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Klimaziel für 2020 kaum erreichbar
Der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland hat 2016 trotz einiger Klimaschutzbemühungen zugenommen. Die Emissionen stiegen um etwa vier Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 906 Millionen Tonnen, wie Prognosen des Umweltbundesamts und eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zeigen. Die Angaben liegen der Deutschen Presse-Agentur und Spiegel online vor. Damit wird unwahrscheinlicher, dass die Bundesrepublik ihr Klimaziel für das Jahr 2020 erreicht, den Treibhausgasausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.
Eine Schüsselrolle spielt der Verkehr. Laut Umweltbundesamt (UBA) stieg die Kohlendioxidfreisetzung im Verkehrssektor insgesamt um 5,4 Millionen Tonnen, das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent.
Der Gütertransport auf der Straße nahm um 2,6 Prozent zu.


Geflügelpest verursacht Millionen Verluste
Der deutschen Geflügelwirtschaft sind mit der Vogelgrippe nach Einschätzung ihres Verbands bislang 40 Millionen Euro Schaden entstanden. »Im Einzelfall ist das für die Tierhalter existenzbedrohend, aber noch kommen wir einigermaßen durch diesen schwersten jemals in Deutschland registrierten Ausbruch der Geflügelpest«, sagte der Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Friedrich-Otto Ripke, der Osnabrücker Zeitung. Die armen Viecher müssen seit Wochen in ihren Ställen bleiben. Über  eine Million Hühner, Puten und Enten wurde getötet.

 

GLYPHOSAT IN UNSEREM ESSEN
Aldi Süd macht Druck und will künftig geringere Glyphosat-Rückstände in seinen Produkten. Es tut sich was - aber immer noch viel zu wenig. Die EU könnte dem krebsverdächtigen Pestizid-Wirkstoff und anderen umstrittenen Pflanzenschutzmitteln einfach die Zulassung entziehen.
Fordern Sie den EU-Gesundheitskommissar auf, endlich zu handeln!
Hier Unterschreiben: http://mailings.foodwatch.de/c/26139293/921ee7f71ab5fb-omauxd


2017: Letzte Runde im Kampf um Glyphosat

Die Entscheidung steht an: Darf das Pestizid Glyphosat weiter auf unsere Felder gespritzt werden - trotz des Krebsrisikos? Monsanto und Co. mobilisieren ihre unglaubliche Lobbymacht. Wir aber halten dagegen – mit einer europäischen Bürgerinitiative (EBI). Das bedeutet: Bis Ende Juni brauchen wir eine Million Unterschriften! Bitte unterzeichnen Sie jetzt und hier für ein Verbot des gefährlichen Ackergiftes. Ihre Stimme unter unserem bisherigen Glyphosat-Appell zählt bei der EBI nicht mit: Bitte unterschreiben Sie also erneut!
Klicken Sie und unterzeichnen Sie die Bürgerinitiative für ein Verbot von Glyphosat: HIER

Liebe Lesende,
2017 ist das Finale: Die EU-Kommission entscheidet über Glyphosat. Verweigert sie dem Pestizid die Zulassung, wäre ein Grundpfeiler der Agrarindustrie eingerissen. Das Problem: Monsanto und Co. pumpen sehr viel Geld in die Lobbyarbeit für ihren Verkaufsschlager – weitere 15 Jahre Glyphosat sollen klargemacht werden. Für uns kann das nur eins bedeuten: Öffentlichkeit schaffen – und zwar so viel wie möglich, so schnell wie möglich, europaweit!

Mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) soll uns das gelingen. Aber dafür müssen wir zusammen mit unseren Partnern in nur fünf Monaten eine Million Unterschriften sammeln – und zwar ganz von vorne! Ihre Unterschrift aus dem bisherigen Appell zählt nicht schon mit. Das ist eine dicke Aufgabe.

Doch die eine Million Stimmen sorgen dann nicht nur dafür, dass die EU sich mit Glyphosat befassen muss. Nein, vor allem zeigt eine solche Zahl: Die Bürger/innen Europas dulden kein Ackergift, das im Verdacht steht, Krebs auszulösen und das Artensterben zu beschleunigen.

Wir wollen einen starken Start hinlegen! In den ersten 48 Stunden sollen es bereits 250.000 Unterschriften werden – das brächte uns die nötige Aufmerksamkeit in der Presse. Bitte unterzeichnen Sie jetzt erneut gegen Glyphosat! Nicht, dass Sie sich wundern: Anders als sonst, müssen wir bei einer EBI mehr Daten abfragen – sie werden nach Ablauf der EBI gelöscht.
Zur Unterschrift: HIER

Die Monsanto-Manager wollten ihr Glyphosat schon letztes Jahr neu zugelassen wissen – in ihren Augen ein Selbstläufer. Aber dann scheiterten sie – und zwar an uns. Im EU-Ministerrat fehlte die nötige Mehrheit, da Deutschland sich wegen der Proteste Hunderttausender enthielt.
So blieb der EU-Kommission nur, Glyphosat lediglich für eineinhalb statt die geplanten 15 Jahre zuzulassen.

Dieser Erfolg zeigt: Es geht! Wir können Glyphosat vom Tisch bekommen. Aber dafür müssen wir jetzt kräftig ackern. Mit unserer EBI nutzen wir das machtvollste Mittel, das die EU für uns Bürger/innen hat, sich einzumischen. Sie ist damit mehr als ein Appell. Sie ist ein Stück gelebte Demokratie.

Wie stark eine Europäische Bürgerinitiative ist, hat die Auseinandersetzung um die Privatisierung der Wasserversorgung gezeigt. Mehr als 1,5 Millionen Menschen unterzeichneten die EBI vor vier Jahren. Daraufhin musste der zuständige EU-Kommissar die Wasserversorgung von der EU- Konzessionsrichtlinie ausnehmen.


Plastikmüll im Meer:

Ein Wal hatte 30 Plastiktüten im Magen: HIER
    Plastikmüll im Meer – was kann ich dafür?
https://utopia.de/ratgeber/plastikmuell-im-meer-kann-ich-dafuer/
    So leiden Meereslebewesen an Plastikmüll
https://utopia.de/schildkroete-plastik-strohhalm-17454/
    12 Bilder, die zeigen, warum wir unseren Konsum dringend ändern müssen
https://utopia.de/bilder-konsum-aendern-27620/
Schätzungen zufolge landen derzeit rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren – pro Jahr. Das entspricht etwa einem vollen Müllwagen pro Minute. Wenn wir so weitermachen wie bisher könnten bereits im Jahr 2050 mehr Plastikteile als Fische in unseren Ozeanen schwimmen.


UN-Klimaschutzkonferenz

Im marokkanischen Marrakesch ist die diesjährige UN-Klimaschutzkonferenz zu Ende gegangen. In diesem Jahr ging es dabei um zum Teil sehr technische Verhandlungen über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, das bereits Anfang November in Kraft getreten war. Darin haben sich die inzwischen 111 Mitglieder unter anderem darauf verständigt, dass ab 2020 jährlich 100 Milliarden Euro von den Industriestaaten in die Entwicklungsländer fließen müssen. Mit den Geldern soll dort zum einen die Anpassung an die nicht mehr zu verhindernden Folgen der Erderwärmung finanziert werden. Zum anderen sind die Transfers dafür gedacht, dass die betroffenen Staaten die Industrialisierung von vornherein auf klimaschonende Art und Weise vollziehen können.

Die Verursacher des Klima Anstiegs versuchen über Entwicklungshilfe, die bereitgestellten Gelder in den Verkauf ihrer Klimaschonungsindustrie zu leiten.
Die Finanzen waren einer der Hauptverhandlungspunkte in Marrakesch, ohne dass dabei viel erreicht wurde. Die Verantwortlichen in den Industriestaaten, insbesondere auch in Deutschland, möchten die Hand auf dem Geld halten und die Kontrolle nicht an die betroffenen Länder abgeben. Immerhin hat die BRD Zahlungen von vier Milliarden Euro jährlich zugesagt. Unklar ist allerdings, ob es sich dabei nicht, wie schon in der Vergangenheit, teilweise oder gänzlich um umdeklarierte Entwicklungshilfegelder handelt.
Kwami Kpondzo von den »Freunden der Erde« in Ostafrika, einem globalen Umweltverband, dem auch der deutsche Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) angehört, kritisierte, dass es in Marrakesch wenig Bewegung bei den Finanzen gegeben habe.

Die Tricks der reichen Länder würden dazu führen, dass die Menschen heute schon überall in Afrika mit Dürren und Überschwemmungen alleingelassen werden. »Gebrochene Versprechen werden uns nicht helfen, eine Krise zu überstehen, die wir nicht zu verantworten haben«, so Kpondzo. Damit spielt der Umweltschützer auf die Tatsache an, dass die allermeisten Länder Afrikas bisher kaum zum Klimawandel beigetragen haben, aber zu seinen ersten Opfern gehören. Auch Eva Bulling-Schröter, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag und für diese als Beobachterin in Marrakesch, kritisierte, dass die versprochenen Gelder vor allem für neue Windkraft- und Solaranlagen ausgegeben werden sollen. Damit kämen diese »besonders der Privatwirtschaft im reichen Norden zu Gute«, nicht aber »den Opfern von Fluten, Wirbelstürmen und Dürren vor Ort«, erklärte sie am Freitag.

Zentraler Punkt des Pariser Abkommens ist und bleibt die Begrenzung des Klimawandels.
Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur müsse deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau gehalten werden. Außerdem soll in den weiteren Verhandlungen geklärt werden, ob diese Schwelle nicht sogar auf 1,5 Grad Celsius abzusenken sei. Dafür spräche vor allem die Empfindlichkeit der Gletscher auf Grönland und in Teilen der Antarktis gegenüber einem globalen Temperaturanstieg. Allein das Eis auf Grönland könnte beim Abtauen den mittleren Meeresspiegel langfristig um rund sieben Meter ansteigen lassen. Derzeit liegt die globale Temperatur bereits etwa ein Grad über dem Niveau, das um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erreicht wurde.

Eine Gruppe von 45 Staaten, die meisten davon aus der Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder, hat daher in Marrakesch die Initiative ergriffen und sich zur schnellstmöglichen Umstellung ihrer Wirtschaft auf 100prozentige Nutzung von erneuerbaren Energieträgern verpflichtet. Das geht deutlich über das hinaus, was die Bundesregierung in ihrem vom Wirtschaftsministerium entkernten Klimaschutzplan verspricht. Darin ist zwar von »Dekarbonisierung«, das heißt, dem Verzicht auf fossile Energieträger, die Rede. Das aber soll erst zum Jahre 2050 und auch nur »weitgehend« erfolgen. Zwischenzeitlich fehlt es an einem klaren Ausstiegsszenario für die Kohlekraftwerke und die Braunkohleförderung.
Einen kleinen Lichtblick gibt es indes. Die globalen Emissionen von Kohlendioxid (CO2) aus der Industrie und aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe sind 2015 nicht weiter gestiegen, nachdem ihr Wachstum schon 2014 nur 0,7 Prozent betragen hatte. Für 2016 wird mit einer minimalen Zunahme von 0,2 Prozent gerechnet. Das geht aus Berechnungen hervor, die das internationale Wissenschaftlerteam Global Carbon Project zusammengetragen und vergangene Woche im Journal Earth System Science Data veröffentlicht hat. Demnach wären die Emissionen in den vergangenen drei Jahren zum ersten Mal in der Geschichte der Industrialisierung trotz globalen Wirtschaftswachstums annähernd konstant geblieben.
Das ist aber noch kein Grund zur Entwarnung. Solange CO2 und andere Treibhausgase emittiert werden, steigt auch deren Konzentration in der Luft weiter. Rund die Hälfte des CO2 – in einigen Jahren mehr, in anderen weniger – verbleibt in der Atmosphäre und trägt zu deren Erwärmung bei. Der Rest wird von der kontinentalen Biosphäre und den Ozeanen aufgenommen. Letztere versauern dadurch langfristig, was beispielsweise Tiere mit Kalkschalen und -skeletten bedroht. Dadurch könnten ganze Nahrungsketten und somit die Fischbestände zusammenbrechen.
Um das zu verhindern und die globale Erwärmung noch in dem anvisierten Rahmen zu halten, muss der Ausstoß rasch sinken und spätestens 2050 auf Null gebracht werden. Darüber hinaus werden in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts größere Mengen CO2 der Atmosphäre wieder entzogen werden müssen, etwa durch großangelegte Aufforstungsprojekte, was um so teurer wird, je mehr in den nächsten Jahrzehnten emittiert wird.


KLEIN HÜHNCHEN

So wurde vor ca. 50 Jahren, in einem SF-Roman, die hier weiter unten beschriebene Methode, aus Israel genannt! Im SF-Roman wurde aus in Nährlösung permanent wachsenden Hühnerbrustfleisch, laufend nachwachsende Portionen zum Konsum geschnitten.

Das israelische Start-up SuperMeat hat jetzt eine Methode entwickelt, Fleisch zu züchten
– ohne, dass dafür Tiere sterben müssen.

Die Vision: Jeder soll sein eigenes Fleisch produzieren können.
Das Unternehmen will jegliches Tierleid abschaffen, ist jedoch realistisch in seiner Einschätzung, dass der Großteil der Weltbevölkerung weiterhin Fleisch essen möchte und wird – so erklärt SuperMeat seine Motivation. („We were looking for the best way to end animal suffering, but also be realistic about meat eating habits.“) Gemeinsam mit Professor Yaakov Nahmias, Biomedizin-Techniker an der Hebrew University of Jerusalem, haben die Initiatoren von SuperMeat eine Technologie entwickelt, mit deren Hilfe echtes Fleisch gezüchtet werden kann ohne dabei Tieren zu schaden. Aus einer kleinen Gewebe-Probe aus der Haut eines Huhns werden Zellen gewonnen, die dann in einer Nährstofflösung vermehrt werden. Die Zellen formen winzige Muskelgewebe und daraus wächst in einem speziellen Bioreaktor schließlich richtiges Fleisch – in Portionen, die direkt verarbeitet werden können.



LIVING REPORT 2016

Die Ergebnisse des Living Planet Reports 2016 sind alarmierend: Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr, als die Erde bereithält. Setzt sich dieser Verbrauch ungebremst fort, sind 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Unser stetig wachsender Hunger nach Ressourcen frisst die Zukunft der nächsten Generationen auf. Der Planet ist am Limit - es gibt keine Alternative zu einem deutlich schonenderen Umgang mit unseren Ressourcen.

Inhalt: 01 - 04 Vorwort, 05 Facts & Figures, 06 Risiken und Chancen in einem neuen Zeitalter, 07 Der globale Living Planet Index, 08 Die untersuchten Arten, 09 Die Bedrohungen näher betrachtet, 10 Deutschlands Natur unter anhaltendem Stress 12 Ökosystemleistungen – was Natur und Mensch verbindet 16 Wie der Mensch auf die Erde einwirkt 20 Was der Erde Grenzen setzt
22  Der Ökologische Fußabdruck des Konsums 24 Eine nähere Untersuchung des Ökologischen Konsum-Fußabdrucks 25 Der Ökologische Fußabdruck des Konsums nach Ländern 26 Der Ökologische Fußabdruck Deutschlands, 28 Problemlösungen in einer komplexen Welt, 32 Eine ökologisch intakte Erde für Mensch und Natur, 34 Übergang zu einem neuen globalen Wirtschaftssystem, 36 Forderungen zur Bundestagswahl 2017, 40 Der Weg, der vor uns liegt. Der Report komplett: HIER


KOMPOSTGIFT IM SPARGELFELD

Seit Jahren sind Böden und Grundwasser in Baden-Baden und Rastatt mit Fluorchemikalien verseucht. Getan wurde dagegen bisher wenig...mehr: HIER

OLIVENOEL IM TEST?
Wer einen Olivenöl-Test liest, will sich als Ergebnis danach, es weder über Salat noch Pasta gießen und dann geniessen: Viele Öle schmecken ranzig, enthalten Schadstoffe – und bei ihrer Herkunftsangabe gibt es oft Schwindel. Zu diesem Ergebnis kamen 2016 Stiftung Warentest und markt, beide nahmen Öl aus Oliven unter die Lupe.
    NDR-markt-Test: Schummel bei Qualität und Herkunft
https://utopia.de/test-schwindel-olivenoel-11625/#markt
    Stiftung Warentest: Schadstoffe und schlechter Geschmack
https://utopia.de/test-schwindel-olivenoel-11625/#stiftungwarentest2016
    Frühere Olivenöl-Tests
https://utopia.de/test-schwindel-olivenoel-11625/#alt


Eine neue aktuelle Studie belegt die Gefahr durch Mikroplastik:

Die winzigen Plastikpartikel in Peelings, Seife und Schminke verschmutzen die Meere und bedrohen auf dauer Meeresbewohner wie Fische und Schildkröten. Zur Zeit werden sie mit etlichen Giftstoffen kontaminiert und Landen auf unserem Tisch.

DAS MEER ALS NAHRUNGSQUELLE
Ein Blick auf einen Globus verdeutlicht, dass unsere Erde zu mehr als 70 % von Wasser bedeckt ist. Das Weltmeer eine wesentliche Quelle des Lebens auf der Erde! Zudem ist das Meer für die Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung unentbehrlich.

So liefert das Weltmeer jährlich rund 80 % der aus dem Wasser gewonnenen Nahrungsmittel - das sind rund 110 Millionen Tonnen!

In Deutschland lag das Gesamtaufkommen an Fisch und Fischereierzeugnissen schon im Jahr 2006 insgesamt bei etwas über 2 Millionen Tonnen Fanggewicht.

In den USA ist Mikroplastik gesetzlich verboten. Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks hat sich dem Druck der Industrie gebeugt: In Deutschland gibt es nur eine „freiwillige Selbstverpflichtung” der Konzerne.

Die Folge: Es passiert so gut wie nichts. Lediglich eine Hand voll Unternehmen hat sich von Mikroplastik verabschiedet. Der Rest spielt auf Zeit und zerstört weiter die Umwelt. Die Ministerin muss endlich einsehen, dass wir die Meere nur mit einem Verbot retten können.

Wissenschaftler schlagen Alarm, denn die langfristigen Schäden durch Mikroplastik sind noch gar nicht abzusehen. Sie befürchten „tiefgreifende Folgen für das Wasserökosystem”. Und nicht nur das: Über das Ökosystem landet Mikroplastik wieder in unserer Nahrungskette, den sog. Meeresfrüchten und Fischen, angereichert mit Giftstoffen wie Quecksilber.

Großen Konzernen ist ihr momentaner Profit wichtiger als die Umwelt. Aber mit öffentlichem Druck können wir ihnen gemeinsam etwas entgegen setzen. Das hat das Beispiel Fracking erst kürzlich gezeigt: Auch dank unseres Einsatzes konnte sich die Industrie nicht durchsetzen und Fracking bleibt verboten. Legen wir nach, machen wir Schluss mit Mikroplastik.
Fordern Sie Umweltministerin Barbara Hendricks auf, Mikroplastik in Deutschland zu verbieten!
PRTITION UNTERZEICHNEN: HIER

RIO DE JANEIRO
Der 62jährige Fischer Geraldão. Früher seien seine Netze voll von Fischen gewesen. Heute fände er sie hauptsächlich gefüllt mit PET-Flaschen und Plastiksäcken. »Oft bringe ich nur zwei Fische und kiloweise Plastikmüll an Land«, sagte er


Wie absurd ist das denn?

So fragte Thilo Bode von foodwatch im letzten Newsletter.
Ich fand den Newsletter so gut, das ich ihn in ein PDF umgesetzt habe und foodwatch hat mir erlaubt das PDF hier zu verbreiten!
Etwas aus dem Inhalt:
Wussten Sie eigentlich, dass viele unserer Lebensmittel Vitamine enthalten, die in China unter erbärmlichsten Arbeitsbedingungen hergestellt werden? Und dass fast immer superungesunde, überzuckerte und zu salzige Lebensmittel damit versetzt werden? Und dass am Ende in den Supermarktregalen ungesunde Lebensmittel stehen, deren Bestandteile unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden, die uns aber als besonders wertvoll verkauft werden?...
weiter im PDF: HIER

Neue WWF & Greenpeace Umweltstudie:
Kohlekraftwerke verursachen Zehntausende Herz-Kreislauf-Erkrankungen pro Jahr
Internationale Umweltorganisationen wie der World Wide Fond for Nature (WWF) und Greenpeace haben jüngst eine Studie veröffentlicht, die den Auswirkungen der europäischen Kohlekraftwerke auf die Gesundheit nachgeht. Unter dem Titel »Europe's dark cloud« kommen sie zu dem Ergebnis, dass die 257 untersuchten Kraftwerke jährlich für 22.900 vorzeitige Todesfälle verantwortlich sind. Hinzu kämen Zehntausende Erkrankungen von Herz und Lunge und geschätzte Gesundheitskosten von insgesamt bis zu 62,3 Milliarden Euro.
Meist wird über Kohlekraftwerke gesprochen, wenn es um den Klimawandel geht. Wegen ihres hohen Treibhausgasausstoßes gehören sie zu den wichtigsten Verursachern. Darüber ist der enorme Giftcocktail etwas in den Hintergrund geraten, den die Kraftwerke trotz aller Filter ausstoßen. Eine moderne Großanlage bläst im Jahr jeweils mehrere Tausend Tonnen Schwefeldioxid und Stickoxide in die Luft. Hinzu kommen einige hundert Tonnen Feinstaub sowie einige Tonnen Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen. Quecksilber reichert sich zum Beispiel gerne in Fischen an. In einigen deutschen Gewässern werden die gesetzlichen Grenzwerte inzwischen bereits überschritten, sodass die Fischer ihren Fang nicht mehr verkaufen dürfen.

Während die Schwermetalle eher für langfristige Vergiftungen sorgen, verursachen Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstäube Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems. Besonders gefährlich sind dabei kleine Partikel mit Durchmessern unter 2,5 Mikrometern, die bis in die Blutbahnen vordringen. Dort können sie unter anderem Arterien verstopfen und sogar Erbinformationen in den Zellen schädigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass Feinstaub in der Atemluft weltweit jährlich 3,2 Millionen Menschen das Leben kostet. Neben den Kraftwerken ist auch der Straßenverkehr eine wichtige Quelle.

Bei der Untersuchung der Kraftwerke haben sich die Autoren zunächst Informationen über deren Emissionen verschafft. Dabei wurden jene berücksichtigt, die bereits von der EU-Umweltagentur bestätigt worden waren. Mit einem meteorologischen Modell wurde sodann simuliert, wie weit und in welche Richtungen die Emissionen verteilt werden. Damit ließ sich die Schadstoffbelastung in einzelnen Regionen und Ländern berechnen und der jeweiligen Quelle – also in- und ausländischen Kohlekraftwerken – zuordnen. Die WHO hat ein Instrumentarium entwickelt, mit dessen Hilfe die Gesundheitsauswirkungen der Schadstoffbelastungen ermittelt werden konnte.

Das Ergebnis der Studie:
Die gefährlichsten Kraftwerke stehen in Polen, dicht gefolgt von Deutschland. Die polnischen Anlagen sind für jährlich 5.830 vorzeitige Todesfälle verantwortlich, die deutschen für 4.350. Am meisten zu leiden haben die Menschen in Deutschland, wo es nach diesen Berechnungen jährlich 3.630 vorzeitige Todesfälle wegen der Kraftwerksemissionen gibt. Es folgen Großbritannien mit 2.100 Betroffenen und Polen mit 1.860.

Die Autoren werden von renommierten Wissenschaftlern bestätigt:
»Die Ergebnisse der Studie beruhen auf dem aktuellen Wissensstand zu den Auswirkungen von Feinstaub und den Erkenntnissen großer epidemiologischer Studien. Die Zahlen zeigen somit in korrekter Weise auf, wie groß die Auswirkungen der Kraftwerksemissionen auf die Sterblichkeit sind«, wird Annette Peters, die das Institut Epidemiologie II am Helmholtz-Zentrum München des Deutschen Forschungszentrums für Gesundheit und Umwelt leitet, von den Umweltschützern zitiert.

Der Ausstieg aus der Kohle wäre also nicht nur gut für’s Klima, sondern auch für die Gesundheit und würde das Gesundheitssystem deutlich entlasten. Bisher ist allerdings Großbritannien, dessen Kraftwerke selbst für beträchtliche Schäden sorgen, das einzige große EU-Mitglied, das einen Ausstieg aus dieser Technologie beschlossen hat. 2025 soll dort das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen. Die Studienautoren verweisen darauf, dass Deutschland das am stärksten betroffene Land ist und daher Großbritannien folgen sollte. Bis 2035 könnten hierzulande alle Kohlekraftwerke stillgelegt werden, meint der WWF.
 

In der Tageszeitung junge Welt erschien am 9. Juni ein beachtenswerter Artikel von Wolfgang Pomrehn! Er schreibt über die von uns Menschen verursachten Änderungen des Klimas und deren Auswirkungen.
Im folgenden einige Auszüge daraus:

Land unter
Die Erderwärmung lässt den Meeresspiegel steigen.
Das betrifft zuerst die an den Küsten lebenden Menschen

Warum steigt der Meeresspiegel:
1. der Temperaturanstieg in den Ozeanen – weil warmes Wasser sich ausdehnt.
2. das Abschmelzen der auf Land liegenden Gletscher
3. die Ausdehnung der in Seen, Flüssen und im Boden gespeicherte Wassermenge, bei Erwärmung.
Das Eis auf den Polarmeeren erfüllt zwar eine wichtige Funktion im Klimasystem, befindet sich jedoch mit dem Wasser im Schwimmgleichgewicht. Wenn das taut, steigt dadurch der Meeresspiegel nicht.

Eine Vielzahl von Wissenschaftlern hat sich in den vergangenen Jahren mit der Frage auseinandergesetzt, um wieviel und wie schnell der Meeresspiegel in einer sich erwärmenden Welt steigen wird. Einig sind sie sich vor allem darin, dass sich der Prozess beschleunigen und es nicht bei jenen knapp 20 Zentimetern bleiben wird, die die Meere im globalen Durchschnitt zwischen 1901 und 2010 gestiegen sind. Dabei war schon dieser Wert, wie im letzten Jahr Robert E. Kopp und Kollegen im US-Fachblatt Proceedings of the National Academy of ­Science (PNAS) zeigten, der höchste seit mindestens 2.700 Jahren.

Die Daten des sogenannten Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) von 2013 besagen, dass zwischen 1901 und 2010 die Weltmeere um durchschnittlich 1,7 Millimeter pro Jahr stiegen. Doch zwischen 1971 und 2010 waren es bereits zwei und zwischen 1993 und 2010 sogar 3,2 Millimeter pro Jahr. Die bis in die Gegenwart reichende Satellitenmessungen der NASA bestätigen für den Zeitraum 1993 bis Anfang 2016 einen jährlichen Anstieg von 3,4 (plus/minus 0,4) Millimeter.
Hochgerechnet auf hundert Jahre sind das bereits 34 Zentimeter.

Das Abschmelzen des auf Grönland und in der Antarktis liegenden Eises, das reicht aus, den Meeresspiegel um rund 66 Meter ansteigen zu lassen. Bei der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren war soviel Wasser in den ­ großen Eismassen in Skandinavien und Nordamerika gespeichert, dass sich der Meeresspiegel über 100 Meter unter dem heutigen befand, und zum Beispiel die südliche Nordsee trocken lag.

Mehr als eine Milliarde Menschen lebt in niedrig gelegenen Küstenregionen. 44 Prozent der Menschheit, gut drei Milliarden Menschen, siedeln in einem nur 150 Kilometer breiten Streifen entlang der Meeresufer. Viele der modernen Riesenmetropolen wie New York, São Paulo, Hongkong, Shanghai oder Mumbai liegen unmittelbar am Meer. Oder die rasant wachsenden Millionenstädte entlang der westafrikanischen Küste.

Das Klimasystem ist durch die Treibhausgase ins Ungleichgewicht geraten ist. Es wird mehrere Jahrtausende dauern, bis sich die großen Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis sowie die tieferen Schichten der Weltmeere vollkommen an die neue Situation angepasst haben. Auch wenn sofort alle Emissionen von Kohlendioxid (CO2), Methan und anderen Treibhausgasen eingestellt würden, würde der globale Meeresspiegel noch um mehrere Dezimeter allein durch die Ausdehnung des Wassers in den Meeren steigen. Da sich das warme Wasser an der Oberfläche wie ein Deckel über die tieferen Schichten legt, dauert es viele Jahrhunderte, bis sich auch die unteren Schichten gemäß den neuen Verhältnissen erwärmt haben.

Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um neun Meter würden – immer vorausgesetzt, dass kein ausreichender Küstenschutz betrieben wird oder betrieben werden kann – Bremen und der Hamburger Hafen in der Nordsee versinken. Lüneburg würde zur Küstenstadt, und die Nordseewellen würden am Gorlebener Salzstock lecken, wo die AKW-Lobby seit Jahrzehnten versucht, ein Endlager für hochradioaktiven Müll durchzusetzen. Große Teile der Niederlande würden ebenso wie Kopenhagen im Meer verschwinden. In Ägypten würde das dichtbesiedelte Nildelta mit den Städten Alexandria und Port Said überflutet, im Süden des Iraks die Stadt Basra und viele dortige Ölquellen. Kalkutta in Indien wäre zumindest stark gefährdet, und im benachbarten Bangladesch ginge der ganze Süden des Landes verloren. Rund die Hälfte der Bangladeschis müsste sich eine neue Heimat suchen. Stark betroffen wäre auch der Süden Myanmars, und das benachbarte Thailand würde seine Hauptstadt Bangkok verlieren. In Vietnam würde das Mekongdelta und der südlichste Landesteil einschließlich Ho-Chi-Minh-Stadts verschwinden. Und in China ging schließlich Shanghai mit seinen rund 19 Millionen Einwohnern ebenso in den Fluten unter wie die größten Teile der nördlich davon gelegenen Provinz Jiangsu mit ihren 76 Millionen Einwohnern. Auch die bei Beijing gelegene Küstenstadt Tianjin, in der heute gut elf Millionen Menschen leben, läge dann deutlich unterhalb des Meeresspiegels...
(Anmerkung von UuG: Es ist für uns nicht vorstellbar, welche Verteilungskämpfe um die verbliebenen Ressourcen in dem Moment ausbrechen werden!)
Der gut recherchierte Artikel ist nach zu lesen in der Tageszeitung  junge Welt :
https://www.jungewelt.de/2016/06-09/051.php


BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND UNTER WASSER
Nach dem Dauerregen Anfang Juni, schwappt im Süden und Westen das Wasser über: Tote, Vermisste, Millionenschäden
Die Unwetterserie in Deutschland hat bisher mindestens neun Menschen das Leben gekostet und im Westen und Süden des Landes große Überschwemmungen ausgelöst. Nachdem am Sonntag vier Menschen in Baden-Württemberg ertrunken waren, starben am Mittwoch in Niederbayern fünf Menschen. In mehreren Bundesländern wird weiter nach Vermissten gesucht.  In diversen bayerischen Ortschaften werden mit Unterstützung von Bewohnern und freiwilligen Helfern, Häuser und Straßen von Schlamm und Treibgut  befreit es wird versucht die Stromversorgung zunächst Notdürftig wiederherzustellen.
In Teilen Nordrhein-Westfalens und im nördlichen Rheinland-Pfalz waren nach heftigen Regenfällen weite Strecken überspült. In Düsseldorf waren am Mittwoch abend mehrere Straßentunnel voll Wasser gelaufen und Straßen geflutet worden. In der historischen Altstadt von Xanten floss stundenlang das Wasser nicht ab. Bis in die nächste Woche seien Schauer und Gewitter zu erwarten, sagte Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag dem 2. Juni. Das Unwetterpotential vor allem für Starkregen bleibe erhöht. »Tief ›Friederike‹ wird uns auch in den nächsten Tagen beschäftigen.


Klimaschäden IN AUSTRALIEN
Sydney. Aus einem UN-Bericht über durch den Klimawandel verursachte Schäden an wichtigen Tourismuszielen sind auf Druck aus Canberra alle Verweise auf Orte in Australien gestrichen worden, darunter auch der auf das berühmte Great Barrier Reef. Wissenschaftler und Aktivisten bezeichneten die Manipulation am Freitag als »extrem verstörend«. Das australische Umweltministerium hatte Protest gegen die Erwähnung des von einer Korallenbleiche befallenen Riffs und zweier weiterer Reiseziele eingelegt, da es Schäden für die Tourismusbranche befürchtete.

Indien vertrocknet
Hunger und Suizidwelle:
Dürre und Rekordhitze verschärfen die wirtschaftliche Not von Millionen kleiner Bauern in Indien!

Seit März, April herrscht in mehr als einem Drittel des Landes der Notstand in Form extremer Dürre und Rekordtemperaturen. Die Hitzewelle, die das um diese Zeit übliche Maß weit übertraf, sorgte landesweit für mehr als 300 offiziell anerkannte Todesfälle, die meisten davon im jüngsten Unionsstaat Telangana, im Südosten des Landes. Mancherorts kletterte das Thermometer schon in der ersten Maihälfte auf 47 Grad im Schatten, zuletzt wurde im nordwestlichen Unionsstaat Rajasthan mit über 51 Grad ein weiterer Rekordwert gemessen. In den ersten vier Monaten hat es zudem über 20.000 Waldbrände gegeben. Das waren mehr als im gesamten Jahr 2014 und schon über 5.000 mehr, als 2015 registriert wurden.

330 Millionen Bürger, ca. ein Viertel der Gesamtbevölkerung,  in zehn Unionsstaaten vom mittleren Norden bis in den Süden haben besonders gelitten. Nicht nur die Grundversorgung vieler Dörfer, die teilweise über keinen einzigen wasserführenden Brunnen mehr verfügen, ist nach wie vor ein Problem. Die Wirtschaft wurde durch Hitze und Dürre schwer beeinträchtigt. Die Landwirtschaft, in der noch immer Millionen Inder beschäftigt sind, und die die Eigenversorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln wie Reis sicherstellen muss, bietet mit verdorrten Feldern und an Wassermangel gestorbenen Tieren vielerorts ein Bild des Schreckens.

350.ORG - BREAKFREE 2016
uk-bf-email breakfree 2016

Liebe Freundinnen und Freunde,
der weltweit größte Moment zivilen Ungehorsams in der Geschichte der Umweltbewegung hat am 3. 5. in Großbritannien begonnen. Es war der Anfang einer Welle friedlicher direkter Aktionen auf sechs Kontinenten gegen die gefährlichsten Kohle-, Öl- und Gasprojekte der Welt, die 12 Tage andauern wird.

Hunderte Menschen zogen eine rote Linie, um den größten Kohletagebau Großbritanniens lahmzulegen.

Morgen nehmen in Batangas auf den Philippinen Tausende an einer Demonstration auf dem Gelände eines geplanten Kohlekraftwerks teil und in den kommenden zwei Wochen werden sich die Aktionen über Australien, Brasilien, Kanada, Deutschland, Indonesien, Neuseeland, Nigeria, Südafrika, die Türkei bis in die USA fortsetzen — eine riesige Welle, die größer als alles ist, was diese Bewegung je in Gang gesetzt hat.
BreakFreeUnter breakfree2016.org könnt ihr jede Aktion live verfolgen und euch die Höhepunkte dieses einzig- artigen Augenblicks an- schauen: HIER

Das Ausmaß der Aktionen ist entscheidend, denn nie zuvor stand die Welt einer solch grossen Ungerechtigkeit wie dem Klimawandel gegenüber. Wir müssen unsere Reak- tionen ausweiten, damit sie die Dringlichkeit dieser Krise widerspiegeln.

Die Break-Free-Aktionen werden von vielen außergewöhnlichen Menschen geleitet — jeder mit einer eigenen Geschichte, aber alle vereint in ihrer Überzeugung und zusammengeführt durch gemeinsames Handeln. Im Verlauf der weltweiten Aktionen werden diese Menschen ungeahnte Erlebnisse miteinander teilen und Schritte unternehmen, die niemand tun müssen sollte, aber die sie dennoch tun.

Während Break Free werden viele Teilnehmer*innen etwas in ihrem Innersten entdecken, von dem sie bisher nichts wussten und sie werden aus diesen Aktionen mit neuer Stärke hervorgehen, um dazu beizutragen, dass weltweit eine mutigere Klimabewegung heranwächst. Ganz besonders wird es um Geschichten der Hoffnung gehen.

Verfolgt die Aktionen live im Internet und helft mit, diese Geschichten der Hoffnung auf der ganzen Welt zu verbreiten: https://act.350.org/go/9878?t=3&utm_medium=email&akid=13063.2365891.wUqpDc

Nie war der Zeitpunkt für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen besser als jetzt: drastisch sinkende Rohstoffpreise, Firmeninsolvenzen, verstärktes Divestment und eine unaufhaltsam wachsende Bewegung, die eine Wende fordert. Die Kohle-, Öl- und Gasindustrie befindet sich in ihrer schwächsten Position seit Generationen — vielleicht ist sie sogar schwächer denn je.

Wir stehen kurz vor einem historischen, weltweiten Wandel unserer Energiewirtschaft. Um dies zu erreichen, müssen wir mit unseren Aktionen diejenigen treffen, die aus dem Klimawandel Profit schlagen und dafür sorgen, dass die Macht den Menschen zurückgegeben wird.

Und genau das werden wir in den nächsten 12 Tagen tun. Schaut euch die Aktionen unter
breakfree2016.org an — dort erfahrt ihr auch, wie ihr uns unterstützen könnt:
https://act.350.org/go/9878?t=4&utm_medium=email&akid=13063.2365891.wUqpDc
In Solidarität und voller Hoffnung
350.ORG - BREAKFREE 2016


DIE BIENEN DROHEN AUS ZU STERBEN

Vor den dramatischen Folgen warnte jüngst auch die UN
Doch statt bienentötende Pestizide aus dem Verkehr zu ziehen, hält Bayer an seinen sogenannten Neonikotinoiden fest. Schlimmer noch:
Der Chemiekonzern geht soweit, gegen ein EU-Verbot dieser Pestizide zu klagen.
BIENENSTERBENDiesen Freitag werden wir unseren Protest auf die diesjährige Hauptversammlung von Bayer tragen — und die fast 2 Millionen Stimmen gegen Bayers Bienenkiller-Klage persönlich überreichen.

Helfen Sie uns jetzt auf der Haupt- versammlung den größtmöglichen Druck
auf Bayer aufzubauen es fehlen nur noch
576.436 Unterschriften bis zur Zielmarke
2 Millionen!
Zur Unterschrift: HIER
Klicken Sie hier, um die Kampagne auf Facebook zu teilen: HIER

Liebe Lesende,
Tomaten: Sie schmecken gut. Sie wachsen gut. Sie sind voller guter Inhalte.
Eins sind sie aber sicher nicht: Erfindungen.

Der global agierende Agrarmulti Syngenta reklamiert für sich, eine Tomate erfunden zu haben. Eine Tomate, die viel Flavonol enthält. Flavonol ist ein normaler Bestandteil jeder Pflanze und macht sie so schön gesund. Der Punkt ist nur: Das sind keine Erfindungen, es sind lediglich Ergebnisse einer Züchtung von zwei Pflanzensorten. Und Pflanzen zu züchten, wird seit Urzeiten betrieben.

Syngenta hat für die Tomate ein Patent vom Europäischen Patentbüro erteilt bekommen. Damit hat der Konzern das Recht an der Pflanzesorte, also an allen Pflanzen, Samen und Früchten. Landwirte, die diese Tomatesorte anbauen wollen, müssten Gebühren an Syngenta entrichten. Wir wollen nicht, dass ein Unternehmen Eigentum über eine ganze Pflanzensorte haben kann, nur weil sie eine natürliche Eigenschaft in sich trägt.

Als europäische Bürger/innen haben wir das Recht, Einspruch gegen das Patent zu erheben. Wir sammeln bis zum 06. Mai Einsprüche, um sie gemeinsam vorzulegen.

Zu Ihrem Einspruch gegen Syngenta: HIER
Der Einspruch ist unsere legale Möglichkeit, gegen das profitorientierte Vorgehen von Syngenta vorzugehen.

AKTION GEGEN BIENENGIFT
Frühling – milde Luft, die Sonne gewinnt an Kraft, die Blumen sprießen. Doch wenn die Imker in diesen Tagen ihre Bienenstöcke öffnen, droht den Bienen ein böses Erwachen.
Denn Agrarminister Christian Schmidt (CSU) will das Verbot von so genannten Neonikotinoiden aufweichen. Das sind Pestizide mit einer furchtbaren „Nebenwirkung“: Sie töten Bienen. Seit 2009 ist das Ackergift daher nicht mehr erlaubt. Schmidt selbst begründete das Verbot im letzten Jahr noch mit der Gefahr eines „millionenfachen Bienentods“ – und feierte sich selbst auch noch als Bienenretter.[1]
Das Bienensterben verhindern: HIER klicken
Doch nun will der Minister die Pestizide teilweise wieder erlauben. Eine Kehrtwende, von der allein Konzerne wie Bayer, BASF oder Syngenta profitieren. Und fällt das Verbot in Deutschland, könnten die Bienenkiller bald in der gesamten EU wieder auf die Äcker kommen. Eine Verordnung, die das Verbot aushöhlt, liegt bereits vor.[2] Schmidt könnte sie in den nächsten Tagen in Kraft setzen. Und dabei hofft er, dass die Öffentlichkeit von seiner Kehrtwende nichts mitbekommt.

Und genau da können wir ihn packen: Sobald wir 200.000 Unterschriften beisammen haben, veröffentlichen wir den Appell gegen die Bienenkiller im „Bayernkurier“ – dem Hausblatt der CSU, das auch von vielen Imker/innen und Landwirt/innen gelesen wird. Will Schmidt den Eindruck vermeiden, er sei vom Bienenfreund zum Bienenfeind mutiert, muss er von seinem Plan abrücken.

Seit 2009 werden die Neonikotinoide vom jeweiligen Landwirtschaftsminister jedes Jahr aufs Neue verboten. Auslöser dafür war ein Neonikotinoid der Firma Bayer, das zehn­tausende Bienenvölker am Oberrhein tötete. Dass Neonikotinoide daraufhin verboten wurden, ist ein großer Erfolg vieler Imker/innen und engagierter Bürger/innen.

Sie erhalten Rückendeckung aus der Wissenschaft. Immer mehr Studien bestätigen, dass Neonikotinoide verboten gehören. Selbst die EU-Lebensmittelbehörde EFSA, nicht für strikten Umweltschutz bekannt, attestiert den Pestiziden ein „hohes Risiko“ für Bienen und andere Bestäuber.[3] Das Gift raubt den Bienen die Orientierung, so dass sie ihren Stock nicht wiederfinden. Ganze Völker können daran zu Grunde gehen.

Das Bienensterben wird weltweit zum Problem – auch durch die vielen Pestizide.[4] In einigen Regionen Chinas sind die Bienen bereits ausgestorben.[5] Dort bestäuben nun Menschen die Blüten der Obstbäume. Keine dauerhafte Lösung: Sterben die Bienen, brechen die Erträge über kurz oder lang ein.

Minister Schmidt geht dennoch einem Ablenkungsmanöver der Chemielobby auf den Leim: Inzwischen sei das Saatgut so behandelt, dass kaum noch Neonikotinoid-Staub in die Umwelt gelangen könne.[6] Doch der Staub ist längst nicht das einzige Problem: Wenn das behandelte Saatgut keimt, gelangen die Pestizide auch in Blätter und Blüten.[7] Dort nehmen die Bienen das Gift dann hochkonzentriert auf. Nur ein komplettes Verbot kann das verhindern – so wie es auch unser Kampagnenpartner, der Berufsimkerverband DBIB, fordert.

Millionen Menschen sind besorgt über das Bienensterben. Gemeinsam demonstrieren jedes Jahr zehntausende Landwirt/innen, Imker/innen und Verbraucher/innen für eine bienenfreundliche Landwirtschaft. Deswegen wäre es für Schmidt auch so peinlich, wenn seine Wandlung jetzt öffentlich würde – und gemeinsam können wir genau das schaffen! Das Bienensterben verhindern: HIER klicken


Weltweit sind immer mehr Bienen vom Aussterben bedroht --
mit kaum abschätzbaren Folgen für unsere Nahrungsmittelsicherheit.


Klar ist: Insektizide aus dem Hause Bayer und Co. sind für diese alarmierende Entwicklung mitverantwortlich. Deshalb hatte die EU-Kommission den Gebrauch von drei der gefährlichsten Insektizide weitgehend verboten. Doch statt die verheerenden Folgen ihrer Insektizide endlich anzuerkennen, klagen die Chemiekonzerne gegen diesen Meilenstein für den Bienenschutz.

Das vernichtende Urteil der UN-Wissenschaftler setzt Bayer und Co. erheblich unter Druck -- sorgen wir jetzt gemeinsam dafür, dass die Chemiekonzerne nachgeben müssen!

Kaffee aus Elefantenscheiße
Obszöner Reichtum, perverse Armut, Erben erben alles

Autor: U. Gellermann Datum: 21. Januar 2016
Ein kleiner Aperitif aus Balsamico-Essig gefällig? Damit der wirklich edel ist, muss es dann aber schon der gute, 80 Jahre alte Aceto Balsamico Tradizionale „Millesimato Ginepro“ für 436 Euro die Kleinst-Pulle sein. Wenn vier Leute davon ein Gläschen zur befrackten Brust nehmen, dann ist der Hartz-Vier-Satz des letzten Monats schon mal weg. Und der vom nächsten Monat ist auch halb die Kehle runter. Nach dem Essen dann, ganz unbedingt, ein Tässchen „Black Ivory Coffee“. Der kostet 1.100 Euro pro Kilo. Ein fairer Preis: Denn die Kaffeebohnen müssen zuerst von Elefanten in Thailand unter Aufsicht gegessen werden. Danach wartet der Elefanten-Wärter so lange, bis der Dickhäuter mal muss: Dann werden die veredelten Bohnen aus dem Elefantenkot rausgesucht. Weil Enzyme im Elefantenmagen freigesetzt werden, die alle Bitterstoffe in den Kaffeebohnen verschwinden lassen. Sie hatten schon alles? Jungfrauen auf Eis, einen Ferrari mit Sahne, Kaviar in Blattgold? Dann wird es Zeit für „Black Ivory Coffee“, für den Kaffee, der aus der Scheiße kommt.

In der Scheiße sitzen, seit Jahren schon, jene Millionen Menschen, die nicht richtig arbeiten dürfen und deshalb von staatlichen Almosen leben. Nicht wenige von denen würden gern arbeiten, aber es gibt für sie nix oder eben Arbeit, von der man nicht leben kann. Die rackern und tun und machen, die bücken und drücken, damit eine Rasse von Faulenzern morgens aufstehen kann und über Nacht, ohne einen Handschlag zu tun, schon wieder reicher geworden ist: Die Erben. Nein, nicht die, die Oma ihr klein Häuschen geerbt haben. Und die Hypothek gleich mit. Sondern solche Erben, von denen in diesen Tagen das „Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung“ redet, die in jedem Jahr Vermögen im Wert von 200 bis 300 Milliarden Euro erben oder geschenkt bekommen. Die hauptberuflich Sohn oder Tochter sind. Für deren geerbte Unternehmen eben auch die arbeiten, die als Verkäuferin oder Paket- Esel nicht genug zum Leben verdienen.

Vor gut einem Jahr hatte das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die faktische Steuerbefreiung der Erben von Unternehmen verfassungswidrig ist. Wegen der “wachsenden Ungleichheit in Deutschland“. Doch im Liegenlassen – außer es ginge um Auslandseinsätze der Bundeswehr –  ist die Große Koalition einfach groß. Macht nix, sagen die falsch etikettierten SOZIAL-Demokraten, macht nix, dass dem Staat in den letzten Jahren rund 45 Milliarden Euro an Steuereinnahmen entgangen sind. Milliarden für echte, volle und echt bezahlte Arbeit: Vom Stopfen von Löchern in deutschen Straßen bis hin zum Stopfen von Löchern in den Köpfen deutscher Schüler. Aber dann würden die armen Kinder der Quandts (BMW), der Albrechts (Aldi) oder Schaefflers (Continental) plötzlich keinen weiteren Satz Polo-Ponys kaufen können und gerieten ins Wehklagen. Oder den Nachkommen der Ottos (vom Versand die), oder der Oetkers und derer von Finck ginge der Spaß an der Parteienfinanzierung verloren, Trübsinn würde sich im Bundestag verbreiten und die sensiblen Abgeordneten müssten teure Anti-Depressiva auf eigene Kosten kaufen.

Immer nur Zahlen und Fakten, stöhnen die Feingeister in den Redaktionen, ja schön, wir haben die Nachricht von Oxfam gebracht: Die 62 reichsten Menschen besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung - und der Trend hält an. In ihrem Bericht "An Economy for the 1%" listet die Nichtregierungs-Organisation auf, dass sich die Investitionen von Unternehmen in Steuerparadiesen 2000 und 2014 vervierfacht haben – neun von zehn der weltweit führenden Großunternehmen sind in mindestens einem dieser Länder vertreten. Das ist das eine. Das andere – wie der DGB mitteilt haben die Hartz-Vier-Zombies heute faktisch weniger zum Leben als zum Start des Hartz-IV-Systems Anfang 2005 – hat damit doch gar nichts zu tun. Jedenfalls wollen wir vom Medienmainstream diesen Zusammenhang mal schön außen vor lassen. Man will doch noch eingeladen werden.

Dieser DGB, dem der Sozialneid aus den Augen guckt, sagt doch zum Beispiel sowas: Die Hartz-Vier-Regelsätze seien zwar von 2005 bis 2015 um 15,7 Prozent gestiegen – die Preise für Nahrungsmittel aber um 24,4 Prozent. Ja ist denn der Balsamico Tradizionale „Millesimato Ginepro“ nicht auch ein Nahrungsmittel und ist dessen Preis in der langen Lagerzeit nicht viel extremer gestiegen als der Preis für die Kaffee-Sahne bei Lidl? Darum sollten sich die Gewerkschafter mal kümmern! Die armen Töchter von Dieter Schwarz zum Beispiel – das ist der Inhaber von Lidl – deren bisschen Erb-Geld, so rund 15 Milliarden Euro beträgt, denen hat der Papa noch vor seinem Tod das Geld in einer Stiftung verbuddelt. Um nur ja keine richtigen Steuern zu zahlen. Wie sollten sich die Mädels sonst jemals ein Tässchen Elefanten-Scheiße-Kaffee leisten können? Artikel als pdf:
http://www.rationalgalerie.de/home/kaffee-aus-elefantenscheisse.pdf

Dr. Gniffke: Wer Terrorist ist bestimme ich
Aktivisten, Terroristen und Sanktionen: Der Durchblick ist das Opfer

Artikel lesen http://www.rationalgalerie.de/schmock/dr-gniffke-wer-terrorist-ist-bestimme-ich.html
 

PRIMA KLIMA ODER WAS?
* COP21: Die Zeit der Appelle ist vorbei
* Klimabewegung behält das letzte Wort: Mehr als 10.000 Menschen auf den Straßen von Paris trotz Versammlungsverbots /    Für Mai 2016 sind weltweite Blockaden geplant


Zum Ende des UN-Klimagipfels sind am heutigen Samstag weit mehr als 10.000 Menschen trotz Versammlungsverbots auf die Straßen von Paris gegangen. Sie protestierten gegen die unzureichenden Ergebnisse des Gipfels und machten deutlich, dass es eine starke, globale Bewegung gibt, von der die Lösungen für die Klimakrise ausgehen.

"Die Zeit der zahmen Appelle ist vorbei", sagte Dorothee Häussermann, Mitglied im bundesweiten Attac-Koordinierungskreis und derzeit in Paris. "Trotz des verhängten Ausnahmezustands hat sich die Klimabewegung hier in Paris den Platz genommen, um ihre Vorstellung von einer klimagerechten Gesellschaft jenseits von Profit- und Wachstumszwang in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir haben uns untereinander weiter vernetzt und unsere Strategien für das kommende Jahr abgestimmt." Unter
anderem verabredeten die Aktiven bei ihren Treffen in Paris für Mai weltweit koordinierte Blockaden von fossiler Infrastruktur, darunter im Braunkohlerevier in der Lausitz.

Gegen Mittag am Samstag demonstrierten mehr als 10.000 Menschen in der Nähe des Arc de Triomphe und gedachten der Opfer des Klimawandels. Mit roten Blumen, Bannern, Regenschirmen markierten sie
"rote Linien", die nicht überschritten werden dürfen, wenn die Möglichkeit eines ökologischen und sozialen Gleichgewichts bestehen bleiben soll. Von dort zog die Menschenmenge in einer spontanen, von der Polizei tolerierten Demonstration zum Champ-de-Mars in der Nähe des Eiffelturms. Dort wurde am Nachmittag noch eine Menschenkette gebildet.

+ Schwaches Verhandlungsergebnis wird Klimakrise weiter verschärfen
Attac kritisiert den vorliegenden Vertragstext als unzureichend. Das schwache Ergebnis sei unter anderem dem massiven Einfluss von Wirtschaftsverbänden und Unternehmen auf die Verhandlungen geschuldet. "Die EU und USA haben es geschafft, sich als 'hochambitionierte' Klimavorreiter zu profilieren. Doch was hier beim Klimagipfel als Erfolg verkauft wird, wird die Klimakrise weiter verschärfen. Die Regierungen bedienen vorrangig die Interessen der Öl-, Agrar- und Finanzmarktkonzerne und ignorieren die Ursachen des Klimawandels", sagte Dorothee Häussermann. Statt auf den raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, auf weniger globalen Güterhandel oder weniger industrielle Landwirtschaft zu setzen, würden marktbasierte und technologische Lösungen forciert und klimaschädliche Abkommen wie TTIP vorangetrieben. Verpflichtende Emissionsreduktionen oder die Anerkennung der Menschenrechte fehlten im Text.  Dorothee Häussermann: "Von den Regierungen sind keine ernsthaften Lösungen für die Klimakrise zu erwarten. Lösungen werden nur von unten, vom lokalen und globalen Widerstand der Menschen kommen."

Weitere Informationen zu den Aktionen:
https://france.attac.org/se-mobiliser/changeons-systeme-pas-climat/article/red-lines-it-s-up-to-us-to-keep-it-in-the-ground  (Englisch)
(deutsche Übersetzung) http://350.org/de/d12/ 

* zur Lobbyarbeit von Konzernen bei den Klimaverhandlungen:
http://corporateeurope.org/environment/2015/11/corporate-europe-observatory-cop21
--
Aktionsfotos:
https://www.flickr.com/photos/350org/sets/72157662172666066
(freie Verwendung bei Quellenangabe)
Pressekontakt Attac Deutschland (in Paris): * Dorothee Häussermann, Attac-Koordinierungskreis, Tel. 01577 9548 506 (in Paris)

 

WELTWEITE DEMOS FÜR CLIMATE CHANGE
Was werden unsere Lebensbedingungen sein? Mit welcher Schuld werden wir umgehen müssen? Vermutlich werden uns unsere Kinder und Enkelkinder die Frage stellen, die unsere Eltern unseren Großeltern gestellt haben: Wo warst du? Wie konntest du einfach zusehen?
Wie hast du das zulassen können?
3+4 Panorama

DIE GROESSTE KLIMA - MOBILISIERUNG ALLER ZEITEN!
Das Hauptevent in Paris musste leider abgesagt werden!

VVon São Paulo bis Sydney haben über 785.000 von uns mit über 2.300 Events in 175 Ländern die Erde zum Beben gebracht. Mit vereinten Stimmen sind wir aufgestanden - für eine Zukunft mit 100% sauberer Energie

Es fanden mehr als 2300 Veranstaltungen in über 175 Staaten statt
In Melbourne beteiligten sich 40.000 Demonstranten an den Protesten.  Zum  zahlenmäßig größten Protest kam es in Sydney Australien wo mehr als 45.000 Menschen für ein stärkeres Engagement in dem Bereich demonstrierten. Demonstranten trugen Plakate mit Aufschriften wie "Es gibt keinen Plan B" oder "Nein zur Abholzung von Wäldern für Strom".
2. Panorama
Eine weitere Erwärmung kann Leben wie jetzt unmöglich machen!
Am Anfang  der Nahrungskette im Meer steht das pflanzliche Plankton, das sind winzige Mikroorganismen, einzellige Algen. Aus diesen entwickelte sich alles Leben auf der Erde.  Sie produzieren einen großen Teil des freien Sauerstoffs in der Atmosphäre. 90 Prozent des Plankton besteht aus pflanzlichen Algen.  Diese besitzten als einziger lebender Organismus die Fähigkeit, Kohlenstoff und Mineralsalze mit Hilfe des Sonnenlichts  in organische Verbindungen umzuwandeln. Dieses organische Material ist die Nahrung vieler Meerestiere:
Es wird geschätzt, dass Phytoplankton[1] (pflanzliches Plankton) 70% bis 80% des Sauerstoffs in der Erd-Atmosphäre erzeugt. Die Weltmeere, bedecken 70,8% der Erdoberfläche, sie sind Voraussetzung für alle anderen Ökosysteme. Die Ozeane spielen die Hauptrolle im globalen Kohlenstoff-Kreislauf: als riesige Wärmetanks, Kohlenstoffspeicher und „Temperatur-Puffer“ im kontinentalen Temperaturgefälle. Gleichzeitig regulieren sie das Klima und erzeugen ca. 75% des Sauerstoffs auf der Erde und sichern das Trinkwasser (Verdunstung).

 „Das Phytoplankton ist der Treibstoff der Meere und Lunge des Planeten. Ein Rückgang des Phytoplanktons beeinflusst alles, was in der Nahrungskette höher steht, den Menschen eingeschlossen“,

Phytoplankton-Produktion – jährlicher Rückgang um mehr als 1%
Die nachlassende Phytoplankton-Produktion – jährlich im Durchschnitt etwa ein Prozent der weltweiten Masse – verändert nicht nur die marinen Ökosysteme, sondern auch die Erträge der Fischereiwirtschaft.

Zooplankton
Die heterotrophen Zooplankter ernähren sich als Primär- und Sekundärkonsumenten direkt oder indirekt vom Phytoplankton.
Selbst stellen sie die Nahrung für größere Tiere dar. Die Ausscheidungen des Zooplanktons bilden zusammen mit anderem organischen Material den sogenannten Meeresschnee (Seston), der ebenfalls von einigen Organismen als Nahrung genutzt wird.

Beispiel für Gift Weitergabe und Akkumulation in der Nahrungskette:
Grünalgen nehmen Insektizide auf + Wimpertierchen frißt Grünalgen + Flohkrebs frißt Wimpertierchen + kleiner Fisch frißt Flohkrebs + großer Fisch frißt kleinen Fisch + Mensch frißt großen Fisch.

Die Forscher Daniel Boyce und Marlon Lewis von der Dalhousie University (Halifax) sowie Boris Worm vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung jetzt auch mehr und ältere Daten in ihre Untersuchung einbezogen. Es handelte sich dabei um Messungen des Chlorophyll-Gehalts der Meere. Chlorophyll ist ein Pigment, das alle Phytoplankton-Organismen besitzen; daraus lässt sich die Phytoplankton-Biomasse ableiten. Das Team um Boyce analysierte insgesamt fast 450 000 Messdaten aus dem Zeitraum von 1899 bis 2008. Danach hat in acht von zehn Ozeanregionen das Phytoplankton im 20. Jahrhundert abgenommen. Die Phytoplankton- Konzentration in Ozeanen hat seit 1899 um bis zu zwei Drittel abgenommen. Der Gehalt sank mit steigender Oberflächentemperatur, besonders in den Tropen und Subtropen.

Neuere Untersuchungen von Wissenschaftlern der Oregon State University (USA), sie haben mithilfe von Satelliten die Ausbreitung von Phytoplankton in den Ozeanen beobachtet. Ihre Entdeckung ist alarmierend: Wegen der ansteigenden Temperaturen an der Wasseroberfläche gibt es deutlich weniger pflanzliches Plankton. Phytoplankton steht am Anfang der Nahrungskette der meisten Meerestiere – fehlt es, nehmen die Bestände an Seefischen und Schalentieren ab. Vor allem die Fischerei in den Tropen und in den mittleren Breitengraden wird davon schwer getroffen. Es ist von einer jährlichen Abnahme des Phytoplankton in den Ozeanen von mehr als 1% auszugehen.

Einer der „ tödlichsten Räuber der Ozeane“, – Plastik 
Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastikmüll in unsere Ozeane und Flüsse und verletzen und töten mehr als eine Million Vögel und 100 Millionen Meerestiere (darunter Fische, Schildkröten, Waale), welche sich darin verfangen, daran ersticken oder ihn mit Nahrung verwechseln und umkommen.

Der größte Killer ist Mikroplastik – winzige Partikel, die durch das allmähliche Auseinanderbrechen von alltäglichen Plastik- produkten entstehen und für das Auge meist nicht erkennbar sind. Die schädlichen Effekte dieser giftigen Partikel verstärken sich, während sie in der Nahrungskette nach oben wandern und bedeuten inzwischen nicht nur eine Bedrohung für Meerestiere an jedem Ort, sondern stellen auch ein ernstes Gesundheitsrisiko für Konsumenten von Fisch und Meeresfrüchten in aller Welt dar.
Da für die Produktion von Billgfleisch in der Masttierhaltung, von Schweinen bis zu Hühnern und Truthähnen, reichlich Fischmehl in unterschiedlichen Formen zum Einsatz kommt, sind auch " Nichtfischesser ", von der langsamen Vergiftung nicht ausgenommen.

Phytoplankton~Pflanzen / Zooplankton~Tiere
[1] http://www.pflanzenforschung.de/index.php?cID=8267 
[2] http://www.pflanzenforschung.de/index.php?cID=8806
2006 Die Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer pdf: HIER

http://www.seilnacht.com/Lexikon/Meere.htm

Diverse Studien - Ostsee / Nordsee / Phytoplankton / Zooplankton / PGDA-PROGRAMM Kap.2 : HIER

Aktion von Anne Isakowitsch, via SumOfUs.org
KAKAO DIE GRUNDSUBSTANZ FÜR SCHOKOLADE
In Westafrika schuften 6-jährige Kinder wie Sklaven auf Kakao-Plantagen -- mitverantwortlich dafür ist Nestlé. Der Lebensmittel- Gigant kontrolliert einen Großteil des Kakaohandels und profitiert von der billigen Kinderarbeit.

Mehr als 70 Prozent der Arbeit auf den Plantagen wird von Kindern verrichtet. Nestlé behauptet:
„Wir tun alles, was wir können”. Doch die Zustände sind heute schlimmer als je zuvor.

Jetzt droht dem Konzern in den USA ein Gerichtsverfahren: Das ist unsere Chance, Nestlé mit einem großangelegten öffentlichen Protest zum Handeln zu zwingen! Seit 15 Jahren weiß die Industrie von den Zuständen auf den Plantagen. Weil die globalen Konzerne von der Kinderarbeit profitieren, ändern sie nichts. Nestlé profitiert seit Jahren von sklavenähnlicher Kinderarbeit auf Kakao-Plantagen-- damit muss jetzt Schluss sein!
Fordern Sie Nestlé auf, für ein Ende der Zwangsarbeit zu sorgen.
http://act.sumofus.org/go/12192?t=1&akid=15198.766591.DTsjUR

Der brasilianische Amazonas in Zahlen
Aktuelle Entwaldung pro Sekunde: 296 Quadratmeter
Aktuelle Treibhausgas Emissionen: 16,3 Tonnen CO2 pro Sekunde

Mehr Informationen der WWF-Rettungsplans für die Natur! : HIER

Berlin: Schützt unser Trinkwasser!
An: Den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller und den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke / Campact Aktion Gestartet von: Bündnis Kohleausstieg Berlin

Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Woidke,
der steigende Sulfatgehalt aus Vattenfalls Braunkohle-Tagebauen in der Lausitz bedroht das Berliner Trinkwasser. Die erforderliche Reinigung des Wassers ist aufwändig und könnte die Wasserpreise in Berlin um bis zu 30 Prozent steigen lassen.

Wir fordern deshalb:
    verpflichtende Maßnahmen zur Eindämmung des Sulfatgehaltes,
    eine verursacherbasierte Übernahme aller Folgekosten durch Vattenfall,
    keine neuen Tagebaue (dies beinhaltet den Planungs-Stopp zu Welzow II Süd und Jänschwalde).

Herr Müller, Herr Woidke, schützen Sie unser Trinkwasser!
„Der steigende Sulfatgehalt in der Spree wird für Berlin zum Problem. Berlin gewinnt große Teile seines Trinkwassers aus dem sogenannten Uferfiltrat der Spree. Laut Trinkwasserverordnung darf dabei der geltende Grenzwert von 250 Milligramm Sulfat pro Liter nicht überschritten werden. Doch genau dies droht.

Das unsichtbare Sulfat entstammt zu über 50 % aus den aktiven Braunkohle-Tagebauen von Vattenfall in der Lausitz (LMBV 2015). Die chemische Entfernung des Sulfates aus dem Wasser ist mit hohen Kosten verbunden. Laut Auskunft des Berliner Senates könnte es dadurch zu einer Erhöhung der Wasserpreise von bis zu 30 Prozent kommen.

Darüber hinaus kann ein zu hoher Sulfatgehalt insbesondere bei Risikogruppen Durchfall und Erbrechen verursachen. Außerdem befördert Sulfat die Korrosion von Leitungen und Beton.

Am 20. November treffen sich die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg zum Krisengipfel. Zum Schutze der Umwelt und Menschen müssen sie jetzt umgehend verpflichtende Maßnahmen vereinbaren und umsetzen. Des weiteren muss Vattenfall Verantwortung übernehmen und für entstehende Folgekosten aufkommen!“

Unterzeichnen Sie die Petition des Bündnisses Kohleausstieg Berlin? Klicken sie HIER

ACHTUNG FOODWATCH AKTION!
Hallo und guten Tag liebe LeserInnen,
wussten Sie schon, dass wir um Ihre Gesundheit gar nicht wirklich besorgt sind?


Das meint zumindest Christoph Minhoff, Cheflobbyist der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Wer wirklich um die Gesundheit der Menschen besorgt sei, der solle sie seiner Meinung nach "nicht mit unnötigen Sorgen belasten".
Unnötige Sorgen? Drei Meldungen waren es, die Herrn Minhoff zu seinem empörten Kommentar verleitet haben: Der Kinostart eines Films über versteckten Zucker, die Warnung der Weltgesundheitsorganisation vor den Risiken eines übermäßigen Fleischkonsums und der große foodwatch-Test zu Mineralölrückständen in Lebensmitteln. Dessen Ergebnis: Von 120 untersuchten Produkten in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland waren 43 Prozent (!) mit aromatischen Mineralölen belastet, die im Verdacht stehen krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Diese stammen vermutlich meist aus den Altpapierverpackungen oder Umverpackungen. Zum Beispiel in Kellogg’s Cornflakes, Spitzen-Langkorn Reis von reis-fit und Haferflocken von HAHNE fanden sich die bedenklichen Rückstände.

"Unnötig" ist bestenfalls das Gesundheitsrisiko für die Verbraucherinnen und Verbraucher – denn mit den richtigen Verpackungs- materialien oder einer "Barriereschicht" kann jeder Hersteller problemlos sicherstellen, dass Mineralöle und andere problematische Substanzen nicht von der Packung ins Lebensmittel übergehen können. Für Cheflobbyist Minhoff dennoch nur eine "vermeintliche und völlig überspitzte Horrormeldung" nach dem Motto: "Wer keine Probleme hat, der sucht sich welche."

Wir meinen: Wenn sich eine Industrie so ignorant gegenüber einfach vermeidbaren Gesundheitsrisiken verhält, muss der Gesetz- geber sie zwingen: Schluss mit riskanten Mineralölrückständen in Lebensmitteln!

Unterstützen Sie daher jetzt unsere E-Mail-Aktion unter:
www.mineraloel-aktion.foodwatch.de
In Anbetracht von ernsthaften gesundheitlichen Gefahren von "unnötigen Sorgen" zu sprechen, ist zynisch. Möglicherweise krebserregende und erbgutverändernde Rückstände von Mineralölen haben in unseren Lebensmitteln nichts zu suchen - so einfach ist das!

Die harschen Reaktionen der Industrie zeigen, dass unser Test schon etwas bewirkt hat. Der Branchendienst "Euwid" der Verpackungswirtschaft sieht foodwatch auf einem "Feldzug gegen Mineralölbelastung" (hat nicht eher eine ignorante Branche der Gesundheit der Menschen den Kampf angesagt?), und der französische Lebensmittelindustrieverband ANIA wirft uns systematische Verängstigung vor.
Das alles zeigt: Von allein passiert nichts – wir Verbraucherinnen und Verbraucher müssen die Branche dazu bringen, endlich Schluss zu machen mit gefährlichen Mineralölrückständen und mit riskanten Verpackungen! Schon über 23.000 Menschen fordern vom zuständigen EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz unserer Gesundheit umzusetzen.

Machen auch Sie mit bei unserer E-Mail-Aktion unter:
www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Das Problem der Verunreinigung durch Mineralöle ist der Politik seit langem bekannt. Doch bisher wurde nichts unternommen! Dabei ist klar, was passieren muss: Die Europäische Union muss die Verwendung geeigneter Barriereschichten für Altpapierverpackungen vorschreiben und strenge Grenzwerte für Mineralöl in Lebensmitteln festlegen.

Zugegeben, die Einführung der Barrieren ist nicht ganz ohne Tücken: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher befürchten eine größere Müllmenge oder sorgen sich um andere gesundheitsgefährdende Stoffe aus Plastikverpackungen. Doch es müssen nicht immer zusätzliche Plastikbeutel sein: Es gibt auch Barrieren, die in den Karton integriert oder aufgestrichen sind und vollständig recycelt werden können.
Und Alternativen zu "funktionellen" Barrieren sind schwer zu finden: Die Verwendung von mineralölfreien Druckfarben kann das Problem leider nicht komplett lösen, denn es gibt bis zu 250 weitere teils gesundheitsgefährdende Substanzen (z.B. Weichmacher, Lösungsmittel), die aus dem Altpapier ins Lebensmittel übergehen.
Außerdem ist der Recyclingkreislauf global organisiert. Das heißt, selbst wenn alle europäischen Druckerzeugnishersteller nur noch mineralölfreie Druckfarben verwenden würden, würde das den Mineralölgehalt im Altpapier vermutlich nur etwas reduzieren.

Für uns ist daher klar: Nur funktionierende Barrieren und strenge Grenzwerte können die Gesundheitsgefahr durch Mineralöl- belastung in Lebensmitteln verhindern! Schreiben Sie jetzt an den zuständigen EU-Kommissar:
Schluss mit gefährlichen Mineralölen in unseren Lebensmitteln!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Ihr foodwatch-Team & Alfred Mente von Umwelt Und Gesellschaft

Weiterführende Informationen und Quellen:
foodwatch-Produkttest: www.mineraloel-test.foodwatch.de 
foodwatch-Hintergrundpapier: www.mineraloel-hintergrund.foodwatch.de 
Das zitierte Statement von Christoph Minhoff, Cheflobbyist der Lebensmittelwirtschaft: HIER
http://www.bll.de/de/presse/pressemitteilungen/pm-20151029-lust-am-essen
Branchendienst „Euwid Verpackung“: HIER

Reaktion des Verbandes der französischen Lebensmittelindustrie auf unseren Test (auf französisch): HIER
www.foodwatch.de/mitglied-werden

Cannabis für Schmerzpatienten
Die Bundesregierung will den Anbau und den Verkauf von Cannabis in Deutschland zur Behandlung schwerkranker Schmerzpatienten selbst organisieren. Dazu plant sie die Einrichtung einer staatlichen Cannabisagentur, die die Beschaffung der Droge zur Schmerzbehandlung regelt.
Ein Gesetzentwurf dazu ist bereits zur Prüfung im Kanzleramt. Die Änderung des Betäubungsmittelgesetzes solle in den kommenden Monaten vom Parlament beschlossen werden.

KLIMAKONFERENZ PARIS
Während der Weltklimakonferenz in Paris werden tausende Menschen auf die Straßen gehen, um das letzte Wort zu haben.

Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, an einem jener Tage dabei zu sein, die alles verändern? Hast du schon einmal live miterlebt, was entschlossene Bürger alles erreichen können?

Egal, was beim Gipfel passieren wird: Wir bereiten uns entschlossen auf Aktionen und Massenmobilisierungen am 12. Dezember vor.
Komm zwei Wochen nach der Großdemonstration am 29. November mit uns auf die Straße. Wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand und legen den Grundstein für weitere Aktionen im kommenden Jahr.

Nicht Regierungen führen Bewegungen an, sondern Menschen wie du und ich.

Mach mit! Der Plan:
Wir wollen am Ende der Klimaverhandlungen das letzte Wort haben. Und das bekommen wir, wenn wir in der Sprache der Bewegung sprechen: Indem wir tausende Menschen auf die Straßen von Paris holen und deutlich machen, dass wir nicht einfach so weitermachen können, solange die Regierungen dieser Welt nicht tun, was zu tun ist.

Dieser Tag wird ein Tag der Massenmobilisierung und Aktionen auf der Straße sein. Wir werden die Straßen von Paris mit unserer Entschlossenheit, unserer Vielfalt und unserer Kreativität einnehmen, um Widerstand zu leisten und unsere Bewegung aufzubauen. Die Klimabewegung wird weiter dran bleiben und jeder von uns kann sich einbringen. Alles was wir tun, machen wir gemeinsam.

In Paris wird nicht entscheidend sein, was sich in den Verhandlungsräumen abspielt, sondern was in den Straßen von Paris und im Rest der Welt passiert. Nicht nur Politiker haben Macht. Wenn genug Menschen der Meinung sind, dass nun die Zeit gekommen ist, dass die Welt eine neue Richtung einschlägt, und wir alle an einem Strang ziehen, dann kann sich auf der Welt auch etwas ändern.

Der Plan für den 12. Dezember steht noch nicht ganz. Wenn du auf dem Laufenden gehalten werden willst, trage dich gleich ein.
MITMACHEN ===> http://350.org/de/d12/#join

Warum findet die Aktion am Ende des Gipfels statt?
Dies ist nicht die einzige Massenmobilisierung, die während der UN-Klimakonferenz stattfinden wird. Im Laufe der Klimaverhandlungen werden alle möglichen Demonstrationen, Aktionen und sonstigen Veranstaltungen stattfinden, aber diese Mobilisierung ist etwas Besonderes:
Sie wird zeigen, dass die Klimabewegung nicht zu stoppen ist, unabhängig davon, was die politischen Entscheidungsträger bei ihren Verhandlungen erreichen. Nicht die Politiker werden das letzte Wort beim Klimawandel haben, sondern wir.

Wer koordiniert das alles?
350.org koordiniert die Massenmobilisierung zum 12. Dezember.
Wir gehören zur Coalition Climat 21 (CC21), einem französischen Bündnis, das aus über einhundert Organisationen und Bewegungen besteht, mehr dazu:
http://coalitionclimat21.org/en/contenu/about-us?destination=node/26

 

Quecksilber in den Meeren?
Dieses für den Menschen hochgiftige Schwermetall wird entweder als Bestandteil von Pflanzen- schutzprodukten in Böden und Gewässern freigesetzt oder – das gilt vor allem für Deutschland – von Kohlekraftwerken in die Luft geblasen. Von dort gelangt das Quecksilber ins Meerwasser, wo es sich in das 100fach giftigere Methylquecksilber verwandelt, das die Fische dann aufnehmen. Die Ver- schmutzung der Weltmeere mit diesem Nervengift birgt ein gravierendes gesundheitliches Risiko.

1 Milligramm Quecksilber pro Kilo Fisch darf zurzeit verkauft werden
Raubfische am Ende der Nahrungskette – Schwert- Hai- und Thunfische – sind deutlich höher mit Quecksilber belastet, als es der aktuell geltenden Grenzwerte erlaubt. Das belegen Untersuchungen der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority – EFSA).

Die Hälfte aller heute gefangenen Fische dürfte überhaupt nicht verkauft werden, weil sie mehr als 1 Milligramm Quecksilber pro Kilo enthalten. Jedoch kontrolliert wird völlig intransparent, nach statistischen Vorgaben gestützt auf einzelne Stich-Proben. Die Fischindustrie plädiert für einen möglichst hohen Wert, um soviel Fisch wie möglich verkaufen zu können. Daher soll der zulässige Quecksilber-Höchstwert bei Raubfischen von einem auf zwei Milligramm pro Kilogramm Fisch verdoppelt werden. Nach der geplanten Verdoppelung der Grenzwerte würden nur noch ca. 14,5 Prozent der angelandeten Fische aufgrund ihrer Belastung als unverkäuflich eingestuft.

Was ist zu tun?
Foodwatch hat die EU-Kommission aufgefordert, auf das Heraufsetzen der Grenzwerte zu verzichten. Statt dessen sollte sie sich dafür einsetzten, dass schwermetallhaltige Pflanzenschutzmittel schnellstmöglich verboten und dass der Quecksilberausstoß von Kohlekraftwerken verringert wird.
https://www.foodwatch.org/de/startseite/
Vor Jahren schon erkrankten und starben Japaner an Quecksilber-verseuchten Fischen!
https://de.wikipedia.org/wiki/Minamata-Krankheit

Welche Erkrankungen wird der Verzehr belasteter Fische nach sich ziehen?
Das in den Fischen enthaltene Quecksilber kann Entwicklungsstörungen bei Ungeborenen, Neugeborenen und kleinen Kindern auslösen. Bereits geringe Mengen können Schädigungen des Nervensystems, der Herzgefäße, des Immun- sowie des Fortpflanzungssystems verursachen. Die Kommission reicht also die Risiken und Nebenwirkungen einer verfehlten Industrie- und Umweltpolitik mit voller Wucht an Schwangere und Kleinkinder weiter. Bei der Entscheidung gab es weder eine parlamentarische Beteiligung, noch wurde sie aus toxikologischen Erkenntnissen abgeleitet.

EU-KOMMISSION BESCHLIESST DOPPELTE RATION QUECKSILBER:
FÜR SCHWANGERE; SÄUGLINGE UND KLEINKINDER!

Die Europäische Kommission will die Grenzwerte für Quecksilber in großen Raubfischen verdoppeln. Die Verbraucherorganisation Foodwatch, der ein entsprechendes Arbeitspapier der EU vorliegt, kritisierte die Pläne: »Risiken und Nebenwirkungen verfehlter Industrie- und Umweltpolitik werden mit voller Wucht an Schwangere und Kleinkinder weitergereicht«, erklärte Matthias Wolfschmidt von Foodwatch  in Berlin.

ASSAM TEE DER WEG IN DEN TOD
Die British Broadcasting Corporation (BBC) hat einen schockierenden Bericht über die Arbeitsbedingungen auf Assam Teeplantagen, der Tee für viele der weltweit führenden companies. Der Bericht über die erzeugten Zustände zeigt  "Lebens- und Arbeitsbedingungen sind so schlecht, und die Löhne so niedrig, dass Tee Arbeitnehmer und ihre Familien sind unterernährt und anfällig für tödliche Krankheiten ".
 http://www.iuf.org/w/?q=node/4449

Erdüberlastungstag: Die Erde ist leer
Aktionsbündnis drängt auf deutsche Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs

Der globale Erdüberlastungstag ist in diesem Jahr bereits sechs Tage früher als im Vorjahr:
Ab dem 13 August waren die nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr verbraucht.

ERDE voll

ERDE 3_4 leer

ERDE leer



Berlin - Bild oben links, eine drei Meter hohe Erdkugel in Form einer Trinkpackung steht vor dem Kanzleramt. Untermalt von einem lauten Schlürfgeräusch wird sie mit einem überdimensionierten Strohhalm ausgesaugt. Nach und nach fällt sie in sich zusammen. Mit dieser Aktion unter dem Motto „Leer! Die nächste bitte!“ machten verschiedene Organisationen auf den Erdüberlastungstag und seine Folgen aufmerksam.
Mit dieser Aktion vor dem Kanzleramt prangerten Aktivist/innen von INKOTA, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend (NAJU), FairBindung, PowerShift, der Christlichen Initiative Romero und der Kampagne Stop Mad Mining den übermäßigen Ressourcenverbrauch Deutschlands an und fordern die Bundesregierung auf, sich für eine zukunftsfähige und gerechte Ressourcenpolitik einzusetzen.
1,5 Erden bräuchte die Weltbevölkerung derzeit, um den weltweiten Bedarf an Rohstoffen, Ackerland, Wasser und Wäldern nachhaltig zu decken. Würden alle Länder weltweit so wirtschaften wie Deutschland, wären sogar 2,6 Planeten notwendig. Der ökologische Fußabdruck eines Deutschen ist damit zwar deutlich kleiner als der eines US-Amerikaners. Dennoch liegt Deutschland im obersten Viertel aller Länder weltweit. Beim derzeitigen ökologischen Fußabdruck eines Inders würde hingegen nur die Hälfte der jährlich nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde verbraucht.

„Unsere Wirtschaftsweise ist weder ökologisch nachhaltig noch global gerecht“, erklärt Julia Otten, Referentin bei Germanwatch. „Damit beuten wir die Erde auf Kosten künftiger Generationen und der in Armut lebenden Menschen aus, die insbesondere im globalen Süden leben.“ Neben weltweiter Landübernutzung und dem Rückgang der Biodiversität in schrumpfenden Wäldern und überfischten Meeren, ist der globale Klimawandel eine der spürbarsten Auswirkungen der ökologischen Überlastung. Extreme Hitzewellen, Dürren, Stürme und Überschwemmungen treffen schon heute die Menschen im globalen Süden besonders hart. Dadurch und durch den Kampf um Rohstoffe verlieren immer mehr Menschen ihre Lebensgrundlage, müssen ihr Land verlassen oder vor Konflikten fliehen.
Inkota Pressemitteilung PDF 110 KB: HIER   Hintergrund zur Erdüberlastung PDF 24 KB: HIER

Von Bernd Müller in der jw
Wasser wird knapper
Klimawandel, zunehmende Urbanisierung und Ressourcenverschwendung gefährden Versorgung für Millionen Menschen mit lebensnotwendigem Nass

Hitze in Deutschland und schlechte Ernte in der Mittellage der Republik. Eine seit vier Jahren anhaltende Dürre in Teilen der USA. Dreckiges Wasser in Indien. In vielen Regionen der Welt wird die lebenswichtige Ressource knapp, oder ist es längst. Weltweit werden in der Landwirtschaft rund 70 Prozent des Wassers »verbraucht«. Es wird zunehmend schwieriger, ausreichende Mengen davon aufzubringen – von den Schwierigkeiten, es allen Menschen dauerhaft zugänglich zu machen bzw. diesen Zugang zu erhalten, ganz zu schweigen.

Klima extrem
Jedes fünfte Land der Welt wird einer aktuellen Studie des Welt-Ressourcen-Instituts (WRI), über die Focus online am Freitag berichtete, unter extremem Wassermangel leiden. Ursache dafür sei neben dem Bevölkerungswachstum nicht zuletzt der Klimawandel. Damit ordnet sich das WRI in die Reihe zahlreicher Mahner ein. Das Ergebnis: 33 der 167 untersuchten Länder werden im Jahr 2040 ein extrem hohes Risiko für Wasserknappheit aufweisen. Vor allem Länder aus dem Mittleren Osten seien betroffen.

Die Gletscher schmelzen weltweit. Neben zahlreichen anderen Wirkungen hat dies in bestimmten Gebieten Lateinamerikas Einfluss auf die Bereitstellung von Trinkwasser. Laut einer Studie der Weltbank aus dem vergangenen Jahr gefährdet das Schwinden des einstigen »ewigen Eises« in der Region die Versorgung von rund 80 Millionen Menschen. So gewinnt die ecuadorianische Hauptstadt Quito ihr Trinkwasser zu 85 Prozent aus Gletschereis. Auch die Region um die kolumbianische Hauptstadt Bogotá wird fast ausschließlich über die Eisvorräte in den hohen Gebirgslagen versorgt.

Viel wurde in den zurückliegenden Monaten über den Südwesten der USA geschrieben, der auszutrocknen drohe. Seit Jahren ist das Gebiet (es umfasst vor allem große Teile der Bundesstaaten Kalifornien, Arizona und Nevada) von einer anhaltenden Dürre betroffen. Im vergangenen Jahr hieß es im National Climate Assessment (Klimabericht) der US-Regierung laut Spiegel (20/2014), die Trockenheit sei »beispiellos seit dem Beginn der verlässlichen Aufzeichnungen im Jahr 1895«. Studien auf Basis von Sediment- und Baumringanalysen hätten ergeben, dass »die Neue Welt« seit ihrer »Entdeckung« 1492 fast ausschließlich feuchtere Zeiten erlebt hätte.

Bereits 2007 hatten Klimasimulationen ergeben, dass die Region im Laufe des 21. Jahrhunderts erheblich austrocknen könnte. Bekräftigt wurde diese Prognose später vom Klimarat der UNO: Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gab an, dass die Zahl der Hitzewellen und der aufeinanderfolgenden trockenen Tage in Nordamerika wahrscheinlich steigen, und solche Extreme seien vor allem für die Landwirtschaft bedrohlich.

Ähnliche Nachrichten kamen in diesem Jahr auch aus anderen Weltregionen, beispielsweise aus Pakistan und Brasilien. So gab es in der pakistanischen Metropole Karatschi (rund 16 Millionen Einwohner) mehr als 1.000 Tote, weil es Probleme mit der Trinkwasserversorgung gab. Fast in jedem Sommer – so auch 2015 – sterben in der Stadt an der Mündung des Indus Hunderte Menschen, vor allem Arme und Alte, an Dehydrierung.

Krisenherd Riesenstädte
Viele Probleme kulminieren in sogenannten Megastädten (Megacities, urbane Ballungsgebiete ab zehn Millionen Einwohnern), wie schon das Beispiel Karatschi zeigt. Vor allen in einem Teil dieser gigantischen Siedlungräume eskalieren die Probleme, die Menschen mit Wasser zu versorgen. Selbst die elementare Pflicht, jedem Menschen ausreichend Trinkwasser zur Verfügung zu stellen, kann nicht überall gesichert werden.

So ist auch im Großraum der chinesische Hauptstadt Peking Wasser ein rares Gut geworden. Die Stadt, gelegen und gewachsen in einem relativ trockenen Gebiet, schafft es nicht mehr problemlos, mit den Quellen in unmittelbarer Nähe den Bedarf seiner mehr als 20 Millionen Einwohner zu decken. Das soll in Zukunft eine mehrere Hundert Kilometer lange Wasserleitung erledigen, die die Stadt mit dem Jangtse-Strom verbindet.

In der Megacity Mexiko-Stadt bündeln sich alle Wasserprobleme derartiger Ballungsgebiete: zu viele Menschen, die nicht nur den riesigen Hochlandkessel bewohnen, sondern auch die steilen Hänge rings um die Hauptstadt bebaut haben, kaputte Leitungen und Pumpen, die ohnehin nicht ausreichen, schlechte Qualität des Wassers. In den Armenviertel fällt die Trinkwasserversorgung manchmal für mehrere Tage aus, die Versorgung muss dann provisorisch mit Tankwagen abgesichert werden. Diese bringen täglich bis zu 3,5 Millionen Liter an die »Kunden«. Von den rund 22 Millionen Einwohnern leben 1,3 Millionen ohne Zugang zu fließendem Wasser. Dennoch liegt der durchschnittliche Verbrauch in Mexiko-Stadt pro Tag bei knapp 300 Litern, was die Verschwendung der wohlhabenden Bevölkerungsteile deutlich macht.

Die Abzocke
Die Not wird zudem zum Geschäft für Konzerne. So liefern beispielsweise Coca-Cola und Nestlé Wasser in Trinkflaschen und machen damit erhebliche Gewinne: Kostet die Herstellung von 1.000 Litern Wasser weniger als 1 Euro, so bringt der Verkauf dieser Menge in Flaschen gefüllt über 1.000 Euro.

Sparsamer Umgang mit der Ressource muss auch in den USA erst gelernt werden. Die Wasservergeudung in der Problemregion ist enorm. Neben dem gewaltigen Verbrauch beispielsweise der kalifornischen Mandelbaum-Farmen bzw. der Kultivierung von Zitrusfrüchten, konterkarieren die Bewässerung von Vorgärten, Golfplätzen und Swimmingpools die Einschränkungsbemühungen. Dank zahlreicher Maßnahmen konnte der durchschnittliche Verbrauch von Trinkwasser auf etwa 284 Liter pro Kopf täglich gesenkt werden. Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland liegt mit rund 120 Litern am Tag deutlich darunter. Es ist wenig wahrscheinlich, dass sich in den USA in absehbarer Zeit etwas daran ändert. So tut man sich schwer damit, den Verbrauch zu erfassen und Wasserzähler zu installieren. Großstädte wie Sacramento und Fresno haben sich zwar inzwischen bereiterklärt, Wasseruhren zu verbauen – doch erst ab 2025.

Die Not könnte gelindert werden, indem Wasser »recycelt« wird oder indem beispielsweise mehr Anlagen zur Entsalzung von Meerwasser gebaut würden. Doch mit dem ersten tut man sich noch schwer. In Kalifornien wird beispielsweise nur ein Prozent des verbrauchten Wassers aufbereitet und wieder genutzt. Den Bau von Entsalzungsanlagen können sich vielleicht reiche Staaten am Golf oder zahlungskräftige Privatverbraucher in Kalifornien leisten. Ärmere Länder vermögen das nicht, denn dieses Verfahren ist noch energieintensiv und teuer.
http://www.jungewelt.de/2015/08-31/004.php
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NEONIKOTINOIDE DÜRFEN IN ENGLAND KILLEN
Bienen sorgen  für 80 Prozent  der weltweit  nötigen Bestäubung.
Getreide, Gemüse, Obst -- jedes dritte pflanzliche Nahrungsmittel, das wir zu uns nehmen, hängt von der Arbeit von Bienen ab. Es ist daher nicht übertrieben zu sagen, dass das weltweite Bienensterben unser Überleben und das unserer Kinder gefährdet.
Bayer will weiter Bienen killen und verbucht jetzt einen ersten Erfolg:
Die britische Regierung gestattet, wieder Bienenkiller-Pesitzide einzusetzen -- trotz EU-Verbot. In diesem Jahr läuft das vorübergehende Verbot der gefährlichen Pestizide in der EU aus und die Kommission entscheidet neu. Wir dürfen Bayer und Co. jetzt nicht das Feld überlassen! Ungeachtet der wissenschaftlichen Belege für die schädliche Wirkung ihrer Neonikotinoide, halten Bayer und Co. an diesen Produkten fest. Doch nicht nur das: Bayer, Syngenta und BASF gehen sogar so weit, die EU Kommission für ihr vorrübergehendes Verbot vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen. Fordern Sie die EU-Kommission auf, das Verbot der Bienenkiller-Pestizide zu erneuern und die Bienen auch in Zukunft zu schützen!
http://act.sumofus.org/go/10548?t=1&akid=12754.766591.LrxWMK

GERMAN-FOREIGN-POLICY BERICHT VOM 11.08.2015
Schatztruhe Tiefsee
BERLIN - Die Bundesregierung weitet ihre Aktivitäten im Tiefsee-Bergbau aus und strebt den Zugriff auf Rohstoffe im Indischen Ozean an. Im Mai unterzeichnete sie ein Abkommen zur Erkundung eines Areals im Indischen Ozean, in dem Sulfite entdeckt wurden. Im zweiten deutschen Lizenzgebiet, das im Pazifik liegt, laufen derweil schon Vorbereitungen für einen Abbau-Test. Berlin will so die Versorgung der deutschen Industrie mit Rohstoffen sicherstellen und der einheimischen Meerestechnologie-Industrie neue Marktchancen eröffnen. Tatsächlich hat die Branche inzwischen einige Großaufträge erhalten. Umweltschützer warnen unterdessen vor den ökologischen Folgen der Förderung von Zink, Kupfer, Blei und anderen Substanzen aus dem Meeresgrund. Darüber hinaus schließen Experten internationale Konflikte um die Tiefsee-Rohstoffe nicht aus.

Im Indischen Ozean
Die Bundesregierung verstärkt ihre Anstrengungen, Zugriff auf Rohstoffe in der Tiefsee zu erlangen. Zuletzt haben Vertreter der "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" (BGR) im Mai 2015 ein Lizenz-Abkommen mit der "Internationalen Meeresboden-Behörde" (IMB) unterzeichnet, das die genauere Erforschung eines 10.000 Quadratkilometer großen Gebiets im Indischen Ozean erlaubt. BGR-Wissenschaftler hatten in dem 1.000 Kilometer südöstlich von Madagaskar gelegenen Areal zuvor Sulfit-Lagerstätten geortet. Diese bergen unter anderem Zink, Kupfer, Blei, Gold, Silber, Tellur, Selen, Indium und Germanium. "Als Industrie-Standort und Hochtechnologie-Land ist Deutschland in besonderem Maße vom Import von Rohstoffen abhängig. Dabei steht Deutschland in Konkurrenz zu anderen Staaten. Wir sollten die Option 'Tiefsee-Bergbau' daher schon aus strategischen Gründen verfolgen", erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) bei der Paraphierung des Vertrags in Berlin.[1] Sein Ministerium betont überdies die Marktchancen für die deutschen Anbieter von Meeres-Technologie. Bei der BGR herrscht bereits Goldgräberstimmung. "Es geht um Billionen von Dollar", sagt Christian Reichert, der BGR-Bereichsleiter für "marine Rohstoff-Forschung".[2]

Ein Bundesland im Pazifik
Im Pazifischen Ozean zwischen Mexiko und Hawaii erkundet die BGR schon seit 2006 den sogenannten Manganknollen-Gürtel, in dem die Bundesrepublik sich ein Lizenzgebiet für einen etwaigen Rohstoffabbau gesichert hat. Die dort zu findenden Mangan-Ablagerungen enthalten Kupfer, Nickel und Kobalt. Dabei stoßen die Geologen auf immer neue Vorkommen. Allein in einer 2014 entdeckten Zone finden sich nach Angaben der Bundesanstalt "eine Million Tonnen Wertmetalle"; daneben existieren sechs weitere "ähnlich große und interessante Gebiete".[3] Die Wirtschaftlichkeitsgrenze, die der Bundesregierung zufolge bei einer Fördermenge von rund zwei Millionen Tonnen Manganknollen pro Jahr liegt, überschreiten die Rohstoff-Reservoire im 75.000 Quadratkilometer umfassenden deutschen Lizenzgebiet damit klar. Entsprechend laufen schon Vorbereitungen für einen Abbau-Test in dem Areal, das in der Presse bereits als das "17. Bundesland" Deutschlands bezeichnet worden ist.[4]
Blue Atlantis
Zusätzliche Aktivitäten erfolgen auf europäischer Ebene. So haben bundesdeutsche Unternehmen mit "Blue Atlantis" ein Projekt angestoßen, das innovative Technologien zum Abbau von marinen mineralischen Rohstoffen entwickeln und im Atlantik vor Portugal testen soll. Ein Förderantrag für das Vorhaben, an dem sich 46 Partner aus neun Ländern beteiligen wollen, liegt in Brüssel schon vor; eine Ablehnung steht kaum zu erwarten. Darüber hinaus finden Verhandlungen über eine Zusammenarbeit mit französischen Firmen sowie mit einem von osteuropäischen Ländern gebildeten Konsortium statt, das wie die Bundesrepublik über eine Explorationslizenz für ein Manganknollen-Gebiet in der pazifischen Clarion-Clipperton-Zone verfügt.

"Unsere Interessen"
Den Rechtsrahmen für die Gewährung solcher Lizenzen und für andere Fragen des Tiefsee-Bergbaus legt das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen fest. Bevor es 1994 in Kraft trat, hatte es um seine konkrete Ausgestaltung jahrzehntelange Auseinandersetzungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern gegeben. Die ärmeren Staaten plädierten dafür, eine zentrale Meeresboden-Behörde zu schaffen und diese mit umfassenden Kompetenzen auszustatten. Die Einrichtung sollte die Vorkommen erforschen, abbauen und die Erträge gerecht unter all ihren Vertragspartnern aufteilen. Die reicheren Staaten sträubten sich jedoch dagegen - letztlich mit Erfolg. So rühmte sich bereits die sozial- liberale Regierungskoalition 1976 in einer Antwort auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion, sie habe "intensiv daran mitgewirkt, daß der Genfer informelle Verhandlungstext, der noch vom Monopol der Behörde ausging, jetzt in Richtung auf ein unsere Interessen stärker berücksichtigendes Mischsystem verbessert wurde". Bei diesem könnten sich "Staaten oder Unternehmen der Staats- oder Privatwirtschaft" betätigen - "aufgrund von Lizenzen, die die internationale Meeresboden-Behörde vergibt".[5]

Meeresboden-Behörde unter Einfluss
Der Bundesrepublik ist es über die Jahre gelungen, sich Einfluss auf die Meeresboden-Behörde zu sichern. Seit Februar 2015 sitzt Christian Reichert von der BGR der Rechts- und Fachkommission der IMB vor. Dieser Ausschuss ist zur Zeit mit der heikelsten und folgenreichsten Aufgabe der Agentur befasst: Er arbeitet die Regularien für den bevorstehenden kommerziellen Abbau der Rohstoffe aus. Entsprechend zufrieden zeigte sich das Bundeswirtschaftsministerium über Reicherts Ernennung: Sie unterstreiche die deutschen Aktivitäten in der Behörde.[6]

Die ganze Wertschöpfungskette
Maritime Technik, wie sie beim Tiefsee-Bergbau zum Einsatz kommt, bieten heute rund 500 bundesdeutsche Unternehmen an. Sie stellen etwa Meeresboden-Bohrgeräte, Manganknollen-Kollektoren, Mess-Systeme oder Tauch-Roboter her. Laut dem Branchenverband "Deep Sea Mining Alliance" (DSMA) kann die Industrie die ganze Wertschöpfungskette abbilden - von Explorations-, Abbau- und Fördertechnologien über Know-how zur Aufbereitung und Verhüttung bis hin zu Expertisen zum Umwelt-Monitoring. Dabei begreift die DSMA explizit auch Forschungseinrichtungen als Glied dieser Kette.[7] Einigen der Firmen gelang es bereits, für das "Solwara 1 Project" des kanadischen Nautilus-Konzerns - dabei handelt es sich um die erste kommerzielle Tiefseebergbau-Unternehmung - Großaufträge zu erhalten. Siemens stattet ein Spezialschiff mit Generatoren, Motoren, Transformatoren und anderem technischen Equipment aus; die Norddeutschen Seekabel-Werke liefern Versorgungskabel. Ursprünglich wollte Nautilus das gesamte Schiff im Rahmen eines Joint Ventures zusammen mit einer Bremer Reederei bauen, die allerdings pleite ging - einer von vielen Gründen dafür, dass sich der Start von "Solwara 1" immer wieder verzögert hat. Inzwischen ist er für 2018 anberaumt.

Ökologische Folgen
Die bundesdeutschen Firmen wollen sich beim Tiefsee-Bergbau vor allem als Anbieter "nachhaltiger" Lösungen etablieren. "Sollte es Deutschland gelingen, die umweltschonende Förderung von marinen Rohstoffen in einem wirtschaftlichen Gesamtprozess abzubilden und eventuell sogar die Technologie-Führerschaft zu erlangen, würde das der deutschen Industrie im internationalen Wettbewerb um Rohstoffe zu einer besonderen Stellung verhelfen", erklärt der "Bundesverband der deutschen Industrie" (BDI).[8] Allerdings gibt es keine Verfahren, die ohne Auswirkungen auf die marinen Lebensräume bleiben. So erwarten Forscher etwa vom Manganknollen-Abbau eine Schädigung der Fauna auf dem Meeresgrund in großem Ausmaß: Bei einer Förderquote von zwei Millionen Tonnen pro Jahr beträgt der Flächenfraß rund 200 Quadratkilometer. Die Biotope regenerieren sich zwar wieder, aber nur über lange Zeiträume hinweg und zudem in veränderter Zusammensetzung der Arten. Eine zusätzliche Belastung für die Tiere und Pflanzen stellen die durch den Abbau der Rohstoffe entstehenden Sedimentwolken und die Schadstoffe dar, die Schiffe und Plattformen produzieren. Während Verbände wie "Brot für die Welt", Greenpeace und "Medico International" deshalb ein Moratorium für den Tiefsee-Bergbau fordern, sieht die Meerestechnologie-Branche die Notwendigkeit, "durch ein gezieltes Marketing" zu versuchen, der "Bevölkerung ihre Skepsis gegenüber dem Tiefsee-Bergbau" zu nehmen.[9]
Konflikt-Potenzial
Darüber hinaus schließen Experten internationale Machtkämpfe um die Tiefsee-Rohstoffe nicht aus. Bereits 2012 hieß es in einer Buchpublikation, aus der weltweiten Konkurrenz um Manganknollen und andere Rohstoffe der Tiefsee könnten sich gravierende Konflikte entwickeln
(german-foreign-policy.com berichtete [10]). Die Gefahr ist mit Sicherheit nicht gebannt.

[1] Startschuss für weitere exklusive Erkundung von Rohstoffen in der Tiefsee. www.bmwi.de 06.05.2015.
[2] Hermannus Pfeiffer: Was sucht Deutschland auf dem Meeresboden? www.badische-zeitung.de 06.03.2014.
[3] BGR-Wissenschaftler kehren von Manganknollen-Expedition zurück. Eine Million Tonnen Wertmetalle im Pazifik entdeckt. www.bgr.bund.de 26.06.2014.
[4] Andreas Rinke, Christian Schwägerl: Der Kampf um das 17. Bundesland. www.cicero.de 23.09.2012.
[5] Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der CDU/CSU.
Drucksache 7/5455 vom 23.06.1976.
[6] Deutscher BGR-Wissenschaftler leitet Rechts- und Fachkommission der Internationalen Meeresboden- behörde (IMB). www.bgr.bund.de 19.02.2015.
[7] Stand der Aktivitäten im Tiefsee-Bergbau in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Umwelt- Aspekten. www.bsh.de.
[8] Tiefsee-Bergbau. Unkalkulierbares Risiko für Mensch und Natur. www.misereor.de, Mai 2015.
[9] Potenziale des Tiefsee-Bergbaus. www.vdma.org. Zitiert nach AK Rohstoffe-Newsletter/September 2014.
[10] S. dazu Die Trüffel der Tiefsee:
... Preise für metallische Rohstoffe sind inzwischen so stark gestiegen, dass eine gewinnbringende Förderung in einer Tiefe von 4.000 bis 5.000 Metern unter dem Meeresspiegel möglich wird. Deutschland hat sich mittlerweile ein Lizenzgebiet im rohstoffreichen "Manganknollengürtel" im Pazifik gesichert, das so groß ist wie die Tschechische Republik und unschätzbare Mengen an Kupfer, Nickel und Kobalt enthält - Bodenschätze, die für die deutsche Industrie unverzichtbar sind weil sie für die Herstellung von Batterien für Elektroautos benötigt werden...mehr auf:
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58441
DER ARTIKEL IST AUS: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59180

 

DIE USA EINER DER GRÖSSTEN CO2 PRODUZENTN DER WELT
US-Präsident Barack Obama plant den größten, wichtigsten Schritt zu Bekämpfung des Klimawandels, den die USA jemals getan haben. Obama stellte jetzt die endgültige Fassung des "Clean Power Plan" vor. Mit dieser Verordnung sollen deutlich weniger Treibhausgase in die Luft gepustet werden. Bis 2030 soll auf diesem Weg der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen um ein Drittel sinken.

Republikaner und Wirtschaft haben Widerstand angekündigt
Mit dem Plan soll erreicht werden, dass die Kraftwerke 32 Prozent weniger CO2 in die Atmosphäre blasen als im Jahr 2005. Das Referenzjahr 2005 ist sehr geschickt ausgewählt, denn in dem Jahr wiesen die USA fast den höchsten Ausstoß von Klimagasen in ihrer Geschichte auf. Würde dasselbe Referenzjahr gewählt wie in der Europäischen Union, nämlich 1990, dann würde sich das erreichte Reduktionsziel ungefähr auf 16 Prozent halbieren.

In seiner ersten Amtszeit war Obama im US-Senat gescheitert, ein landesweites Emissions- handelssystem einzuführen. Auch diesmal kann er auf keine Mehrheit unter den Abgeordneten rechnen und will sie deshalb umgehen. Nach dem »Luftreinerhaltungsgesetz« ist es ihm erlaubt, über die Umweltschutzbehörde (EPA) im Alleingang Auflagen zu erlassen. Gestützt wird das durch die Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs. Dieser hatte 2007 in einem Grundsatzurteil festgestellt, dass Treibhausgase als »Luftverschmutzer« im Sinne des Gesetzes gelten und von der Regierung begrenzt werden können.

Die EPA soll nun jedem Bundesstaat ein eigenes Reduktionsziel vorgeben. Die jeweilige Regierungen wählen anschließend selbst, auf welchem Wege sie das Ziel erreichen. Ob sie Windkraft und Photo- voltaik ausbauen, Kohle durch Gas ersetzen oder Haushalte, Fabriken und Büros energieeffizienter machen, bleibt ihnen überlassen. Getroffen würden durch die Maßnahmen vor allem die schmutzigen Kohlekraftwerke, von denen voraussichtlich Hunderte schließen müssten. Es gibt Bundesstaaten, die das besonders hart trifft: Kentucky gewinnt beispielsweise 89 Prozent seiner Energie aus der Kohle, und der Bundesstaat hängt gemeinsam mit West Virginia und Wyoming vom Kohlebergbau ab. Damit es ihnen leichter fällt, ihre Energieversorgung umzustellen, bekommen sie ein geringeres Ziel vorgeschrieben.

In erneuerbare Energien soll mehr Kapital fließen. Ihr Anteil an der Stromversorgung soll bis 2030 von derzeit knapp 15 Prozent auf 28 Prozent fast verdoppelt werden. Hintergrund sind auch die Forschungsergebnisse von der Universität Maryland: Die Gruppe um den in Österreich geborenen US-Ökonomen Klaus Hubacek zeigte kürzlich, dass der bloße Wechsel von Kohle zu Gas kaum dazu beigetragen hatte, den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern.

Die Widerstände gegen die Verordnung sind schon jetzt immens, und sie könnten noch heftiger werden. Die Republikaner warfen Obama schon vor, einen »Krieg gegen die Kohle« zu führen.

Industrieverbände und republikanische Abgeordnete aus Staaten, die stark von der Kohle abhängig sind, haben inzwischen Widerstand gegen den »Clean Power Plan« angekündigt. Laut Washington Post und New York Times bereiten neben der Industrie bereits bis zu 25 Bundesstaaten Klagen vor, mit denen sie die strikten Obergrenzen für Emissionen anfechten wollen.

Naturschutz erhalten
Nature Alert!

Unsere kostbare Natur wird durch wichtige europäische Gesetze geschützt. Tiere, Pflanzen und einmalige Naturgebiete sind auf diese Regelwerke angewiesen. Leider erwägt die Europäische Kommission zurzeit, diese Gesetze auszuhöhlen und damit die Fortschritte jahrelanger Naturschutzanstrengungen zu zerstören.
Die Europäische Kommission fragte nun nach unserer Meinung. Deshalb haben, wir unsere Stimme  erhoben. 520.325 haben mitgemacht, hier ist der Erfolg zu sehen ===> https://www.naturealert.eu/de

MICROPLASTIK
Eine UN-Studie:

Mikroplastik in Pflege- und Kosmetikprodukten bedroht nicht nur Seehunde, Fische und andere Meeresbewohner, sondern auch die Gesundheit des Menschen.

Vom Peeling bis zum Duschgel, viele Pflegeprodukte enthalten winzige Kunststoffpartikel. Für Mikroplastik gibt es natürliche Alternativen. Doch die Kosmetikindustrie setzt auf Kunststoff, weil er kostengünstiger ist.

Günstiger -- für die Konzerne. Denn tatsächlich zahlen wir einen hohen Preis. Die Plastikpartikel belasten Ozeane und Tierwelt für Jahrhunderte und landen über Umwege in unserem Essen.

Besonders besorgniserregend: Plastik enthält nicht nur selbst Giftstoffe, es zieht im Meer zusätzlich Umweltgifte an. Dieser Plastikgift-Cocktail ist mittlerweile Teil unserer Nahrungskette.

Erste Staaten haben auf die Erkenntnisse reagiert und ein Verbot von Mikroplastik beschlossen. Wenn sich genug Menschen an den Verbraucherminister Christian Schmidt wenden, können wir erreichen, dass Deutschland endlich nachzieht!

Fordern Sie Verbraucherminister Schmidt auf, Mikroplastik in Pflegeprodukten und Kosmetika zu verbieten! Hier zur Unterschrift:
http://act.sumofus.org/go/9745?t=2&akid=11614.766591.5N1ajN 

Der Anteil an Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist mitunter enorm: Er kann bis zu 90 Prozent ausmachen. Bei einem herkömmlichen Duschgel steckt im Inhalt genau so viel Plastik wie in der Verpackung.

Der Bericht der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) beleuchtet das Problem mit den winzigen Plastikpartikeln: Über unser Abwasser landen sie in Gewässern und Ozeanen -- denn sie sind so klein, dass sie nicht herausgefiltert werden können. Sie werden von Fischen verschluckt und landen so wieder auf unseren Tellern. Selbst in Milch und Honig wurden bereits Rückstände nachgewiesen.

Die Gefahr ist erkannt, Reaktionen folgen bereits: Der US-Bundesstaat Illinois hat als erster Staat die Verwendung von Mikroplastik verboten. Umweltschützer haben ein Programm entwickelt, das Verbraucher schnell darüber informiert, ob ein bestimmtes Produkt Mikroplastik enthält. Einige Konzerne wie 'The Body Shop' haben auf Grund des öffentlichen Drucks angekündigt, in Zukunft auf Mikroplastik zu verzichten.

Nur unser Verbraucherminister, Christian Schmidt, bleibt untätig und schützt anscheinend lieber die Industrie als Umwelt und Verbraucher. Machen wir ihm klar, dass wir nicht bereit sind, dabei zu zusehen, wie weitere tausend Tonnen Mikroplastik unsere Gewässer verunreinigen.

Rufen Sie Verbraucherminister Christian Schmidt auf, Mikroplastik in Deutschland zu verbieten!
http://act.sumofus.org/go/9745?t=3&akid=11614.766591.5N1ajN 

Wir kennen das Spiel
Wenn sich ein Geschäft auf Kosten der Umwelt machen lässt, sind Konzerne gern dabei -- denn den Schaden tragen andere. Nestlé gräbt den Menschen das Grundwasser ab, um es ihnen abgefüllt in Flaschen zu verkaufen. Und Coca-Cola geht soweit, einen Bundesstaat in Australien für die Einführung eines Recycling-Systems zu verklagen.

Wir lassen uns das nicht gefallen Weltweit erheben SumOfUs-Mitglieder ihre Stimme und sorgen dafür, dass Großkonzerne mit dieser Strategie nicht durchkommen. Sorgen wir jetzt gemeinsam dafür, dass dem Geschäft mit Mikroplastik ein Riegel vorgeschoben wird!

Vielen Dank für ihre Unterstützung!
Wiebke, Christian und das Team von SumOfUs und Ali von “Umwelt unf Gesellschaft”

Weitere Informationen:
UN environment agency urges ban of microplastics in cosmetics and personal care products, United Nations News Centre, 16. Juni 2015 (in englischer Sprache)
http://act.sumofus.org/go/9508?t=4&akid=11614.766591.5N1ajN 
Mikroplastik - unsichtbare Gefahr, BUND
http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/ 
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/meere/131119_bund_meeresschutz_mikroplastik_produktliste.pdf 


FEINSTÄUBE DIE KRANKMACHER (INDUSTRIELLE-STERBEHELFER)
Ist es das Industrie-Rezept zur Schaffung von Arbeitsplätzen?
Vor ca 2 Jahren auf dieser Seite ===> http://www.alfredmente.de/html/unsere_welt.html  
im 1. Drittel angesprochen Müllverbrennungs-Anlagen (MVA) erzielen Renditen bis zu 42 % !
& - NANO - GEFAHREN
Müllverbrennung - die chronische Vergiftung gekürzte Version Prof. Dr. med. Harry Rosin:
http://www.100-strom.de/files/Muellverbrennungsanlagen_Rosin_2008.pdf 

Jetzt gefunden beim BUND Mikroplastik - die unsichtbare Gefahr und Betrachtungen zu -NANO-
MIKROPLASTIK:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/ 

-NANO- :
...Nano-Arzneimittel  haben  viele  wünschenswerte  Eigenschaften:  aufgrund  der  großen  Oberfläche  sind  sie  reaktiver, besser löslich und können sogar biologische Barrieren überwinden,  etwa  die  Blut-Hirn-Schranke,  was  für  ein  Medikament wünschenswert sein kann. An anderer Stelle im Körper können diese Eigenschaften aber zum Problem werden. Das gleiche gilt, wenn  die  Medikamente  in  der  Umwelt  landen.  Es  ist  daher wichtig zu verstehen und zu überwachen, wie sich Nanoprodukte in der Umwelt verhalten und verändern, und wie bioverfügbar, bioakkumulativ und toxisch sie sind.
Die Standard-Rikobewertung scheint jedoch für den Umgang mit Nanomaterialien  ungeeignet. 
Es  gibt  bislang  auch  keine  Methoden  zur Überwachung der winzigen Materialien in der Umwelt.

Einige  der  neuen  Eigenschaften  von  Nanoprodukten  liefern   Grund  zur  Sorge.
Auch  wenn  sie  aus  medizinischer  Sicht  wünschenswert  sind, können sie für Gesundheit und Umwelt zum Risiko werden. Es lässt sich nicht verhindern, dass Nanoarzneimittel früher oder später aus der Klinik in die Umwelt gelangen. Es ist daher unerlässlich, den gesamten Lebenszyklus der Produkte zu berücksichtigen.  ArbeitnehmerInnen  und  andere  Personengruppen können  während  der  Herstellung,  Nutzung  und  Entsorgung unbeabsichtigt  mit  Nanomaterialien  in  Kontakt  kommen.  Die Produkte können Gesundheits- und Umweltauswirkungen hervorrufen, die sich derzeit schwierig bis gar nicht quantifizieren lassen – aus Mangel an Information, Verständnis und behördlicher Kontrolle.

Der BUND hat folgende Forderungen, die in Kapitel 6 näher erläutert werden sollen, hier aber kurz benannt werden:
•   Die Regulierung von Nanomaterialien sollte auf dem Vorsorgeprinzip basieren.
•   Die  Lücken  in  der  EU  Gesetzgebung  müssen  geschlossen werden:
•   Nanomaterialien  sollten  innerhalb  der  EU-Gesetzgebung als Neustoffe eingestuft werden;
•   Die Definition von Nanomaterial sollte nicht auf die Größe bis 100 Nanometer begrenzt sein;
•   Die Tonnage-Untergrenze von REACH muss gesenkt werden, um Nanomateriaien mit zu erfassen (z. B.  auf kleiner als 100 g);
•   Innerhalb der REACH-Dossiers sollten für Nanomaterialen spezifische Daten gefordert werden;
•   Nanomedikamente,  die  pharmakologische  und  mechanische Funktionen vereinigen, sollten streng           reguliert werden –  sowohl  die  beabsichtigte  als  auch  die  unbeabsichtigte Freisetzung;
•  Abfallvorschriften  und  -leitlinien  sollten  auf  die  sichere Entsorgung von Nanomaterialien überprüft werden. Die besonderen Merkmale von Nanomaterialien müssen identifiziert und kategorisiert werden, um geeignete Testmethoden zu gewährleisten. Forschung ist notwendig, um einerseits wissenschaftliche Erkenntnisse über die Sicherheit, das Verhalten und die Persistenz von Nanomaterialien in Menschen und der Umwelt zu gewinnen. Andererseits sollten Standards, Richtlinien und Methoden für die Erkennung und Überwachung von Nanomaterialien und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt entwickelt werden. Bei der Abwägung von Nutzen und Risiko muss der gesamte Lebenszyklus  von  Nanomedikamenten  berücksichtigt  werden, einschließlich Herstellung, Entsorgung und möglichen Umweltauswirkungen.  Zum  Beispiel  sind  Leitlinien  erforderlich,  wie verschiedene Entsorgungspfade zu bewerten sind. Diese Leitlinien  müssen  die  Toxizität  und  das  Verhalten  in  der  Umwelt berücksichtigen.

Auf  nanohaltige  Reinigungs-  und  Desinfektionsmittel  sollte verzichtet werden, da ihre Verwendung zur Bildung von antibakteriellen Resistenzen und anderen, noch unbekannten Folgen für die Umwelt führen kann. PatientInnen, ArbeitnehmerInnen und interessierte BürgerInnen müssen vollen Zugang zu Informationen  haben  und  in  Entscheidungsprozesse  einbezogen werden.
Wichtige Aspekte sind:
•   Ein EU-Register zur Produktion, Einfuhr und Verwendung von Nanomaterialien und                                  Nanomedikamenten;
•   Eine Kennzeichnungspflicht für alle medizinischen Produkte, die Nanomaterialien enthalten;
•   Beteiligung der Öffentlichkeit an Entscheidungen, die die Exposition von PatientInnen,                              ArbeitnehmerInnen und Allgemeinheit gegenüber Nanomaterialien betreffen...
Als PDF Broschüre:
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/nanotechnologie/150413_nanotechnologie_nanomedizin_broschuere.pdf 
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»Der bittere Nachgeschmack der europäischen Apfelproduktion«
Die Produktion von Äpfeln und anderem Obst ist einer der chemieintensivsten Sektoren
der Landwirtschaft innerhalb der EU.

Greenpeace hat am Dienstag dem 16. Juni, eine Studie veröffentlicht, wonach die Belastung mit Pestiziden auf und um Apfelplantagen besonders hoch ist. Für das Papier »Der bittere Nachgeschmack der europäischen Apfelproduktion« hat die Umweltschutzorganisation in zwölf Ländern sowohl Boden- als auch Wasserproben genommen und sie auf giftige Substanzen untersucht. In drei Viertel der Proben fand sich mindestens ein Pestizid. In 38 von 49 Boden-, und in 26 von 36 Wasserproben wurden die Wissenschaftler fündig. Insgesamt haben die Forscher 53 verschiedene Gifte gefunden, von denen 20 extrem beständig sind, sich also noch nach Jahrzehnten nachweisen lassen. Einige sind mittlerweile verboten, jedoch noch immer auffindbar. In Deutschland wurden jeweils fünf Plantagen untersucht. In drei Boden- und in vier Wasserproben fanden die Forscher giftige Rückstände, darunter das besonders toxische Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT). Dessen Verwendung ist in der BRD seit Ende der 1970er Jahre nicht mehr gestattet.

Die eingesetzten Substanzen können Umwelt und Verbraucher schädigen, konstatierte Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. Zwar liege die Belastung von Äpfeln im Supermarkt meist unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. »Doch das reicht nicht. Gefährliche Pestizide gehören auch nicht auf den Acker«, so Zimmermann. Die Proben wurden während der Blütezeit im Mai dieses Jahres genommen. Daraus schließen die Autoren der Studie, dass die Belastung im Laufe des Jahres durchaus noch zunehmen kann, da während der Fruchtphase weitere Pestizide aufgebracht werden.

37 der 53 identifizierten Mittel werden von Greenpeace als hochgiftig für Mensch und Umwelt eingestuft. Hinzu kämen unkalkulierbare Wechselwirkungen – in einer Probe wurden 13 verschiedene Substanzen gefunden. Dabei sei bei den meisten Giften noch vollkommen unklar, ob und wie sie miteinander reagieren. Es sei denkbar, dass sich die Effekte schlicht addieren. Es sei aber auch möglich, dass sich zusätzlich eine deutlich schädlichere Wirkung herausbilde. Untersuchungen lägen dazu nicht in ausreichendem Maße vor. Desweiteren könne man den Belastungsradius nicht exakt eingrenzen, da dieser davon abhängt, wie die Stoffe auf den Acker aufgebracht werden. Einerseits findet eine Weiterverbreitung über das Wasser statt, andererseits wird eine größere Fläche durch die Luft kontaminiert, wenn Substanzen gespritzt werden.

Das erhöht das Gesundheitsrisiko erheblich, besonders für Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten und deren Familien, aber auch für andere Personen, die im ländlichen Raum leben. Bereits im Mai hatte die Umweltschutzorganisation Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zusammengefasst, die die größer werdende Zahl von gesundheitlichen Problemen aufzeigten. Demnach nützten auch Grenzwerte wenig. »Wir fordern von Landwirtschaftsminister Schmidt verbindliche Regelungen, die Pestizide in der Landwirtschaft radikal reduzieren. Die Neubewertung zum Krebsrisiko von Glyphosat zeigt, dass bisherige Zulassungskriterien nicht ausreichen«, erläuterte Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace im Mai. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte im März 2015 Glyphosat als »wahrscheinlich krebserregend« eingestuft.

Im Jahr 2013 hatten Landwirte laut Greenpeace 43.000 Tonnen Pestizide eingesetzt. Zwischen 2011 und 2013 brachten Apfelbauern demnach im Schnitt 32 mal pro Jahr Gift auf ihre Felder auf. Zu viel für die Umweltschutzorganisation. Sie plädiert im zweiten Teil der Studie für ökologische Alternativen zur Schädlingsbekämpfung. So könne eine Mischkultur mit Wirtspflanzen für Räuber zu einem stabilen Agrarökosystem führen, in dem die Ansiedlung natürlicher Feinde gefördert werde. Pestizide hingegen gefährden die Artenvielfalt und töten nicht nur Schädlinge. Das belastet die Landwirtschaft nachhaltig: Acht der gefundenen Substanzen sind hochgiftig für Bienen. Diese gehören aber zu den wichtigsten Nutztieren, da sie die Bestäubung und damit die Befruchtung der Pflanzen gewährleisten. Weltweit kann man seit einigen Jahren beobachten, dass das Bienensterben zunimmt. 60 Seiten PDF:
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/pestizid-tests-boden-gewaesser-greenpeace-20151605.pdf
Tabelle der Pestizide in DE:
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/testergebnisse-pestizide-boden-gewaesser-greenpeace-20150616.pdf

Dürfen Linke mit “rechts” Abgestempelten gegen den Krieg mobilisieren?
Das kann man mit dem Soldaten Schwaig eventuell nach dem Krieg um 6 beantworten, wenn es nach dem von USA & EU angefeuerten Krieg in Europa mit den einerseits in Büchel modernisierten US- und andererseits zur Abwehr aufgebotenen Atomwaffen der russischen Föderation auf diesem Kontinent noch ein 6 Uhr am Day After geben sollte. Mir ist es erst Mal scheiß egal, ob ein Teil derer, die diesen drohenden Krieg zu verhindern versuchen, “rechts” oder “links” gestempelt sind. Ich frage mich aber schon, wer da und mit welcher Absicht in der Linken Kriegsgegner, die zwar ohne Kapitalschulung – also dann wohl eher rechts – nur so gegen den Krieg und für unser Überleben überall ihren Arsch hochkriegen, als Rechte etikettiert. Da fehlt dann doch  eine fundierte Grundhaltung zumindest gewerkschaftlichen Bewusstseins: in den Betrieben, in denen ich Gewerkschaftsgruppen und Betriebs- und Personalräte aufgebaut habe, konnte ich es mir nicht leisten, erst linke Kaderprüfungen durchzuführen. Wollte ich auch nicht. Wir müssen mit den Menschen im Betrieb arbeiten, die wir dort finden…. http://www.barth-engelbart.de/?p=41505 

Liebe Leserinnen und Leser,
etliche wissen es, wer einmal eine Avaaz Petition unterzeichnet hat, ist damit automatisch zur Avaazerin oder zum Avaazer ernannt worden. Avaaz ist mit einigen Aktionen zu recht in die Kritik geraten.
Doch  als praktisch  denkender Mensch  unterstütze ich alle, wenn ich  das selbe Ziel habe.
Mir ist wurscht ob eine Katze weiß, schwarz oder gestreift ist, Haupsache sie fängt Mäuse!
Deshalb hier die Mail von Ricken Patel - Avaaz:
 
Liebe Avaazerinnen und Avaazer,
“Die Mit unserem Aufruf sind wir G7-Gastgeberin Angela Merkel sechs Wochen lang auf Schritt und Tritt gefolgt. Man hat uns gesagt, es sei ein Wunschtraum. Doch nun haben einige der mächtigsten Staaten der Welt auf dem G7-Gipfel tatsächlich beschlossen, unsere Weltwirtschaft für immer von fossiler Energie zu befreien!!!

Selbst die sonst zynische Presse schwärmt von dem großen Ereignis.

Damit stehen auch die Chancen für einen erfolgreichen Klimagipfel in Paris ein riesiges Stück besser. Dort soll sich die ganze Welt schließlich im Dezember auf genau das gleiche Ziel einigen: eine Welt ohne fossile Brennstoffe. Nur so können wir gemeinsam einen katastrophalen Klimawandel verhindern.

Zwei Jahre lang hat unsere Gemeinschaft Menschen rund um den Globus für dieses Ziel mobilisiert. Unter anderem haben wir:
*den riesigen People’s Climate March angeführt, bei dem letztes Jahr fast 700.000 Menschen auf die Straßen gegangen sind
*eine Petition mit 2,7 Millionen Unterschriften für 100% saubere Energie an zahlreiche wichtige Entscheidungsträger überreicht
*unzählige Demonstrationen, Lobbyarbeit auf höchster Ebene, Meinungsumfragen und Anzeigenkampagnen durchgeführt, die allesamt von unserer Gemeinschaft finanziert wurden
*eine intensive zweimonatige Kampagne mit Ausrichtung auf den G7-Gipfel und Angela Merkel organisiert, um das Thema hoch auf die Tagesordnung zu setzen und dieses Ziel zu vereinbaren

Letztes Jahr fühlte sich der Klimawandel für viele noch wie ein Ungeheuer an, das unser Überleben auf dem Planeten bedroht, obwohl wir es mit unserer eigenen Unvernunft geschaffen haben.

Doch nun sind die meisten Experten der Meinung, dass sich das Blatt wendet und dazu haben viele Faktoren beigetragen: unsere Hoffnung und eine gute Strategie (der Avaaz-Effekt :-)), die Bemühungen wichtiger Entscheidungsträger wie Angela Merkel und Papst Franziskus, Organisationen wie unsere Freunde bei 350, die britische Zeitung The Guardian mit ihrer Arbeit zum Kapitalabzug aus fossilen Brennstoffen und großartige Forschungs-Arbeit wie die des World Resources Institutes. Es werden immer mehr Impulse für ein globales Klima-Abkommen in Paris gesetzt, das die Welt Ende dieses Jahres auf einen guten Lösungsweg bringen soll. Bis dahin gibt es noch viel zu tun und wir müssen wachsam bleiben. Doch heute können wir schon mal einen Etappensieg feiern!!

Regenwurm-Ökologie
Hätten Sie gewusst, dass der Regenwurm immer wichtiger wird? Bis ins 19. Jahrhundert galt er als Schädling der Kulturpflanzen und wurde vernichtet. Dabei besitzt er gar keine Mundwerkzeuge, um Pflanzenwurzeln abbeißen zu können.  Mittlerweile weiß fast jeder, dass ohne den Wurm in puncto Bodenfruchtbarkeit gar nichts geht. Er zieht organische Abfallstoffe in sich rein und scheidet quasi reinen Humus aus. Dieser wird dann von einigen Mikroorganismen weiter vervollkommnet.

Der Humus ist lebenswichtig, wird jedoch durch falsche Bodenbehandlung chemische Düngung, Pestizide, Tiefpflügen, Umpflügen im Winter immer weiter dezimiert. In Deutschland gehen in der Landwirtschaft im Durchschnitt pro Jahr und Hektar zehn Tonnen fruchtbarer Boden durch Erosion und Humusabbau verloren. Dem gegenüber steht ein spärlicher natürlicher Bodenzuwachs von nur etwa einer halben Tonne pro Hektar und Jahr. Humusboden wird also rund 20 mal schneller zerstört, als er nach wächst, warnte die Naturschutzorganisation WWF zum Start des internationalen "UN-Jahres der Böden 2015".

Der ex Umweltminister Klaus Töpfer eröffnete kürzlich als Leiter des Potsdamer "Institute for Advanced Sustainability Studies" eine "Globale Bodenwoche", in deren Rahmen Bodenkundliches und Kunst im Kreuzberger Park am Gleisdreieck geboten wurde.
Auch der Regenwurm wird dort gewürdigt. Er kann bis zu acht Jahre alt werden. In Deutschland leben 46 Arten. Wurm ist also nicht gleich Wurm - vor allem, wenn man ihn in die kapitalistische Produktion einführt und nutzt.

Die Angler und Kleingärtner bevorzugen den "Tennessee Wiggler", einer der hierzulande für Angler gezüchtet wird. Forschungsfirmen und Universitäten beziehen massenweise Regenwürmer für ihre Lehrveranstaltungen und Laborversuche. In der Umweltforschung und in der Medizin dient er als "Testorganismus". Und auch im Biologieunterricht an den Schulen breitet sich zunehmend eine Regenwurmforschung aus. Wenn Klärwerke sich eine "Klärschlammvererdungsanlage" leisten, verwenden sie dafür viele Regenwürmer. Deren Produkt, die aus den Abwässern gewonnene Erde, wird direkt an Landwirte verkauft. Eine EU-Verordnung besagt: "Klärschlämme die hinsichtlich des Schadstoffgehalts, die Vorschriften erfüllen und hinsichtlich der Nährstoffgehalte, den Vorgaben der Düngemittelverordnung entsprechen, dürfen auf die Äcker gebracht werden, auf Grünland und Gemüseanbauflächen dagegen nicht."

Einige Forstämter arbeiten auch mit Regenwürmern und Kalk, um saure Waldböden zu verbessern. Schlußendlich werden die Würmer, die fast zur Gänze aus Proteinen, Fett und Kohlehydrate bestehen, als Viehfutter genutzt, zusammen mit weniger nahrhaftem Fischmehl. Dieses Futter darf zwar seit dem "BSE-Skandal" nicht mehr an Wiederkäuer verfüttert werden, jedoch an Fische, Muscheln und Krebse in "Aquakulturen", die den Zukunftsmarkt bedienen, seitdem die Meere leer gefischt sind.
Den Hautmuskelschläuchlingen den armen Würmchen steht also eine neue Zukunft bevor.

In USA haben sich Regenwurmzüchter erfolgreich am Markt etabliert, sie produzieren zum Teil 10 Millionen und mehr Würmer pro Tag. So etwas gibt es bei uns jedoch noch nicht. Im Ex-Bahn-Südgelände in Berlin-Schöneberg betreibt eine Schauspielerin, "das einzige Theater weltweit für gefährdete Tierarten". Sie züchtet auch Regenwürmer für ihre Zwecke. Von der bevorstehenden Karriere des normalen Regenwurms hat sie anscheinend noch nicht gehört.
 

"Anstieg des Meeresspiegels
um 3 Meter ist nicht mehr zu verhindern"

Schnellstmöglicher Ausstieg aus der Kohle- und Ölverbrennung wird immer dringlicher!
Für die Westantarktis ist, wie jetzt bekannt wurde, der sogenannte Kipppunkt überschritten worden. Der westantarktische Eisschild ist instabil geworden und wird unaufhaltsam ins Meer abrutschen. Es sind keine Maßnahmen denkbar, die das Abschmelzen dieses Eisschildes noch verhindern können. Dies ist die Quintessenz eines Fachbeitrages von Stefan Rahmstorf für das Journal "Spektrum der Wissenschaft"

Dies ist also keine der üblichen Nachrichten, wonach jetzt schnelles Handeln gefordert sei, um das Ruder noch herumzureißen. Solche, meist gut begründeten Warnungen haben in ihrer Summe leider teilweise einen abstumpfenden Effekt gehabt und das energische Gegenhandeln nicht gefördert. Das Verbrennen fossiler Energieträger, Hauptursache des Treibhauseffekts, nahm weltweit und auch in Deutschland sogar immer noch weiter zu.
 
Im Falle des westantarktischen Eisschildes gibt es nun aber kein Herumreißen des Ruders mehr.
Auch wenn wir ab jetzt alles richtig machen, werden diese gewaltigen Eismassen ins Meer rutschen und schmelzen. Der Meeresspiegel wird weltweit um drei Meter steigen - egal, was wir tun.
 
Diese Nachricht könnte nun einen weiteren fatalen psychologischen Effekt haben, nämlich die Ausbreitung der Ansicht, nun sei eh alles egal. Doch das ist keineswegs der Fall. Wer wird, wenn er mit der Hand in die Kreissäge geraten ist, sagen, nun sei eh alles egal und auch noch die andere Hand und ein Bein hineinhalten?
 
Ist die Menschheit wirklich so unbelehrbar?
Jedenfalls, wenn wir mit den fossilen Stoffen weiter Energie gewinnen, dann wird nicht nur der westantarktische Eisschild instabil. Es gibt auch noch den viel größeren ostantarktischen Eisschild und den auf Grönland, und beide sind gefährdet. Wenn diese ebenfalls den Kipppunkt überschreiten, dann reden wir nicht von drei Metern Meeresspiegelanstieg, sondern von bis zu 65 Metern. Es geht dann nicht mehr nur um den Verlust von einzelnen Regionen und Städten wie Bangladesch, Holland, Emsland, Bremen und Hamburg. Es geht dann definitiv um das Ende unserer Zivilisation. Und das in einem dramatisch kurzen Zeitraum von wenigen Jahrhunderten.
Link zum Beitrag von Prof. Rahmstorf:
http://www.scilogs.de/klimalounge/westantarktis-ueberschreitet-den-kipppunkt/
Zu weiteren Infos zum Thema: HIER

Für ein Glyphosat Verbot aber...wann ?
Es landet täglich auf unseren Tellern – und ist nach den neuesten Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“: der Unkrautvernichter Glyphosat von Monsanto, Syngenta und Co. Dieses Jahr entscheidet die EU unter deutscher Federführung, ob das häufig verwendete Pestizid für weitere 10 Jahre zugelassen bleibt. Trotz der WHO-Warnung setzt sich Agrarminister Christian Schmidt (CSU) in Brüssel bisher für die Interessen der Agrarlobby und die Wiederzulassung von Glyphosat ein.

Mit etwas Glück hofften die Campact-Aktiven, das wenn sie den Minister/innen am Donnerstag dem
7. Mai in Osnabrück über 200.000 Unterschriften überreichen, auf gute Chancen, dass die für ein Verbot des Pestizids stimmen. Und sagen die Landesminister/innen Nein zu Glyphosat, wird es für Bundesagrarminister Schmidt schwer, weiter dafür zu streiten.

200.000 Unterschriften für das Verbot
Am Donnerstag hatten rund 80 Umweltschützer und Bürger vor der Konferenz der Verbraucherschutzminister gegen den Einsatz von Glyphosat protestiert. Mit 200.000 gesammelten Unterschriften fordert die Bürgerbewegung Campact das sofortige Verbot im gewerblichen und privaten Gebrauch. Glyphosat ist das in Deutschland derzeit am häufigsten eingesetzte Pflanzenschutzmittel.

Die Länder-Minister wollen Glyphosat verbieten
Die Verbraucherschutzminister der Länder wollen sich beim Bund für ein weitgehendes Verbot des Pflanzenschutzmittels Glyphosat einsetzen. Auf ihrer am Freitag beendeten Konferenz in Osnabrück fassten die Ressortchefs einen entsprechenden Beschluss. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, den möglicherweise krebserregenden Wirkstoff zu verbieten.
"Wir fordern, die Abgabe an Privatpersonen zu verbieten", sagte Niedersachsens Verbraucher- schutzminister Christian Meyer (Grüne). Außerdem solle es ein vorläufiges Verbot von Glyphosat in Gärten, Parks und auf Kinderspielplätzen geben, so Meyer.

Die Bundesregierung bremst Erwartungen
Der Vertreter der Bundesregierung, der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Robert Kloos, bremste die Erwartungen, dass das Verbot schnell komme. "Für ein Verbot fehlt uns im Moment noch die Rechtsgrundlage." Derzeit laufe ein Bewertungsverfahren durch die Europäische Union, das abgewartet werden müsse.

PS: Viele gentechnisch veränderte Nutzpflanzen sind extra so manipuliert, dass sie gegen Glyphosat resistent sind. Nach der bauernschlau Devise: "Viel hilft Viel" wird dann satt bis zum Abwinken das Gift verspritzt. Die nicht genmanipulierten Pflanzen in der Umgebung gehen am Gift kaputt und mit ihnen allerlei Käfer und Würmer. Glyphosat ist somit ein zentraler Baustein des Geschäftsmodells der Agrarkonzerne. Wenn wir ein EU-weites Verbot erreichen, wäre das ein entscheidender Schritt hin zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft.

Die Entscheidung
Kapitalismus vs. Klima von Naomi Klein

S. Fischer, 2015 (26,99€)
Der Mai ist gekommen, hier in Luzern, und mit ihm sommerliche Temperaturen. Das freut uns natürlich. Doch während uns das warme Wetter hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt, gilt für die Erwärmung des globalen Klimas das genaue Gegenteil. Gerade hat die amerikanische Wetterbehörde einen besorgniserregenden Rekord gemeldet: 440 ppm Kohlendioxid in der Atmosphäre – nahezu eine Vervierfachung der CO2-Menge seit Beginn der Industrialisierung. Die Hälfte dieses Anstiegs fällt in die Zeit ab 1980, was die Frage nach der Ursache für die Klimaerwärmung endgültig zu einer rhetorischen macht: Wir sind es, die durch immer weiter steigenden CO2-Ausstoß unsere eigene Zukunft gefährden.

In ihrem neuen Buch Die Entscheidung, Kapitalismus vs. Klima appelliert die Bestsellerautorin Naomi Klein (No Logo!) an die Entscheidungsträger unseres Planeten, einen radikalen Umbau unserer Wirtschaft einzuleiten, da nur ein solcher das Ruder noch herumreißen kann. Für sanfte Reformen, so Klein, ist es bereits zu spät. Das System des Emissionshandels erklärt sie für gescheitert. Und mit ein paar Energiesparlampen und Mehrwegflaschen ist es sicherlich noch weniger getan. Vielmehr können nur noch massive staatliche Eingriffe wie Regulierungen, höhere Steuern, die Umverteilung von Reichtum sowie eine globale Einspeisevergütung für erneuerbare Energien etwas bewirken.

Klein ist sicher eine meinungsstarke Polemikerin, die auch nicht vor zugespitzten Formulierungen zurückschreckt – eine ernstzunehmende Stimme ist sie dennoch zweifellos. Das Buch wartet mit fundierten Recherchen und durchaus überzeugenden Argumenten auf. Wer sich seine eigene Meinung zur Klimadebatte machen will, kommt an Die Entscheidung nicht vorbei.
Buchbesprechungen bei getabstract: HIER

Die Banken haben wir gerettet,
doch unseren Planeten lassen wir vor die Hunde gehen.
Sind wir noch bei Trost?
Schöner Spruch, aber ich kann Euch alle beruhigen, der Planet hat schon die Dinos überdauert, er wird noch lange nachdem wir ihn unbewohnbar für Säugetiere incl. Menschen gemacht haben existieren! Ali


FETTSUCHT BREITET SICH WELTWEIT AUS
WHO report: 74% of men and 64% of women in UK to be overweight by 2030
Health experts warn of problem of ‘enormous proportions’ with rising obesity expected in many countries over the next 15 years
 

FRACKING STOPPEN!
Das Risiko ist unkalkulierbar, die Bundesregierung will Fracking trotzdem erlauben.
Gerade hat sie unter dem Druck der Wirtschaftslobby den Entwurf für ein Fracking-Gesetz beschlossen.
Fordern Sie die Bundesregierung auf, ihre Fracking-Pläne zu stoppen!
PETITION UNTERZEICHNEN: HIER

Claudia Wrobel
Rendite mit dem Rausschmiss
Studie: Zwangsräumungen werden schneller vollzogen, weil Eigentümer bessere Gewinnaussichten haben. Hilfesystem schützt nicht Mieter, sondern Wohnungsbesitzer
https://www.jungewelt.de/2015/04-25/035.php

Die neue Welt der synthetischen Biologie – Kommen die Dinos diesmal wirklich?
Leben aus dem Labor: Die neue Welt der synthetischen Biologie
J. Craig Venter / S. Fischer, 2014 Buch kaufen: EUR 19,99 Inkl. / HIER
 

Anti-Kohle-Kette – stoppt den Klimakiller Kohle!:
Mit einer Menschenkette entlang des Tagebaus Garzweiler II
machen wir  am  25. April  klar:  Bis hier hin und nicht  weiter -
der Kohleverstromung muss ein Ende BEREITET WERDEN.
Hier können Sie den Aufruf unterzeichnen:
http://anti-kohle-kette.de/home/aufruf/aufruf-unterzeichnen/

Aufruf
Bis hierhin und nicht weiter:
Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller!

2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Wir haben die Chance, den Ausstieg aus dem Landschafts- und Klimakiller Kohlekraft einzuleiten. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zudem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern will. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris kommt beiden Entscheidungen große Bedeutung zu. Doch die Kohlelobby macht massiv Front gegen die Pläne, den boomenden Kohlestrom zurückzudrängen.

Deshalb ist jetzt der Protest von uns BürgerInnen gefragt. Mit einer Menschenkette entlang des Tagebaus Garzweiler II machen wir am 25. April klar: Bis hier hin und nicht weiter - der Kohleverstromung muss ein Ende gesetzt werden!

Kohlekraft zerstört das Weltklima. Vor allem durch die Kohleverstromung ist Nordrhein-Westfalen für ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich.
Kohlekraft zerstört ganze Dörfer und Landschaften. RWE will allein für Garzweiler II noch weitere
3.000 Menschen in 12 Dörfern und Weilern gegen ihren Willen umsiedeln.
Kohlekraft gefährdet unsere Gesundheit mit Quecksilber, Arsen und Feinstaub aus den Schloten der Kraftwerke.

Wir fordern von der Politik:
Schaltet sofort die dreckigsten Kohlemeiler ab und beschließt einen Fahrplan zu einem kompletten Kohle-Ausstieg bis spätestens 2040.
Verkleinert massiv die Braunkohle-Tagebaue
Bis 2030 muss der Abbau im Tagebau Garzweiler II und anderswo beendet sein. Hierfür braucht es in den betroffenen Regionen zeitnah einen Strukturwandel, der die Beschäftigten in der Kohleindustrie und in davon abhängigen Bereichen sozial absichert und ihnen neue Perspektiven eröffnet.
Stoppt den Import von Steinkohle, die im Ausland unter Verletzung von Menschenrechten abgebaut wird.
Bremst nicht weiter bei der Energiewende, sondern setzt konsequent auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz!

Jetzt gilt es: Mit unserer Menschenkette stärken wir die breite Bürgerbewegung gegen Kohle und unterstützen den lokalen Widerstand. Gemeinsam bieten wir der Kohlelobby die Stirn. Kommen Sie am 25. April 2015 zur Menschenkette am Tagebau Garzweiler und zur anschließenden Kundgebung im Ort Immerath, dem die Abbaggerung droht!

Hier können Sie den Aufruf unterzeichnen:
http://anti-kohle-kette.de/home/aufruf/aufruf-unterzeichnen/


Aktion von "Rettt den Regenwald"
Südafrikas Nashörnern droht die Auslöschung. Die Regierung will den Handel mit den Hörnern der Tiere legalisieren. Angeblich soll das die Wilderei beenden. Das Gegenteil wird passieren: Noch mehr Rhinozerosse werden getötet. An: Regierung der Republik Südafrika, Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES einhalten. Unterschreiben:
https://www.regenwald.org/aktion/991?mtu=84127823#sr=rdr&md=newsletter&ct=html&cn=petition-991

THE GUARDIAN PRÄSENTS:
Over population, over consumption - in pictures

Überbevölkerung,   über   Konsum  -  in Bildern 
UND ZWAR  IN SPEKTAKULÄREN  BILDERN: HIER

Dürre in Kalifornien
"Die heutige Umfrage unterstreicht die Schwere der kalifornischen Trockenheit", sagte Direktor Mark Cowin vom DWR. "Gewässerschutz muss ein Weg des Lebens während der schlimmsten Dürre noch zu  in den 'Lebzeiten der meisten Kalifornier werden." Der Staatsbeamte Brown hat am Mittwoch das staatliche Wasserressourcen-Kontrollamt beauftragt, den landesweiten Wasserverbrauch um 25% zu reduzieren. Diese Aktion - ist das erste Mal, das Staatsbeamte obligatorische Wasserbeschränkungen auferlegen - dadurch sollen voraussichtlich 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser bis Ende des Jahres als Vorrat gespeichert werden.
http://www.theguardian.com/us-news/2015/apr/01/california-governor-orders-mandatory-water-restrictions-drought?CMP=EMCNEWEML6619I2


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WWF-Studien:
DAS IMPORTIERTE RISIKO
DEUTSCHLANDS WASSERRISIKO IN ZEITEN DER GLOBALISIERUNG
Neben der Übernutzung von Wasserressourcen ist in Staaten mit unzureichender Regulierung
die Wasserverschmutzung ein großes Problem. In China werden Kontrollen immer strikter, weshalb ein verbessertes Abwassermanagement für lokale Unternehmen verpflichtend wird
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Wasserrisiko_Deutschland.pdf

Wie unsere Ernährungsgewohnheiten den Planeten gefährden
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Das_grosse_Fressen_Zusammenfassung.pdf

Modell deutschland Klimaschutz bis 2050
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Modell_Deutschland_Endbericht.pdf
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Maßlose Rohstoffausbeutung:
Drohende Verknappungen und ökologische Folgen...
mehr dazu in der Auflistung der Ökosozialistischen Flugschriften die in loser Folge erscheinen.
Sie werden herausgegeben vom Linken Forum Frankfurt (LFF)  gemeinsam mit den Zeitschriften "Sozialistische Zeitung" (SoZ) und "Avanti") sowie in Kooperation mit der Bildungsgemeinschaft SALZ (Soziales – Arbeit – Leben - Zukunft): HIER

VON US-GIGANT MONSANTO & DUPONT GESTEUERTE GENTECHNIK - SCHWEMME
Gentechnik - Schwemme bald  in deutschen Supermärkten,  das wäre  deren größter Coup
Ein mindestens ebenso folgenschwerer Coup von Monsanto findet in der Ukraine statt: dort werden aktuell die Türen ganz weit für die Gentech-Industrie geöffnet - und die Ukraine gilt als "Kornkammer Europas".
 
Amerikanische aber auch europäische Konzerne befinden sich in  den Startlöchern, um das größte Agrarland Europas zu plündern, im großen Stil Ackerland aufzukaufen, und dies  nahezu zum Nulltarif, weil sich das Land effektiv im Konkurs bzw. unter der Kontrolle des IWF befindet.
 
Dabei sollen auch praktisch alle Einschränkungen  fallen, die bisher mit der Landwirtschaft in Europa verbunden sind, insbesondere mit Hinblick auf Gentechnik und Pestizideinsatz.
 
Die Ukraine ist zweitgrößter Getreideproduzent Europas. Große Anteile des Getreides, das im vergangenen Jahr geerntet wurde, basieren bereits auf genmanipulierter Aussaat. Hierzu soll es nun mit Weizen und Roggen ergänzt werden. Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass bereits in den kommenden Jahren große Teile des Brotes, das in deutschen Supermärkten und Bäckereien verkauft wird, mit genmanipuliertem Getreide aus der  Ukraine hergestellt wird.
Die bisherige Praxis der Bundesregierung belegt systematische Bemühungen, jegliche Kontrollen von genmanipuliertem Saatgut zu verhindern und zu unterlaufen. Da die Ukraine darüberhinaus als ökonomisch größter Problemfall Europas bzw. der EU zu betrachten ist, als wirtschaftlich "schwarzes Loch", in dem in den kommenden Jahren hunderte von Milliarden zu versenken sind, wird man den ukrainischen Exportgütern - also insbesondere dem ukrainischen Getreide -
Vorzugsbedingungen einräumen.
 
Bekannt wurde darüberhinaus, dass offensichtlich auch die bundeseigene Entwicklungsbank  KfW die Gentechnik-Konzerne mit Finanzmitteln für ihre Projekte in der Ukraine versorgt eine entsprechende Anfrage im Bundestag wurde zwar nicht bestätigt, aber dass man sich bei der Beantwortung hinter angeblich zu berücksichtigender Vertraulichkeit verschanzte, die keine Auskunft zulasse, ist von einer Bestätigung nicht wirklich zu unterscheiden.
 
Der US-gesteuerte Putsch in der Ukraine, der inzwischen auch von Obama eingeräumt wurde, ist inzwischen auf dem Weg, das Land in eine  amerikanische Kolonie zu verwandeln, wie etwa das im amerikanischen  Kongress verabschiedete Gesetz HR-5859 belegt
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/20/hr-5859-ein-us-gesetz-wie-eine-kriegs-erklaerung-an-russland/
 
Dass deutsches Brot zukünftig also mit Monsanto-Getreide aus der Ukraine gebacken wird, kann als sicher gelten; die Frage bleibt damit nur: ob wir darauf noch ein oder zwei Jahre zu warten haben. Bundesregierung und Behörden werden dabei - ihren bisherigen Gewohnheiten folgend - tun, was in ihrer Macht steht, um  dies zu verschleiern, die Spuren zu verwischen, und somit Monsanto & Co. die Hintertüren auf den deutschen Markt weit öffnen.
Auch von den Grünen, die der Eroberung der Ukraine durch die USA ihren Rückenwind geben, ist da kein Widerstand zu erwarten - wenn wir zukünftig flächendeckend mit Genfood von Monsanto und Dupont versorgt werden.
Online-Aktion: https://www.campact.de/Gentechnikverbot
http://netzfrauen.org/2014/09/04/monsanto-der-ukraine-weltwaehrungsfonds-kredit-fuer-die-ukraine-oeffnet-monsanto-hintertuer-zur-eu/
http://www.oaklandinstitute.org/sites/oaklandinstitute.org/files/Brief_CorporateTakeoverofUkraine_0.pdf

HUGO BOSS "EDEL ?"
Billig produziert, teuer verkauft-, Hungerlöhne bei Hugo Boss: Das Modeunternehmen zahlt Löhne in der Türkei, die weit unter dem Existenzminimum liegen. Wer sich beschwert, wird gefeuert.
Unterstützen Sie die türkischen Arbeitnehmer/innen in ihrem Kampf für eine angemessene Bezahlung. Fordern Sie Hugo Boss auf, endlich anständig zu bezahlen. Petition unterzeichnen: HIER

RETTET UNSER TRINKWASSER
 "Keine Gülle ins Trinkwasser"

Immer mehr Gülle aus Megaställen landet auf den Feldern - und damit im Grundwasser. Agrarminister Christian Schmidt verhandelt mit den Bundesländern über Gegenmaßnahmen. Doch die Agrarindustrie läuft Sturm gegen strenge Regeln. Jetzt müssen wir für unser Wasser verteidigen und gegen Tierfabriken und ihe Lobbyisten streiten. Ich habe gerade einen Appell an Bundesregierung und Länder unterschrieben. Unterzeichnen bitte auch Sie den Campact-Appell:
https://www.campact.de/Duengeverordnung
Schon 97.508 Menschen haben am 13.02.2015 den Appell unterzeichnet. Helfen Sie mit, dass wir mindestens 200000 werden. Informieren Sie Freund/innen, Bekannte, Nachbarn und Arbeitskolleg/innen über den Appell  … per Facebook: http://is.gd/duengeverordnung_facebook
 

RUHE BEWAHREN UND WEITERMACHEN MIT FUTURZWEI
30 Tage lebte der Aktionskünstler Wilm Weppelmann auf einer selbstgebauten Insel im Münsteraner Aasee, reflektierte sein Dasein und dessen Bedürfnisse von Bewegung bis Wasser, konfrontierte die Bevölkerung lautstark mit seinen Erkenntnissen und sich selbst mit dem Festsitzen.
Wasser, Spitzkohl und Liebe //lesen unter futurzwei.org/afarm:HIER

Austeilen und einstecken
Der Verein zur Verzögerung der Zeit
Der erlegt seinen Mitgliedern die langfristige Pflicht zum Innehalten und Nachdenken auf. Mit Aktionen bremst er die mehrfach überdrehte Gegenwartsgesellschaft an empfindsamen Stellen kurzzeitig aus. Pause. //lesen unter futurzwei.org/zeitverein. HIER

Von welchen, die loswandern, die Welt zu verändern
Auch die Funkenflieger denken sorgsam und im Takt ihrer Schritte, während sie durch Deutschland gehen, um sich selbst zu bewegen und das Bildungssystem zu verrücken. Im kommenden Mai wird wieder gestartet!  //lesen unter futurzwei.org/funkenflug: HIER

Variationen in Stur und Moll
Um die Zeit anzuhalten, zog es Tobias Morgenstern an den äußersten Rand der Republik. Dort wuchs sich sein Rückzugsort organisch zum Theater- und Veranstaltungsort aus. Themenwahl und Spielrhythmus geschehen fernab der Mode, denn die bekommt man im stillen Oderbruch eh nicht recht mit.  //lesen unter futurzwei.org/theater-am-rand: HIER
 

GLÜCK GEHABT IN 2014?  -  AUF DAUER JEDOCH WENIG HILFREICH
Erneuerbare Energien wurden im nun fast vergangenen Jahr, mit einem Anteil von rund 27 Prozent erstmals Deutschlands wichtigste Energiequelle. Der Restwinter Anfang 2014 war äußerst milde und auch zum Jahresende herrschte mildes Wetter. Allein dadurch gab es Einsparungen an der CO2 Front. Der Ausstoß von Treibhausgasen ist dadurch 2014 nach Jahren des Anstiegs erstmals wieder zurückgegangen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) konnte so am Montag dem 29.12 verkünden das  sich die CO2-Emissionen in diesem Jahr um rund drei Prozent verringerten.

DAS KOMMT AUF DEUTSCHLAND ZU
Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Das Klima in Deutschland ändert sich – mit erheblichen Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen. Teil 1 unserer neuen Serie: Deutschland passt sich an.
Von Sandra Kirchner
Zu den Teilen 1 bis 6 der Serie im Magazin zur Klima und Energiewende "KLIMARETTER" :
http://www.klimaretter.info/serie/deutschland-passt-sich-an

WARNUNG AUS VATIKANSTADT
2014 der Papst Franziskus hat eine Botschaft an den Klimagipfel von Lima gerichtet. Unterhändler von 195 Ländern verhandelten in in der peruanischen Hauptstadt über ein neues Klima-Abkommen. Das Dokument soll Ende 2015 in Paris unterzeichnet werden und 2020 in Kraft treten.

Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist! – Mit einem eindringlichen Appell wendete sich Papst Franziskus an die Vertreter der Staaten, die in in Lima zusammenkamen. Die Zeit, um globale Lösungen für den Klimawandel und seine bedrohlichen Folgen zu finden, „läuft ab“, erinnerte der Papst in seiner Botschaft. Er sprach von einem „klaren, endgültigen und unaufschiebbaren ethischen Imperativ“, jetzt etwas zu tun, bevor es zu spät ist – und zwar mit vereinten Kräften und ohne Rücksicht auf Einzelinteressen: „Wir können nur angemessene Lösungen finden, wenn wir gemeinsam und übereinstimmend handeln (…) Ein effektiver Kampf gegen die Erderwärmung wird nur durch eine kollektive verantwortliche Antwort möglich sein, die sich frei von politischem und wirtschaftlichen Druck entfaltet“, so Franziskus wörtlich. Es gehe darum, Misstrauen zu überwinden und eine „Kultur der Solidarität, der Begegnung und des Dialoges zu fördern“, um den Planeten und die Menschheitsfamilie zu schützen.

Die Folgen der Umweltveränderungen seien „auf dramatische Weise“ in vielen Staaten spürbar, „vor allem in den Inselstaaten im Pazifik“, führte der Papst in seiner Botschaft aus. Und er verwies auf den Ort des Klimagipfels im peruanischen Lima, am Rande des Humboldtstroms, einer kalten Meeresströmung an der Westküste Südamerikas, die für das Klima auf dem ganzen Planeten eine wichtige Rolle spielt. Die sichtbaren Folgen des Klimawandels führten den „Ernst der Nachlässigkeit und Untätigkeit“ deutlich vor Augen, unterstrich der Papst. Er hoffe, dass die Klimakonferenz von Lima wie auch die folgenden – in Klimafragen „entscheidenden“ – Treffen, einen solchen Dialog der „Gerechtigkeit, des Respektes und der Gleichheit“ schaffen könnten, so Papst Franziskus. Fragen des Klimas betreffen die ganze Menschheit, „vor allem die Ärmsten und zukünftigen Generationen“, erinnert er. Entscheidungen zum Klima bedeuteten so eine „große ethische und moralische Verantwortung“. Dafür bete er, so Franziskus.

Ökobotschaft schon im April 2014
Glaubensgemeinschaften aus Australien und Nordamerika haben, wie jetzt der Guardian bekannt machte, ein Schreiben an Papst Franziskus mit der Bitte gesandt, die Klima-Kampagne "Fossil Free" zu unterstützen. Diese fordert Bürger, Organisationen und Investoren auf, nicht länger in fossile Energien zu investieren. Es sei unmoralisch, Profit aus fossilen Brennstoffen zu schlagen.
Zum Thema auch hier:
http://weltkirche.katholisch.de/de/weltkirche/aktuelles/20141211_klimagipfel_franziskus.php

05.12.2014 - Einige Katholische Bischöfe und Kardinäle verweigern
                         dem Papst die Gefolgschaft beim Klimaschutz.

Zu vermuten ist, das sind die, mit gewachsenen und gut geschmierten Verbindungen zu entsprechenden Industriekreisen. Sie stellen sich damit in eine Linie mit den Klimawandel Leugnern, die propagieren: "Klimawandel ein aufgelegter Schwindel" Dazu Klimawandel: Leugner schwimmen in Geld | Telepolis
www.heise.de/…-Leugner-schwimmen-in-Geld-2101653  ...
Bis zu einer knappen Milliarde US-Dollar steckten konservative Milliardäre und Konzerne zwischen 2003 und 2010 in den USA in die sogenannte denial industry. Wer über diese Verbrecher mehr wissen will: Suchmaschine anwerfen und Klimawandel Leugner eingeben.

Pope Francis’s edict on climate change will anger deniers and US churches
Pontiff hopes to inspire action at next year’s UN meeting in Paris in December after visits to Philippines and New York
Translate from Ali: Das Franziskus Edikt über den Klimawandel wird Leugner und US-Kirchen ärgern der Papst hofft, dass Maßnahmen im kommenden Jahr UN-Treffen in Paris im Dezember nach Besuchen in Philippinen und New York inspirieren... Mehr im englischen  Guardian vom 27. Dez. 2014:
http://www.theguardian.com/world/2014/dec/27/pope-francis-edict-climate-change-us-rightwing?CMP=EMCNEWEML6619I2

Laika
In einer Kugel aus Metall,
Dem besten, das wir besitzen,
Fliegt Tag für Tag ein toter Hund
Um unsre Erde
Als Warnung,
Daß so einmal kreisen könnte
Jahr für Jahr um die Sonne,
Beladen mit einer toten Menschheit,
Der Planet Erde,
Der beste, den wir besitzen.
Kunert, Günter. Der ungebetene Gast. Berlin: Aufbau-Verlag, 1965. 96 S. S. 25.

Laika am 3. November 1957 an Bord eines sowjetischen Raumflugkörpers ins All geschickt. Nach etwa sieben Stunden Flugzeit wurden vom Raumflugkörper keine Lebenszeichen mehr übermittelt. Das Tier war wegen des schlechten Wärmeschutzes an Überhitzung gestorben.
Fünf Monate später, nachdem er die Erde 2570 mal umlaufen hatte, wurde der Satellit beim Wiedereintritt in die Atmosphäre am 14. April 1958 endgültig zerstört.
Die Reste von Sputnik 2 verbrannten über dem Karibischen Meer.

 

Short-News - Ende 2014:
 
Regierung lässt kommerzielles Fracking zu 20.11.2014, n-tv.de 
Klimaschutz: Landmanagement wird immer wichtiger 19.11.2014, mpg.de 

Protestaktion gegen Ölbohrungen:
"Arctic Sunrise" vor den Kanarischen Inseln beschlagnahmt 19.11.2014, n-tv.de 

Mentale Karte: Frösche beweisen verblüffenden Orientierungssinn 19.11.2014, spektrum.de 

Konsequenzen für Skigebiete: Klimawandel gefährdet Winterurlaub 17.11.2014, n-tv.de 

Neue Tiere stehen auf Roter Liste: Sushi besser ohne Thunfisch 17.11.2014, n-tv.de 

Mehr als Dreiviertel aller Bäume in NRW sind beschädigt 16.11.2014, wn.de 

Klimawandel in Peru: 'Wir spüren die Auswirkungen im Regenwald' 16.11.2014, infostelle-peru.de 

The world’s biggest chocolate-maker says we’re running out of chocolate 15.11.2014,
washingtonpost.com 

Dürrewelle: Brasilien schaufelt am eigenen Grab 14.11.2014, nzz.ch 

Steuergelder für Klimakiller: G20-Staaten stützen Ölförderer mit Milliarden 11.11.2014, n-tv.de 

Proteste in der Türkei: Anwohner wehren sich gegen Abholzung 11.11.2014, n-tv.de 

60 Jahre Haft für Anführer: Ureinwohner verurteilen Farc-Rebellen 10.11.2014, n-tv.de  
links dazu unter http://www.pro-regenwald.de/news/2014/11/21/News_11-21 
Spuren im Web:  www.pro-regenwald.de www.shop2help.de www.diewaldseite.de
www.forestguardians.net/blog www.raubbau.info www.heftefinder.de
www.teak-away.de www.wald.org 
 

Plastikmüllverteilung durch die Deutsche Post AG

Jeden Samstag bekommen laut der Informationsseite der Deutschen Post AG (Link) 20,77 Millionen Haushalte eine Ausgabe von "Einkauf Aktuell". Dieses Geheft bestehend aus einer TV-Zeitschrift und weiteren regionalen Werbeprospekten, es wird in einer Plastiktüte eingepackt verschickt.
Dass es sich hier um eine massive Verschmutzung der Umwelt handelt, ist offensichtlich.

Deshalb fordere ich die Deutsche Post AG auf, die “EinkaufAktuell” künftig ohne Plastikfolie zu verteilen. Um es mal anschaulich zu machen: Jede Woche werden in Deutschland bis zu 20 Millionen Bündel Papier farbig bedruckt, in Folie eingeschweißt und zum „Kunden” transportiert. (Was das allein an Papier, Farbe und Kraftstoff verbraucht). Das sind pro Jahr über 1.000.000.000 -
EINE MILLIARDE - UNNÖTIGE PLASTIKTÜTEN!

Die Deutsche Umwelthilfe hat für die Umhüllung der Werbeprospekte und TV-Zeitschrift einen Folienverbrauch von etwa 2.886 Tonnen pro Jahr errechnet, was der jährlichen Menge an Kunststoffverpackungen von rund 83.000 Bürgern entspricht. Beim „Kunden” angekommen, wird der Packen meist ungelesen und ohne Trennung der Folie vom Papier in die Papiertonne geworfen.
Viele berichten auch von der Zustellung dieses Bündels trotz klarer Aufschrift auf dem Briefkasten gegen den Empfang von „Einkauf Aktuell“.

Dabei wäre eine ALTERNATIVE möglich und umsetzbar: Die Prospekte könnten ohne die Plastikhülle ineinander gefaltet und falls nötig mit einem Klebepunkt zusammengehalten werden - was besonders für die sortenreine Sammlung und das Recycling von Altpapier förderlich wäre. Ich habe mich bei der Deutschen Umwelthilfe schlau gemacht: Die Folien wurden in letzter Zeit schon dünner und poröser gemacht, damit sollte Material eingespart werden, auch ist das Papier recycelt und mit einem Blauen Engel ausgezeichnet – aber das ist natürlich nur ein sehr kleiner Tropfen auf den heißen Stein.

Wir alle kennen die Bilder der riesengroßen Müllstrudeln - so groß wie Zentraleuropa - die auf den Weltmeeren treiben. Ich möchte das nicht weiter hinnehmen. Die Deutsche Post hat sich seiner unternehmerischen und ökologischen Verantwortung zu stellen. Die Deutsche Post nennt in ihrer „Umweltrichtlinie” als vorrangiges Umweltziel das „Angebot CO2-neutraler, CO2-reduzierter und umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden, um ihnen ebenfalls umweltfreundliches Handeln zu  ermöglichen und so Mehrwert zu schaffen.” In ihrem Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013 heißt es: „Wir beschäftigen uns mit schädlichen Umweltfaktoren und versuchen, geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln.” Leider ist davon nichts zu bemerken, da „Einkauf Aktuell“ stetig ausgebaut und in größeren Stückzahlen gedruckt und verpackt wird.

Die Plastikverpackung der “EinkaufAktuell” ist ein sehr konkreter schädlicher Umweltfaktor.
Ich fordere die Deutsche Post hiermit auf, die Werbeprospekte künftig ohne diese Folienverpackung zu vertreiben. Unterschreiben sie jetzt und leiten www.change.org/einkaufaktuell an Freunde und Bekannte weiter und teilt den Link in sozialen Netzwerken.



Drogen 
Editorial ila 378 2014
Warum ist die weiche Droge Cannabis verboten und die harte Droge Alkohol ein Genussmittel? Bei dem Vergleich wird klar, dass das Verbot einer Droge nicht vom Grad ihrer Gesundheitsschädlichkeit oder ihres Suchtpotenzials abhängt. Wann ist Drogenkonsum genussvoller Rausch, wann beginnt die Abhängigkeit? Sind unsere Gesellschaften nicht alle mehr oder weniger gedopt, Gesellschaften „auf Speed“ sozusagen, wie schon der kleine Sommerlochskandal um den SPD-Politiker Michael Hartmann zeigte: Er wollte seine Arbeitsfähigkeit mit Hilfe der Modedroge Crystal Meth pushen. Dass sogenannte Leistungsträger oder die „Kreativen“ schon mal koksen, ist nichts Neues. Und dass Amphetamine nicht nur in Designerdrogen stecken, sondern auch im ADHS-Medikament Desoxyn, womit in den USA Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizitstörung ausgepegelt werden, bringt auch nicht mehr Klarheit in die ganze Taxonomie. Fakt ist: Drogen gehören zu unserer Gesellschaft. Politik und Medien legen allerdings Wert darauf, dass die Distanz gewahrt wird: zwischen den Normalen, dazu gehören dann auch die „LeistungsträgerInnen“, und den elenden Abhängigen. Logisch ist die Aufteilung jedenfalls nicht.

Der Konsum von Rauschmitteln ist so alt wie die Menschheit selbst. Stets hatten Regierende einen strategischen Umgang damit. Drogen wurden eingesetzt, um die Belastbarkeit, etwa von Arbeitern im Bergbau oder Piloten im Krieg, zu steigern. Gleichzeitig wurden die Drogen bekämpft, am liebsten mit kerniger Rhetorik und martialischen Spezialtruppen. Anfang der 1970er-Jahre rief US-Präsident Richard Nixon den „Krieg gegen die Drogen“ aus. Was hat der Krieg gegen Drogen gebracht?....mehr:
http://www.ila-bonn.de/archiv/2014/378inhalt.htm
Ila Hefte bestellen ila z. B. ila378 Sep'14  Drogen  EUR 5,00/St. + Versand:
http://www.ila-bonn.de/verschiedenes/materialien.php  Siehe auch HIER


Klimawandel

Noch ein Top-Wissenschaftler hat gerade gewarnt, dass wir alle “in der Sch*** sitzen” wenn die Erderwärmung riesige Mengen an Methangas aus der arktischen Tundra freisetzt. Die UNO weiß, dass dies eine von vielen Klimakatastrophen ist, die uns drohen, und hat angesichts dieser globalen Notlage Politiker aus aller Welt zu einem Sondergipfel nach New York eingeladen.
Für den weltweiten Umstieg auf 100% saubere Energieträger
Die “arktische Methanbombe”, die rasante Versauerung unserer Ozeane oder apokalyptische Fluten: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für die Menschheit

Der Klimawandel betrifft  alle - nicht nur Verbraucher und Arbeitnehmer.
Die Bau-, Baumaterial-, Holz- und Forstwirtschaftssektoren mit ihren rund 200 Millionen Arbeitnehmern spielen eine wichtige Rolle bei der Erzeugung und Reduzierung von CO2-Emissionen. Die weltweite Entwaldung ist die 2. grösste Ursache für die Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre. Etwa 8% der globalen CO2-Emissionen gehen auf Gebäude zurück; ihre Nutzung erhöht diesen Beitrag sogar auf über 40%. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass der Bau- und Holzsektor einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase und der Problematik der globalen Erwärmung leisten kann. Wir sind somit Teil der Lösung.

Der Klimawandel gilt als eines der bedrohlichsten Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts
Gemäss der Rahmenkonvention der Vereinten Nationen zum Klimawandel (UNFCCC) “kann der Klimawandel direkt oder indirekt auf die menschliche Aktivität zurückgeführt werden”, die zusätzlich zum natürlichen Klimawandel, der in gewissen Zeitabständen stattfindet, zu einer Veränderung in der Zusammensetzung der Atmosphäre führt. Die im Jahr 1994 verabschiedete Klimakonvention Einleitung stellt den Regierungen einen globalen Rahmen zur Bewältigung der durch den Klimawandel entstehenden Herausforderungen bereit.

Bis 2008 ist diese Konvention  von 192 Ländern der 194 existierenden Länder ratifiziert worden.
http://klimawandel-bekaempfen.dgvn.de/klimaschutz/unfccc-united-nations-framework-convention-on-climate-change/


Global verbrauchen 20 Prozent der Welt-Bevölkerung über 80 Prozent der Ressourcen

Oft ist zu lesen, das die Chinesen unter anderem, die größten Umweltverschmutzer bezüglich der Klimagase sind. Das stimmt sogar, doch leider fehlt dann die Rechnung wieviel mehr sie die Umwelt verschmutzen dürften, bei einer Gleichbehandlung von CO 2 Verschmutzung pro Kopf der Bevölkerung, Weltweit, sowie die Frage in welchen Land findet der Endverbrauch der erzeugten Güter statt. Aufklärung der Bevölkerung findet bei uns kaum statt, in staatlichen Schulen wird so gut wie nichts darüber gelehrt. Alle  EU- und die deutsche Regierungsbürokratie äffen ihrem großen Vorbild und Wohltäter der USA nach. Bei denen kam ja, vor nicht allzu langer Zeit, das Globale  Denken was dort in Schulen gelehrt wird ans Licht der Welt-Öffentlichkeit. Es wurden Kinder in einem TV-Studio in Kalifornien gefragt ob jemand eine Idee habe, wie die USA jemals ihre gewaltigen Schulden gegenüber China los werden könnten – das waren damals immerhin schon 1,3 Billionen US-Dollar.
Ein Sechsjähriger in Anzug und Krawatte krähte seine Lösung fröhlich ins Mikrofon:
„Alle Chinesen töten."
Die Story darüber===> http://www.alfredmente.de/USA_VOLKERMORDAUFRUF_IN_ABC.pdf

Bei Klimakonferenzen stellt sich Europa mit seinen ambitionierten Emissionszielen als zu den Guten zu zählen dar; viele Entwicklungsländer sind jedoch tatsächlich eher vom Klimawandel schuldlos Getroffene. Auf der anderen Seite stehen Länder wie die USA oder China: Abhängig von fossilen Energieträgern und nicht willens, sich verbindlich zur Senkung ihrer Emissionen zu verpflichten.

In Wahrheit verschmutzen die Wohlstandsländer z. B. Chinas und Indiens Luft
Den Großteil der Emissionen von Schwellenländern verursachen die reichen Staaten. Deshalb verlangen Forscher, den Kohlendioxid-Ausstoß anders zu messen. Laut internationaler Statistiken konnte Europa seine Kohlendioxid-Emissionen nur, um mehr als ein Sechstel gegenüber 1990 – senken, weil seine Unternehmen einen Teil ihrer Klima schädlichen Produktion ins Ausland verlagert haben. Viele Fabriken sind in Länder abgewandert, die nicht dem Kyoto-Protokoll unterliegen und damit nicht verpflichtet sind, ihre Emissionen zu senken. Würde ihr Kohlendioxid-Ausstoß in die Berechnungen einbezogen, fiele die Klimabilanz Europas deutlich schlechter aus. Ökonomen haben den Carbon Footprint für 40 Länder berechnet und mit den heimischen Emissionen verglichen.
Sie schauten, wie CO 2 -intensiv einzelne Branchen in unterschiedlichen Jahren in jedem Land produzierten. Dann prüften sie, welche Vorprodukte in den Gütern steckten, und bilanzierten die weltübergeifenden Handelsströme. Die nötigen Daten kamen von der Internationalen Energieagentur, der OECD und den Vereinten Nationen. Am Ende stand die CO 2 -Handelsbilanz jedes untersuchten Landes fest.
Dazu die Grafiken in der Zeit:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/carbon-footprint-emissionen-durban
Dort scrollen bis zur Zeile:
     Emissionsbilanz            Osteuropa und Schwellenländer            Reiche Importeure
           Die ausgewählte Grafik ist dann - beim Anklicken jeweils mit roter Schrift gekennzeichnet.

Für Klimaabkommen der Zukunft
Anstatt Bilanz danach zu ziehen, wo das Kohlendioxid in die Luft geblasen werde, müsse man fragen, welche Emissionen durch die in einem Land verbrauchten Waren – Konsum- und Investitionsgüter – entstünden, schreiben Rahel Aichele und Gabriel Felbermayr. Diese Carbon Footprint genannte Größe sei eine bessere Grundlage für ein internationales Klimaabkommen.


TIPPING POINTS
“Tipping Points” sind Zustände, in denen der Klimawandel sich eigenständig verstärkt und beschleunigte, katastrophale Konsequenzen verursacht. Methangas, das 25 mal so klimaschädlich ist wie CO2, ist momentan noch im arktischen Eis eingefroren. Doch wenn das Eis schmilzt, wird das Gas in die Atmosphäre freigesetzt, verstärkt so die Erderwärmung, wodurch wiederum mehr Eis schmilzt und immer mehr Gas freigesetzt wird... so läuft alles aus dem Ruder. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Diese "Tipping Points" sind der Grund, weshalb Wissenschaftler klar und deutlich sagen, dass wir sofort handeln müssen.

USA - FALTER VOR AUSROTTUNG
Millionen Monarchfalter fliegen jedes Jahr aus den USA nach Mexiko, um dort zu überwintern. Nun ist das Naturschauspiel bedroht. Schuld ist der massive Anbau von Biospritpflanzen und Tierfutter in den USA. Auf Monsantos Monokulturen mit Genmais und Gensoja finden die Schmetterlinge keine Nahrung. Die dort versprühten Herbizide (Roundup) vernichten die Seidenpflanzen, von denen sich die Schmetterlinge ernähren.
Bitte fordern Sie den Schutz der Monarchfalter:
https://www.regenwald.org/aktion/969?mtu=61711844&ref=nl


SCHWEDENRADIO MELDET:

Bei der jetzigen Arktis-Expedition des schwedischen Forschungsschiffes Oden konnte erstmals gemessen werden, wie gefrorenes Treibhausgas Methan im arktischen Meer freigesetzt wird. Der Eisbrecher befindet sich derzeit im ostsibirischen Meer, nördlich der Neusibirische Inseln. In 200-600 Metern Tiefe seien große Mengen gefrorenen Methans aufgrund von Erwärmungen freigesetzt worden, sagte Örjan Gustafsson von der Universität Stockholm dem Schwedischen Rundfunk.

Ein Phänomen, das von Bedeutung sei für den Klimawandel und bislang nicht in der Arktis dokumentiert worden ist. Frühere Studien zeigen, dass große Mengen des Treibhausgases im arktischen Meer eingeschlossen sind und bei einer Erwärmung der Wassertemperatur freigesetzt werden können. Die jetzt gewonnen Erkenntnisse könnten hilfreich sein um zu verstehen, wie solche natürlichen Ausstöße die vom Menschen verursachten Klimaschäden weiter verstärken würden.
http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=5924893


Müllverbrennung ist Fracking in die Luft
Ein Verbrechen an Mensch und Natur

1) Müll löst sich durchs Verbrennen nicht auf, er ändert nur seine Erscheinungsform
Generell kann man sagen:
ein Drittel des verbrannten Mülls wird zu Wasserdampf,
ein Drittel wird zu giftiger Schlacke und extrem giftigen Filterstäuben und
ein Drittel des Mülls wird als unsichtbares Abgas in die Luft geblasen,
mit allen möglichen Schad- und Giftstoffen.

Mit Schlacke (bspw.verbaut im Straßenbau, gelagert in Bergwerken) und Filterstäuben (Bergwerke) wird früher oder später die Biosphäre vergiftet. Das Abgas der Müllverbrennung vergiftet direkt die Luft, das Wasser, den Boden und macht uns krank. Da hilft auch keine Hoch-Schornstein-Technik.
Ca. 40 % der Abgase gehen im Umkreis von 4-5 km einer Müllverbrennungsanlage (MVA) nieder.
Bei Inversionswetterlagen jedoch verteilen sich die gesamten Schadstoffe im Stadtgebiet – und die sind in Städten extrem häufig; in Stuttgart treten lt. Geographischem Institut v. 2002 bodennahe Inversionen nachts bis 200 m über Grund mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% auf. Im Gegensatz zu den schädlichen Feinstäuben durch den Verkehr enthalten die Feinstäube einer MVA u.a. hochtoxische Metalloxide sowie chlorierte, fluorierte und bromierte Kohlenwasserstoffe, Dioxine und Furane u.a.

2) Müllverbrennungsanlagen sind chemische Reaktoren
Es entstehen zig Tausende Stoffe, deren Wirksamkeit in aller Regel nicht erforscht ist, künstliche geschaffene Gifte, die die Natur nicht verarbeiten kann. Da helfen auch die besten Filter nichts: 60 % der Feinstäube sind so klein, (kleiner als 2,5 PM), dass sie technisch nicht gefiltert werden können und ungehindert in den Körper -Blutbahn und Organe - eindringen und sich anreichern können. Auswirkungen u.a.: Atemwegserkrankungen, Allergien, Blutbildveränderungen, Schäden des Immunsystems, Knochenschäden, Krebs, angeborene Anomalien

3) Es gibt ungiftige, preiswerte Alternativen
Die Lobby der MVA-Betreiber - i.d. Regel die großen Energiekonzerne - ist so mächtig, und die erzielten Profite müssen so groß sein, dass alle Alternativen erstickt werden, wie in den 80er Jahren die Pyrolyse, heute das Kryo-Recycling. Umweltmediziner, die sich gegen Müllverbrennung aussprachen, wurden kurzerhand entlassen bzw. ihr Ansehen in der Fachwelt ruiniert. So geschehen mit Dr. Beyme-Frenzel in Bremen, Dr. Max Daunderer in München, Dr. Harry Rosin in Dortmund.
Dr. Harry Rosin hatte nur gegen großen Widerstand seinen FCKW-freien Kühlschrank realisieren können. Sein Kryo-Recycling-Verfahren (Kälterecycling) als Alternative zur Müllverbrennung jedoch wurde bekämpft. Er bekam Interview-Verbot, wurde entlassen, sein Hygiene-Institut wurde umgehend aufgelöst. Mit Kälterecycling kann Elektronikschrott, Plastik und Gummi recycelt werden. Die recycelten Stoffe sind sortenrein. Es entsteht kein Gift, Wertstoffe können wiederverwendet werden, in der Qualität von Neustoffen. Kryo-Recycling mit dem Kältemittel von Dr. Rosin ist besonders wirtschaftlich und für Kommunen gewinnbringend.
Obiger Text:  Kreislaufbelastung Feinstaub als PDF: HIER
Den Text über die Müllverbrennung und die dabei entstehenden Gifte habe ich mit freundlicher Genehmigung von 100STROM Stuttgarter Wasserforum übernommen.
http://www.100-strom.de/FernwaermeStuttgart.html

Müllverbrennungs-Anlagen (MVA) erzielen Renditen bis zu 42 % !
Müllverbrennung - die chronische Vergiftung gekürzte Version Prof. Dr. med. Harry Rosin:
http://www.100-strom.de/files/Muellverbrennungsanlagen_Rosin_2008.pdf

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Hier Neun Folien zum Thema MVA (Als PopUp-Foto’s also zulassen [garantiert schädlingsfrei!]:

                          
01
      02     03    04    05     06    07    08     09
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Kryo-Recycling Prof. Dr. Harry Rosin
Warum eine innovative Technik seit vielen Jahren auf Eis liegt -
Elektroschrott wie Handys könnten tiefgefroren, kleingemahlen und dann sortiert werden.
Kälterecycling von Kunststoffen: http://www.100-strom.de/files/Kaelterecycling_Kunststoffe.pdf
Kryo-Recycling ängstigt die Müllverbrenner - Eine neue Technik wird unterdrückt - Info:
http://www.100-strom.de/files/Kryo.pdf

Pyrolyse
Eine Verschwelung des Mülls unter Luftausschluss, bei 500 °C. Endprodukt ungiftig
Wertstoffe können recycelt werden. In den 80er Jahren wurde diese vielversprechende, dezentrale Technologie von der Energiewirtschaft still gelegt: Die ZEIT 1980:
http://www.100-strom.de/files/energie_schwel_muell.pdf
Der Spiegel 1981: http://www.100-strom.de/files/Spiegel_Pyrolyse_1981.pdf 

Bekannt ist heute nur eine kommunale Anlage in Burgau bei Günzburg. In der Industrie aber wird Pyrolyse angewandt. 
http://www.100-strom.de/files/VTA_LTC.pdf
http://www.100-strom.de/files/MEE_Pyrolyse.pdf
http://www.100-strom.de/files/Pyral.pdf

Professor Michael Braungart:
"Deutschland verschläft die Revolution" - Text: http://www.100-strom.de/files/Muell_Cradel.pdf
Leben ohne Schadstoffe: http://www.100-strom.de/Muellwende.html dazu 3 kleine Videoclips auf der Seite ganz unten.

Das Bundes-Umweltverblödungsamt da ist der Kopf ist nur zum Haarekämmen da:
Die leisten ganze Arbeit, haben es gestückhackelt bis zum geht nicht mehr. Aufteilung in Studien und Berichte für jede Schadstoffart, teils gelistet nach Bundesländern unter Einbeziehung von vieler österreichischen Daten. Alles in allem ein undurchschaubarer Wust von Daten, erweckt den gewollten Eindruck, den Rest des Lebens damit verbringen zu müssen um sich einen Überblick zu verschaffen. Prima Arbeit...dennoch viel Spaß, beim einzig “brauchbarem” was ich dort fand, mit Ausblick auf  die Jahre 2030 & sogar 2050, wie die das immer so machen hier im PDF der Anstalt:
http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0420.pdf
Zum selbst weitersuchen (wer was findet bitte melden) hier:
http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/luft/emissionsinventur/emiberichte/

WIEVIEL  NANO - PARTIKEL - GESCHÄDIGTE  LAUFEN  UNENTDECKT  HERUM?
ZUNEHMENDE  GESUNDHEITLICHE  BELASTUNGEN
 DURCH  UMWELTVERSCHMUTZUNGEN!
Gesundheitsrisiko durch Feinstaubbelastung am Wohnort, sie ist größer als bisher angenommen, so die europaweite Feinstaubstudie. Die Grenzwerte sind nicht streng genug: Feinstaub wird auch dann zur Belastung für Herz und Kreislauf, wenn bisherige Bestimmungen eingehalten werden. Berechnungen zu den weltweiten Belastungen durch Krankheiten zeigen, dass die Luftverschmutzung für 3,2 Millionen Todesfälle im Jahr verantwortlich ist. Herzinfarktrisiko, Lungenkrebs, Bronchitis, Kreislaufprobleme ......Auch wenn der Verkehr mehr Feinstaub erzeugen sollte als Müll- und Kohleverbrennung - die Messstellen dafür stehen an den Straßen....
Es handelt es sich bei Müll- und Kohleverbrennung jedoch um Qualitativ andere Stäube:
Dioxine, Furane, hochtoxische Schwermetall-Stäube. Nano-Feinststäube, kleiner als 1,0 PM können nicht gefiltert werden, und sie werden nicht gemessen, das wäre fast unmöglich. Sie sind am gefährlichsten, weil sie in die Blutbahn und in die Organe gelangen.
Das folgende kursiv gesetzte ist nicht in der Studie enthalten, es ist meine These:
Eine weitere zunehmende Belastung mit Nano-Partikeln erzeugt die Industrie in rapide stegendem Ausmaß, sie machen Reklame für Fensterputzmittel, Farben, Lackierungen, Auto-Poliermitteln ja sogar Zahnpasten und Sonnenschutz mit Nano-Partikeln. Alle sind voller Begeisterung und schwafeln vom Lotuseffekt. (Googeln sie mal "Nanoeffekt bei Blume" (1)
Diese Nano-Teilchen schweben haften nicht ewig, später schweben sie frei in unserer Luft herum, dringen sogar über die Hautschäden und unsere Lungen in den Körper ein. Gelangen über unsere Blutbahnen direkt in unsere Gehirne und docken dort, niemand hat es erforscht, irgendwo an.
Diese Industriebosse, sind absolut Lern-unfähig, bei ihrem letzten großen "Erfolg", hatten sie in alle Cremes, Waschmittel, Parfums und was weiß ich noch, den billig synthetisierten Duftstoff Moschus unter gemixt. Das hörte erst auf als Fisch, Meeresfrüchte und Hummer allesamt nach Moschus dufteten und schmeckten. Die Feinschmecker, die sich Hummer leisten konnten waren dann so entsetzt, das dem Unfug schnell ein Ende gesetzt wurde. Bei den Nano-Partikeln könnten wir jedoch Pech haben, wenn unser Denk und Empfindungsvermögen dann bei allen fast gleichzeitig aussetzt... Na egal mit etwas Glück merken wir es nicht mehr...(Bei vielen Politikern funktioniert die Denkmaschine anscheinend schon jetzt nicht mehr ~ Nano-geschädigt? !!!)

(1)Nanoeffekt bei Blume: Nanoeffekt bei Amazon.de - Auto- & Motorrad-Zubehör bestellen. Nano- Profi  textil imprägnierung  Nanotechnik. Nano-Profi  autopolitur mit nanoeffekt  Lotuseffekt. Lotuseffekt: Selbstreinigende und wasserabweisende Dächer.
-- Insgesamt 9.180 Ergebnisse!
Aus der Studie:  < http://www.100-strom.de/files/Kreislaufbelastung_Feinstaub.pdf  >.
Feinstaub erhöht Sterberisiko:
Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung-
Wissenschaftler fordern niedrigere EU-Grenzwerte für Feinstaub: Das Sterberisiko von Menschen mit einer mittleren jährlichen Feinstaubbelastung ist bereits deutlich erhöht....mehr: HIER

Einige Umwelt - Artikel zusammengesetzt als PDF: HIER (MVA- noch nicht dabei)


IZT-Bringen Sie sich ein!
Technikfolgenabschätzung beim Bundestag beteiligt AkteurInnen

Das IZT baut im Rahmen des Büros für Technikfolgen-Abschätzung des Deutschen Bundestages (TAB) ein Stakeholder Panel zur Technikfolgenabschätzung auf. Das "Stakeholder Panel TA" soll gesellschaftsrelevante Gruppen repräsentieren: Politik und Administration, Medien, Umwelt- und Verbraucherschutz, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Gesellschaftliche AkteurInnen, die sich aktiv an der Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag beteiligen möchten, können ihr Interesse bereits jetzt anmelden - unter der E-Mail-Adresse: stakeholderpanel@izt.de. Weitere Informationen finden Sie auf S. 13 im neuen Jahresbericht:
https://www.izt.de/fileadmin/downloads/pdf/IZT_Jahresbericht_2013.pdf 

REGENWALD ORG. AKTION

Bienen sind durch Neonikotinoide äußerst bedroht !
biene Juni 14 rettet Regenwald & Bienen
(Foto: Huertos Urbanos Bahia de Cadiz)
Unermüdlich fliegen die Bienen von Blüte zu Blüte. Für Mensch und Natur hat ihr Fleiß un- schätzbaren Wert: Sie liefern nicht nur Honig, sie bestäuben täglich Billionen Blüten, die dann zu Samenkörnern, Schoten, Nüssen oder Früchten reifen. Allein ein Drittel unserer Nahrungsmittelpflanzen werden von Bienen bestäubt.
Nun ist das Naturwunder in größter Gefahr: Immer mehr Bienenvölker sterben, bei Imkern als auch wild lebende Bienen. Als Hauptursache gelten eingeschleppte Parasiten, die industrialisierte Landwirtschaft und Pestizide.

Besonders eine Substanzgruppe, die so genannten Neonikotinoide, wird schon seit Jahren mit dem Bienensterben in Verbindung gebracht. Mit den Nervengiften behandelt die Agrarindustrie die Samenkörner von beispielsweise Mais, Raps und Weizen gegen Insektenfraß. Die Chemiesamen werden dann auf den Äckern ausgesät – mit potentiell tödlichen Folgen nicht nur für die Bienen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) [1] hat Risikobewertungen der Neonikotinoide und die Substanz Fipronil erstellt und sieht „hohe akute Risiken für Honigbienen". Seit Dezember 2013 hat die EU die Pestizide von Bayer und Syngenta für zwei Jahre verboten [2], der Einsatz von Fipronil von BASF wurde stark eingeschränkt. [3]

Doch die Chemiekonzerne wollen weiter Kasse machen. Zwei Milliarden Euro bringen ihnen die Neonikotinoide pro Jahr ein. Um die Verbote zu kippen, haben Bayer, BASF und Syngenta gegen die EU mehrere Klagen eingereicht. Und mit fragwürdigen PR-Kampagnen versuchen die Firmen die Öffentlichkeit zu täuschen.

Wie eine Zukunft ohne Bienen aussieht, lässt sich bereits in Teilen Chinas sehen. Dort müssen schon jetzt Arbeiter die Blüten mit Pinseln bestäuben.

Weiter zu mehr Informationen:
[1] http://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/beehealth.htm
[2] http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-457_de.htm
[3] http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-708_de.htm
Liebe Leser, ohne Bienen und die anderen Blüten bestäubenden Insekten wird es zur weltweiten Hungerkatastrophe kommen. Erst sterben die Bienen, danach hungern die Menschen und sterben in ausbrechende Verteilungskonflikte um die letzten Nahrungsmittel oder sie verhungern einfach.


Die Bienen sterben auf der ganzen Welt in Rekordzahlen
- aber große Einzelhändler sind dabei, immer noch das Gift welches sie tötet zu verkaufen. In der vergangenen Saison starben 37 Millionen Bienen (!) allein auf einer kanadischen Farm. Wissenschaftler wissen jetzt, warum - eine Studie zeigt, dass tödliche Pestizide wie die "neonics", hergestellt von Bayer, sie töten.

In Riesen-Einzelhandelsgeschäften auf der ganzen Welt, wie Home Depot, Bunnings und Lowe werden sie noch verkauft, die tödlichen Pestizide, aber der Druck dagegen steigt. Wenn erst einer der Läden sich verpflichtet den Verkauf der Pestizide zu stoppen, könnte es einen Schneeballeffekt, für die anderen Läden, die Bienen tötende Chemikalien vertreiben auslösen.

Greenpeace Magazin: Unesco warnt Australien

In einem neuen Bericht warnt die Unesco Australien, dass das Great Barrier Reef wegen eines geplanten Kohlehafenbaus bald auf der Rote Liste der bedrohten Weltnaturerbe-Stätten landen könnte.
http://t.co/BlU91fP6m5

FOLGENDER ARTIKEL IST ENTNOMMEN AUS DIE SOZIALISTISCHE ZEITUNG
Die SoZ steht online kostenlos zur Verfügung. Dahinter stehen dennoch Arbeit und Kosten. Wir bitten daher vor allem unsere regelmäßigen Leserinnen und Leser um eine Spende auf das Konto:
VsP, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto. 6039504 Soz Nr. 05/2014
Das Geschäft mit der Erderwärmung…
…und das ökosozialistische Ei des Kolumbus

von Daniel Tanuro
Alle Parteien haben den Kampf gegen den Klimawandel in ihre Programme aufgenommen. Doch die Erwärmung der Erdatmosphäre nimmt immer schneller zu. In den 90er Jahren erwärmte die Atmosphäre sich noch um 1% jährlich, im darauffolgenden Jahrzehnt beschleunigte sich der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits auf 3%. Derzeit schwankt er um einen Wert von 2%, trotz der wirtschaftlichen Flaute.Wo führt das hin? Der Chef-Ökonom der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, antwortet darauf: «Der gegenwärtige Trend passt perfekt zu einem Anstieg der Temperatur um 6°C (bis zum Ende des 21.Jahrhunderts), was verheerende Folgen für die Erde hätte.»

Die bedrohlichste Folge ist der Anstieg des Meeresspiegels. Laut Anders Levermann, einem anerkannten Spezialisten für dieses Problem, würde eine Aufheizung der Atmosphäre um 6°C einen Anstieg des Meeresspiegels von… 12 Metern zur Folge haben! Sicherlich, der Anstieg würde sich auf 1000–2000 Jahre verteilen. Aber Vorsicht: Erstens kann diesen Prozess, wenn er einmal begonnen hat, nichts mehr aufhalten. Zweitens ist ein Anstieg um 1 Meter bis Ende des Jahrhunderts keineswegs ausgeschlossen. Drittens würde sich diese Erscheinung erst in der nächsten Eiszeit umkehren (also frühestens in… 30000 Jahren).

Die neoliberale Energiepolitik ist gescheitert
Die seit 20 Jahren betriebene, neoliberale Klimapolitik ist völlig gescheitert. Ihr Grundsatz ist, mit Hilfe eines Preises für CO2-Emissionen von der Nutzung fossiler Brennstoffe abzuschrecken und zu Investitionen in erneuerbare Energien anzureizen. Theoretisch sollen diese Investitionen weltweit bis zu einer Billion Dollar jährlich zunehmen, womit sich der Übergang zu einer ökologisch verantwortbaren Energieproduktion allmählich verwirklichen ließe. Aber das funktioniert nicht: Trotz der handelbaren Verschmutzungsrechte und der Steuern auf fossile Energieträger, haben die «grünen» Investitionen 2013 das zweite Jahr hintereinander abgenommen, in Europa sogar um 40%!

Die Erklärung für den Rückgang ist einfach: Die Kapitaleigentümer, die in fossile Energien investiert haben, und die Finanzinstitute, die ihnen Kredit geben, verweigern jegliche Reduzierung ihrer Profite. Sie stehen untereinander in einem gnadenlosen Konkurrenzkampf und üben erheblichen Druck auf ihre jeweiligen Nationalstaaten bzw. auf deren Regierungen aus. Und die geben dem Druck unter Berufung auf die sakrosankte «Wettbewerbsfähigkeit» bereitwillig nach.

Das ist weit davon entfernt sich zu ändern. Im Gegenteil: Je dringlicher die Sache wird, desto stärker müsste der Preis für die Tonne CO2 steigen, um darauf zu reagieren – und desto heftiger wehrt sich die Industrie (aber auch Bürgerinnen und Bürger) dagegen. Um die Emissionen nachhaltig zu senken, müssten mindestens 2 Euro Steuern auf einen Liter Heizöl erhoben werden. Dagegen würde auf breiter Front Sturm gelaufen. Die Analysten von Bloomberg New Energy Finance kamen kürzlich zu folgender Schlussfolgerung: «Ausgehend von der Hypothese, dass der Klimawandel unvermeidlich ist, investiert sich (!) das intelligente (sic!) Geld in Geschäfte, die Profit daraus ziehen können, dass der Planet wärmer wird.»

Präzedenzfälle
Es ist noch zu gelinde ausgedrückt, dass eine Energiewende dringlich wird. Beim derzeitigen Rhythmus reicht die Menge an fossilen Energieträgern, die die Menschheit noch verbrennen darf, um den Anstieg der globalen Temperatur wenigstens mit einer Wahrscheinlichkeit von 2:1 auf 2°C zu begrenzen, gerade mal noch bis zum Jahr 2032. Im Klartext: Es bleiben uns weniger als zwanzig Jahre, um Kohle, Erdöl und Erdgas (die heute noch 80% des Energieverbrauchs tragen) durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Wobei auch die Atomenergie, diese Technologie des Zauberlehrlings, abgeschafft werden muss.

Ist das noch möglich? Technisch ja. Und doch handelt es sich um eine herkulische und sehr teure Aufgabe. Sie beinhaltet nämlich, dass erstens das gesamte derzeitige System der Energieproduktion beseitigt werden muss, noch bevor sich das in ihm steckenden Kapital amortisiert hat – und dessen globaler Geldwert wird auf 15–20 Billionen Dollar geschätzt. Zweitens dürfte dann der größte Teil der noch vorhandenen Reserven an fossilen Brennstoffen niemals ausgebeutet werden, obwohl sie billiger sind als alles andere und den Konzernen, denen sie gehören, zu besonders hohen Gewinnen verhelfen. Drittens müssten, ohne Rücksicht auf die Kosten, alle verfügbaren Mittel mobilisiert werden, um ein neues, effizientes System der Energieproduktion aufzubauen, das auf einer Vielfalt erneuerbarer Energien fußt, dezentral und schwerpunktmäßig lokal organisiert ist und dabei deutlich arbeitsintensiver ist als das bisherige System.

«Revolutionäre Änderung»
Die Geschichte kennt keine vergleichbare Herausforderung. Und doch kann man aus einigen Erfahrungen lernen. Zum Beispiel haben die USA nach dem Überfall auf Pearl Harbor [am 7.Dezember 1941] enorme Anstrengungen unternommen, um die Lage wieder umzukehren. Wie? Haben sie einen «Markt der Rechte» (analog zum Markt für Emissionsrechte) eingerichtet, um die Unternehmen von Investitionen in die Friedensindustrie abzuhalten? Nein. Sie haben den öffentlichen Sektor ausgebaut und die Kriegswirtschaft planmäßig vorangetrieben. Um das zu finanzieren, haben sie den Schaum der kapitalistischen Profite abgeschöpft – jeder Gewinn über 5% des Umsatzes wurde als «exzessiv» eingestuft und mit 80% Steuern belegt.

Das Beispiel soll nur belegen, dass eine große, unmittelbar drohenden Gefahr energische und geplante Maßnahmen erfordert, die aus den Mechanismen des «freien Markts» ausbrechen und die kapitalistischen Gewinne abschöpfen. Diese Lehre ist auf den Kampf um das Klima anzuwenden. Wie sagte doch kürzlich der Klimatologe Kevin Anderson ganz richtig: «Nach zwei Jahrzehnten voller Bluff und Lügen erfordert die verbleibende Reserve an fossilen Energieträgern, über die wir noch verfügen, eine revolutionäre Änderung des hegemonialen  politischen und wirtschaftlichen Systems.»

Was für eine Änderung? Da gibt es nicht drei Dutzend Möglichkeiten. Soll die Katastrophe verhindert werden, müssen Kapitaleigentümer in den Bereichen Energie und Kreditwesen enteignet werden, denn sie sind es, die den Übergang zu den erneuerbaren Energien verhindern. Das ist eine notwendige Voraussetzung dafür, die erforderlichen Investitionsmaßnahmen in Gang zu setzen und zu finanzieren, die sich ja in allen Bereichen aufdrängen – Wohnung, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft –, und die Produktion insgesamt auf eine sozial gerechte Weise zurückzufahren. Schlüsselbegriffe dafür sind: Gemeingüter, Regulierung, öffentliche Unternehmen, Dezentralisierung, Kooperation, Effizienz, Nachhaltigkeit, Umverteilung der gesellschaftlich nützlichen Arbeit, Kontrolle und partizipative Demokratie.

Hallo, Linke!
Die Linke ist angesprochen. Ich spreche nicht von den Sozialliberalen, sondern von der wirklichen Linken, vor allem von der Gewerkschaftslinken. Die neoliberale Politik zerstört zugleich die Gesellschaft, in der wir leben, und die Erde, die wir unseren Kindern hinterlassen. Es ist absurd, zwischen «Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen» einerseits und «Klima und Arbeitslosigkeit» andererseits wählen zu wollen. Man muss diese höllisch falsche Alternative beiseite schieben und den sozialen und den ökologischen Herausforderungen zugleich gerecht werden.

Die Lösung wird nicht wie durch Zauberei aus der Wahlurne kommen. Aber es gibt keinen anderen Weg und der Preis lohnt den Einsatz. Denn das Vorhaben, wenn es auf breiter Front angegangen wird, könnte die Massenerwerbslosigkeit beseitigen und allen ein angemessenes Einkommen, ein angenehmes Lebensumfeld und attraktive Arbeitsplätze verschaffen. Unsere Gesellschaften könnten auf diesem Weg einen unserer Art und unserer Intelligenz angemessenen gemeinschaftlichen Sinn für ihre Aktivität an die Hand bekommen. Das ist das ökosozialistische Ei des Kolumbus: Es gilt mit fester Hand auf den Punkt zu schlagen, auf den es ankommt.

Daniel Tanuro ist Agraringenieur und schreibt über Klimafragen. Zuletzt schrieb er in SoZ 12/2013 über die Subventionierung der fossilen Energieträger.
SoZ: http://www.sozonline.de/2014/05/das-geschaft-mit-der-erderwarmung/
Redaktion der SoZ:Email: redaktion@soz-verlag.de…



Das NABU-FloSSabenteuer: "Die Havelberry-Finn-Tour"

NABU-FLOSSBis zum 21. Juni 14 durchqueren acht NABU-Mannschaften –
je eine Woche – mit einem Floß vier Bundesländer.
Mit Laptop & Kamera 55 Tage auf der Havel –
Von der Quelle bis zur Mündung!
Tägliche Reports im Blog:
http://flossblog.nabu.de/

PAN-Liste hochgefährlicher Pestizide

Die PAN International Liste hochgefährlicher Pestizide (PAN International List of Highly Hazardous Pesticides) ist als November 2013- Version verfügbar. Download (pdf-Datei, 771 kb)
http://www.pan-germany.org/download/PAN_HHP-List_1311.pdf 

EU-USA Freihandelsabkommen:
Es drohen höhere Pestizid-Rückstände und die Wiederzulassung gefährlicher Pestizide

Wem dient das Freihandelsabkommen mehr, den Profit-Interessen multinationaler Unternehmen oder der Sicherung gesunder Lebensmittel und einer gesunden Umwelt?
mehr dazu:
 http://blog.pan-germany.org/eu-usa-freihandelsabkommen-hoehere-pestizid-rueckstaende-und-wiederzulassung-besonders-gefaehrlicher-pestizide/
Pestizid-Brief 4/2014
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1290.html

Antibiotikafunde im Grundwasser - Entwarnung oder Alarmsignal?
Einer vom Umweltbundesamt beauftragten Studie zufolge, konnten in oberflächennahen Grundwasserkörpern in Gegenden mit hohem Viehbesatz nur in wenigen Fällen Antibiotika nachgewiesen werden (1). Bei 39 der insgesamt 48 untersuchten Messstellen wurden keine Tierarzneimittel nachgewiesen, bei sieben Messstellen fanden sich Sulfonamide (Antibiotika) in sehr niedrigen und bei zwei Messstellen Sulfonamide in hohen Konzentrationen, die über dem für Pestizide und Biozide geltenden Grenzwert liegen. Die standortspezifischen Ursachen für die Tierarzneimittel-Funde konnten nicht eindeutig geklärt werden. Die Belastung unserer Grundwasserreserven mit Tierarzneimitteln scheint damit weniger verbreitet als befürchtet. Das ist gut. Doch Entwarnung kann dennoch nicht gegeben werden.

Tierarzneimittel: Bittere Pillen für die Umwelt
In der Intensivtierhaltung von Schweinen, Rindern, Puten und Hühnern werden große Mengen an Tierarzneimitteln eingesetzt. Im Körper der Tiere werden die Medikamente nur wenig abgebaut. So gelangen sie über die Ausscheidungen der Tiere auf Wiesen und Ackerflächen und von dort in Böden und Gewässer. In der Umwelt können die pharmazeutischen Wirkstoffe ungewollte Wirkungen entfalten und somit Nichtzielorganismen und Ökosystemfunktionen beeinträchtigen.
aus http://www.pan-germany.org/deu/pestizid_brief/~pestizidbriefarchiv-2014.html

Pestizid-Vergiftungen stoppen! (984 KB)
http://www.igbau.de/Binaries/Binary10816/110907_Pestizid_Vergiftungen_stoppen.pdf


Das Bio Mißverständnis?

Nicht nur Bio-Supermärkte, die auf ein genussfreudiges und zahlungskräftiges Publikum setzen sind am Start. Selbst die traditionellen Lebensmittelketten und Discounter stellen im großen Stil Bio-Produkte in die Regale. Öko ist schick, und davon wollen alle profitieren.
Bio-Tricksern auf der Spur
Einige betrachten was gewachsen ist als biologisch, im Gegensatz zu den synthetischen Erzeugnissen.
Die "Bio-Händler und Supermärkte" verkaufen inzwischen 4 mal so viel "Bioprodukte", allerdings hat sich die Anbaufläche gerade mal verdoppelt! Gigantische Profite machen eben Appetit, zum Betrügen!
Die Angst vor schwarzen Schafen wächst
20 Milliarden Euro würden innerhalb der EU inzwischen pro Jahr mit ökologisch produzierten Lebensmitteln umgesetzt. Mit strengeren Vorschriften und mehr Kontrollen will die EU-Kommission die Qualität von Öko-Lebensmitteln sichern. Um der Branche den Weg in die Zukunft zu weisen, präsentierte der rumänische EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos Vorschläge für eine Reform der europäischen Öko-Verordnung. Bisherige Ausnahmeregelungen sollen wegfallen. Mit schärferen Auflagen und Kontrollen will er sicherstellen, dass die Qualität und das Verbrauchervertrauen gewahrt bleiben. Die Sorge ist groß, dass Produzenten oder Importeure angesichts des boomenden Marktes tricksen und den Konsumenten Produkte unterjubeln, die gar nicht "bio" sind. Entsprechende Betrugsfälle hatten sich in der Vergangenheit gehäuft. Gleichzeitig will Ciolos insbesondere kleineren Produzenten den Zugang zum Bio-Markt innerhalb und außerhalb Europas erleichtern.

Die Entscheidung über die Reform der europäischen Öko-Verordnung treffen die Mitglied- staaten und das EU-Parlament. Das kann dauern, bis die eine gemeinsame Linie gefunden haben, darf also weiter getrickst werden..!


Tödliche Bakterien im Käse

Weichkäse des Herstellers Bergpracht von Listerien befallen
Weißschimmelkäse, Weichkäse mit Blauschimmel und halbfester Schnittkäse mit Weißschimmel wurden zurückgerufen, teilte ein Sprecher der Firma Bergpracht Milchwerk in Tettnang am Bodensee mit. Die Produkte tragen die Veterinärnummer DE-BW 077-EG, betroffene Käsesorten könnten den Angaben zufolge Listerien enthalten. Die Bakterien lösen grippeähnliche Symptome oder Durchfall aus - mit in seltenen Fällen tödlichen Folgen. Gefährdet sind besonders Kleinkinder, Schwangere und Senioren. In den vergangenen Tagen hatte das Unternehmen lediglich die 150-Gramm-Packungen von "Bioland Bio Hofkäse" und "Unsere Heimat Hofkäse" sowie der "Bioland Bio Hofkäse" vom Markt genommen. Nun sind zusätzlich zahlreiche Käsesorten der Bergpracht, Tettnanger, Alpenmark, Omira, dennree, Heirler, Von Hier, Fiori, Bayernland, Cheeseland und Unsere Heimat von dem Rückruf betroffen. Wer Käse der angegebenen Sorten zurückbringt, erhält den Verkaufspreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet, teilte die Firma auf ihrer Website mit. http://www.bergpracht.de/

Weltwassertag:
Hamburger, Pommes und Softdrink: Schon die Produktion eines einzigen Fast-Food-Menüs verbraucht nach WWF-Berechnungen 6000 Liter Wasser, rechnet man Anbau von Kartoffeln und Getreide, Viehfütterung und Getränkeherstellung zusammen.

780 Millionen Menschen haben kein sauberes Trinkwasser.
Zum Weltwassertag am Samstag (22.3.) warnte der WWF deshalb vor der Verknappung der lebenswichtigen Ressource - denn weltweit sinkt die Zahl der Süßwasserfeuchtgebiete, bei steigendem Wasserbedarf.

es sind zwar über 70 Prozent der Erde von Wasser bedeckt, doch nur 3 Prozent davon sind trinkbares Süßwasser, und davon wiederum ist nur 1 Prozent erreichbar. Mehr als die Hälfte der Flusssysteme, Moore und Seen sind laut WWF in den vergangenen 100 Jahren verschwunden - und mit ihnen rund die Hälfte aller bekannten Süßwasserlebewesen.

ELEKTRONIK-MÜLL-VERGIFTET KINDER UND UNSERE WELT
Internationale Konzerne geben ihren E-Müll, dem sie eigentlich mit Umweltverträglicher Technik verwertbare Rohstoffe  entziehen müssten, an Makler (sog. Entsorger), die ihn dann in Drittweltländer mit nicht existierenden oder niedrigen Umweltstandards illegal exportieren,  deklariert als "Spende an Schulen" oder "Gemischtmetall".  Im Jahr 2012 fielen weltweit über 40,5 Millionen Tonnen davon an, Prognosen zufolge wird sich die Menge ab dem Jahr 2016 auf ca. 93 Millionen Tonnen jährlich mehr als verdoppelt haben.

Wir Deutschen, aber nicht nur wir, geben gewaltige Summen für elektronische Geräte aus. Es geht um neueste Technologie, aber auch um Mode, Prestige und Protz. Die Industrie verkürzt die Produktzyklen und diktiert das Konsumverhalten. Bei defekten Geräte stehen die Reparaturkosten in keinem Verhältnis zu denen einer Neuanschaffung.

 "Produkt-Obsoleszenz" nennt sich eine weit verbreitete Herstellerstrategie. Firmen, die so produzieren werden zwar inzwischen öffentlich benannt. Gemeint ist hier gewollte  Herstellung von Murks, weil etliche Fabrikanten ihre Produkte nicht auf Haltbarkeit, sondern auf kurzzeitige Nutzung ausrichten, um so schnell wie Möglich wieder ein Produkt verkaufen zu können. Dabei wird die Ware so gefertigt, das eine Reparatur teils nur bei Zerstörung des Gehäuses möglich wäre. In anderen Fällen ist eine Reparatur teurer als ein Neukauf und das ist eben der Trick, mit dem  Eingebauten kaputt gehenden Teil, z. B. ein Kippschalter wird so konstruiert das er 2 Jahre und 2 Monate haltbar ist und ein Auswechseln ist unmöglich, denn dazu müsste das Gehäuse zerstört werden. Der Hersteller kann alle 2 Jahre & 2 Monate ein neues Gerät verkaufen. Der Klassiker ist: Ein nur bestimmte Zeit funktionierender Akku wird fest auf einer Platine aufgelötet - gibt er den Geist auf, ist er nicht austauschbar, weil sich das Gehäuse nur bei seiner gleichzeitigen Zerstörung öffnen lässt. Auf www.akkuskandal.de kann man das nachlesen: Es fängt mit Zahnbürsten an - dann folgen Rasierapparate, ­E-Books, Tablett-PC's, Staubsauger etc.
Erwähnenswert sind auch die berühmten Tintenstrahldrucker, die anscheinend genau nach der Garantiezeit ausfallen, weil der Auffangschwamm in seinem Tank für die Tinte vollgesogen von der Tinte ist die beim Reinigen da hineingespritz wird und nun nichts mehr aufnehmen kann.
Wir haben nun immerhin eine Anti-Murks Website:  www.murks-nein-danke.de

Leider haben unsere Mitbürger in ihrer Anti-Linksphobie wieder eine GROKO gewählt und die wird dem Treiben ihrer Sponsoren kein Ende bereiten. Die haben sich wie so oft auf die Verabschiedung von den Statuten mit der Baseler Konvention von 1989 herausgelogen. Zufolge dieser Konvention wurde propagandistisch verbreitet dürfte es in Zukunft solche Zustände nicht mehr geben, so lautete ihre Lüge. Von der ihnen hörigen Presse (gute Anzeigen-Kunden enttäuscht man nicht) wurde das Lügenmärchen emsig verbreitet. 

Alle 170 Teilnehmerstaaten hatten sich verpflichtet, den Export von giftigen Abfällen, zu denen auch Elektroschrott zählt, einzustellen oder auf ein Minimum zu reduzieren. Papier ist geduldig und vor eventuellen Strafzöllen steht die Ratifizierung des Abkommens, die z. B. zumindest in den USA – einem Massenerzeuger von E-Schrott – noch immer aussteht.

Im Übrigen haben die Experten der Industriestaaten mit ungenauen Formulierungen über eine konkrete Definition von "Schrott" jegliches Greifen der Statuten ihrer Profitgier geopfert. Wann ist ein Computer Schrott, wann reparabel, wann eine Spende oder ein Geschenk? Das definiert weder die Baseler Konvention noch ein anderes Abkommen im weltweiten Schrott-, Sondermüll- und Abfallhandel.

Ehe wir nicht diese Erfüllungsgehilfen der Industrien, diese GROKO Schwindler in der Bundesrepublik loswerden, wird es keine Verbote der "Produkt-Obsoleszenz" geben und keine funktionierende Unterbindung der Verschiebung des Elektronic-Müll in "3'te Weltstaaten" nach Afrika oder Indien.

Rund um die illegale E-Müllentsorgung hat sich eine Mafia ähnliche Sruktur herausgebildet, es finden im Untergrund sogar Kämpfe um die Lieferung von den millionen Tonnen E-Müll statt. Die in den Schrotteilen auf Platinen befindlichen verwertbaren Metalle, werden unter primitivsten Bedingungen herausgekokelt. Bei der Verbrennung der Plastikisolierungen und Platinen werden Gifte freigesetzt. Krebserregende Dioxine, hirnschädigendes Quecksilber, Blei, das unfruchtbar machen und auf Dauer das Nervensystem schwer schädigen kann, sowie Cadmium, das die Nieren schädigt. Einsickernde Schwermetalle und kontaminierter Schlamm verseuchen den Boden und das Grundwasser, giftige Rauchschwaden die Luft.

Zum ersten, die meist jugendlichen, die aus dem E-Müll das Verwertbare herausbrennen, werden kaum älter als 40 Jahre. Zum zweiten schreitet die Vergiftung unserer Welt weiter rapide voran.

Die Mittel, um gegenzusteuern, etwa Pfand für Handys oder Strafausfuhrzölle für altersschwache Geräte wären eigentlich machbar. Nur ein striktes Ausfuhrverbot für E-Müll in den Entstehungsländern wurde dem kriminellen Treiben ein Ende machen. Aber all das ist unrealistisch, weil inzwischen zu viele am Handel mit dem Elektroschrott verdienen. Niemand weiß wieviel Dollars oder Euros, allein die Lobbyisten der Industrie in die offenen Hände der Regierenden Politiker und sogenannten "Sachverständigen Ausschüsse" schaufeln, damit alles so bleibt wie es ist. 

So wird weiter Elektroschrott,  Monitore, Platinen, Elektroden und Mobiltelefone, die in unserer informationstechnologischen Welt nutzlos, unmodern, lästig geworden sind, sie werden von sogenannten Entsorgern, für viel Geld abgenommen und illegaler Weise, inzwischen sogar noch an Großabnehmer in der "3'ten-Welt" weiterverkauft. Vor Ort wird der letzte Rest aus den Geräten herausgesaugt, der noch zu Geld zu machen ist. Damit beschäftigt sind vor allem Kinder die damit ihre Gesundheit ruinieren, ja letztlich auch noch ihr Leben drangeben.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer in Indien
Es existieren jetzt 18 E-Schrott-Anlagen in Indien, die modernste davon hat im Jahr 2012 rund 2000 Tonnen Elektroschrott recycelt, das sind sechs bis acht Tonnen pro Tag. Insgesamt werden jedoch nur etwa zehn Prozent des in Indien angelandeten Elektroschrotts in professionellen Recyclinganlagen, aufgearbeitet.

Im Bundesstaat Karnataka, gibt es auch eine mit deutscher Hilfe aufgebaute moderne Sondermülldeponie, mit einer Kapazität für die nächsten zwei Jahrzehnte. Dadurch konnten mehr als 100 illegale Sondermüllkippen aufgelöst werden. Ob der Wettlauf gegen die Zeit gewonnen werden kann ist Zweifelhaft. Bis 2020, so schätzen Experten, werde die Menge des nach Indien importierten Elektroschrotts um 500 Prozent steigen.


Legionellen erobern die Wasserleitungen

Münchner Gesundheitsämter 1500 Fälle registriert, bei denen pro 100 Milliliter Wasser mehr als 100 "koloniebildende Einheiten" (KBE) von Legionellen gefunden wurden. In 119 dieser Fälle verhängten die Münchner Behörden Duschverbote, weil mehr als 10.000 KBE festgestellt wurden. Ab diesem Grenzwert besteht akute Gesundheitsgefahr vor allem für sehr alte Menschen, für Kleinkinder sowie Patienten mit geschwächter Immunabwehr.

In Leipzig wurde der untere 100er-Grenzwert, ab dem technische Maßnahmen wie neuerliche Überprüfungen sowie Veränderungen an der Heizungsanlage geboten sind, 550 Mal überschritten, in 70 Fällen gab es Überschreitungen des oberen Grenzwertes von 10.000. Dresden meldet 245 auffällige Befunde und 38 Duschverbote, Frankfurt am Main 406 Überschreitungen des unteren technischen Maßnahmewertes und 59 weitere Befunde, bei denen akute Gesundheitsgefahr besteht.

Tatsächliche Zahl ist niemandem bekannt
Insgesamt sind in Deutschland mit Stand 31. Dezember 2013 jetzt 8866 Fälle bekannt, wo die Wasserproben Befunde über dem technischen Maßnahmewert ergaben, sowie 516, wo das Gesundheitsamt das Duschen untersagt. Enthalten sind in diesen Zahlen Ergebnisse aus Dortmund, Dresden, München, Leipzig und Bremen (Stadt) sowie 758 Fälle, die von der Hamburger Gesundheitsbehörde in Reaktion auf eine Kleine Anfrage in der Hamburgischen Bürgerschaft mitgeteilt wurde.

Eine Umfrage der "Südwest-Presse" in 15 baden-württembergischen Landkreisen ergab dort 2610 Überschreitungen des technischen Maßnahmewertes und 212 Fälle mit mehr als 10.000 KBE
Doch sind diese 8866 Überschreitungen des unteren Grenzwertes und die 516 Befunde über dem 10.000er-Wert nur das absolute Minimum. Die tatsächliche Zahl für ganz Deutschland muss wesentlich höher liegen, ist aber niemandem bekannt. Weder den Gesundheitsministerien der Länder noch dem Bundesumweltamt, noch dem Bundesgesundheitsministerium liegen die Daten der kommunalen Gesundheitsämter vor. ...
es sich um ein seit Langem bestehendes Problem handelt – ein Problem, hinter dem sich zahlreiche bisher nicht genau zugeordnete Todesfälle verbergen dürften. Das Bundesumweltamt geht davon aus, dass jährlich rund 3000 Menschen in Deutschland an Lungenentzündungen infolge von Legionellen-Infektionen sterben, ohne dass dies bisher diagnostiziert wurde.
... "Großanlage" bedeutet, dass es Trinkwasser-Erwärmer mit einem Fassungsvermögen von mindestens 400 Litern gibt oder dass Rohrleitungen zwischen Erwärmer und Duschkopf mehr als drei Liter beinhalten....
spezielle Duschköpfe mit Legionellen-Filtern eingebaut wurden. Whirlpools müssen ungenutzt bleiben. Dauerhaft besser aber wird es erst, wenn die Vorlauftemperatur auf 70 Grad angehoben wird. Bei solcher Hitze sterben die Legionellen, die sich nur in einem Temperaturbereich zwischen 25 und 60 Grad wohlfühlen.

Solche Bedingungen finden die Bakterien auch in Leitungen mit schlechter Zirkulation, wo lauwarmes Wasser lange stehen kann, weiterhin in schlecht isolierten Wasserrohren oder dort, wo Leerstände oder lange Abwesenheiten einzelner Mieter dafür sorgen, dass das Wasser in den Leitungen nicht schnell genug bewegt wird.

Im Sommer allerdings, wenn es sehr heiß ist und sich auch das Kaltwasser bei langem Stehen auf über 25 Grad erwärmt, kann es sogar im Garten gefährlich werden. Denn die Aerolose, mit denen Legionellen beim Einatmen in die Lungen befördert werden können, befinden sich nicht nur im Dampf der Dusche, sondern werden auch von Rasensprengern verbreitet.


 
Billigfummel
Billigkaufen spart Geld. Billigkaufen kostet: die Löhne sind zu mini, die Tiere zu massenhaft gehalten, die Kulturen zu mono, das Land geraubt, unendlich viel Unschönes. Die Schatten des Billigsystems jagt SZ-Redakteur Franz Kotteder: Billig kommt uns teuer zu stehen. 2013
www.randomhouse.de/Buch/Billig-kommt-uns-teuer-zu-stehen/Franz-Kotteder/e433963.rhd

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Es existieren noch einige Möglichkeiten:
www.Neulichimgarten.de


Charta "Zukunft Stadt und Grün"

Blick_auf_Tiergarten_406003_original_R_by_TiM_Caspary_pixelio.deDas Bild links zeigt einen Blick über den Berliner Tiergarten !
Gestiegene Anforderungen an den Klimaschutz durch den weltweiten Klimawandel, öko- nomische und infrastrukturelle Anpassungsprozesse, demo- graphischer Wandel – Städte und Gemeinden stehen vor großen und neuen Heraus- forderungen. Städte zukunftsge- richtet zu entwickeln, ist eine komplexe Herausforderung.
Um sie zu meistern, sind ganzheitliche Konzepte gefragt, zu denen Experten verschieden- er Disziplinen ihren Beitrag zu leisten haben. Mit der „Charta Stadt und Grün“ wollen die Unterzeichner – zu denen auch die IG Bauen-Agrar-Umwelt gehört - einen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt leisten.
Lebensqualität entsteht nicht allein durch die Anwendung hoher technischer Nachhaltigkeits- standards und die Installation entsprechender Anlagen. Auch die sinnliche und wohltuende Erfahrung lebendigen Grüns in unmittelbarer Nähe schafft die Voraussetzung für eine enge Bindung der Menschen an ihre Stadt. Urbanes Grün kann einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung leisten – um dies zu ermöglichen, dafür laden wir zu einer angeregten Diskussion ein.
Charta "Zukunft Stadt und Grün" (3,6 MB) PDF:
http://www.igbau.de/Binaries/Binary24203/140108_Charta_Zukunft_Stadt_und_Gruen.pdf


Die heimliche Agenda der genetischen Manipulation
F. William Engdahl ist ein amerikanisch/deutscher Freelance-Journalist, Historiker und Wirtschafts-Forscher.
Sein Vortrag über sein Buch „Seeds of Destruction: The Hidden Agenda of Genetic Manipulation“ (Saat der Zerstörung: Die heimliche Agenda der genetischen Manipulation, Kopp Verlag) auf der 'Open Mind Conference' 2013 in Dänemark legt den Schwerpunkt darauf, wie eine kleine sozio- politische amerikanische Elite versucht, ihre Kontrolle über die eigentliche Basis des menschlichen Überlebens, die Versorgung mit dem täglichen Brot durchzusetzen. Die Kontrolle der Nahrung und die Kontrolle der Menschen.
Dies ist keine gewöhnliche Vorlesung über die Gefahren von GMO:

Ökozid_LogoSTOPP ÖKOZID –
DAS 5. VERBRECHEN GEGEN DEN FRIEDEN
UND   DIE  SICHERHEIT  DER  MENSCHHEIT

Eine globale Initiative für die Strafbarkeit schwerer Umweltzerstörungen
als Völkerrechtsverbrechen

Das Recht prägt unsere Gesellschaften, unsere Denkweise, unser Verhalten.
Unser Ziel ist es, die weltweite Zerstörung von Ökosystemen  zu beenden.  Es  geht uns um die Schaffung neuer rechtlicher Rahmenbedingungen und gleicher Ausgangsbedingungen für ein verantwortungsbewusstes und wirklich nachhaltiges Wirtschaften.

Lesen Sie bitte hier mehr zu dem Problem:
ÖKOZID – DIE WELTWEITE BESCHÄDIGUNG UND ZERSTÖRUNG UNSERER ÖKOSYSTEME

Die aktuellen Auswirkungen der menschen gemachten Veränderungen auf das System Erde sind beispiellos in der Geschichte der Menschheit. In der Wissenschaft besteht breiter Konsens, dass das Ausmaß dieser Veränderungen nicht nachhaltig ist und dass weitere Eingriffe in das System Erde erhebliche Folgen für die Menschheit haben werden.

Trotz unseres Wissens um den Zustand der Erde hat die großflächige Zerstörung der Umwelt in den letzten Jahren enorm zugenommen. Der OECD Umweltausblick bis 2050 vom März 2012 ist zutiefst alarmierend:
http://www.oecd.org/document/27/0,3746,de_34968570_34968855_40162459_1_1_1_1,00.html  

Ohne umfassende politische Maßnahmen drohen uns danach globale Umweltschäden, die unumkehrbar sind. Der Bericht mit dem Untertitel „Die Folgen des Nichthandelns“ enthält neueste Projektionen zu den sozio-ökonomischen Trends der kommenden vier Jahrzehnte und zu deren Auswirkungen auf Klimawandel, Artenvielfalt, Wasser sowie Gesundheit und Umwelt.
Nur ambitionierte und zügig auf internationaler Ebene umgesetzte Maßnahmen können danach verhindern, dass Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer erheblichen ökonomischen und gesellschaftlichen Schaden nehmen.

Der OECD – Bericht kommt zu dem Schluss, dass angesichts dieser Projektionen  die vereinzelten Besserungen der Vergangenheit nicht mehr ausreichen. Die Umweltbelastungen verschärfen sich gegenseitig und können binnen kürzester Zeit zu Veränderungen führen, die nicht mehr steuerbar sind. Natürliche Systeme wandeln sich nicht linear. Werden bestimmte Schwellen oder Kipp- Punkte überschritten, kommt es zu unmittelbaren und nicht korrigierbaren Schäden.

Diese Zerstörung, Beschädigung sowie der Verlust ganzer Ökosysteme verursachen zudem enorme Kosten für unsere Wirtschaftssysteme.
Laut Bericht der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2008 verursachten 3000 der weltweit größten Unternehmen Umweltschäden in Höhe 2,2 Trillionen Dollar.

Konkrete Beispiele für den Ökozid sind:
• Großflächige Landnutzungsänderungen, die die direkte Zerstörung von Lebensräumen bewirken –    ein Beispiel ist die Entwaldung tropischer Regenwälder;

• erhebliche Verschmutzungen,  zum Bespiel durch das Verklappen oder Auslaufen von Öl;

• Tagebau, der zum Verschwinden ganzer Landschaften führt – Bespiele sind der Abbau von             Ölsand und einige Kohle-und Goldbergbaustätten;

Es besteht breiter wissenschaftlicher Konsens darüber, dass das Ausmaß dieser Veränderungen nicht nachhaltig ist und dass anhaltende Störungen des Erdsystems erhebliche Folgen haben werden. Die Menschheit hat das, was als “sicherer Handlungsspielraum“ bezeichnet wird  verlassen und mindestens drei definierte Grenzen unseres Planeten überschritten.

Der United Nation’s Global Environmental Outlook 5 Report 2012 (GEO-5) fasst die durch den Menschen verursachten Änderungen des Erdsystems zusammen und erklärt sie für beispiellos  in der Geschichte der Menschheit. Wir wissen, dass wir nicht weiterhin ungestraft und ohne Konsequenzen für uns alle Ökosysteme beschädigen und zerstören können.
Stimmen Sie für eine Gesetzesinitiative zum Schutz unserer ERDE,
gegen den OEKOZID:
HIER
Informationen: http://www.oekozid.org/netzwerk/

KLIMAWANDEL
Der Rückgang der Eisfläche in der Arktis in den Sommermonaten gilt als eines der sichtbarsten Zeichen für Klimawandel. Waren vor zehn bis 15 Jahren im Sommer noch rund sieben Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans eisbedeckt, sind es nun meist nur noch vier bis fünf Millionen, im Sommer 2012 sogar nur 3,4 Millionen Quadratkilometer. Die Polargebiete spielen eine zentrale Rolle im Klima der Erde. Die Veränderungen in den Polargebieten beeinflussen das Weltklima. Im Jahr 2013 kam es zu den bisher schlimmsten Katastrophen in verschiedensten Teilen unserer Welt.

Weltklimabericht:
Menschlicher Einfluss auf das Klimasystem ist “klar” erwiesen

ipcc_homeSchon Ende September des Jahres 2013 hat das Inter- governmental Panel on Climate Change (IPCC) seinen mit Spannung erwarteten Bericht zum Klimawandel vorgelegt. Darin kommt das IPCC zum Schluss, dass menschlicher Einfluss auf das Klimasystem “klar” sei und dies offenkundig für die meisten Regionen der Welt sei.
In der Presseerklärung heißt es: “It is extremely likely that human influence has been the dominant cause of the observed warming since the mid-20th century.”
( http://www.arctic-report.net/wp-content/uploads/2013/09/IPCC-2013-Press-Release.pdf  )

Gerd Braune schreibt auf seiner Website 
Das Tauen der Permafrostböden droht die Klimaerwärmung zusätzlich anzuheizen

Folgen der Bodenveränderungen werden in Klimamodellen nicht ausreichend erfasst
Schon am 27. November 2012 warnte er uns: "Das Auftauen des Permafrostbodens könnte dazu führen, dass durch weitere Freisetzung von Treibhausgasen die Erderwärmung verstärkt wird. Auch die wirtschaftlichen Folgen sind gravierend: Milliarden-Investitionen werden notwendig sein, um Schäden an Straßen, Gebäuden und Pipelines auf dem zunehmend instabilen Permafrostboden zu verhindern oder zu beseitigen. Politik und Klimawissenschaft müssen sich stärker mit den Folgen tauenden Permafrostbodens auseinandersetzen, fordert eine UNEP-Studie. IPCC   
Gerd Braune hat die deutsche und die kanadisch Staatsangehörigkeit, er ist Mitglied des globalen Korrespondentennetzwerks Weltreporter (www.weltreporter.net) und der kanadischen Parliamentary Press Gallery. (Gerd Braune's ICE BLOG===> http://www.arctic-report.net/  )

Die Wissenschaftlerin Julienne Stroeve untersucht schon seit Jahrzehnten das arktische Eis. Jeden Sommer reist sie in den Norden, um zu messen, wieviel Eis geschmolzen ist. Sie weiß, dass der Klimawandel die Eisschmelze rasant vorantreibt, doch kürzlich war selbst sie überrascht. Riesige arktische Eisflächen waren schlichtweg verschwunden — ein Ausmaß, das unsere schlimmsten Befürchtungen übertroffen hat.

Davor haben die Wissenschaftler gewarnt: Durch die Erderwärmung entstehen sogenannte “Tipping Points” — Schwellenwerte, ab denen sich die Erwärmung so sehr beschleunigt, dass sie außer Kontrolle gerät. Durch die Erwärmung taut das arktische Meereis und der gigantische weiße “Spiegel”, der die Hitze zurück ins All reflektiert, wird zerstört. Infolgedessen erhitzen sich die Ozeane, mehr Eis schmilzt, und so geht es immer weiter. Die Situation läuft aus dem Ruder. Im Jahr 2013 haben wir unter anderem extreme Stürme und Temperaturen beobachtet.

Wir KÖNNEN etwas dagegen tun, wenn wir alle zusammen mit vereinten Kräften handeln. So können wir dieses Weltuntergangsszenario in eine inspirierende Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder verwandeln. Eine saubere, umweltfreundliche Zukunft im Einklang mit der Erde, der wir unser Leben verdanken.
Wir haben 24 Monate bis zu dem Klimagipfel in Paris — von dem laut der Politiker unser Erfolg im Kampf gegen den Klimawandel abhängen wird. Die Zeit mag einem lang vorkommen — ist sie aber nicht.

WEITERE INFORMATIONEN:
http://www.ipcc.ch/index.htm#.Urj5MdLuKSq  
Klimawandel lässt das Polareis schmelzen (Deutsche Welle)
http://www.dw.de/klimawandel-l%C3%A4sst-das-polareis-schmelzen/a-16429185
Das Paradox der Klimaerwärmung – Deutsche müssen sich dauerhaft auf extreme Winter einstellen (Focus)
http://www.focus.de/wissen/klima/klimaprognosen/tid-28030/das-paradox-der-klimaerwaermung-deutsche-muessen-sich-dauerhaft-auf-extreme-winter-einstellen_aid_855694.html
Blick auf die “neue”Arktis? Rekordeisschmelze am Nordpol wirkt sich bis in die Tiefsee aus
(Dradio.de) http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/2012705/
Die arktische Eisschmelze ist ein Weckruf — und keine Geschäftsgrundlage (Grüne-Europa)
http://www.gruene-europa.de/die-arktische-eisschmelze-ist-ein-weckruf-und-keine-geschaeftsgrundlage-9572.html


DIE GRUNDLAGE FAST ALLEN LEBENS IN DEN OZEANEN SIND DIE RIFFE

Die Riffe leiden Weltweit schon unter der Meerwasser Erwärmung, allein dadurch spielen sich gewaltige Überlebenskämpfe in fast allen Riffen der Welt ab. Jeder der auch die Vielfalt und Pracht des vielfältigen Lebens in den Riffen auf Fotos oder in Filmen sah möchte es nicht missen. Diejenigen die mittendrin im Riff Schnorchelten oder sogar Tauchten, erzählen noch Jahre später als Opa oder Oma voller Begeisterung von diesen Erlebnissen. Eines der schönsten und auch das größte Riff auf unserer Erde ist das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens.
Greatbarrierriff SatellitenfotoDie global agierende Baufirma Lend Lease will jetzt einen riesigen Kohlehafen für den Kohleexport direkt neben Australiens Great Barrier Reef  bauen - damit bringt die Firma diesen kostbaren internationalen Schatz in große Gefahr.

Es ist schwer zu glauben, dass jemand so etwas tun will - aber Lend Lease, sagt sie wollen es. Das Unternehmen ist bereits massiv unter Druck in Australien, wo SumOfUs (intern. Gewerkschaft) Mitglieder und andere dagegen sprechen. Aber Lend Lease will bisher einfach nicht hören.

Wenn das Projekt realisiert wird, werden 13 Millionen Tonnen des Meeresbodens ausgebaggert und in den Great Barrier Reef Marine Park Bereich geworfen. Das ist, warum wir hart dagegen arbeiten, um es zu stoppen. In Australien haben sich schon mehr als 20.000 Mitglieder von SumOfUs gegen den Hafen ausgesprochen, und sie haben in Sydney ihre Botschaft abgeliefert auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Gemeinsam mit unseren Freunden an der Australian Youth Climate Coalition, trafen sie mit dem Senior Management der Firma Lend Lease zusammen um zu verlangen, ihr Projekt zu stornieren. Aber die Firma hat immer noch nicht entsprechend gehandelt. Um die Aufmerksamkeit des Vorstandsvorsitzenden zu bekommen, müssen wir auf das Problem nun auf der ganzen Welt aufmerksam machen. Das Unternehmen expandiert ins Ausland -, und wir die Menschen der ganzen Welt müssen den Menschen sagen, dass der Bau eines Kohle-Anschlusses auf dem Weltnaturerbe Great Barrier Reef einfach nicht akzeptabel ist. Sagen auch Sie Lend Lease, die sollen jetzt Ihr Projekt zurückziehen zum Schutz des Great Barrier Reef. Mit dem Great Barrier Reef in Austrakien sind auch über 64.000 Arbeitsplätze von Australiern im Bereich Tourismus verknüpft. Die Tourismusbranche erwirtschaftet nur 6.400.000.000 US-Dollar im Jahr. Mit Baggern dieses UNESCO-Weltkulturerbe zu zerstören, um Platz für einen Kohleexporthafen zu machen (der dann mehr Dollars einbringt) ist einfach nicht akzeptabel. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die dringende Petition zu unterzeichnen. Stoppt Lend Lease um dieses  katastrophale Vorhaben auf zu halten: HIER

Vielen Dank an alle, die es tun,
Marguerite, Paul und der Rest von uns.
SumOfUs.org (us@sumofus.org)

HIER NOCH EIN SCHÖNES BILD VON DEN AUSTRALIERN; DARUNTER DER TEXT IN ENGLISCH:
Great Barrire Riff

19.12.2013 Post von:
Marguerite Pettit, SumOfUs.org (us@sumofus.org)
Alfred,
A global construction firm wants to build a massive coal port right next to Australia’s Great Barrier Reef -- putting this precious international treasure at grave risk.
It’s hard to believe anyone would do this -- but Lend Lease says they want to. The company is already under huge pressure in Australia, where SumOfUs members and others are speaking out. But Lend Lease just isn’t listening.
To get the CEO’s attention, we need to make this an issue around the world. The company is expanding internationally -- and we need to tell them that building a coal port on the World Heritage-listed Great Barrier Reef is simply unacceptable.

Tell Lend Lease: withdraw your proposal now and protect the Great Barrier Reef. : HIER  (HERE)
If it happens, the project would dredge and dump 13 million tons of the seabed in the Great Barrier Reef Marine Park area. That’s why we’re working hard to stop it. In Australia, over 20,000 SumOfUs members have already spoken out, and they delivered their message at the company’s Annual General Meeting in Sydney. Together with our friends at the Australian Youth Climate Coalition, they met with senior management at Lend Lease to demand they cancel their proposal. But the company still hasn’t acted.
Lend Lease is making a huge mistake pursuing this damaging project. The company has built a reputation on its sustainability credentials claiming that sustainability defines the way it does business. In 2010 it was even named ‘Most Sustainable Company of the Decade’ by the Australian Ethical Investor. Pursuing this catastrophic project just doesn’t add up for Lend Lease or for Australians.
The Great Barrier Reef supports a $6.4 billion dollar tourism industry and employs over 64,000 Australians. Dredging this UNESCO World Heritage site to make way for coal exports just isn’t acceptable -- and Lend Lease needs to scrap its plans.
http://act.sumofus.org/go/3207?t=2&akid=3238.766591.pXhtVd
Please take a moment to sign the urgent petition to demand that Lend Lease stops this disastrous proposal.
Thanks for all that you do,
Marguerite, Paul and the rest of us.

Vorwort SiG 107: Farewell Nelson !
Wann gab es das schon mal, dass ein afrikanisches Thema tagelang von allen Weltmedien, von CNN bis zu Aljazeera, an erster Stelle in der Berichterstattung stand -- und zwar nicht als "bad news is good news" mit Hunger, Bürgerkrieg, Verzweiflung, sondern mit den Themen Entwicklung, Versöhnung, Hoffnung.
Alle berichten sie über Nelson Mandela, den großen Revolutionär, den geschickten Politiker, den Weisen, dem jetzt zu seiner Beerdigung so viele Staatsmänner den letzten Respekt gezollt haben. Allerdings ist dieses Ereignis voller Absurditäten. Dieselben politischen Kräfte und die großen Konzerne (Mercedes an erster Stelle) einiger westlicher Länder, die über Jahrzehnte zu den Unterstützern und Nutznießern des Apartheid Regimes zählten, die Nelson Mandela auf ihrer Terroristen-Liste führten (USA) und die die breite und erfolgreiche Boykottbewegung gegen Waren aus dem Apartheidstaat diffamierten und stattdessen blendende Geschäfte in Südafrika machten; dieselben politischen Kräfte wollen jetzt Nelson Mandela zu einem harmlosen alten Mann, ja Freund des Westens umdeuten. Nichts könnte falscher sein. Er hat die Apartheid bekämpft -- friedlich, wenn es ging, bewaffnet, wenn kein anderer Weg möglich war. Er hat den bewaffneten Arm des ANC gegründet, lokal mit der kommunistischen Partei und global mit dem sozialistischen Lager zusammengearbeitet. Andererseits hat Slavojiek sicherlich recht, wenn er seine Hommage an Mandela überschreibt: "Hätte Mandela den Kampf wirklich gewonnen, würde er nicht so verehrt von westlichen Politikern". Er hat aber auch Unrecht, denn was Nelson Mandela nach den 27 Jahren Haft besonders auszeichnete war sein langer Atem, sein strategischer Zeithorizont, gepaart mit taktischem Geschick. Er hat es zusammen mit dem ANC und den kämpfenden Menschen geschafft, die politische Apartheid zu überwinden. Die Überwindung der ökonomischen Apartheid und eine Landreform - im Gegensatz zu einigen Nachbarländern - stehen noch aus. Das dauert länger und erfordert andere Kräfteverhältnisse, an denen gearbeitet wird. In seiner hier veröffentlichten berühmten Rede in Kuba bedankt sich Nelson Mandela u.a. für die militärische Hilfe Kubas, die durch den Sieg über die Apartheid-Armee in Angola das Ende des Rassistenstaates in Namibia und Südafrika beschleunigte. "Kuba ist revolutionär, internationalistisch und ein Land, das viel für die Menschen in Afrika getan hat." Die Republik Südafrika ist eines der BRICS- Länder, die sich gerade durch die Süd-Süd-Vernetzung am eigenen Schopf aus dem vom kapitalistischen Westen verursachten Elend herausziehen. Auch die Massenkämpfe in Indien und der Teilerfolg Indiens in den WTO-Verhandlungen in Bali deuten auf das veränderte geopolitische Kräfteverhältnis hin. Der indische Theoretiker Pankraj Mischra verfolgt, wie dieses neue Kräfteverhältnis durch die "Revolte gegen den Westen" in jahrzehntelangen Kämpfen entstanden ist und immer noch gefährdet ist. Erstaunlich, wie sich der "Zeitgeist" verändert und zu neuen/alten Verbündeten führt: "Eine andere Welt ist möglich" hieß die Parole auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre I und II, das dort in der katholischen Universitäten durchgeführt wurde. Jetzt bekommt die Kapitalismuskritik erstaunlicher Weise Rückenwind vom "Genossen" Franziskus, der durch diese Bewegung mit geprägt wurde. Es mag etwas übertrieben sein, wenn der "Spiegel" über den ersten Rundbrief des neuen Papstes schreibt, man hätte den Eindruck, ein Dokument von ATTAC oder Marx's "Kapital" zu lesen. Aber es zeigt auch, dass wir im politisch-ideologischen Bereich Wind in den Segeln haben. Die Pleite der Klimakonferenz in Warschau, die Hindernisse bei der Energiewende sind jedoch Hinweise darauf, dass erst durch eine starke Mobilisierung tatsächliche Veränderungen erzwungen werden können. Es wird zur Solidarität mit den Menschen in Marokko aufgerufen, die wegen ihrer Kritik an den Mikrokrediten politisch verfolgt werden. Lucile Daumas von Attac-Marocco spricht von "Mikro-Kredit, Makro-Betrug". Gerhard Klas analysiert das Versagen dieses Weges am Beispiel der Mikrokredite in Bangladesh. Für 2014 steht wohl der Kampf gegen die desaströse Austeritätspolitik in der EU (Wettbewerbspakt) und um die Verhinderung der "Wirtschafts-NATO"(TTIP) auf der Jahresordnung. Schon einmal waren wir ja auf diesem Gebiet erfolgreich ,in der Verhinderung der MAI (multinationales Investitionsabkommen).
Es geht also!
Weitere Schwerpunkte werden sein: Kampf gegen Rüstungsexporte und für eine atomwaffenfreie Zone in Europa sowie für die "Auflösung von EURATOM". Beginnen wir mit der Un"Sicherheits"-Konferenz in München! 

INHALT Nelson Mandela:
Rede in Kuba, 1991 Mumia Abu-Jamal: Langer Marsch zur Freiheit Pankaj Mishra: Die Revolte gegen den Westen Elke Michauk: Sozialer Aufbruch in IndienIndien: Landesweite Streiks und Demonstrationen Attac Deutschland: WTO: Bali-Paket ist Desaster für eine gerechte Welthandelsordnung Werner Rügemer: TTIP -- ein Instrument gegen elementare Arbeitsrechte Campact /Attac Österreich zu TTIP / Weitere Infos Stop CETA (Freihandelsabkommen EU-Kanada) Klimakonferenz in Warschau: The same procedure as every year?! Energiewende von oben?! Energiewende von unten -- einige Beispiele Solidar Werkstatt: Rüstung soll EU-Priorität werden.
Die Friedensbewegung in Deutschland lehnt den Koalitionsvertrag ab
GEW Hamburg: Keine Bundeswehr an den Schulen! Aufruf gegen die NATO-Sicherheitskonferenz 2014 isw -- Fred Schmid: "Diese Wirtschaft tötet" Genosse Franziskus: Diese Wirtschaft tötet (2) Bescherung durch die Große Koalition in Deutschland "Europa geht anders"-Plattform: Geleaktes Dokument belegt Freibrief für Sozial- und Demokratieabbau Proteste in Brüssel gegen den EU-Gipfel (Dez 2013) Th. Coutrot, P. Saurin, E. Toussaint: Schulden streichen oder das Kapital besteuern: Warum nur eins? Reinhard Lauterbach: Ukraine: Trügerische Hoffnung Attac Marokko: Politische Unterdrückung in Marokko Lucile Daumas, Attac Marokko: Mikro- Kredit, Makro-Betrug Anna Ravix: Das zweifache Leid der Opfer der Mikrokredite Gerhard Klas: Ein Märchen aus Bangladesch -- Mikrokredite gegen Armut.
Europäische Sommeruniversität in Paris , 19.- 23. August 2014
SIG-107: http://www.attac.de/uploads/media/sig_107_k.pdf

Deutschland als Bremser bei der Klimarettung
Wenige Tage nach der Weltklimakonferenz in Warschau siegte die deutsche Automobilindustrie über die Klimaschutzambitionen des EU-Parlaments.

Sechsy ist sie diese Angela
2007 profilierte sich die Merkel als Klimakanzlerin, sechs Jahre danach, zappelt sie an den Fäden der Dirigenten des permanenten Demokratie-Schauspiels. Daimler-Chef Dieter Zetsche hat die Kanzlerin erfolgreich ferngesteuert und von ihr einen Kompromiß aushebeln lassen, der zuvor unter aktiver deutscher Beteiligung zustande gekommen war. Angela Merkel bekämpft damit aktiv die Klimaschutz Ziele, die sie 2007 als EU-Ratspräsidentin und Kanzlerin der letzten großen Koalition beim EU-Gipfel in Brüssel selbst gegen den Widerstand anderer EU-Mitgliedstaaten durchgesetzt hatte.

Dieses Ergebnis bedeutet ein massives Zurückdrehen und zusätzlich eine Verzögerung des aus Sicht von Klimaschutz und Verbraucherinteressen schon zuvor fragwürdigen Kompromisses. Spritdurstige deutsche Premium-Limousinen und SUVs bleiben das Maß der Dinge auf deutschen und europäischen Straßen.

Die unter deutschem Druck erfolgte Einigung im EU-Parlament ordnet sich in die katastrophale Linie ein, die im unterschriebenen Koalitionsvertrag der neuen großen Koalition vereinbart wurde: Der EU-Emissionshandel soll wie bisher kein Lenkungsinstrument für CO2-arme Technologien sein, die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung kommt nach Jahren des Politikversagens auch in dieser Legislaturperiode nicht voran, statt eines Klimaschutzgesetzes soll es lediglich unverbindliche  Klimaschutzwunschlisten geben. Lang ist's her als das Wünschen noch half....

Ist Hilfe vom Papst möglich?
Am 6. September hatte Papst Franziskus den Präsidenten von Uruguay, José Mujica, im Vatikan zu Gast. »Wenn man ihn läßt, wird er in der Kirche eine Revolution anzetteln«, zeigte sich der einstige Guerillakämpfer von dem Kirchenmann beeindruckt. Sich mit diesem zu unterhalten sei »wie mit einem Freund aus der Nachbarschaft zu reden«. Da könnte ja direkt dieser und jener Hoffnung schöpfen und eine Petition an den Papst richten, mit dem Ziel die CDU/CSU mit Abstrafung durch Exkommunikation und Ausschluß aus der Kirche zu belegen, sollten diese nicht entweder ihre Menschenverachtende Politik ändern oder das C-für christlich aus ihren Namen entfernen!

»Einwegplastik kommt nicht in die Tüte«
Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine Abgabe von 22 Cent pro Einkaufstüte, um die Plastikflut einzudämmen. Unter dem Motto »Einwegplastik kommt nicht in die Tüte« startete sie dazu eine Online-Petition im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung. In Deutschland werden pro Jahr 5,3 Milliarden Plastiktüten verbraucht. Ein generelles Verbot der Plastiktüte ist aus EU- rechtlichen Gründen nicht umsetzbar. In Irland ist der jährliche Plastiktütenverbrauch pro Kopf durch eine solche Abgabe von 328 auf 17 Tüten geschrumpft.
Plastictüten nein Danke

Info PDF zum Projekt: HIER


Deutschlands Umweltgesetze sind mangelhaft

Bürger in Deutschland haben laut EU-Kommission zu wenige Klagemöglichkeiten bei Umweltproblemen. Die Brüsseler Behörde bringt Deutschland deshalb vor den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH), wie sie am Donnerstag mitteilte. Es geht unter anderem um Beschwerden gegen das Ergebnis von Umweltverträglichkeitsprüfungen. Dabei untersuchen die Behörden die Folgen von Bauprojekten für die Umwelt. Im Frühjahr 2011 hatten die obersten EU- Richter beim EuGH die Klagerechte von Umweltverbänden gestärkt. Deutschland hatte ein wichtiges Umweltgesetz daraufhin im vergangenen November geändert. Die EU-Kommission sieht in der deutschen Gesetzgebung aber weiterhin Mängel, weil sie nicht für Verfahren gilt, die vor einigen Jahren eröffnet oder abgeschlossen wurden.

European Federation of Public Service Unions
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unserer Pilger Steffen Pfeiffer ist schon halbwegs auf seine Pilgergang von Nord Kap zu Santiago de Compostela. Das Ziel der Pilgerfahrt ist die Promotion des Menschenrechts auf Wasser und Sanitären Grundversorgung.  Insgesamt wird er 6700 Kilometer laufen für „das Menschenrecht auf Wasser“. Gerade wandert er in Nord Rhein Westfalen, am 27. September wird er Köln erreichen. Dann geht es weiter nach Trier (6 Oktober) und am 8. Oktober wird er Schengen in Luxemburg erreichen. Ab 9. Oktober geht die Pilgergang weiter in Frankreich. Die Pilgerfahrt hat am 1.Juli angefangen. Am 24.December erwartet Steffen Pfeiffer in Santiago de Compostela an zu kommen. Wir unterstutzen diese Pilgergang. Wir möchten euch bitten diesen Pilger auch zu unterstutzen und die Presse, Freunde und Familien aufmerksam zu machen auf diese Pilgergang, oder diese auf irgendeine andere Weise (wie sie wünschen) zu unterstutzen.
Weitere Information gibt es auf die Seite http://iempower.eu  
PDF- Pilger Tour Etappen: HIER
Jede Art und Weise von Unterstützung und Aufmerksamkeit für die Pilgergang ist Willkommen.
Vielen Dank im voraus!
EUROPEAN FEDERATION OF PUBLIC SERVICE UNIONS
 40 Rue Joseph II, Box 5
 1000 Brussels
  http://www.epsu.org

Giften auf der Spur - Biozide erkennen und vermeiden
Der Ratgeber zeigt beispielhaft, welche "antibakteriell wirksamen" Gegenstände für Haushalt und Büro angeboten werden, wie man sie erkennen und vermeiden kann - Denn solche biozidhaltigen Produkte sind im Alltag für unsere Hygiene nicht notwendig, sie können sogar für Mensch und Umwelt schädlich sein.  Ratgeber download als pdf:
http://www.pan-germany.org/download/biozide/biozid_ratgeber.pdf

Mehr Informationen==> http://www.pan-germany.org/deu/~news-1275.html#Original 
http://www.pan-germany.org/download/Zivilgesellschaftliche_Forderungen_Wissenschaftspolitik.pdf

Fossile Energie vor dem aus
Die moderne Zivilisation ist abhängig von Öl, seltenen Erden und Phosphat. Doch diese Rohstoffe kann sie sich nach Einschätzung des Forscherverbunds Club of Rome bald nicht mehr leisten. In ihrem am Donnerstag in Berlin präsentierten Bericht »Der geplünderte Planet« warnen die Wissenschaftler vor einer Verknappung von Ressourcen und dem Zusammenbruch des Ökosystems
Der italienische Autor und Chemiker Ugo Bardi betonte, bald müsse man mehr Energie in die Förderung von Öl und Gas investieren als man herausbekomme. Das »Verglühen des fossilen Feuers« werde den Planeten verwandeln. Club of Rome »Der geplünderte Planet«
http://www.clubofrome.org/?p=6189

 ALARMIERENDE INFORMATIONEN VON DER IUL ÜBER DIE NANOTECHNOLOGIE
Die IUL Vereinigte Lebensmittel-, Landwirtschafts- und HotelarbeitnehmerInnen weltweit informieren: Die Vereinten Nationen erkennen die Gesundheits- und Umweltgefahren der Nano- technologie, handeln aber nicht. Nach Schätzungen der IAO wird Asbest langfristig den Tod von 10 Millionen Menschen verursachen! Obwohl es nicht mehr produziert wird, aber immer noch unter Gefahr bei Sanierungen entsorgt werden muß! Nanoteilchen könnte man als  Super- Asbest bezeichnen, die Technologie könnte fast alles Leben auf der Erde ausrotten!
Eight Allotropes of Carbon - Created by Michael Ströck
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0 , via Wikimedia Commons:

512px-Eight_Allotropes_of_CarbonIm Rahmen der gewerblichen Produktion in den von der IUL vertretenen, sowie in zahlreichen
anderen Sektoren werden in raschem Tempo Produkte einge- führt, die technisch hergestellte
Nanoteilchen enthalten und damit eine potentielle Bedrohung für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer und die Umwelt darstellen. Hunderte von Erzeug- nissen, die Nanomaterialien ent- halten, finden sich bereits auf den Regalen der Supermärkte.
Ihr Spektrum reicht von Lebens- mitteln, Kosmetika und Körper- pflegemitteln über Bekleidung und Verbraucherelektronik bis zu Sport- artikeln, Reifen und Haus- haltsgeräten. Nanomaterialien dringen auch am Arbeitsplatz vor, in Nord und Süd, von Farmen über Fabriken bis zu Auslieferungs lagern. Die genaue Zahl der kommerziell vertriebenen Produkte ist unbekannt, weil es keinerlei
Kennzeichnungsvorschriften oder auch nur Vereinbarungen über Kenn- zeichnungskriterien gibt.
Auf einigen Artikeln wird voll Stolz auf ihre nanotechnologische Komponente hingewiesen, während andere Hersteller sich in Bezug auf die Bestandteile und Produktionsverfahren in diskretes Schweigen hüllen. Sicher ist nur, dass die Nanotechnologie in raschem Tempo Leben und Arbeit mitbestimmt, unabhängig davon, wo wir leben und für wen wir arbeiten. UNEP, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, schreibt im Global Environment Outlook Yearbook 2007 (www.unep.org/geo/yearbook), dass „die Nano- technologie nicht länger nur‚ am Horizont’ erkennbar ist, sondern rasch zu einem Bestandteil des täglichen Lebens wird“. Der Bericht verweist auf die durch diese neue Technologie verursachten potenziell gravierenden Gesundheits- und Umweltgefahren und stellt fest, dass „die jetzt erhältlichen Nanoprodukte nach nur beschränkter öffentlicher Diskussion und unter beschränkter ergänzender Regulierungsaufsicht, die gezielt ihren neuartigen Eigenschaften gilt, auf den Markt kamen. Die aktuelle Forschung und Entwicklung ist bestrebt, die neuartigen Anwendungs- möglichkeiten der Nano- technologie rasch zu erkunden“. Der Bericht schweigt jedoch in Bezug auf
grundsatzpolitische Vorschläge, wie diesen Gefahren begegnet werden kann. Deshalb ist eine ein- gehendere Betrachtung unerlässlich.
Was ist Nanotechnologie?
Nanotechnologie arbeitet mit synthetischen und natürlichen Materialien im Atom- und Molekular- bereich. Sie umfasst alle Verfahren der Messung, Bearbeitung und Fertigung in Größenordnungen zwischen einem und 100 Nanometern, wobei ein Nanometer einem Milliardstel Meter entspricht. Ein Menschenhaar hat einen Durchmesser von rund 80 000 Nanometern, was eine Vorstellung über die Größenordnungen vermittelt, in denen Nanotechnologie arbeitet. Instrumente und Verfahren der Nanotechnologie können auf praktisch jedes Industrieprodukt angewandt werden. Ihre kommerzielle Anwendung ist deshalb potenziell unbegrenzt. Technische Verfahren in diesem Größenbereich ermöglichen beispielsweise die Herstellung nanogroßer Lebensmittelzusätze, die die Haltbarkeitsdauer verlängern oder als Sensoren dienen, mit deren Hilfe der Weg eines Produkts über Tausende von Kilometern verfolgt werden kann. Die BASF stellt synthetische Karotine (die natürlichen Bestandteile von Karotten und Tomaten, die ihre charakteristische Farbe bewirken) im Nanobereich her, die Nahrungsmittelverarbeiter für Fruchtsäfte und Margarine verwenden. Heute sind auch schon Pestizide auf dem Markt, die Nanoteilchen enthalten, deren Wirkung darin besteht, dass die Pestizide besser an den behandelten Pflanzen haften. Die Konzerne träumen von kommenden Gewinnen auf einem Markt, der nach einigen Schätzungen bis zum Jahr 2014 ein Volumen von US$ 2,6 Billionen erreichen könnte. Regierungen und mehr als 1 300 Unternehmen in 76 Branchen weltweit haben im vorigen Jahr US$ 10 Milliarden in die Nanotechnologieforschung und -entwicklung investiert.
Der für Arbeitnehmer und Gewerkschaften wesentliche Faktor dabei ist, dass die Nanotechnologie die Forschungslabors bereits verlassen und die Arbeitsplätze erreicht hat - ohne dass irgendeine Regierung in der Welt verbindliche Vorschriften für den Umgang mit dieser Technologie erlassen hat. Lebensmittel und Landwirtschaft sind für die kommerzielle Anwendung der Nanotechnologie besonders attraktive Bereiche. Schätzungen über den potenziellen Markt für die Nanotechnologie in den Bereichen Lebensmittel und Lebensmittelverarbeitung reichen von US$ 6 Milliarden bis zu US$ 20 Milliarden im Jahr 2010. Globale Agrolebensmittelkonzerne tätigen umfangreiche Investitionen in Nanotechnologieforschung und -entwicklung, und zwar sowohl intern als auch im Rahmen öffentlich/privater Einrichtungen, in denen konzerneigene, private und öffentliche Forschungsinstitutionen zusammenarbeiten. Dutzende auf Nanotechnologie beruhender Lebens- mittel, Lebensmittelverpackungen und Nahrungsergänzungsmittel werden bereits kommerziell vertrieben, denn sie enthalten etwa Ölkonservierungsmittel, Lebensmittelfarbstoffe oder „Aufbaustoffe“ mit angeblich gesundheitlicher und kosmetischer Wirkung. Ein typischer nicht ausgewiesener kommerzieller Zusatzstoff ist „Oilfresh“, das in den USA hergestellt und an Lebensmittelverarbeiter verkauft wird. Das Produkt wird aus 20 nanometergroßen beschichteten Zeolitteilchen hergestellt, die Bratöl zugefügt werden, um dessen Haltbarkeit zu verlängern. Die größten unmittelbaren Möglichkeiten für die Anwendung der Nanotechnologie im Nahrungs- mittelsektor bestehen im Bereich der Verpackung, weil hier Nanoprodukte eingesetzt werden können, um die Haltbarkeitsdauer zu verlängern (z.B. mit Hilfe der seit langem gesuchten Kunststoff-Bierflasche), die Einwirkung von Sauerstoff, Kohlendioxyd und Feuchtigkeit zu verhindern, Krankheitserreger zu ermitteln oder einzelne Produkte auf dem gesamten Vertriebs- weg zu verfolgen. Agrochemikalien bieten einen weiteren riesigen potenziellen Wachstumsmarkt. Aus Patenten und Patentanträgen geht hervor, dass viele der führenden Agrochemiekonzerne der Welt Forschungsarbeiten zu neuartigen Pestiziden durchführen, die sich auf Nanotechnologie stützen. Syngenta, der weltweit größte Agrochemiekonzern, vertreibt bereits chemische Produkte mit Nanoteilchen, mit denen IUL-Mitglieder sicherlich bereits in Berührung gekommen sind. Zu diesen Produkten gehören der Pflanzenwachstumsregulierer Primo MAXX und das Fungizid Banner MAXX. Unternehmen in anderen Sektoren erforschen aktiv die Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie in den Bereichen Vieh-, Geflügel- und Fischzucht und Bodenaufbereitung. Arbeitnehmer in Laboratorien, in der Landwirtschaft, in der Lebensmittelverarbeitung, in Trans- port und Handel sowie in Hotels, Gaststätten und Cateringbetrieben sind technisch produzierten Nanoteilchen in vorderster Front ausgesetzt. Aber zur Zeit ist noch kein Verfahren bekannt, mit dem die Einwirkung von Nanomaterialien und -verfahren auf den Menschen am Arbeitsplatz oder außerhalb des Arbeitsplatzes begrenzt, kontrolliert oder auch nur gemessen werden kann.
Was sind die Gefahren?
Obwohl bereits Hunderte von Erzeugnissen auf dem Markt sind, ist die Toxikologie technisch produzierter Nanoteilchen noch weitgehend unbekannt und unerforscht. Sicher ist nur, dass auf Nanoumfang verkleinerte Teilchen eine größere Oberfläche haben, die ihre chemische Reaktion verstärken kann. Ein Stoff, der im Mikro- oder Makrobereich durchaus ungefährlich sein kann, kann im Nanobereich gefährliche Eigenschaften annehmen. Deshalb haben Nanoteilchen allein aufgrund ihrer Größe ein erhöhtes toxisches Potenzial. Nanoteilchen können eingeatmet oder verschluckt werden oder durch die Haut in den Körper eindringen. Befinden sie sich erst einmal im Blut, können sie die traditionellen Hindernisse des Immunsystems, wie etwa die Blut-Hirn-Schranke, mühelos überwinden. 2004 hat die britische Health and Safety Executive (HSE) eine Studie über die potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen der Nanotechnologie durchgeführt und kam dabei zu folgendem Schluss: „Gegenwärtig ist sehr wenig darüber bekannt, wie gefährlich Nanomaterialien sind oder wie wir Arbeitnehmer in betroffenen Branchen schützen sollten. Forschungsarbeiten der letzten Jahre haben ergeben, dass Teilchen im Nanometerbereich in der Masse toxischer sind als größere Teilchen. Die Kombination außergewöhnlicher Teilchengrößen und außergewöhnlicher physikalischer und chemischer Eigenschaften legt nahe, dass mit größter Sorgfalt vorgegangen werden muss, um einen angemessenen Schutz der Arbeitnehmer bei der Herstellung und Anwendung von Nanomaterialien zu gewährleisten“. Unter Hinweis auf die potenziellen Gefahren einer Einwirkung am Arbeitsplatz empfahl der Bericht unter anderem die folgenden Sicherheitsmaßnahmen: völlige Abriegelung von Arbeitsbereichen, in denen Nanotechnologie Anwendung findet, lokale und allgemeine Ventilationssysteme für Arbeitsbereiche, Verkürzung der Expositionszeiten, „geeignete“ persönliche Schutzausrüstungen und regelmäßige Reinigung aller Außenflächen. Im gleichen Bericht wurde jedoch auch eingeräumt, dass sich all diese Maßnahmen wegen des Nanobereichs und der außergewöhnlichen Eigenschaften der Teilchen sehr wahrscheinlich als völlig unwirksam erweisen könnten. In einem Bericht der britischen Royal Society and Royal Academy of Engineering vom Juli 2004 hieß es: „Es gibt keinerlei Informationen über die Wirkung von Nanoteilchen auf andere Lebewesen oder darüber, wie sie sich in der Luft, im Wasser oder im Boden verhalten, oder über ihre Fähigkeit, sich in Nahrungsketten konzentriert anzusammeln“, weshalb dieser Bericht zu dem Schluss kam, dass „die Freisetzung von Nanoteilchen wegen ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit beschränkt werden sollte“. Die Eile, mit der nanotechnologisch hergestellte Pestizide, Düngemittel, Wasser- und Bodenaufbereitungsmittel entwickelt und kommerziell genutzt werden, bewirkt jedoch, dass Arbeitnehmer in der Landwirtschaft zu den Urhebern ihrer Freisetzung in der Luft, im Wasser, im Boden und in der Nahrungskette werden, wobei sie ihnen gleichzeitig unmittelbar ausgesetzt sind. Seit Veröffentlichung dieser Berichte hat es eine Flut neuer Patente und Verfahren gegeben, aber dennoch hat der Druck der Industrie bewirkt, dass keinerlei Vorschriften ausgearbeitet oder erlassen wurden, um einen Schutz gegen die Freisetzung von Nanoteilchen am Arbeitsplatz und in der Umwelt zu bieten. Nationale und regionale Regulierungsbehörden befürworten trotz zunehmender Hinweise auf die toxischen Gefahren weiterhin eine Selbstregulierung der Industrie. So wurde beispielsweise im August 2006 bekannt, dass die Environmental Protection Agency der Vereinigten Staaten die kommerzielle Nutzung von 15 auf Nanotechnologie beruhenden Chemikalien genehmigt, aber dabei gleichzeitig an dem Grundsatz der wirtschaftlichen Geheimhaltung festgehalten hat, wonach die Zusammensetzung, die kommerzielle Anwendung und die Identität des Herstellers dieser Substanzen nicht bekanntgemacht zu werden brauchen! Die britische Food Standards Agency hat gewaltige Lücken in den EU-Gesetzen zur Regulierung der Anwendung von Nanotechnologie in der Nahrungsmittelproduktion und -verpackung festgestellt, hält jedoch nach wie vor daran fest, dass eine freiwillige Selbstregulierung ausreicht, um Arbeitnehmer und die Öffentlichkeit zu schützen. Einige Gewerkschaften haben damit begonnen, auf die Gefahren hinzuweisen, und fordern eine strengere Regulierung oder sogar ein Moratorium der kommerziellen Nutzung der Nano-  technologie, doch muss noch weit mehr getan werden, um sicherzustellen, dass Arbeitnehmer und die Öffentlichkeit in angemessener Weise geschützt werden. Der australische Landes- gewerkschaftsbund ACTU hat beispielsweise im vorigen Jahr dem Parlament Beweise für die Arbeitsschutzgefahren der Nanotechnologie vorgelegt. Eine übersichtliche Darstellung englischsprachiger Quellen zur Nanotechnologie als Arbeitsplatzproblem findet sich in dem im Internet veröffentlichten Arbeitsschutzmagazin Hazards der Gewerkschaft unter:
http://www.hazards.org/nanotech/safety.htm  
http://www.etcgroup.org/upload/publication/80/01/etc_dotfarm2004.pdf  
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Die Bedrohung der Nanotechnologie für die Ackerböden und die Nahrungskette
Tausende von nicht getesteten Erzeugnissen,  verwenden die Nanotechnologie, die Manipulier-
ung von natürlichen und synthetischen Materialien auf Atom- und Molekularebene, werden
bereits gewerblich hergestellt – in der Lebensmittelverpackung, Kosmetik, Sportausrüstung,
Bekleidung, Haushaltsgeräten – und mehr kommen sie auf den Markt trotz des völligen Fehlens
eines Regulierungsrahmens für die Bewertung ihrer Auswirkungen auf die Gesundheit der
Menschen und die Umwelt. Eine zunehmende Zahl von Laboruntersuchungen deutet auf die
potenziell akute Toxizität von technisch hergestellten Nanomaterialien (ENMs) hin. Die allgegen-
wärtigen Kohlenstoffnanoröhrchen beispielsweise, die in vielen ENMs verwendet werden, sind
überzeugend mit toxikologischen Veränderungen in der Lunge in Zusammenhang gebracht
worden. Dies hat die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten
Nationen, die Weltbank und andere internationale Institutionen nicht davon abgehalten, ihre
Verwendung in der landwirtschaftlichen Produktion im Namen der „nachhaltigen Intensivierung“
zu fördern.
Nanomaterialien im Boden –
unsere künftige Nahrungskette, eine bedeutende neue Untersuchung des amerikanischen
Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP), stellt die spezifischen Risiken für die Boden-
gesundheit und die Nahrungsmittelerzeugung heraus, die von diesem zunehmenden Einsatz von
technisch hergestellten Nanopartikeln ausgehen. Nanomaterialien können in den Boden gelangen
und durch ihn über ihre Anwendung in Inputs wie Düngemittel und Pestizide in die Nahrungs-
kette. Sie gelangen auch in Ackerland durch die Anwendung von Biofeststoffen – die Rückstände
der Abfallbehandlung, die zunehmend mit den Nanorückständen aus Verbraucher- und Handels-
anwendungen durchsetzt sind.
Die Bodengesundheit, die Grundlage der Nahrungsmittelerzeugung, hängt von einem fragilen
Gleichgewicht von organischen Stoffen, Mikroben, Mikro- und Makrofauna, mineralischen Inhalt-
sstoffen, Klima und anderen Bedingungen ab. Dieses heikle Gleichgewicht wird leicht gestört –
und eine Störung kann tödliche Folgen haben. Mit den derzeitigen Methoden der Nahrungsmittel-
erzeugung wird der Boden tausend Mal schneller zerstört, als er durch natürliche Prozesse
generiert werden kann.
Die vom IATP vorgelegten Beweise lassen die potenziell schweren Auswirkungen von ENMs in
der Landwirtschaft erkennen. In Anbetracht der potenziellen Risiken muss durch die Anwendung
des Vorsorgeprinzips sichergestellt werden, dass diese Erzeugnisse weder als Inputs noch als
Biofeststoffe in den Boden gelangen können.
Der Schutz der Boden-Artenvielfalt ist ein wesentlicher Teil des Schutzes des universellen
Menschenrechts auf Nahrung, derzeit gibt es aber keinen nationalen oder internationalen
Rahmen für die Sicherstellung dieses Schutzes. Dieses rechtliche schwarze Loch wird durch das
völlige Fehlen von nanospezifischen Vorschriften für Verbrauchererzeugnisse oder die Gesundheit
und Sicherheit der Arbeitnehmer/innen, einschliesslich der Lebens- und Arbeitsbedingungen der
landwirtschaftlichen Arbeitskräfte, noch verschlimmert.
Vor fast 6 Jahren startete eine internationale Koalition aus 44 nationalen und internationalen
Gesundheits-, Umwelt- und Gewerkschaftsorganisationen – darunter die IUL, der damalige IBFG
und die amerikanischen Gewerkschaften AFL-CIO, BCTGM und United Steelworkers – einen Aufruf
zu einer starken, umfassenden Rechtsaufsicht auf allen Ebenen der Nanotechnologie und ihrer
Erzeugnisse.
Dieser Initiative ist es nicht gelungen, die Lawine gewerblicher Erzeugnisse, die auf den Markt
gebracht werden, zu bremsen. Es bedarf neuer Initiativen mit noch breiterer Unterstützung.
Die Mobilisierung dieser Unterstützung gegen eine mit blossem Auge nicht wahrnehmbare
Bedrohung wird nicht leicht sein, ist aber unbedingt erforderlich.
http://www.iatp.org/documents/nanomaterials-in-soil-our-future-food-chain 
IUF-Informationen & News: http://cms.iuf.org/?q=de

Geht es ohne eine Klimakanzlerin besser?
Warum-Oelheizungen-verboten-sein-sollten!

Dänemark machte vor kurzem mit dem Verbot von Ölheizungen einen Vorstoß in Richtung nachhaltige Energieversorgung. Eine ähnliche Lösung wird jetzt auch für Österreich gefordert. Biogene und klimafreundliche Brennstoffe sind um rund 50 Prozent günstiger als Heizöl, und die Solarwärme zu 100 Prozent. Wenn es uns gelingt, die Hürde der höheren Investitionskosten bei erneuerbaren Technologien zu überspringen, dann kann der Anteil erneuerbarer Energie deutlich gesteigert werden"...so die Forderung in Österreich.
 
Dänemark hat Ölheizungsverbot bereits im Gesetz verankert
Seit 1.1. 2013 sind in Dänemark neue Öl- und Erdgasheizungen im Neubau verboten,... Dies ist dort bereits im Gesetz verankert und Teil eines unglaublich komplexen aber in sich schlüssigen Plans die gesamte Energielandschaft in Dänemark auf Erneuerbare Energien umzustellen...mehr: http://derstandard.at/1363711783799/ 

VORWÄRTSKOMMEN EIN SCHLARAFFENLAND SCHAFFEN ODER EINFACH HINEINGEFALLEN?
KNOPFOLOGIE
VORWÄRTSKOMMEN
VORKOMMEN VON MILCHSÄUREBAKTERIEN
UND WER STREUT AM ENDE DEN ZUCKER DRAUF?

Vorkommen: Zunächst vor allem an, und in Milchkühen, wenn Milch nicht nach dem Melken auf 6 Grad Celsius herunter gekühlt wird ist sie in 6 Stunden sauer nach einigen weiteren Stunden haben wir die beliebte säuerliche Dickmilch. Sonstige Vorkommen der Bakterien z. B. im Menschlichen Darm und auch in der Vagina. Verschiedene Arten und Unterarten (Stämme) der Milchsäurebakterien werden zur Konservierung von Lebensmitteln, z. B. Joghurt, Kefir, Sauermilch, Käse aber auch im Sauerkraut im Gimchi und beim Backen z. B. im Sauerteig oder auch zur Hautpflege und Kariesprophylaxe eingesetzt.

WAS IMMER VORKOMMEN KANN
Milchsäurebakterien die irgendwie zufällig in einen Bottich mit 100 Liter Milch geraten sind befinden sich im Prinzip in einem für sie wunderbaren Schlaraffenland. Was sie dann, umgeben von geeigneter Nahrung tun entspricht ihrer Natur, die ist einfach zu beschreiben, sie fangen an zu fressen. Sie Schwimmen ja direkt in ihrer Nahrung und mit einer, für sie angenehmen Temperatur so etwa um 20 Grad Celsius vermehren sie sich in steigender Potenz.  Sie wachsen beim Fressen und teilen sich dann in 2 Bakterien auf.  So werden dann aus 2, 4, 8, 16, 32, 64....., na das Prinzip kennen bei uns eigentlich schon alle Kinder, mindestens aus der Geschichte mit dem etwas bekloppten König, der einem Manne, welcher ihm einen Dienst erwiesen hatte, versprach ihm als Belohnung einen Wunsch, ganz gleich welchen zu erfüllen. Es ist nicht überliefert wie schlau der Mann war, der einen solchen Wunsch frei hatte. Er soll ein Schachbrett auf einem Tisch beim König gesehen haben und auf seine Frage: „Herr König wie viele Felder hat dieses Brett“,  antwortete der König: "Das Brett gehört zu einem Schachspiel,  guter Mann und es hat 64 Felder". Aha dachte der Mann und sagte: „dann lieber Herr König möchte ich, das ihr als Belohnung für mich, Reiskörner in Beuteln einzählt, als wenn ihr auf das erste Feld des Schachspiels 2 Körner auf das zweite Feld 4 Körner, dann- 8, 16, 32, 64, 128 und so weiter legt, immer rein in die Beutelchen Herr König.“

Ha, Ha, haahh lachte der König nichts ist einfacher als das, er gab Befehl Reis aus dem Vorratslager herbeizuschaffen, ließ den Schatzmeister rufen, weil der ja am besten Zählen konnte. Er lehnte sich sodann bequem zurück.  Als ein Sack Reis herbeigeschafft war, erklärte er dem inzwischen ein-getroffenen Schatzmeister, wie der dem guten Manne seine Belohnung in Form von Reiskörnern abzuzählen habe. Nach etlicher Zeit stellte sich aber dann heraus, der arme König war nicht im Besitz von genug Reiskörnern um sein Versprechen gegenüber dem guten Mann einzulösen....

Der König war also etwas arm an Reis und Geist, ob die Milchsäurebakterien in irgend einer Form Geist haben ist nicht bekannt, nicht einmal ob in die Richtung überhaupt geforscht wird, immerhin habe ich schon vor Jahren über die Errichtung eines Lehrstuhls für Knopfologie oder war es gar Zapfologie  gelesen, die Aufteilung der Wissensgebiete in immer kleinere engere Teilbereiche schreitet also weiter voran.

Dessen ungeachtet ob ihr Fressen und Vermehren nun Methode hat, die Milchsäurebakterien in ihrem Schlaraffenland von 100 Litern Milch fressen permanent ohne das Wissen, ja nicht einmal ahnend, das die Stunde kommt, wo sie die Hälfte ihres Paradieses gefressen haben, das es dann gleichzeitig sozusagen ihre vorletzte Stunde des Fressens und vermehrens in ihrem Schlaraffenland war.

Sogar ein Baum entwickelt sich nach diesem Verbesserungsprinzip
Z. B. Eine Kastanie ist im Wald von grossen Bäumen umgeben, zum keimen gekommen, ihr Wachstum ist abhängig von Wasser, verschiedenen Nährstoffen im Boden und Licht zur Photosynthese. Die sie umgebenen schon ausgewachsenen Bäum “ verdunkeln ” jedoch mit ihren Kronen dem Baumjüngling den Platz auf dem er zu wachsen beginnt. Da er nur sehr wenig Licht bekommt wächst er sehr langsam, er strebt dennoch unentwegt nach Licht. Umgeben von den starken stämmigen Waldbäumen, bekommt er ausser wenig Sonne auch kaum Wind ab. Er kann unbehindert mit einem dünnen Stamm dem Licht entgegen streben. Er hat einen Standort, der vor Sturm geschützt ist und den Umstand nutzt er um die Bedingungen für seine Fortexistenz zu verbessern. Mit dünnem Stamm schnell zum weiteren Wachstum ermöglichenden Sonnenlicht empor. Den Stamm kann er ja auch später mit mehr Sonnenlicht  verbessern.

Vorwärtskommen - Menschliche Verbesserungsmethoden
Bei diesen Überlegungen fällt mir dann ein, wie vielfältig der Mensch besonders in den letzten 100 Jahren seiner Existenz auf dieser Erde versuchte seine Lebensbedingungen zu verbessern. Mit dem Nachdenken über Zusammenhänge sieht es aber von Anfang an eher schlecht aus. Wer sich zur Lebensverbesserung eine Waschmaschine einen Geschirrspüler oder einen Kühlschrank kaufte dachte stets nur an die Verbesserung seiner Individuellen Lebensumstände. Niemand war zuständig in Schulen zu lehren, wie viel Wasser für die Herstellung einer Tonne Stahl verbraucht und verdreckt werden musste und wie viel Schadstoffe in unsere Atemluft bei der Produktion aller nötigen Materialien für diese Maschinen gelangten. Immer erst wenn der Schaden spürbar weh tat, die ersten an Hautkrebs in Australien verstarben, weil das Kühlmittel unserer Kühlschränke, das Frigen unsere Ozonschicht beseitigte.

Die negative Seite der Duftstoffe
Die Menschen wollten alle gut riechen Moschus war ein sehr teurer Duftstoff, wie schön das ein Chemiker das Zeug Synthetisierte. Noch der billigste Badeschaum, Seifen, Cremes, Spülmittel, Raumsprays, Seifenpulver, ja die Produktpalette in die der Moschusduft eingemixt wurde, war unendlich.

Eine Exakte Verbesserung oder?
Alle rochen gut sogar ihre Wäsche usw.... Irgendwann wurde dann festgestellt, das dieses Zeug in Form von Abwasser jeden Fluß ja sogar die Nordsee verseucht hatte. Denn die wichtigsten synthetisch hergestellten Moschus-Verbindungen sammeln sich schnell im Fettgewebe verschiedener Fischarten an, was in mehreren Untersuchungen nachgewiesen wurde. Nordseelachs begann nach Moschus zu riechen bzw. zu schmecken, das ist für Menschen kaum zu unterscheiden. Moschus ist auch in etlichen anderen untersuchten Substanzen, bis hin zur Muttermilch nachgewiesen worden. (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Forschungsbericht 299 71 237)

Welche Lehren wurden daraus gezogen?
Die Hersteller verwenden andere inzwischen synthetisch zu erzeugende Duftstoffe in weiter steigenden Mengen!


Ein entscheidender Faktor für die Verbreitung der chemisch hergestellten Duftstoffe ist der günstige Preis gegenüber natürlich gewonnenen Duftstoffen. So würde beispielsweise natürlicher Jasminextrakt etwa 5000$ Kg kosten, während synthetischer Extrakt mit 500$ Kg zu erweben ist. Heutzutage kommt es daher, zu immer häufigeren und auch zu überdosierter Verwendung von Duftstoffen. So sind Körper- und Haushaltspflegeprodukte kaum noch ohne einen Zusatz von Duftstoffen zu bekommen, wobei es sich dabei häufig um einen Cocktail aus unterschiedlichen Stoffen handelt von denen der Hersteller nicht mal genau weiss welche Inhaltsstoffe nun genau verwendet werden. Dies lässt sich dadurch erklären, dass Hersteller von Körper- und Haushaltsprodukten meist vordefinierte Duftnoten von Duftstoffherstellern erwerben, welche ihrerseits aus vielen unterschiedlichen Sorten die Produkte mischen. (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 2001) - 67 - Viele der Stoffe sind Allergie auslösend bzw. fördernd.

Duftstoff Limonen als Allergieauslöser
Er ist auf Grund seines frischen zitronenartigen Geruchs und seiner geringen Kosten zu einem der weit verbreitetsten Duftstoffe geworden. Zusätzlich wird er Lösungsmitteln zugesetzt, dient als Reiniger und Verdünnungsmittel und wird als pflanzliches Insektizid verwendet.

Ein Beispiel aus der Praxis
Das gebe ich hier deshalb zum besten, weil es ja viele Brillenträger gibt. Alle haben das Problem das einem schon das eigene Hautfett die Gläser zunehmen verschmiert. Schon vor längerer Zeit war ich aus Umwelt & Sparsamkeitsgründen von Papierputztüchern (die mit Alkohol) auf öfter zu verwendende Microfasertücher umgestiegen. Meine Brille ist recht teuer und ich mochte diese Tücher, wenn sie mit normaler Wäsche gewaschen waren, nicht mehr zum Brillenputzen nutzen. Die Tücher waren ja auch noch bei anderer Verwendung zu verbrauchen. Es gab jedoch langsam einen Microfasertuch Überschuss. Ich versuchte also ein Waschmittel zu finden ohne Limonen - Öl oder anderen nicht definierbaren Zutaten. Ich bin 72 mir fiel irgendwann ein, da gab es früher "Rei", das war ohne Zusätze, nur es war nirgends mehr zu finden, die Regaleeinräumerinnen in den Fachmärkten hatten auch keine Idee. Bei "Rossman" sah ich durch Zufall eine Tüte Soda im Regal, von Waschsoda wusste ich das es für meine Zwecke geeignet sein könnte. Hurra, es waren weder Duftstoffe noch sonstige Beimengungen lt. Tütenaufdruck drin, nur Soda. Oma hatte bestimmte Leibwäsche immer 1-2 Tage in Sodawasser eingeweicht und dann in neuer Lauge ausgekocht, gut Spülen und mehrmals nachspülen war mir in Erinnerung. Na kochen brauche ich meine Mikrofasertücher zum Glück nicht.

Wirkstoffe aus Humanarzneimitteln
Sie und ihre Abbauprodukte gelangen auf unterschiedlichen Wegen in die Umwelt. Der Hauptpfad führt über die Ausscheidungen der Patienten in die Kläranlagen. Dort werden die Stoffe teilweise abgebaut oder im Klärschlamm absorbiert. Die übrigen Stoffe und Metaboliten gelangen von den Kläranlagen direkt in die Oberflächengewässer und von dort wiederum teilweise in den Boden und das Grundwasser. Wird der Klärschlamm noch landwirtschaftlich genutzt, so können die Stoffe auch über diesen Weg direkt in den Boden gelangen. Ein zweiter Eintragsweg in die Umwelt, geht von der Entsorgung nicht verwendeter (oft abgelaufener) Medikamente aus. Bei unsachgemäßer Entsorgung über die Toilette gelangen die Stoffe wiederum in die Kläranlagen. Werden die Medikamente über den Hausmüll entsorgt können sie bei Deponierung der Abfälle über Deponiesickerwässer ins Grundwasser gelangen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch über Abwässer und Abfälle der Arzneimittelproduktion sowie Unfall bedingte Emissionen beim Transport der Arzneimittelwirkstoffe sie in die Umwelt eingetragen werden...

Obwohl in den letzten Jahren die wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Umwelt- auswirkungen von Humanarzneimitteln stark zugenommen haben bestehen immer noch grosse Lücken in den verfügbaren Daten über die einzelnen Wirkstoffe. Während die Wirkung auf den Menschen bei Humanarzneimitteln naturgemäss umfangreich erforscht wird, ist die Wirkung auf andere Lebewesen und auch das Umweltverhalten vieler Wirkstoffe noch vollständig unbekannt. Insbesondere über die Langzeitwirkungen ist bei den meisten Arzneimitteln wenig bekannt. Daten über Düfte & Medikamente entnommen aus:
http://www.usf.uos.de/usf/literatur/beitraege/texte/049-hauptseminar08.pdf 

ELEKTRIFIZIERUNG - DIE VERBESSERUNG
Die Emissionen von Schadstoffen aus deutschen Kohlekraftwerken verursachen jährlich etwa
33.000 verlorene Lebensjahre in Deutschland und Europa. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Universität Stuttgart im Auftrag von Greenpeace.

Die PKW+LKW Entwicklung, irgendwo auf der HP steht wieviel Menschen, vor allem Kinder weil die das Zeug bedingt durch ihre “Größe” konzentriert einatmen, durch den im Straßenverkehr erzeugten Feinstaub jährlich sterben. 
+ Das Fließband und und......

Anmerkung:
*Knopfologie? Es kann auch Zapfologie gewesen sein! Eventuell ist’s aus dem Werk: “Insel der Glückseligen.” Irgendwer sollte das oben beschriebene fortsetzen und auffüllen, oder ist das echt alles Sinnlos, und wir funktionieren tatsächlich wie die Milchbakterien? Na, in dem Falle könnte es ja noch eine SF- Story werden!
In der wäre die Frage unschwer zu beantworten:
Wer streut am Ende den "Zucker drauf"..?

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Ist das eigentlich in Ordnung, wenn wir Plastik nutzen und “vernutzen” wie blöde?
»Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt?«

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plastikimmeer


1Die fünf größten zirkulierenden Meeresdriftströme der Erde. In diesen Zentren drehen sich Endlos, Plastikabfälle und werden zu immer kleineren Pellets zerrieben. 2 Die Plastikteile im Magen des Toten Vogels überdauern länger als die dessen Knochen.
(Bild 1+2 wikipedia 3+4 nabu)  NABU: “6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in den Ozeanen.” http://www.nabu.de/

DIE WELT IN DER WIR LEBEN MÜSSEN
EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH - DIE WELT IN DER WIR LEBEN WOLLEN

Verbesserte Chemikalien-Verordnung in der EU:
STRENGERE FASSUNG VON PRESSURE GROUPS BLOCKIERT, ALSO GESCHEITERT!
Das schlimme ist unsere Wissenschaft weiß nichts über die totale Verpflechtung, die Abhängigkeiten in den bestehenden Nahrungsketten unserer Weltmeere (Ich auch nicht). Zugegeben es besteht so etwas wie ein rudimentärer ein sehr grober Überblick.
Bei der momentanen Nutzung der Meere als billigste Abfallgrube , kann sich diese Nutzung als eine der folgenschwersten in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit erweisen. Niemand von unseren Wissenschaftlern kann vorhersagen, welches Absterben eines bestimmten Einzellers, einer  Mikrobe, Amöbe, oder einer Planktonart eine Kettenreaktion des Sterbens bis zum Hai dem Wal und zuletzt  dem Homosoundso auslösen wird.

In einem Wirtschaftssystem, dessen Apologeten die totale Globale Privatisierung anstreben...
Flotter ausgedrückt: "alles soll privatisiert werden und damit käuflich, verkäuflich, mietbar und vermietbar werden"!

Die Männer vom Bau in ihrer unnachahmlichen Art hatten das, was die ‘Neokons’ seit einigen Jahren als der Weisheit letzter Schluß propagieren schon Jahre früher drauf!
Jetze ma janz ehrlich, nich alle, aba ville entgegneten uff die Frage, wann willst du denn mal Heiraten: "Ick bin Berliner, wieville von uns hastn schon getroffen, die wejen nen Glas Milch ab und zu, sich gleich ne Kuh koofen"?
Noch nen andra berümta Spruch: "Wes Brot ich freß des Lied ick sing",- (-unter uns, s'galt nur wenna's sehn un hören konnt-)

Was mich immer wieder erstaunt ist das Wehgeklage über die korrupten Politiker, über die Wissenschaftler die sich vakoofen, die wieder besseres Wissen...(ihr wisst schon, dat ick's och ab und an tue- gell, ick meen det wehklagen klaro?)

Hier Liste ich mal einiges was bei der Recherche beim orf so anfiel:

1.
Homosexualität ist im Tierreich weit verbreitet.
Wie Bailey und Zuk im Fachblatt "Trends in Ecology & Evolution" berichten, befindet sich Homo sapiens in illustrer Gesellschaft, denn schwules Verhalten gibt es in so gut wie allen Tiergruppen...
Affen, Fliegen und Kröten tun es
http://science.orf.at/stories/1626682/

2. 
Umweltgift macht Vögel homosexuell

Forscher haben Ibisse im Rahmen einer Studie jahrelang dem Gift Methylquecksilber ausgesetzt. Daraufhin kam es zu einer Zunahme von rein männlichen Brutpaaren...ihr Anteil betrug bis zu 55 Prozent. Von einer solchen Auswirkung des Methylquecksilbers sei bisher nicht berichtet worden, schreiben die Forscher. In einer Kolonie wildlebender Ibisse, die nur sehr geringen Quecksilber-Dosen ausgesetzt sei, sei über vier Brutsaisons kein einziges homosexuelles Paar beobachtet worden. In den drei Versuchsgruppen gab es auch insgesamt weniger Nester mit Eiern als in der Kontrollgruppe. Zum Großteil lag dies an den homosexuellen Paaren, aber auch die heterosexuellen Paare bekamen weniger Junge... http://science.orf.at/stories/1669541/

3.
Bei Wachtelmüttern erhöhter Stress, schlägt sich auch auf ihren Nachwuchs nieder: Schon im Dotter ihrer Eier steigt der Testosteron-Spiegel, und die Jungtiere entwickeln sich langsamer, wie französische und österreichische Forscher jetzt herausgefunden haben...
http://science.orf.at/stories/1671844/

4.
Massensterben von Vögeln in den USA

Nur eine Stunde vor dem Jahreswechsel fielen plötzlich am Rande einer Kleinstadt im Bundesstaat Arkansas mehr als 1.000 Vögel - fast ausschließlich Rotschulterstärlinge - vom Himmel. Es habe regelrecht Vögel „geregnet“, so die zuständige Behörde. Laut einer Ornithologin wiesen die Vögel Zeichen eines physischen Traumas auf.
http://science.orf.at/stories/1669541/ 

5.
Rätsel in Peru
DelfinÜber 3000 tote Delphine an der Küste
Ein massenhaftes Delphin - Sterben vor der Küste Perus beunruhigt Tierschützer und Biologen gleichermassen. Denn gleich hunderte verendeten am Strand qualvoll – und nicht nur an einem bestimmten Küstenabschnitt , sondern auf einer Länge von 135 Kilometern.

3000-Tote-Delfine-PeruDie Experten sind überzeugt:

Ein Virus war nicht schuld, sondern menschengemachte Technik. Umweltschützer vermuten seit Jahren, das Unterwasser - Ortungsgeräte der US-Armee und anderer Armeen, die mit ähnlicher Technik Arbeiten ein Empfindliches Ortungsorgan bei Delphinen und einigen Walarten zerstören und die Tiere dann Orientierungslos bis zu ihrem Hungertod umherirren. Denn immer nach abgehaltenen Marine - Manövern unter Beteiligung von U- Booten kam es zur Strandung von Walen und Delphinen. Manchesmal sogar zur Strandung von größeren Gruppen.


Hunderte-toter-PelikaneVERHUNGERTE PELIKANE

Auf eine Strecke von 160 Kilometer verteilt werden Hunderte Pelikane vor der Küste Peru's angeschwemmt, Biologen stellten fest, die Tiere sind verhungert.
Wegen der Erwärmung des Wassers sind die Fische, die Nahrung der Pelikane in eine kältere Wasserumgebung umgezogen. Die Pelikane fanden keine Nahrung mehr und verhungerten.


Rätselhaftes Krabbensterben in Chile
Krabbenleichen
Bucht-Coronel
An der südamerikanischen Pazifikküste kommt es immer wieder zu mysteriösem Massen-tiersterben. Jetzt im Jahr 2013 sind es Krabben die nicht zu Zählen sind, Chilenische Experten schätzen die Menge auf Hunderte von Tonnen. Es ist klar das die von Krabben abhängigen Tierarten als nächste ver- hungern  werden. Hingegen fehlen be- stimmten Arten, die das Futter der Krabben darstellten nun ihre "Fress- feinde", sie können sich explosionsartig vermehren. Gegebenenfalls den Sauer- stoff im Wasser aufbrauchen und so ein weiteres Massensterben hervorrufen...

Die Bucht von Coronel
Ca. 150 km von der Hauptstadt Chiles Santiago de Chile entfernt, in der Bucht von Coronel war das Wasser des Meeres tagelang Rot wie Blut von all den Krabbenleichen. Die roten Krabben wurden zu Haufen von Wind und Wellen  auf den Strand gespült. Bis der Strand letztlich völlig von ihnen bedeckt, zu einem in übelster Weise nach verwesendem Fisch stinkenden Krabbenfriedhof entartete. Der Massentod der Krabben bleibt ein Rätsel, das Warmwasser aus Kraftwerken die Ursache sein sollte war ein vor Ort aufgekommenes Gerücht, so schnell wird das Rätsel nicht zu lösen sein.

Das Rätsel warum viele Banken jetzt Bootsbesitzer werden ist dagegen leicht zu lösen!
Ausschnitt-Crabben
Die Krabbenfischer, ihre Frauen und Kinder werden jetzt  hungern müssen, sie lebten vom Fang der Krabben, indem sie die Krabben verkauften und sie auch in ihrer Küche zum eigenen Verzehr zubereiteten. Sie verdienen mit ihren Booten nichts mehr, können die Zinsen für ihre Kredite nicht zahlen, die Kredite nicht abzahlen...Die Banken werden versuchen die Boote zu versteigern - wer braucht jedoch Krabbenfischerboote, wo es keine Krabben gibt?

21.03.2013 DIE VERGIFTUNG UNSERER UMWELT
Durch den verschwenderischen Umgang mit Medikamenten und Reinigungsmitteln gelangen immer mehr Chemikalien ins Trinkwasser. (Denken sie daran wenn der Rhein Holland erreicht ist er schon mehrmals getrunken und ausgeschieden worden!) "Vermutlich sind bereits mehrere tausend chemische Stoffe in dem vom Menschen genutzten Wasserkreislauf. Über ihre Wirkung wissen wir wenig", sagt der Lüneburger Umweltwissenschaftler Klaus Kümmerer. "Wir müssen vermehrt dafür sorgen, dass derartige Stoffe nicht in den Wasserkreislauf kommen", fordert er... Derzeit gebe es zwar keine großen  Schadstoffmengen (1*). "Dafür sind es aber viel mehr Substanzen als früher, die ins Grund- und Trinkwasser gelangen", ergänzt er. Dazu gehörten viele Medikamente, die über Ausscheidungen ins Wasser gelangen oder einfach in der Toilette entsorgt werden. Schmerzmittel und Hormone aus Antibabypillen schädigten laut Studien bereits die Fische. Auch Mittel gegen Pilze aus importierter Kleidung gelangten beim Waschen ins Wasser. Kümmerers Fazit: "Wir müssen am Beginn des Rohres ansetzen und die Stoffe reduzieren, damit man nicht am Ende aufwendig filtern muss."
http://science.orf.at/stories/1714679/

Forscher warnt vor Chemikalien im Trinkwasser
Im Trinkwasser verbergen sich tausende Chemikalien. Ihre Wirkung ist kaum bekannt. Industrie und Verbraucher sollten etwas dagegen tun, fordert ein Umweltwissenschaftler. Die Einwirkung der Summe aller Chemikalien, die im Grundwasser und am Ende auch in unseren Meeren landen auf sog. "nützliche" Organismen ist nicht zu erforschen. Die Erzeugung sog. Wachstumsexplosionen ist vereinzelt eine nachgewiesene Folge chemischer Überdüngung. Die Wachstumsbremse durch Chemiesubstanzen ist bisher in einigen Fällen erwiesen. Wir wissen ein wenig über Nahrungsketten, einzige Nutzanwendung für Fischesser, wissenschaftlich empfohlen: Essen sie nur einmal im Monat Speisen von großen Fischen, denn in den großen summieren sich die Giftstoffe. Dabei wird schnell vergessen, das erst kurz vor dem Schlachttermin das Fischmehl in der Schweinemast z. B. abgesetzt wird, weil ansonsten das Tunfischschnitzel wie Schweineschnitzel schmeckt. Oder war das umgekehrt?

Die Frösche sterben aus
Weltweit gab es zunächst die absonderlichsten Missbildungen bei den Fröschen, jetzt sind sie Nachts im Sommer kaum noch an irgend einem Teich dieser Welt zu hören die Frösche sterben aus..

Ein Index für die Meeresgesundheit
MeeresgesundheitUS-Forscher haben den Zustand von 170 Küstenstaaten und Inselregionen weltweit untersucht. Sie wurden ähnlich wie beim menschlichen Gesundheitscheck hinsichtlich verschiedener Kriterien wie Ernährungs- sicherung, Wasserqualität und biologische Vielfalt mit unterschiedlichen Punktezahlen bedacht.
Zwölf ausgewählte Gebiete,
die Küstenregion und ihre Punktzahl:

Jarvisinsel -         86 Deutschland -  73 Seychellen -    73
Australien -           67 Russland -      67 USA -               63
Großbritannien -    61 China-            53  Mikronesien-     53  
Singapur -             48 Polen -           42  Liberia -            37 


Im Bild: Mehr blaue Punkte bedeuten, desto besser ist der Zustand der Küstenregionen und Inseln, je röter und weniger desto schlechter ist der Zustand. 16.08.2012 Im Durchschnitt liegen die Werte bei 60 von 100 möglichen Punkten, berichtet ein Team um Benjamin Halpern von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara.
http://science.orf.at/stories/1703328/


Die Thunfisch Schwertfisch und Hai Bestände sind um bis über 95% zurückgegangen.
HaiDie hälfte aller Fischbestände ist bis an die Biologische Grenze befischt. (Das bedeutet es wird noch die nächste Generation in ausreichender Menge erzeugt.) Ein weiteres viertel der Bestände gilt als überfischt. (Das bedeutet eine sich jährlich beschleunigende Abnahme der Fische.) Im EG- Raum ist es gelungen eigentlich frei lebende Fische, wie den Kabeljau einer selektiven "Zucht" zu unterwerfen. Durch die vorgeschriebenen Maschennetzdurchmesser haben sich "Wachstums- verzögerungen" oder besser kleinere Fischkörper besonders beim Kabeljau, als überlebensstrategische Anpassung durchgesetzt. "Darwin läßt grüßen", Biologen gehen davon aus das eine Umkehr des Effektes Jahrzehnt dauern würde.

Auktionshalle mit gefrorenen Thunfischen in Japan:
Tsukiji_FrozenTuna


DOKUMENTARFILM SUSHI - THE GLOBAL CATCH
Regie: Mark Hall | USA 2012 |
Vor Jahren war Sushi noch eine Besonderheit, inzwischen gibt es an fast jeder Straßen-ecke einen kleinen Imbiss mit den gerollten Leckereien. Dabei leiden vor allem die Fischbestände der Ozeane, allen voran der Thunfisch. Ein guter Grund, den Imbiss-Hype von einer anderen Seite zu beleuchten. Sushi ist mit Abstand eines der bedeutendsten kulinarischen Phänomene. Der zur Delikatesse gestylte Imbiss aus rohem Fisch ist zur globalen Massenware geworden. Es ist mit fatalen ökologischen Folgen zu rechnen, die durch den massiven Fang des Thunfischs entstehen. Dieser Fisch bildet eine empfindliche Stelle im Ökosystem der Ozeane und sein Verschwinden wäre ein Desaster. Blauflossenthunfische sind die Größten unter den Thunfischen, quasi wahre Giganten.
„Unglaubliche 726 Kilo“ wog der bislang schwerste, so WWF Deutschland, im Jahr 2010
.

STERN-NEWS 08.06.2012
Ein riesiger Blauflossenthunfisch ist in Tokio für die Rekordsumme von fast 32,5 Millionen Yen (das sind gut 295.000 Euro) versteigert worden. Das Tier war 342 Kilogramm schwer.....

http://www.stern.de/news2/aktuell/der-32-millionen-yen-fisch-riesiger-blauflossenthunfisch-von-sushi-restaurants-ersteigert-1640224.html

ÜBERFISCHUNG
Alle Blauflossen-Thunfischarten sowie der Großaugen-Thunfisch (Bigeye tuna) sind massiv überfischt und vom Aussterben bedroht. So lag die Zahl der erwachsenen Tiere 2010 nur noch auf 20 % des Niveaus von 1970 oder darunter. Die Bestände des Gelbflossen-Thunfisch im Indischen und Pazifischen Ozean gelten gleichfalls als massiv überfischt. Grund für die rapide Abnahme ist das stetig wachsende Bedürfnis nach Frischfisch, insbesondere für Sushi oder Sashimi in Japan, Europa und Nordamerika.

SUSHI DAS ENDE FÜR DIE THUNFISCHE
2010 war im Nordostatlantik die Blauflossenthunfisch-Population gemäss WWF bereits um rund 85 Prozent eingebrochen. Im Mittelmeer ist die Art im Jahr 2012 so gut wie fast ausgestorben. In Japan wird das rote Fleisch, möglichst frisch und kalt serviert, als Delikatesse verzehrt. Mittlerweile stehen Sushi auch in den USA, Europa und der Schweiz auf dem Speisezettel. Jedoch sind sich die wenigsten Sushi-Liebhaber bewusst, dass sie ein Tier verspeisen, das bald so selten ist wie ein Tiger. Der WWF ruft deshalb weltweit dazu auf, keinen Blauflossenthunfisch mehr zu kaufen oder zu konsumieren. So ist es noch möglich, dass diese bedrohte Art eine Überlebenschance erhalte.

KEIN FISCH ENTKOMMT DEN HELIKOPTERN
Die USA setzten im Jahre 2006 eine Quote von 1500 Tonnen Thun fest; gefangen wurden nur 600 Tonnen. Was bedeutet, dass die Quoten zu hoch war, so viele Fische waren nicht vorhanden. Zur Fortpflanzungszeit, wenn der gesellige Fisch auf dem Weg in die Laich-gründe riesige Schwärme bildet, sind die Tiere für die Fänger eine leichte Beute: Mit kilometerlangen Hakenleinen oder mit Wadennetzen, die von Helikoptern aus gelenkt werden, wird auch der allerletzte Fisch geortet und gefangen.

"THUNFISCHFARMEN"
Nur die für den Frischfischmarkt bedeutenden Arten Roter Thun, Blauflossen-Thun und Gelbflossen- Thune werden auch in "Farmen" gehalten. "Thunfischfarmen" gelten nicht nur wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Bestandsentwicklung der wild lebenden Arten als problematisch. Auch müssen die in den "Farmen" gefangenen Thune bis zur Schlacht-reife mit großen Mengen an Frischfisch gefüttert werden; Nahrungsreste und Exkremente belasten die Umwelt erheblich. Trotz des hohen finanziellen Aufwands entstehen immer noch mehr "Thunfischfarmen" wegen der insbesondere für Blauflossen-Thune auf dem japanischen Markt gezahlten Preise.
In den sogenannten "Thunfischfarmen" findet keine Zucht statt. Die beim Thunfischfang mitgefangenen Jungthune, die nicht angelandet werden dürfen, werden lebendig in die "Farmen" verfrachtet und dort bis zur Schlachtreife, die noch vor der Geschlechtsreife der Tiere liegt, gemästet. Dadurch wird die Reproduktionsfähigkeit der betroffenen Arten massiv herabgesetzt, da die komplette Jungthunfischgeneration eines Schwarmes für die Vermehrung ausfällt.

In den "Farmen" gross gezogene Thune müssen bis zur Schlachtreife mit großen Mengen an Frischfisch versorgt werden. Was den Ausrottungsdruck auf diese Arten weiter erhöht. Die Bezeichnung, “Thunfisch aus Zucht“ ist irreführend und falsch. Eine Rettung der am meisten bedrohten Thunfischarten (alle drei Blauflossen-Thunarten, Großaugenthun und in manchen Lebensräumen der Gelbflossenthun) ist nur durch ein verändertes Konsumentenverhalten beim Kauf von Frischthunfisch und in Restaurants möglich.

MASTKÄFIGE IM MITTELMEER
Die letzten Schwärme von jungen Blauflossenthunfischen im Mittelmeer werden gefangen; Bestände, die sich nie fortpflanzen werden und damit den Fortbestand der Art nicht sichern könnten. In Mastkäfigen werden die Thunfische mit Fischen gefüttert, bis der Ölgehalt im Fleisch den richtigen Wert erreicht hat. Dann getötet, gefroren und nach Japan verfrachtet. Die so gemästeten Tiere sind anfällig für Krankheiten, Medikamenten-zugaben belasten das Wasser und die hohe Konzentration von Fäkalien hat eine Überdüngung des Meeres zur Folge.

Bluefin-big


NORDATLANTIK
An der 15. Artenschutzkonferenz 2010, hatten die 175 Vertragsstaaten über die letzten Blauflossenthunfische des Atlantiks zu entscheiden. Die Mehrheit der Staaten, 72 an der Zahl, lehnte ein Handelsverbot ab. Die Schweiz und 42 weitere Länder hatten sich dafür ausgesprochen. "Nach diesem Entscheid ist der Blauflossenthunfisch kaum mehr zu retten", so Marian Breu, Expertin beim WWF Schweiz. Die Bestände sind aufgrund der hohen Nachfrage aus Japan, wo das Fleisch dieses Thunfischs sehr geschätzt wird, dramatisch zurückgegangen.

DIE SCHWEINSWALE STERBEN IM STELLNETZ
Der Tod im Stellnetz ist qualvoll: Auf der Suche nach Futter verfangen sich die Schweinswale im Netz, schlagen in Panik um sich, verheddern sich dadurch vollends in den Maschen und ertrinken elendiglich. Denn Schweinswale sind Säugetiere; um zu überleben müssen sie alle sechs Minuten zum Luftholen auftauchen. Nach Schätzungen von Umweltschützern verenden in Nord- und Ostsee jedes Jahr an die 10.000 der kleinen, zwischen 1,2 und 1,8 Meter langen Wale als unbeabsichtigter Beifang in den Grundstellnetzen der Fischer, die hier Jagd auf Dorsch, Kabeljau, Scholle und Steinbutt machen.

MASSAKER AN DELPHINEN:
Jährlich werden über 23.000 Delphine von Fischern in Japan massakriert:

Nur noch vier Prozent der Weltmeere sind unberührt
Mehr als 40 Prozent der Weltmeere sind durch Eingriffe des Menschen bereits stark angegriffen. Als unberührt gelten nur mehr rund vier Prozent. Das geht aus der ersten globalen Meereskarte hervor, die den menschlichen Einfluss auf marine Ökosysteme darstellt. Die entsprechende Studie, "A Global Map of Human Impact on Marine Ecosystems" ist in "Science" erschienen (Bd. 319, S. 948; 15.2.08).
http://sciencev1.orf.at/science/news/150817 
Abstract der Studie http://www.sciencemag.org/content/319/5865/948.full
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass vor allem Korallenriffe bedroht sind: Fast die Hälfte ist durch die Folgen menschlicher Aktivitäten bereits stark geschädigt. Dabei wachsen viele dieser Nesseltiere so langsam, dass die Verluste nicht in überschaubarer Zeit zu ersetzen sind.

Bestimmte Arten von Tiefseekorallen vor der Küste Hawaiis haben bis zu 4.000 Jahre benötigt, um ihre heutige Größe zu erreichen, wie eine weitere Gruppe um Brendan Roark von der Universität Stanford (US-Staat Kalifornien) zum Tagungsauftakt in Boston berichtete.

Dieses ungeahnt hohe Alter der Korallen habe zweierlei Konsequenzen, sagte Roark. Zum einen sollte die "Ernte" der besonders langlebigen Arten zur Schmuckherstellung umfassend verboten werden. "Es ist kein erneuerbarer Rohstoff", betonte der Forscher. Zum anderen könnten sich alte Korallen aber als einzigartige Archive der Klimageschichte der Ozeane herausstellen.

Zerstörung
Außer den Korallen sind der neuen Meereskarte zufolge auch Seegras-Matten, Mangroven-Wälder in Flussmündungsgebieten, unterseeische Berge, Felsenriffe und die Kontinentalsockel stark von menschlichen Eingriffen betroffen. http://sciencev1.orf.at/science/news/150817

WENN DER WERT VON ÖKOSYSTEMEN IN GELD UMGERECHNET WIRD
Ist es möglich zu ermessen, wie viel es uns z. B. kostet, eine Straße durch einen Regenwald zu bauen. Wenn wir dadurch den Wald verlieren, sind das ökonomisch betrachtet Kosten, die bisher in keiner Rechnung auftauchen. Das ist der Fehler im System, der zu korrigieren ist. Zur Zeit berücksichtigen wir nur den individuellen, konkreten und besteuerbaren Profit, den beispielsweise eine Fabrik erwirtschaftet.
Aus dem Wert, den beispielsweise ein Wald hat, wenn er das Klima abpuffert und Über- schwemmungen verhindert, weil er starke Regenfälle auffängt, ist kein individueller Profit zu schlagen, davon profitiert aber die Gemeinschaft. Es ist für den Einzelnen schwer einzusehen, dass dieser Wert tatsächlich existiert.

Der Verlust des Artenreichtums hat sich so sehr beschleunigt, dass er gefährlich wird. Der Ressourcenverbrauch und die Zerstörung der Lebensgrundlagen verlaufen so rasant, dass kommende Generationen kein Auskommen mehr haben werden, wenn wir jetzt nicht handeln.

PIRATENFISCHER ERZEUGTEN PIRATEN
Artenvielfalt besitzt durchaus eine wirtschaftliche Dimension, zudem sind auch menschliche Zusammenhänge bedeutsam. So ist durch das leer fischen des Meeres vor Somalias Küste nicht nur die Proteinversorgung der Menschen weggebrochen auch Handel und Verarbeitungs- manufakturen mussten nach neuen Einkommensquellen suchen.
Piraterie breitete sich als alternativer Lebensunterhalt aus! Zu deren Eindämmung fahren nun auch Bundeswehrfregatten in den Gewässern, die Kosten für die Handelsschiffahrt sind rasant gestiegen, zu ihrer Absicherung kreuzen nun unsere "Steuergelder" vor Afrika.
Ausgangspunkt für diese Auswirkungen, waren die sogenannten Piratenfischer, die mit Fabrik- schiffen ausserhalb der Hoheitsgewässer, auf die Zulieferung der Beute von Fischtrawlern, die innerhalb der Hoheitsgebiete Afrikanischer Länder mit moderner Fangtechnik das Meer leer fischten. Die Beute der Piratenfischer wurde über Spanien und Portugal in den EU-Handelsraum eingebracht.
AUS-----> http://de.wikipedia.org/wiki/Piraterie_vor_der_K%C3%BCste_Somalias :
.....Seit dem Sturz der Regierung Siad Barre im Jahre 1991 wurden die Hoheitsgewässer Somalias kaum mehr überwacht. Seither betreiben ausländische Schiffe in größerem Umfang illegalen Fischfang vor Somalia und überfischen die Gewässer,[3] was die Lebensgrundlagen der somalischen Fischer beeinträchtigt. Die Piraten sind zum Teil frühere Fischer, die ihr Tun damit rechtfertigen, dass die ausländischen Schiffe durch den Fischfang in den Hoheitsgewässern Somalias ihren Lebensunterhalt gefährden. Diese Piraten wollten also zunächst die Fanggründe vor Eindringlingen schützen, manche gingen allerdings dazu über, „Lizenzgebühren“ von den auswärtigen Fangflotten zu erpressen und auch Frachtschiffe und Passagierschiffe zu überfallen. Der kenianische Experte Andrew Mwangura, dessen Seafarers Assistance-Programme in 90 Prozent aller Kaperungen zwischen somalischen Piraten und Reedern vermittelt, nennt illegales Fischen als Wurzel der Piraterie.[4]....10. Mai 2012 ...
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Bild links: von Piraten aufgebrachter Fischtrawler (aus wicki)
Ein Drittel der deutschen Reedereien heuert inzwischen für den Schutz ihrer Schiffe vor der Küste Somalias Söldner an.

Jährlich mehr Menschen leiden unter dem Verlust der Biodiversität, weil sie unmittelbar von den Leistungen funktionierender Öko- systeme abhängen, beim Nahrungserwerb und auch beim Trinkwasser. Wenn die Überfischung weiter voranschreitet, verlieren etwa eine Milliarde Menschen in Entwicklungsländern ihre Hauptquelle für Protein.

Dr. Pavan Sukhdev:
June 2011 - Video speech of Pavan Sukhdev, founder and chair of GIST Advisory and former Head of UNEP's Green Economy Initiative. Pavan Sukhdev was one of the panellists in the plenary session on Poverty and biodiversity during the conference "Reconciling poverty eradication and quality of the environment: what are the innovative solutions?" organized by Veolia Environment Institute and Agence Française de Développement on June 27-28 in Paris.
www.institut.veolia.org
http://www.youtube.com/watch?v=DBwz7A8MXWs (Videovortrag engl.)

Umweltökonom Sukhdev bezifferte den "Wert" der biologischen Vielfalt auf 5-Billionen-Dollar! (Als euer Webmaster schätze ich den Wert auf über 100 mal 5-Billionen Dollar, weil bei weiterer Abnahme der Biodiversität, ganze Nahrungsketten zusammenbrechen werden. In den Weltmeeren werden dann zur Zeit undenkbare Arten [heute unauffällig in Nischen lebend], sich explosionsartig vermehren und den totalen Zusammenbruch des Lebens im Meer, wie wir es heute kennen hervorrufen.)

http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/artenschutz/interview-der-wert-der-artenvielfalt_aid_304636.html
http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/oekonomie-volkswirte-errechnen-den-wert-von-oekosystemen-seite-2/3305732-2.html
http://www.facebook.com/pavansukhdev
http://pavansukhdev.com/
http://www.youtube.com/watch?v=DBwz7A8MXWs (Video engl.)
http://www.photolib.noaa.gov/
http://www.photolib.noaa.gov/fish/sealife.html
http://www.photolib.noaa.gov/reef/carvet1.html

Tipps für Konsumentinnen und Konsumenten
Alle acht Arten, die zur Gattung der Thunfische gehören, werden durch die Befischung bedroht. Einige wie der Blauflossenthunfisch (auch Roter Thunfisch genannt) sind so massiv überfischt, dass sie im Begriffe sind auszusterben. Trotzdem gehören sie zu den am meisten gegessenen Fischen.

Der Weisse Thun
In der Dose mit dem Afdruck:"dolphin safe".
Die Bezeichnung hat etwas Schutz für Delphine gebracht, für andere Tierarten wie Haie, Schildkröten und Thunfische garantiert sie aber keine sorgfältige Fischerei. Gegen den Konsum von weissem Thunfisch (Albacore) spricht ausserdem, dass die Belastung mit Schwermetallen bei dieser Art besonders hoch ist.

Essen Sie keinen Thunfisch; weder frisch noch aus der Dose.
Thunfische sind Raubfische, sie leben am Ende der Nahrungskette und reichern darum besonders viele Schadstoffe wie Schwermetalle in ihrem Körper an. Wollen Sie Fisch essen, wählen Sie pflanzenfressende Süsswasserfische aus einheimischen Gewässern.
Bevorzugen Sie generell vegetarische Gerichte.

Quecksilber
Thunfisch enthält, wie andere große Raubfische, erhebliche Mengen Quecksilber in Form des besonders gesundheitsschädlichen Methylquecksilbers. Die US-Regierung warnte schon im Dezember 2003 vor dem Genuss von zu viel Thunfisch über Wochen, womit vor allem Schwangere und Kinder auf die Gefahr durch Anreicherungen von Quecksilber im Thunfisch – wie bei manchen anderen Fischarten auch – hingewiesen werden sollten.

Die EU-Kommission hat im Mai 2004 die Mitgliedsstaaten offiziell darüber informiert, dass Frauen, die schwanger sind oder werden können, sowie stillende Frauen und kleine Kinder nicht mehr als zwei kleine Portionen (100 g) Thunfisch pro Woche verzehren sollten.

In der EU gilt ein Grenzwert von 1 mg/kg Quecksilber für große Raubfische. Bei anderen Fischen ist der Grenzwert auf 0,5 mg/kg reduziert. Dieser Wert wird bei Grenz- und Marktkontrollen öfter überschritten und die Funde als RASFF-Meldungen EU-weit den Behörden mitgeteilt.
Den Artikel mit Bildern als PDF 5 Seiten: HIER

WWF-Report zu Überfischung der Meere
UBERFISCHUNG-WWF

Sechs Millionen Tonnen Fisch zuviel sind laut einem Bericht der Naturschutzorganisation WWF in den vergangenen neun Jahren (incl.2011) im Nordostatlantik gefischt worden. Der WWF kritisiert daß die legalen Fangquoten im Durchschnitt 45 Prozent über den wissenschaftlichen Empfehlungen zur Sicherung des Fischbestandes liegen. »Die europäischen Fischereiminister legalisieren die Überfischung systematisch«, kritisierte Karoline Schacht vom WWF. Inzwischen fischen die EU-Fangflotten auch die Küstengewässer vor "Entwicklungsländern" leer.
30% der angelandeten Fische der EU-Flotte stammen aus nicht EU-Gewässern!
http://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/fischerei/ueberfischung/weltweite-ueberfischung/
Der Report als PDF:
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Sea-Around-Us-EU_fleet-expansion_Jan-18-2012.pdf

Fast 17 Kilo verspeist der Bundesbürger jährlich, 20% mehr als  vor zehn Jahren.
Der steigende Konsum erzeugt zunehmend leer gefischte Weltmeere. Nach Angaben der UN- Welternährungsorganisation Food and Agriculture Organization (FAO), sind 77% der weltweiten Fischbestände bis an ihre Grenzen ausgebeutet. Die FAO schätzt  , dass von den weltweit kommerziell genutzten Fischbeständen 52 Prozent bis an ihre Grenze genutzt, 18% überfischt und 7% bereits erschöpft sind.
Die Folge: ausbleibender Fischnachwuchs und tote Meere. Fischer, die nichts mehr zu fangen und damit nichts mehr zu verkaufen haben. Wachsender Hunger in vielen Ländern des Südens.

Für ein Sechstel der Menschen auf unserer Erde ist Fisch die einzige Proteinquelle - und Fischfang die einzige Einkommensquelle. Bei dem industriell betriebenen Fischfang werden etwa hundert Millionen Tonnen Wildfisch  weltweit jährlich aus den Meeren geholt. Fast die Hälfte davon landet nach einer Studie der Umweltstiftung Worid Wide Fund for Nature (WWF) unerwünscht in den Fischernetzen -  Wale, Delfine, Haie, Schildkröten, Seevögel und vor allem Jungfische. Beifang nennen das die Fischer. Dieser Wegwerf -Fisch wird meist noch auf See als toter oder sterbender Müll zurück ins Meer gekippt. Nur ein geringer Teil davon wird zu Fischmehl verarbeitet oder in armen Ländern auf Märkten angeboten. „Wer Scholle, Seezunge oder Krabben isst, muss sich klar sein, dass in den Netzen ein Vielfaches an anderen Meerestieren verendet und weggeschmissen wird", sagt WWF-Expertin Heike Vesper. In der Nordsee werden jährlich etwa eine Million Tonnen Fisch und andere Meerestiere als Beifang - ein Drittel des Fangs verschwendet. Pro Kilo Seezunge auf dem Teller gingen sogar bis zu sechs Kilogramm Babyschollen wieder als Abfall über Bord, so Vesper.

Alternative Aquakultur
Die Ozeane geben nicht mehr genug her, daher boomt die Aquakultur-  Massentierhaltung unter Wasser. Fischfarmen befinden sich in Fernost; und Südamerika, aber auch in Norwegen oder Spanien. Aus Übersee komme Garnelen oder Süßwasserfische wie Pangasius und Tilapia. Skandinavien liefert Lachs, Spanien Muscheln nach Deutschland. Viele Ernährungsexperten sehen Aquakulturen als die einzige Möglichkeit, die Menschen weltweit zu ernähren: Im Jahr 2050 werde es dazu 80 Millionen Tonnen Aquakultur-Fisch pro Jahr brauchen, hat die FAO berechnet. Bereits heute kommt jeder zweite Fisch- oder Tiefkühlfisch aus Zuchtbetrieben.
Doch die Aquakultur ist für die Umwelt nicht unproblematisch: Für Lachs aus Chile würden ganze Küstenstriche zerstört, für Shrimps- Zuchtanlagen großflächig Mangrovenwälder abgeholzt, kritisiert der WWF. Verbraucherschützer äußern zudem Bedenken wegen der Antibiotika- und Hormon-Behandlung beim herkömmlichen Zuchtfisch - nicht umsonst waren Garnelen aus Vietnam als „schwimmende Antibiotika-Pillen" verrufen.
Ein weiterer Kritikpunkt: Konventioneller Zuchtfisch wird mit Fischmehl aus Beifang gefüttert. Um ein Kilo Aquakulturfisch zu züchten, werden drei Kilo Fischfutter verfüttert - oft von Tieren aus freier Wildbahn, die nicht nachhaItig gefangen wurden. Bei der Thunfischmast sind es sogar bis zu 22 Kilo.  Das wiederum trägt zur weiteren Überfischung der Meere bei - ein Teufelskreis. Weil Überfischung und Nahrungsknappheit für immer mehr Verbraucher  wichtige Themen sind reagiert nun langsam die Lebensmittelbranche Laut WWF-Deutschland ist etwa EDEKA bei uns der größte Fischhändler. EDEKA will bis Ende 2011 nur noch Fisch aus nachhaltiger Fischerei anbieten, also Fisch aus Fanggründen wo nur soviel gefangen wird wie nachwachsen kann.
Das Fischsortiment deutscher Handelsketten ist derzeit nicht immer nachhaltig, wie das Supermarktranking von Greenpeace zeigt. Das Testergebnis von Dez. 2008: Bei Norma und Kaufland finden Kunden ein gutes Angebot an nachhaltig erzeugtem Fisch. Rewe, Metro und Lidl befinden sich laut Greenpeace „auf dem richtigen Weg". Aldi Nord, Edeka, Bünting, Kaiser's und Netto bilden die Schlusslichter.
Bewusst genießende Verbraucher können zur Zeit sich nur am blauen MSC-Siegel des Marine Stewardship Council orientieren. Es steht für eine nachhaltige und umweltfreundliche Fischerei. Das Councii wurde 1997 von WWF und dem Lebensmittelkonzern Unilever als Reaktion auf die weltweite Fischereikrise ins Leben gerufen. 10% des hierzulande verkauften Fisches sind bereits mit dem Siegel ausgezeichnet - auch Fischstäbchen.

Bio-Fisch es gibt noch keine EU-Verordnung darüber
Es ist jedoch von Aquakultur-Fischzucht- Betrieben Biofisch im Angebot.
Die Betriebe dürfen bei der Zucht von Fisch oder Meeresfrüchten nur Futtermittel ohne chemische und synthetische Zusatzstoffe einsetzen. Hormon- oder Medikamentenzusätze sind verboten. Fairer Bio-Fisch ist noch nicht im Angebot Dies soll sich bis Jahresende ändern: Dann will der schweizer Verein fair-fish mit eigenem- Siegel auf den deutschen Markt kommen.

PROBLEM BEIFANG Beifangrechner
Der Online-Rechner des WWF zeigt Verbrauchern, wie viel Beifang für eine bestimmte Sorte und  Menge Fisch aus dem Meer gezogen wird. Mehr Informationen: www.wwf.de  
MSC-Siegel
Derzeit führen in Deutschland nach Angaben der Verbraucherinitiative e.V. fünf Firmen Fischprodukte mit dem MSC-Siegel: Igio, Frosta, Friedrichs, Märe und Metro. Mehr Informationen:
www.msc.org/de

Thunfisch vor der Ausrottung!
Frankreich escortiert Rainbow Warrior

Um die Situation vor der Hafeneinfahrt der südfranzösischen Stadt Marseille zu ent- schärfen, ist das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior auf Geheiß der Hafenbehörde aus den Hoheitsgewässern Frankreichs hinaus eskortiert worden. Zuvor war es am Donnerstagmorgen erneut zu aggressiven Protesten der französischen Tunfischfänger gekommen. Einige vertäuten ihre Boote an dem Greepeace-Schiff und enterten es. So war kein Zugang mehr von außen möglich. Die Crew der Rainbow Warrior setzte daraufhin einen Notruf ab, der in der Seefahrt beim Geentertwerden durch Piraten üblich ist.

Tunfischfängerschiffe umkreisten die Rainbow Warrior und spritzen mit Schläuchen Wasserfontänen auf Schiff und Crewmitglieder. Vereinzelt trafen auch Eier und Früchte das Greenpeace-Schiff. "Greenpeace ist eine gewaltfreie Organisation", erklärt Mike Finken, Kapitän der Rainbow Warrior. "Um die Spannungen hier abzubauen, akzeptieren wir es, auf ausdrücklichen Befehl der Präfektur fortgeschleppt zu werden.
"
Mehr auf der Greenoeace HP
http://www.greenpeace.de/
z.B.:
·23.08.2006: Aggressive Tunfischfänger: Die Wahrheit soll draußen bleiben
·20.06.2006: Vorschlag für Meeresschutzgebiete im Mittelmeer
·24.05.2006: Gestopfter Tunfisch aus dem Mittelmeer
·12.04.2000: Piratenfischer auf der Jagd nach Tunfisch
 

TOD DURCH PLASTIK - MÜLL
Vor Spaniens Südküste verendete schon im Vorjahr ein Pottwal. 17 Kilogramm Plastikmüll wurden in dem 4,5-Tonnen schweren Leichnam gefunden. Der Darm war mit Plastikmüll verstopft und „förmlich explodiert", teilt Spaniens staatliche Forschungswarte jetzt mit. Im Magen war die Plastikfolie für ein ganzes Gewächshaus, 30 Quadratmeter Plastikfolie und 59 verschiedene Teile aus den Treib- hausanlagen vor Andalusiens Küste, und jede Menge Plastikmüll wie Kleiderbügel und Plastiktüten. Im Mittelmeer leiden 250 Tierarten am umhertreibenden Plastikabfall, sagen die Biologen.
 
Der deutsche Handelsverband HDE erklärte am Wochenende, es gebe keinen Bedarf für die Regulierung von Plastiktüten. Er reagierte damit auf einen Vorstoß der Grünen, Plastiktüten mit einer Steuer von 22 Cent pro Stück zu belasten. Die Verwendung erdölbasierter Kunststoffe sei dringend einzuschränken, begründete Dorothea Steiner, umweltpolitische Sprecherin, und konkretisierte damit einen früheren Parteitagsbeschluss.

Der HDE listig wie er glaubt zu sein, warnte die deutschen Verbraucher, die angeblich, „schon heute Weltmeister im sparsamen Umgang mit Plastiktüten sind", ihnen würde die Steuer 1,2 Milliarden Euro im Jahr kosten.  Damit hat der HDE seine angestrebte Führung als Leithammel trotz aller List, total verspielt. Wer Deutsche Verbraucher für volltrottelig gleich einer Hammelherde hält, dem würden sie unter Garantie nie folgen!

Deutschland war übrigens  Vorreiter bezüglich der Tüten, weil die ersten Plastiktüten 1961 vom Kaufhaus-Horten in Neuss ausgegeben wurden.
In Europa haben Frankreich und Italien konventionelle Tüten längst verboten; genau wie viele Schwellenländer (etwa Indien), Entwicklungsländer (etwa Kenia), sogar Teile Australiens und der USA, etwa Los Angeles. Doch EU-Umweltkommissar Janez Potocnik folgt mit seinem Vorschlag, den er jetzt vorlegte, kaum den zaghaften Grünen: Die Flut von jährlich fast 100 Milliarden Tüten allein in der EU soll mit marktbasierten Instrumenten eingedämmt werden. Da können sich Hersteller und der Handel freuen.

Die freiwillige Antiplaste - Tütenkampagne der Vergangenheit, halbherzig vom Handel unterstützt ist ja ohne nennenswerte Erfolge eingeschlafen. Es sind kaum noch die umweltfreundlichen Baum- wollbeutel an den Kassen der Supermärkte zu haben. Ganz selten sehe ich Menschen ihren Einkauf in solche mitgebrachten Baumwollbeuteln ein zu packen. Etliche Kunden gleich mir haben ihre Rucksäcke für den Einkauf auf dem Rücken, dessen ungeachtet werde ich häufig in Shops gefragt, "möchten sie eine Tüte"? Die Tüte sollte dem Laden und letztlich dem Konsumenten pro Stück wenigstens 1,- Euro kosten. Im Gegensatz zum HDE gehe ich davon aus, das die Tütenhersteller die Produktion mangels Käufern ihrer Tüten dann einstellen müssten! Die Verbraucher würden sich keinesfalls mit den sodann nach HDE - Hochrechnung entstehenden  Mehrkosten von 7,2 Milliarden Euro  belasten.
Daraus muß folgen:
Entweder 1,-€ Steuer pro Plastiktüte
Oder ein Verbot von Herstellung, Import und Handel dieser Produkte!


Und an Land hat Deutscheland sein Nationales Jagdrecht
Die Jagdfuzzys behalten sich sogar das Jagdrecht, für den Fall der Wiederauferstehung der Europäischen Wisent - Herden vor!
Jagd aus Spaß ist etwas vom niedrigsten, wozu nur der Mensch fähig ist.
http://www.wasjaegerverschweigen.de/kapitel07.html
Der Blank Thomas aus Sulzbach Saar der "Reptilien TOM", zitiert dann Gandhi:
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie mit Tieren umgeht.  M.Gandhi

AUS DEM BUNDESJAGDRECHT
Jagdrecht1-3 § 1   BJagdG
Inhalt des Jagdrechts
(1) 1Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild), zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen.
(1) Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind:
Haarwild:
Wisent (Bison bonasus L.),...Wildkatze (Felis silvestris SCHREBER),Luchs (Lynx lynx L.),...
AUS: http://www.sadaba.de/GSBT_BJagdG.html 

Operation ´Problemrevier´:
Landesweite Jagd-Kontrollen in NRW

Polizei beschlagnahmt illegale Fallen - tote Greifvögel entdeckt (26.02.2013)
Im Kampf gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln und anderen Beutegreifern sind in den letzten fünf Tagen in Nordrhein-Westfalen mehr als 40 verdächtige Jagdreviere von Komitee- Mitarbeitern durchsucht worden. Dabei wurden 18 illegale Fanganlagen, sieben tote Bussarde und ein mutmaßlicher Giftköder entdeckt und an die zuständigen Behörden gemeldet. Betroffen waren die Kreise Borken, Steinfurt, Coesfeld, Kleve, Euskirchen, Höxter und der Rhein-Kreis Neuss. An der Operation ´Problemrevier´ waren 14 Vogelschützer und 8 Polizeibeamte beteiligt.
http://www.komitee.de/index.php?greifvogelmassaker

Die Waldschnepfe gehört gemäß §10 Absatz 2 Nr.10 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) zu den besonders geschützten Arten. Rote Liste BRD: ungefährdet Rote Liste NRW: Vorwarnliste
Jagdrecht Bundesjagdgesetz:
Die Waldschnepfe darf gemäß §1 der Bundesjagdzeiten-Verordnung von 1977 vom 16. Oktober bis 15. Januar bejagt werden.
http://nrw.nabu.de/themen/jagd/weiterevogelarten/06753.html

Eine Unbequeme Wahrheit von Al Goren
http://www.myvideo.de/watch/1834211/Eine_Unbequeme_Wahrheit_von_Al_Goren 

UNSERE ERDE
Vieles vom oben aufgelisteten entstammt dem oocities Archiv,
genauer Tom's Reptilien Page:
Die Archivare sprechen und schreiben in Englisch, da auch ihre Apps englisch gehalten sind, ist als sie eine deutsche Privat Home-Page in ihr Archiv uebernahmen, folgendes passiert: Aus deutschen Umlauten wie Ä,Ü,Ö und auch unseren ß werden die merkwuerdigsten Zeichen.
Nicht nur englisch sprechende haben das Problem das sie Raten muessen wie der Orginalbuchstabe aussieht bzw. heisst auch deutsche duerfen nun raten... Wenn anstatt Ä~ae; Ö~oe und ß~ss geschrieben wuerde gaebe es dies Problem nicht.
http://www.oocities.org/de/reptilien_tom7/Passieren2.html
In einer gelb unterlegter Leiste wird auf englisch darauf hingewiesen das der Besucher der die Seite Tom's Reptilien Page besuchen will eine sog. user-generated abgelaufene HP aus dem oocities.org Archiv zu sehen bekommt, mit den von mir geschilderten Deutsch-englisch-deutsch Problemen.
Der Tom beendet wohl die Seite so um 2009, daher existieren auch in den Mediatheken die Videos nicht mehr. Auch folgendes passiert dort:
Sorry, the GeoCities web site you were trying to reach is no longer available. Viele Links funktionieren nicht mehr, verweise auf Video's in Mediatheken, da gibt es die Clips leider nicht mehr..! Ansonsten die Datensammlung über bedrohte Arten und ihre weitere Dezimierung durch , "das lustige Jagen", welches von deutschen Gesetzen geschützt ist, ist beträchtig.
http://www.oocities.org/

TYPISCH DEUTSCH !
ENDE DES 17. JAHRHUNDERTS WURDE IM HARZ DER LETZTE SEINER ART GETÖTET
ALS EINSAMER EINWANDERER, KAM EINER, IM JAHR 2006 NACH BAYERN, ER HATTE KEINE GREENCARD, UND SO WURDE, WIE VIELE EINWANDERER VOR IHM, AUCH ER DER BÄR GETÖTET!


(1*) Ein sich in der Zusammensetzung ständig ändernder Mix von Tausenden Chemikalien ist in seiner Wechselwirkung nicht abschätzbar, auch nicht erforschbar. Niemand, ich auch nicht und kein Wissenschaftler dieser Welt, kann mit Recht behaupten das wären keine Schadstoffmengen. Wer uns so etwas sagt ist dumm oder lügt für Geld. Oder er ist so schlau, das er das so gut eingearbeitet hat, so das seine dämlichen Geldgeber es beim gegenlesen nicht merkten.

Infovideo's:
Michael Sutton on NPR-KCRW: Stop Shark Finning
Schluss mit dem Haieverstümmeln, sie schneiden nur die Haiflossen ab und werfen sodann das noch lebende Tier zum sterben über Bord!
http://www.centerforoceansolutions.org/videos-podcasts/videos/michael-sutton-npr-kcrw-stop-shark-finning
Werden die Korallenriffe das 21. Jahrhundert überleben?:
http://www.abc.net.au/news/2012-07-22/can-coral-reefs-survive-the-21st-century/4146708?section=qld

Informative Seiten:
http://www.nabu.de/nabu/nh/2012/2/14874.html
http://www.seashepherd.org/index.html
http://www.seasave.org/

EU Chemikalienverordnung komplett / Nicht gültiger Vorabdruck / 13 MB:
http://www.reach-clp-helpdesk.de/de/Downloads/CLP-VO/CLP_VO_konsolidierte_Fassung_de.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Offizielle Verordnungsseite:
http://www.reach-clp-helpdesk.de/de/CLP/CLP.html

 

VERKEHRSENTWICKLUNG  DEUTSCHLAND 1993 - 2009 :

Verkehrsmoglichkeiten-BRD1

Sie haben auf open Petition die Petition "Für Wald und Mensch - Resolution PRO-LANDESFORSTEN 2013" unterschrieben.  Der Autor der Petition Jürgen Thielen (BDF RLP und IG BAU RLP) hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition hinterlassen: 

Betreff: Petition in Zeichnung Liebe Waldinteressierte,
vier Tage vor Ende der Online-Abstimmung bedanken wir uns zunächst für Ihre Unterstützung! 3.840 Online-Unterschriften sind da, und die Petition „Für Wald und Mensch – Pro LANDESFORSTEN 2013“ wurde z.B. auch über Facebook und Twitter verbreitet.  Die Übergabe der Unterschriften aus Online-Petition und den Unterschriftslisten erfolgt am 19. März in Mainz. Wir werden Sie über das Ergebnis zeitnah informieren. Überraschend (nicht nur) für IG BAU und BDF kam noch während unserer Kampage eine Pressemeldung des Umweltministeriums heraus: Forstministerin Ulrike Höfken habe sich, so die Pressemeldung vom 21.2., mit Finanzminister Carsten Kühl über die künftige Personalausstattung des Landesbetriebs Landesforsten verständigt. Es sei ein jährlicher Einstellungskorridor bis zum Jahr 2022 vereinbart worden, der anstelle bei 9 Stellen jetzt bei 35,5 je Jahr liege. Die Personalstärke von Landesforsten soll - allerdings langsamer als bisher – von jetzt 1.630 auf „künftig nicht unter 1.461“ fallen.
Quelle:
http://www.mulewf.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/february/article/hoefken-grundlage-fuer-verjuengung-von-landesforsten-geschaffen-perspektiven-fuer-jung-und-a-1/  

Mit Sorge sehen IG BAU und BDF, dass damit weitere 10 % der Stellen bei Landesforsten abzubauen sind, nachdem schon in den zurückliegenden Jahren bei Landesforsten kräftig eingespart worden ist. (siehe Jahresbericht 2013 unter www.rechnungshof-rlp.de Seite 59 – von dem unter „Sonstige“ Verwaltungen aufgeführten Stellenabbau (in 20 Jahren) in Höhe von 1.900 Stellen hat Landesforsten allein knapp 900 Stellen gebracht (Abbau von ca. 2.500 auf 1.630 Stellen)!
Leider waren „Sonstige“ die Einzigen, bei denen Stellen eingespart wurden! Positiv ist, dass nach langjährigen Forderungen der Berufsverbände endlich eine Personalsollstärke definiert ist, und dass endlich eine Personalverjüngung eingeleitet werden kann.  Damit die politische Aussagen in eine rechtlich verbindliche Dienstvereinbarung überführt werden, benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung! = das wir noch die 5.000-te Unterschrift bekommen?

Bitte geben Sie diese Mail nochmals an einen möglichst großen Verteiler weiter! Gerade in den großen rheinland-pfälzischen Städten Mainz / Ludwigshafen / Koblenz / Trier / Kaiserslautern / Worms haben bisher nur ausgesprochen wenige Bürger sich online beteiligt siehe:
 https://www.openpetition.de/petition/karten/fuer-wald-und-mensch-resolution-pro-landesforsten-201
 => => = bis inkl. Sonntag 10.03.2013 kann noch unterschrieben werden! 
Alle weiteren Informationen zur Petition erhalten Sie unter diesem Link:
http://www.openpetition.de/petition/online/fuer-wald-und-mensch-resolution-pro-landesforsten-2013   Dies ist ein Service von openPetition

BRD / Niedersachsen / Hannover
Schimmelpilz-Gift im Tierfutter

Das Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium teilte am Freitag in Hannover mit: 10.000 Tonnen Mais der aus Serbien stammte, war mit einem hochgefährlichen Pilz-Gift (Aflatoxin B1) verseucht. Der Mais wurde in der Produktion mit anderen Futtermitteln vermischt und an 3560 Betriebe in Niedersachsen geliefert. In den Betrieben wurden damit Rinder, Schweine und Geflügel gefüttert. 14 weitere Betriebe in Nordrhein-Westfalen sind ebenfalls mit der Mischung beliefert worden, teilte das Ministerium mit.

Eine Gefährdung der Konsumenten "unwahrscheinlich"
Bisher sei in Molkereien keine Überschreitung von Grenzwerten bemerkt worden. Das Verbraucher durch Milchprodukte, die mit dem krebserregenden Aflatoxin B1 belastet sind, geschädigt werden sei aber eher "unwahrscheinlich". So klärt das Ministerium auf, ob die selbst schon ein Probetrinken hatten wurde nicht zur Kenntnis der sonstigen Konsumenten gebracht.

EU-BRÜSSEL
Dicke Luft in Deutschland
Die EU-Kommission macht Druck, 33 deutsche Städte müssen rasch ihre Stickoxidbelastung reduzieren. Nach Angaben eines Sprechers von EU-Umweltkommissar Janez Potocnik drohen drohen jedoch noch keine unmittelbaren Fahrverbote. Die Brüsseler bemängelten die Belastung in allen deutschen Ballungsräumen. Auch die Luftwerte in eher ländlich geprägten Gebieten wie Oberbayern entwickeln sich nicht gut genug, um Fristen zu verlängern. Ein Verfahren gegen Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht ist noch nicht eingeleitet worden. Dies kann aber angesetzt werden, wenn nicht rasch Verbesserungen eingeleitet werden. Es ist nicht Sache Brüssels vor zu geben, wie die Grenzwerte eingehalten werden können, sagte der Specher am Donnerstag in Brüssel.
 

Liebe Freunde,
im Folgenden ein Text aus La Journada in deutscher uebersetzung im Poonal Nr. 1034. es wird ernst Unsere Passivitaet und "Toleranz" zeigt ihre Wirkung. Ich will ja nicht behaupten, dass es ein Programm zur Reduktion der Weltbevoelkerung gibt. aber per Faktum koennte es so geschehen.
mit lieben gruessen
w.

[La Jornada] 40 Jahre genveränderte Organismen -- Pessimistische Vorhersagen bestätigt
Greenhouse Infopool
<greenhouse@jpberlin.de>
Nachrichtenpool Lateinamerika http://www.npla.de/poonal/4170

Poonal Nr. 1034
40 Jahre Transgene

von Ignacio Chapela*
(Mexiko-Stadt, 21. Februar 2013, la jornada [1]-poonal).-
In diesem Jahr werden die genveränderten Organismen 40 Jahre alt.
Wenige Jahre sind das, wenn man bedenkt, dass die transgene Manipulation (die erzwungene Einbringung genetischen Materials mehrerer unterschiedlicher Organismen in einen anderen Organismus, der es aufnimmt und reproduziert) in den Milliarden von Jahren, die das Leben auf diesem Planeten - in unserer kleinen Nische im Kosmos - existiert, eine bisher beispiellose Intervention in die Biologie des Planeten darstellt.

Noch nicht einmal ein „Experiment“
Aber 40 Jahre sind viel, wenn berücksichtigt wird, dass diese Intervention inzwischen über einen signifikanten Teil der Erde verteilt ist. Wir Menschen haben seit dem ersten offiziellen kommerziellen Anbau 1996 jedes Jahr durchschnittlich auf etwa 100 Millionen Hektar genveränderte Pflanzen angebaut, wobei sich diese Fläche auf fünf Länder konzentriert. Die unbeabsichtigten Freisetzungen [2] sind dabei nicht mitgezählt. Das Interessante ist: Heute verfügen wir über Daten dieser vierzigjährigen Erfahrung, um die transgene Manipulation zu bewerten.

Einige denken, dieses „Experiment“ mit dem Planeten zeige in gewisser Weise die Unschädlichkeit der Transgene. Sie argumentieren, es habe keinen Hinweis auf irgendeine Schädigung gegeben, die mit der Freisetzung oder Nutzung dieser Organismen assoziiert sei. Nach Überzeugung anderer, zu denen auch ich gehöre, hat es sich nie um ein Experiment gehandelt, denn wir haben nicht einmal das minimal Notwendige unternommen, damit es ein solches wäre. Dies hätte bedeutet, Kontrollen zu etablieren und die Ergebnisse systematisch zu beobachten. Doch die Transgene werden freigesetzt [3] ohne Kontrolltests und ohne Etikettierung. Kein Mittelstufenschüler würde sein Fach bestehen, beginge er den Fehler, keine Kontrollen zu berücksichtigen oder Reagenzgläser beim Experiment nicht zu beschriften! So haben wir vielleicht kein Experiment, aber sehr wohl eine Geschichte.

Alptraum von Dr. Berg ist mittlerweile ökologische Realität
Nach der ersten Herstellung von Transgenen im Jahr 1973 berief Dr. Paul Berg zusammen mit anderen VorreiterInnen der Genmanipulation eine Dringlichkeitssitzung im Urlaubsort Asilomar im Süden San Franciscos ein. Er bat alle WissenschaftlerInnen, eine Weile über die möglichen Risiken der Genmanipulation nachzudenken. Das bedeutendste Risiko, das die WissenschaftlerInnen damals ausmachten, war das mögliche Entweichen in die freie Natur irgendeiner Bakterie mit erhöhten krankheitserregenden Eigenschaften, z.B. einer Resistenz gegen Antibiotika.

Heute wissen wir, dass dieses Risiko Realität geworden ist: Bei Probeentnahmen aus sechs der wichtigsten Flüsse Chinas wies eine Forschergruppe nach, dass die flusseigenen Bakterienpopulationen allesamt DNA aufgenommen hatten, dessen Ursprung in flussaufwärts gelegenen Laboren oder Anpflanzungen zu finden war. Zudem sind die gefundenen transgenen DNA- Sequenzen alles andere als irrelevant: ihre Trägerbakterien werden resistent gegen Antibiotika.

Antibiotika - resistente Bakterien durch Transgene
Anders ausgedrückt: Dies ist der Beweis, dass der schlimmste Alptraum von Dr. Berg inzwischen eine unleugbare ökologische Realität geworden ist. Falls es nötig sein sollte, die Bedeutung dieser Entdeckung noch mehr herauszustellen: Wir haben nun die Gewissheit, dass die Transgene nicht unbeweglich an dem Ort verbleiben, an dem sie freigesetzt werden.

Stattdessen werden sie über „horizontale“ Übertragungsmechanismen des genetischen Materials von transgenen Pflanzen zu in der Umwelt frei lebenden Bakterien weitergeleitet, von denen aus sie sich - nun unsichtbar - weiter streuen können. Die Tatsache, dass die frei lebenden Bakterien das spezielle Erscheinungsbild einer Resistenz gegen Antibiotika entwickeln, bedeutet außerdem dass wir über die Transgene die nächste Generation krankheitserregender Bakterien „bewaffnen“. Wir, unsere Tiere und unsere Pflanzungen, werden auf diese Bakterien ohne das Rüstzeug treffen, das uns das 20. Jahrhundert zum Schutz vor ihren Infektionen gegeben hat. Dazu muss angemerkt werden, dass das Auftauchen antibiotika-resistenter Bakterien das Thema ist, das heute die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen in aller Welt am meisten besorgt.

Gesundheitliche Schäden möglich
Das Entweichen von Transgenen durch horizontale Genübertragung gesellt sich zu den dokumentierten Beispielen bekannterer Mechanismen, wie Bestäubung und Bewegung oder den Austausch von Saatgut. Wir wissen, dass die beabsichtigte oder unbemerkte Freisetzung von genveränderten Organismen in der Natur Konsequenzen hat, die weit über das Anbaufeld hinausreichen, auf dem sie eingeführt werden. Diese Konsequenzen werden viel, viel länger überdauern, als wir noch vor 40 Jahren dachten.

Wir wissen noch mehr: In den vergangenen zwei Jahren haben wir deutliche Hinweise auf die Folgen des Konsums von Transgenen erhalten. Wir wissen, dass das genetische Material der gen- veränderten Organismen (vor allem die Ribonukleinsäuren, RNA) den Verdauungsvorgang im menschlichen Körper in ausreichenden Mengen überlebt, um eine bedeutende Auswirkung auf die Gesundheit von KonsumentInnen zu haben. Dank der Arbeit der von Dr. Pusztai [4] in Schottland und jüngst von Dr. Séralini in Frankreich [5] geleiteten Teams haben wir die Ergebnisse der Ernährungsstudien im Rahmen von Tierversuchen wie beispielsweise bei Ratten gesehen. Trotz der Diskreditierungskampagnen gegen diese beiden Wissenschaflter sind die Studien nach wie vor wissenschaftlich unwiderlegt. Sie legen nahe, dass der Konsum von genveränderten Organismen mittel- und langfristig ernste gesundheitliche Schäden provozieren kann.

RNA-Interferenzen blockieren die Abwehr von Viren
Wir wissen ebenfalls, dass transgene Materialien ein unerwartetes Verhalten aufweisen können. Dies zeigen zwei Studien jüngeren Datums. Zum einen trägt die ungewöhnliche, in der Mehrzahl in transgenen Pflanzen gefundene und „Gen VI“ genannte Sequenz nicht nur zu einer unverhältnismäßigen Aktivierung jener genomischen Regionen bei, in denen sie auftritt. Überraschenderweise scheint sie auch die Abwehrfähigkeit der Pflanze - und jedes anderen
Organismus - bei einem Virenangriff zu blockieren. Bei einer anderen Untersuchung haben wir gelernt, dass bei Einbringung transgener RNA in solche Pflanzen, die Teil der menschlichen Ernährung sind, diese RNA auf mehreren Ebenen direkten Einfluss auf das menschliche Gewebe haben kann und dessen Physiologie auf komplexe Weise verändert. Es muss angemerkt werden, dass durch die so genannte RNA-Interferenz mit einer „neuen Generation“ von Transgenen die Verwendung genau dieser Art RNA vorgeschlagen wird.

Aus einer strikt biologischen Perspektive manifestieren sich in der Natur heute die sich vor 40 Jahren bereits abzeichnenden Freisetzungsrisiken von genveränderten Organismen als reale Schädigungen der Ökologie des Planeten: genetische Kontamination, Erzeugung von Resistenzen bei Unkräutern, Plagen und Krankheitserregern, Schäden durch den Missbrauch der damit in Verbindung stehenden Pestizide, und vieles mehr.

Schäden versus unerfüllte Versprechen
Die Geschichte fügt dieser Auflistung ungewöhnliche Überraschungen hinzu: die überspringende horizontale Transferenz, die subtilen, aber äußerst wichtigen, dem direkten Konsum von Transgenen geschuldeten physiologischen Veränderungen, das Auftauchen neuer resistenter Bakterienstämme und von Kulturen mit neuen Suszeptibilitäten.

Wir haben zweifelsohne Evidenzen prima facie um zu schlussfolgern, dass die Transgene 40 Jahre nach ihrer Geburtsstunde eine Neubewertung nötig haben. Es geht nicht mehr darum, hypothetische Risiken dem zukünftigen Nutzen entgegenzustellen, sondern darum, die nachgewiesenen Schäden mit den unerfüllten Versprechen über Erträge und Sicherheit zu konfrontieren.

* Professor an der US-amerikanischen Universität Berkeley.
Im November 2001 [6] fanden die beiden Wissenschaftler Ignacio Chapela und David Quist (Universität Berekeley) in den Gemeinden der Sierra Norte im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca einheimischen Mais, der gentechnisch kontaminiert war. Trotz der Rufmordkampagne [7], die daraufhin von Saatgutfirmen initiiert und mit der erreicht wurde, dass die Zeitschrift Nature die Veröffentlichung des Artikels von Chapela und Quist zurücknahm, bestätigten das Nationale Institut für Ökologie INE (Instituto Nacional de Ecología) und die NationaleKommission zur Biologischen Vielfalt Conabio (Comisión Nacional de Biodiversidad) schließlich die Kontaminierung.  Im entsprechenden Bericht wird dokumentiert, dass im Lager der Diconsa in der Ortschaft Ixtlán gentechnisch veränderter Mais gefunden wurde, der für den menschlichen Verzehr vorgesehen war.
[1] http://www.jornada.unam.mx/2013/02/21/opinion/024a2pol
[2] http://www.npla.de/poonal/3661
[3] http://www.npla.de/poonal/3552
[4] http://www.npla.de/poonal/3867
[5] http://www.npla.de/poonal/3990
[6] http://www.npla.de/poonal/3552
[7] http://www.npla.de/poonal/3835

Das ist nicht das einzige Mittel, auf das die möglichen "Bevölkerungsreduzierer" setzen. Weil das alles in den Dunstkreis der Verschwörungstheorien gehört, ist Skepsis nicht angebracht und kann das Ende der politisch korrekten Karriere bedeuten. ;)
Siehe dies hier..
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2011-11/virus-schweinegrippe-vogelgrippe

Keine Maus käme auf die Idee eine Mausefalle zu bauen, die sie selbst 100%ig vernichtet.
Oder ob es so sein könnte, dass Pharmakonzerne, dann auf einmal das Gegenmittel verkaufen können. Ich denke eine lebensrettende Behandlung damit, würde sich kaum einer der 90% von der armen Bevölkerung leisten können...
Liebe Grüße
J.

Proteste in USA
40.000 Demonstrierten in Washington
Die größte Umwelt-Demo in der Geschichte der USA.

Unter dem Motto Vorwärts beim Klima, forderten die 40.000 Demonstranten von US-Präsident Barack Obama und seiner Regierung verstärkte Maßnahmen zum Klimaschutz. Sie protestierten auch gegen den Bau der Keystone-XL-Pipeline von Kanada nach Texas, die aus Teersand gewonnenes Öl zu Raffinerien transportieren soll. Das Verfahren Öl aus Teersand ist besonders umweltschädlich.

Der ökologische Fußabdruck
Für die weltweite Umweltverschmutzung wird mittlerweile die Volksrepublik China als Haupt- verantwortlicher Verursacher gebrandmarkt. Jedoch nicht nur die Chinesen sondern viele andere sog. 3. Weltländer fordern zunächst von den führenden Industrienationen die Bezahlung ihrer       Umweltschulden.
>>Der ökologische Fußabdruck stellt eine Methode zur Berechnung des Ressourcenverbrauches dar. Dabei werden fünf Lebensbereiche angesprochen und der damit verbundene Ressourcenverbrauch nach einer recht komplizierten Rechnung in ein Flächenmaß, den globalen Hektar gha, umgerechnet. Je nach ökologischem Potenzial kann ermittelt werden, ob man über oder unter den gebotenen Verhältnissen lebt. Global gesehen stehen 1,8 gha zur Verfügung, der ökologische Fußabdruck beträgt aber 2,2 gha. Dabei zeigt sich, dass es große regionale Unterschiede sowohl im Angebot als auch im Verbrauch von Ressourcen auf der Erde gibt.<<
Der World Wildlife Fund (WWF) hat errechnet, daß global 1,8 Hektar pro Person noch als unbedenklich gelten. In China sind es 2,13 Hektar, in Deutschland aber schon 4,57 Hektar und in den USA ganze 7,19 Hektar. Für den internationalen Vergleich eignet sich der Fußabdruck also außerordentlich gut. >>aus: http://www.lehrer-online.de/oekologischer-fussabdruck.php<<
Die folgenden Schautafeln sind aus wikipedia:

Daten von Kontinenten und Staaten
640PX--1-1

zu-11

640PX--12

zu-12
zu-12
640PX--13
zu-13
Landerliste-1
Landerliste-2

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologischer_Fu%C3%9Fabdruck

Auf der Flucht vor dem Klima
Vorschläge für eine verantwortungsvolle Debatte über Migration und Klimawandel
Die Freiheit, über den eigenen Lebensweg zu entscheiden, ist unmittelbares Recht eines jeden Menschen. In der Menschheitsgeschichte beinhaltete der Schritt in die Ferne immer auch die Möglichkeit einer besseren Zukunft und eröffnete neue Handlungshorizonte. Zugleich war die eigene Mobilität auch immer ein probates Mittel gegen gesellschaftliche Zwänge und Verfolgung. Migration, ob sie innerhalb einer Region oder über Staatsgrenzen hinweg, dauerhaft oder kurzfristig erfolgt, war und ist für den Menschen in allen Phasen seiner Geschichte eine Form der Anpassung an sich verändernde äußere Bedingungen. In einer globalisierten Welt kann Migration als zentraler Ausdruck einer unentwegten Umwälzung verstanden werden, die im Zusammenhang mit gravierenden sozio- ökonomischen und ökologischen Veränderungen steht. Auch wenn westliche und vorwiegend US- amerikanische Klimawandel-LeugnerInnen versuchen, die Fakten zu relativieren, ist es unbezweifelbar, dass Gletscher und Eismassen schneller schmelzen als der Weltklimarat 2007 vorausgesagt hatte. Die kommende, durch den Klimawandel ausgelöste Migration könnte sich als historisch bislang einzigartiges Phänomen herausstellen – sowohl in ihrer Quantität und ihrer Form als auch hinsichtlich der Notwendigkeit, in relativ kurzer Zeit Lösungswege zu finden, die an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert sind. -medico-
www.medico.de/ 


Download als pdf: HIER

Bienensterben:
Brief von Frau Aigner - En garde!

Das Agrarministerium schreibt an Campact, dass der Appell gegen das Bienensterben und für eine andere Agrarpolitik auf Irrtümern basiere. Ein Affront gegen die fachlichen Partner unserer Kampagne, die Berufsimker/innen. In unserem Blog-Beitrag lassen wir die leeren Argumente wie Seifenblasen platzen:
http://blog.campact.de/2013/01/aigner-nimmt-stellung-zum-bienensterben/

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft 22. Januar 2013
* Allianz und Deutsche Bank: Im Zweifel gegen die Hungernden
* Zynische Offensive gegen die Begrenzung der Agrarrohstoff-Spekulation

Scharf kritisieren das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Ankündigungen von Deutscher Bank und Allianz, weiter mit Agrarrohstoffen spekulieren zu wollen.

"Im Zweifel gegen die Hungernden. Dieser Devise folgen Deutsche Bank und Allianz, die zusammen mit fast elf Milliarden Euro an Preiswetten mit Argarrohstoffen beteiligt sind, jetzt ganz offen", sagte Jutta Sundermann von Attac. "Hunger hat eine Vielzahl an Ursachen, ebenso wie die Preisentwicklung von Nahrungsmitteln. Eine dieser Ursachen kommt aus den klimatisierten Wettbüros der Finanzindustrie. Es ist unbestritten,dass Spekulation die Preisschwankungen erhöht."

Seit der Lebensmittelpreiskrise von 2008 gibt es intensive Diskussionen über die Auswirkungen der Spekulation mit Nahrungsmitteln. Preiskurven belegen, dass Spekulationsblasen die Preise über äußere Faktoren wie Dürren und Brände, Kriege oder steigende Nachfrage hinaus anheizen. Die
UN-Welternährungsorganisation FAO mahnte 2011, die Preiswetten zu stoppen, Bundespräsident Joachim Gauck forderte im Dezember 2012 zusammen mit 461 Wissenschaftlern die Politik zum Handeln auf. Auf europäischer Ebene wird derzeit an einer Regulierung gearbeitet; im EU-Parlament zeichnen sich Mehrheiten dafür ab, die Spekulation wirksam zu begrenzen. Die Commerzbank, die Deka-Bank der Sparkassen und die Landesbank Baden-Württemberg haben im vergangenen Jarh ihren Ausstieg aus der Agrarrohstoff-Spekulation erklärt.

Jutta Sundermann:"Dieser gesellschaftliche Druck passt den großen Finanzkonzernen natürlich nicht. Jetzt haben sie ihre Gegenoffensive gestartet – mit zweifelhaften Argumenten und Verbündeten". So berufen sich Allianz und Deutsche Bank vor allem auf eine Studie des Hallenser Wirtschaftsethikers Ingo Pies. Seinen Lehrstuhl finanziert die Schwarzstiftung, die aus Gewinnen des Hartdiscounters Lidl gespeist wird. Pies zeigt auch immer wieder eine große Nähe zur Finanzindustrie. 2010 etwa forderte er statt einer strengen Bankenregulierung eine Phase "hoher Bankengewinne".

In der von der Allianz und Deutschen Bank angeführten Studie verreißt Pies mehrere Untersuchungen, die vor Nahrungsmittelspekulation warnen. Studien, die Nahrungsmittelspekulation positiv werten, unterzieht er keiner kritischen Betrachtung. Dabei vertritt Pies den Standpunkt, die Spekulation mit Agrarrohstoffen sei für die Preis-Absicherung von Produzenten und Händlern alternativlos.

"Die Warenterminbörsen werden den Landwirten in Europa derzeit als das heilbringende Instrument zur Absicherung gegen Preisschwankungen angepriesen. Dahinter steht das Interesse der exportorientierten Ernährungsindustrie Europas, in der EU-Agrarpolitik auch die letzten Eingriffsmöglichkeiten der Politik im Falle von Überschüssen und existenzgefährdendem Preisverfall abzuschaffen", sagte Ulrich Jasper von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). "Die Ernährungsindustrie, die in der Vergangenheit mit viel Geld vom Staat für Investitionen, Lagerhaltung und auch Exportsubventionen gepuscht worden ist, will freie Fahrt auf die Weltmärkte. Weil das auch für die europäischen Bauern starke Preisschwankungen bis zu ruinösen Preisen mit sich bringt, wird auf die Warenterminbörse verwiesen. Aber die ist ohnehin nur für spezialisierte Großbetriebe interessant. Für die Mehrheit der Bauern verstärkt sich das Risiko."

Hintergrund:
Allianz und Deutsche Bank haben das Volumen ihrer Geschäfte mit Agrarrohstoffen zwischen 2008 und 2012, also in den Jahren der heftigen Diskussionen über die Auswirkungen der Spekulation, kontinuierlich erhöht. Das Volumen vervierfachte sich von zusammen 2,5 Milliarden auf über zehn Milliarden Euro. Damit sind sie weltweit wichtige Akteure bei den Preiswetten. Alle anderen deutschen Anbieter kamen 2011 zusammen auf knapp 600 Millionen Euro in diesem Geschäft.

Weitere Informationen:
* Stellungnahmen zur Studie von Ingo Pies: http://is.gd/B4UbxV   &   http://is.gd/u545li
* Faktenblatt zu Nahrungsmittelspekulation: http://is.gd/ExXC7E

Bienen brauchen Lebensraum!
Biene-m-Maske-Campact
Immer mehr Bienenvölker sterben - geschwächt von Pestiziden und Monokulturen
in der Landwirtschaft. Deshalb will die EU jetzt ökologisch vielfältige Äcker fördern. Doch Agrarministerin Aigner blockiert die Pläne. Unterzeichnen sie den Appell für
das Überleben  der Bienen,  damit unsere Kinder  auch überleben können:
  HIER


Kein Freihandel mit gestohlenem Tropenholz!
china-schweiz-freihandel-tropenholzLinks im Bild:
Die Folgen des liberalisierten Handels: Der Regenwald wird für den Bedarf der Industrie abgeholzt
„Selbst für mich als Chinesen ist es herzzerreißend zu seh- en, wie die Berge vollständig gerodet werden, ein Berghang nach dem anderen.
Es ist einfach entsetzlich," erklärt der Mitarbeiter einer chinesischen Holzfirma vor laufender Kamera in Myanmar.Die britische Umweltorganisation Environmental Investigation Agency (EIA) berichtet in ihrer neuen Studie Hunger nach Zerstörung: Chinas Handel mit illegalem Holz und dem dazugehörigen Video (beide auf Englisch) über die erschreckenden Ergebnisse ihrer weltweiten Untersuchungen.

Die chinesische Industrie verbrauchte 2011 mindestens 18,5 Millionen Kubikmeter Hölzer aus illegaler Rodung. Besonders schlimm ist die Lage bei den Tropenhölzern. Je nach Land stammen zwischen 50 bis 90 Prozent des Holzes aus illegalen Quellen. Chinesische Firmen holzen auch auf Papua Neuguinea, in Mosambik, im Kongobecken und in Brasilien die Regenwälder ab.

China ist der größte Importeur von Holzprodukten aus illegalen Quellen, bestätigen die internationale Polizeiorganisation INTERPOL und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP in ihrer gemeinsamen Studie über den Illegalen Holzeinschlag, Steuerbetrug und Geldwäsche in den Tropenwäldern der Erde (auf Engl., Franz. und Span.).Das Geschäft beschert den international operierenden Verbrechern jedes Jahr bis zu 80 Milliarden Euro Gewinn. Waren lassen sich mit dem Raubholz billiger produzieren. Nicht nur für den chinesischen Bedarf, verarbeitet zu Parkett, Möbeln, Haushaltsutensilien, Spielzeugen und Büchern, gehen die geraubten Hölzer in alle Welt.

Mit einem Freihandelsabkommen, das den Warenaustausch vereinfacht und verbilligt, würde sich die Schweizer Regierung zum Komplizen der chinesischen Tropenholzindustrie machen.
Rettet den Regenwald fordert: Stoppt den Freihandel mit illegalem Holz.
Deshalb mit den bisher 22.365 Teilnehmern seit dem 13 Dez. den folgenden Brief durch Ausfüllen der Eingabemaske jetzt unterschreiben: HIER

Der Brief den ich  unterschrieben habe und an die Schweizer & mich selbst senden liess:

An die Regierung und das Parlament der Schweiz
Sehr geehrte Bundesrätinnen und Bundesräte,
die Schweiz verhandelt zurzeit mit China über ein Freihandelsabkommen. Nicht nur die fehlende Einhaltung der Menschenrechte und die gravierende Umweltverschmutzung in China sind dabei ein Problem, sondern auch die Regenwaldabholzung für den Tropenholzbedarf der Industrie.
China ist nach Angaben von Interpol und des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) 1.) sowie der Umweltorganisation Environmental Investigation Agency (EIA) 2.) der weltweit größte Importeur illegal geschlagener und gehandelter Hölzer. EIA schätzt, dass allein 2011 mindestens 18,5 Millionen Kubikmeter solcher Hölzer nach China importiert wurden.
Chinesische Firmen holzen u.a. auf Papua Neuguinea, in Myanmar, im Kongobecken, in Mosambik und in Brasilien die Regenwälder ab.
In Form von verarbeiteten Produkten werden die Tropenhölzer von China in alle Welt exportiert. Mit einem Freihandelsabkommen würde sich die Schweiz zum Komplizen der chinesischen Tropenholzindustrie machen.
Rettet den Regenwald fordert: Bitte verhindern Sie den Freihandel mit den illegalen Tropenhölzern.

Mit freundlichen Grüßen
Alfred Mente
10967 Berlin

1.) http://www.eia-international.org/appetite-for-destruction-chinas-trade-in-illegal-timber
2.) http://www.grida.no/publications/rr/green-carbon-black-trade/

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert eine internationale Ächtung von Uranmunition!
Abgereichertes Uran (Depleted Uranium - DU) tötet nicht nur beim Einsatz, sondern auch noch Jahrzehnte später. Die Schädigungen durch DU für Zivilbevölkerung, Soldaten und Umwelt sind gravierend. Konkret sorgt die Waffe für ein Ansteigen von Krebserkrankungen, Mißbildungen bei
Neugeborenen und Fehlgeburten. Im 60-Seiten-Report »Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition - Die gesellschaftliche Debatte um den Einsatz einer umstrittenen Waffe« wird das detailliert beschrieben. Die Gruppe IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs - Ärzte in sozialer Verantwortung) hat ihn gemeinsam mit der International Coalition to BanUranium Weapons (ICBUW) erstellt und am Montag dem 3. Dez. 2012 in Berlin präsentiert.
DU wird Aufgrund seiner extrem hohen Dichte für panzer- und bunkerbrechende Geschosse
verwendet. Bei der Explosion der DU-Munition bildet sich ein Aerosol mit Partikelgrößen im Nanobereich, das mit dem Wind weiträumig verteilt wird. Die kleinsten Teile gelangen durch Einatmen, Nahrungsmittel oder Wunden in den menschlichen Körper.

DU ist als Schwermetall chemotoxisch, als radioaktive Substanz radiotoxisch. Beide Wirkungen potenzieren sich. Solche Geschosse wurden zuerst von den USA und Großbritannien gegen den Irak 1991 eingesetzt, dann 1995 in Bosnien-Herzegowina, im NATO-geführten Krieg gegen Jugoslawien 1999, vor allem im Kosovo, sowie bei der Invasion und Besetzung des Irak ab 2003. Ärzte im Zweistromland berichten über den alarmierenden Anstieg schwerer Fehlbildungen bei Neugeborenen.

Bis heute haben die USA keine Angaben darüber gemacht, wo und wie viele Tonnen DU-Munition von ihnen im Irak eingesetzt wurden.

1979 hatte der US-Wissenschaftler und Arzt John W. Gofman, der als Physiker an der Entwicklung der Hiroschima-Bombe mitgearbeitet hat, erklärt: »Ich denke, daß mindestens 100 Wissenschaftler, die sich mit den biomedizinischen Aspekten der Niedrigstrahlung beschäftigt haben - mich, Gofman, eingeschlossen - Kandidaten für ein Nürnberg ähnliches Gericht sind, da sie mit ihrer großen Nachlässigkeit und Verantwortungslosigkeit Verbrechen gegen die Menschheit begangen haben.« Vor Gericht gehörten überdies die politisch Verantwortlichen. Im Fall des mit bis zu 500 Tonnen Uranmunition verseuchten Irak wären dies die Kriegspräsidenten George Bush und George W. Bush jun. Der Report als PDF:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/IPPNW_ICBUW_Report_DU_Munition_2012.pdf
www.kurzlink.de/uranmunition

Der Anstieg des Meeresspiegels wurde unterschätzt
Das zeigt der Vergleich von Projektionen und Messdaten

Der Weltklimarat IPCC hat in seinen Prognosen zu den Folgen der Globalen Erwärmung den Anstieg des Meeresspiegels unterschätzt. Das ist die Ausage einer Studie, die Forscher um Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlicht haben. Im Fachmagazin Environmental Research Leiters berichten sie, der Meeresspiegel ist schneller angestiegen als vorhergesagt. Die Temperaturen haben sich so entwickelt, wie vom Expertengremium vorausgesagt wurde. Die Männer vom PIK haben für den Zeitraum zwischen 1990 und 2011 die Projektionen des IPCC mit vorliegenden Messdaten verglichen.
Als authentische Daten dienten den Klimaforschern fünf gemittelte globale Reihen von Land- und Ozeantemperaturen sowie Satellitenmessungen des Meeresspiegelanstiegs.

Der Vergleich zeigt, dass der Meeresspiegel in den Ozeanen um 60 Prozent schneller steigt als nach der mittleren Prognose in den beiden jüngsten Berichten des Weltklimarats. Während der IPCC einen Meeresspiegelanstieg von 2 Millimetern pro Jahr ab dem Jahr 1990 prognostizierte, zeichneten Satellitendaten einen Anstieg von 3,2 Millimetern pro Jahr auf.
„Im Unterschied zur Physik der globalen Erwärmung selbst, ist der Meeresspiegelanstieg deutlich komplexer (Die darauf einwirkenden Faktoren und einander folgenden Prozesse in ihren sich bedingenden Abfolgen sind nicht ohne weiteres zu erfassen und kaum erforscht). Es ist wichtig, immer wieder zu prüfen, wie gut frühere Prognosen mit dem seither beobachteten tatsächlichen Verlauf übereinstimmen, um künftige Projektionen zu verbessern", sagt Rahmstorf. „Die neuen Erkenntnisse unterstreichen, dass der IPCC keineswegs alarmistisch ist, sondern in einigen Fällen sogar die Klimarisiken unterschätzt hat", so der Forscher. Die globale Mitteltemperatur ist in den vergangenen Dekaden in der Geschwindigkeit angestiegen, die mit den Projektionen des Weltklimarats übereinstimmt. Danach setzt sich die Erderwärmung mit unverminderten Geschwindigkeit von 0,16 Grad Celsius pro Dekade fort - genau so wie von Forschern in den 60er- und 70er-Jahren als Konsequenz steigender Treibhausgaskonzentration vorherberechnet.
Das bestätigt erneut, dass die Erwärmung sich nicht verlangsamt hat und nicht hinter den Projektionen zurückbleibt", so Rahmstorf. Bezüglich dem Anstieg des Meeresspiegels ist jedoch möglich, dass die Berechnungen vom IPCC auch für die Zukunft zu niedrig sind.

Es geht nicht, auf einen Klimavertrag zu warten, der 2015 ausgehandelt werden soll und dann erst 2020 in Kraft tritt.
Die EU in Brüssel macht eine den Klimazielen entgegen gesetzte Politik. Das angedachte Hauptinstrument des europäischen Klimaschutzes, der Emissionshandel, erweist sich als Fake. Der Kostenfaktor für den CO2-Ausstoß bietet den Unternehmen keinen Anreiz, in klimafreundliche
Energien zu investieren. Die Emissionsrechte, zunächst auf mehr als 20 Euro pro Tonne kalkuliert, werden inzwischen für sieben Euro verramscht. Das Klimaziel der EU von minus 20 Prozent gegenüber 1990 war so lasch angesetzt, daß es schon 2011 erreicht wurde. Es muß auf mindestens 30 Prozent erhöht werden und es muß verhindert werden, daß der CO2-Preis an der Börse weiter im Keller bleibt.

Die finanzielle Unterstützung von Entwicklungs- und Schwellenländern wird auch nicht forciert. Ziel war es, daß diese eine klimafreundliche Energieversorgung aufbauen, die Entwaldung stoppen und sich gegen die Folgen des Klimawandels rüsten können. Doch Mitte November 2012 haben die EU-Finanzminister eine Erhöhung dieser Mittel abgelehnt. Es ist nicht hinnehmbar weiter Geld in Subventionen fossiler Energieträger zu pumpen.

Kalilauge läuft ­weiter in die Werra
Der Streusalz- und Düngemittelhersteller K+S darf für acht weitere Jahre Abwässer in die Werra leiten. Das Regierungspräsidium Kassel habe die Entsorgung der Salzabwässer bis Ende 2020 genehmigt, teilte der Konzern am Freitag mit. Allerdings müsse das Unternehmen von 2015 an die Belastung der Abwässer schrittweise senken, weil die Behörde die Grenzwerte verringere.
Ausschlaggebend für die Erlaubnis war K+S zufolge die große wirtschaftliche Bedeutung, die das Unternehmen in der strukturschwachen Region Nordhessen spielt.

globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De:
Medien ignorieren Verschaerfung des Klimawandels
Propaganda  zugunsten  von  Konzerninteressen

Mehr und mehr scheinen sich die Interessen der großen Energiekonzerne bei der Berichterstattung der Mainstreammedien durchzusetzen, um die Bemuehungen fuer wirksamen Klimaschutz auf Sparflamme zu setzen. Die Ergebnisse einer neuen Studie reputierter amerikanischer Wissenschaftler wurden nur in wenigen Ausnahmefaellen der Oeffentlichkeit mitgeteilt, obwohl das Thema derzeit auf der Agenda der Redaktionen obenan steht anlaesslich der aktuellen Verhandlungen in Doha.

Aktuell berichtet nur der Focus ueber die Ergebnisse einer Studie der amerikanischen Klimaforscher John Fasullo und Kevin Trenberth vom National Center for Atmospheric Research (NCAR) der USA in Boulder, Colorado.

Die beiden Wissenschaftler hatten in ihrer Studie, deren Ergebnisse sie am 9.11. im Wissenschaftsmagazin "Science" veroeffentlichten, den Einfluß der Wolkenbildung auf die Entwicklung des Klimas untersucht: Wolken schirmen die Sonneneinstrahlung mehr oder weniger ab und reduzieren damit die Waermemenge, mit der am Boden zu rechnen ist.

Insgesamt ist nach ihrer Analyse von einer Verringerung der Wolkenbildung auszugehen, was insbesondere die subtropischen Regionen trifft, die bereits gegenwaertig vielfach unter Wassermangel und Duerre leiden.

Waehrend bisher im Mainstream der Medienberichterstattung und der klimapolitischen Diskussion von einer Erwaermung im Umfang von 2 - 2,5 Grad bis zur Mitte des Jahrhunderts ausgegangen wird, erklaeren Fasullo und Trenberth, dass eine Groeßenordnung von 4,5 Grad eher der realen Entwicklung entspricht. Dies ist nach ihren Erkenntnissen auch der Entwicklung der klimastatistischen Daten zu entnehmen.

Eine Erwaermung, wie von den Forschern des NCAR prognostiziert, haette fatale Konsequenzen: große Teile der Erde - in erster Linie der subtropischen Regionen - wuerden aufgrund der resultierenden Austrocknung nahezu unbewohnbar werden und als Lebensraeume ausfallen.

Medien als Interessensvertretung von Konzerninteressen
Von den deutschen Medien wurden die Ergebnisse der amerikanischen Klimawissenschaftlern außer vom Focus nur in einem kleineren Artikel der Sueddeutschen Zeitung mitgeteilt. Ansonsten dominieren die Bemuehungen um Beschwichtigung, die den Interessen der Oel-Konzerne und der mit ihnen verbundenen Automobilindustrie entgegenkommen.

Die ZEIT etwa veroeffentlichte ein Plaedoyer fuer mehr Wirtschaftswachstum: durch ein staerkeres oekonomisches Potenzial ließen sich die Konsequenzen von Naturkatastrophen besser abfangen.

Auch wird in einer Vielzahl von Artikeln implizit davon abgeraten, den Betrieb des Autoverkehrs umzustellen auf nicht-fossile Energietraeger: das alles sei zu aufwaendig, nicht funktional und stecke noch in den Kinderschuhen. Elektromobilitaet sei noch weit von einer praktischen Anwendbarkeit entfernt.

Fraglos ist hier eine Henne-Ei-Problematik im Spiel: abgehalten werden Interessenten meist durch fehlende Versorgung durch Ladesaeulen fuer Elektroautos Diese wiederum werden nicht installiert, da noch zuwenig Elektrofahrzeuge im Betrieb sind und sich deshalb die Installation der Infrastruktur nicht lohnt.

Insgesamt werden die Bedrohungen durch den Klimawandel kleingeschrieben, das Sponsoring von Klimaskeptikern durch die großen Oel- und Energiekonzerne erweist sich als fruchtbar, unter anderem mit der Konsequenz, dass inzwischen eine Mehrheit der Bevoelkerung der Energiewende kritisch gegenueber steht.

Stattdessen werden triumphierende Meldungen und Artikel verbreitet, in denen die - der Industrie verbundene - Internationale Energie Agentur (IEA) erklaert, dass die Oelvorkommen der Erde noch fuer lange Zeit ausreichend seien und dass bald die USA in absehbarer Zeit wieder zur groeßten Oelfoerdernation weltweit aufsteigen werde und sich damit unabhaengig von Energieimporten machen koenne (SPIEGEL.SZ ZEIT )

Alle Warnungen vor "peak-oil" also kalter Kaffee und umstaendliche Elektromobilitaet ueberfluessig.
Verschwiegen wird dabei meist, dass sich eine solche Perspektive - insofern ihr ein Realitaets- gehalt zuzumessen ist - stuetzt auf neue Foerdertechniken, die noch weit umfassendere Verwuestungen der Umwelt anrichten, als die konventionellen Foerdertechnologien: unter anderem durch das sogenannte "Fracking", das in der Konsequenz den Boden mit vielfach giftigen Chemikalien verseucht.

Zu beobachten ist gleichzeitig in der Medienberichterstattung und -Diskussion, dass dieselben Medien, die heikle Informationen verschweigen, vorgeben, sich um Oekologie und Klimaschutz zu bemuehen, immer wieder Beitraege zu einschlaegigen Themen veroeffentlichen. Es wird der Eindruck erzeugt, der Komplex des Umwelt- und Klimaschutzes erfahre umfassende Beruecksichtigung und werde von ihnen angemessen diskutiert.

Vielfach werden dabei die Bemuehungen deutscher Politiker - insbesondere von Kanzlerin Merkel - herausgestellt. Vermieden wird dabei, eine klare Bilanz zu ziehen, die Ergebnisse "unterm Strich" zu bewerten: dass etwa die Bemuehungen fuehrender Politiker - besonders auch Angela Merkels - sich am durchsetzungsfaehigsten zeigen, wenn es gilt, Massnahmen des Klimaschutzes zu blockieren, etwa Abgasverordnungen im Interesse der Automobilindustrie zu entschaerfen oder große Energieverbraucher der Industrie auf Kosten der Verbraucher zu sponsern. Die krasse Luecke zwischen wortreichen Bekundungen, sich fuer Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen und der politischen Realitaet, die sich darauf fokussiert, Lobbyinteressen zu bedienen, wird meist gnaedig in den journalistischen Beitraegen der großen Medien zugedeckt und uebertuencht.

Eine hohle Unterstuetzung oekologischer Belange, die Vorschub leistet fuer das zunehmende Misstrauen in der Bevoelkerung gegenueber den ausgegebenen Losungen etwa der Energiewende, die sie mit immer hoeheren Stromrechnungen belastet (waehrend die großen Konzerne die Vorteile einheimsen koennen).

Dass die erheblichen Kosten der regierungsamtlichen Energiewende ebenfalls der Bedienung von Konzerninteressen zu verdanken ist - etwa durch die umfassende Beguenstigung der Offshore- Windparks sowie der Planung kostspieliger Ueberland-Stromtrassen anstelle der Umsetzung regionaler, dezentraler Loesungen, wird in den Beitraegen der Presse ebenfalls nur ausnahmsweise erwaehnt.

Ebenso werden immer wieder Mythen produziert oder aufrechterhalten, etwa der ueberteuerten Stromerzeugung durch Photovoltaik, obwohl nach aktuellem Stand der Technik und der Marktsituation Solarstrom mittlerweile kostenguenstiger ist, als Strom, der durch den Einsatz von Kohle oder Atomkraft erzeugt wird.

Die Bemuehungen der Medien - im Dienst der Konzernlobby und in Kooperation mit der Regierungspolitik - koennen dabei als erfolgreich betrachtet werden: es gelang, der Bevoelkerung ein Gefuehl des Ueberdrusses gegenueber kostspieligen Energie- wendemassnahmen einzuimpfen. Ebenso gelang es der Automobilindustrie im Verbund mit den Oelkonzernen, die letztlich die Unterstuetzung der großen Medien zur PR ihrer Interessen nutzen, den Eindruck zu erwecken, dass eine Abkehr vom Oel nicht wuenschbar und als fataler technischer Rueckschritt zu betrachten ist: massive Einbussen an Komfort, unzumutbar geringe Reichweiten von Elektrofahrzeugen bei gleichzeitig uebermaeßigen Kosten ist das Resumee, das hier immer wieder in Medienbeitraegen gezogen wird. Erfolgreiche Initiativen von Entwicklern und Erfindern hingegen werden meist totgeschwiegen oder alsbald ueberschuettet mit Skandalberichterstattung, wie etwa der Erfinder leistungsfaehiger Batterien, dem es gelang, einen Serien-PKW mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometer vorzufuehren und seine Funktionen - etwa durch Gutachten der Dekra und der Bundesanstalt fuer Materialforschung - unter Beweis zu stellen.

Gefoerdert wird der Effekt der Medienpropaganda zugunsten der Konzerninteressen dabei auch durch nicht wenige NGOs im Kontext des Klimaschutzes: diese verschließen meist die Augen gegenueber der Macht der Medien zu ungunsten des Umwelt- und Klimaschutzes: besonders die groeßeren dieser Organisationen sehen sich selbst in der Abhaengigkeit der Medien und einer freundlichen Berichterstattung durch sie, als dass sie riskieren, ein moegliches Entgegenkommen von journalistischer Seite zu gefaehrden durch eine Kritik der Mainstreammedien - obwohl die Bilanz insgesamt negativ fuer Umwelt-, Klimaschutz und Oekologie ausschlaegt um stattdessen die wirtschaftlichen Interessen der Konzerne zu bedienen.
http://www.sciencemag.org/content/338/6108/792.abstract

http://www.focus.de/wissen/klima/klimaprognosen/tid-28228/wissenschaftler-veroeffentlichen-juengste-daten-neue-warnungen-vor-dem-klima-gau-verschiedene-studien-kommen-zu-unterschiedlichen-ergebnissen-_aid_866053.html

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/klimawandel-wachstum-fortschritt

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/energieagentur-iea-sieht-usa-2017-als-groessten-produzenten-von-oel-a-866723.html

http://www.sueddeutsche.de/K5D38S/962535/Amerika-wird-weltgroesster-Oelproduzent.html

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/usa-erdoel-iae

http://www.heise.de/tp/blogs/2/153178

Link zum Beitrag: www.meta-info.de?site=metainfo&lid=33769 

Die Europäische Bürgerinitiative "Wasser ist ein Menschenrecht".
Sie tritt u.a. dafür ein, dass die Wasserversorgung nicht den EU-Binnenmarktregeln unterworfen und die Wasserwirtschaft von der Liberalisierungsagenda ausgeschlossen wird
Unterschreibt bitte diese Bürgerinitiative und unterstützt sie mit euren Aktivitäten vor Ort!
Online unterschreiben ist möglich auf der Website der Kampagne:
www.right2water.eu/de

Ein Infoblatt zur Verwendung bei Veranstaltungen etc. gibt es hier:
http://www.ppp-irrweg.de/fileadmin/user_upload/AGs/AG_Privatisierung/Handzettel_EBI_Attac_D-Text.pdf

Und mehr Informationen finden sich auch auf der Seite der AG Privatisierung:
www.attac.de/ebi-wasser .
 

CO2-Ausstoß nimmt drastisch zu 13.11.2012, n-tv.de
Entschädigung für Umweltschäden in Ecuador: Chevron-Geld beschlagnahmt 11.11.2012, taz.de
Bananenkrieg: EU beendet Streit um krumme Dinger 09.11.2012, n-tv.de
Klimawandel bedroht Kaffee: Arabica-Bohnen sind gefährdet 08.11.2012, n-tv.de
Alle links unter: http://www.pro-regenwald.de/news/2012/11/18/News_11-18


**RWE abschalten!
Für eine kohlefreie Energieversorgung! Ökologisch & selbstverwaltet!
Für ein lebenswertes Klima weltweit! *
 www.hambacherforst.blogsport.de

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Vernichtung der indigenen Völker in Brasilien:
Guarani-Indianer bitten um kollektive Tötung

Eine Gruppe brasilianischer Guarani-Indianer hat einen dramatischen Aufruf an die Regierung gerichtet und mit den Worten 'Wir fordern ein für alle Mal unsere Ausrottung anzuordnen und mit Traktoren ein großes Loch für unsere Körper zu graben', um kollektive Tötung gebeten!
http://www.pro-regenwald.de/news/2012/10/31/Vernichtung_der_indi
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WEITERE INFORMATIONEN
Deutschland könnte die Meere der Antarktis retten (Die Zeit)
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-08/antarktische-meere-klimawandel-umweltschutz 

Ökosmartphone – Zweitnutzung für Smartphones zum Trend machen
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Smartphone, beim Betrieb und bei der Weitergabe können Sie viel für die Umwelt tun. Ob Energie oder Treibhausgas, die Herstellung von Smartphones verursacht mit 60 Prozent die größte  Umweltauswirkungen. Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts, ein unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut für eine nachhaltige Zukunft, die anlässlich der IFA in Berlin veröffentlicht wurde, empfiehlt, Smartphones nach einer möglichst langen eigenen Nutzung der Zweitnutzung bzw. dem Recycling zur Verfügung zu stellen.

Smartphones enthalten eine ganze Reihe seltener Rohstoffe, das knappe Kobalt, von dem die Akkus  einige Gramm enthalten. Kobalt wird heute zum großen Teil in der Demokratischen Republik Kongo, ohne ausreichenden Arbeitsschutz und zum Teil von Kindern abgebaut. Wertvolle Edel- metalle wie Silber, Gold und Palladium gehören ebenfalls zu den Stoffen, die im Mobilphone ent- halten sind und nach der Nutzung zurückgewonnen werden sollten. Viele dieser Metalle können mit bestehenden Technologien und unter Einhaltung europäischer Umweltgesetzte und Emisionsgrenz- werte größtteils recycelt werden. Bei einer Zweitnutzung der seltenen Metalle werden Schadstoffe den Abfallströmen entzogen und so schädliche Folgen für Umwelt und Klima vermieden.

Voraussetzung für das Recycling ist: Handynutzer müssen ihre Altgeräte an dafür vorgesehenen Sammelstellen abgeben. Jedoch: „Der Großteil der Handys und Smartphones landen heute nicht im Wertstoffhof, sondern in Schubladen oder sogar im Hausmüll“, kritisiert Andreas Manhart, der Experte für nachhaltige Ressourcenwirtschaft und Elektronikprodukte am Öko-Institut.

Mindestens genauso wichtig, ist aber auch die Konstruktion der Geräte selbst. „Gerade die Akkus sind für das Recycling besonders wichtig, denn sie enthalten das kritische Kobalt. Häufig sind diese so fest im Gehäuse verbaut, dass sie sich nicht einfach entnehmen lassen“, erklärt Andreas Manhart. Dies ist unbedingt notwendig, um sie der Verwertung der enthaltenen Ressourcen zuführen zu können.  Verbraucherinnen und Verbraucher, sollten bei der Anschaffung darauf achten, dass die Akkuzellen einfach herausnehmbar sind, sie leisten damit selbst einen kleinen Beitrag zum Ressourcenschutz. Nutzer die im wesentlichen nur telefonieren wollen, haben bei auswechselbaren Akkus viele Jahre Freude an ihrem Gerät.

Eine standardisierte Ladeschnittstelle
Die Hersteller haben sich bereits im Jahr 2009 gegenüber der Europäischen Kommission dazu verpflichtet, ein einheitliches Ladegerät einzuführen, sie sind mit der Umsetzung leider in Verzug. So wird jetzt noch mit jedem Mobiltelefon ein Ladegerät verkauft und in einer 4 Personen Familie werden dann 4 Steckdosen für 4 Ladegeräte gebraucht, weil die Dinger nicht kompatibel sind. Außerdem sind sie von einfachster Bauart, was dann die Akku Lebensdauer verkürzt.

Bei einer Standardisierung könnten qualitativ hochwertige Universal Ladegeräte für alle gängigen Modelle verwendet werden. Ein Haushalt käme in Zukunft mit einem Ladegerät für alle Mobiltelefone und Smartphones aus. Andreas Manhart. „Aus ökologischer Sicht wäre das ein echter Durchbruch, da auch bei der Produktion der Lagegeräte mit rund 57 Prozent die meiste Energie benötigt wird. Zudem wäre es sehr praktisch, wenn man sich einfach ein Ladegerät von einem anderen Nutzer leihen könnte.“


Schweizer UBS-Bank wäscht Geld der Tropenholzmafia

Sabah ist ein Bundesstaat im malaysischen Teil Borneos. Dort erstreckt sich ein enges Netz an Naturschutzgebieten. In den tropischen Wäldern von Sabah leben seltene Tierarten wie Zwergelefanten, Sumatra-Nashörner und Orang-Utans. Doch die Natur ist in Gefahr. Seit 2003 wird Sabah von Musa Aman regiert. Nach Recherchen der Malaysischen Anti-Korruptions-Behörde (MACC) bereichert sich die Herrscherfamilie um Musa Aman systematisch an der Abholzung der tropischen Wälder auf Borneo.
Illegales-Tropenholz

LKWs mit illegal geschlagenem Tropenholz, Beweisfotos aus Sabah (Quelle: BMF)
Insgesamt sollen mehr als 70 Millionen Euro Schmiergeld aus dem Handel mit illegalem Tropenholz über UBS Konten gewaschen worden sein. Bitte fordern Sie den Vorstand der UBS auf, mit den Behörden zu kooperieren und die skrupellosen Geschäfte mit der Tropenholzmafia zu beenden.
Zur Unterschrift:
https://www.regenwald.org/aktion/886?ref=nl&mt=1424  Start der Aktion: 24.08.2012


Hungersprit E10 sofort stoppen!

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
Ernährungsexperten schlagen Alarm. Durch Dürren, Missernten und Agrosprit explodieren die Nahrungsmittelpreise. Die UNO warnt bereits vor einer weltweiten Hungerkatastrophe und appelliert, die Ethanolproduktion auszusetzen. Inzwischen fordert auch Entwicklungsminister Niebel einen sofortigen Verkaufsstopp für E10-Kraftstoff in Deutschland.

Bitte schreiben Sie an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Am 28. August werden wir die Unterschriften übergeben, wenn die Bundesregierung im Kanzleramt über die Energiewende berät:
https://www.regenwald.org/aktion/885?ref=nl&mt=1423

Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen: Ambrosie

AmbrosieDie allergieauslösende Beifuß-Ambrosie breitet sich in Europa immer weiter aus. Seit Juni 2012 können Ambrosien-Funde online an den vom Julius Kühn-Institut (JKI) bereitgestellten "Web-Atlas-Schad- organismen" (WAtSon) gemeldet werden. Die Meldungen werden zur Dokumentation sowie zur Erforschung geeigneter Bekämpfungs- methoden verwendet. Der Web-Atlas für Schadorganismen (WAtSon) ist ein elektronisches System zur Meldung von Schadorganismen und Ambrosia-Funden in Deutschland und der kartographischen Darstellung der Meldungen.

Es gibt zwei Anwendungen:
1. Meldung des Auftretens von meldepflichtigen Schadorganismen.
Diese Meldungen sind nur für Pflanzenschutzdienste mit Passwort möglich.

2. Meldung von Ambrosia-Funden. Diese Meldungen sind für alle ohne Passwort möglich.
Hier können Sie Funde von Ambrosia melden. Dazu werden Angaben zum Fundort, zur Größe des Bestandes und einige weitere Angaben benötigt. Ihren Namen und Ihre Adresse bzw. E-Mail oder Telefonnummer benötigen wir nur für evtl. Rückfragen. Diese Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die Betreiber des Web-Atlas für Schadorganismen bitten darum, sich vor der Eingabe anhand des Bildes über die Richtigkeit der Ambrosia - Bestimmung zu vergewissern.
Für zusätzliche Mitteilungen gibt es die Mailanschrift ambrosiajki.bund.de

Die Angaben werden möglichst schnell geprüft und erst nach Bestätigung in der Karte dargestellt. Unter dem Punkt „Verbreitung von Ambrosia anzeigen“ sind die seit dem Start der Anwendung im Juni 2012 gemeldeten und bestätigten Funde sichtbar.
Bilder zum Vergleich: HIER
PDF Infoblatt Helmholzinstitut: HIER
Fundmeldung hier===> http://watson.jki.bund.de/Ambrosia

* RWE aufs Dach gestiegen: Klimacamp- und Attac-Aktive fordern Kohleausstieg
* Erstmals Klimacamps in allen großen Braunkohlerevieren Deutschlands

Gelungener Coup: Vier Aktivistinnen und -Aktivisten der Klimacampbewegung und von Attac sind am Donnerstag auf das Dach des Infozentrums am RWE-Braunkohlekraftwerk Niederaußem geklettert undentrollten dort für zwei Stunden ein Banner mit der Aufschrift "Raus aus Kohle und Atom – die Klimacamps im Rheinland und in der Lausitz stellen sich quer".
(http://kurzlink.de/Foto_Aktion / Abdruck frei bei Quellenangabe www.attac.de)

Mit der Aktion riefen die Kletterer auch zu den Klimacamps auf, die im August erstmals in allen drei großen Braunkohletagebaugebieten Deutschlands stattfinden. Der Protest war eine gemeinsame Aktion der Camps im Rheinland und in der Lausitz sowie der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Energie, Klima, Umwelt.

"Niederaußem zeigt: Die großen Energiekonzerne setzen mit Hilfe der Politik weiterhin auf den Klimakiller Kohle", sagte Elisabeth Pudimat von der Attac-AG Energie, Klima, Umwelt. "Für uns bedeutet das, dass wir die Umstellung auf eine ökologische und dezentrale Stromversorgung
selbst in die Hand nehmen müssen", ergänzte Antje Kirchner von Attac Cottbus.

Am heutigen Freitagvormittag fand in Berlin die gemeinsame Auftakt-Pressekonferenz der diesjährigen Klimacamps statt. Attac unterstützt den wachsenden Widerstand gegen die fatale Kohlepolitik der Energiekonzerne und der Bundesregierung und dokumentiert deshalb im Folgenden die Pressemitteilung der Klimacamps
( http://kurzlink.de/PM_Klimacamps  )

globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De:

RWE setzt zur Kontrolle der Solarstromerzeugung an
Die Bluetentraeume der Energiewende-Befuerworter waehrten kurz, auch wenn sie sich ueberwiegend noch in der Illusion wiegen, die erklaerte Energiewende sei, wenn nicht Sache der Regierung so doch des Mainstreams der oeffentlichen Meinung. Nun macht sich der bisherige Atomkonzern RWE daran, die Hebel der Solarstromerzeugung in seine Hand zu nehmen und ihre Entwicklung zu kontrollieren: Die Idee von der Solarstromerzeugung in Buergerhand ist damit schneller im Papierkorb angekommen, als sie Gelegenheit hatte, Wirkung zu entfalten.

Fuer die meisten Anhaenger der Oekologiebewegung unerwartet aber auch unbemerkt kam der Schachzug des Atomkonzerns RWE. Nur wenige Tage nach dem Beschlu� des neuen EEG zog er die Konsequenzen, um den Betreibern der Energiewende und den Befuerwortern dezentraler Energieerzeugung den Garaus zu machen: der Konzern geht nun daran, die Kontrolle der Photovoltaik in Deutschland zu uebernehmen.

Zweifellos kam sie so ueberraschend fuer die Freunde der erneuerbaren Energien, dass sie ueberwiegend nicht faehig waren, die Nachricht zur Kenntnis zu nehmen oder ihre Tragweite zu ermessen: der Atomkonzern wird nun (auch) Solarstrom erzeugen.

Der ein oder andere mag dies als erfreulich wahrnehmen oder als Zeichen von Lernfaehigkeit. In diesen Faellen jedoch wird die strategische Dimension dieser Entscheidung nicht verstanden.

Der entscheidende Punkt ist nachzulesen im Gesetzestext der endgueltigen Neufassung des EEG: dies sieht naemlich nun eine Deckelung des Photovoltaikausbaus vor auf eine Gesamtkapazitaet von 52 GW. Dies mag manchen viel oder ausreichend erscheinen.

Wem aber klar ist, auf welchen Umfang die Solarstromerzeugung damit limitiert wird, der versteht auch, warum auf diesem Weg nun die Energiewende sabotiert wird: 52 Gigawatt bedeutet gerade die Kapazitaet von 3 - 4 Atomkraftwerken, die also insgesamt beim Erreichen des Deckels durch Solarstrom uebernommen wird.

Dabei geht es im Rahmen der Energiewende um 17 Atomkraftwerke, die vom Netz genommen werden sollen und deren Stromerzeugung es zu ersetzen gilt.

Noch dazu ist ein Ausbau der Elektromobilitaet vorgesehen: es muessen somit zukuenftig auch in wachsender Zahl Elektrofahrzeuge mit Strom versorgt werden.

Aktuell hat der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland etwa 28 Gigawatt erreicht. Bis zur Deckelung des gefoerderten Ausbaus verbleiben damit nur noch 24 GW an Zubau.

Einen grssen Teil dieses Umfangs wird wahrscheinlich RWE mit seinem Konzept umsetzen und damit die hierfuer noch verfuegbare Foerderung in seine Kassen lenken koennen. Es verbleiben somit der "Solarenergie in Buergerhand" nur noch ueberschaubare Peanuts aufzusammeln - und damit die Interessen der Stromkonzerne gewahrt.

Damit raecht sich nun die Unentschlossenheit der Oekostrombefuerworter, die es versaeumten, konsequent die bestehenden Chancen zu nutzen, und, anstatt sich auf die heuchlerisch-manipulativen Vorgaenge der Politik zu fokussieren, die noch bestehende - und durch niedrige Preise des Photovoltaikmarktes beguenstigte - Moeglichkeit wahrzunehmen, den Solarstromausbau in eigener Regie voranzutreiben: die hier bestehenden Traegheiten - etwa bei der Gruendung von Energiegenossenschaften - machen es Grosskonzernen, wie RWE, leicht, im bevorstehenden Rennen um den verbleibenden gefoerderten Photovoltaikausbau, sich die groessten Teile dieses Kuchens abzuschneiden und die kleinen Stromproduzenten in die Nischenrolle zurueckzudraengen.

http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:energiewende-rwe-macht-supermaerkte-zu-solarkraftwerken/70055178.html

Link zum Beitrag:
www.meta-info.de?site=metainfo&lid=33765 

ikea-urwaldabholzung-deIkea: Wohnst du noch oder zerstörst du schon?
Kahlschlag mit dem Ökolabel FSC
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
der Einrichtungs-Konzern Ikea holzt im Kahlschlag  russische Wälder ab – darunter sogar viele Urwaldflächen. Jahrhunderte- alte Bäume werden umgesägt und die empfindlichen Böden von den tonnenschweren Holzschleppern zerstört. So sieht auf keinen Fall die "verantwortungsvolle Forstwirtschaft" aus, die Ikea den Kunden verspricht.
Bitte unterstützen Sie die Proteste der schwedischen und russischen Umweltschützer. Der Möbelriese soll die groß- flächigen Abholzungen und den Einschlag der Urwaldflächen unverzüglich beenden:
Zur Unterschrift: https://www.regenwald.org/aktion/877?ref=nl&mt=1395

ÜBER 7500 Teilnehmer
DeutschBank kahlschlag-kl
Deutsche Bank bringt die Abholzer an die Börse
Noch mehr Kahlschlag – die Deutsche Bank sucht momentan nach Investoren für die Abholzerfirma FELDA
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
die Deutsche Bank unterstützt den weltgrößten Palmöl-Händler FELDA nächste Woche bei dessen Börsengang. FELDA hat seit seiner Gründung hunderttausende Hektar Regenwald gerodet, um dort Plantagen anzulegen.

Nun ist geplant, an der Börse drei Milliarden Dollar einzu- sammeln, die dann dafür verwendet werden sollen, in Indonesien und Afrika Regenwald zu roden und neue Plantagen anzulegen. In Malaysia gibt es heftigen Widerstand gegen den Börsengang der FELDA und des damit verbundenen Landraubs. Zudem hat die neue Führungsspitze der Deutschen Bank gerade erst bekannt gegeben, in Zukunft nachhaltiger agieren zu wollen als Vorgänger Ackermann.

Bitte fordern Sie den neuen Vorstand der Deutschen Bank auf, sich sofort vom Regenwald- Vernichter FELDA zu distanzieren. Bitte Unterschreiben sie: HIER


Rio+20: Linke Alternativen zur "Green Economy"
Berlin: Was setzt der Süden, insbesondere die linken Regierungen Lateinamerikas, entgegen? Was erwartet die deutsche LINKE von Rio? ...weiter:
http://amerika21.de/termin/2012/06/52489/rio20-linke-alternativen
Rio+20-Gipfel  http://amerika21.de/dossier/rio-20-gipfel 

*Havanna
especialista-del-CITMA*Das kubanische Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA) hat zum Rio+20-Gipfel in Rio de Janeiro Ergebnisse nachhaltiger Entwicklung aus Kuba präsentiert.

Wie verschiedene Medien in Kuba berichten, will das Ministerium damit aufzeigen, dass Kuba eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Entwicklung verfolgt. Beispiel ist unter anderem die städtische ökologische Landwirtschaft, die nicht nur einen Beitrag zur Ernährungssouveränität darstelle, sondern auch eine wohnungs- nahe Versorgung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Ministerium bekräftigt auch die Bedeutung der regionalen Integration für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung und die Verfügungsrechte der Staaten über ihre Rohstoffe.

Kuba ist eines der Länder, die sich massiv gegen das von den Industrieländern vorgelegte Konzept der "grünen Ökonomie" wendet. Diese bedeute eine Externalisierung der Umweltbelastungen und den Versuch die Entwicklung zu privatisieren, so die Kritik aus Kuba. Das Konzept helfe nicht bei der Bewältigung der multiplen Krisen und der Bekämpfung der Armut. Osvaldo Martínez vom kubanischen Institut für Weltwirtschaft sagte, die Marktmechanismen lösten nicht die Probleme, sondern dienten den Interessen der multinationalen Konzerne. Mehr vom  Autor Kerstin Sack:
http://amerika21.de/autor/kerstin-sack

Belo Monte: Euer Profit zerstört unser Leben

Demo gegen Belo Monte – die Indigenen am Xingu ringen um ihre Lebensgrundlage (Foto: Glass)
Belo-Monte-Foto-GlassLiebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
über eine Milliarde Euro kassieren derzeit europäische Firmen – für ihren Beitrag zum Mega-Staudamm Belo Monte in Brasilien. Doch für das Großprojekt sollen bis zu 40.000 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Darunter viele Indigene, die hier in Harmonie mit dem Wald und seinen Flüssen leben.  Die Unternehmen sprechen von sauberer Energie, doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. 600 km² Regenwald sollen einfach geflutet werden. Durch die verfaulenden Pflanzen würden gigantische Mengen an Treibhausgasen freigesetzt. Besorgniserregend: Belo Monte ist nicht das einzige Projekt seiner Art. 150 weitere Staudämme sind in Amazonien geplant. Und an allen Projekten wollen europäische Firmen verdienen. Bitte fordern Sie die Unternehmen auf, sich aus Belo Monte zurückzuziehen und sich nur an umwelt- und sozialverträglichen Projekten zu beteiligen. HIER

EMMAS Appell der 90 gegen Prostitution
90 Stars, SchauspielerInnen, WissenschaftlerInnen, SchriftstellerInnen und PolitikerInnen haben den Appell zur Abschaffung der Prostitution unterzeichnet. Als erster Reinhold Messner unter anderen auch Heiner Geißler, Senta Berger,  die Vorsitzende der "Frauen Union CDU" und Staatsministerin, Maria Böhmer, gehören zu den 90 ErstunterzeichnerInnen des EMMA-Appells.
Die gesamte Hochkarätige Bagage hat einen Mindestlohn für Deutschland nicht auf ihrer Agenda. Statt in der Richtung dringende Notwendigkeiten zu erkennen, wollen sie den SexarbeiterInnen ihre Einkommensmöglichkeit verbieten.  Maria Böhmer: "Wir müssen die Weichen für eine Regulierung der Prostitution stellen."  Jetzt hat sie also eine von EMMA als dringend nötige Gesetzesänderung in die Koalitionsverhandlungen eingebracht. SPD Frauen, anscheinend keine Sexarbeiterinnen haben Zustimmung signalisiert, na wie schön für sie selbst.

Das System Prostitution ist Ausbeutung und zugleich Fortschreibung der traditionell gewachsenen Ungleichheit zwischen Männern und Frauen (und Ländern/Kontinenten). Das System Prostitution degradiert Frauen zum käuflichen Geschlecht und überschattet die Gleichheit der Geschlechter. Da ist jede EMMA mit dem Wunsch nach Gleichstellung voll hinter dem Mond, gerade in dem Punkt hat sich vieles getan, fast alle Serviceunternehmen vermitteln seit längerer Zeit nicht nur Escortdamen sondern auch Escortherren. Irgendeine Emma oder Alice im Wunderland würde sicher bei Bedarf nach einem Callboy rufen. Immerhin google machts möglich, die Suche nach Callboy ergibt beachtliche 433.000 Ergebnisse! (Wenn hinter jeder Annonce nur 10 Callboys stecken wären es über 4,3 Millionen)

Das System Kapitalismus bringt sagenhafte Mengen von sich Prostituiernden Lohnschreibern und Politikern hervor, damit sind hier die gemeint, die wieder besseres Wissen sich ihren Lohn mit Wahrheitsverdrehungen und Lügen anschaffen!
Es ist Systemimmanent, das ein wachsendes Heer von Geringverdienern quasi als Lohnsklaven gehalten werden ohne einen Ausweg aus ihrer Misere.  Die Umsetzung der EU-Menschenhandel- srichtlinie ist bisher von unserer Regierung zwar verschleppt worden. Allerdings ist Menschenhandel, Zwangprostituition in Deutschland ein Straftatbestand. Darunter fällt zum Beispiel das herlocken von Arbeitsuchenden Frauen aus dem Ausland unter Vorspiegelung irgendwelcher Arbeit in der Gastronomie oder als Vorführdamen für Damenbekleidung etc. sodann werden ihnen die Reisepässe abgenommen und sie werden in obskuren Bordellen zur Prostituition gezwungen.
Jedoch im System ist Profitmachen sehr wichtig deshalb ist, die EMMA mit der Geschichte des Appells - jetzt im Handel.

ES REGT SICH WIDERSTAND DER BETROFFENEN DAGEGEN:
ÜBER 300 PERSONEN UND PARTEIEN HABEN EINEN APPEL UNTERZEICHNET!

Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen sagt:
Alle reden über uns, aber niemand redet mit uns. Ohne eine eigene Stimme sind wir nur in den dunklen Phantasien und in den Vorurteilen lebendig.

SexworkSexarbeiter_innen
gründen Berufsverband

Aktive und ehemalige Sexarbeiter_innen gründeten am 13. Oktober 2013 in Köln den "Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen"
Der bundesweite Verband verfolgt das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern zu verbessern. Er möchte über die unterschiedlichen Aspekte von Prostitution informieren und gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit ein realistisches Bild der Sexarbeit vermitteln. Damit will er der Diskriminierung und Kriminalisierung von Menschen in der Sexarbeit entgegen wirken.

Anlass der Gründung sind die zahlreichen immer noch vorhandenen gesetzlichen Sonder- verordnungen, die SexarbeiterInnen in ihrer Arbeit behindern. Beispiele sind die Sperrgebiets- verordnungen und das Werbeverbot. Dazu kommt der lauter werdende Ruf aus Politik und Medien nach einer "Verschärfung des Prostitutionsgesetzes". Entsprechende Gesetzesentwürfe liegen bereits in Bund und Ländern vor. "Anstatt die Position der Sexarbeiter_innen zu stärken, droht eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in unserer Branche", sagt Gründungs- mitglied Johanna Weber. "Viel zu lange wurde über uns, aber nicht mit uns gesprochen. Es wird Zeit, dass wir uns von Entscheidungen, die uns betreffen, nicht länger ausschließen lassen!"

Bereits im April diesen Jahres hatten sich mehr als fünfzig Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in Frankfurt am Main getroffen, um die Vereinsgründung vorzubereiten. Das Spektrum der Anwesenden reichte von Wohnungs-, Bordell- und Straßenprostituierten über Escortdamen, Callboys und Tantramasseurinnen bis hin zu Dominas. Es sind auch Betreiber_innen dabei, die aber allesamt selber in der Branche tätig gewesen sind oder noch mitarbeiten.

Wir sind keine Opfer!
Wir sind Menschen, die selbstbestimmt ihren Beruf gewählt haben, wie andere dieses auch tun.
Wir nennen uns Sexworker, und diese Dienstleistung bieten wir gut und gerne an.
Vor über 10 Jahren wurde durch das Prostitutionsgesetz den Sexarbeiter/innen erstmals Rechte in Deutschland eingeräumt. Das Bild von unserem Berufsstand hat sich aber kaum geändert. Die Diskriminierung und Stigmatisierung ist nicht geringer geworden. Immer noch wird Freiwilligkeit in der Prostitution als ganz große Ausnahme gesehen. Immer noch müssen wir alle gerettet werden. Immer noch werden wir automatisch mit Kriminalität in Zusammenhang gebracht.

Alle reden über uns, aber keiner redet mit uns
Was denken wir wirklich über unseren Beruf?
Warum meinen alle zu wissen, wie sich unsere Arbeit anfühlt?
Warum meinen so viele zu wissen, was für uns am besten ist?
Was würde uns wirklich die Arbeit erleichtern?

Aber wen soll man fragen?
Deshalb treten wir jetzt öffentlich auf. Sprecht uns an. Fragt uns. Es braucht ein neues Bild von Sexarbeit.  Ein realistisches Bild, das mit den gängigen Vorurteilen nichts mehr gemein hat. Dazu sollten wir, die wir die Sexarbeit für uns als Beruf gewählt haben, aktiv werden. Wir müssen wahrgenommen werden! Wir brauchen eine eigene Stimme! In den Talkshows wird unser Berufsstand momentan heiß diskutiert, denn das Prostitutionsgesetz gilt als gescheitert. Verschärfungen sollen her. Angeblich soll das Gesetz uns nichts gebracht haben, sondern nur den Menschenhändlern und Bordellbesitzern in die Hände gespielt haben.
Ist es so?
Wirkliche Zahlen gibt es dazu nicht. Rechtskräftige Beweise auch nicht. Wie kann es sein, dass Halbwahrheiten für Fakten gehalten werden? Wie kann es sein, dass diese Halbwahrheiten überhaupt nicht hinterfragt werden?
Unsere Themen:
Wir beobachten Bestrebungen von politischer und medialer Seite für  Besorgnis erregende politische Veränderungen.  Dabei ist es zunächst wichtig, dass wir selbstbestimmten Sexworker/innen sichtbar werden und in die Öffentlichkeit treten.

Zu folgenden politischen Themen sind gesetzliche Änderungen in Arbeit:
* Konzessionierung für alle bordellartigen Betriebe
Sachverhalt: es ist damit zu rechnen, dass die Auflagen so hoch gesteckt werden, dass diese kaum zu erfüllen sind, und wenn, dann nur von Großbordellen +++ in Wien hat dies zur Schließung von fast 90% aller Arbeitsstätten geführt +++ viele Althuren dürfen dann auf Grund der „dubiosen“ Vergangenheit kein Bordell aufmachen.

* Meldepflicht für alle in der Prostitution tätigen
Sachverhalt: dies entspricht nicht dem extrem mobilen Charakter unserer Branche +++ Frauen, die sich aus Rücksicht auf ihren Lebenslauf lieber als Masseurin o.ä. anmelden, statt als Prostituierte, dürfen dies in Zukunft nicht mehr +++ Bordelle, die Frauen ohne „richtige“ Meldung beschäftigen, können geschlossen werden.
* Straßenstrich-Schließungen oder Verlagerungen auf sterile + überwachte Ausweichflächen
Sachverhalt: in immer mehr Städten kommt es zu Schließungen oder Restriktionen gegen die Straßenstriche +++ das Essener Modell, wo der Strich auf eine unwirtliche, betonierte Ausweichfläche verlagert wurde, wird als Erfolgsmodell gesehen und zur Nachahmung empfohlen.
* Sperrgebietsverordnungen
Sachverhalt: teilweises oder komplettes Verbot der Prostitution in Gemeinden mit weniger als
50.000 Einwohner - Verdrängung der Prostitution in Randgebiete der großen Städte, durch Erklärung von immer mehr Innenstädten zum Sperrgebiet.
* Mindestalter 21 für alle in der Prostitution Tätigen
Sachverhalt: ab 18 Jahren darf in der Prostitution gearbeitet werden. Dennoch wird von Seiten der Behörden mehr und mehr - ohne Rechtsgrundlage - von Bordellbetreibern verlangt nur Frauen ab 21 Jahren aufzunehmen. Geht das Bestreben, dass nur Menschen mit einer gewissen sittlichen Reife, diesen „Beruf“ ausüben sollten, nicht an der Lebenswirklichkeit der Sexworker vorbei?
Ist dies eine gute Lösung?
* Medientraining für Sexworker
Sachverhalt: in Talkshows oder Zeitungsberichten sind wir gerngesehene Gäste. Leider fehlt es uns an Erfahrung, um dort adäquat aufzutreten und den Standardfragen mit aussagekräftigen Argumenten zu begegnen.
* Fortbildungen für Sexworker
Sachverhalt: die klassische Althure, die Neulinge unter ihre Fittiche nimmt, verliert leider immer mehr an Bedeutung. Die Anforderungen an unseren Berufsstand werden aber höher. Wir haben so viele gute Lehrmeisterinnen in unseren Reihen, dass wir gut Seminare und Kurse anbieten können.
* Internationale Vernetzung
Sachverhalt: ein Blick über die Grenzen zeigt sehr deutlich, wo die politische Entwicklung bezogen auf unsere Berufsausübung hingehen kann. Die Situation wird schwierig. Wichtig sind gute Informationen und ein reger Austausch. 

Appell FÜR Prostitution Jetzt mitmachen!
Unterzeichner_innen schicken bitte eine Mail mit Angabe von Name Beruf und Stadt an:
info@sexwork-deutschland.de

Unterstützung leisten:
Ver.di Fachbereich 13 Hamburg Besondere Dienstleistungen www.verdi.de
HYDRA e.V. Berlin Treffpunkt und Beratung für Prostituierte  www.hydra-berlin.de
Weitere Unterstützer:
http://www.sexwork-deutschland.de/Prostituierten-Vereinigung/Unterstutzer.html
Liste der Apell unterschreiber (über 300):
http://www.sexwork-deutschland.de/Prostituierten-Vereinigung/Aktuelles/Eintrage/2013/10/29_Appell_fur_Prostitution.html
Einige Parteien haben auch Stellungnahmen abgegeben: So die Linke, Grüne, Grüne Jugend, Piraten nachzusehen:
http://www.sexwork-deutschland.de/Prostituierten-Vereinigung/Stellungnamen.html

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