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WASSER
Was sollte generell geschehen, um Wasser zu bewahren?
Nicht nur im Privaten, sondern auch in der Wirtschaft muss ein Plan her. Der Landwirtschaft ist zu signalisieren, dass sie nicht mehr unendlich Wasser zur Verfügung haben wird. Der vorsichtige Umgang muss beginnen, solange noch Wasser vorhanden ist. Seit etwa 30 Jahren bestehn Naturschützer darauf, dass unsere Quellen nicht übernutzt werden dürfen. Wir dürfen sie auch nicht aufgeben. Tiefer bohren hilft nichts, sondern trocknet Böden weiter aus. 

Eine weitere Gefahr ist, dass wir sogenannte Ackerraine, Büsche, kleine Wälder und Grünflächen an den Feldern plattmachen.
Diese sammeln in sich Regenwasser und halten es. Riesige Felder ohne sie, wo große Erntemaschinen drauf rumfahren, lassen dagegen das Wasser einfach den Boden durchlaufen.
Hektargroße versiegelte Gewerbegebiete an Autobahnen entlang schaden ebenso. Und zunehmende industrielle Bebauung bewirkt, dass der Regen nicht mehr versickern kann. Stichwort Klimakrise: Durch das ständig zu früh beginnende Frühjahr wird Wasser gebraucht, das im Sommer fehlt.

Inwiefern ist die Trinkwasserqualität derzeit durch Überdüngung oder Pestizide wie Glyphosat gefährdet?

Seit langem findet ein Kampf der Verursacher statt, zuletzt etwa bei der Düngemittelverordnung: darum, wieviel weiterhin überdüngt werden darf. Neben dem Wassermangel schaffen unter anderem auch die Chemie- oder die Pharmaindustrie weitere Probleme.
Und mit der Massentierhaltung dringt zunehmend Gülle in den Boden ein, der Nitratgehalt in unserem Trinkwasser steigt an.

Naturschutzverbände arbeiten gemeinsam mit den Wasser- versorgern zusammen, die sich auch sorgen, nicht mehr genug zur Verfügung stellen zu können.
Derweil füllen Konzerne Plastikflaschen mit Wasser ab.

Sie arbeiten zur Liberalisierung von Wasser. Was liegt im argen?
In Ländern wie Indien oder England ist die Privatisierung weit fortgeschritten. Wenn internationale Konzerne das Sagen haben, wollen sie soviel wie möglich aus den Böden holen und es schnell verkaufen. Glücklicherweise haben wir in der Bundesrepublik frühzeitig begonnen, dagegen vorzugehen. Wir wollen unser Wasser für uns behalten. Wer es den Märkten überlässt, wird mit dem Turbokapitalismus alles verlieren.

Wir bringen Licht ins Dunkel der Behörden
Jede Person hat das Recht auf Informationen aus Politik und Verwaltung. FragDenStaat hilft Ihnen dabei, Ihr Recht durchzusetzen. Dort Kampagnen ansehen.
https://fragdenstaat.de/



Zeitung gegen Krieg

Die junge Welt als Mittel der Information, Aufklärung, Gegenwehr
Nur was man versteht, kann man auch verändern!


»Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.« Die Worte des sozialistischen Politikers und Publizisten Jean Jaurès bringen es auf den Punkt. Die auf Privateigentum und Profit basierende Gesellschaftsordnung führt früher oder später zum Krieg als letztem Mittel der Macht- und Profitsicherung. Gerade in Krisenzeiten steigt die Kriegsgefahr. Die Coronapandemie lässt die Krise des Kapitalismus noch deutlicher zu Tage treten. Da bedarf es der Ablenkung und Täuschung. Mit den Säbeln wird immer lauter gerasselt und da und dort zugeschlagen. Die NATO erklärt inzwischen offen, dass Russland und China als künftige Kriegs- gegner betrachtet werden.

Die Tageszeitung junge Welt schreibt gegen Kriegstreiber und
imperialistische Kriege an. Klar und konsequent.
Die strikte Antikriegshaltung ist eine der zentralen journalistischen Grundhaltungen seit Gründung der jungen Welt im Jahr 1947 und dem Neuanfang 1995 im Verlag 8. Mai.
So erscheint am kommenden Mittwoch eine achtseitige Beilage
»Krieg & Frieden«, die sich ausführlich mit drohender Kriegsgefahr,
atomarer Aufrüstung und der Positionierung der Umwelt- bewegungen in Friedensfragen beschäftigen wird.

Am 1. September 1939 überfiel das faschistische Deutschland Polen und entfesselte den Zweiten Weltkrieg – mit verheerenden Folgen für die gesamte Menschheit.
Die junge Welt bietet Berichte, Analysen und Hintergründe für all jene, die sich den Kriegstreibern entgegenstellen.
Kommunikation/Aktion

Online:Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv. -- 20,60 Euro/Monat - Soli: 27,60 €, - ermäßigt: 13,60 €
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Gedruckt: Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra. 43,60 Euro/Monat - Soli: 55,60 €, - ermäßigt: 30,60 €
https://www.jungewelt.de/protest-abo/
https://www.jungewelt.de/abo-service/

Die Rote Hilfe, Nr. 3/2020, 72 Seiten, 2 Euro, Bezug:
Rote Hilfe e.?V., Postfach 32 55, 37022 Göttingen,
E-Mail: rhz@rote-hilfe.de


ATTAC

Tipp: Bei der AG Finanzmärkte+Steuern wurde mit beträchtlichen Rechercheaufwand ein Grundlagen-Text "Das Geld- und Finanzsystem verstehen" erarbeitet
https://www.attac-netzwerk.de/agsteuern/aktivitaeten/attac- sommerakademie-2019/


Anlasslose Massenüberwachung:
BND-Gesetz verletzt Grundrechte
Klage vor Bundesverfassungsgericht gegen Auslands- spionage überwiegend erfolgreich


Die anlasslose Massenüberwachung des Internetverkehrs von Ausländern im Ausland durch den Bundesnachrichtendienst (BND) verstößt gegen die Pressefreiheit und das Fernmeldegeheimnis. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am Dienstag in Karlsruhe. Allerdings gelten die bestehenden Regelungen bis zum
31. Dezember 2021 weiter, so das Gericht.
Bis dahin müsse das BND-Gesetz von 2017 überarbeitet werden.
Mit dem Urteil hatten die Verfassungsbeschwerden ausländischer Journalistinnen und Journalisten sowie der Organisation »Reporter ohne Grenzen« überwiegend Erfolg. Erstmals entschied das Bundesverfassungsgericht, dass der Bundesnachrichtendienst auch dann dem Grundgesetz unterliegt, wenn er im Ausland ausländische Staatsbürger überwacht.

 Der Deutsche Journalistenverband (DJV) begrüßte das Urteil. Es sei ein »Sieg für die Pressefreiheit auf ganzer Linie«, erklärte der
DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall am Dienstag in Berlin.
Die Verfassungsrichter machten klare Vorgaben für eine Neuregelung der gesetzlichen Bestimmungen und mahnten dabei unter anderem besondere Schutzvorkehrungen für Journalisten bei Überwachungsmaßnahmen an.
BND-Chef Bruno Kahl will nach eigenen Angaben die vom höchsten deutschen Gericht eingeforderte »Reform« unterstützen. »Niemand hat ein größeres Interesse daran, auf rechtlich sicherem Grunde zu handeln, als der BND selbst«, erklärte Kahl am Dienstag.

Wie wenig Sorgen sich der deutsche Auslandsgeheimdienst wohl machen muss, wurde durch die Reaktion der Bundesregierung auf das Urteil deutlich. Staatssekretär Johannes Geismann, Beauftragte der Bundesregierung für die Nachrichtendienste im Kanzleramt, zeigte sich am Dienstag in Karlsruhe zuversichtlich, »dass wir da auch entsprechend eine vernünftige Regelung finden werden«. Geismann kündigte an, dass die Bundesregierung dem Bundestag nach der Analyse des Urteils zügig einen Vorschlag unterbreiten
werde, wie die eingeforderte verstärkte Kontrolle des BND ausge- staltet werden könnte.