Kuba schwieriger als beispielsweise mit Vietnam oder dem Iran?

Kornbluh: Die Beziehungen zwischen diesen Ländern und den Vereinigten Staaten waren so, wie sie heute mit Kuba sind. Bevor die Möglichkeit von Veränderungen in den Beziehungen öffentlich gemacht wurden, wurden sie zuerst geheim verhandelt. Mit Iran sprach man ein Jahr lang im Geheimen.
Das ist exakt die Mission des Buches, zu zeigen, dass es eine historische Plattform gibt, um durch diese Verhandlungen zu kommen, und dass man den Punkt eines öffentlichen Dialogs erreichen kann. Es zielt auf die Tatsache, dass es nichts Neues für US-Präsidenten ist, "mit den Castros zu sprechen". Die "Anti- Dialogeros" - wie er Alex Watson, den Assistenten für inneramerikanische Angelegenheiten des Außenministers in einem geheimen Memorandum nannte - die ausgestiegen sind, um einen Dialog mit Kuba zu verhindern, haben, wie wir behaupten, alle so gehandelt. Darum kann Obama es machen, und vielleicht sogar öffentlich.

Bei all’ den Problemen, denen sich Obama außenpolitisch gegenüber sieht, hat da Kuba Priorität?

Kornbluh: Kuba hat keine Atomwaffen und ist deswegen vielleicht keine Priorität für Obama. Aber es gibt ein regionales Gebot. Obama ist ein gewandter Mann wie viele, die ihn umgeben, die genau wissen, dass die Blockade lächerliche Politik ist, und dann gibt es die Angelegenheit mit den Versprechungen und dem Vermächtnis seiner Administration.

LeoGrande: Das traditionelle Hindernis in den USA - die politische Macht der kubanisch- amerikanischen Gemeinde - hat sich verändert. Die Mehrheit ist für einen Politikwandel, und sogar die Mehrheit der Wähler in dieser Gemeinde unterstützt den Wandel. Also ist das traditionelle Hindernis in Florida verschwunden. Obama muss sich keine Sorgen um eine Wiederwahl machen, und weil Hillary Clinton bereits gesagt hat, dass das Embargo keinen Sinn mache, muss er sich keine Sorgen machen, dass die Aufhebung des Embargos sie politisch beeinträchtigt.
Dazu kommt noch der Druck aus Lateinamerika, der in den letzten 30 Jahren nie so groß war, die Politik gegenüber Kuba zu verändern. Uns erscheint, dass all’ diese Einflüsse dem Präsidenten viele Gründe geben, die Politik zu verändern, von der er selbst gesagt hat, dass sie keinen Sinn ergebe und nicht funktioniere.

Bei der UNEAC
Kornbluh und LeoGrande haben hohe Erwartungen an das, was Montag bei der UNEAC passieren wird. Der Forscher des Nationalen Sicherheitsarchivs der George Washington University räumt ein: "Das erste Buch mit Dokumenten aus Kuba ist das von Elier Ramírez und Esteban Morales. Wir sind hier, um die beiden Bücher, die US- und kubanische Dokumente enthalten, zusammenzuführen. Es ist sehr wichtig, die Dokumente und Vorstellungen in einer Zeit, in der die gemeinsame Geschichte relevanter denn je ist, zu vergleichen. ... Wir möchten dieses Buch Historikern und kubanischen Forschern vorlegen und ihnen für ihre Teilnahme an dieser Forschung danken."
LeoGrande fügte hinzu, dass die Hauptquellen von "Back Channel to Cuba" in den Vereinigten Staaten gewesen seien. "Es war uns von Anfang an wichtig, die Geschichte aus der Sicht beider Seiten zu erzählen. Und die kubanischen Diplomaten, die an den Verhandlungen teilgenommen hatten, waren sehr großzügig, als sie mit uns sprachen und uns die kubanische Version der verschiedenen Runden der Gespräche berichteten, was uns half, die richtige Balance zu finden."

Raúl Castro
Peter Kornbluh und William LeoGrande kamen mit allen Büchern, die sie mitbringen konnten, nach Havanna, aber es sind nicht genug, um all’denen, die auf der Insel mit den Forschern zusammenarbeiteten, ein Exemplar zu übergeben. Sie räumten ein, dass die spanische Version und bis noch mehr Exemplare die kubanischen Leser erreichen werden, es noch eine Weile brauchen werde. Die Leute müssen sich mit den Berichten in den Medien begnügen. Oder sie leihen sich ein Buch von jemandem, der es schon gelesen hat.
Das ist, was wir taten, und wir sahen, dass die ersten Seiten mit einer Erklärung des kubanischen Präsidenten Raúl Castro beginnen.
"Unsere Beziehungen sind wie Brücken in Zeiten des Krieges. Es ist keine Brücke, die leicht zu reparieren ist, und auch nicht so schnell wie sie zerstört wurde. Es dauert seine Zeit, und wenn beide Seiten ihren Teil der Brücke reparieren, sind wir in der Lage, uns die Hand zu geben ohne Sieger und Verlierer."
Peter Kornbluh erklärt: "Die Überraschung ist, dass Raúl das während eines privaten Treffens mit den Senatoren George McGovern und James Abourezk 1976 in Havanna sagte. Es ist sehr hübsch und ein Beweis dafür, dass er schon seit langer Zeit über Brückenreparaturen spricht. Es ist ein Satz, der ohne Diskussion zum Wesen der Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten kommt.
Deutsch: ¡Basta Ya! (jmb, db)
Quelle Cubadebate: HIER

Das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban Five gibt bekannt
Dass es eine halbseitige Anzeige im NACLA-Magazin auf Seite 57 veröffentlicht hat,
Als Bestandteil einer weitreichenden Aktion, die anlässlich des 16. Jahrestages der Verhaftung der Cuban 5 stattfand, hat das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban 5 diese Anzeige in der Herbstausgabe von NACLA aufgegeben.

Der NACLA-Report über amerikanische Länder ist das älteste und meistgelesenste fortschrittliche Magazin mit Berichten über Lateinamerika und seinem Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Seit 1967 ist der preisgekrönte NACLA-Report ein vierteljährlich erscheinendes Magazin mit Nachrichten und Analysen. Im Zentrum eines einmaligen „Reports“, der einzelne Themen vertieft untersucht, bietet das Magazin eine umfassende sowie analytische Berichterstattung über Lateinamerika. NACLA hat eine große Anzahl von an Lateinamerika interessierten Abonnenten unter Politkern, regionalen Gelehrten, Journalisten, Aktivisten und Menschenrechtsbefürwortern. Ein großer Teil der Abonnenten besteht aus Akademikern, da der NACLAS-Report über amerikanische Länder Bestandteil vieler Curricula an den Universitäten ist.
Eine allerneuste Umfrage zeigt, dass die Leserschaft dieses Magazins aus um die 30.000 Lesern besteht.
Durch diese Anzeige für die Cuban 5, werden mehr Menschen von dem an diesen begangenen Unrecht erfahren.

Kubanische Ärzte heilen mehr als 2,6 Millionen Augenkranke
Marcel Kunzmann
https://amerika21.de/2014/07/103027/mision-milagro
 
Reverend Jesse Jackson fordert Ende der US-Blockade gegen Kuba
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/internationales/15octubre-reverendo.html
Kubanische Zivilgesellschaft wiederholt Anklage gegen Blockade

Der deutsche Filmemacher Tobias Kriele stellt seinen neuen Film in Havanna vor
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/16octubre-fuerza.html


Antonio Guerrero einer der Cuban 5 wird am 16.10.2014 56 Jahre alt!

Ihr könnt Antonio direkt an seine Gefängnisadresse schreiben und gratulieren:


Antonio Guerrero,
#58741-004
Quarters: APACHE A
FCI Marianna
P.O. Box 7007
FCI Marianna
P.O. Box 7007
Marianna, FL 32447-7007, USA

Die Grüße können aber auch per E-Mail geschickt werden an: Info@freethefive.org

Hier Antonios neuste Aquarelle, die anlässlich des 16. Jahrestages der unrechtmäßigen Verhaftung der Cuban Five entstanden sind: AQUARELLE
Sie beziehen sich auf die Geschichte des manipulierten Prozesses und den Widerstand der fünf Helden gegen das Unrecht.
 
Nachrichten zu den Cuban 5
4. Oktober 2014: Gestern hat ein kanadischer Radiosender aus Winnipeg erst Gloria La Riva und dann René González interviewt. Zuerst erhielt Gloria die Gelegenheit, ausführlich über die Chronologie der Ereignisse im Fall der Cuban Five zu berichten. Dazu gehörten die Begründung für die verdeckte Mission der Fünf, die Verhaftung durch das FBI, der darauf folgende Instanzenweg vor Gericht, die willkürliche Isolationshaft der Fünf, Besuchsrechtverweigerungen und die Aufdeckung dessen, dass Journalisten von der Bush-Administration für die Schaffung einer vergifteten Atmosphäre am Gerichtsort Miami bezahlt worden waren, die ständige Zusammenarbeit des "National Committee to free the Cuban Five" mit den Anwälten und Anwaltsorganisationen zur Beweismaterialbeschaffung für die Unschuld der Fünf sowie die Anteilnahme der internationalen Solidarität unter ausdrücklicher Erwähnung auch der Unterstützung aus Kanada.
Danach wurde René von Havanna aus interviewt. Er wurde gebeten, von seinem Erleben zu berichten, bspw. über die Erpressungsversuche seitens der Staatsanwaltschaft durch die Bedrohung seiner Familie, wie die Inhaftierung auch seiner Ehefrau Olga Salanueva, sich im Sinne der Anklage schuldig zu bekennen. Auf die Frage, wie man die Freilassung aller Fünf erreichen könne, antwortete er, wie auch zuvor Gloria , dass er glaube, sobald das amerikanische Volk den Fall kenne mit der weiteren Berichterstattung durch die Medien, käme schließlich die Obama-Administration nicht umhin, die verbliebenen Drei Kraft seines Amtes zu begnadigen. Außerdem wies er auf das Buch von Stephen Kimber, "What Lies Across the Water..." hin, das seiner Meinung nach die beste Darstellung des Falles repräsentiere.

4. Oktober 2014: "In den 16 Jahren, die die Haft schon andauert, haben sich viele unserer Freunde aufs Höchste für Kuba eingesetzt und in diesem unaufhörlichen Kampf ihr berufliches und familiäres Leben zurückgestellt. Zu diesen selbstlosen Freunden gehören Alicia und Bill", sagte Kenia Serrano, Präsidentin des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP), als sie Alicia Jrapko, Koordinatorin in den Vereinigten Staaten des Internationalen Komitees für die Freiheit der Fünf, und ihrem Mann Bill Hackwell, Fotograf und Mitglied dieser Organisation, die Freundschaftsmedaille der Republik Kuba verlieh.
        (Quelle: Granma Internacional (Deutsch), vom 3. Oktober 2014)

22. September 2014: Auf der Veranstaltung anlässlich des 16. Jahrestages der Verhaftung der Cuban Five sprach auch die US-Veteranin Ann Wright.
Ann Wright hat 29 Jahre in der U.S.-Armee/Armeereserve gedient, ist Colonel im Ruhestand und ehemalige U.S.-Diplomatin, die im März 2003 aus Protest gegen den Irakkrieg zurücktrat. Sie diente in Nicaragua, Grenada, Somalia, Usbekistan, Kirgisistan, Sierra Leone, Mikronesien und in der Mongolei. Im Dezember 2001 gehörte sie zu dem kleinen Team, dass die U.S.- Botschaft in Kabul, Afghanistan, wieder eröffnete. Sie ist Co-Autorin des Buches, "Dissent: Voices of Conscience" [Dissens: Stimmen des Gewissens], siehe: (www.voicesofconscience.com). Sie hat des öfteren über Vergewaltigungen im Militär geschrieben. (Quelle: antiterroristas.cu vom 12. September 2014 - Übersetzung (Ausschnitte)

Ann Wright hat jetzt auch einen Brief an Obama geschrieben, der im wesentlichen ihre Rede beinhaltet.

Supertanker mit free the 52. Oktober 2014:
René und Fernando González, Helden der Republik Kuba, nahmen an der Hafenmole der tiefen Gewässer von Matanzas an der Taufe des neuen Logo am griechischen Schiff Despina Andrianna teil, das von nun an zu einem permanenten Träger für die Botschaft zur Befreiung der Fünf geworden ist.
Der griechische Supertanker, von dem Unternehmen "Empresa Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA)" angemietet, stellt das Logo der Fünf zur Schau, gleich hinter dem Bug ist die Zeile:
 "LIBERTAD PARA LOS CINCO HEROES YA"   ("Freiheit für die fünf Helden jetzt") zu lesen.
Das Schiff wird die Aufschrift solange über die Weltmeere tragen, bis auch Antonio, Gerardo und Ramón in Freiheit sind. Quelle: http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/1octubre-barcocinco.html

Die Helden unserer Zeit
Von Fidel Castro Ruz

http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/6octubre-losheroes.html

Hilfe gegen Ebola-Epidemie - Kuba machte es vor:
Die Karibikinsel schickte als erste mehr Ärzte als alle anderen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/946441.kuba-macht-es-vor.html
Erklärung Regionalgruppe Essen der FG BRD-Kuba zur Ebola-Berichterstattung der NRZ als PDF: http://www.cubafreundschaft.de/Home/2014-09-18,%20PM%20NRZ%20-%20Ebola.pdf

Funcionario del ICAP sostiene encuentro en Bonn con miembros de la solidaridad
http://www.cubaminrex.cu/es/funcionario-del-icap-sostiene-encuentro-en-bonn-con-miembros-de-la-solidaridad 

Geheimdokumente beweisen "Castro zerschmettern":
Kissinger wollte 14 Jahre nach Kuba-Krise losschlagen von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk

http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/geheimdokumente-beweisen-nach-der-kuba-krise-kissinger-plante-angriff-auf-castro_id_4176036.html

Kriegsplan gegen Kuba
Geheime Dokumente: US-Regierung bereitete Angriff auf Karibikinsel vor

Volker Hermsdorf
http://212.91.225.169/ausland/kriegsplan-gegen-kuba
 
Zentralbank von Kuba bereitet Vereinheitlichung der Währung vor
Von Klaus E. Lehmann
https://amerika21.de/2014/10/108197/zentralbank-kuba-waehrung
 
X. Internationale Kolloquium der Solidarität mit den Cuban Five und gegen den Terrorismus
Ein Bericht von Tobias Kriele, Teilnehmer des Kolloquiums
http://www.fgbrdkuba.de/presse/artikel/20140916-kolloquium-cuban-five.php

Anstieg des Tourismus in Kuba trotz US-Blockade

Von Klaus E. Lehmann
https://amerika21.de/2014/09/107912/blockade-schadet-tourismus

Neues über die Kuba 5
Bei YouTube gibt es ein neues Video von einem Auftritt Renés in Matanzas

Rene Gonzalez en Matanzas habla de la solidaridad con Los Cinco

http://www.youtube.com/watch?v=Iu5YDGMkOZs&feature=em-share_video_user

Granma International berichtet über das Internationale Kolloquium für die Freiheit der Fünf und gegen den Terrorismus:
Die Mauern des Schweigens müssen gebrochen werden
„Hier sollten keine Schlussfolgerungen gezogen werden, sondern der Geist dieses Events sollte sein, mit Euch zusammen auf die Straßen zu ziehen", brachte gestern der Held der Republik Kuba, Fernando González, zum Abschluss des ersten Beratungstages des 10. Kolloquiums für die Freiheit der Fünf und gegen den Terrorismus zum Ausdruck. „Die Bewegung für die Befreiung der Fünf ist gewachsen, stärker geworden und zeigt seine Reife bei einem Event wie diesem", sagte Fernando, der das Amt des Vizepräsidenten des Instituts für Völkerfreundschaft ICAP bekleidet.

Im Kongresspalast von Havanna betonte er vor den 285 Delegierten aus 48 Ländern auch die Notwendigkeit, Mechanismen zu schaffen, durch die die Jugend in den Kampf um diesen Fall einbezogen werden könne. Ebenso regte er an, die solidarische Arbeit nicht nur auf die Parlamentarier verschiedener Länder der Welt auszudehnen, sondern auch auf die künstlerische Sphäre, da deren Botschaft breite Kreise erreichen kann.

Insbesondere unterstrich er die Wichtigkeit dessen, die Arbeit auf all das zu lenken, was innerhalb der Vereinigten Staaten Resonanz finden kann. Der Held Kubas dankte insbesondere für die Unterstützung, die Führungspersönlichkeiten der Region geleistet haben, und nannte hierbei die Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa; von Uruguay, Pepe Mujica; von Venezuela, Nicolás Maduro; von Bolivien, Evo Morales, und von Nicaragua, Daniel Ortega.

Er wiederholte, dass nicht zugelassen werden dürfe, dass Antonio und Ramón weiter im Gefängnis sind und dass Gerardo niemals das Gefängnis verlässt. „Wir werden niemals diese Tatsache akzeptieren, so wie ich weiß, dass auch Ihr sie nicht akzeptieren werdet, versicherte er. Ihr werdet uns helfen, sie zu befreien und nach hause zu bringen, damit kein weiteres Kolloquium mehr nötig sein wird, damit das nächste mit allen Fünf hier stattfinden kann, die Euch für die unternommenen Anstrengungen danken".

ABSCHLUSSERKLÄRUNG UND AKTIONSPLAN
Das 10. Kolloquium nahm eine Abschlusserklärung und einen Aktionsplan an, die dazu dienen, die Arbeit zu koordinieren und den Kampf für die Freiheit unserer Antiterroristen zu stärken.

„Nach 16 Jahren ungerechter Haft brechen die Vereinigten Staaten weiterhin ihre Gesetze, das Völkerrecht, die Menschenrechte und die Rechte der Fünf", heißt es im Dokument. Der Text bekräftigt, dass die Solidaritätsbewegung ihre Aktionen bis zu deren Heimkehr weiterführen werde. Er ruft in erster Hinsicht dazu auf, sich an die Männer und Fraue guten Willens zu wenden, insbesondere die des Volkes der USA, um die Befreiung der kubanischen Helden zu fordern. Außerdem solle die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden, bei der das politische Szenarium der USA und das wachsende Interesse an einer Änderung der Politik gegenüber Kuba beachtet werden müssen. Es gehe um die breitere Bekanntmachung der subversiven Tätigkeiten gegen unser Land, die von Washington organisiert und finanziert werden.

Ein weiterer Vorschlag ist, auf effektivere Art die sozialen Netze und die Informationstechnologien zu nutzen, um das Schweigen der Medien über den Fall zu durchbrechen. Ebenso rufen sie dazu auf, die Annahme von Anträgen zu dem Thema in Parlamenten anzuregen und die Aktionen weiterzuführen, die bereits an jedem Fünften jeden Monats ausgeführt werden. Andererseits ruft der Aktionsplan dazu auf, die Arbeit mit Intellektuellen, Künstlern, Sportlern und Meinungsführern im Allgemeinen zu erweitern, um die Bekanntmachung des Falles in verschiedenen Teilen der Gesellschaft zu stärken.
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/12SEPT-Die%20Mauern.html

Unrecht beenden - Sofortige Freilassung der "Cuban Five"
Anlässlich des heutigen Internationalen Aktionstages für die Freilassung der ,,Cuban Five" erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:
http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/abgeordnete/unrecht-beenden-sofortige-freilassung-cuban-five/


FREUNDSCHAFTSGESELLSCHAFT BERLIN KUBA

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
wir laden herzlich ein zum Besuch der Ausstellung:

"40 Jahre FBK, wir blicken zurück, indem wir nach vorne schauen"
Vom 1.10. bis zum bis 31.10.2014 in den Räumen der NaturFreunde Berlin,
Paretzerstr. 7 in 10713 Berlin.  Montag - Freitag 9.00 bis 16.00 Uhr

„40 JAHRE FBK“
Vor 40 Jahren begann die FBK (damals noch FWK: Freundschaftsgesellschaft Westberlin-Kuba e.V.)
als erste deutsche Soligruppe mit ihrer Arbeit. Unser Motto hieß: „Kuba ist nicht allein“. Seitdem sind
wir Teil einer weltweiten Solidaritätsbewegung für das sozialistische Kuba. Es ging und geht um das
Engagement für eine bessere Welt jenseits des zerstörerischen Kapitalismus.
Kuba hat in seiner Entwicklung seit der erfolgreichen Revolution von 1959 Veränderungen  erlebt und
zahlreiche Herausforderungen bestanden. Ein wichtiger Einschnitt war der Zusammenbruch der
sozialistischen Staatengemeinschaft RGW 1991, denn damit fielen von heute auf morgen 85% der
Märkte sowie befreundete Regierungen weg. Keine andere Gesellschaft hätte wohl einen solchen
Einschnitt derart friedlich und human überwunden wie Kuba dies vermocht hat. Und dies, obwohl
Hardliner in den USA und andernorts ihre Blockade und Subversion gegen die rote Insel verschärften.
Seit ca. 15 Jahren haben sich viele Staaten in Lateinamerika politisch progressiv gewandelt – allen
voran Venezuela und Ecuador. Dadurch hat Kuba nun hervorragende Beziehungen zu seinen
südlichen Nachbarn, z.B. durch das Bündnis ALBA, aber auch zu China, Südafrika und Indien. Kuba ist
also keineswegs mehr allein dennoch hat es noch immer mit starken Gegnern zu kämpfen.
Wir unterstützen Kuba dabei.


"Freiheit für die 5 Cubaner"

Die Fünf Jubiläum
GROßBRITANNIEN ERTEILTE KEIN VISUM FÜR RENE GONZALEZ
Trotz Einladung von 29 britischen Parlamentsmitgliedern kein Visum für René González
Am  Mittwoch dem 10. September fand eine Sitzung im britischen Unterhaus mit Renés Ehefrau Olga Salanueva auf Einladung von Parlamentsmitgliedern zum Thema  Freiheit für die 5 statt.
Olga Salanueva, die Ehefrau des bereits entlassenen René González, hat vom 8. bis zum 10. September auf Krisensitzungen gesprochen, um gegen die Verweigerung eines Einreisevisums für ihren Ehemann durch die britische Regierung zu protestieren.
René sollte eigentlich auf den Treffen in Liverpool und London anlässlich des 16. Jahrestages der Verhaftung der Fünf sprechen. Trotz einer Einladung von 29 britischen Parlamentsmitgliedern zu mehreren Veranstaltungen wies die britische Regierung drei juristische Berufungen gegen ihre Entscheidung, ihm ein Einreisevisum zu verweigern, zurück. Zurzeit befindet sich René mitten in einer Reise nach Portugal und Frankreich. Beide Länder hatten ihm problemlos Visa erteilt.
Quelle: Cuba Solidarity Campaign
More info: http://www.cuba-solidarity.org.uk/news.asp?ItemID=2566 

BRIEF AN OBAMA

Zum 5. dieses Monats hat auch der US-Professor Felix Kury, Spezialist für die Politik in den Angelegenheiten psychisch Kranker unter den Latinos in den USA, Präsident Obama einen Brief geschrieben, in dem er um die Freilassung aller Cuban 5 bittet. Er hat seit 1988 an der „Francisco State University (SFSU)“ gelehrt. Mr. Kury lehrt zu Aussichten für die Gesundheitsvorsorge von Latinos, zu Familiengeschichten, psychischer Gesundheit für Latinos, zu Cuba: Gesundheit, Bildung & Kultur, Gemeindeorganisation und hält Seminare zu anderen Themen. Professor Kury richtete 1996 an der SFSU ein Kuba-Bildungsprojekt ein, das den ersten akademischen Austausch zwischen Kuba und der SFSU und die bisher über 350 Studenten Studienreisen nach Kuba ermöglichte. Felix Kury ist Programmdirektor und Stiftungsberater der Fakultät für die „Clinica Martin Baró, SFSU-UCSF im „Mission District“ von San Francisco. Die Klinik Martin Baró steht im Dienst von Nichtversicherten mit niedrigem Einkommen, die sonst nur begrenzten oder gar keinen Zugang zu regelmäßiger Gesundheitsvorsorge hätten.

Zitat von Fidel Castro:
Die Waffen, die in den Arsenalen der Mächtigen und Reichsten angehäuft und immer moderner werden, können zwar Analphabeten, Kranke, Arme und Hungernde töten, nicht aber Unwissenheit, Krankheit, Armut und Hunger beseitigen. Ein für alle Mal sollte gesagt werden: „Die Waffen nieder!“ Es muss etwas getan werden, um die Menschheit zu retten! Eine bessere Welt ist möglich!
(Fidel Castro, 21.3.2002; Konferenz für Entwicklungsfinanzierung in Monterrey/Mexiko)

8. September 2014:
Das Parlament der Republik Südafrika ruft die USA dazu auf, die Cuban Five freizulassen.
In der förmlichen Resolution wird auch die Aufhebung der Blockade Kubas und ein positiveres Engagement mit Kuba gefordert. Die Resolution ist ein wichtiger Beitrag zur internationalen Kampagne und spricht Bände über das Streben nach Frieden, Gerechtigkeit. Aussöhnung und internationale Menschenrechte für die Vereinigten Staaten.
(Quelle: www.freethefive.org vom 20. August 2014)

BELGIEN AM 20. SEPTEMBER MANIFESTATION
Die beste Nachricht ist, dass Fernando zu "Che Presente@Manifiesta" am Samstag, dem 20. September , nach Bredene, Belgien, kommt und dort u.a. auch gemeinsam mit Angela Davis auftritt. Übrigens erfuhren wir jetzt, dass sich zu Che Presente @ Manifiesta in Bredene, Belgien, schon 10.000 Leute angemeldet haben und dass es dort kaum noch Übernachtungsplätze gibt, es sei denn noch in Mehrbettzimmern in einer Jugendherberge, und dort müsse man für 2 Nächte buchen, Kostenpunkt bis zu 170 Euro

Bei Realcuba’s Blog steht ein Artikel von James Thompson unter der Überschrift
"Präsident Obama, lassen Sie die Helden gehen!"
(1.) und der Septemberbrief von unseren Komiteemitgliedern Josie Michel- Brüning und Dirk Brüning an US-Präsident Obama. (2.) zu lesen.
1. http://realcuba.wordpress.com/2014/09/03/president-obama-let-the-heroes-go/
2. http://realcuba.wordpress.com/2014/09/03/other-letter-for-mr-obama-about-the-cuban-5/

INTERESSANTE INFORMATIVE ARTIKEL AUF AMERIKA 21
Dr. Edgar Göll7. Sep 2014 | Kuba | USA | Menschenrechte
Start einer internationalen Kampagne für die Freiheit der Cuban Five
Von  Edgar Göll ===> https://amerika21.de/2014/09/106082/kampagne-cuban-five

Alle Artikel von Dr. Edgar Goell im Portal amerika21.de:
https://amerika21.de/autor/edgar-goell 


Kuba und grüne Energie VIDEOCLIP ( Untertitel Deutsch)
In dem Video wird der Vorteil der Dezentralisierung von Stromerzeugung in Verbindung mit grüner Energiegewinnung erklärt, wenn Kubaner , sowas machen dann natürlich mit schöner Musikuntermalung! Denn mit Musik geht alles besser!

Weitere interessante Videos: https://www.youtube.com/watch?v=p59Ga15F4eM

Kuba's Energieplan bis 2030

Diversifizierung und Dezentralisierung ist die Zukunft der Stromerzeugung in Kuba und 'grüner'  soll sie auch werden. Durch die Steigerung der Energieeffizienz sollen die Ziele des Perspektivplans bis 2030 erreicht werden. Bereits in den vergangenen Jahren wurden über 4,4 Millionen veraltete Haushaltsgeräte (davon 2,6 Millionen Kühlschränke) durch sparsamere und modernere Modelle ausgetauscht.
Mehr als 9,4 Millionen Glühbirnen wurden durch Energiesparlampen ersetzt, Kuba war das erste Land der Erde, welches unter der Parole Energierevolution diesen Austausch durchführte.

In Zukunft sollen verstärkt LEDs für die öffentliche Beleuchtung und in Privathaushalten zum Einsatz kommen. Die Verbreitung von elektrischen Induktionsherden wird staatlicherseits gefördert, sowie der Aufbau von privaten Solaranlagen zur Wassererwärmung und Stromerzeugung. Im gewerblichen Sektor soll mit der Modernisierung von Verteilerstationen und der Einführung energieeffizienter Produktions- prozesse zusätzlich Strom eingespart werden.
Siehe auch hier==> http://cubaheute.wordpress.com/2014/08/16/kuba-prasentiert-energieplan-bis-2030/

Zu den Vorteilen der LED-Beleuchtung auch in Deutschland lesen sie mehr: HIER

Nachricht von den Cuban 5 - G. B. schrieb an Netzwerk Cuba:
Liebe Freundinnen und Freunde,
heute erhielt ich einen Brief von Antonio Guerrero (vom 21. August), in dem er mich ausdrücklich bittet, die Freunde in Deutschland zu grüßen, was ich hiermit gerne erledige, und die Hoffnung ausdrückt, daß es allen gut gehe.
 
Im übrigen schreibt er:
"Wir wissen, daß die Schlacht für  unsere Freiheit keine Ruhepause kennt und sich vervielfältigt, ausdehnt und sich verstärkt. Wir wissen gut, daß unsere Freunde nicht sehen wollen, daß wir ein Jahr mehr, auch nicht  einen Monat mehr oder einen Tag mehr in ungerechter Gefangenschaft verbringen.
Jeder Brief, den wir erhalten, und jede Aktion für die Fünf ist ein Reflex dieser unermeßlichen Solidarität und dieses starken Wunsches,  daß man uns jetzt freiläßt, damit wir so alle in den Schoß unserer Familien zurückkehren können.
Meine Mutter hat soeben ihr 82.  Lebensjahr vollendet*). Ihre moralische Stärke, ihr Kampfgeist und ihr Optimismus dienen uns als Beispiel und geben uns jeden Tag die Gewißheit, daß man es kann, und daß es Euch großartigen Freunde mit Eurer Anklage und Eurer Liebe gelingen wird, uns zu befreien.
 
Dank für Eure Unterstützung für unser Volk,  das unter den komplexen Verhältnissen der Welt von heute, ungeachtet der Blockade und der Agressionen aller Art, weiterhin edelmütig und heroisch seine sozialistische Revolution verteidigt und stärkt."
Mit solidarischen Grüßen
G. B.

KURZ BERICHTET
Offener brief an obama:
http://www.miami5.de/informationen/br%20obama%20140301.pdf
Aufruf zur Solidarität Adriana Peréz -Justizparodie in Miami - 16m Videoclip:
http://www.youtube.com/watch?v=Syk5pH5KyZo
Kurze Chronologie der Miami 5:
 http://www.miami5.de/informationen/chronologie.pdf
ELAM: Ärzte mit Wissen und Bewusstsein - Deutsch  - 11'56 Videoclip:
http://www.youtube.com/watch?v=OwjH9mG3p4g
USAID wegen Programmen gegen Kuba in der Kritik -- US-Parlamentarier zeigen sich "bestürzt". USAID handle "unverantwortlich". ALBA-Bündnis fordert Einstellung der illegalen Aktionen gegen Kuba. - Von Harald Neuber
http://amerika21.de/2014/08/103635/usaid-uba-spionage-kritik 
Ökolandbau und urbane Landwirtschaft in Kuba
Carina Weber im Gespräch mit Fernando Funes-Monzote, Universität Mantanzas, Kuba
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1299.html


Cuban Five mit Nelson Mandela-Preis geehrt

Die fünf Kubaner wurden mit dem Nelson-Mandela-Preis von der Philadelphia Geller-Stiftung Ausgezeichnet für die  "beste Veranschaulichung der Erben von Mandelas Kampf."
Bei der Zeremonie die in Havanna stattfand, sprach der befreite Cuban Five Held René González  von der Notwendigkeit, Mandelas Erbe weiter zu führen. "Wir nehmen diese Auszeichnung als Teil unseres Engagements in der Schlacht, um  Gerardo Hernández, Ramón Labañino und Antonio Guerrero zurück zu bringen. Wir werden weiter kämpfen gegen die vielen Ungerechtigkeiten, die noch existieren,  wie die israelische brutale Aggression die in diesen Tagen gegen den Gazastreifen verübt wird. "
National Committee to Free the Cuban Five in 2969 Mission St. / San Francisco, CA 94110
www.freethefive.org   info@freethefive.org

Dear Friends of the Cuban Five,
For more than 13 years, supporters of the Cuban Five have been sending birthday greetings to our heroes in U.S. prisons. René and Fernando are home in Cuba with their families and their people. They are leading the fight for their brothers' freedom, inspiring the movement worldwide to re-double our efforts.
Celebrate their birthdays in freedom by sending them greetings! René's 58th birthday is August 13, and Fernando's 51st is August 18. You can send your greetings for them at info@freethefive.org, and we'll forward them to René and Fernando. It is also Fidel Castro's birthday on August 13. We congratulate him on his 88th birthday, and wish him health and happiness!
This coming September 12 will be 16 years of unconscionable imprisonment by the U.S. government against Gerardo, Ramón and Antonio. Organize an action in your city demanding their freedom. Write a letter to your political representatives and your local media. Send us notice of your forum, rally, action, and we will post to our calendar.

Liebe Freunde der Cuban Five,
Mehr als 13 Jahre lang haben Unterstützer der Cuban Five ihren Helden in den US-Gefängnissen Geburtstagsglückwünsche geschickt. Rene und Fernando sind heimgekehrt zu ihren Familien und Leuten in Cuba.  Sie führen den Kampf für die Freiheit ihrer Brüder, inspirieren die weltweite Bewegung  zur Verdoppelung der Anstrengungen.
Feiern sie ihre Geburtstage in Freiheit, indem sie ihnen Grüße senden! René's 58. Geburtstag ist am 13. August und Fernando's 51. ist am 18 August . Sie können Ihre Grüße für sie an info@freethefive.org  senden, und wir werden sie an René und Fernando  übermitteln. Auch Fidel Castro  hat am 13. August Geburtstag. Wir gratulieren ihm zu seinem 88. Geburtstag und wünschen ihm Glück und Gesundheit!
Am kommenden 12.September werden es 16 Jahre Haft sein, die gewissenlos von der US-Regierung gegen Gerardo, Ramón und Antonio verhängt wurden. Organisieren Sie eine Aktion in Ihrer Stadt fordern sie ihre Freiheit. Schreiben Sie einen Brief, an Ihre politischen Vertreter und lokalen Medien. Senden Sie uns Mitteilungen ihres Forums, Rallye, Action, und wir werden sie in unserem Termin-Kalender aufnehmen.


Cuba Libre neue Ausgabe im August:

US-Terror gegen Kuba + Mit Twitter und Co. für die Konterrevolution + Der lange Arm Washingtons erreicht das Ruhrgebiet + Jorgitos Log, Kubas innere Überprüfung + Die Mühen der Ebene + "5 Tage für die Cuban Five" in Washington + Fotoreportage: Kuba auf dem UZ-Pressefest + 40 Jahre Freundschaftsgesellschaft - 40 Jahre Solidarität + Bundesdelegiertenkonferenz 2014.
mehr zur aktuellen Ausgabe: http://www.fgbrdkuba.de/cl/cuba-libre.php
Abo-Formular: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/abo.pdf
Archiv:  http://www.fgbrdkuba.de/cl/cuba-libre-archiv.php

Cuba kompakt neu erschienen:
Kubanische Gewerkschaften vor neuen Herausforderungen + Im Hafen von Havanna zählt jede Minute + Die Freiheit des Helden + Kuba und Spanien unterzeichnen internationale Vereinbarung + Zurück nach einem Jahr in Brasilien.
Seite 1: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2014-07-s1.pdf
Seite 2: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2014-07-s2.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

Viva La Habana 2015 - Fotokalender 2015
13 Fotografien bilden Leben in Havanna ab - zu sehen sind allerdings keine Oldtimer und zigarrenrauchende Frauen, sondern Situationen aus Arbeitswelt, Alltagskultur und Menschen der kubanischen Hauptstadt.
Verlag 8. Mai, , 6,90 €
mehr und weitere Buchtips: http://www.fgbrdkuba.de/infos/zunzuneo.php


Fernando González Llort wude zum Vizepräsident des ICAP ernannt.
Das ist eine spannende und wichtige Entwicklung für Aktivisten der Solidarität mit Kuba!

Liebe Freunde,
Compañero Fernando González Llort, einer der fünf Helden, die mehr als 15 Jahre in US-Gefängnissen verbrachten, und der  nachdem er sein ungerechtes Urteil abgesessen hatte, wurde jetzt nach seiner Heimkehr in Kuba zum Vizepräsident des ICAP (dem  kubanischen Instituts für Freundschaft mit den Völkern) ernannt.
Fernando Gonzales LlortFernando schloss 1987 mit einem Gold-Diplom am International Political Relations, der Hochschule für Internationale Beziehungen, im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten ab. Von 1987 bis 1989 nahm er als einer der internationalistischen Kämpfer im Krieg für die Befreiung von Angola und den Kampf gegen die Apartheid teil. Er ist bekannt für seine Bescheidenheit, Einfachheit und Ruhe; seine eingehende Analyse und umfangreiche Kenntnisse der internationalen Angelegenheiten; seine Festigkeit und Disziplin; und seine bewährte Treue zu Kuba.

Diese Entscheidung stärkt uns alle; wir müssen mit anspruchsvoller Kreativität, nach fast 16 Jahren ihrer Gefangenschaft wissen, das Hauptziel ist immer noch vor uns:
Tony, Ramón und Gerardo aus den US-Gefängnissen frei zu bekommen !

In Solidarität,
Kenia Serrano Puig
Präsident des kubanischen Instituts für Freundschaft mit den Völkern

Interview mit Ramón Labañino:
"Ich tat, was richtig war und habe noch nie jemanden in Gefahr gebracht."
 Das ist die stolze Aussage eines Helden der kubanischen Republik Ramón Labañino Salazar, der dient, ist eine ungerechte 30 Jahren in einem Bundesgefängnis in Kentucky, in den Vereinigten Staaten.
Jetzt 51 Jahre alt, 35 Jahre alt war er, als das FBI sie  in den frühen Morgenstunden am 12. September, 1998 verhaftete.

Die fünf Kubaner sind nicht nur politische Gefangene und Helden, sie sind echte Menschen.
Lernen Sie Ramón Labañino ein wenig besser durch das Lesen dieses neuen Interviews kennen ..Continue reading: http://www.freethefive.org/updates/CubanMedia/CMRamon060914.htm  (leider in englisch)
National Committee to Free the Cuban Five
Email: info@freethefive.org * web: www.freethefive.org  * Tel: 415-821-6545

Den CIA-Attentäter Luis Posada Carriles ausliefern!
Er wird gesucht wegen Terrorismus in Venezuela, Kuba und Mittelamerika.
Carriles genießt das Leben, von der US-Regierung geschützt in Miam. Luis Posada Carriles ist der berüchtigtste der vielen in Miami ansässigen Terroristen, die von den fünf Kubanern Überwacht wurden zur Verhinderung der Durchführung weiterer Terrorakte gegen die Bevölkerung von Kuba und anderer Länder der Welt. Seine berüchtigsten Verbrechen, er war  die Drahtzieher der Explosion einer Cubanamaschine, der Flug 455 im Jahr 1976, alle 73 Menschen an Bord wurden getötet. Er wird in Venezuela wegen der 73 Morde gesucht, und die US-Regierung ignoriert geflissentlich den Auslieferungsantrag der venezolanischen Regierung ....
 

Aus der Presse -
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba:
Contras in Ausbildung + Unternehmer gegen Kuba-Blockade + Kinderbertreuung in Kuba + Kubanisch- russische Perspektiven + 67. Gesundheitsversammlung der WHO + Wirtschaftsstrategie bis 2030 + Internationale Messe Cubadisco + Conga-Umzug gegen sexuelle Diskriminierung + Obama nackt + USA manipulieren in Sachen Terrorismus + Vier US-Terroristen in Kuba verhaftet
mehr: http://fgbrdkuba-berlin.de/presse/presse.html

Dossier:
Gewerkschaften in Kuba - Gewerkschaftssolidarität mit Kuba, mehr: hier

¡No pasarán!"
Deutschland: Unverschämte US-Einmischung in Zahlungsverkehr
Deutsche Niederlassung der Bank of America nimmt Überweisung
der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba zur Firma
National Pen Promotional Products Ltd.
nicht an

Essen,  01. Juni 2014
Behinderung des freien Handels – US-Regierung stellt völkerrechtswidrige Blockade gegen Cuba über eigenen Anspruch auf Freihandel – Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Essen meldet Protest an

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Essen wurde ebenso wie ein in der Bundesrepublik tätiges Unternehmen mit Stammsitz in San Diego, California/USA, durch die anachronistische Politik der US-Regierung in ihrem Recht auf freie Handelsausübung beschnitten.

Sachverhalt:
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. (FG) ist ein seit 40 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland registrierter und als gemeinnützig anerkannter Verein. Die Essener Regionalgruppe des Vereins hat bei der Werbemittel-Firma National Pen Promotional Products Ltd. (NP) im hessischen Niederaula Werbemittel bestellt, geliefert bekommen und die Rechnung auf das Geschäftskonto dieser Firma bei der Bank of America in Frankfurt/Main per Überweisung beglichen. Diese wurde jedoch seitens der Bank ohne Begründung zwei Mal zurücküberwiesen – während zugleich seitens NP ein Mahnverfahren bis unmittelbar vor Einleitung eines Inkassoverfahrens gegen die FG eröffnet wurde.
Bei den Rückbuchungen seitens der Bank of America sind allerdings Vermerke ausgewiesen, die eine unmittelbare Einflussnahme seitens der US-Regierung belegen: »Reason due to OFAC Regulations« bzw. »Due to OFAC Sanctions« / »Grund beruht auf OFAC-Vorschriften« bzw. »Grund sind OFAC Sanktionen«.
Bei dem OFAC (Office of Foreign Assets Control) handelt es sich um eine sehr umfangreiche Abteilung innerhalb des US-Department of the Treasury (US-Finanzministerium) für die Kontrolle von Auslandsvermögen, die alle Finanz- und Handelsgeschäfte mit Cuba kontrolliert.(Hintergrundinformationen hierzu siehe unter: Kubafreundschaft/Hintergründe .)

Laut einer schriftlichen Mitteilung von NP wurden die Überweisungen der Freundschaftsgesellschaft vom 25.02. und 18.03.2014 von der Frankfurter Filiale der Bank of America nicht angenommen, weil »die Bank of America den Vereinsnamen nicht akzeptiert«. Dies wurde allerdings seitens der Bank, die von einer FG-Delegation am 30.05.2014 in Frankfurt aufgesucht wurde, bestritten.

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Essen stellt fest:
Es wurde seitens der US-Regierung in exterritorialer Anwendung der sowieso schon völkerrechtswidrigen umfassenden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblocke gegen die Republik Cuba eine finanzielle Handelstransaktion zwischen einem deutschen Verein und einem in der Bundesrepublik Deutschland angemeldeten US-Unternehmen bei einer deutschen Filiale einer US-Bank vorgenommen. Die seit 1960 angewendete und im Jahr 1962 offiziell verkündete Blockade wurde am 29.10.2013 in der 68. UN-Vollversammlung zum 22. Mal in Folge mit 188:2:3 Stimmen verurteilt.

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., die sich seit vier Jahrzehnten die Forderung nach bedingungsloser Beendigung der völkerrechtswidrigen Blockade gegen Cuba auf ihre Fahnen geschrieben hat, wiederholt angesichts des vorliegenden Skandals:

Schluss mit der Blockade Cubas durch USA, EU und BRD jetzt!
Einen ausführlicheren Artikel zu diesem Vorgang sowie Briefe an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags, die Bundestagsfraktionen und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) finden Sie unter http://www.cubafreundschaft.de/Home/home.html#LetzteMeldung.
URL: http://news.dkp.de/2014/06/deutschland-unverschaemte-us-einmischung-in-zahlungsverkehr/

Bericht von Volker Hermsdorf in der jüngsten jw 03.06.14

Contras in Ausbildung US-Behörden bereiten kubanische Jugendliche auf »Führungsaufgaben« in systemfeindlichen Gruppen vor
Das US-Außenministerium hat am vergangenen Freitag Einzelheiten über ein neues 1,2-Millionen-Dollar- Programm veröffentlicht, mit dem in den kommenden zwei Jahren bis zu 100 kubanische Jugendliche auf »Führungsaufgaben« in systemfeindlichen Gruppen der sozialistischen Karibikinsel vorbereitet werden sollen. Das Programm wurde vom »Büro für Angelegenheiten der westlichen Hemisphäre« (Bureau of Western Hemisphere Affairs, WHA), einer Unterabteilung des US-Außenministeriums, entwickelt und soll »junge Kubaner in die Lage versetzen, künftig frei über ihre eigene Zukunft zu entscheiden«, heißt es in einer Kurzdarstellung der Behörde. Aus der 32 seitigen detaillierten Beschreibung geht der subversive Charakter allerdings klar hervor.

Demnach wird das Projekt unter dem Titel »Summer Leadership Program for Cuban Youth« am 30. September dieses Jahres mit der Suche nach geeigneten Teilnehmern im Alter von 16 bis 18 Jahren in Kuba beginnen. Die US-Interessenvertretung in Havanna (SINA) beteiligt sich an der Auswahl und den Vorbereitungen. Im kommenden Jahr soll dann zunächst eine erste Gruppe von 25 bis 35 Jugendlichen in den Sommermonaten für drei bis vier Wochen in die USA geschickt werden. Im Jahr 2016 soll die Zahl auf 50 bis 65 Trainees erhöht werden. Bis zum Ende des ersten Durchlaufs – am 1. November 2016 – sieht das US-Programm die »Ausbildung« von insgesamt 75 bis 100 jungen Kubanern in den zweijährigen Kursen vor. Pro Teilnehmer stellt das Ministerium dafür bis zu 16 160 Dollar zur Verfügung. Als Gesamtbudget wurden etwas mehr als 1,2 Millionen Dollar aus Steuermitteln bewilligt. Wie das WHA am Freitag mitteilte, soll die Umsetzung durch eine vom Staat »unabhängige« Organisation erfolgen. Auf eine entsprechende Ausschreibung können sich in den USA ansässige NGO, sowie öffentliche oder private Institutionen noch bis Ende Juni bewerben.

In den vom WHA veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen werden als Fernziele unter anderem der Aufbau und die Stärkung von »unabhängigen Elementen innerhalb der kubanischen Zivilgesellschaft« sowie die »Verbesserung der Vernetzung von Mitgliedern dieser Gruppen« angegeben. Der Beschreibung zufolge soll das Projekt an die »bisherigen, erfolgreichen WHA-Programme zur Schulung von Computerkenntnissen und journalistischen Fähigkeiten« anknüpfen und diese fortsetzen. In den Sommerkursen sollen die jungen Leute vom nächsten Jahr an in der Kunst der freien Rede, eines attraktiven öffentlichen Auftritts und der Organisierung von Gruppen fortgebildet werden. Das WHA sieht darin eine »Unterstützung und Vorbereitung der Teenager auf künftige Führungspositionen«.

Das offene Training von Contra-Kadern in den USA ist noch relativ neu, denn bisher erfolgten derartige Aktivitäten entweder konspirativ in Kuba selbst oder – ebenfalls geheim – durch die Organisationen rechter Exilkubaner in Miami. Anfang des Jahres hatte die Tageszeitung Nuevo Herald jedoch bereits über eine Gruppe von 17 »kubanischen Stipendiaten« am Miami Dade College, der größten Universität Floridas, berichtet. Die Kinder so bekannter Systemgegner wie Berta Soler, Chefin der »Damen in Weiß«, und andere waren von der mit US-Regierungsgeldern finanzierten »Stiftung für Menschenrechte in Kuba« (FHRC) eingeladen worden, um angeblich Englisch zu lernen und »verschiedene andere Fächer zu studieren«. Darüber berichteten auch bundesdeutsche Medien. Sie hatten allerdings verschwiegen, daß das Miami Dade College – fast zeitgleich mit der Ankunft der »kubanischen Studenten« – den Terroristen Luis Posada Carriles mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet hatte. Posada Carriles ist unter anderem für den Anschlag auf ein Verkehrsflugzeug der Cubana Aviación im Jahr 1976 verantwortlich, bei dem 73 Passagiere getötet wurden. Als Motiv für die Tat hatte er angegeben, »gegen die Diktatur und für ein demokratisches Kuba« kämpfen zu wollen. Diese Zielsetzung hat das US-Außenministerium auch den jungen Kubanern, die ab 2015 in den USA zu künftigen Führungskräften für die Contras in Kuba ausgebildet werden sollen, vorgegeben.
http://www.jungewelt.de/2014/06-03/042.php

»Obama kann Prozeß politisch entscheiden«

Aktionswoche für Havannas Antiterrorkämpfer: Solidaritätsbewegung für Freilassung der »Cuban Five« will Druck auf US-Präsident verstärken. Gespräch mit René González
Interview: Volker Hermsdorf, Havanna
Der kubanische Aufklärer René González war als erstes Mitglied der 1998 in den USA verhafteten »Cuban Five« im Oktober 2011 aus der Haft entlassen worden, durfte aber erst im April 2013 – nach Rückgabe seiner US-Staatsangehörigkeit nach Kuba reisen.

Wir hatten auf ein Gespräch mit Ihnen während der Internationalen Anhörung zum Fall der »Cuban Five« Anfang März in London gehofft. Aber obwohl Sie der Hauptzeuge des Hearings waren, verweigerte Großbritannien Ihnen die Einreise. Hat Sie das eigentlich überrascht?
Ehrlich gesagt, nicht wirklich. Die Übereinstimmungen zwischen der britischen und der US- amerikanischen Regierung, die tiefe historische Wurzeln und auch ökonomische Gründe haben, sind ja jedem bekannt. Allerdings war das Verhalten der britischen Behörden höchst widersprüchlich. Ein Kubaner mit Wohnsitz in Miami, der wegen terroristischer Aktivitäten viele Jahre in Kuba im Gefängnis saß, jetzt aber ein Anhänger der Revolution ist, hat an der Konferenz in London teilgenommen. Er hat mir später eine E-Mail geschickt und meinte, es sei wirklich kurios: »Ich war als Terrorist rechtmäßig verurteilt und inhaftiert und durfte einreisen, während Dir das Visum abgelehnt wurde, obwohl Du lediglich dafür eingesperrt worden bist, weiteren Terror verhindern zu wollen.« Dahinter steckt die einfache Logik der USA, daß sie ihre eigenen Terroristen schützen.

Zu der Anhörung in London hatten über 6000 Menschen aufgerufen, darunter rund 200 bekannte Persönlichkeiten wie Nobelpreisträger, Juristen, Politiker, Künstler, Wissenschaftler und andere Prominente aus aller Welt. Die 300 Teilnehmer kamen aus 27 Ländern. Trotzdem wurde die Anhörung ebenso wie der Fall der »Cuban Five« von den großen Medien verschwiegen. Was kann die Solidaritätsbewegung tun, um diese Mauer des Schweigens zu durchbrechen?
Auf die Medien der westlichen Länder sollten wir nicht viel Hoffnung setzen. Damit sie überhaupt Notiz von dem Fall und unseren Positionen nehmen, muß man etwas Außergewöhnliches machen. Trotzdem werden die großen Medien weiterhin über den Fall der »Cuban ­Five« schweigen. Das ist ja eine bewußte politische Strategie. Statt zu sehr auf die Medien zu hoffen, sollten wir auf die Kraft unseres Tuns setzen. Das Wichtigste in diesem Jahr ist die Solidaritätswoche vom 4. bis 11. Juni in Washington, dem Zentrum der politischen Macht in den USA. Ich halte eine gelungene Aktion dort für Erfolg versprechender, als zuviel Kraft in den Kampf gegen Manipulationen der großen Medien zu stecken.

Der preußische General Carl von Clausewitz hat vor 200 Jahren den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln bezeichnet. Heute sind Gewalt und Terror Ersatz für Politik, wie in der Ukraine, in Venezuela und in Kuba. Sie haben für den Kampf gegen den Terror im Gefängnis gesessen. War Ihre Mission trotzdem erfolgreich?
Seit Clausewitz hat sich das Szenario verändert. Damals wurden zur Eroberung vor allem Kriege geführt. Heute bedienen sich die Aggressoren differenzierterer Methoden, zum Beispiel über die neuen Medien und soziale Netzwerke. Das ist subtiler und viel gefährlicher. Gewalt, Terror, Invasionen und Kriege werden über das Internet vorbereitet. Die aktuellsten Beispiele erleben wir in der Ukraine und in Venezuela, und niemand weiß, wie das endet. Wir in Kuba haben seit mehr als 50 Jahren alle Facetten dieses Krieges kennengelernt: Terrorismus, direkte Invasion, Vernichtung von Ernten und Tierbeständen, ökonomische Blockade, den Medienkrieg und in der letzten Zeit eine zunehmende subtile Aggression über die sozialen Medien und Netzwerke. »ZunZuneo« ist ein Beispiel dafür. Unsere Mission in den USA konnte Anschläge verhindern, hat Leben und Gesundheit der Bürger geschützt. Aber Projekte zur Destabilisierung unseres Landes wie zum Beispiel »ZunZuneo« werden weiterhin von dort betrieben. Ich halte derartige geheimdienstliche Operationen gegen die Regierungen und die Stabilität anderer Länder, egal ob von der CIA oder der USAID initiiert, für sehr gefährlich, weil sie Vorbereitungen von Gewalt und Terror sind. Menschen, die uns davor schützen, leisten eine wertvolle Arbeit.

Amnesty International klagt an, daß Politik und Justiz in den USA den Fall der »Cuban Five« für ihre politischen Ziele mißbraucht und daß Sie und die anderen vier nie die Chance auf ein faires Verfahren gehabt haben. Wie wichtig ist dieser aktuelle Report von Amnesty International?
Ich halte diesen Bericht von Amnesty International für außerordentlich wichtig. Es ist das zweite Mal, daß diese Organisation sich zu dem Fall äußert. Sie hat dazu die Vorgeschichte unserer Verhaftung, die Einmischung der US-Regierung bei der Vorbereitung des Prozesses, die Bezahlung von Journalisten zur Beeinflussung des Verfahrens, die Behinderungen der Verteidigung und viele weitere Umstände sehr gründlich analysiert und kommt zu dem Ergebnis, daß keiner von uns fünf einen fairen Prozeß hatte. Die jeweils verhängten Strafen, besonders die zweifache lebenslange Haft für Gerardo Hernández nennt Amnesty eine »offensichtliche Ungerechtigkeit«.

Die Amtszeit von Präsident Barack Obama endet im Januar 2017. In London war immer wieder zu hören, daß die nächsten beiden Jahre für die Freilassung der noch in den USA inhaftierten drei Aufklärer entscheidend sind. Was bedeutet das?
Das ist genau das Zeitfenster, das wir nutzen müssen. Wenn Obama seine Amtszeit beendet und den Fall bis dahin nicht durch seine Entscheidung gelöst hat, wird die Angelegenheit komplizierter werden. Um es mit einem astrologischen Begriff zu sagen, standen die Sterne für eine positive Lösung nie so günstig wie jetzt. Damit will ich nicht sagen, daß alles in trockenen Tüchern ist, aber der gegenwärtige Zeitpunkt ist günstig. Es gibt wachsenden inneren Druck auf die US-Regierung, das Verhältnis zu Kuba zu verbessern, und die Stimmung gegenüber uns hat sich dort in den letzten Jahren verändert. Viele Interessenvertreter begreifen, daß die bisherige feindliche Haltung zu Kuba den USA mehr geschadet als genützt hat. In Lateinamerika und vielen anderen Regionen der Welt haben sie sich dadurch selbst isoliert. Zahlreiche US-Politiker, darunter eine Reihe von Senatoren, fordern eine Verbesserung der Beziehungen. Zudem spielen die ultrarechten kubafeindlichen Gruppierungen eine immer geringere Rolle, ihr Einfluß auf die Politik schwindet. All diese Faktoren begünstigen eine Entscheidung zur Freilassung unserer drei Kampfgefährten. Obama kann den Prozeß politisch entscheiden. Er muß dafür nur ein Stück Papier unterschreiben.

Wie kann die Solidaritätsbewegung in Europa Sie in Washington unterstützen?
Ich halte diese Aktionswoche für sehr wichtig und wünsche mir, daß die Leser der jungen Welt und viele weitere Freunde in Europa deren Bedeutung verstehen und sich für ihren Erfolg einsetzen. Die Entscheidung über die Freilassung unserer noch inhaftierten Brüder muß schließlich in Washington gefällt werden. Dies ist seit 2012 die dritte derartige Aktion dort. Am Anfang gab es bei den Organisatoren Unsicherheit, ob ein so anspruchsvolles Projekt überhaupt realisiert werden kann. Dennoch wurde schon die erste Aktionswoche – trotz noch geringer Beteiligung – ein Erfolg. An der zweiten Aktionswoche beteiligten sich im letzten Jahr bereits mehr Menschen. Es gab mehr Veranstaltungen, Besuche im Kongress, Kontakte mit Abgeordneten und eine stärkere Beachtung in der Öffentlichkeit. In diesem Jahr hoffen wir, daß die dritte Aktionswoche, die vom 4. bis 11. Juni stattfindet, eine noch größere Beteiligung und Wirkung hat. Ich appelliere an Abgeordnete im Europaparlament, in den nationalen Parlamenten, denen der Provinzen, Städte und Gemeinden, sich daran nach ihren Möglichkeiten zu beteiligen. Nach der Anhörung in London setzen viele Aktivisten in den USA und Kanada große Erwartungen in die Solidarität und Unterstützung der Europäer. Ich halte auch den Versuch für wichtig, den Kreis der Unterstützer über die klassische Solidaritätsbewegung und die Linke hinaus zu erweitern. Wir werden in diesem Jahr sicher nicht alle Ziele erreichen. Aber wir können in Washington etwas tun, was nicht zu überhören ist. Das ist im Moment einer der wichtigsten Beiträge im Kampf für die Freilassung unserer Genossen Antonio Guerrero, Ramón Labañino und Gerardo Hernández.

3. Mai 2014 | EU | Kuba
Gesprächsrunde zwischen EU und Kuba in Havanna
Erste Gesprächsrunde zur Normalisierung der Beziehungen abgeschlossen. Der "Gemeinsame Standpunkt" soll möglicherweise aufgehoben werden Von Harald Neuber
Lesen auf amerika21.de: HIER

Lateinamerikanachrichten: Dossier "Erbe einer Diktatur. 40 Jahre nach dem Putsch in Chile" (PDF)
http://www.lateinamerikanachrichten.de/static/download/Dossier_Chile_Web.pdf


Brief aus Havanna (12) Von  Volker Hermsdorf

Einige kleine Veränderungen in Kuba fallen bereits bei der Ankunft am Flughafen José Martí auf. Am Terminal 3, wo die meisten interkontinentalen Flüge abgefertigt werden, sind die bei meiner letzten Abreise im vergangenen Jahr bereits begonnenen Modernisierungsarbeiten gut vorangekommen. Die jahrzehntelang vorhandenen Kabinen, in denen Besucher bei der Ein- und Ausreise einzeln kontrolliert wurden und die an die Anlagen der DDR-Grenzübergänge erinnerten, sind offenen Tresen gewichen. So locker geht es in Europa, geschweige denn in den USA, nicht zu. Auch das Gepäck kommt, obwohl der Air-France-Jumbo voll besetzt war, zügiger als gewohnt. Wenn der Ansturm auf Havanna weiter anhält, wird jedoch auch der modernisierte Flughafen vermutlich bald zu klein sein.

Der Taxifahrer, der mich in den Stadtteil Vedado bringt, erkundigt sich nach der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Er habe vorher einen Spanier chauffiert, dort müsse es ja wirklich schlimm sein. Dann erzählt er von seiner Schwester, die vor einigen Jahren nach Miami ausgewandert sei: »Wir haben uns für sie gefreut, und außerdem hat sie uns hin und wieder Geld geschickt. Aber jetzt müssen wir sie unterstützen.« Als ich ihn fragend ansehe, lacht er: »Doch, wirklich. Ich hatte 400 Dollar gespart, die habe ich ihr geschickt.« Nach einigen Sekunden erlöse ich ihn mit der von ihm offenbar erwarteten Frage, was seiner Schwester denn zugestoßen sei. »Sie hat ihren Job verloren und findet keinen neuen«, erzählt er. »Im Januar drohte ihr Vermieter mit Rauswurf, da mußte ich helfen. Aber in zwei Monaten werde sie wieder in der gleichen Lage sein. Außerdem habe sie panische Angst, krank zu werden, weil sie keine Versicherung hat.« Ich frage, was er daran komisch findet, weil er beim Erzählen lacht. »Aber das ist doch wirklich ein Witz«, sagt er. »Sie geht ins Ausland, um besser zu leben und um uns zu helfen, und jetzt kommt es genau anders herum.« – »Und nun?« frage ich. »Nun leihen wir uns Geld für den Flug, damit sie wieder nach Kuba zurückkommen kann.« – Heute gibt es Tausende solcher Schicksale. Nicht nur aus den USA, sondern auch aus Europa, vor allem aus Spanien und Italien, kehren ausgewanderte Kubaner seit einigen Monaten in ihre Heimat zurück, in der sie jetzt ein besseres Leben als in der Fremde erwartet. Eine Entwicklung, die in den großen europäischen Medien kaum Beachtung findet....»Die USA und einige europäische Regierungen werden weiterhin versuchen, den Sozialismus auf Kuba zu zerstören. Das heutige und künftige Schlachtfeld ist der Informationsbereich.« Genauso sieht es die argentinische Schriftstellerin Stella Calloni, eine Ikone des investigativen Journalismus in Lateinamerika, die ich auf einer Solidaritätsveranstaltung für Venezuela im Garten des ICAP treffe. »Die Angriffe des Imperiums erfolgen immer zunächst über die Medien. Das war so im Irak, in Libyen und Syrien und geschieht jetzt in der Ukraine und Venezuela«, sagt sie mir. Ich fühle mich geehrt als sie mir die Hand reicht und hinzufügt: »Wir kritischen Journalisten haben eine große Verantwortung.«...alles lesen:
http://www.cuba-solidaritaet-wuerzburg.de/Aktuelles/Brief12.htm


Kuba weit weg  von Havanna

Melaza_Von Carlos Lechuga, KubaNach der Schließung der Zucker-Mühle wirkt die kleine Stadt Molasses leblos.
Für das Paar Aldo und Monica. Mit MELAZA gelangt demnächst eine Liebes- geschichte aus Kuba in die Kinos.
Von Carlos Lechuga, Kuba
Aldo und Monica sind verheiratet und lieben einander wie am ersten Tag. Dies, obwohl die Umstände nicht ganz einfach sind. Er arbeitet als Lehrer, sie ist in einer stillgelegten Zuckerfabrik angestellt. Beide leben in Melaza, einem abgeschiedenen Flecken Kubas, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Carlos Lechuga erzählt ihre Liebesgeschichte und betrachtet dabei mit leisem Humor die Tücken des Lebens und wie die Menschen in Kuba sie meistern.


Weiterhin Medienblockade gegen Kuba mit deutscher Beteiligung

In der renommierten „Londoner Law Society“ fand ein mit hochrangigen internationalen Richtern, Juristen und Experten besetztes Tribunal statt. In den deutschen Medien wurde das verschwiegen, denn es ging um den der Fall der „Cuban5“: Nachdem in den 1990er Jahren die Terroranschläge aus den USA gegen Kuba eskalierten, ohne dass US-Behörden dies verhinderten, sammelten die fünf Kubaner in den entsprechenden exil­kubanischen Banden und Terrorgruppen in Florida Dokumente und Informationen, um weitere Anschläge zu verhindern. Das Material wurde dem FBI übergeben. Doch statt die Terrorgruppen zu belangen, wurden 1998 die 5 Kubaner gefangen genommen – und in US-Gefängnisse gesperrt. In dem Londoner Tribunal nun wurden die Mängel und Ungerechtig­keiten des politisch beherrschten US-Gerichtsprozesses gegen die Cuban5 offengelegt – wie zuvor schon von amnesty international und anderen Experten und Persönlichkeiten.

Verschwiegen wurde und wird in deutschen Medien die permanente Kalte-Kriegs-Politik der USA gegen Kuba: seit 1959 erleidet Kuba von Seiten der USA alle Formen von Über­griffen – unter US-Präsident Obama sind dies insbesondere ökonomische Druckmittel und Destabilisierungsaktionen. Auch hierüber berichten die „freien“ westlichen Medien meist nicht. Verschwiegen wurde und wird, dass US-Behörden hohe Millionenstrafen gegen Banken in EU-Staaten wegen Geschäftskontakten mit dem sozialistischen Kuba verhängen (z.B.: die Royal Bank of Scotland soll 100 Mio. US$ zahlen). Verschwiegen wurde, dass keine Bank in den USA mehr bereit ist, der Kuba-Interessenvertretung in Washington Finanzdienste zu leisten, ein normaler Geldverkehr ist nicht mehr möglich – und die USA verletzen damit gegen Kuba (wieder einmal) die Wiener Übereinkommen über diplomatische und konsularische Beziehungen. Aber: penetrantes Verschweigen in deutschen Medien.

Ein empirisches, quantitatives Beispiel: Aus der DLF-Jahresstatistik („Presseschau 2012“) geht hervor, dass unter den 11.989 Zitierungen als einzige linke Zeitung das ND lediglich 40mal zitiert wurde – das sind knapp 0,20%. Die deutschen Mainstreammedien bestätigen Karl Marx, der in seiner Analyse des Kapitalismus schrieb: „Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.“ Im Falle Kubas geht es darum, die „unbequeme Wahrheit“ zu verschweigen, dass mit dem sozialistischen Kuba von den USA und Kräften in der EU das Modell einer alternativen Entwicklung unterdrückt wird – mit fast allen Mitteln.

Skandalös, undemokratisch und fortschrittsfeindlich ist dieses ignorante Verhalten der Main­streammedien gegenüber progressiven Alternativen insgesamt – dazu gehört Kuba, weil sie dadurch zukunftsfähigere Lebensweisen und innovative Möglichkeiten von Politik und gesell­schaftlicher Gestaltung zu unterdrücken helfen. Sachliche oder gar positive Meldungen über Kuba und Linke insgesamt sind tabu. Der tumbe Antikommunismus feiert unter Merkel & Seehofer & BILD weiterhin Urstände. Die deutschen Mainstreammedien sind Teil des Problems, und leider nicht Teil der Lösung. Zum Glück gibt es linke Medien, die wir nutzen können. Dennoch sind auch die profit- und werbefixierten sowie auf Einschaltquoten orien­tierten Medien journalistischen Standards verpflichtet – auch beim Thema Kuba!
Netzwerk Cuba - informationsbüro - e.V.Weydingerstr. 14-16 in 10178 Berlin
Fon +49 (0)30 2400 9338
http://www.netzwerk-cuba.de
http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
http://www.eurocuba.org/
presse@netzwerk-cuba.de


Kubanische Ärzte für Brasilien
Nach Angaben des brasilianischen Gesundheitsministeriums hatten Mitte 2013 mehr als 50000 Mediziner gefehlt. Mit 1,8 Ärzten auf 1000 Einwohner lag das Land auf dem Kontinent am unteren Ende der Skala, während in Kuba für dieselbe Anzahl Menschen 6,7 Ärzte zur Verfügung stehen. Die grüne Insel nimmt im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein.
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat im Sommer 2013 mit Unterstützung der kubanischen Regierung das Programm »Mais Médicos« (Mehr Ärzte) aufgelegt, um die Versorgung der Bevölkerung in den strukturschwachen ländlichen Regionen und in den von Armut geprägten Vororten der Großstädte zu verbessern.

Kuba hat in der vierten Märzwoche weitere Mediziner nach Brasilien geschickt. Mit den 1684 Spezialisten, die jetzt in dem südamerikanischen Land eintrafen, sind dort mittlerweile 11430 Ärzte und anderes medizinisches Personal von der sozialistischen Karibikinsel in mehr als 4000 Gemeinden und in 32 Bezirken der indigenen Bevölkerung tätig.

»Ich bin stolz auf dieses Programm«, sagte Brasiliens Präsidentin Rousseff nach Ankunft der kubanischen Fachleute und erklärte, daß der Erfolg vor allem der Unterstützung der Regierung in Havanna zu verdanken ist. Ab April werden insgesamt 13225 zusätzliche Ärzte innerhalb des Programms arbeiten, sie betreuen dann über 46 Millionen Patienten, die vorher ohne medizinische Versorgung waren. Mit dem zunehmend deutlich werdenen Erfolgen von  »Mais Médicos« sind frühere Anfeindungen konservativer Standes- und Interessenverbände sowie rechter Medien und Politiker in den Hintergrund gedrängt worden. Die Vertreterin des brasilianischen Gesundheitsministeriums, Angela Cristina Pistelli bestätigte in Havanna, daß nach jüngsten Umfragen mehr als 80 Prozent der brasilianischen Bevölkerung das Programm »Mais Médicos« befürworten.

Kubas Gesundheitsminister Roberto Morales Ojeda trat vereinzelten Befürchtungen entgegen in Kuba könnte die Versorgungsqualität der Bevölkerung, durch die vielen internationalen medizinische Hilfsprogramme, im eigenen Land leiden.  Er betonte, daß das kubanische Gesundheitswesen trotz der internationalen Missionen über eine ausreichende Zahl qualifizierter Mitarbeiter verfüge. Nach Auskunft des Ministers unterhält Kuba derzeit in 66 Ländern Lateinamerikas, der Karibik, Afrikas, Asiens und der Pazifikregion medizinische Hilfsprogramme, an denen mehr als 25000 Ärzte beteiligt sind. Trotzdem gebe es im Land noch genügend und wachsende Reserven. Im kommenden Juli würden zum Beispiel 4000 neue Mediziner ihre Ausbildung beenden. Kuba werde auch weiterhin zu den Ländern mit der weltweit höchsten Zahl von Ärzten im Verhältnis zu den Einwohnern gehören, versicherte er.

Eine Qualitätssteigerung der medizinischen Versorgung in Kuba verspricht sich die Regierung neben der verstärkten Ausbildung von Spezialisten auch von Gehaltserhöhungen.
Am Mittwoch dem 19.03.14 beschloß der vom kubanischen Präsidenten Raúl Castro geleitete Ministerrat die bislang höchsten Einkommenserhöhungen für die rund 440000 Beschäftigten des Gesundheitswesens. Nach einer in der Granma veröffentlichten Tabelle wird ab 1. Juni zum Beispiel das Gehalt von einfachen Pflegern und Krankenschwestern von 320 auf 595 kubanische Pesos (CUP) erhöht, das von spezialisierten Krankenschwestern steigt von 562 auf 940 CUP und Ärzte mit speziellen Kenntnissen erhalten künftig 1600 statt bisher 627 CUP. Das entspricht umgerechnet 67 Dollar.

Die USA & Deutschland erzielen riesige Einnahmen durch Waffenexporte
Da verdient das kleine Kuba doch mehr Sympathie es exportiert medizinische Hilfsprogramme
Bei der Präsentation der neuen Regelungen hatte der Vorsitzende der Kommission für die Umsetzung der Leitlinien zur Aktualisierung der Wirtschafts- und Sozialpolitik, Marino Murillo, darauf hingewiesen, daß die Gehaltserhöhungen auch durch steigenden Einnahmen aus dem medizinische Hilfsprogramme ermöglicht würden. Nach einem Bericht des Onlineportals Cubadebate vom vom Freitag dem 21.03.14 sieht die Planung für dieses Jahr in diesem Bereich Einnahmen von mehr als
8,2 Milliarden konvertierbaren Pesos (CUC) vor, das entspricht etwa 5,9 Milliarden Euro.

USA sie Verkaufen nicht nur Todbringende Waffen in alle Welt
Sie berauben die ärmsten in Lateinamerika und Afrika der medizinischen Hilfe

Denn schon im Jahr 2006 startete Washington ein Kuba-Ärzte Abwerbeprogramm
The "Medical Professional Parole" (CMPP), wurde von Washington eingerichtet um "kubanisches Medizinerpersonal, das unter der Federführung der kubanischen Regierung in einem Drittstaat studiert oder arbeitet", anbietet, "in die Vereinigten Staaten einzureisen".  Anschließend werden die Abgeworbenen bei  Pressekonferenzen als Opfer eines "Menschenhandel-Deals" präsentiert.  Wenn sie da dann ordentlich jammern "Ich wurde betrogen, wie eine Gefangene gehalten, vom Land in dem ich zwangsverpflichtet arbeiten mußte Überwacht und Ausspioniert etc....",  erhalten sie ein Handgeld sowie die sogenannte US-Greencard.
Alles das geschieht natürlich aus völlig Humanitären Gründen für die Durchsetzung der US- kompatiblen Menschenrechte, nach  denen 22 Millionen Brasilianer ohne Gesundheitsversorgung bleiben sollen.

Zum Glück für die Menschen in Brasilien und den anderen Ländern hat CMPP, wenig Erfolg, es ergeht dem Programm, wie den Prophezeiungen der US-Kubaexperten mit ihrer Einschätzung nach Fidel Castro's Sieg in Kuba: "Diese Revolution wird das erste Jahr nicht überleben".


Volker Hermsdorf, London berichtete in der jw über Terror made in USA
Seit der Revolution 1959:
Mehr als 3500 Menschen bei Anschlägen gegen das sozialistische Kuba getötet

Mord und Terror gehören seit dem Sieg der Kubanischen Revolution im Jahr 1959 zum Repertoire der nach Miami geflohenen Schergen des früheren Diktators Fulgencio Batista und ihrer Helfer von der CIA und anderen US-Diensten. Bei Hunderten von Attentaten gegen staatliche Einrichtungen, Flugzeuge, Geschäfte und Hotels auf der sozialistischen Karibikinsel wurden bisher mehr als 3500 Kubaner und ausländische Besucher getötet. So sprengte der CIA-Agent Luis Posada Carriles am 6. Oktober 1976 ein Flugzeug der »Cubana de Aviacion« mit 73 Passagieren an Bord. Der Massenmörder darf heute in Miami weiterhin ungehindert zum Terror gegen Kuba und Venezuela aufrufen. In den 1990er Jahren organisierten rechte Contras von Miami aus Attentate. Bei einem dieser Bombenanschläge wurde 1997 im Hotel Copacabana in Havanna der italienische Tourist Fabio Di Celmo getötet. Sein Vater Giustino sagt heute über die »Cuban Five«: »Sie sind mutige Männer, die ihr Leben zur Rettung von Millionen riskierten.«

In Deutschland gehört ihr Fall zu den Themen, die in den Konzernmedien entweder gar nicht oder nur in verkürzter Form und verfälscht, Erwähnung finden. Am 12. September 1998 waren die fünf kubanischen Informanten in Miami verhaftet worden, weil sie dort verdeckt in exilkubanischen Terrorgruppen ermittelt hatten, um weitere Anschläge gegen Menschen und Einrichtungen in ihrer Heimat zu verhindern. Mit ihrem Einsatz hatten die Aufklärer Fernando González, René González, Antonio Guerrero, Gerardo Hernández und Ramón Labañino rund 170 weitere Attentate verhindern und zahlreiche Menschenleben retten können. In ihrer Heimat werden sie dafür als Nationalhelden verehrt.

In den USA waren sie dagegen nach ihrer Verhaftung und monatelanger Isolation im Jahr 2001 als »Spione« in Schauprozessen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Andere Aufklärer, die mit den US-Behörden »kooperiert« und sich öffentlich gegen ihr Land und die Revolution gestellt hatten, waren bei sonst gleichen Vorwürfen mit nur kurzen Freiheitsstrafen oder Bewährung belohnt worden. Unabhängige internationale Beobachter hatten sowohl die Prozesse gegen die »Cuban Five« als auch die jeweiligen Strafen als politisch motivierte Willkürakte kritisiert.

Während René González und sein Kampfgefährte Fernando González mittlerweile wieder frei und in ihrer kubanischen Heimat sind, werden drei der »Cuban Five« weiter in US-Gefängnissen festgehalten. Nach dem Willen der US-Justiz soll Antonio Guerrero erst 2020 entlassen werden und Ramón Labañino 2028. Gerardo Hernández, der zu zweimal lebenslang plus 15 Jahre verurteilt worden war, soll dagegen in US-Haft sterben.


Bericht über Erneuerbare Energie in cuba:

       


Fernando we salute you!
We reprint below an article and photo that just appeared in CubaDebate. We also provide links to two related videos.
Ein Kurzvideo über die Pressekonferenz in Kuba:
                                             
The antiterrorist fighter and Hero of the Republic of Cuba Fernando González Llort arrived in Cuba at noon today, after fully completing the long and unjust sentence to which he was subjected in the fernandopressconferenzUnited States. Fernando is now meeting with his family, accompanied by Army General Raúl Castro Ruz, First Secretary of the CPC Central Committee and President of the Councils of State and Ministers, and other leaders of the Revolution.

He left the federal correctional center at Safford, Arizona, yesterday and was made available to the immigration services to begin the process of deportation to Cuba.After René González, Fernando is the second of those internationally known as the Cuban Five that have finished their sentences.
Fernando, René, Gerardo Hernández, Antonio Guerrero and Ramon Labañino were arrested in 1998 when they were  on U.S. soil monitoring groups planning and executing terrorist actions against Cuba. The last three remain prisoners in U.S. prisons, despite a worldwide campaign demanding their release. CubaDebate is at the airport and will offer new details about the Fernando's welcome home. National Committee to Free the Cuban Five (USA)

RT Video featuring Magali Llort, mother of Fernando, and Gloria La Riva, coordinator of the National Committee: HIER  Cuban Video featuring Magali Llort: HIER 
Ein PDF mit deutscher Einführung und englischen Texten vom
National Committee To Free The Cuban Five | 2969 Mission St. | San Francisco | CA | 94110
PDF:  HIER
Email: info@freethefive.org * web: www.freethefive.org * Tel: 415-821-6545 

Warum Kuba bestraft werden muss
Erstveröffentlichung im Dezember, 2013 von missubuntu William Blum ist der Autor von Killing Hope (Die Zerstörung der Hoffnung), das als das beste Buch über die Interventionen des US- Militärs und der CIA seit dem 2. Weltkrieg gilt. Dazu diese Grafik hier:

US Militär & CIA Op. seit 45


Auf Blums Website kann man einige Kapitel des Buches auf English lesen (HIER). Die US-Regierung gibt zig Millionen Dollar für Anti-Kuba-Propaganda aus, kein Wunder also, dass die Wahrnehmung im Hinblick auf Kuba so verzerrt ist. Im Hinblick auf die USA ist in den Mainstreammedien immer noch die Ansicht vorherrschend, dass sie die Guten sind und stets gute Absichten verfolgen, dabei hin und wieder halt mal über die Stränge schlagen, kann ja mal vorkommen. Das ist ein riesiger Propagandaerfolg. Doch die Wirklichkeit ist erschreckend. Man muss nur mal die USA mit Kuba vergleichen: Die US-Regierung hat etwa 1000 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt, das US-Militär ist eine der größten Dreckschleudern und Unterdrücker der Welt, der US-Präsident lässt jede Woche Dutzende Menschen durch Drohnen töten und nimmt den Tod vieler weiterer Menschen kaltblütig in Kauf. Hingegen hat die kubanische Regierung ständig etwa 50 000 Ärzte und Krankenpflegekräfte weltweit im Einsatz und kann bei Katastrophen jederzeit 10 000 Notfallkräfte entsenden – auch in die USA. Sie bietet jedes Jahr 500 armen US-Amerikanern ein kostenloses Studium an.

Man kann es auch so sagen:
Die USA exportieren Tod und Zerstörung, Kuba exportiert Leben und Hoffnung !
Autor: William Blum, Übersetzung: Susanne Schuster
In der New York Times vom 2. November stand ein langer Artikel über die von Edward Snowden veröffentlichten NSA-Dokumente. Eine Stelle, die meine Aufmerksamkeit am meisten erregte, drehte sich um „Sigint“ – Signals Intelligence, der für abgehörte elektronische Informationen benutzte Begriff. Das Dokument gab an: „Sigint-Experten müssen die höheren Moralansprüche haben, auch dann wenn Terroristen oder Diktatoren versuchen, unsere Freiheiten auszunützen. Einige unserer Widersacher werden alles Mögliche sagen oder tun, um ihre Sache voranzubringen, wir nicht.“
Ich fragte mich, was das wohl bedeuten möge.
Was würde die National Security Agency – als moralisches Prinzip – sich weigern zu sagen oder zu tun? Gelegentlich frage ich Leute, die jegliche Kritik an der US-Außenpolitik zurückweisen oder rationalisieren: „Was müssten die Vereinigten Staaten in ihrer Außenpolitik tun, um Ihre Unterstützung zu verlieren? Was würde, für Sie,  zu weit gehen?“  Ich habe bisher  noch keine gute Antwort  auf diese Frage erhalten, vermutlich weil die Person, was auch immer sie sagt, Angst davor hat, dass ich darauf hinweisen werde, dass die Vereinigten Staaten dies schon getan haben.

Das Votum der Vereinten Nationen gegen die US-Blockade gegen Kuba – 22 Jahre in Folge
Jahrelang liebten es US-amerikanische Politiker und Medien, Kuba als einen „Schurkenstaat“ zu bezeichnen.

Das haben wir seit sehr langer Zeit nicht mehr gehört. Ein Grund dafür ist vielleicht das jährliche Votum in der UN-Generalversammlung über die Resolution, die lautet: „Die Notwendigkeit, das von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Embargo zu beenden.“ Das Votum ist wie folgt verlaufen (ausgenommen Enthaltungen):

Jahr

Stimmen (Ja-Nein)

Nein-Stimmen

1992

059-2

USA, Israel

1993

088-4

USA, Israel, Albanien, Paraguay

1994

101-2

USA, Israel

1995

117-3

USA, Israel, Usbekistan

1996

138-3

USA, Israel, Usbekistan

1997

143-3

USA, Israel, Usbekistan

1998

157-2

USA, Israel

1999

155-2

USA, Israel

2000

167-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2001

167-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2002

173-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2003

179-3

USA, Israel, Marshall-Inseln

2004

179-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2005

182-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2006

183-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2007

184-4

USA, Israel, Marshall-Inseln, Palau

2008

185-3

USA, Israel, Palau

2009

187-3

USA, Israel, Palau

2010

187-2

USA, Israel

2011

186-2

USA, Israel

2012

188-3

USA, Israel, Palau

2013

188-2

USA, Israel



Jeden Herbst ist das UN-Votum eine willkommene Erinnerung daran, dass die Welt nicht vollkommen verrückt geworden ist und dass das US-Imperium nicht vollkommen die Meinungen anderer Regierungen kontrolliert.
Der  kubanische Außenminister  Bruno Rodriguez erklärte  in  seiner Ansprache  an  die General- versammlung am 29. Oktober: „Der wirtschaftliche Schaden infolge der seit mehr als 50 Jahren aufrechterhaltenen Blockade beläuft sich auf 1,126 Billionen US-Dollar.“  Er fügte hinzu, dass die Blockade  „unter der Regierung Obama noch weiter verschärft wurde“ – 30 ausländische und US- Organisationen wurden mit Bußgeldern in Höhe von 2,446 Mrd. US-Dollar belegt wegen ihrer Geschäftstätigkeit mit Kuba.

Der US-Gesandte Ronald Godard sagte jedoch in seinem Appell an andere Länder, gegen die Resolution zu stimmen:
„Die internationale Gemeinschaft … kann nicht guten Gewissens ignorieren, mit welcher Leichtigkeit und Häufigkeit das kubanische Regime Kritiker zum Schweigen bringt, friedliche Versammlungen stört, unabhängigen Journalismus erschwert und,  trotz positiver Reformen,  einige Kubaner weiterhin  daran hindert, die Insel zu verlassen oder in sie einzureisen. Die kubanische Regierung fährt fort mit ihrer Taktik der politisch motivierten Inhaftierungen, Schikanierung und Polizeigewalt gegen kubanische Bürger.“
Da  haben  Sie  es! 
Deshalb muss Kuba bestraft werden.  Man kann nur raten,  was  Herr Godards Antwort sein würde, wenn man ihm  sagte,  dass in  den Vereinigten Staaten  während  der  ersten  acht Monate  der  Occupy-Bewegung mehr als 7 000 Menschen verhaftet wurden, dass ihre Zeltlager mit Gewalt zerstört wurden, dass viele ihrer Mitglieder von der Polizei körperlich misshandelt wurden.
Liest Herr Godard jemals eine Zeitung oder das Internet oder sieht er fern?
Kaum ein Tag geht vorbei in den USA, ohne dass ein Polizist eine unbewaffnete Person erschießt?
Was „unabhängigen Journalismus“ betrifft: Was würde passieren, wenn Kuba ankündigte, dass von nun an jeder im Land  jede Art von  Medium  besitzen könnte? Wie lange würde es  dauern,  bis CIA-Gelder  –  geheime und unbegrenzte CIA-Gelder finanzieren alle Arten von Fronten in Kuba – die meisten Medien, die zu besitzen oder kontrollieren es wert sind, besitzen oder kontrollieren würden? Der wahre Grund für Washingtons ewige Feind-seligkeit gegenüber Kuba? Die Furcht vor einem guten Beispiel als Alternative zum kapitalistischen Modell; eine Furcht,  die sich über  die Jahre immer  wieder bestätigt hat,  als die Länder der Dritten Welt ihre Bewunderung
für Kuba ausdrückten.
 
Das Embargo begann so: Am 6. April 1960 schrieb Lester D. Mallory, stellvertretender US- Außenminister für Interamerikanische Angelegenheiten, in einem internen Memorandum: „Die Mehrheit der Kubaner unterstützt Castro …… Der einzige absehbare Weg, um die einheimische Bevölkerung gegen ihn aufzubringen, ist durch Ernüchterung und Verdrossenheit infolge von wirtschaftlicher Unzufriedenheit und Härte. ….. alle möglichen Mittel  sollten  sofort eingesetzt werden, um  das  wirtschaftliche  Leben  Kubas  zu  schwächen.“ Mallory sah „Maßnahmen [vor], die …   die größte Wirkung dabei zeigten, Geld- und Warenflüsse an Kuba zu verweigern, Geld- und Reallöhne zu senken, Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung herbeizuführen.“ 
Einige Monate später verhängte die Regierung Eisenhower:
Das erstickende Embargo gegen ihren Dauerfeind.

GLORREICHE ZEITEN ?
1925 kontrollierten die USA alles in Kuba:

Banken, Minen, Transporte, Zucker, Vieh.....

Oh, Ja, und den Tabak...!

Und die Regierung !

Das muss 1925 so schön gewesen sein!
Wie jetzt hier bei uns 2014 in Deutschland!
Nein, nein für die Yankees nicht ganz so schön!
Sie konnten noch keine Regierungs-Handys abhören!

Very good



Eine un-schöne Bescherung

Zum „Fest der Liebe“ blockierten die USA auch Weihnachtsbesuche für KubanerInnen
Die Interessenvertretung von Kuba in den USA wird in ihrer Arbeit massiv behindert.
Die Konsularabteilung wird zeitweise nicht in der Lage sein, Reisepässe, Visa und weitere Dienstleistungen anzubieten. Gerade jetzt zu den Weihnachtsferien und Neujahr, da trifft dies Familienbesuche sowie den akademischen, kulturellen, wissenschaftlichen, Bildungs- und Sport- Austausch zwischen Kuba und den USA – sowie die Arbeit Kubas in der UN in New York.
Seit diesem Sommer ist keine Bank in den USA mehr bereit, der Interessenvertretung von Kuba in Washington ihre Finanzdienste anzubieten. Die seit 1960 bestehende umfassende Wirtschafts- und Finanzblockade der US-Regierung gegen Kuba verhindert dies bisher trotz mehrfacher Konsultationen mit dem US-State Department und zahlreichen Geldinstituten.

Normaler Geldverkehr ist nicht mehr möglich!
Die USA verletzen damit gegen Kuba (wieder einmal) die Wiener Übereinkommen über diplomatische und konsularische Beziehungen. Statt hierüber zu berichten ereiferten sich die meisten „freien“ westlichen Medien am Händeschütteln von US-Präsident Obama mit Kubas Staatschef Raul Castro als Zeichen eines Tauwetters zwischen beiden Staaten. Dies beweist wieder einmal die Oberflächlichkeit und Uninformiertheit dieser profit- und quotenorientierten Medien- unternehmen. Hintergrundwissen, Detailkenntnisse und Analysen über die Verhältnisse in Kuba sowie die aggressiven und subversiven Aktivitäten der USA gegen Kuba sind unbekannt - oder werden wissentlich als treue Vasallen der Weltmacht USA verschwiegen.

Dabei erleidet Kuba von Seiten der USA seit 1959 alle Formen von Übergriffen – unter US-Präsident Obama sind dies insbesondere ökonomische Druckmittel und Destabilisierungsaktionen.
Auch hierüber wird in den meisten „freien“ westlichen Medien nicht berichtet. Verschwiegen wurde kürzlich, dass die US-Behörden erneut eine Millionenstrafe gegen eine europäische Bank wegen Geschäftskontakten mit dem sozialistischen Kuba verhängten:
die Royal Bank of Scotland soll 100 Mio. US$ zahlen. Und wenigen Wochen zuvor hatte das Schweizer Unternehmen Weatherford International Ltd. (Ausrüstungsgüter für die Erdöl und Erdgasgewinnung) 252 Mio. US-$ an die USA wegen vermeintlicher Verstöße gegen die Blockadegesetze bezahlt. Auch darüber wurde nicht berichtet.

Verschwiegen wird die Kalte-Kriegs-Politik der USA gegen Kuba auch der Fall der „Cuban5“: Nachdem in den 1990er Jahren die Terroranschläge aus den USA gegen Kuba eskalierten, ohne dass US-Behörden dies verhinderten, sammelten fünf Kubaner in den entsprechenden exilkubanischen Banden und Terrorgruppen in Florida Dokumente und Informationen, um weitere Anschläge zu verhindern. Das Material wurde dem FBI übergeben. Doch statt die Terrorgruppen zu belangen, wurden die 5 Kubaner gefangen genommen – und diese sind seit 1998 in US-Gefängnissen eingesperrt.
Seither hocken sie – auch an Weihnachten und im NEUEN JAHR 2014 – in ihren kleinen Zellen in verschiedenen US-Gefängnissen.

www.netzwerk-cuba.de
www.netzwerk-cuba-nachrichten.de 

PRESSEERKLÄRUNG des Vorstands des Netzwerk Cuba
10.12.2013 Der Tag der Menschenrechte – aber auch für die Cuban 5
Am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte wurde in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. 2009 erhielt ihn Barack Obama, doch der US-Präsident hat bis heute nicht den „unerklärten Krieg gegen Cuba“ beendet, der seit 1959 mehr als 3.000 cubanische Todesopfer gefordert hat. Anschläge von US-Banden auf Handelsschiffe, Flugverkehr und cubanische Diplomaten, Künstler, Sportler, Entwicklungshelfer gehörten ebenso dazu wie Bombenanschläge auf cubanische Hotels und der Beschuss touristischer Einrichtungen an der Küste durch Schnellboote. Gegen die Urheber dieser und weiterer Machenschaften wurde in den USA nie Anklage erhoben.

Stattdessen wurden fünf Cubaner („Cuban 5“), die in Florida Dokumente und Beweise sammelten, um die Terrormaßnahmen gegen Cuba (z.B. Bomben in Hotels in Havanna) zu unterbinden, 1998 vom FBI verhaftet und in einem fehlerhaften Prozess in Florida zu unverhältnismäßig hohen Strafen verurteilt. Im Prozess wegen angeblicher „Verschwörung zur Spionage“ (für Spionage gab es keine Beweise) bestätigten sogar hohe US-Militärs, dass die Aktivitäten der Cubaner nicht gegen die USA gerichtet waren. Die UN-Arbeitsgruppe zu willkürlichen Inhaftierungen hat das Vorgehen der US-Behörden gegen die „Cuban 5“ als willkürlichen Freiheitsentzug eingestuft. Amnesty International forderte 2010, den Fall erneut zu prüfen und die Ungerechtigkeit durch Gnadenerlass abzumildern.

Die USA, die von Anderen so oft Menschenrechte einfordern, halten sie gegen die 5 Cubaner selber seit fünfzehn Jahren nicht ein. Die US-Regierung hat kein faires Verfahren ermöglicht, sie hat sogar eine feindselige Berichterstattung heimlich und illegal durch Zahlung an einflussreiche Journalisten in Miami unterstützt. Strafmaßnahmen wie Isolationshaft dürfen in den USA nicht länger als 60 Tage dauern, gegen die Cuban 5 wurden 17 Monate praktiziert.

Weltweit kämpfen zahlreiche Menschen und Organisationen gegen diese Unrechtsurteile an und für die Freilassung der Cuban 5: Solidaritätsgruppen aus aller Welt, Parlamentarier und Minister, Juristenverbände, Persönlichkeiten wie Angela Davis, Manu Chao, Oscar Niemeyer, Noam Chomsky, in Deutschland u.a. Rolf Becker, Roger Willemsen, Peter Sodann sowie Nobelpreisträger wie Günter Grass, Elfriede Jelinek haben bereits 2009 vom Obersten Gerichtshof der USA eine Überprüfung des Verfahrens verlangt.

Kürzlich trafen sich in Holguin/Cuba 272 RepräsentatInnen aus 51 Staaten, um Solidarität mit den Cuban 5 zu zeigen und nachdrücklich deren Freilassung aus den US-Gefängnissen zu fordern. Darunter waren auch 20 Vertreter der Solidaritätsbewegung aus Deutschland. Für den 7./8. März 2014 wird in London eine hochrangige Internationale Untersuchungskommission den Fall der Cuban 5 aufrollen.

Die durch Edward Snowden aufgedeckte NSA-Spionage weltweit und „sogar“ gegen Fr. Merkel ist im Vergleich zu dem, was aus den USA seit 1959 bis heute an „Kaltem Krieg“ gegen Cuba praktiziert wird „peanuts“. Umso skandalöser ist das mediale und politische Ignorieren all dieser US- Aggressionen gegen Cuba und das Verschweigen der Perfidie der USA gegen die Cuban 5.

Für Rückfragen: Dr. Edgar Göll    0157-8242 1146

Dezemberanfang mit schwerem Unwetter auf Kuba
Havanna. Heftige Regenfälle haben Teile der kubanischen Hauptstadt Havanna überflutet, mindestens zwei Menschen starben. Ein 54jähriger Mann und eine 60jährige Frau sind umgekommen, als ihr Haus im Zentrum Havannas eingestürzt ist, berichtete die Zeitung Granma am Samstag dem letzten Tag im November. In den Stadtteilen Miramar und Vedado im Westen der Hauptstadt standen ganze Straßenzüge unter Wasser. 227 Gebäude sind in Havanna nach dem Unwetter eingestürzt. Berichten zufolge war eine weite Region zwischen der Stadt Artemisa westlich Havannas und Ciego de Ávila im Zentrum Kubas von den Unwettern betroffen.

Kubas Vertretungen in den USA sind jetzt dicht
Die Blockade der Finanzgeschäfte mit Kuba durch die US-Administration behindert nun auch den konsularischen Dienst der Insel in Washington. Wie die Tageszeitung Granma am Mittwoch berichtete, müssen die kubanische Interessenvertretung in der US-Hauptstadt sowie die ständige Mission Havannas bei den Vereinten Nationen ihre Arbeit weitgehend einstellen. Grund dafür ist, daß die Bank M&T, über die Kuba bislang finanzielle Transaktionen seiner Vertretungen in den USA abwickelte, künftig keine Geschäfte mehr mit diplomatischen Vertretungen machen will. Eine andere Bank fand sich wegen der Blockadegesetze gegen die Insel jedoch nicht. Das könnte Tausende treffen, die etwa als Studenten, Forscher oder Sportler nach Kuba reisen wollen oder auf der Karibikinsel Besuche zu Verwandten planen.

Deutschland | Kuba | Menschenrechte | Politik
REISEFREIHEIT EIN POLITIKUM!

Als euer Webmaster habe ich Kalle aus X-Berg gefragt. Kalle was meinst du wie viele Deutsche sich eine Reise nach Kuba leisten können um dort  2 oder 3 Wochen Urlaub zu machen?
Kalle nach ein paar Sekunden: "Da fallen mal schon alle Harzer, un de AL2'er raus, die mit ihre 4 Job's ja ooch"...warte mal Kalle was meinst du mit den 4 Jobs? "Na einfach normal die 4er Jobber wie Fritze, der hofft ja nu stark uffn Mindestlohn von 8,50€, da kanna gleich 2 Arbeitsplätze schaffen indema 2 Jobs künjen kann, die könn dann anere ham, vastahste ma? Also Ali dette mit dera Reise is nu schwer zu schätzen, aba ick meen so stücka 70% könnet nich. Die ham permanent KPD, det is so allet wat se druff ham, Karibik nee nich"! Da musste ich ihm zustimmen.
*KPD~KEINPULVERDA

Jetzt bin ich kein Experte
Auf die Frage wie viele Bürger aus Kuba, die sind ja jetzt freier als die US-Amerikaner, im Gegensatz zu letzteren haben die Kubaner ja Reisefreiheit! Was ihnen jedoch genausowenig wie den Bundesbürgern erlaubt ihr Fernweh auch aus zu leben. Aber genau wie bei uns, es gelingt auch Menschen in Kuba, die Reisekosten aufzutreiben. Bei dem Wunschreiseziel Deutschland wird die Reisefreiheit jedoch glatt eingeschränkt. Lesen sie dazu das folgende:

Entnommen am 21.11.2013 aus amerika21.de
Kubanern wird Reisefreiheit verwehrt
Von Harald Neuber amerika21.de
Jugendliche wenden sich nach verweigertem Visum an deutsche Botschaft. Kosten und Bürokratie stehen Besuch in der EU entgegen. Trotz der weiteren Liberalisierung der Reisebestimmungen in Kuba können Bürger des sozialistischen Karibikstaates nicht frei nach Deutschland reisen. Eine zunehmende Hürde sind die erschwerten und oft wenig transparenten Einreisebestimmungen der Europäischen Union. Ein Schlaglicht auf die Einschränkung der Reisefreiheit wirft nun der Fall von zwei jungen Kubanern, die sich nach Ablehnung ihres Visumsantrags in einem offenen Brief an die deutsche Botschaft gewandt haben.

Mario López und Yoel González waren von dem Amerika21.de-Autoren Marcel Kunzmann nach Deutschland eingeladen worden. Kunzmann hatte die jungen Männer bei einer Kuba-Reise kennengelernt und lud sie nun zur Gegenvisite: Man plane den Besuch zahlreicher Städte, den Austausch mit Kommilitonen in Jena und den Besuch historische Gedenkstätten wie des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald, schrieb er in der obligatorischen Begründung an die Konsularabteilung der deutschen Botschaft in Havanna. Trotz der ausführlichen Begründungen und der Versicherung Kunzmanns, für beide aufzukommen, wurden die Anträge der Jugendlichen abgelehnt. Die Angaben seien zum einen nicht glaubwürdig, hieß es in der schriftlichen Begründung der Botschaft. Zum anderen könne man nicht ausschließen, dass die Besucher entgegen ihrer Versicherung nicht in Deutschland bleiben und Asyl beantragen. Auf den Kosten von 60 Euro – immerhin mehrere Monatsgehälter in Kuba – bleiben die jungen Kubaner sitzen.

Ein Einzelfall? Vielleicht. Dennoch steht das Schicksal von Mario López und Yoel González im Kontrast zum politischen und medialen Diskurs. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen- Bundestagsfraktion hatte die Bundesregierung noch vor einem Jahr bekräftigt, sie "fordert das Recht der kubanischen Staatsbürger auf freie Aus- und Wiedereinreise in das kubanische Staatsgebiet gemäß den internationalen Menschenrechtsstandards". Zwischen fordern und fördern scheint es bei der Visa-Vergabe feine Unterschiede zu geben. Auf Anfrage von amerika21.de antwortete das Auswärtige Amt knapp: "Die Zahl der Visa-Anträge, die an der Botschaft Havanna gestellt werden, ist seit Inkrafttreten der neuen Ausreisebestimmungen deutlich gestiegen".
Die Entscheidung über einen Visa-Antrag sei eine Einzelfallentscheidung. Das Ministerium nannte auf Nachfrage keine Zahlen, obwohl sie erfasst werden. In einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion aus dem Jahr 2007 wurden auch die Anträge aus Kuba in den Jahren 1998 bis 2006 aufgeführt.
In diesem Zeitraum lagen sie noch stabil bei gut 4.300 Anträgen pro Jahr.

Die Einreisekriterien für Besucher aus dem lateinamerikanischen und karibischen Raum nach Deutschland werden dabei grob vom Stand der bilateralen Beziehungen bestimmt. So können Einreisewillige aus Mexiko ohne große Probleme bis zu 90 Tage nach Deutschland kommen. Im Fall von Jamaika wird vor allem der finanzielle Status der Besucher erfragt. Besonders hoch scheinen die Hürden nach einem Vergleich der online einsehbaren Bedingungen im Fall von Kuba zu sein. Hier müssen Besucher auch Angaben über Grundbesitz und Familienstand darlegen.
http://amerika21.de/2013/11/94118/kubaner-ohne-reisefreiheit


"Zutiefst frustriert über bürokratische Hemmnisse"
Zwei kubanische Jugendliche schreiben nach der Ablehnung ihres Besuchervisums an die deutsche Botschaft in Havanna
Von Mario López Yoel, Félix González (Übersetzung: Klaus E. Lehmann)
Havanna, 12. November 2013, 54. Jahr der Revolution

An die Konsulin der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kuba,
Frau Katja Buzási.

Betrifft: Einspruch gegen die Ablehnung eines Visums
Mit dem vorliegenden Schreiben wenden wir uns in der Absicht an Sie, Ursachen und Umstände zu klären, die zur Ablehnung unseres Visumsantrags geführt haben. Laut dem uns am Nachmittag in den Büros der Botschaft in Kabine Nr. 2 ausgehändigten Dokument lauten die Gründe, aus denen unser Antrag abgelehnt worden ist, wie folgt:
- die zur Rechtfertigung des Vorhabens vorgelegte Information und die Umstände unseres vorgesehenen Aufenthaltes sind nicht glaubwürdig;
- Ihre Absicht, das Territorium der Mitgliedsstaaten (des Schengengebietes) vor Ablauf des Visums zu verlassen, konnte nicht festgestellt werden.

Die erste dieser Begründungen lässt mit einer gewissen Mehrdeutigkeit erkennen, dass den von uns im Zusammenhang mit den Gründen für die Reise vorgebrachten Informationen die Wahrhaftigkeit fehle. Wir würden gerne wissen, durch welche inhaltlichen Bestandteile oder in welchem Teil des Antragsprozesses für das Visum wir unsere Glaubwürdigkeit haben zweifelhaft erscheinen lassen. Wir sind zwei kubanische Bürger, die während des Antragsprozesses für das Visum eindeutig unsere Absicht bekundet haben, mit unseren Freunden in Deutschland genauso zusammen zu sein, wie sie ihre Zeit in unserem Geburtsland verbracht haben. Es fällt uns ziemlich schwer zu verstehen, dass die Umstände unseres vorgesehenen Aufenthaltes nicht vertrauens- würdig sein sollen, wo doch in einem von unserem Freund und Gastgeber Marcel Kunzmann übersandten Brief die verschiedenen Aktivitäten, die nach unserer Ankunft stattfinden sollen und die Umstände unseres Aufenthaltes erklärt worden sind. Wir möchten gerne, dass Sie verstehen, wie hart es für zwei junge Leute wie uns ist, die Nachricht zu erhalten, dass unser Visum abgelehnt worden ist, ganz besonders jedoch unter den erfolgten Umständen und mit den uns dargelegten Gründen, wodurch wir in diskriminierender Form beurteilt werden. Denn die in dem von der Botschaft ausgestellten und von Ihnen unterzeichneten Dokument zum Ausdruck gebrachten Beweggründe lassen uns, wie auch unsere Freunde in Deutschland, als Betrüger da stehen, indem die Aufrichtigkeit einer Freundschaft angezweifelt wird, die schon vor geraumer Zeit entstanden und aufgrund gemeinsam geteilter Interessen gewachsen ist. Außerdem waren sie (unsere Freunde) in der gemeinsam verbrachten Zeit sehr wohl in der Lage, das echte revolutionäre Engagement wahrzunehmen, das wir besitzen und das wir für unser Land und unsere Revolution empfinden, die uns all die ganzen Jahre erzogen und geformt hat und dem einer von uns seinen Universitätsabschluss verdankt und der andere die Möglichkeit, Medizin zu studieren.

Unsere Freundschaft hat sich trotz der Entfernung aufgrund des wachsenden Interesses des uns einladenden Freundes weiter gefestigt. Zwei andere Freunde haben wir gemeinsam mit ihm hier in Havanna kennen gelernt. Auch eine weitere Gruppe junger Leute, die wir auf unserer Reise nach Deutschland kennen zu lernen hofften, hat ihr Interesse am revolutionären Prozess Kubas und an den in unserem Land stattfindenden Veränderungen bekundet. Wir hatten – immer ausgehend vom Respekt gegenüber dem kubanischen System – unterschiedliche Standpunkte ausgetauscht.
Dabei konnten sie unser Interesse an der Entwicklung unseres Landes feststellen, ein Interesse, das sich auf aktive Weise äußert. Wir sind junge Menschen, die sich im revolutionären Prozess als Angehörige der Massenorganisationen unseres Landes engagieren und Mitglieder der Union Junger Kommunisten sind. Dabei handelt es sich um eine Organisation, die unsere revolutionären Überzeugungen deutlich zum Ausdruck bringt. Sie ist Teil der politischen Organisationen, die die Jugend in sich vereinen und mittels derer die Jugendlichen auf die wesentlichen Entscheidungs- findungen unseres Landes Einfluss nehmen können. Wir sind zwar keine Gesetzesexperten, haben aber das Verständnis, dass es ein Recht darstellt, das nicht verweigert werden kann, in freier Weise mit dem, der uns einlädt und mit anderen Freunden, die wir in Deutschland haben, genauso zusammenzukommen, wie sie dies hier mit uns getan haben. Vorausgesetzt natürlich, dass wir keine Gefahr für die Länder des Schengen-Vertrages darstellen. Wir sind nicht mit den deutschen Gesetzen vertraut, es liegt aber nicht in unserer Absicht, irgendein Gesetz zu verletzen, das die Aufenthaltsdauer in Ihrem Land mit Genehmigung der zuständigen Behörden regelt. Wie wir schon zuvor erklärt haben, liegt der Zweck unseres Besuches darin, Ihr Land, seine Sitten, seine Geschichte, seine Menschen und seine Traditionen kennen lernen zu können.

Im zweiten Teil der Rechtfertigung der Ablehnung des Visums werden wir erneut in zweideutiger Weise kriminalisiert, indem die Bereitschaft angezweifelt wird, in unser Land zurückzukehren.
Wir werden auf diese Weise zu potentiellen Einwanderern in das deutsche Staatsgebiet erklärt.
Es ist heutzutage schwer, der Vorstellung entgegenzutreten, dass jeder Kubaner ein potentieller Einwanderer in jedes Land der Welt ist, in das er zu reisen beabsichtigt. Das Ganze ist umso gravierender, als dass uns gewisse Umstände in diese Kategorie einordnen. Wir würden gerne erfahren, ob es irgendeine Methode gibt, zu erkennen, ob jemand ein möglicher Immigrant ist oder nicht, oder auf welche Weise sich dies feststellen lässt. Es erscheint uns jedenfalls höchst demütigend, in diese Kategorie eingestuft worden zu sein. Es ist sicher richtig, dass wir, als wir den Prozess der Beantragung eines Visums begonnen haben, gewisse Dokumente nicht vorgelegt haben, nach denen uns ein sehr freundlicher Mitarbeiter, der am Eingang der Botschaft die vorzuweisenden Papiere kontrolliert, gefragt hat. Dazu zählten etwa Eigentumsurkunden, Bankkonten oder Angaben über Kinder; die Art von Dokumenten eben, die für eine Garantie einer Ortsbindung der Reisenden gehalten werden können. Ob genau diese Dokumente wohl in jedem Land der Welt von denjenigen verlangt werden, die beabsichtigen, nach Deutschland zu reisen?
Ich würde zu behaupten wagen, dass dem nicht so ist. Aber wie kann so etwas auch eine Garantie oder ein Vorteil dabei sein, wenn es darum geht, ein Visum zu gewähren? Es ist doch recht klar, dass es für Leute mit Migrationsinteresse nichts gibt, was sie wirklich auf eine solch starke Weise bindet. Sie sind bereit, alles aufzugeben, um ihr Ziel zu erreichen. Wie kann auch nur eines der vorab genannten Elemente wichtiger sein als die Identifikation, die ein Mensch mit seinem Land und mit den Entwicklungsprozessen besitzt, für die seine Regierung steht?

Vielleicht können Sie versuchen, sich an unsere Stelle zu versetzen und für einen Augenblick nachzuempfinden, was es bedeutet, als potentieller Immigrant bezeichnet zu werden. Wenn man aus Gründen, für die man nichts kann, mit dieser Stigmatisierung leben muss, weil einige Menschen, die sich nicht als echte Kubaner gefühlt haben, Fehler begangen und falsche Entscheidungen getroffen haben. Warum und mit welchem Recht werden junge Leute wie wir, zu dieser Zeit, in der die kubanische Regierung sich auf ihr Volk und seine Identifikation mit der Revolution verlässt, dann als potentielle Immigranten eingestuft? Wir sind die wahren Vertreter der kubanischen Realität. Diejenigen, die mit den falschen Kriterien und den Klischees über die Kubaner aufräumen können. Auch unsere Frustration wird Ihnen leicht verständlich sein, denn die Kosten für die Formalitäten sind für Durchschnittskubaner, wie wir es sind, nicht so einfach aufzubringen. Es ist hart, wenn man lange Zeit gespart und auch noch Hilfe von den Eltern bekommen hat, um diese Reise machen zu können, um dann eine solch große Demütigung zu erfahren.

Sie sollten die Wahrhaftigkeit des obigen Schreibens anerkennen, das die Gefühle zweier junger Kubaner ausdrückt, die zutiefst frustriert über bürokratische Hemmnisse sind, die niemals dazu in der Lage sind, die menschliche Qualität und den Wert einer Person zu erkennen und ihre Gefühle zu ermessen. Wir bitten Sie in bescheidener Form, unseren Visumsantrag erneut zu prüfen, damit wir auf diese Weise, wie jedermann auf der Welt, eine Zeit lang mit unseren Freunden in deren Land verbringen können, um so dazu beizutragen, das Klischee des Kubaners als potentieller Immigrant auszuräumen.

In dankbarer Erwartung einer Antwort,
Mario José López Torres
Yoel Félix González Rodríguez

http://amerika21.de/dokument/94104/visum-botschaft-kuba-deutschla

DIE REISEFREIHEIT FÜR KUBANER
WIRD VON DEUTSCHEN BEHÖRDEN EINGESCHRÄNKT

Im Januar 2013 hatte die kubanische Regierung bisher geltende Reisebeschränkungen für ihre Bürger aufgehoben. Bis dahin mußten Kubaner ein Ausreisevisum beantragen, nun jedoch stehen ihnen die Tore zur Welt offen. Theoretisch jedenfalls, denn die Erleichterung ist bislang einseitig. Oft genug steht einem Besuch in einem anderen Land das von dessen Behörden geforderte Einreisevisum entgegen.

Die deutsche Botschaft in Havanna zeigt sich dabei wenig gastfreundlich. Ohne Termin geht gar nichts, und dieser kann ausschließlich über die Internetseite der diplomatischen Vertretung gebucht werden, während »per Telefon, E-Mail, Post oder Fax an die Botschaft gerichtete Terminanfragen
(...) nicht beantwortet werden«. Dabei dürfte den deutschen Diplomaten wohlbekannt sein, daß Kubaner normalerweise nicht einfach zu Hause ins Netz gehen können, sondern dazu Internetzentren aufsuchen müssen. Die Kosten für eine Stunde im WWW lagen im Sommer bei 4,50 Konvertiblen Pesos (CUC), was etwa 3,33 Euro entspricht.

Wenn eine Familie auf Reisen gehen möchte, wird es besonders haarig: »Für jeden Antragsteller muß ein eigener Termin gebucht werden. Achtung: Dies gilt auch für Minderjährige, gemeinsam reisende Familien und sonstige Reisegruppen«, heißt es in schönstem Bürokratendeutsch auf der Homepage der Konsularabteilung. Und weiter: »Sie müssen Ihre Daten unbedingt korrekt und fehlerfrei eingeben, da der Einlaß in die Visastelle nur bei genauer Namens- und Paßübereinstimmung erfolgt. Vorsicht: Selbst bei geringsten Abweichungen wird Ihnen der Einlaß verweigert.« Schließlich:»Um Terminmißbrauch zu verhindern, kann pro Person nur jeweils ein Termin gebucht werden. Erst nach Ablauf eines Monats dürfen Sie erneut Termine buchen.
Bei Nicht- Wahrnehmung von Terminen behält sich die Botschaft vor, Antragsteller für einen Zeitraum von sechs Monaten zu sperren.«

Wer sich von all dem nicht abschrecken läßt, wird erstmal zur Kasse gebeten. 60 Euro beträgt die Visagebühr, die bei Antragstellung in CUC auf den Tisch gelegt werden muß. Das entspricht – nach Angaben der deutschen Botschaft selbst – mehr als vier Monatsgehältern eines durchschnittlichen Kubaners. Das Geld ist weg, auch wenn die Visaerteilung abgelehnt wird. Und das ist nicht selten der Fall. »Etwa 80 Prozent aller Anträge werden beim ersten Mal zurückgewiesen«, heißt es unter der Hand in Havanna. Die Botschaft wollte das gegenüber junge Welt auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren, Kontaktversuche blieben erfolglos. Auch das Auswärtige Amt in Berlin zeigte sich wenig auskunftsfreudig.

Doch die Erfahrungen von Mario López sprechen dafür, daß die Angaben stichhaltig sind. Gemeinsam mit seinem Kumpel Yoel Félix González schaffte er es am 8. November, den Antrag ordnungsgemäß einzureichen. Auch die geforderte Verpflichtungserklärung des Einladers, sämtliche in Deutschland anfallende Kosten der beiden Kubaner zu übernehmen, sowie die Bestätigung einer Auslandskrankenversicherung lagen bei. Nur vier Tage später hielt er jedoch den Ablehnungsbescheid in den Händen. Begründung: Man glaube ihm nicht, daß er tatsächlich einen Freund besuchen wolle. Und er habe nicht nachweisen können, daß er Deutschland vor Ablaufen des Visums wirklich wieder verlassen wolle.

Für Mario ein Schlag. In einem Brief an das Konsulat protestierte er gemeinsam mit Yoel gegen die Unterstellungen  Auch Marcel Kunzmann will die Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen. Im Gespräch mit jW schloß er eine Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Berlin nicht aus.

»Sie erklären uns zu Betrügern«
Nach der Ablehnung ihrer Visaanträge durch die deutsche Botschaft wandten sich Mario José López Torres und Yoel Félix González Rodríguez am 12. November an die zuständige Mitarbeiterin des Konsulats der Bundesrepublik in Havanna. (siehe oben)

WIRTSCHAFTSBLOCKADE DER USA GEGEN KUBA
Zum 22. Mal stimmte die UN-Vollversammlung in New York über den US-Feldzug gegen Kuba ab.
Absolute Isolation und weltweite Diskreditierung der USA
Im Jahr 2013 haben 188 Länder die Resolution zur Verurteilung der US-Blockade unterstützt, dagegen stimmten nur die USA und Israel, nur Mikronesien, Palau und die Marshall-Inseln enthielten sich der Stimme
• Kuba ist das einzige Reiseziel auf dem Planeten, das für Reisen von US-Bürgern verboten ist. Es ist eine relevante verfassungsrechtliche Frage, dass die Bürger der USA in dieser Angelegenheit in Abhängigkeit davon, ob sie kubanischer Herkunft sind oder nicht, vor dem Gesetz nicht gleich sind
• Die Vereinigten Staaten sind kein Handelspartner Kubas, wie deren Vertreter schamlos behaupten
• Die Sanktionen sind weiterhin intakt und werden rigoros angewendet
• Die wirtschaftliche Belagerung wurde verschärft und ihre Auswirkungen sind in den Entbehrungen und Schwierigkeiten zu spüren, denen die kubanischen Familien ausgesetzt sind.
• Präsident Obama könnte seine breiten verfassungsmäßigen Befugnisse nutzen, sogar ohne den Kongress einzubeziehen, um Initiativen einzuleiten, die die Situation ändern.
• Während der Amtszeit von Präsident Obama ist die Blockade intensiver geworden.
• Zum Wohle beider Völker und der hemisphärischen Beziehungen sollten Dialog, Verhandlungen und sogar Zusammenarbeit auf Gebieten, die möglich und sinnvoll sind, durchgesetzt werden.
• Die Blockade ist eine unzivilisierte Handlung, die die freie Bewegung von Personen, den Informationsfluss, Ideenaustausch und die Entwicklung kultureller, sportlicher und wissen- schaftlicher Beziehungen unterbindet.
Erklärung des Ministers für auswärtige Beziehungen Kubas, Bruno Rodríguez Parrilla, auf der 68. Sitzungsperiode der Generalversammlung der Vereinten Nationen,  New York, 29. Oktober 2013
Aus: http://www.granma.cu/aleman/nachrichten/30oct-Blockade.html

DER KRIEG DER "SUPERMACHT" GEGEN EINE KLEINE INSEL

Die USA verstärken  den Druck auf Drittländer, um Geschäftsbeziehungen, den Verkauf kubanischer Produkte wie Rum und Zigarren, Bankgeschäfte und sogar Kulturprojekte zu unterbinden.
Während der Amtszeit des Präsidenten Barack Obama hat Washingtons »Amt zur Kontrolle von Auslandsvermögen« (Office of Foreign Assets Control, OFAC) Bußgelder in Höhe von mehr als zwei Milliarden US-Dollar gegen Banken, Firmen und Einzelpersonen verhängt, die Kontakte zu Kuba gepflegt haben.

Jüngstes Opfer war die Rockband COR aus Mecklenburg-Vorpommern. Für eine Tournee durch Kuba und die Unterstützung kubanischer Bands hatten die Rügener Musiker im Internet über den darauf spezialisierten Dienst »Startnext« zu Spenden aufgerufen. Mitte Oktober teilte dieser der Band jedoch mit, daß der Online-Bezahldienst PayPal die bisher eingegangenen Gelder eingefroren habe, da wegen der US-Blockade »keine kubanischen Bürger, Produkte oder Marken finanziert werden dürfen«. Die Metalband ließ sich davon jedoch nicht einschüchtern und wird - wie geplant - im Januar nächsten Jahres durch Kuba touren

Das »Netzwerk Cuba«, in dem über 40 deutsche Solidaritätsgruppen zusammengeschlossen sind, hat ­PayPal wegen der neuerlichen Schikanen vorgeworfen, sich wieder einmal als »Online-Rambo« gegen Kuba zu betätigen. Schon vor zwei Jahren hatte die europäische Tochter eines US- Unternehmens Gelder von deutschen Händlern blockiert, die kubanische Artikel in ihrem Sortiment führten. Erst als einige Anbieter sich in einem gerichtlichen Vergleich »freiwillig« der Blockade unterworfen und Rum, Tabak und Kaffee von der Insel aus ihren Katalogen gestrichen hatten, gab PayPal deren Gelder frei. Im Oktober hatte der Bezahldienst auch den Kanadier Terry Shewchuck im Visier, der für Tierkliniken in Kuba gespendet hatte. Sein Geld erreichte die Empfänger nie.
Das Turiner Kreditinstitut Intesa Sanpaolo, in Italien,mußte im Juni knapp drei Millionen Dollar Strafe an die USA zahlen, weil es zwischen 2004 und 2008 insgesamt 53 Überweisungen nach Kuba ausgeführt hatte.
Die ING-Luxemburg-Bank verweigerte in den letzten Jahren Geldtransfers zwischen ihren Kunden und Kuba-Soligruppen mit dem Hinweis, daß die Bank sich an die US-Blockade halten müsse.
Anfang 2013 beugte sich auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) dem Druck der USA. Opfer wurden Mitglieder der Vereinigung Schweiz-Cuba, deren Jahresbeiträge nicht überwiesen wurden, und der vor 20 Jahren gegründete Verein mediCuba-Suisse, der jährlich rund 300000 Franken für medizinische Projekte auf die Insel schickt. Obwohl die Schweiz - wie fast alle UNO-Staaten - die US-Blockade gegen Kuba nicht mittrage, müsse die ZKB Rücksicht auf OFAC-Anweisungen nehmen, berichtete der überregionale Schweizer Tages-Anzeiger am 27. Juni. Man müsse sich bei Bankgeschäften klar darüber sein, daß die USA alle Transaktionen überwachen. Das gelte auch für Inlandsüberweisungen, »denn der Arm der USA ist lang«, so das Blatt.
Das US-Unternehmen PayPal verstößt mit der Anwendung der Blockade in europäischen Drittländern zweifelsfrei gegen EU-Recht. Obwohl Paypal in Europa von Luxemburg aus gesteuert wird und demnach europäischem Recht unterliegt, wird von der Firma Gehorsam die US-Isolation der Karibikinsel unterstützt. Obamas Administration hat jedoch anscheinend eine Ausnahmeregelung für Antikuba Propagenda eingeführt:
Die in Kuba lebende Systemgegnerin Yoani Sánchez sammelt in ihrem Blog Spenden für ihre Aktivitäten. Spenden, schreibt die Sánchez in ihrem Blog, könnten problemlos über PayPal für sie eingezahlt werden.
Was fehlt ist eine Initiative, die das EU-Recht gegen PayPal durchsetzt!

Die Rockband COR hat sich von dem Schock erholt

8307 Euro wollte die seit über zehn Jahren aktive Band mit sogenanntem Crowdfunding zusammenbekommen. Glücklicherweise sind auch andere Bezahlmethoden wie Kreditkartenzahlung oder klassische Überweisung auf dem Portal "Startnext" möglich. Der Vorgang des Einfrieren der Gelder bei PayPal hat die Band darin bestärkt, alles dafür zu tun, daß die Tour stattfindet, sagen die Musiker. Der Widerstand aufgrund des US-Embargos motivierte auch die Unterstützer der Band umso mehr. Bis jetzt sind 9755 Euro für die Band zusammengekommen.

Es soll keine herkömmliche Bandtour werden. Vom kubanischen Kulturministerium und der einheimischen Band Tendencia wurden COR eingeladen, die dortige Metal- und Punkszene zu bespielen. Tendencia-Bandleader Kiko ist Abgeordneter des kubanischen Parlaments und Vorsitzender des Künstlerverbandes Hermanos Saiz. Ein Roadmovie des Regisseurs Lukasz Lawicki von der Filmhochschule Hamburg soll dabei entstehen, und auch soziales Engagement kommt nicht zu kurz. Die Band sammelt seit einigen Monaten Gitarren-und Baßsaiten, Felle für Schlagzeuge, Pleks, Gitarren und anderes Equipment, um es nach Kuba zu überführen und kubanischen Musikern zur Verfügung zu stellen. Im Container einer Hilfsorganisation, der im Dezember auf die Karibikinsel verschifft wird, sollen für die Sachspenden ein paar Kubikmeter reserviert werden.
www.ruegencore.de

Nachrichten vom Nordamerikanischen Komitee zur Befreiung der 5   
Aus Anlaß des 55. Geburtstages von Antonio Guerrero
Am 16 Oktober wird Antonio 55 Jahre alt!

Glückwünsche für Antonio mailto:

info@freethefive.org?subject=Birthday%20greetings%20for%20Antonio
Direkte Briefe an die Gefängnisadresse:
 Antonio Guerrero, #58741-004
 Quarters: APACHE A
 FCI Marianna
 P.O. Box 7007
 Marianna, FL 32447-7007

Einige Bilder aus Antonios Kunstausstellung, die auch für Galerien angefordert werden kann:

Katze Pastell

Colorado mountains vom Gefängnis aus

Parrot Wasserfarbe


Antonio malt auch gerne Schmetterlinge:

braun gelb

sw blau rot

braun rötlich


Antonio Guerrero Art Show: http://www.freethefive.org/artshowpix.htm
Antonio's, Schmetterlinge:  http://www.freethefive.org/mariposas.htm


A message from the National Committee to Free the Cuban Five (U.S.)   
Send a birthday greeting to:
Antonio Guerrero for his 55th birthday!

Antonio Guerrero will be 55 on Wednesday, October 16.
Send him a birthday greeting today!
And let's keep up the struggle for all the Five's freedom -
Obama: Free the Five Now!

You can write to Antonio directly at the prison address below, or transmit a greeting to our email address below. We will then mail him the greeting you send us.

 Antonio Guerrero, #58741-004
 Quarters: APACHE A
 FCI Marianna
 P.O. Box 7007
 Marianna, FL 32447-7007

Also: Remember that Antonio's art exhibit of 30 paintings is available for showing at galleries and universities. Click here to view the paintings and his beautiful butterflies.

This Oct. 16 is also the 60th anniversary of Fidel Castro's historic defense speech, "History will absolve me."

Click here to email your birthday greeting
mailto: info@freethefive.org?subject=Birthday%20greetings%20for%20Antonio

National Committee to Free the Cuban Five 
  email: info@freethefive.org
  phone: 415-821-6545
  web: http://www.freethefive.org 

Antonio Guerrero Art Show: http://www.freethefive.org/artshowpix.htm
Antonio's recent passion, butterflies click here: http://www.freethefive.org/mariposas.htm


Un mensaje del Comité Nacional por la Libertad de los Cinco Cubanos (EE.UU.)  
¡Envíe una felicitación a
Antonio Guerrero por su cumpleaños 55!

 
Antonio Guerrero cumplirá 55 años el miércoles, 16 de octubre.
¡Envíele una felicitación
por el día de su cumpleaños hoy!
Y Continuemos todos luchando por la libertad de los Cinco!
Obama: ¡Libertad para los Cinco Ya!

Usted puede escribirle a Antonio directamente a la dirección de la prisión que aparece más abajo, o transmitirle un saludo a través de nuestra dirección electrónica que aparece más abajo. Nosotros le enviaremos por correo electrónico a él el saludo que usted nos envíe a nosotros.

 Antonio Guerrero, #58741-004
 Quarters: APACHE A
 FCI Marianna
 P.O.Box 7007
 Marianna, FL 32447-7007

Recuerden que la exhibición del arte de Antonio de casi 30 pinturas está disponible para exposición en galerías de arte y universidades. Haga clic aquí­ para ver las pinturas, y también las hermosas mariposas que Antonio pintó. Pueden ser bajados de nuestro sitio.
http://www.freethefive.org/artshowpix.htm
mariposas: http://www.freethefive.org/mariposas.htm
Este 16 de octubre también es el 60 aniversario del histórico alegato de defensa de Fidel Castro,
"La Historia Me Absolverá.

Envíe por correo electrónico su saludo de cumpleaños
mailto: info@freethefive.org?subject=Birthday%20greetings%20for%20Antonio
National Committee to Free the Cuban Five 
  email: info@freethefive.org 
  teléfono: 415-821-6545
  web: http://www.liberenaloscinco.org

LONDON 2014
Die Mauer des Schweigens wird durchbrochen

Der Fall der »Cuban Five« soll im März 2014 vor einem international besetzten Tribunal in London verhandelt werden.
Menschenrechtsgruppen und Juristen planen das Tribunal in London für das Jahr 1914.
Zahlreiche namhafte Persönlichkeiten unterstützten die Anhörung, hochkarätige Juristen und Menschenrechtsexperten wollen die Hintergründe, den Prozeß, die Strafen und die Haftbedingungen untersuchen und das von den Konzern-Medien konsequent totgeschwiegene Thema in den Fokus der Öffentlichkeit stellen.
reneRené Gonzáles, der erste und bisher einzige aus der US-Haft Entlassene der »Cuban Five«, bat im kubanischen Fernsehen seine Mitbürger am 12. 09. 2013 Gelbe Schleifen zu tragen. Mit diesem Symbol soll vor allem der Bevölkerung in den USA unter dem Motto »Gelbe Schleifen gegen 15 Jahre Ungerechtigkeit« deutlich gemacht werden, daß »das kubanische Volk auf seine vier Söhne wartet, die in den Vereinigten Staaten inhaftiert sind«.
R. Gonzáles erklärte, daß die gelbe Schleife in den USA auf den Krieg gegen England zurückgehe, als die Ehefrauen von Soldaten diese mit gelben Bändern erwarteten. Das Symbol wurde später auch im Bürgerkrieg der Vereinigten Staaten übernommen. In den 70er Jahren des letzten
Jahrhunderts wurde es durch das Lied »Tie a yellow ribbon round the old oak tree« weltweit bekannt. Der Song, den kubanische Musiker jetzt in einem Videoclip auf die Situation der »Cuban Five« neu eingespielt haben, handelt von einem Gefangenen, der seine Verlobte bittet, als Zeichen ihrer Liebe ein gelbes Band um eine alte Eiche zu binden, wenn er das Gefängnis verläßt.
Am Tag seiner Entlassung entdeckt er dann Hunderte gelber Schleifen an dem Baum.

Gonzáles wollte mit dieser Aktion bewußt an eine in den USA bekannte Tradition anknüpfen, um der dortigen Bevölkerung zu vermitteln, daß nicht nur die Familien und Freunde, sondern ein ganzes Volk auf seine zu Unrecht einkerkerten Helden warte.
http://www.youtube.com/watch?v=6QmMk_jaZLM

Reflexionen des Compañero Fidel: Die bezahlte Lüge
Von Fidel Castro
Übersetzt von André Scheer
Mich treibt der Umstand zum Schreiben an, daß sich sehr bald schwerwiegende Dinge ereignen werden. In unserer Epoche vergehen keine zehn oder 15 Jahre, ohne daß unsere Spezies in die reale Gefahr ihrer Auslöschung gerät. Weder Obama noch sonst jemand könnte etwas anderes garantieren. Das sage ich aus Realismus, denn nur die Wahrheit könnte uns etwas mehr Wohlstand und einen Hauch Hoffnung verschaffen. Hinsichtlich des Wissens haben wir die Volljährigkeit erreicht. Wir haben kein Recht, andere oder uns selbst zu betrügen.

Die Öffentlichkeit weiß in ihrer überwältigenden Mehrheit von dem neuen Risiko, das vor ihrer Tür lauert. Es geht nicht einfach darum, daß Marschflugkörper auf militärische Ziele in Syrien gerichtet sind. Es geht darum, daß dieses mutige arabische Land im Herzen von mehr als einer Milliarde Muslimen, dessen Kampfgeist sprichwörtlich ist, angekündigt hat, jedem Angriff bis zum letzten Atemzug Widerstand zu leisten.

Jeder weiß, daß Baschar Al-Assad kein Politiker gewesen ist. Er hat Medizin studiert. Seinen Abschluß machte er 1988 und spezialisierte sich auf die Augenheilkunde. Er übernahm eine politische Rolle, als im Jahr 2000 sein Vater Hafez Al-Assad starb und als ein Bruder bei einem Unfall ums Leben kam, bevor er diese Aufgabe übernehmen konnte.

Alle NATO-Mitglieder, uneingeschränkte Alliierte der NATO, und einige wenige mit dem Imperium verbündete Erdölländer im Mittleren Osten garantieren die Versorgung der Welt mit im Verlauf von mehr als einer Milliarde Jahre akkumulierten Brennstoffen pflanzlichen Ursprungs. Die Verfügbarkeit von Energie aus der Kernfusion von Wasserstoffpartikeln wird im Gegensatz dazu noch mindestens 60 Jahre dauern. So nimmt die Verwendung dieser den Treibhauseffekt verursachenden Gase durch riesige Investitionen in Technik und Anlagen immer schneller zu.

Andererseits wird gesagt, daß 2040, in gerade einmal 27 Jahren, viele Aufgaben, die heute die Polizei erledigt – wie das Verhängen von Bußgeldern und andere – durch Roboter übernommen werden. Können sich meine Leser vorstellen, wie schwierig es sein wird, mit einem Roboter zu diskutieren, der in der Lage ist, Millionen Rechnungen in einer Minute durchzuführen? Tatsächlich ist das etwas, das noch vor wenigen Jahren unvorstellbar gewesen ist.

Vor wenigen Stunden, am Montag, 26. August, haben sich für ihre ausgefeilten Dienste im Interesse der Vereinigten Staaten wohlbekannte klassische Nachrichtenagenturen damit beschäftigt, die Nachricht zu verbreiten, daß Edward Snowden sich habe in Rußland niederlassen müssen, weil Kuba dem Druck der USA nachgegeben habe.

Ich weiß nicht, ob irgendwo irgendwer irgendwas zu Snowden gesagt hat, denn das ist nicht meine Aufgabe. Ich lese, was ich kann, in den Nachrichten, Kommentaren und Büchern, die auf der Welt veröffentlicht werden. Ich bewundere den Mut und den Gerechtigkeitssinn der Erklärungen von Snowden, mit dem er sich meiner Meinung nach in den Dienst der Welt gestellt hat, als er die verabscheuungswürdige und unehrliche Politik des mächtigsten Imperiums aufgedeckt hat, das die Welt belügt und betrügt. Womit ich nicht einverstanden wäre ist, daß jemand – welches auch immer seine Verdienste seien – im Namen Kubas sprechen könnte.

Eine bezahlte Lüge
Wer hat das geschrieben? Die russische Tageszeitung Kommersant. Was ist das für ein Schmähblatt? Wie die Agentur Reuters angibt, zitiert die Tageszeitung Quellen aus dem Umfeld des nordamerikanischen State Department: »Der Grund dafür war, daß Kuba in letzter Minute die Behörden informiert hat, daß sie verhindern sollten, daß Snowden den Flug der Aeroflot nimmt.«

»Der Zeitung zufolge (…) verbrachte Snowden ein paar Tage im russischen Konsulat in Hongkong, um seine Absicht zu erklären, über Moskau nach Lateinamerika zu fliegen.« Wenn ich wollte, könnte ich über diese Themen sprechen, über die ich umfassend bescheid weiß.

Heute habe ich mit besonderem Interesse die Bilder des Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, während seines Besuchs eines Schiffs mit den Zeichen des russischen Kommandos gesehen, das nach seinem vorherigen Halt in den Häfen von Havanna und Nicaragua Venezuela einen Besuch abstattet. Während des Besuchs des venezolanischen Präsidenten beeindruckten mich auf dem Schiff mehrere Grafiken. Eine davon war der Bewegungsradius der zahlreichen Radaranlagen, die in der Lage sind, die operativen Aktivitäten des Schiffs in jeder möglichen Situation zu kontrollieren.

Andererseits untersuchen wir die Aktivitäten des Söldnerblattes Kommersant
Seinerzeit war es eines der perversesten Medien im Dienste der konterrevolutionären extremen Rechten. Es genießt, daß die konservative Lakaienregierung in London seine Bombenflugzeuge auf die Luftwaffenbasis in Zypern schickt, bereit, Bomben auf die patriotischen Kräfte des heldenhaften Syrien zu werfen. Zugleich werden in Ägypten, das als Herz der arabischen Welt gilt, Tausende Menschen von den Urhebern eines grobschlächtigen Staatsstreichs ermordet.

In dieser Atmosphäre werden die See- und Luftstreitkräfte des Imperiums und seiner Verbündeten vorbereitet, um einen Genozid an den arabischen Völkern zu beginnen.

Es ist vollkommen klar, daß die Vereinigten Staaten immer versuchen werden, Druck auf Kuba auszuüben, wie sie es mit der UNO oder jeder öffentlichen oder privaten Institution auf der Welt tun. Das ist einer der Charakterzüge der Regierungen dieses Landes – und es wäre unmöglich, von seinen Regierungen etwas anderes zu erwarten. Aber nicht umsonst verteidigen wir uns seit 54 Jahren ohne Atempause gegen die verbrecherische Wirtschaftsblockade des mächtigen Imperiums und werden dies die weitere Zeit tun, die nötig ist. Unser größter Fehler ist, daß wir nicht in der Lage gewesen sind, sehr viel mehr in sehr viel kürzerer Zeit zu lernen.

 Fidel Castro Ruz
 27. August 2013
Quelle: http://www.cubadebate.cu/reflexiones-fidel/2013/08/27/la-mentira-tarifada

Berlin am 26. Juli 2013  wurde es Enthüllt
Ein Denkmal des kubanischen Nationalhelden José Martí in Pankow

In Anwesenheit seine Exzellenz Herr Raúl Becerra Egaña, Botschafter der Republik Kuba, erfolgte die Einweihung der ersten lebensgroße Statue von Jose Martí in Deutschland.



Die feierlich Enthüllung dieses Denkmals zu Ehren der Gefallenen bei der heroischen Tat am 26. Juli 1953 während des Sturms auf die Kasernen Moncada und gedenkend an Carlos Manuel de Céspedes fand im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich des 160. Geburtstags des kubanischen Nationalhelden José Martí statt.



Die Statue von Jose Martí wurde  aufgestellt in einem Pankower Park, in der deutschen Hauptstadt (Toblacher Str. die Treppen hoch in den Berg gehen, neben dem Geländer befindet sich die Statue.)


Nachhall zu Raul Castros Rede  unten hier im Netzwerk: http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/diskussion-rede-raul-castro/ 

Rede vom kubanischen Präsidenten Raúl Castro vor der Nationalversammlung Kubas:
Den Verlust ethischer Werte verhindern
Compañeras und Compañeros:
Es ist meine Aufgabe, die Schlussfolgerungen aus dieser ersten ordentlichen Sitzungsperiode der 7. Legislatur der Nationalversammlung zu ziehen, in deren Rahmen unsere Abgeordneten wie vereinbart ausgiebige Erläuterungen zur Wirtschaftsentwicklung im ersten Halbjahr, wie auch zum Fortgang der Umsetzung der Leitlinien zur Wirtschafts- und Sozialpolitik von Partei und Revolution erhalten haben. Diese Angelegenheiten waren zuvor in der Sitzung des Ministerrates vom 28. Juni und beim 7. Plenum des Zentralkomitees am vergangenen Montag [1. Juli] analysiert worden.

Unter Berücksichtigung der Informationen, die unserer Bevölkerung durch die Presse geboten worden sind, ist es nicht nötig, diese Dinge in breiterer Form abzuhandeln. Von daher werde ich nur auf jene Aspekte hinweisen, die von größerer Bedeutung sind. Die nationale Wirtschaft hat ungeachtet äußerer Angriffe, der vom Hurrikan Sandy verursachten Schäden und unserer eigenen Unzulänglichkeiten weiterhin eine positive Entwicklung an den Tag gelegt.

Wie schon berichtet wurde, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,3 Prozent und übertrifft so, ohne das geplante Ziel erreicht zu haben, das Niveau, das wir im ersten Semester des vergangenen Jahres erreicht haben um zwei Zehntel. Sicher ist aber auch, dass die Entwicklung des BIP im Haushalt der kubanischen Durchschnittsfamilie noch keinen Niederschlag gefunden hat.

Die wachsende Tendenz in den produktiven Tätigkeitsbereichen findet ihre Bestätigung, während sich zugleich die sozialen Dienstleistungen für die gesamte Bevölkerung auf ähnlichem Niveau wie bisher gehalten haben.

Außerdem haben die Delegierten einen detaillierten Überblick über den Fortgang der Umsetzung der Leitlinien für die Wirtschafts- und Sozialpolitik von Partei und Revolution erhalten, die vom 6. Parteitag verabschiedet wurden, ein Prozess der für alle das Hauptaufgabengebiet darstellt, da von seinem Erfolg die Bewahrung und die Entwicklung des Sozialismus in Kuba abhängig ist. Eines prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus, der, während er – wie bereits der Genosse Murillo [für Wirtschaftspolitik zuständiger Vizepräsident des Ministerrats sowie Mitglied des Staatsrats] ausgeführt hat – das gesellschaftliche Eigentum an den grundlegenden Produktionsmitteln be- kräftigt, zugleich andere, nichtstaatliche Betätigungsformen anerkennt und die Planung als unverzichtbares Instrument der Wirtschaftsführung unterstreicht, ohne die Existenz des Marktes zu leugnen.

Ich möchte dabei meine Überzeugung wiederholen, dass an dieser strategisch bedeutsamen Front weiterer Fortschritt zu verzeichnen ist und bereits die ersten ermutigenden Ergebnisse zu beobachten sind. Auch wenn ebenfalls richtig ist, dass noch ein langer und komplizierter Weg zur Aktualisierung unserer ökonomischen und sozialen Modells vor uns liegt, wobei man um die mehrheitliche Unterstützung dieses Prozesses durch die Bevölkerung werden muss. Das schließt Schocktherapien und die schutzlose Selbstüberlassung von Millionen von Menschen aus, eine Politik also, von der die Anpassungsstrategien der letzten Jahre in verschiedenen Ländern des reichen Europas gekennzeichnet waren.

Das Phänomen der Doppelwährung stellt eines der bedeutendsten Hindernisse für den Fortschritt der Nation dar. Wie in der Leitlinie Nummer 55 dargelegt, wird man unter Berücksichtigung der Arbeitsproduktivität zu einer Vereinheitlichung kommen müssen. Die Leitlinie selbst erkennt die Komplexität dieses Vorhabens an, das – sowohl auf objektiver als auch auf subjektiver Ebene – eine strikte Vorbereitung und Durchführung erforderlich machen wird.

Dazu kann ich euch insbesondere mitteilen, dass die Studien zur Aufhebung der doppelten Währung in geordneter und umfassender Form fortgesetzt worden sind, was es uns ermöglichen wird, weiterreichende und tiefer gehende Veränderungen in Bezug auf Löhne und Renten, Preise und Gebühren, sowie Subventionen und Abgaben vorzunehmen. Kurz gesagt gilt es zu erreichen, dass alle dazu befähigten Bürger sich dazu angespornt fühlen, ordnungsgemäß auf der wieder hergestellten Grundlage des sozialistischen Verteilungsgesetzes zu arbeiten: jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung. Nur so können wir gegen die ungerechte "umgedrehten Pyramide" vorgehen, bei der bei größerer Verantwortlichkeit geringe Entlohnung zu verzeichnen ist.

Zugleich müssen wir der Perfektionierung des Systems der landwirtschaftlichen Produktion den höchsten Vorrang einräumen und dabei sicherstellen, dass die beschlossenen Experimente zur Beseitigung der Hindernisse, die deren Entwicklung bremsen, die beabsichtigten Zielsetzungen erreichen. Ebenso werden die staatlichen Betriebe mit der Einführung der beschlossenen Richtlinien in die Pläne für das kommende Jahr eine größere Autonomie bei der Führung ihrer Geschäfte und bei der Verteilung der erzielten Ergebnisse erlangen – wie heute Vormittag bereits ausführlicher erklärt wurde.

In gleicher Weise werden wir ganz entschieden die Schaffung von nicht landwirtschaftlichen Kooperativen unterstützen. Sie werden es ermöglichen, gemeinsam mit der fortgesetzten Erweiterung der selbstständigen Arbeit den Staat von produktiven Aktivitäten und nicht grundlegenden Dienstleistungen zu befreien, um sich auf das langfristige Entwicklungsprogramm konzentrieren zu können.

Die Umsetzung der Leitlinien birgt die Notwendigkeit in sich, die Auswirkungen der eingeleiteten Veränderungen systematisch zu bewerten und jedwede Fehlentwicklung schnell zu korrigieren. Dies erfordert außerdem die Etablierung eines permanenten Klimas von Ordnung, Disziplin und Anspruchsdenkens in der kubanischen Gesellschaft. Dies ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, um die Fortschritte bei der Aktualisierung unseres Wirtschaftsmodells zu konsolidieren und keine Rückschritte zuzulassen.

Genau dieser Angelegenheit werde ich den größten Teil meines Beitrages widmen, wie ich euch schon am 24. Februar auf der konstituierenden Sitzung der aktuellen Legislaturperiode des Parlaments in Anwesenheit des Genossen Fidel gesagt habe, der sich darüber wie folgt äußerte. Ich zitiere: "Der große Kampf, der uns bevorsteht, liegt in der Notwendigkeit einer energischen und rastlosen Bekämpfung der schlechten Gewohnheiten und der Irrtümer, die von vielen Mitbürgern und sogar von Parteimitgliedern täglich in den verschiedensten Bereichen begangen werden". Ende des Zitats.

Dieses Thema erweist sich für niemanden als angenehm, aber ich halte an der Überzeugung fest, dass der erste Schritt zur effektiven Überwindung eines Problems darin liegt, sein Vorhandensein in seiner ganzen Dimension zu erkennen und die Ursachen und Umstände auszumachen, die dieses Phänomen über viele Jahre hinweg begünstigt haben.

Ich stelle mir die Nachrichten der nächsten Tage in der großen internationalen Presse vor, die darauf spezialisiert ist, Kuba in Verruf zu bringen und es einer hektischen Überprüfung zu unterwerfen. Aber wir haben uns schon daran gewöhnt unter einer derartigen Belagerung zu leben. Wir müssen uns nicht darauf beschränken, die Realität mit aller Härte zu benennen. Denn unsere Beweggründe liegen in der äußersten Entschlossenheit, die Atmosphäre der Undiszipliniertheit zu überwinden, die sich in unserer Gesellschaft breit gemacht hat und nicht zu unterschätzende moralische und materielle Schäden anrichtet.

Wir haben schmerzhaft erfahren, wie über die mehr als 20 Jahre der Sonderperiode [período especial] hinweg, moralische und bürgerschaftliche Werte, wie Ehrlichkeit, Anstand, Schamgefühl, Würde, Aufrichtigkeit und Feingefühl gegenüber den Problemen der anderen in wachsendem Maße verkommen sind.

Wir erinnern uns an die Worte von Fidel in der Großen Aula der Universität Havanna am 17. November 2005, als er sagte, dass diese Revolution nicht vom Feind, sondern von uns selbst zerstört werden könnte. Dies wäre unsere eigene Schuld, warnte er.

Auf diese Weise ist ein Teil der Gesellschaft dazu übergegangen, es als normal anzusehen, vom Staat zu stehlen. So verbreiteten sich auf relativ ungestrafte Weise illegale Bauten, zudem noch an unzulässigen Orten, die nicht autorisierte Belegung von Wohnungen, der illegale Handel mit Gütern und Dienstleistungen, die Nichteinhaltung der Arbeitszeiten am Ort der Beschäftigung, der Dieb- stahl und die illegale Schlachtung von Rindern, der Fang von Meeresarten, die vom Aussterben bedroht sind, die Anwendung von massiven Fischereimethoden, die Abholzung von Forstressourcen, Hamsterkäufe von Mangelprodukten und ihr Weiterverkauf zu höheren Preisen, die Beteiligung an Spielen am Rande der Gesetze, Preisverstöße, die Annahme von Bestechungsgeldern und Vorteils- nahme, der Zugriff auf den Tourismussektor und Verstöße gegen die Vorschriften auf dem Gebiet der Informatiksicherheit.

Verhaltensweisen, die zuvor als typisch für die isolierte Teile der Bevölkerung galten, wie lautes Herumschreien auf der Straße, die wahllose Verwendung obszöner Ausdrücke und eine vulgäre Art sich auszudrücken sind, ungeachtet ihres Bildungsniveaus oder ihres Alters, zum normalen Verhalten nicht weniger Mitbürger geworden.

Die Wahrnehmung bezüglich der Bürgerpflichten angesichts von Fehlverhalten ist beeinträchtigt, und das angesichts von Erscheinungen wie dem Wegschmeißen von Müll auf die Straße, der Bedürfnisverrichtung auf Straßen und Plätzen, der Bekritzelung und Verunstaltung der Wände von Gebäuden oder von öffentlichen Plätzen; das Trinken von Alkohol an ungeeigneten öffentlichen Orten und das Führen von Fahrzeugen im Zustand der Trunkenheit; der Missachtung des Rechts der Nachbarn wird nichts entgegnet, es wuchert die Unsitte lauter Musik, die die Ruhe der Menschen beeinträchtigt; inmitten der Städte greift die Aufzucht von Schweinen mit dem nachfolgenden Risiko für die Volksgesundheit um sich, man toleriert die Beschädigung und Zerstörung von Plätzen, Denkmälern, Bäumen, Gärten und Grünzonen; öffentliche Telefone, elektrische und Telefon- leitungen, Gullys und andere Bestandteile von Wasserleitungen, Verkehrszeichen und Leitplanken an den Straßen werden mutwillig beschädigt.

Genauso wird die Bezahlung der staatlichen Verkehrsmittel umgangen oder von einigen Mit- arbeitern des entsprechenden Sektors in die eigene Tasche gesteckt; Gruppen von Jungens werfen immer wieder an den selben Stellen Steine auf Züge oder Kraftfahrzeuge; die grundlegendsten Verhaltensweisen der Höflichkeit gegenüber Senioren, schwangeren Frauen, Müttern mit kleinen Kindern und Behinderten werden außer Acht gelassen. Das alles passiert direkt vor unserer Nase, ohne eine öffentliche Gegenreaktion zu provozieren.

Das Gleiche geschieht auf den verschiedenen Ebenen des Bildungssystems, auf denen die Schul- uniformen bis zur Unkenntlichkeit entstellt werden, einige Lehrer unkorrekt gekleidet Unterricht erteilen und wo es Fälle von Lehrern und Angehörigen gibt, die an akademisch fragwürdigen Vorgängen teilnehmen.

Bekannterweise bilden Heim und Schule eine Einheit bei der Erziehung jedes Einzelnen in der Gesellschaft, wobei diese Vorgänge nicht nur eine Beeinträchtigung der Gesellschaft, sondern auch schwerwiegende Folgen in Familie und Schule mit sich bringen. Diese Verhaltensweisen in unseren Klassenräumen sind auf doppelte Weise nicht miteinander zu vereinbaren. Denn abgesehen von der Disziplinlosigkeit an sich muss es Klarheit darüber geben, dass von Kindheit an Familie und Schule den Kindern die Regeln der Gesellschaft zu vermitteln haben.

Dabei ist der reale und im übertragenen Sinne stattfindende Niedergang der Aufrichtigkeit und des guten Benehmens der Kubaner am meisten zu beklagen. Es ist nicht zulässig, Vulgarität mit Modernität, noch Plattheit oder Schamlosigkeit mit Fortschritt in Eins zu setzen. In Gesellschaft zu leben, bedeutet in erster Linie, Normen anzunehmen, die den Respekt vor dem anderen und den Anstand wahren. Selbstverständlich steht nichts davon im Widerspruch mit der typischen Lebensfreude der Kubaner, die wir bewahren und weiter ausleben wollen.

Ich habe mich hier darauf beschränkt, eine Aufzählung der aussagkräftigsten negativen Er- scheinungen zu liefern, ohne dabei zu beabsichtigen alle im Einzelnen aufzuführen, da dies meine Rede unnötig in die Länge ziehen würde.

Unter Mitwirkung der Partei und der Gremien der Regierung kam es zu einer ersten Erhebung, die 191 Erscheinungen dieser Art ergab. Wir sind uns dabei darüber bewusst, dass dies nicht die Einzigen sind und es darüber hinaus noch viel mehr gibt – die sich in vier unterschiedliche Kategorien einteilen lassen: soziale Disziplinlosigkeit, Ungesetzlichkeiten, Ordnungswidrigkeiten und Vergehen, die im Strafgesetzbuch zusammengefasst sind.

Die Bekämpfung dieser zu verurteilenden Verhaltensweisen und Tatbestände muss unter Anwendung verschiedener Methoden und Wege erfolgen. Dem Verlust ethischer Werte und der Missachtung der guten Sitten kann durch ein abgestimmtes Vorgehen allen sozialen Faktoren begegnet werden, und zwar von frühem Alter an ausgehend von Familie und Schule und von der Förderung der Kultur im umfassendsten und nachhaltigsten Sinne, was alle zur bewussten Ausrichtung ihres Verhaltens führen sollte. Dies wird gleichwohl ein komplexer Prozess sein, der ziemlich lange dauern wird.

Dem Verbrechen, den Gesetzwidrigkeiten und den Zuwiderhandlungen lässt sich auf die einfachste Art und Weise entgegen treten: indem man dafür sorgt, dass die gesetzlichen Festlegungen erfüllt werden. Darüber verfügt jeder Staat, unabhängig von seiner Ideologie über die erforderlichen Instrumente, sei es auf dem Wege des Konsens oder letztlich, wenn dies erforderlich sein sollte, auch durch die Anwendung von Zwangsmaßnahmen.

Tatsache ist, dass man die Gutmütigkeit der Revolution ausgenutzt hat, nicht auf die Kraft des Gesetzes zurückzugreifen, so gerechtfertigt dies auch gewesen wäre, und der Überzeugung und der politischen Arbeit den Vorzug gegeben hat, was, wie wir eingestehen müssen, nicht immer ausreichend gewesen ist. Die Organe von Staat und Regierung, darunter die Polizei, der Oberste Rechnungshof der Republik, die Staatsanwaltschaft und die Gerichte, müssen je nach Zuständigkeit zu diesen Bemühungen ihren Beitrag leisten und die ersten sein, die beispielgebend bei der uneingeschränkten Einhaltung des Gesetzes sind; damit stärken sie ihre Autorität gegenüber der Gesellschaft und sichern sich die Unterstützung der Bevölkerung, wie sich erst kürzlich beim Vorgehen gegen beschämende Fälle von administrativer Korruption gezeigt hat, in die sich Funktionäre von Ämtern und Betrieben verstrickt hatten.

Es ist höchste Zeit, dass die Arbeiter- und Bauernkollektive, die Studenten, Jugendlichen, Lehrer und Professoren, unsere Intellektuellen und Künstler, Journalisten, die Religionsgemeinschaften, die Behörden, die Führungspersönlichkeiten und Funktionäre auf jeder Ebene, zusammengefasst alle Kubanerinnen und Kubaner mit Würde, die zweifelsohne die Mehrheit bilden, sich die Pflichterfüllung und die Erfüllung dessen zueigen machen, was in den zivilgesetzlichen Normen, sei es in Form von Gesetzen, Verordnungen oder sonstigen Regelungen festgelegt ist.

Wenn ich über diese bedauerlichen Erscheinungen spreche, denke ich trotz der unbestreitbaren Errungenschaften, die die Revolution auf dem Gebiet der Bildung erkämpft hat und die in aller Welt durch die Organisationen der Vereinten Nationen anerkannt sind, dass wir auf dem Gebiet der Kultur und des Gemeinsinns zurückgefallen sind. Ich habe das bittere Gefühl, dass wir eine immer besser unterrichtete, aber nicht notwendigerweise gebildetere Gesellschaft werden.

In diesem Sinne ist es der Mühe wert, sich an jenen Satz zu erinnern, der verschiedenen Autoren zugeschrieben worden ist, darunter auch dem spanischen Philosophen und Schriftsteller Miguel de Unamuno, die Gesellschaft kastilischer Bauern sagte: "Wie gebildet sind doch diese Analphabeten!"
Nichts steht einem Revolutionär so fern wie die Resignation oder, was das Gleiche ist, die Aufgabe angesichts von Schwierigkeiten. Deshalb obliegt es uns Zuversicht zu fassen und den Kampfgeist zu erheben, um die riesige und Geduld erfordernde Aufgabe anzugehen, die entstandene Lage umzukehren.

Nach meiner Auffassung bestand und besteht der gemeinsame Nenner dieses ganzen Phänomens im mangelnden Anspruch derjenigen, die dafür zuständig sind, dafür zu sorgen, dass die Festlegungen erfüllt werden, im Mangel an Systematik in der Arbeit der verschiedenen Leitungsebenen und in der Missachtung der geltenden Institutionalität, in erster Linie durch die staatlichen Körperschaften, was andererseits deren Fähigkeit und Autorität mindert, von der Bevölkerung zu verlangen, die bestehenden Regelungen einzuhalten.

Um nur 1 Beispiel zu zitieren: Wie viele Verstöße gegen die Normen der Raumplanung hat es nicht quer durch das ganze Land gegeben, von denen einige auch in der Presse beklagt worden sind?
Man muss, wie wir das ja bereits zu tun begonnen haben, die Ordnung und die Disziplin in allen staatlichen Behörden verstärken.

Zugleich muss das Führungspersonal von den landesweiten Instanzen bis hin zur Basis die Passivität und die Trägheit in ihrem Verhalten aufgeben; sie müssen es unterlassen ihren Blick anderswohin zu wenden, wenn das Problem hier vor Ort liegt, um es nicht zu sehen. Es muss endlich Schluss damit sein, Angst davor zu haben, sich bei der Erfüllung unserer Pflichten Probleme einzuhandeln und es gilt, sich eine eigene Mentalität von Ordnung, Disziplin und Anspruchsdenken zuzulegen, ohne zu befürchten wegen der Forderung nach Erfüllung der Vorgaben Probleme zu bekommen.

Das Vorgehen gegen die mangelnde soziale Disziplin darf sich nicht einfach in eine weitere Kampagne niederschlagen, sondern muss zu einer permanenten Bewegung werden, deren Entwicklung von der Fähigkeit abhängen wird, die Bevölkerung und die verschiedenen Akteure einer jeden Gemeinschaft mit Nachdruck und politischem Vorbedacht zu mobilisieren, ohne irgendwen dabei auszuschließen.

Lasst uns eine Bilanz der Kräfte ziehen, über die die Revolution verfügt und lasst uns begreifen, dass diese mehr als ausreichend sind, um zum Erfolg zu kommen.

Die ersten von Partei, Jugend und Massenorganisationen durchgeführten Aktionen haben in kaum vier Monaten deutlich gemacht, dass in dem Maße, in dem die politischen, sozialen und administrativen Institutionen ihr Handeln in diesem Bereich vertieft haben, die Bevölkerung ihre Unterstützung kund getan hat. Die Menschen haben sich dazu verpflichtet, illegale Umstände und Verhaltensweisen anzuprangern und zu bekämpfen.

Wenn wir bei dieser Aufgabe obsiegen wollen, müssen wir die Bevölkerung und jeden einzelnen Bürger einbeziehen, und zwar nicht durch Gerede und leere Parolen bei hitzigen Versammlungen, sondern indem wir bei jedem Einzelnen die Motivation erzeugen, besser zu werden und durch das persönliche Beispiel voranzugehen.

Dies war das zentrale Thema meiner Worte, die gestern Morgen im Politbüro ihre Zustimmung gefunden haben. Über dieses Thema, das ich gerade abgeschlossen habe, kann man stundenlang reden, aber das, was ich gesagt habe, sollte genügen. Alles andere kann man veröffentlichen.
Natürlich wird dies in unserer gesamten Presse geschehen.
Ich empfehle euch allen und denjenigen, die mir zuhören, alles in Ruhe durchzulesen und im Einzelnen darüber nachzudenken. Dabei bitte ich euch um persönliche Reflexion.

Kommen wir zu einem anderen Thema. Gestern haben unsere Abgeordneten einen Aufruf an alle Parlamente der Welt und an diejenigen Persönlichkeiten gestartet, die der Gerechtigkeit verpflichtet sind, von den Behörden der Vereinigten Staaten die Freilassung und die sofortige Rückkehr von Gerardo, Ramón, Antonio und Fernando zu fordern, die am kommenden 12. September 15 Jahre ungerecht in Haft sein werden. Außerdem haben wir den bewegenden Worten des Helden der Republik Kuba, René González, applaudiert, der gekommen war, um den Kampf für diese edle Sache zu verstärken, der nicht enden wird, bis alle in die Heimat zurückkehren.

Schließlich muss ich zum Ausdruck bringen, dass es die jüngsten Enthüllungen des nord- amerikanischen Staatsbürgers Edward Snowden erlaubt haben, die Existenz globaler Spionage- systeme seitens der Vereinigten Staaten zu bestätigen, die die Souveränität der Nationen und sogar ihrer eigenen Verbündeten und auch die Menschenrechte verletzen.

Kuba, das historisch eines der meist angegriffenen und auch ausspionierten Länder des Planeten gewesen ist, wusste bereits vom Vorhandensein solcher Spionagesysteme.

Das Neue und Ungewöhnliche daran war die Art und Weise, wie die mediale Kontrolle und die Zensur dazu eingesetzt worden sind, um die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen, das heißt von der ungeheuren Macht der nordamerikanischen Regierung auf dem Gebiet der massiven Kontrolle der Informationstechnologien und der Kommunikationsmedien abzulenken und das Hauptaugenmerk auf die internationale Verfolgung des Anklägers zu lenken.

Unter Ausnutzung ihrer internationalen mediale Machtstellung – die bereits supranational ist, weil diese Medien bereits nationenübergreifend sind – konzentrieren sie sich nun auf die internationale Verfolgung des jungen Anklägers dieser Aktivitäten.

Die Drohung mit der Anwendung ökonomischer Maßnahmen gegen Ecuador und die konzertierte Aktion verschiedener europäischer Länder, um den Überflug oder die Landung von Präsident Evo Morales zu verhindern, zeigen, dass wir in einer Welt leben, in der die Mächtigen sich dazu in der Lage fühlen, internationales Recht zu brechen, die Souveränität der Staaten zu verletzen und die Rechte der Bürger mit Füßen zu treten.

Angesichts einer solchen Herrschaftsphilosophie sind wir in allen Ländern des Südens in Gefahr und bleiben dies auch weiterhin. Wir unterstützen die berechtigten Forderungen und Stellungnahmen der Präsidenten von Venezuela, Ecuador, Argentinien, Bolivien, Nicaragua, Brasilien und Uruguay, sowie anderer lateinamerikanischer und karibischer Führungspersönlichkeiten. Wir rufen auf zur Mobilisierung der internationalen öffentlichen Meinung, zur energischen Anklage und unbeirrbaren Verurteilung der Drohungen gegen Ecuador und des Angriffes auf den bolivianischen Präsidenten und auf Unser Amerika als Ganzes.

Wir unterstützen entsprechend unserer Tradition das souveräne Recht der Bolivarischen Republik Venezuela und aller Staaten der Region, denjenigen Asyl zu gewähren, die wegen ihrer Ideale oder ihres Kampfes für die demokratischen Rechte verfolgt werden.

Wir akzeptieren kein Messen mit zweierlei Maß, weder Einmischungen noch Drohungen irgendwelcher Art. Wie Präsident Nicolás Maduro zum Ausdruck gebracht hat kann man nicht einem internationalen Terroristen wie Posada Carriles, dem Verantwortlichen für ein Bombenattentat auf ein Flugzeug von Cubana de Aviación mit 73 Passagieren an Bord, sowie weiterer Verbrechen, Zuflucht gewähren und seine Auslieferung an Venezuela verweigern und zugleich beanspruchen, dass diese Brudernation ihr legitimes Recht nicht ausüben solle.

Wir haben heute den 7. Juli, uns trennen nur noch weniger Tage von der Begehung des 60. Jahrestages der Angriffe auf die Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes. Lasst uns den neuen Herausforderungen mit derselben Entschlossenheit und demselben unerschütterlichen Glauben an den Sieg entgegen treten, die uns der Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, immer eingeschärft hat.
 

INFORMATIONEN AUS UND ÜBER KUBA:
Edgar Göll: „Aufwind für regenerative Energien in Kuba. Delegierte aus 40 Staaten bei Internationaler Windenergie-Konferenz in Kuba. Auch deutsche Bundesregierung schickte Experten“
Mehr in: amerika21.de vom 25.06.2013,
Zugriff: http://amerika21.de/2013/06/83296/kuba-weltwindenergiekonferenz 

Edgar Göll: „20 Millionen US-Dollar für Projekte gegen Kuba. Halbstaatliche US-Stiftungen wollen antikubanische Aktivisten fördern. "Unabhängige Zivilgesellschaft" soll gestärkt werden“
In amerika21.de vom 7.06.2013, Zugriff:
http://amerika21.de/2013/05/83042/millionen-dollar-gegen-kuba  
Edgar Göll: „Schweizer Bank beugt sich US-Druck gegen Kuba. Größte Kantonalbank der Schweiz beendet Geschäfte mit sozialistischem Karibikstaat. Washington droht weiter mit hohen Strafen gegen Kreditinstitute“ In: amerika21.de vom 25.12.2012, Zugriff:
http://amerika21.de/nachrichten/2012/12/73516/schweiz-kuba-usa-banken
Edgar Göll: „Ex-CIA-Mann soll Journalistenteam in Kuba leiten. Ehemaliger Geheimdienstmann und CNN-Journalist nimmt Auftrag von Propagandabehörde an. Eine Ähnliche Mission führte schon zur Inhaftierung in Kuba“ In: amerika21.de vom 4.12.2012, Zugriff:
http://amerika21.de/nachrichten/2012/12/70574/cia-journalisten-kuba

Edgar Göll: „Der ungelöste Fall der „Cuban 5“. Aktivist_innen fordern Freilassung von kubanischen Gefangenen in den USA.“ In: LateinamerikaNachrichten, Nummer 455, Mai 2012, S. 30-31 http://www.lateinamerikanachrichten.de/index.php?/artikel/4310.html

NETZWERK-KUBA ÜBER DIE: Zukunftsfähigkeit der roten Insel?
 

DER GEMEINSAME STANDPUNKT DER EU, ZU KUBA IST EIN KNIEFALL VOR DEN USA
Deshalb für die Abschaffung des Gemeinsamen Standpunktes noch im Jahr 2013

Offener Brief an die litauischen EU-Ratspräsidentin:
Auch die litauische Präsidentin Grybauskaite wird vom Netzwerk Cuba - unterstützt von 18 weiteren europäischen Solidaritätsgruppen - aufgefordert, sich für die Abschaffung des Gemeinsamen Standpunktes der Europäischen Union gegen Cuba einzusetzen, da er lange überfällig ist und diese undiplomatische Übereinkunft internationalen Prinzipien wie beispielsweise dem Selbst- bestimmungsrecht der Völker zu wider läuft. Der Brief mit allen unterzeichnenden Gruppen kann als PDF herunter geladen werden: HIER

Vorstand des Netzwerk Cuba zur EU-Politik gegenüber CUBA
Aus Anlass des Beginns der EU-Ratspräsidentschaft durch Litauen am 1. Juli haben europäische Solidaritätsorganisationen mit Cuba die Abschaffung des „Gemeinsamen Standpunkts der Europäischen Union betreffend Kuba“ gefordert. Die Vorstände von großen Cuba-Solidaritäts- organisationen aus 17 Staaten haben dies in einem Offenen Brief an die EU-Ratspräsidentin Frau Grybauskaite bzw. ihren Außenminister übermittelt: Belgien, Portugal, Österreich, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Schweden, Großbritannien, Griechenland, Rumänien, Norwegen, Serbien, Slowenien, Bosnien Herzegowina, Malta.

Nach ihrer Einschätzung verletzt der „Gemeinsame Standpunkte der EU“ internationale Prinzipien wie das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Er sei 1996 auf Druck der US-Regierung eingeführt worden, um die Verschärfung der US-Blockadegesetzgebung gegen Cuba zu eskalieren und die Menschen dort unter Druck zu setzen. Die Abschaffung dieser „Gemeinsamen Position“ sei auch geboten, weil sich die EU-Staaten alljährlich in der UN-Vollversammlung gegen die US-Blockade aussprechen. Diesem Votum gelte es dann auch Taten folgen zu lassen.

Der Vorstand des NETZWERK CUBA e.V., einer Vereinigung von 43 Cuba-Solidaritätsgruppen in Deutschland fordert gemeinsam mit den anderen 16 europäischen Organisationen in dem Offenen Brief außerdem den Aufbau von fairen Kontakten und einer respektvollen Kooperation mit der Republik Cuba. Weltweit drängende Themen wie Klimaschutz, Wüstenbildung, Biodiversität, Armutsbekämpfung, Fairer Handel, Technologietransfer sowie die im Rahmen der UN in Arbeit befindlichen neuen Sustainable Development Goals seien beste Ansatzpunkte für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit zwischen der EU und Cuba, zumal Cuba bei diesen Themenfeldern immense Entwicklungserfolge aufzuweisen hat.

Gerade angesichts der jüngsten Spionageskandale der USA ließe sich erkennen, gegen welchen aggressiven und hochgerüsteten Nachbarn sich Cuba seit nunmehr 54 Jahren erfolgreich verteidigt und weit entwickelt hat.

Probleme lösen
Kuba plant Abschaffung der Doppelwährung, muß dazu aber produktiver werden.

Während die Wirtschaft leicht zulegt, kritisiert Präsident Raúl Castro den ethischen Werteverfall
Mit einer Grundsatzrede hat Kubas Präsident Raúl Castro am vergangenen Sonntag dem 7. Juli  in Havanna eine dreitägige Sitzung des Parlaments abgeschlossen. Nach Vorbereitung in zehn Arbeitsgruppen und der Beratung im Plenum beschlossen die 612 Abgeordneten mehrere neue oder veränderte Gesetze und vereinbarten die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Monate. Gleich zu Beginn ging Castro auf den Planungsstand zur Vereinheitlichung der seit 1994 in Kuba existierenden
Doppelwährung Peso Cubano (CUP) und Peso Convertible (CUC) ein, die er als »eines der größten Hindernisse für die Entwicklung« des Landes bezeichnete. Die Abschaffung der parallel existierenden Zahlungsmittel war im April 2011 als 55. Leitlinie vom sechsten Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas beschlossen und in den Debatten als eines der Themen genannt worden, »das der Bevölkerung am meisten auf den Nägeln brennt«.

Castro berichtete, daß die Analysen und Planungen zur Vereinheitlichung fortgeschritten seien, die Umsetzung allerdings eine höhere Produktivität voraussetze und sich auch auf Löhne und Renten, Preise und Tarife sowie auf staatliche Unterstützungen und Steuern auswirken werde. Einen Zeitpunkt für diesen Schritt nannte er nicht. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes,
so Castro, sei insgesamt positiv. Das Wachstum sei - trotz äußerer Blockade, der Schäden durch den Hurrikan Sandy und selbst gemachter Probleme - von 2,1 Prozent im Vorjahr auf 2,3 Prozent in der ersten Hälfte dieses Jahres gestiegen. Allerdings müsse man ehrlicherweise dazu sagen, daß diese positive Entwicklung bei der kubanischen Durchschnittsfamilie noch nicht angekommen sei. In den parlamentarischen Arbeitsgruppen waren zuvor detaillierte Wirtschaftsdaten vorgelegt worden, aus denen sich ein unterschiedliches Bild ergibt. Während einige Bereiche wie der Export oder die Bauwirtschaft kräftige Zuwachsraten erzielten, bleibt die Landwirtschaft das Sorgenkind. Noch immer würden die Planvorgaben in der Lebensmittelproduktion nicht erreicht, und die Verluste müßten durch Importe ausgeglichen werden.

Zu den Ergebnissen der dreitägigen Parlamentssitzung gehört die Verabschiedung neuer, internationalen Standards entsprechender Regelungen für Transport und Verkehr auf den kubanischen Seewegen, den Binnengewässern und in den Häfen. Auch der öffentliche Nahverkehr in der Hauptstadt Havanna soll anders organisiert, effektiver und kundenfreundlicher werden. Außerdem nahmen die Abgeordneten den Entwurf eines neuen Arbeitsgesetzes entgegen, das in den nächsten Monaten in Betriebs- und Gewerkschaftsversammlungen beraten und im Jahr 2014 verabschiedet werden soll. Ausführlich beschäftigte sich Raúl Castro in seiner Rede mit dem »Verfall« von ethischen Werten, von solidarischem Verhalten und von Verantwortlichkeit gegenüber der Gesellschaft, der Umwelt und dem Gemeinwohl, der sich in »den 20 Jahren seit der Sonderperiode« in Kuba entwickelt habe. Korruption, Betrug und Verlogenheit hätten sich breit gemacht. Er spreche dieses Thema an, obwohl er »sich die Schlagzeilen der nächsten Tage in den internationalen Medien, die darauf spezialisiert sind, Kuba schlecht zu machen« gut vorstellen könne. Das Thema sei für niemanden angenehm, sagte der Staatschef, aber wenn man ein Problem lösen wolle, müsse man es zunächst benennen. Er erinnerte an die berühmte Rede Fidel Castros vom 17. November 2005 in der Universität von Havanna, in der der Revolutionsführer feststellte, daß »unsere Revolution nicht von äußeren Gegnern, wohl aber von uns selbst« zerstört werden könne.
Artikel von Volker Hermsdorf ist vor einigen Tagen in der jw erschienen
 

Cuba kompakt:
Ausgabe Juni 2013

Mehr Internet mit NAUTA, 118 neue Internet-Cafés + Cuba bereitet sich auf digitales Fernsehen vor + ALBA-Staaten raus aus Interamerikanischer Verteidigung + Operation "Milagro" dehnt sich auf 34 Länder aus + Amerika-Gipfel 2015 mit Cuba? + Cuba auf der Bienale in Venedig + XII. Weltkonferenz über erneuerbare Energien in Havanna  rozess gegen korrupte britische Unternehmer + UNO stellt Cuba Geld zur Verfügung + Notstand in Pinar del Rio ausgerufen
Seite 1:  http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2013-06-s1.pdf
Seite 2: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2013-06-s2.pdf


Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba
Einen großen Raum in der Berichterstattung nahmen die Meldungen über die Entwicklung erneuerbarer Energien in Kuba ein. Desweiteren findet sich in der Presserubrik eine Übersicht über die einzelnen Stationen der Asienreise von Vizepräsident Miguel Diaz-Canel und die internationalen Beziehungen Kubas, die Folgen der US-Blockade auf schweizer Bankgeschäfte, Berichte über die Finanzierung sogenannter Dissidenten durch die US-Administration und vieles mehr:
http://fgbrdkuba-berlin.de/presse/presse.html

Cuba Libre:
Ende Juli erscheint die neue Ausgababe der Cuba Libre. Jorgito, ein körperbehinderter Journalist, wird über sein Leben in Camagüey berichten. Heinz Langer, ehemaliger Botschafte in Kuba, schreibt über die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Zudem wird es eine Übersicht über die vielfältigen Aktivitäten der Regionalgruppen zum 1. Mai, einen Bericht über das Behindertenprojekt in Santiago und vieles mehr geben.
Die Cuba Libre wird ab der nächsten Ausgabe teurer. Nach 12 Jahren erhöht sich der Einzelpreis von 3,10  auf 3,50 Euro und das Jahresabo von 10,50  auf 12,00 Euro.
Abo-Formular:  http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/abo.pdf

LÜGENBARONIN NACH KUBA ZURÜCKGEKEHRT
Sie widmet sich weiter der Verbreitung gefälschter Informationen
Nach ihrer dreimonatigen Welttournee lügt Bloggerin Yoani Sánchez nun wieder auf Kuba
Volker Hermsdorf
Kurz nach ihrer Rückkehr von einer mehr als drei Monate dauernden Welttournee, auf der sie vor allem mit Vertretern konservativer Regierungen und extrem rechter Organisationen zusammen- getroffen war, hat die kubanische Systemgegnerin Yoani Sánchez sich erneut der Verbreitung gefälschter Informationen aus Kuba zugewandt.

Anlaß ihrer jüngsten Desinformation war die Eröffnung von 118 neuen Internetcafés in allen Provinzen der sozialistischen Karibikinsel am letzten Dienstag. Wie die in Miami erscheinende rechtskonservative Tageszeitung Nuevo Herald berichtet, habe Sánchez am Dienstag morgen »bestätigt«, daß die kubanischen Behörden »den Filter, der bisher den Zugang zur Internetseite der Zeitung blockiert habe« jetzt entfernt hätten. Ein Zensurvorwurf, der nachweislich falsch ist, denn der Autor dieses Artikels hat seit Februar des Jahres bei bisher drei jeweils einen Monat dauernden Kuba-Aufenthalten über öffentliche Internetzugänge in kubanischen Hotels täglich die Homepage des Nuevo Herald besucht.

Am Dienstag hatte der Ehemann der Bloggerin, Reinaldo Escobar, als erster Besucher das neue Internetcafé der Telekommunikationsgesellschaft ETECSA in der Calle 17 in Vedado aufgesucht und dort den Zugang zu verschiedenen Homepages »getestet«. Laut Nuevo Herald hatten sich landesweit mehr als 40 Systemgegner davon überzeugt, daß ihre regierungsfeindlichen Blogs in den neu eingerichteten öffentlichen Internetsälen aufgerufen werden können. Während Systemgegner und Nuevo Herald damit zugeben, daß die Regierung der sozialistischen Insel keine Zensur im Internet ausübt, blockieren die USA weiterhin den Zugang zu zahlreichen Seiten. Der kubanische Blogger Yohandry Fontana berichtete am Dienstag, daß von den öffentlichen Internetzugängen seiner Heimat zwar der Blog der Systemgegnerin Yoani Sánchez aufgerufen werden kann, nicht aber Homepages wie www.dell.com oder der Service von »Google Analytics«, die durch die US-Blockade für Nutzer in Kuba gesperrt sind.

Wie die Jugendzeitung Juventud Rebelde in ihrer letzten Ausgabe berichtet, ist die Öffnung der 118 neu ausgerüsteten Internetcafés ein erster Schritt zur kontinuierlichen Verbesserung des Massenzugangs zu neuen Technologien. Die von den USA gegen Kuba seit über 50 Jahren verhängte Blockade hatte unter anderem das Ziel, die sozialistische Karibikinsel von der technischen Entwicklung der übrigen Welt abzuhängen. Das Land hat deshalb erst seit 1996 Zugang zum World-Wide-Web und konnte es bisher außerdem nur über extrem langsame und teure Satellitenverbindungen nutzen. Der größte Teil der Bevölkerung war dadurch von der Nutzung des Internets ausgeschlossen. Westliche ­Medien und kubanische Systemgegner verschweigen meist die Hintergründe und machen - wie es der Blockadeabsicht entspricht - die kubanische Regierung für die technologischen Defizite des Landes verantwortlich.

Um die von den USA aufgezwungene Isolierung zu verringern, hatten Kuba und Venezuela vor vier Jahren mit der Verlegung eines 1630 Kilometer langen Unterwasserkabels begonnen, das im vergangenen Jahr fertiggestellt worden war. Nachdem die verbesserte Qualität und Geschwindigkeit in der ersten Phase zunächst medizinischen, wissenschaftlichen und betrieblichen Einrichtungen zugute kam, soll jetzt Schritt für Schritt auch das Angebot für die private Nutzung ausgebaut werden.

Wie der stellvertretende Minister für Kommunikation, Wilfredo Gónzales, vergangene Woche in der kubanischen Tageszeitung Granma erklärte, soll als nächster Schritt ein Netzwerk zur Datenübertragung für Mobiltelefone eingerichtet und auf mittlere Sicht auch der Internetzugang für private Haushalte ermöglicht werden. Dazu seien allerdings noch umfangreiche Investitionen notwendig, so Gónzales.
 

Gegen das Verschweigen
Hunderte demonstrierten in Washington für die »Cuban Five«

Volker Hermsdorf, Havanna
Rund 300 Menschen aus verschiedenen Städten der USA und Kanadas sowie Vertreter aus 22 weiteren Ländern haben am Samstag auf einer Demonstration vor dem Weißen Haus in Washington die sofortige Freilassung von Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Fernando González und Antonio Guerrero gefordert. Die vier gehören zu den als »Cuban Five« bekannten Aufklärern, die seit fast 15 Jahren in US-Gefängnissen einsitzen, weil sie Aktivitätenund Anschlagspläne von anti- kommunistischen Terrorgruppen in Miami ausgeforscht und gemeldet hatten.

Von den fünf im September 1998 verhafteten und 2001 zu hohen Haftstrafen verurteilten Männern aus Kuba ist bisher nur René González nach Verbüßung des größten Teils seiner Strafe aus der Haft entlassen worden. Nachdem er Anfang Mai die US-Staatsbürgerschaft aufgegeben hat, lebt er mittlerweile wieder in seiner kubanischen Heimat. Von dort aus hatte González sich am Donnerstag über Internet an einer Pressekonferenz in Washington zum Auftakt der Aktionswoche für die fünf in Kuba als Nationalhelden verehrten Antiterroraktivisten beteiligt. Per Videoübertragung wandte er sich an die internationalen Medienvertreter im vollbesetzten Saal des historischen Nationalen Presseklubs der US-Hauptstadt. González kritisierte dabei, daß die Öffentlichkeit in den USA und in der Welt von den dominierenden Medien weder über den Prozeß noch über die Hintergründe oder die Haftbedingungen der fünf Kubaner informiert worden sei. Die Aktionswoche in Washington sei deshalb wichtig, um diese »Strategie des Verschweigens von Unrecht« zu durchkreuzen.

In Havanna informierte die Vorsitzende des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP), Kenia Serrano, auf einer Pressekonferenz darüber, daß die unter dem Motto »Fünf Tage für die fünf« in der US-Hauptstadt angelaufene Kampagne von parallelen Solidaritätsaktionen in 33 weiteren Ländern begleitet werde, in denen neben der Freilassung der noch inhaftierten »Cuban Five« auch die Beendigung der US-Blockade gegen Kuba und die Rückgabe des von den USA illegal besetzten Militärstützpunktes in Guantánamo gefordert werde.

Die Aktionswoche soll am Mittwoch um 17 Uhr Ortszeit mit einer Veranstaltung in der Botschaft Venezuelas in den USA offiziell beendet werden. Zum Fünften jeden Monats rufen traditionell auch Solidaritätsgruppen in aller Welt zu Aktionen unter dem Motto »Am Fünften für die fünf« auf.

100 Tage Hungerstreik
Guantánamo-Gefängnis ist sofort zu schließen

So heist es in einer Petition des Ex-Chefanklägers der Militärprozesse an die Obama-Regierung.
Der Hungerstreik im US-Militärgefängnis Guantánamo Bay erreichte am Freitag den 100. Tag. Es wächst weltweit die Zahl der Stimmen, die fordern, das 2001 unter Ex-US-Präsident George W. Bush errichtete Lager sofort zu schließen. Vor dem Weißen Haus in Washington, D.C. fand deshalb am Freitag dem 17.05. im Lafayette Park eine weitere Demonstration statt. Die Residenz von US- Präsident Barack Obama ist seit Monaten Schauplatz von Protesten, in denen der Regierungschef immer wieder an sein 2008 gegebenes Versprechen erinnert wird, das Gefangenenlager Guantánamo aufzulösen.

Vor dem Weißen Haus war Oberst Morris Davis einer der Kundgebungsredner. Dieser US-Luftwaffenoffizier fungierte zwei Jahre lang als Chefankläger der Militärprozesse in Guantánamo. Nun erklärte er, der Regierung mehr als 200000 Unterschriften seiner Change.org-Petition zu übergeben, die Obama auffordert, »die unbefristeten Haftaufenthalte ohne Anklage in Guantánamo Bay unverzüglich zu beenden und die Schließung des dortigen Gefangenenlagers einzuleiten«.

Den Hungerstreik hatte am 6. Februar eine kleine Gruppe der immer noch insgesamt 166 Gefangenen des Lagers begonnen. Der grund war lt. Aussagen ihrer Anwälte die zunehmende Verzweiflung der Häftlinge nach elfeinhalb Jahren Haft ohne Anklage und wachsende Spannungen zwischen ihnen und den Wärtern. Aktuell befinden sich nun 102 Gefangene im Streik. Drei von ihnen mußten auf die Krankenstation verlegt werden. 30 Häftlinge werden inzwischen zwangs- ernährt. Dabei wird ihnen gegen ihren Willen ein Plastikschlauch durch die Nase in den Magen eingeführt, durch die eine Nährflüssigkeit gepumpt wird. Menschenrechts- und Ärzteorganisationen verurteilen Zwangsernährung als eine Form der Folter.

Davis hatte die Petition an Obama gemeinsam mit der Organisation »Witness Against Torture« gestartet. Er habe sich 2008 für die Wahl von Präsident Obama »wegen seines Versprechens, Guantánamo zu schließen«, eingesetzt. Obama müsse »dieses beklagenswerte Kapitel der Geschichte der USA« jetzt beenden. Sollte Obama nicht schnell handeln, wird bald das erste Todesopfer zu beklagen sein meint Oberst Morris Davis.

Kubasolidarität 2014
III.  Weltweites Treffen  der  Kubasolidarität  vom 27.10.2014  -  31.10.2014
Im Palacio de las Convenciones, La Habana – Kongresszentrum Havanna
Das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft (Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos - ICAP), die gesellschaftlichen und Massenorganisationen Kubas und die kubanische Sektion des Netzwerkes zur Verteidigung der Menschheit (Red En Defensa de la Humanidad) rufen auf zum
III. Weltweiten Treffen der Solidarität mit Kuba - “Cuba Solidaridad 2014”

Dieses Treffen der Solidaritätsbewegung mit Kuba wird in Fortsetzung seiner beiden bisherigen Ausgaben die internationale Rückendeckung für die Gültigkeit des von Kuba symbolisierten Modells für soziale Gerechtigkeit und seine Durchführbarkeit als Alternative für jene “andere, bessere und mögliche Welt” bekräftigen, für die wir als Völker dieser Erde kämpfen.

Inmitten einer anhaltenden Aggression, mediatischen Desinformation und globalen Krise wird dies ein Zusammentreffen sein, das Raum zur Aufstellung von Initiativen, Vorschlägen und Strategien zu Gunsten der Solidarität mit Kuba bietet, um unsere Kampfinstrumente und -mechanismen mit dem Ziel zu perfektionieren, die Wahrheit auf effektivere Weise bekannt zu machen, sie als unsere Fahne hochzuhalten und mit ihr dahin vorzudringen, wo sie am meisten gebraucht wird.

In dem Moment, in dem wir zu unserem III. Welttreffen aufrufen, verspürt das kubanische Volk immer noch die Auswirkungen von 50 Jahren Wirtschaftskrieg und unmenschlicher Blockade, der wir weiterhin widerstehen und die wir überwinden werden, ebenso wie die gescheiterten, aber unablässigen imperialistischen Versuche, unsere Revolution international zu isolieren. Unser Volk bleibt beim Aufbau und bei der Verbesserung seines Sozialismus vereint und bringt seine bescheidenen Erfahrungen in die Integrationsprozesse unserer Hemisphäre ein, die – den Blick auf die Zukunft unserer Kinder gerichtet – angesichts des nachweislichen und entschiedenen Scheiterns des neoliberalen Kapitalismus machbare Alternativen bieten.

Begleitet vom antiimperialistischen, visionären und humanistischen Denken von Martí und Fidel als Leiterbilder und ewige Exponenten unserer Traditionen, bekräftigt Kuba seine internationalistische Berufung und seine Solidarität mit allen edlen Idealen, die den Völkern und dem Genuss ihrer elementarsten Rechte zugute kommen: Freiheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Von dieser afroasiatischen, lateinamerikanischen und karibischen Insel aus laden wir zum 55. Jahrestag ihrer Revolution die Kräfte, Bewegungen, Gruppen, Persönlichkeiten und Personen guten Willens dazu ein, all das in den Vordergrund zu stellen, was uns eint und dabei unsere Differenzen zu respektieren, die zu guter Letzt einen weiteren Reichtum ausmachen, den wir besitzen: die Vielfältigkeit. Wir erwarten Euch vom 27. bis 31. Oktober 2014.

Es wird ein Treffen der “Jury der Millionen” sein, zu der der Held der Republik Kuba, Gerardo Hernández Nordelo, aufgerufen hat, bei dem wir, wenn nötig, noch immer mitten in dem Kampf stehen werden, den wir nicht eher beenden, als dass wir unsere fünf antiterroristischen Kämpfer zurück haben.

Wir sehen uns im Jahr 2014!
Das Organisationskomitee
05. April 2013

KEINE REISEFREIHEIT IN DIE USA
HAVANNA, 26. April 2013 (RIA Novosti)

Mariela_CastroDie US-Behörden haben Mariela Castro, Tochter des Chefs des Staats- und des Ministerrates Kubas, Raul Castro, das Einreisevisum verweigert, wie latein- amerikanische Medien am Donnerstag meldeten.
Die Direktorin des kubanischen Nationalen Zentrums für sexuelle Aufklärung (CENESEX) und Aktivistin für die Rechte Homosexueller sollte am 4. Mai auf einer Konferenz in der Universität der Künste im US-Bundesstaat Philadelphia einen Bericht über die Lage der Bürgerrechte von Schwulen und Lesben auf Kuba vorstellen. Außerdem wollte die angesehene nichtstaatliche US-Rechts- schutzorganisation Equality Forum der CENESEX-Chefin einen Preis für ihre aktive Position beim Schutz der Rechte von Lesben und Schwulen verleihen.
„Erstmals seit elf Jahren wird einem der zahlreichen ausländischen Gäste unserer Organisation die Möglichkeit entzogen, nach Philadelphia, der Heimat der Demokratie und der heiligen Freiheiten, zu kommen“, sagte der Exekutivdirektor der Organisation, Malcolm Lazin, zu Journalisten.
Laut Pressemeldungen hat sich das US-Außenministerium eines Kommentars zur Einreisever- weigerung für die Nichte des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro enthalten und hinzugefügt, solche Entscheidungen würden ohne Angabe von Gründen getroffen. Mariela Castro hatte im Mai und Juni vorigen Jahres am 30. Kongress der Vereinigung für lateinamerikanische Studien (LASA) in San Francisco teilgenommen und in der Öffentlichen Bibliothek von New York eine Vorlesung gehalten. Ihr damaliger USA-Besuch löste bei vielen Senatoren große Unzufriedenheit aus. Diese verwiesen darauf, dass Vertreter der kubanischen Regierung und Mitglieder der Kommunistischen Partei Kubas laut Gesetzen aus dem Jahr 1985 kein Recht auf Einreise in die USA haben. Mariela Castro Espin, 51, ist ordentliches Mitglied der internationalen Vereinigung für Sexuelle Gesundheit (WAS). Sie wurde vor zwei Monaten zur Abgeordneten der Nationalen Versammlung der Volksmacht (Parlament) Kubas gewählt.
Mariela Castro Espín geboren am 27. Juli 1962 in Havanna ist studierte Pädagogin und  derzeitige Direktorin des Centro Nacional de Educación Sexual

Fälschung kubanischer Marken hält an- aus Granma-International:
HAVANNA, 25. April — Die Vereinigten Staaten halten daran fest, das internationale und Handelsrecht zu verletzen, indem sie unter der Marke Havana Club einen puertoricanischen Rum verkaufen; ein Umstand, den Kuba erneut vor der Welthandelsorganisation anprangerte.

 Ein Beschluss des Organs zur Beilegung von Differenzen erklärte im Jahr 2002 den Abschnitt 211 des Omnibus-Zuweisungsgesetzes von 1998 für unvereinbar, das den Diebstahl der Marke auf dem Boden der USA legalisiert, zeigt die Website von Cubaminrex auf.

Anayansi Rodríguez Camejo, Botschafterin Kubas vor den internationalen Organismen mit Sitz in Genf, Schweiz, stellte fest, dass in verschiedenen Instanzen der Regierung Washingtons von Gesetzesprojekten die Rede ist, die den Abschnitt 211 umformulieren oder außer Kraft setzen sollen, jedoch ohne jegliches konkretes Ergebnis.

In einigen Fällen handelt es sich um Initiativen, die für Kuba günstig gewesen wären und den Streit beendet haben könnten, sie werden aber immer abgelehnt oder in einen toten Text verwandelt. Die große Wirtschaftsmacht, die sich selbst als Anführer und großer Beschützer der Rechte des Geistigen Eigentums und des freien Handels darstellt, stiehlt die Marken eines unterentwickelten Landes und beschränkt sich dabei nicht auf Havana Club, sondern weitet diese Praxis auf andere anerkannte Marken wie die der Zigarren Cohiba aus.

Der Einspruch Kubas erfuhr die Unterstützung von Ländern wie Indien, China, Argentinien, Angola, Venezuela, Ecuador, Bolivien, Uruguay, Vietnam, Nicaragua, Brasilien, Dominikanische Republik und Mexiko. (AIN)


Aus dem Deutschsprachigen Online-Wirtschaftsmagazin rund um CleanTech:
CLEAN THINKING

Energierevolution” in Kuba  Vorbild  für  Energiewende  in  Deutschland?
Büro Ö-Quadrat gibt Studie heraus / Analyse zur Übertragbarkeit der kubanischen "Energierevolution" auf Deutschland veröffentlicht
Autor: Mirjam Schmidt

Kuba als Vorbild für Deutschland?
Eine außergewöhnliche These, die Dieter Seifried vom Büro Ö-Quadrat aufstellt. Er bezieht sich dabei auf Kubas Präsident Fidel Castro, der 2005 die “Energierevolution” ausrief: 2,5 Millionen Kühlschränke wurden durch ein staatliches Programm gegen effizientere Kühlgeräte ausgetauscht. Die Umstellung von Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstoff-Lampen wurde vollständig vorgenommen – fünf Jahre früher als in Deutschland. Dieter Seifried vom Büro Ö-quadrat in Freiburg zeigt in der soeben erschienen Analyse zur kubanischen Energierevolution, dass der zentrale Aspekt des kubanischen Umbruchs, die Effizienzsteigerung, auch für die Energiepolitik in Deutschland von Interesse ist.

CleanTech & Energiewende News / Freiburg. Der so simpel erscheinende Kühlschranktausch in Kuba erspare der kubanischen Volkswirtschaft jährlich über 200 Mio. Euro an Kosten, so bilanziert Dieter Seifried in seinem Bericht. Darin zieht er auch Parallelen zur Energieeffizienzpolitik in Deutschland und macht deutlich, in welchen Bereichen das “kubanische Modell” auch auf die deutsche Energiepolitik übertragbar wäre. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit hat Seifried die lateinamerikanische Insel mehrmals besucht und vor Ort recherchiert.

Einsparpotenzial als lukrative Energiequelle erkannt
“Wir warten nicht, bis Treibstoffe vom Himmel fallen, denn wir haben zum Glück etwas sehr viel Wichtigeres entdeckt: Energieeinsparung – was so viel wert ist wie große neue Ölvorkommen zu entdecken. - So begründete Fidel Castro 2005 die von ihm ausgerufene “Energierevolution”. Die Folge war ein Substitutionsprogramm für Haushaltsgeräte, das allerdings durch überwiegend strikte und zentrale Vorgaben und zwangsweise umgesetzt wurde. “Eine solche Vorgehensweise ist in Deutschland weder möglich noch wünschenswert,” betont der Autor der Studie Dieter Seifried. Auch wenn sie erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich brächte.

Ein weiterer Unterschied: In Deutschland ist das Einsparpotential pro Gerät, Leuchte oder Maschine durchschnittlich niedriger als in Kuba, da hierzulande der technische Standard insgesamt höher liegt. Dennoch wäre auch hier ein großes kostengünstiges Effizienzpotential zu erschließen, was jedoch einer gezielten energiepolitischen Weichenstellung bedarf, resümiert Volkswirt und Dipl-Ing. Seifried.

Soziale Absicherung der kubanischen Energierevolution
Vorbildhaft ist die soziale Absicherung des Stromsparprogramms im Rahmen der “Energierevolution”: So wurde die ehemals extreme Subventionierung des Stromverbrauchs abgebaut, die Stromverbrauchstarife geändert. Haushalte mit hohem Stromverbrauch zahlen heute deutlich höhere Preise. Die höheren Stromtarife wurden durch die Bereitstellung sparsamerer Haushaltsgeräte und die Gewährung von Sozialkrediten abgefedert. Haushalte mit geringem Einkommen zahlen bei diesem Kreditsystem deutlich niedrigere Zinsen als Haushalte mit höherem Einkommen.

“In Deutschland werden die Strompreise zwar nicht subventioniert, aber es ist an der Zeit, über progressive Tarife nachzudenken und die Mengenrabatte und die ungerechtfertigten Abgabenbefreiungen für Großverbraucher abzubauen,” ist Dieter Seifried überzeugt.

Kosten der Energiewende auch in Deutschland sozial gerecht abfedern
Angesichts des notwendigen weiteren Ausbaus der regenerativen Energiequellen und den mittelfristig zu erwartenden Strompreissteigerungen in Deutschland komme es darauf an, die Kosten der Energiewende sozial gerecht abzufedern. Eine gezielte Förderpolitik, flankiert durch tarifpolitische Maßnahmen sowie durch kostenlose Energiesparchecks und Sozialkredite könnte einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und gleichzeitig zur Kostenentlastung von Stromkunden leisten.

Als positives wegweisendes Beispiel wird in Seifrieds Studie das Projekt “Stromspar-Check” genannt, das vom BMU für einkommensschwache Haushalte finanziert und vom Deutschen Caritasverband e.V. und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen e.V. umgesetzt wird. Dieses allein sei aber nicht ausreichend, da es nur einen geringen Prozentsatz der leistungsbeziehenden einkommensschwachen Haushalte erreiche. Es brauche vielmehr ein flächen- deckendes Effizienzprogramm, das alle Haushaltskunden anspricht und die Marktdurchdringung hocheffizienter Geräte fördert. Eine wirkungsvolle Effizienzstrategie würde die Stromkosten der Haushalte langfristig senken, ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien einzuschränken.
Eine Strompreis-Sicherung à la Bundesumweltminister Peter Altmaier wäre damit hinfällig.

Beispielgebend für andere Länder
Mit dem Austausch von ineffizienten stromverbrauchenden Geräten war Kuba schon früh beispielgebend für andere Länder. Auch in Ländern der Dritten Welt wie z.B. Indien, Indonesien, Südafrika, Brasilien, Mexiko, Iran und Costa Rica schlummert ein sehr hohes Einsparpotential bei ineffizienten Kühlgeräten, das sowohl zum Vorteil der jeweiligen Volkswirtschaften aber auch zum Schutze des Klimas und der Umwelt erschlossen werden sollte. Insbesondere in Ländern, in denen subventionierte Strompreise die Marktkräfte außer Kraft setzen, sind gezielte Tausch- und Markttransformationsprogramme von besonderem ökonomischem als auch ökologischem Nutzen.

Sie interessieren sich für die beschriebene Studie “Energierevolution in Kuba – Ein Modell für den Klimaschutz?” – diese können Sie sich hier kostenfrei herunterladen:
http://www.oe2.de/fileadmin/user_upload/download/Energierevolution_Cuba_dt.pdf
http://www.cleanthinking.de/energierevolution-in-kuba-vorbild-fur-energiewende-in-deutschland/
Unsere Leser interessieren sich ganz besonders für Energiewende, Elektromobilität, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien sowie den Themenkomplex Smart Grid, Smart Metering, Smart Home.


Kuba macht den Bericht an den UN-Menschenrechtsrat publik
Das Ministerium für Auswärtige Beziehungen machte am Dienstag den Bericht Kubas an die „Allgemeine Regelmäßige Überprüfung (Universal Periodic Review, UPR) des UN-Menschenrechtsrat bekannt, der am kommenden ersten Mai in Genf, Schweiz, vorgestellt wird.
aldobaro morenoBild links: Der Vizeminister für Auswärtige Beziehungen, Abelardo Moreno, stellte den Bericht Kubas an den UPR vor
Das Dokument behandelt die Situation der Menschenrechte in dem karibischen Land, seinen juristischen Rahmen und die Programme, die ihren Genuss durch die gesamte Gesellschaft garantieren. Es konzentriert sich auf die Empfehlungen, die unser Land im Jahr 2009 akzeptierte, als es sich dem ersten Zyklus des UPR stellte, ein Vorgang, dem sich alle 193 Mitgliedsstaaten der UNO unterwerfen müssen, erläuterte Vizeminister Abelardo Moreno.

An seiner Erstellung nahmen verschiedene Institutionen des Staates und der Regierung und der kubanischen Zivilgesellschaft teil, fügte Moreno während einer mit Genf verbundenen Videokonferenz hinzu, auf der desweiteren der Erste Vizeminister für Auswärtige Beziehungen, Marcelino Medina, und Vertreter der diplomatischen Delegation zugegen waren, die den Bericht vor dem UN-Mechanismus darlegen werden.

„Die wesentlichste Verletzung der Menschenrechte in Kuba ist die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die von den Vereinigten Staaten auferlegt wurde, was ein Akt des Völkermordes ist“, meinte der Vizeminister. Das Land hat es jedoch erreicht, einen Großteil der Entwicklungsziele des Jahrtausends zu erfüllen und weist einen hohen Index für menschliche Entwicklung (Human Development Index, HDI) auf.

„Wenige Regierungen haben soviel für ihre Bevölkerung getan wie die kubanische seit dem Sieg der Revolution 1959, trotz kollossaler Hindernisse“, stellte er fest, nachdem er die Medienkampagnen anprangerte, die die Errungenschaften des Landes negieren oder entstellen und die einen negativen Einfluss auf den UN-Menschenrechtsrat  ausüben. Moreno geißelte auch den Terrorismus, der von US-amerikanischem Territorium aus gefördert, organisiert und geleitet wird, sowie die Re- krutierung von Agenten, die versuchen, die verfassungsmäßige Ordnung Kubas zu vernichten und die der freien Bestimmung des Volkes, der Sicherheit und der nationalen Integrität zuwider handeln

Der kubanische Bericht an den UPR, der der Presse übergeben wurde, hebt unter anderem zahlreiche Errungenschaften des Landes im Bildungswesen, dem Gesundheitswesen, der Sozialen Sicherheit, der religiösen Freiheit, der Behandlung der Gefangenen, der Gleichheit der Geschlechter hervor.
http://www.granma.cu/aleman/kuba/24abril-cuba.html

Alfredo Guevara gestorben
Der Vater des revolutionären kubanischen Films, Alfredo Guevara, ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 87 Jahren einem Herzinfarkt erlegen, wie das staatliche kubanische Fernsehen berichtete.

Cuba kompakt, Ausgabe 102
Unser Chávez # Wir haben unsern besten Freund verloren # EcuRed fürs Handy # Fidel weiht Schulzentrum ein # Anstieg der Meere beunruhigt Cuba # Die "Damen in Weiß" und die Diktatur
Cuba kompakt Seite 1, http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2013-04-s1.pdf 
Cuba kompakt Seite 2, http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2013-04-s2.pdf

Entspannungspolitik
REFLEXIONEN DES GENOSSEN FIDEL
Die Pflicht, einen Krieg in Korea zu verhindern

(Entnommen aus Cubadebate)
Vor einigen Tagen habe ich mich auf die großen Herausforderungen bezogen, denen die Menschheit heute gegenübersteht. Das intelligente Leben ist auf unserem Planeten vor etwa 200.000 Jahren aufgetaucht, vorbehaltlich neuer Erkenntnisse, die etwas anderes zeigen. Das Vorhandensein intelligenten Lebens ist nicht zu verwechseln mit dem Vorhandensein des Lebens, das seit seinen elementaren Formen in unserem Sonnensystem vor Millionen von Jahren entstanden ist.

Es existiert eine praktisch unendliche Zahl von Lebensformen. In der hochentwickelten Arbeit der hervorragendsten Wissenschaftler der Welt entstand schon die Idee, die Töne nachzubilden, die dem Big Bang folgten, der großen Explosion, die vor über 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden hat.

Diese Einführung wäre zu ausführlich, ginge es nicht darum, die Schwere eines so unglaublichen und absurden Umstandes zu erklären, wie ihn die in der Halbinsel von Korea geschaffene Lage darstellt, in einem geografischen Gebiet, wo sich fast fünf von den sieben Milliarden Menschen konzentrieren, die in diesem Augenblick den Planeten bewohnen.

Es geht um eines der größten Risiken eines Atomkrieges nach der Oktober-Krise um Kuba des Jahres 1962, vor 50 Jahren.

Im Jahr 1950 brach in dort (in Korea) ein Krieg aus, der Millionen von Leben gekostet hat. Es waren kaum fünf Jahre vergangen, dass zwei Atombomben über den wehrlosen Städten Hiroshima und Nagasaki explodiert waren, die innerhalb von Minuten Hunderttausende Personen töteten und verstrahlten.

Auf der koreanischen Halbinsel wollte General Douglas MacArthur die Atomwaffen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea einsetzen. Nicht einmal Harry Truman erlaubte es ihm.

Wie bestätigt wurde, hat die Volksrepublik China eine Million tapfere Soldaten verloren um zu verhindern, dass sich ein feindliches Heer an der Grenze dieses Landes mit seinem Vaterland festsetzt. Die UdSSR hat ihrerseits Waffen, Luftunterstützung, technologische und wirtschaftliche Hilfe geliefert.

Ich hatte die Ehre, Kim Il Sung, eine historische, außerordentlich tapfere und revolutionäre Persönlichkeit, zu kennen.

Wenn dort ein Krieg entfesselt wird, werden die Völker beider Teile der Halbinsel auf schreckliche Weise geopfert werden, ohne irgendeinen Nutzen für eine der Seiten. Die Demokratische Volksrepublik Korea war immer freundschaftlich zu Kuba, wie Kuba es immer mit ihr war und sein wird.

Jetzt, wo sie ihre technischen und wissenschaftlichen Fortschritte gezeigt hat, erinnern wir sie an ihre Pflichten den Ländern gegenüber, die ihre großen Freunde waren, und es wäre nicht richtig zu vergessen, dass ein solcher Krieg auf schwerwiegende Weise mehr als 70 Prozent der Bevölkerung des Planeten betreffen würde.

Wenn dort ein Konflikt dieser Beschaffenheit explodieren würde, würde die Regierung von Barack Obama in seiner zweiten Amtszeit von einer Sintflut von Bildern begraben werden, die ihn als die unheilvollste Persönlichkeit der Geschichte der Vereinigten Staaten zeigen würden. Die Pflicht, dies zu vermeiden, ist auch seine und die des Volkes der Vereinigten Staaten.
Fidel Castro Ruz

Aus jungewelt: Streit um die »Cohiba«
Blockade: US-Gericht weist kubanische Klage gegen Markenfälschung ab

Volker Hermsdorf
Ein aktuelles Urteil in einem jahrelangen Streit um Markenpiraterie machte in der letzten Woche erneut die negativen ökonomischen Folgen und die Absurdität der Handels-, Finanz- und Wirtschaftsblockade deutlich, die die USA seit über 50 Jahren gegen Kuba aufrechterhalten. In der Woche vor Ostern hat eine US-amerikanische Bundeskommission die Klage des kubanischen Unternehmens Cubatabaco abgewiesen, das sich seit 16 Jahren gegen die mißbräuchliche Verwendung des Zigarrennamens »Cohiba« durch die US-Firma General Cigar Co. Inc. mit Sitz in Richmond (Virginia) zu wehren versucht. Das Tochterunternehmen der schwedischen Match AB vertreibt auf dem US-Markt seit 1981 unter dem Namen »Cohiba« ein Nachahmungsprodukt aus der Dominikanischen Republik.

Die echte »Cohiba« steht für eine der edelsten Havanna-Zigarren der Welt. Sie wurde im Jahr 1966 kreiert und ist seit 1969 international als Marke registriert und geschützt. Die kubanischen Hersteller garantieren, daß die für eine »Cohiba« verwendeten Tabakblätter ausschließlich aus den besten Anbaugebieten der Zonen San Juan y Martínez und San Luis aus der Region Vuelta Abajo in der Provinz Pinar del Rio stammen, für Zigarrenkenner auf der ganzen Welt ein Indiz für die höchste Qualitätsstufe.

Während die Zollbehörden in den USA und Europa Touristen gelegentlich sogar gefälschte T-Shirts abnehmen, wird die gegen Kuba gerichtete Markenpiraterie in den USA mit staatlicher Hilfe gefördert. Das für die Karibikinsel negative Urteil war von der US-Bundeskommission letzte Woche mit der Blockade begründet worden. Laut US-Gericht dürfen die unechten Cohiba-Zigarren in den USA weiterhin offiziell unter diesem Namen verkauft werden, weil Cubatabaco die Originalmarke dort wegen der Blockade ja überhaupt nicht vertreiben könne. Mit der gleichen Begründung war in der Vergangenheit bereits von einem anderen Gericht abgesegnet worden, daß der Bacardi-Konzern in den USA eine gefälschte Variante der bekannten kubanischen Rum-Marke »Havanna Club« vertreibt.

Während sich die Aktionäre der Konzerne nach der von US-Gerichten legalisierten Markenpiraterie die Hände reiben können, belastet die Kuba-Blockade immer öfter die Beziehungen zwischen den USA und den Staaten Lateinamerikas. Über die Osterfeiertage hat der ecuadorianische Präsident Rafael Correa in extrem scharfer Form die US-Sanktionen gegen Kuba verurteilt. Dies sei die »brutalste Verletzung der Menschenrechte im 21. Jahrhundert«, sagte Correa in seiner wöchentlichen Ansprache an die Bevölkerung und fügte anläßlich der Osterwoche hinzu: »Das Evangelium geißelt so etwas als Unrecht, das die Steine zum Schreien bringt.«

Der Präsident kritisierte erneut die von den USA dominierte Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und die ihr angeschlossene Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH). Obwohl die »kriminelle Blockade der USA gegen Kuba« eine Verletzung der OAS-Charta und »aller Rechtsgrundsätze zwischen den Staaten in unserem Amerika« darstelle, werde sie von diesen
Organisationen nicht einmal erwähnt, erläuterte Correa seine Vorwürfe.

Er wandte sich auch zum wiederholten Mal dagegen, daß der Sitz der CIDH weiterhin in den USA verbleibt. Es sei einfach absurd, daß eine Organisation, die vorgibt, die Menschenrechte zu wahren, ausgerechnet in einem Land angesiedelt sein soll, das nicht ein einziges interamerikanisches Abkommen zu deren Schutz unterzeichnet hat.
 

Hallo liebe Kubafreunde,
hier ein wenig aus einem interview mit Niko Paech aus Oldenburg. Einer DER DENKER zur Neugestaltung unserer Welt im deutschsprachigen Raum. Ökostrom und Bioladen lösen Umweltprobleme nicht, so sagt er. Er ist der Auffassung das, was die Kubaner schon durch gemacht haben, das haben wir und der Rest der Welt noch vor uns:

Die Verstopfung der Welt
Oder letzte Zuckungen eines "Körpers” der nicht sterben will!

Dass stetiges Wirtschaftswachstum vielleicht doch nicht der Weisheit letzter Schluss und die Lösung aller Probleme ist, ist wohl längst keine Außenseitermeinung mehr. Der Oldenburger Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech ist derzeit ein gefragter Mann - im zweiteiligen Lokalteil- interview spricht er über Medienwirbel, die Postwachstumsökonomie und das Glücklich sein...NP:...
Bei Kuba ist es wiederum so, dass es das erste Land auf diesem Planeten ist, das „peak oil“ schon hinter sich hat - als die Sowjetunion Anfang der 90er zusammenbrach, war es ja so, dass kein Erdöl mehr geliefert werden konnte, kein Dünger und auch bestimmte Maschinen nicht. Und was die Kubaner dann im Bereich der Landwirtschaft und des 'urban gardening' vorgeführt haben, ist beachtlich. Ansonsten gibt es hier und da ähnliche Bewegungen: „décroissance“ in Frankreich, „transistion towns“ weltweit... das sind noch Minderheiten, aber warten wir die nächsten Krisen ab. Dann wird in mehreren europäischen Ländern die Notwendigkeit erkannt, andere Lebensstile auszuprobieren. OL: Das klingt ja letztlich doch irgendwie hoffnungsvoll. Nur sieht die Gegenwart so ganz anders aus: Ich habe eben in den Radionachrichten von Überlegungen gehört, nachdem der automatisierte Börsenhandel dadurch gebändigt werden soll, dass Aktien mindestens eine halbe Sekunde gehalten werden sollen, bevor sie weiterverkauft werden dürfen. Wenn man sich einerseits mit der Zukunft eines kippenden Gesellschaftskonzepts befasst und auf der anderen Seite nun sieht, dass dies die Themen sind, mit denen sich die Tagespolitik auseinandersetzt - droht man da nicht wahnsinnig zu werden? NP: Nö. Ich habe mittlerweile aufgehört zu glauben, dass wir noch die Kurve kriegen.... Diese beiden Finanzkrisen von 2008 - Lehman Brothers und Subprimederivate - und jetzt das Griechenlanddesaster, das man auch nicht ganz davon trennen kann, verdeutlichen, dass zukünftig noch viel verheerendere Finanzkrisen wahrscheinlich sind, denn aus diesen Ereignissen haben wir ja nichts gelernt, sondern wurschteln einfach weiter...
Von Niko Paech ist zuletzt das Buch „Befreiung vom Uberfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ im Oekom-Verlag (München 2012) erschienen.
Mehr vom Interview hier lang:
http://www.oldenburger-lokalteil.de/2013/03/12/letzte-zuckungen-eines-korpers-der-nicht-sterben-will/

Kuba im Wandel?
15. Feb. 2013, S.6 | vorwärts (CH)
Eine Reportage zu den Veränderung im kubanischen Alltag sowie den Auswirkungen und Zwängen ökonomischer Freiheiten und den Folgen auf die Errungenschaften der kubanischen Revolution. Widersprüche treten ans Tageslicht, doch die räume für Debatten und Praxen lassen hoffen.
http://www.azzellini.net/journalistische-artikel/kuba-im-wandel

Kuba bewegt sich doch.
Die Öffnung und der Wandel auf der Karibikinsel sind sichtbar – mehr Privatwirtschaft und mehr Debatten (Deutsch) 04.02.2013 | Neues Deutschland
Gestern wurde Kubas Einkammer - Parlament neu gewählt. Der Volkskongress hat wenig reale Macht. Pro Kandidat gibt es einen Sitz und damit keine Überraschungen. Doch jenseits der institutionellen Strukturen ist die Karibikinsel derzeit durchaus im Wandel begriffen.
http://www.azzellini.net/journalistische-artikel/kuba-bewegt-sich-doch



Aus "der" Zeitung des imperialen Monsters ein beachtlich sachlicher Bericht über Cuba's erfolgreichen Umgang mit AIDS. In englischer Sprache, der gegenwärtigen Verkehrssprache unserer Welt. Es würde unendlich lange dauern, falls ich versuchen würde, den Artikel ins Deutsche zu übersetzen, und vielleicht würde das nie fertig...
schreibt Lüko, dem kann ich, der ali mich nur anschließen!

Betreff: [Marxism] How Cuba dealt with the AIDS epidemic
NY Times May 7, 2012 A Regime's Tight Grip on AIDS

By DONALD G. McNEIL Jr.

HAVANA  Yudelsy García O'Connor, the first baby known to have been born with H.I.V. in Cuba, is not merely still alive. She is vibrant, funny and, at age 25, recently divorced but hoping to remarry and have children. Her father died of AIDS when she was 10, her mother when she was 23. She was near death herself in her youth.

"I'm not afraid of death", she said. "I know it could knock on my door. It comes for everyone. But I take my medicine."

Ms. García is alive thanks partly to lucky genes, and partly to the intensity with which Cuba has attacked its AIDS epidemic. Whatever debate may linger about the government's harsh early
tactics "until 1993, everyone who tested positive for H.I.V. was forced into quarantine" there is no question that they succeeded.

Cuba now has one of the world's smallest epidemics, a mere 14.038 cases. Its infection rate is 0.1 percent, on par with Finland, Singapore and Kazakhstan. That is one-sixth the rate of the United States, one-twentieth of nearby Haiti.

The population of Cuba is only slightly larger than that of New York City. In the three decades of the global AIDS epidemic, 78.763 New Yorkers have died of AIDS. Only 2.364 Cubans have.

Other elements have contributed to Cuba's success: It has free universal basic health care; it has stunningly high rates of H.I.V. testing; it saturates its population with free condoms, concentrating on high-risk groups like prostitutes; it gives its teenagers graphic safe-sex education; it rigorously traces the sexual contacts of each person who tests positive.

By contrast, the response in the United States "which records 50.000 new infections every year" seems feeble. Millions of poor people never see a doctor. Testing is voluntary, and many patients do not return for their results. Sex education is so politicized that many schools teach nothing about protected sex; condoms are expensive, and distribution of free ones is haphazard.

Cuba has succeeded even though it has the most genetically diverse epidemic outside Africa. Almost all American cases are of one strain, subtype B. Cuba has 21 different strains.

The genetic diversity is a legacy of its foreign aid. Since the 1960s, Cuba has sent abroad thousands of "internationalists" soldiers, doctors, teachers and engineers. Stationed all over Africa, they brought back a wide array of strains. According to a study in 2002, 11 of Cuba's 21 strains are unknown elsewhere, formed when two others mixed.

And Cuba's success has come despite its being a sex tourism destination for Europeans and Canadians. While the police enforce laws against overt streetwalking, bars and hotel lobbies in downtown Havana are filled with young women known as jineteras "slang for jockeys" who approach foreigners, asking if they would like to go for a drink, or perhaps dancing, with the unspoken assumption that it will lead to more. Even so, of the roughly 1,000 new infections diagnosed each year, 81 percent are among men and very few among young unmarried women.

"Most of those who sleep with tourists know to use condoms," said Dr. Ribero Wong, an AIDS specialist here.

In a survey in 2009, 77 percent of all sex workers said they regularly used condoms.

There are male jineteras for gay tourists too, of course, "but we believe the main vector is within the people," said Dr. Luis Estruch Rancaño, deputy minister for public health. "Mainly, the very promiscuous group in the homosexual community who have many partners and don't take precautions.?"
One example is Carlos Emilio García, 50, a registered nurse who lives and works at a former quarantine sanitarium outside Havana. He had negative H.I.V. tests at his job every six months from 1990 to 1996, but became infected in 1997.

He admits to having had many partners; as he put it, "No, I don't know who my assassin is."

Asked why a well-educated nurse would risk sex without a condom, he waved his hands in the air and replied, "You know  because we all do crazy things sometimes."

The few Cuban women who are infected usually get the virus from partners who are secretly bisexual, experts said.

"Homo-bisexual transmission" is its own category in Cuba; socially, a man who occasionally has sex with other men is not considered gay if he is a 'top'  the penetrative partner, explained Ramón Arango García, a fashion designer and educator at the National AIDS and Sexually Transmitted Disease Prevention Center.

Heroin use, which drives epidemics in many countries, is virtually nonexistent in Cuba, officials insist.

And since 1986, only 38 babies have been born with the virus. In Cuba's cradle-to-grave health care system, pregnant women get up to 12 free prenatal checkups, during which they are tested for H.I.V. at least twice.

Before antiretroviral drugs were available, H.I.V.-infected women were offered abortions or, if they chose to deliver, Caesareans and free infant formula to discourage breast-feeding and reduce the risk of transmission. Now they get the drugs free.

Universal Coverage
As broken as it is economically, Cuba still points proudly to one legacy of its 1959 revolution: Basic health care is universal and free. Cuba has 535,000 health care workers ("We're all either doctors or baseball players," one hospital microbiologist joked) and each citizen is officially registered with a family doctor nearby; if a patient skips a checkup, the doctor is expected to find out why.

"I was trained to expect my patients to come to me," said Dr. Rafael Mazín, senior AIDS adviser for the Pan American Health Organization in Washington, who is Mexican. "In Cuba, the doctor comes to you."

Cuba is tied with the United States in both life expectancy and infant mortality.
Dr. Jorge Pérez Ávila is Cuba's Tony Fauci, its best-known AIDS doctor. He is grandfatherly now, and clearly much loved by former patients like Ms. García, but he has memories of helping his bus driver father make gasoline bombs to throw at the police during the Batista government. As a teenager he dropped out of school to live in the mountains, teaching villagers to read under a literacy program after Castro came to power.

He treated Ms. García's parents on their deathbeds and heard her father beg, "Do whatever it takes to help my daughter live." (Her father, who had been a soldier in Angola, was a truck driver. He had nine girlfriends in different towns, five of whom he infected.)

Many medical authorities agree that Cuba had an early and effective response to the epidemic. In his book, "AIDS: Confessions to a Doctor," published only in Spanish, Dr. Pérez gave his account of the meeting that galvanized Cuba's response.

In 1983, Fidel Castro visited the Pedro Kourí Institute, Cuba's top tropical disease hospital, to hear a presentation on malaria and dengue fever.

As it ended, he suddenly asked the director, "Gustavo, what are you doing to keep AIDS from entering Cuba?"

Dr. Gustavo Kourí, son of the institute's founder, was caught off guard, Dr. Pérez said, and stammered: "AIDS, comandante? AIDS "It is a new disease. We don't even know whether it's produced by a bacteria, a virus or a fungus. There isn't much data on it, just what's been reported in the United States and a few cases in Europe. It will take time to know how big it is."

Mr. Castro replied: "I think it will be the epidemic of this century. And it's your responsibility, Gustavo, to stop it becoming a major problem here."

This was two years before any American president publicly uttered the word "AIDS." Asked how Mr. Castro could have been so prescient, Dr. Pérez struggled to find the right word, then said:
"Castro has luz larga" "big lights,?" the Cuban slang for automobile high beams. "He reads a lot. He sees far ahead."

Dr. Pérez is simultaneously both a fan of the Castro government and a bit of a cynic; on Dec. 1, he led a "Viva, Fidel!" cheer at his hospital's World AIDS Day. But he also mentioned that Mr. Castro once praised him by saying: "Jorge, I've been reading your mail. Your patients say very nice things about you."

The medical establishment reacted quickly. The first step was to throw out all imported blood  20.000 units. That avoided the devastation that the hemophiliac populations in the United States and France suffered.

Doctors were sent to Brazil and France to study cases.
All of the country's family doctors were ordered to watch for infections that indicate AIDS like Kaposi's sarcoma or Pneumocystis carinii pneumonia.

Because there was no H.I.V. test yet, the first cases were found late in the disease, leading doctors to think most patients died within a year  an erroneous assumption that helped justify the quarantine policy.

In 1986, blocked by the embargo from buying American test kits, Cuba bought 750.000 French ones.

According to Dr. María Isela Lantero, AIDS chief at the Health Ministry's, Cuba's 11 million citizens have been tested 43 million times; last year, more than two million tests were done. That is the equivalent of testing the sexually active population every three years, though in reality the focus is on high-risk groups, who are tested more often.

Cubans returning from abroad are routinely tested, as are pregnant women, prisoners, soldiers, hospital patients, health workers and anyone treated for venereal disease. So is anyone whose family
doctor suspects he or she is gay, a sex worker or otherwise at risk.

Haydee Martínez Obregón, 33, who has lived in the AIDS sanitarium in Sancti Spíritus, in central Cuba, since she was 19, is an example of that. (She lives there by choice, she said, because she has no home outside.)

Asked how she learned she was infected, she said, "My family doctor thought it was a good idea to test me because I was so promiscuous."

And how did he know that? "My mother told him everything."

Anonymous voluntary testing is also available at 700 clinics and hospitals. Anyone who tests positive gets an appointment with an epidemiology nurse, who asks for the names of everyone he or she has ever slept with.

By law, answering is voluntary.
"If they say no, nothing happens," Dr. Pérez said.

But pressure is clearly applied. A patient who says no to the nurse gets an appointment with the doctor, then with a social worker and then sometimes with a psychologist. Then a team of
H.I.V.-positive educators will make a home visit. So might the local Committee for the Defense of the Revolution. Depending on whom one asks, those committees are the defenders of Cuban democracy, domestic spies or just state-sponsored Nosy Parkers.

Some still refuse. Arachu Castro, a professor of global health at Harvard Medical School who often works in Cuba, described one woman who absolutely insisted that she had never slept with anyone but her husband, who was virus-free.

"We called her the Immaculate Infection," she said.

There are other subtle pressures, Dr. Castro said. Socialist education teaches Cubans to feel responsible for one another. Also, most Cubans subsist partly on government rations and the
sick get extra food, and their lifesaving drugs, from the government.

Everyone who tests positive also must take a two-week course in
"living responsibly with H.I.V."

Rising Challenge
With mandatory quarantine long gone and the virus now mostly in gay and bisexual men, new infections are slowly but steadily rising. They now approach 1.000 a year, "and we're waiting for the plateau," said Dr. José Joanes Fiol, the Health Ministry's chief epidemiologist.

Today, condoms and sex education are the chief weapons.
Cuban society is the opposite of puritanical; scanty clothing is routine, suggestive flirtation is common, and so are divorce and extramarital affairs.

The government distributes more than 100 million condoms a year. Every place with young customers, even pizzerias, is required to stock them.

"The first ones we got were from China, and had butterflies and penguins on the package," Manuel Hernández Fernández, an AIDS educator for 25 years, said with a snort. "We had to Cubanize them."

Now one shows a man groping a naked breast; another has two men.
During a condom giveaway for World AIDS Day, women laughed as volunteers "mostly gay men" dropped condoms into their cleavages.

"Just one?" one woman said. "What am I going to do with just one?"

Omairy Lorenzo, 18, a journalism student in Havana watching the giveaway, said she had been shown how to put a condom on a model penis at school when she was 12.

Her classmate Abel Lescaille, 20, said, "Sometimes they do so much sex education that you get tired of it."

Until recently, Cuban society and government policies were deeply homophobic; in the revolution's early days, gay men were sent to labor camps. Fidel Castro now publicly says he regrets that action.

Now there is more acceptance.
At the same time, the government controls virtually all real estate, and there are no gay bars or hotels. Cruising men often have unsafe sex in abandoned buildings or parks where muggers lurk and the police conduct raids, said Libán Molina, 41, a volunteer at an AIDS prevention hot line.

Only about half of the 11.674 Cubans living with H.I.V. are now on antiretroviral drugs.

In theory, Cuba would be an ideal laboratory for "test and treat," the new protocol in which patients who test positive go on drugs immediately to reduce by 95 percent their chance of infecting anyone else.

However, it requires modern drugs and Cuba makes only the older, harsher ones. Only about 1.100 patients get new drugs, paid for by foreign donors.

"We know about test-and-treat," Dr. Pérez said. "We would do it, if we could. But we need the funds."
------------------ ende ------------------------------------------

CNN's "The Situation Room" interviewte Josefina Vidal zu Alan Gross und den "Cuban Five"
10. Mai 2012 Übersetzung des teilweise im Transkript von CNN wiedergegebenen Interviews

Die kubanische Regierung drängt US-Beamten darauf, sich mit ihnen zusammenzusetzen und über das Schicksal des Amerikaners Alan Gross zu sprechen, der mir mitteilte, er fühle sich, als ob er in Kuba als Geisel gehalten werde. Bleiben Sie hier, bei meinem exklusiven, sehr seltenen Interview mit einer Spitzenbeamtin aus dem kubanischen Außenministerium in Havanna. Sie sprach direkt aus Havanna mit mir, doch zunächst etwas zum Hintergrund.

(Beginn des Videos)

Blitzer (Begleitkommentar): Anscheinend wird eine internationale Verhandlung über CNN durchgespielt. Es begann am Freitag, als Alan Gross, ein seit zwei-einhalb Jahren in Kuba inhaftierter Amerikaner, im "Situation Room" anrief.

Alan Gross, inhaftiert in Kuba: Ich bin im Carlos Finlay Militärhospital. Es ist eine Sicherheitseinrichtung.

Blitzer: Während meines 25-minütigen Interviews mit Gross berührten wir verschiedene Themen, einschließlich das seiner Gesundheit.

Gross: Ich habe 100 Pfund abgenommen, und ich mache so viel Gymnastik, wie ich nur kann. Meine Hüfte fängt an, mir dabei ein kleines Problem zu bereiten.

Blitzer: Der Auftragsunternehmer aus Maryland, der jetzt eine 15-jährige Gefängnisstrafe verbüßt, sagt, er sei wegen des Internets in der winzigen jüdischen Gemeinde der langgezogenen Insel gewesen, was zum Bestandteil des von den USA gesponserten Hilfsprogramm gehöre. Die kubanische Regierung widersprach, indem sie Gross wegen des Einschmuggelns einer illegalen Ausrüstung und als Bedrohung der Sicherheit und Unabhängigkeit des Staates anklagte.

Gross: Es war lächerlich, und wäre ich nicht in dieser Situation, würde ich darüber lachen, denn ich bin keine größere Bedrohung für die Sicherheit in dem Staat als dieser Stuhl, auf dem ich gerade sitze.

Blitzer: Gross plädiert gerade gegenüber dem Castro-Regime dafür, ihn in die Vereinigten Staaten fliegen und seine vom Krebs gezeichnete 90-jährige Mutter besuchen zu lassen. Die Regierung hat auf seinen Antrag noch nicht offiziell geantwortet. Stattdessen -

Gross: Sie boten an, ein Flugzeug nach Miami zu schicken und sie hierherzubringen. Meine Mutter wohnt nicht in Miami. Meine Mutter lebt in Texas. Sie darf nicht reisen. Das ist Quatsch. Ich... ich versuche gerade, mich zu beherrschen, damit ich kein stärkeres Wort gebrauche.

Blitzer: Kurz nach dem Interview schickte der kubanische Vertreter in Washington, Jorge Bolaños, CNN einen Brief, der einige von Gross' Behauptungen widerlegte, Zitat: "Gross ist in guter physischer Verfassung. Er erhält spezielle medizinische Versorgung, ausgewogene Mahlzeiten, regelmäßigen Konsulatszugang, Besuche von Freunden und politischen und religiösen Persönlichkeiten."
Er fügte hinzu: "Herr Gross verstieß gegen kubanisches Gesetz, indem er ein US- Regierungsprogramm einführte, das sich gegen Kubas Verfassung richtet und gegen sie arbeitet. Er ist kein Aktivist, der kam, um dem kubanischen Volk zu helfen. Er ist ein Professioneller, der dafür von der US-Regierung bezahlt wird."

Außenministerin Hillary Clinton schoss in einem Interview mit CNN zurück.
Hillary Clinton, Außenministerin: Herr Gross war kein Spion. Herr Gross war kein Geheimdienstagent. Herr Gross arbeitete für eine Entwicklungshilfegruppe, die Kuba dabei half, insbesondere dessen kleiner jüdischen Gemeinde in Kuba, Zugang zum Internet haben zu können. Und Herr Gross wird aus unserer Sicht ohne Rechtfertigung festgehalten und ist schon viel zu lange inhaftiert.

(Ende des Videos)

Blitzer: Der Brief, den ich von dem kubanischen Spitzendiplomaten Jorge Bolaños hier in Washington erhielt, gab mir eindeutig zu erkennen, dass die Castro-Regierung an einem Gefangenenaustausch von Alan Gross gegen die so genannten "Cuban Five" interessiert sei. Sie verbüßen, nachdem sie wegen Spionage verurteilt worden waren, lange Gefängnisstrafen in den Vereinigten Staaten. Ich habe versucht, sowohl kubanische als auch US-Beamte zu erreichen, um ihre jeweilige Position klarzustellen und auch zu versuchen, den Kommunikationskanal offen zu halten.

(Beginn des Videos)

Und Josefina Vidal steht jetzt in Havanna mit uns in Verbindung. Sie ist die Leiterin für nordamerikanische Angelegenheiten im kubanischen Außenministerium. Sind Sie bereit, uns mitzuteilen, was Sie im Tausch für die Freilassung von Alan Gross bekommen möchten?

Josefina Vidal, Beamtin des kubanischen Außenministeriums: Wolf, danke für die Einladung in Ihre Sendung. Wir haben der US-Regierung unsere Bereitwilligkeit zu einem Dialog übermittelt, um zu versuchen, all unsere Probleme zu lösen und die Beziehungen unserer beider Länder zu normalisieren. In diesem besonderen Fall haben wir gegenüber der US-Regierung klargestellt, wie Sie sagten, dass wir zu Verhandlungen bereit sind, um eine Lösung zu finden, eine humanitäre Lösung für Herrn Gross auf gegenseitiger Basis.
Ich bin nicht - wir sind nicht dabei, irgend eine spezielle Formel dafür aufzustellen. Es muss mit der US-Regierung diskutiert werden, denn die US-Regierung hat die unmittelbare Verantwortung für die Situation, für die Situation von Herrn Alan Gross, doch noch einmal, wir warten auf eine Antwort vonseiten der US-Regierung in dieser speziellen Angelegenheit.

Blitzer: Also, sind gerade jetzt keine aktiven Diskussionen oder Verhandlungen zwischen der kubanischen Regierung und der US-Regierung zur Befreiung von Alan Gross im Gange?

Vidal: Wir haben der US-Seite übermittelt, dass wir bereit seien, uns zum Gespräch hinzusetzen und eine Verhandlung über diese Angelegenheit zu führen; und, wie ich Ihnen gegenüber schon erwähnte, wir haben auf eine Antwort gewartet. Wir sind dazu bereit.

Blitzer: Gibt es aus Ihrer Sicht eine Verbindung zwischen der Freilassung von Alan Gross und der Freilassung der so genannten Cuban Five?

Vidal: Noch einmal, wir haben keine spezielle Lösung in Arbeit, keine Formel. Es muss unter uns diskutiert werden, Kuba hat jedoch berechtigte Sorgen, humanitäre Sorgen wegen der Situation der "Cuban Five".

Blitzer: Was sagen Sie in Reaktion auf das, was Außenministerin Hillary Clinton CNN mitteilte?

Vidal: Sie wissen, dass Mr. Gross in Kuba nicht als freiwilliger Entwicklungshelfer gearbeitet hat. Er wurde in Kuba verhaftet, weil er ein gut finanziertes Programm der US-Regierung umsetzen wollte mit dem Ziel, Änderungen in Kuba zu provozieren; das ist ein Anschlag auf Kubas verfassungsgemäße Ordnung. Also war Mr. Gross, als er zurückgehalten wurde, ein beruflich Beauftragter unter Vertrag der US-Regierung, mit der Aufgabe, dieses durchzuführen, zu versuchen, dieses von einigen US-Agenturen finanzierte Programm durchzuführen. [Frau Vidal stellt auch klar, dass die jüdischen Gemeinden in Kuba schon lange vor Gross' Besuch Zugang zum Internet hatten und darüber beste Kontakte mit jüdischen Gemeinden in den USA und anderen Ländern pflegen. Anm. d. Ü.]

Blitzer: Was -

Vidal: Aber er war - er war natürlich in Verletzung -

Blitzer: Welche Beweise haben Sie dafür, dass er das getan hat?

Vidal: Er wurde wegen der Verstöße gegen kubanische Gesetze verurteilt, Verstöße gegen die verfassungsgemäße Ordnung sind nicht nur in Kuba ein Verbrechen. Sie sind es auch in den Vereinigten Staaten und vielen anderen Ländern, und das ist der Grund für seine Verurteilung, wegen Verstößen gegen unsere Unabhängigkeit, unsere verfassungsgemäße Ordnung.

Blitzer: Mr. Gross hat mir gesagt, dass die Leute am Flughafen, die Beamten, die Geräte gesehen hätten, als er sie einführte und zu ihm gesagt hätten, er müsse sie verzollen, zu 100 Prozent. Er habe aber nicht 100 Prozent zahlen wollen, worauf die Beamten gesagt hätten, er solle 100 Dollar bezahlen, dann könne er die Satelliten-Telefone einführen, aber sie hätten alle Handys und Satelliten-Telefone alles, was er mitgebracht habe, untersucht und ihm erlaubt, sie einzuführen. Darum verstehe er nicht, weshalb man ihn verhaftet habe.

Vidal: Es wurde in einigen Medienberichten geschrieben, dass Mr. Gross die kubanischen Beamten über die Art der Ausrüstung, die er ohne ordnungsgemäße Genehmigung ins Land gebracht hatte, getäuscht habe, und er hat auch die kubanisch-jüdische Gemeinde über die Absichten seiner Reise nach Kuba getäuscht, und darüber, was er in Kuba tut.

Blitzer: Alan Gross sagt, seine 90 Jahre alte Mutter liege an Krebs erkrankt in Texas im Sterben. Sie kann nicht reisen. Sie kann kein Flugzeug besteigen. Er möchte zwei Wochen bei ihr verbringen und verspricht, nach Kuba zurückzukommen, wenn man ihm erlaubt, seiner Mutter Auf Wiedersehen zu sagen. Was ist daran falsch?

Vidal: Im Fall von Mr. Gross ist es so, dass er vor drei Jahren seine Gefängnisstrafe angetreten hat, und die derzeitigen Bedingungen es ihm nicht erlauben, Kuba zu verlassen.

Blitzer: Nicht einmal aus humanitären Gründen, um seine 90 Jahre alte Mutter zu besuchen, die Krebs hat und stirbt? Sind sie nicht bereit, ihm zu erlauben, ihr Auf Wiedersehen zu sagen?

Vidal: Im Fall von Alan Gross haben wir gute Behandlung garantiert, wie er ihnen selbst erzählt hat. Er ist in guter Verfassung. Er bekommt eine besondere medizinische Behandlung und ausgewogene Nahrung. Er erhält regelmäßig konsularischen Besuch und Besuche von Freunden, religiösen und politischen Leitern aus den USA und anderen Ländern, und wir haben ihren Familien und Freunden jeden Besuch, den sie bisher beantragt haben, ermöglicht. [Vidal hat in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass René seine Strafe im Gegensatz zu Alan Gross bereits vollständig abgeleistet hatte, als ihm erlaubt wurde, seinen Bruder zu besuchen. Außerdem wies sie darauf hin, dass Gerardos Mutter gestorben ist, als er im Gefängnis saß, und er ihr auch nicht Auf Wiedersehen sagen konnte. Sie sprach auch an, dass weder Gerardos noch Renés Ehefrau je erlaubt wurde, ihre Ehemänner im Gefängnis zu besuchen, und dass alle Fünf mehrfach willkürlich in Isolationshaft gesteckt wurden. Zum Unterschied zwischen dem Fall von Alan Gross und dem der "Cuban Five" führte sie noch aus, dass die "Cuban Five" in den USA waren, um extremistische Exilkubaner zu beobachten und deren geplante Terroranschläge auf Kuba zu verhindern und nicht um das US-System zu destabilisieren, wie es Alan Gross gemäß dem entsprechenden US- Programm versucht habe zu tun. Die Fünf hätten bspw. während ihrer fast 14-jährigen Haft zeitweilig auch keinen zu gegebener Zeit ihnen rechtlich zustehenden Zugang zu ihren Anwälten erhalten. Anm. d. Ü.]

Blitzer: Was denken Sie von Präsident Obama und seinen Bemühungen in den letzten dreieinhalb Jahren, die Hand auszustrecken und zu versuchen die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba zu verbessern?

Vidal: Dies ist unsere Position, ich meine seit vielen Jahren hat die kubanische Regierung der US- Seite ihren Willen übermittelt, einen umfangreichen, politischen Dialog mit den Vereinigten Staaten zu führen, um alle unsere historischen Probleme zu lösen und uns zu einer produktiven, dem Wohle unserer beider Völker förderlichen Beziehung zu bewegen.
Und das ist unsere Position. Wir haben der US-Regierung zu verstehen gegeben und tun das immer noch - wir sind bereit, die Möglichkeit diese Art von Zukunft für unsere beiden Länder zu suchen.

Blitzer:
Gibt es zurzeit irgend einen Dialog zwischen Ihrer Regierung und der Obama-Administration?

Vidal: Wir hatten in den letzten zwei drei Jahren Gespräche. Sobald der neue Präsident, Präsident Obama, sein Amt übernahm, nahmen wir offizielle Dialoge auf, die unter der Vorgänger- Administration sehr gelitten hatten, und wir haben unsere Migrationsgespräche im Zweijahresrhythmus wieder aufgenommen - und wir haben bei diesen Treffen unsere Position, die ich gerade beschrieben habe, übermittelt, Kubas Bereitschaft - zum Besten unserer beiden Länder eine zivilisierte - zivilisierte (unverständlich) mit den Vereinigten Staaten zu finden.

Blitzer: Haben Sie Hoffnung? Sind Sie optimistisch, dass sich die Beziehungen in den nächsten Monaten verbessern werden?

Vidal: Wir sind immer hoffnungsvoll. Wir haben auf diesen Augenblick über 50 Jahre gewartet, aber wir glauben fest daran, dass diese Zukunft zum Wohle der USA, Kubas, unserer beider einvernehmlicher nationaler Interessen und unserer Völker möglich ist.

Blitzer: Auf der Grundlage meiner Gespräche mit sehr hohen US-Bediensteten, Frau Vidal, kann ich Ihnen sagen, wenn Sie bereit wären, ein Geste zu machen und Alan Gross freizulassen, der schon zweieinhalb Jahre einsitzt, wäre das ein großer Schritt in Richtung Verbesserung der USA-Kuba- Beziehungen.

Vidal: In diesem Punkt muss ich ehrlich zu Ihnen sein, Wolf, und Ihnen sagen, dass wir dieses Statement als neuen Vorwand der US-Seite betrachten, um sich bezüglich der bilateralen Beziehungen nicht bewegen zu müssen. Wir haben es in unserer gesamten Geschichte erlebt, dass immer, wenn ein Vorwand verschwand, ein anderer zur Hand war, um die Nicht- Normalisierung der Beziehungen zu Kuba zu rechtfertigen. [In diesem Zusammenhang nennt Frau Vidal eine ganze Reihe von Beispielen: Zunächst sei es Kubas Verbindung mit der Sowjetunion gewesen und dann Kubas Unterstützung revolutionärer Bewegungen in Lateinamerika und Afrika. Das alles könne man seit den 1990er Jahren nicht mehr geltend machen. Kuba habe in den letzten Jahren alle Gefangenen freigelassen, die in den USA als politische angesehen worden seien. Anm. d. Ü.]

Blitzer: Es hört sich nach einer relativ einfachen Situation für Sie an, prüfen Sie die Vereinigten Staaten, schicken Sie Alan Gross nach Hause und warten Sie ab, was passiert. Falls es keine Verbesserungen gibt, was haben Sie verloren?

Vidal: Wie ich schon zu Beginn unseres Interviews erwähnt habe, ist dies etwas, das Kuba nicht einseitig tun kann, da die USA verantwortlich sind für die Situation von Mr. Alan Gross, also ist dies ein Gesprächsgegenstand, dies ist ein Thema, eine Angelegenheit, die direkt zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten diskutiert werden muss, um nach einer Lösung zu suchen.

Blitzer: Und Sie sagen, die Vereinigten Staaten seien nicht bereit, Alan Gross' Situation mit Kuba zu diskutieren? Ist es das, was Sie sagen?

Vidal: Wir warten auf eine Antwort und eine Reaktion von der Regierung der Vereinigten Staaten zu dem, was wir übermittelt haben über unsere Bereitschaft, sich hinzusetzen, ein Gespräch zu führen und Verhandlungen zu dem Thema zu beginnen.

Blitzer: Wir werden die Unterhaltung fortführen, Josefina Vidal. Vielen Dank, dass Sie bei uns waren, und wir werden weiter mit einander sprechen. Wir bleiben in Verbindung.

Vidal: Es ist mit ein Vergnügen, Wolf. Vielen Dank.

[In einer hier nicht erwähnten Passage spricht Wolf Blitzer Frau Vidal drauf an, dass es keine Wahlen in Kuba gebe und keine Opposition zugelassen sei. Frau Vidal erklärt darauf, dass alle zweieinhalb Jahre Provinzwahlen und alle fünf Jahre Wahlen zur Nationalversammlung stattfänden, die dann den Staatsrat und deren ersten und zweiten Vorsitzenden wählt. Zur Opposition sagte sie, dass sich in Kuba jeder zur Wahl stellen könne und dazu im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten nicht Mitglied einer Partei sein müsse. Allerdings gebe es in Kuba Leute, die das kubanische Gesellschaftssystem abschaffen wollten und dafür mit viel Geld aus den USA unterstützt würden.
Als Blitzer an den Papstbesuch erinnert, bei dem ein Mann festgenommen wurde, der den Papst aufforderte, gegen den Kommunismus im Land einzutreten, antwortete Vidal, der Mann sei festgenommen worden, weil er die Messe, die der Papst in Santiago de Cuba gehalten habe, gestört habe, die man mit allem Respekt habe vonstatten gehen lassen wollen. Er sei ihres Wissens nach hinterher nicht angeklagt oder inhaftiert worden. Blitzer behauptet, Kuba habe keine Presse- und Meinungsfreiheit. Vidal widerspricht, Kuba habe beides. "Wir denken nicht, dass wir ein Vorbild sind", aber es gebe dort mehr Pressefreiheit als in vielen anderen Ländern. Anm. d. Ü.].
Deutsch: ¡Basta Ya! (jmb, db)
(Quelle: freethefive.org vom 10. Mai 2012)
--
Video:
http://situationroom.blogs.cnn.com/2012/05/10/top-cuban-official-weighs-in-on-detainment-of-u-s-citizen/?hpt=sr_bn2

http://www.freethefive.org/updates/USMedia/USMVidalBlitzer51012.htm

 

I

 

 

[index] [Aktuelles] [Demokratie +] [BL-OKKUPY] [REVOLUTION?] [INTERNATIONAL] [SOLIDARITÄT] [AKW-INFO] [Rezepte] [Unsere Welt] [Lateinamerika] [Kuba] [KinoTheater Museum] [Veranstaltungen] [EMPFEHLUNG] [MUSIK & KUNST] [NGO-INFO'S] [ZUKUNFT] [Humor] [Freimus] [10 x Trödelei] [Links] [Impressum] [REICHTUMSUHR] [Baden in Berlin] [Technik & so] [Downloads] [Unbenannt46]