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IST DOCH EGAL STERBEN MÜSSEN WIR IMMER ???
150 Millionen Tonnen Plastik treibt in den Ozeanen –
Das haben Forscher der Ellen MacArthur Foundation in einer Studie berechnet,  Gelangen Kunststoffe weiterhin so fahrlässig in die Meere wie bisher, so könnte der Plastikmüll im Jahr 2050 mehr wiegen als alle Fischschwärme in den Weltmeeren zusammen, warnen die Autoren der Studie. Der Plastikmüll zersetzt sich im Meer zu kleinsten Partikeln. Diese werden von Fischen und Seevögeln gefressen. Viele von ihnen sterben daran, zum Glück für den Planeten Erde gelangen die giftigen Stoffe im Plastik, über die Nahrungskette auch auf den Esstischen der Verursacher des Plastikmülls.

Einige Wissenschaftler haben in ihr Kalkül eine Homeostatische Regulierung
'Verursacher-Gifterzeugung-Vergiftung der Verursacher' & damit Abnahme von Plastikmüll als nicht mehr in den möglichen Zeitrahmen passend ausgeschlossen.

Nach der Methode "DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT"
Kämpfen einige unentwegte jedoch immer noch dafür, bis zum Jahr 2022 Mikroplastik aus Kosmetikprodukten verschwinden zu lassen und dem verschwenderische Einsatz von Einmalprodukten aus Plastik ein Ende zu setzen.

Aber Achtung ihr Leser, nur keine Bange, der Planet Erde hat doch schon die Dinosaurier überlebt, er wird auch den sogenannten Homosapiens überdauern...

Müllkippe Meer: Der Tod ist aus Plast


»Hochverrat an Mutter Erde«
La Paz. Boliviens Präsident Evo Morales hat den am Donnerstag von US-Präsident Donald Trump angekündigten Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaschutzabkommen als »Hochverrat an der Mutter Erde« verurteilt. Die USA seien zu einer Gefahr für den Frieden geworden, warnte der Staatschef per Kurznachricht im Internetdienst Twitter. »Der Kapitalismus ist der schlimmste Feind der Menschheit.«

UN-Chef ruft zum Schutz der Ozeane auf
New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat zum Auftakt einer UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane zu verstärkten Anstrengungen aufgerufen. »Die Gesundheit unserer Ozeane zu verbessern ist ein Test für unseren Multilateralismus, und wir können es uns nicht erlauben, durchzufallen«, sagte Guterres am Montag (Ortszeit) in New York. Minister aus 85 Ländern und zahlreiche weitere Teilnehmer wollen in New York noch bis zum Freitag darüber verhandeln, wie der Schutz der Meere verstärkt werden kann.

WIE GESAGT, DER PLANET WIRD BESTEHEN BLEIBEN !

Firma dm: Schluss mit Mikroplastik-Produkten!

Gerade hat die erste UN-Meereskonferenz stattgefunden -- und sie lässt uns mit einer eindringlichen Warnung der Experten zurück:

Unsere Ozeane sind in Gefahr!

Eines der Hauptprobleme ist Mikroplastik:
Die winzigen Plastikpartikel in Peelings, Duschgel und Schminke verschmutzen die Meere und bedrohen Fische, Schildkröten und andere Meeresbewohner.

Auch in deutschen Flüssen schwimmen inzwischen mehr Plastikteilchen als Fischlarven. Einige Unternehmen wie die Rewe Gruppe haben Mikroplastik bereits aus ihren Produkten verbannt. Sie zeigen: Es geht ohne die gefährlichen Kügelchen.

Doch ausgerechnet der Drogerie-Branchenriese dm produziert und verkauft nach wie vor Kosmetikprodukte mit Mikroplastik. Das passt überhaupt nicht zum ökobewussten Image, mit dem der Drogeriekonzern gerne wirbt. Und genau da können wir dm packen: Machen wir dem Unternehmen klar, was wir als Kundinnen und Kunden von ihm erwarten. 

Die langfristigen Schäden durch Mikroplastik sind noch gar nicht abzusehen. Wissenschaftlerinnen befürchten tiefgreifende Folgen für das gesamte Wasserökosystem. Und nicht nur das: Über das Ökosystem landet Mikroplastik wieder in unserer Nahrungskette, angereichert mit Giftstoffen.
Der Fisch auf unserem Teller wird so zur Gesundheitsgefahr.

International agiernde wie SumOfUs-Mitglieder setzen sich immer wieder dafür ein, dass Unternehmen nachhaltige Rohstoffe verwenden und Verantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen: So haben sie gemeinsam mit anderen Partnern den Fastfood-Riesen McDonald's dazu gebracht, bis 2020 komplett auf verantwortungsvoll produziertes Palmöl umzustellen -- ein Erfolg für den Schutz des Regenwaldes!

Helfen auch Sie jetzt dabei, die Weltmeere zu schützen
Fordern Sie dm und andere auf, sich von Produkten zu verabschieden, die Mikroplastik enthalten!
Achten sie darauf
wenn Sie Scheuermittel kaufen, hier in Berlin Kreuzberg, war es mir nicht möglich etwas verggleichbares wie dieses “ATA” aufzutreiben. ATA enthält so etwas wie, kleinste Körnchen (Korngröße kleiner als 0,05 mm) aus Bims, Kalziumkarbonat und oder Quarz als feste Polierkörnchen mit einem Gewichtsanteil von über 95 % zusätzlich enthält dieses feste Scheuermittel,Tenside (1–5 %), Basen (Soda 0,5–2 %) sowie Duftstoffe. Das Mittel hat trocken gelagert kein Verfallsdatum, das Zeug stand Jahre bei mir herum, als es endgültig alle war war guter Rat teuer. In meiner Gegend gab es bei vielen Diskontläden lediglich Scheuermilch mit Plastikklümpchen als Scheuermittel...
Vermeiden Sie Plastik in jeder Form, bei Netto in der Urbanstr. in Krauzberg gab es am Montag dem 18. Juni schon Papiertragetaschen (biologisch abbaubar) anstelle der Plastiktüten ebenfalls für 0,20 €.
Schonender noch ist der haltbare Baumwollbeutel, meine 3 Stück sind schon über 3 Jahre alt



Umweltdelikte nehmen zu

Immer mehr Umweltdelikte wie illegale Müllentsorgung oder Verschmutzung von Gewässern beschäftigen in Deutschland die Behörden. 2015 erledigten Staatsanwaltschaften 17.349 Verfahren – 4,5 Prozent mehr als 2014. Bei den meisten angezeigten Delikten entsorgten die Täter illegal Abfall oder verunreinigten Gewässer. Sie erzielen mitunter sehr hohe Gewinnmargen, wenn sie Sondermüll in der Natur einfach abkippen, statt ihn ordnungsgemäß lagern bzw. beseitigen zu lassen.


E-Mobiles aus Aachen
Der Entwickler des Streetscooter plant Modelle für Privatkunden
Der Elektrolieferwagen »Streetscooter«, der bislang vor allem von der Deutschen Post eingesetzt wird, geplant als Modell für Privatkunden. ALS E-Stadtauto »e.GO Life« soll es 2018 in Serie gehen. Pro Jahr könnten in einer neuen Produktionsanlage bis zu 10.000 Stück gefertigt werden, kündigte das Unternehmen e.GO Mobile an.
Dessen Vorstandschef, Günther Schuh, hatte den Elektrotransporter in Kooperation mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen entwickelt. Den Wagen baut die Deutsche Post mit ihrer Tochtergesellschaft Streetscooter GmbH Aachen bisher selbst.
Entwicklung, Produktion und Einsatz des Transporters sind für den Logistikriesen ein Erfolgsmodell, auch wenn der Streetscooter noch nicht in jenen Stückzahlen gebaut wird, die bei Großkonzernen üblich sind. Die Post hat bislang etwa 2.500 Fahrzeuge in Deutschland im Einsatz – und will den Lieferwagen für unternehmensfremde Interessenten zur Verfügung stellen. In zwei Werken sei eine Produktionskapazität von bis zu 20.000 Stück im Jahr geplant. Die Post-Tochter Streetscooter und e.GO Mobile arbeiten unabhängig voneinander.
Das Einsatzfeld eines Elektroautos ist aus wissenschaftlicher Sicht die Stadt mit kurzen Strecken.«



Klimaziel für 2020 kaum erreichbar

Der AusstoSS von Treibhausgasen in Deutschland hat 2016 trotz einiger Klimaschutzbemühungen zugenommen. Die Emissionen stiegen um etwa vier Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 906 Millionen Tonnen, wie Prognosen des Umweltbundesamts und eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zeigen. Die Angaben liegen der Deutschen Presse-Agentur und Spiegel online vor. Damit wird unwahrscheinlicher, dass die Bundesrepublik ihr Klimaziel für das Jahr 2020 erreicht, den Treibhausgasausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.
Eine Schüsselrolle spielt der Verkehr. Laut Umweltbundesamt (UBA) stieg die Kohlendioxidfreisetzung im Verkehrssektor insgesamt um 5,4 Millionen Tonnen, das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent.
Der Gütertransport auf der Straße nahm um 2,6 Prozent zu.


Geflügelpest verursacht Millionen Verluste

Der deutschen Geflügelwirtschaft sind mit der Vogelgrippe nach Einschätzung ihres Verbands bislang 40 Millionen Euro Schaden entstanden. »Im Einzelfall ist das für die Tierhalter existenzbedrohend, aber noch kommen wir einigermaßen durch diesen schwersten jemals in Deutschland registrierten Ausbruch der Geflügelpest«, sagte der Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Friedrich-Otto Ripke, der Osnabrücker Zeitung. Die armen Viecher müssen seit Wochen in ihren Ställen bleiben. Über  eine Million Hühner, Puten und Enten wurde getötet.

 

GLYPHOSAT IN UNSEREM ESSEN
Aldi Süd macht Druck und will künftig geringere Glyphosat-Rückstände in seinen Produkten. Es tut sich was - aber immer noch viel zu wenig. Die EU könnte dem krebsverdächtigen Pestizid-Wirkstoff und anderen umstrittenen Pflanzenschutzmitteln einfach die Zulassung entziehen.
Fordern Sie den EU-Gesundheitskommissar auf, endlich zu handeln!
Hier Unterschreiben: http://mailings.foodwatch.de/c/26139293/921ee7f71ab5fb-omauxd

2017: Letzte Runde im Kampf um Glyphosat
Die Entscheidung steht an: Darf das Pestizid Glyphosat weiter auf unsere Felder gespritzt werden - trotz des Krebsrisikos? Monsanto und Co. mobilisieren ihre unglaubliche Lobbymacht. Wir aber halten dagegen – mit einer europäischen Bürgerinitiative (EBI). Das bedeutet: Bis Ende Juni brauchen wir eine Million Unterschriften! Bitte unterzeichnen Sie jetzt und hier für ein Verbot des gefährlichen Ackergiftes. Ihre Stimme unter unserem bisherigen Glyphosat-Appell zählt bei der EBI nicht mit: Bitte unterschreiben Sie also erneut!
Klicken Sie und unterzeichnen Sie die Bürgerinitiative für ein Verbot von Glyphosat: HIER

Liebe Lesende,
2017 ist das Finale: Die EU-Kommission entscheidet über Glyphosat. Verweigert sie dem Pestizid die Zulassung, wäre ein Grundpfeiler der Agrarindustrie eingerissen. Das Problem: Monsanto und Co. pumpen sehr viel Geld in die Lobbyarbeit für ihren Verkaufsschlager – weitere 15 Jahre Glyphosat sollen klargemacht werden. Für uns kann das nur eins bedeuten: Öffentlichkeit schaffen – und zwar so viel wie möglich, so schnell wie möglich, europaweit!

Mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) soll uns das gelingen. Aber dafür müssen wir zusammen mit unseren Partnern in nur fünf Monaten eine Million Unterschriften sammeln – und zwar ganz von vorne! Ihre Unterschrift aus dem bisherigen Appell zählt nicht schon mit. Das ist eine dicke Aufgabe.

Doch die eine Million Stimmen sorgen dann nicht nur dafür, dass die EU sich mit Glyphosat befassen muss. Nein, vor allem zeigt eine solche Zahl: Die Bürger/innen Europas dulden kein Ackergift, das im Verdacht steht, Krebs auszulösen und das Artensterben zu beschleunigen.

Wir wollen einen starken Start hinlegen! In den ersten 48 Stunden sollen es bereits 250.000 Unterschriften werden – das brächte uns die nötige Aufmerksamkeit in der Presse. Bitte unterzeichnen Sie jetzt erneut gegen Glyphosat! Nicht, dass Sie sich wundern: Anders als sonst, müssen wir bei einer EBI mehr Daten abfragen – sie werden nach Ablauf der EBI gelöscht.
Zur Unterschrift: HIER

Die Monsanto-Manager wollten ihr Glyphosat schon letztes Jahr neu zugelassen wissen – in ihren Augen ein Selbstläufer. Aber dann scheiterten sie – und zwar an uns. Im EU-Ministerrat fehlte die nötige Mehrheit, da Deutschland sich wegen der Proteste Hunderttausender enthielt.
So blieb der EU-Kommission nur, Glyphosat lediglich für eineinhalb statt die geplanten 15 Jahre zuzulassen.

Dieser Erfolg zeigt: Es geht! Wir können Glyphosat vom Tisch bekommen. Aber dafür müssen wir jetzt kräftig ackern. Mit unserer EBI nutzen wir das machtvollste Mittel, das die EU für uns Bürger/innen hat, sich einzumischen. Sie ist damit mehr als ein Appell. Sie ist ein Stück gelebte Demokratie.

Wie stark eine Europäische Bürgerinitiative ist, hat die Auseinandersetzung um die Privatisierung der Wasserversorgung gezeigt. Mehr als 1,5 Millionen Menschen unterzeichneten die EBI vor vier Jahren. Daraufhin musste der zuständige EU-Kommissar die Wasserversorgung von der EU- Konzessionsrichtlinie ausnehmen.


Plastikmüll im Meer:

Ein Wal hatte 30 Plastiktüten im Magen: HIER
    Plastikmüll im Meer – was kann ich dafür?
https://utopia.de/ratgeber/plastikmuell-im-meer-kann-ich-dafuer/
    So leiden Meereslebewesen an Plastikmüll
https://utopia.de/schildkroete-plastik-strohhalm-17454/
    12 Bilder, die zeigen, warum wir unseren Konsum dringend ändern müssen
https://utopia.de/bilder-konsum-aendern-27620/
Schätzungen zufolge landen derzeit rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren – pro Jahr. Das entspricht etwa einem vollen Müllwagen pro Minute. Wenn wir so weitermachen wie bisher könnten bereits im Jahr 2050 mehr Plastikteile als Fische in unseren Ozeanen schwimmen.


UN-Klimaschutzkonferenz

Im marokkanischen Marrakesch ist die diesjährige UN-Klimaschutzkonferenz zu Ende gegangen. In diesem Jahr ging es dabei um zum Teil sehr technische Verhandlungen über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, das bereits Anfang November in Kraft getreten war. Darin haben sich die inzwischen 111 Mitglieder unter anderem darauf verständigt, dass ab 2020 jährlich 100 Milliarden Euro von den Industriestaaten in die Entwicklungsländer fließen müssen. Mit den Geldern soll dort zum einen die Anpassung an die nicht mehr zu verhindernden Folgen der Erderwärmung finanziert werden. Zum anderen sind die Transfers dafür gedacht, dass die betroffenen Staaten die Industrialisierung von vornherein auf klimaschonende Art und Weise vollziehen können.

Die Verursacher des Klima Anstiegs versuchen über Entwicklungshilfe, die bereitgestellten Gelder in den Verkauf ihrer Klimaschonungsindustrie zu leiten.
Die Finanzen waren einer der Hauptverhandlungspunkte in Marrakesch, ohne dass dabei viel erreicht wurde. Die Verantwortlichen in den Industriestaaten, insbesondere auch in Deutschland, möchten die Hand auf dem Geld halten und die Kontrolle nicht an die betroffenen Länder abgeben. Immerhin hat die BRD Zahlungen von vier Milliarden Euro jährlich zugesagt. Unklar ist allerdings, ob es sich dabei nicht, wie schon in der Vergangenheit, teilweise oder gänzlich um umdeklarierte Entwicklungshilfegelder handelt.
Kwami Kpondzo von den »Freunden der Erde« in Ostafrika, einem globalen Umweltverband, dem auch der deutsche Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) angehört, kritisierte, dass es in Marrakesch wenig Bewegung bei den Finanzen gegeben habe.

Die Tricks der reichen Länder würden dazu führen, dass die Menschen heute schon überall in Afrika mit Dürren und Überschwemmungen alleingelassen werden. »Gebrochene Versprechen werden uns nicht helfen, eine Krise zu überstehen, die wir nicht zu verantworten haben«, so Kpondzo. Damit spielt der Umweltschützer auf die Tatsache an, dass die allermeisten Länder Afrikas bisher kaum zum Klimawandel beigetragen haben, aber zu seinen ersten Opfern gehören. Auch Eva Bulling-Schröter, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag und für diese als Beobachterin in Marrakesch, kritisierte, dass die versprochenen Gelder vor allem für neue Windkraft- und Solaranlagen ausgegeben werden sollen. Damit kämen diese »besonders der Privatwirtschaft im reichen Norden zu Gute«, nicht aber »den Opfern von Fluten, Wirbelstürmen und Dürren vor Ort«, erklärte sie am Freitag.

Zentraler Punkt des Pariser Abkommens ist und bleibt die Begrenzung des Klimawandels.
Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur müsse deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau gehalten werden. Außerdem soll in den weiteren Verhandlungen geklärt werden, ob diese Schwelle nicht sogar auf 1,5 Grad Celsius abzusenken sei. Dafür spräche vor allem die Empfindlichkeit der Gletscher auf Grönland und in Teilen der Antarktis gegenüber einem globalen Temperaturanstieg. Allein das Eis auf Grönland könnte beim Abtauen den mittleren Meeresspiegel langfristig um rund sieben Meter ansteigen lassen. Derzeit liegt die globale Temperatur bereits etwa ein Grad über dem Niveau, das um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erreicht wurde.

Eine Gruppe von 45 Staaten, die meisten davon aus der Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder, hat daher in Marrakesch die Initiative ergriffen und sich zur schnellstmöglichen Umstellung ihrer Wirtschaft auf 100prozentige Nutzung von erneuerbaren Energieträgern verpflichtet. Das geht deutlich über das hinaus, was die Bundesregierung in ihrem vom Wirtschaftsministerium entkernten Klimaschutzplan verspricht. Darin ist zwar von »Dekarbonisierung«, das heißt, dem Verzicht auf fossile Energieträger, die Rede. Das aber soll erst zum Jahre 2050 und auch nur »weitgehend« erfolgen. Zwischenzeitlich fehlt es an einem klaren Ausstiegsszenario für die Kohlekraftwerke und die Braunkohleförderung.
Einen kleinen Lichtblick gibt es indes. Die globalen Emissionen von Kohlendioxid (CO2) aus der Industrie und aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe sind 2015 nicht weiter gestiegen, nachdem ihr Wachstum schon 2014 nur 0,7 Prozent betragen hatte. Für 2016 wird mit einer minimalen Zunahme von 0,2 Prozent gerechnet. Das geht aus Berechnungen hervor, die das internationale Wissenschaftlerteam Global Carbon Project zusammengetragen und vergangene Woche im Journal Earth System Science Data veröffentlicht hat. Demnach wären die Emissionen in den vergangenen drei Jahren zum ersten Mal in der Geschichte der Industrialisierung trotz globalen Wirtschaftswachstums annähernd konstant geblieben.
Das ist aber noch kein Grund zur Entwarnung. Solange CO2 und andere Treibhausgase emittiert werden, steigt auch deren Konzentration in der Luft weiter. Rund die Hälfte des CO2 – in einigen Jahren mehr, in anderen weniger – verbleibt in der Atmosphäre und trägt zu deren Erwärmung bei. Der Rest wird von der kontinentalen Biosphäre und den Ozeanen aufgenommen. Letztere versauern dadurch langfristig, was beispielsweise Tiere mit Kalkschalen und -skeletten bedroht. Dadurch könnten ganze Nahrungsketten und somit die Fischbestände zusammenbrechen.
Um das zu verhindern und die globale Erwärmung noch in dem anvisierten Rahmen zu halten, muss der Ausstoß rasch sinken und spätestens 2050 auf Null gebracht werden. Darüber hinaus werden in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts größere Mengen CO2 der Atmosphäre wieder entzogen werden müssen, etwa durch großangelegte Aufforstungsprojekte, was um so teurer wird, je mehr in den nächsten Jahrzehnten emittiert wird.


KLEIN HÜHNCHEN

So wurde vor ca. 50 Jahren, in einem SF-Roman, die hier weiter unten beschriebene Methode, aus Israel genannt! Im SF-Roman wurde aus in Nährlösung permanent wachsenden Hühnerbrustfleisch, laufend nachwachsende Portionen zum Konsum geschnitten.

Das israelische Start-up SuperMeat hat jetzt eine Methode entwickelt, Fleisch zu züchten
– ohne, dass dafür Tiere sterben müssen.

Die Vision: Jeder soll sein eigenes Fleisch produzieren können.
Das Unternehmen will jegliches Tierleid abschaffen, ist jedoch realistisch in seiner Einschätzung, dass der Großteil der Weltbevölkerung weiterhin Fleisch essen möchte und wird – so erklärt SuperMeat seine Motivation. („We were looking for the best way to end animal suffering, but also be realistic about meat eating habits.“) Gemeinsam mit Professor Yaakov Nahmias, Biomedizin-Techniker an der Hebrew University of Jerusalem, haben die Initiatoren von SuperMeat eine Technologie entwickelt, mit deren Hilfe echtes Fleisch gezüchtet werden kann ohne dabei Tieren zu schaden. Aus einer kleinen Gewebe-Probe aus der Haut eines Huhns werden Zellen gewonnen, die dann in einer Nährstofflösung vermehrt werden. Die Zellen formen winzige Muskelgewebe und daraus wächst in einem speziellen Bioreaktor schließlich richtiges Fleisch – in Portionen, die direkt verarbeitet werden können.



LIVING REPORT 2016

Die Ergebnisse des Living Planet Reports 2016 sind alarmierend: Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr, als die Erde bereithält. Setzt sich dieser Verbrauch ungebremst fort, sind 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Unser stetig wachsender Hunger nach Ressourcen frisst die Zukunft der nächsten Generationen auf. Der Planet ist am Limit - es gibt keine Alternative zu einem deutlich schonenderen Umgang mit unseren Ressourcen.

Inhalt: 01 - 04 Vorwort, 05 Facts & Figures, 06 Risiken und Chancen in einem neuen Zeitalter, 07 Der globale Living Planet Index, 08 Die untersuchten Arten, 09 Die Bedrohungen näher betrachtet, 10 Deutschlands Natur unter anhaltendem Stress 12 Ökosystemleistungen – was Natur und Mensch verbindet 16 Wie der Mensch auf die Erde einwirkt 20 Was der Erde Grenzen setzt
22  Der Ökologische Fußabdruck des Konsums 24 Eine nähere Untersuchung des Ökologischen Konsum-Fußabdrucks 25 Der Ökologische Fußabdruck des Konsums nach Ländern 26 Der Ökologische Fußabdruck Deutschlands, 28 Problemlösungen in einer komplexen Welt, 32 Eine ökologisch intakte Erde für Mensch und Natur, 34 Übergang zu einem neuen globalen Wirtschaftssystem, 36 Forderungen zur Bundestagswahl 2017, 40 Der Weg, der vor uns liegt. Der Report komplett: HIER


KOMPOSTGIFT IM SPARGELFELD

Seit Jahren sind Böden und Grundwasser in Baden-Baden und Rastatt mit Fluorchemikalien verseucht. Getan wurde dagegen bisher wenig...mehr: HIER

OLIVENOEL IM TEST?
Wer einen Olivenöl-Test liest, will sich als Ergebnis danach, es weder über Salat noch Pasta gießen und dann geniessen: Viele Öle schmecken ranzig, enthalten Schadstoffe – und bei ihrer Herkunftsangabe gibt es oft Schwindel. Zu diesem Ergebnis kamen 2016 Stiftung Warentest und markt, beide nahmen Öl aus Oliven unter die Lupe.
    NDR-markt-Test: Schummel bei Qualität und Herkunft
https://utopia.de/test-schwindel-olivenoel-11625/#markt
    Stiftung Warentest: Schadstoffe und schlechter Geschmack
https://utopia.de/test-schwindel-olivenoel-11625/#stiftungwarentest2016
    Frühere Olivenöl-Tests
https://utopia.de/test-schwindel-olivenoel-11625/#alt


Eine neue aktuelle Studie belegt die Gefahr durch Mikroplastik:

Die winzigen Plastikpartikel in Peelings, Seife und Schminke verschmutzen die Meere und bedrohen auf dauer Meeresbewohner wie Fische und Schildkröten. Zur Zeit werden sie mit etlichen Giftstoffen kontaminiert und Landen auf unserem Tisch.

DAS MEER ALS NAHRUNGSQUELLE
Ein Blick auf einen Globus verdeutlicht, dass unsere Erde zu mehr als 70 % von Wasser bedeckt ist. Das Weltmeer eine wesentliche Quelle des Lebens auf der Erde! Zudem ist das Meer für die Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung unentbehrlich.

So liefert das Weltmeer jährlich rund 80 % der aus dem Wasser gewonnenen Nahrungsmittel - das sind rund 110 Millionen Tonnen!

In Deutschland lag das Gesamtaufkommen an Fisch und Fischereierzeugnissen schon im Jahr 2006 insgesamt bei etwas über 2 Millionen Tonnen Fanggewicht.

In den USA ist Mikroplastik gesetzlich verboten. Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks hat sich dem Druck der Industrie gebeugt: In Deutschland gibt es nur eine „freiwillige Selbstverpflichtung” der Konzerne.

Die Folge: Es passiert so gut wie nichts. Lediglich eine Hand voll Unternehmen hat sich von Mikroplastik verabschiedet. Der Rest spielt auf Zeit und zerstört weiter die Umwelt. Die Ministerin muss endlich einsehen, dass wir die Meere nur mit einem Verbot retten können.

Wissenschaftler schlagen Alarm, denn die langfristigen Schäden durch Mikroplastik sind noch gar nicht abzusehen. Sie befürchten „tiefgreifende Folgen für das Wasserökosystem”. Und nicht nur das: Über das Ökosystem landet Mikroplastik wieder in unserer Nahrungskette, den sog. Meeresfrüchten und Fischen, angereichert mit Giftstoffen wie Quecksilber.

Großen Konzernen ist ihr momentaner Profit wichtiger als die Umwelt. Aber mit öffentlichem Druck können wir ihnen gemeinsam etwas entgegen setzen. Das hat das Beispiel Fracking erst kürzlich gezeigt: Auch dank unseres Einsatzes konnte sich die Industrie nicht durchsetzen und Fracking bleibt verboten. Legen wir nach, machen wir Schluss mit Mikroplastik.
Fordern Sie Umweltministerin Barbara Hendricks auf, Mikroplastik in Deutschland zu verbieten!
PRTITION UNTERZEICHNEN: HIER

RIO DE JANEIRO
Der 62jährige Fischer Geraldão. Früher seien seine Netze voll von Fischen gewesen. Heute fände er sie hauptsächlich gefüllt mit PET-Flaschen und Plastiksäcken. »Oft bringe ich nur zwei Fische und kiloweise Plastikmüll an Land«, sagte er


Wie absurd ist das denn?

So fragte Thilo Bode von foodwatch im letzten Newsletter.
Ich fand den Newsletter so gut, das ich ihn in ein PDF umgesetzt habe und foodwatch hat mir erlaubt das PDF hier zu verbreiten!
Etwas aus dem Inhalt:
Wussten Sie eigentlich, dass viele unserer Lebensmittel Vitamine enthalten, die in China unter erbärmlichsten Arbeitsbedingungen hergestellt werden? Und dass fast immer superungesunde, überzuckerte und zu salzige Lebensmittel damit versetzt werden? Und dass am Ende in den Supermarktregalen ungesunde Lebensmittel stehen, deren Bestandteile unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden, die uns aber als besonders wertvoll verkauft werden?...
weiter im PDF: HIER

Neue WWF & Greenpeace Umweltstudie:
Kohlekraftwerke verursachen Zehntausende Herz-Kreislauf-Erkrankungen pro Jahr
Internationale Umweltorganisationen wie der World Wide Fond for Nature (WWF) und Greenpeace haben jüngst eine Studie veröffentlicht, die den Auswirkungen der europäischen Kohlekraftwerke auf die Gesundheit nachgeht. Unter dem Titel »Europe's dark cloud« kommen sie zu dem Ergebnis, dass die 257 untersuchten Kraftwerke jährlich für 22.900 vorzeitige Todesfälle verantwortlich sind. Hinzu kämen Zehntausende Erkrankungen von Herz und Lunge und geschätzte Gesundheitskosten von insgesamt bis zu 62,3 Milliarden Euro.
Meist wird über Kohlekraftwerke gesprochen, wenn es um den Klimawandel geht. Wegen ihres hohen Treibhausgasausstoßes gehören sie zu den wichtigsten Verursachern. Darüber ist der enorme Giftcocktail etwas in den Hintergrund geraten, den die Kraftwerke trotz aller Filter ausstoßen. Eine moderne Großanlage bläst im Jahr jeweils mehrere Tausend Tonnen Schwefeldioxid und Stickoxide in die Luft. Hinzu kommen einige hundert Tonnen Feinstaub sowie einige Tonnen Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen. Quecksilber reichert sich zum Beispiel gerne in Fischen an. In einigen deutschen Gewässern werden die gesetzlichen Grenzwerte inzwischen bereits überschritten, sodass die Fischer ihren Fang nicht mehr verkaufen dürfen.

Während die Schwermetalle eher für langfristige Vergiftungen sorgen, verursachen Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstäube Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems. Besonders gefährlich sind dabei kleine Partikel mit Durchmessern unter 2,5 Mikrometern, die bis in die Blutbahnen vordringen. Dort können sie unter anderem Arterien verstopfen und sogar Erbinformationen in den Zellen schädigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass Feinstaub in der Atemluft weltweit jährlich 3,2 Millionen Menschen das Leben kostet. Neben den Kraftwerken ist auch der Straßenverkehr eine wichtige Quelle.

Bei der Untersuchung der Kraftwerke haben sich die Autoren zunächst Informationen über deren Emissionen verschafft. Dabei wurden jene berücksichtigt, die bereits von der EU-Umweltagentur bestätigt worden waren. Mit einem meteorologischen Modell wurde sodann simuliert, wie weit und in welche Richtungen die Emissionen verteilt werden. Damit ließ sich die Schadstoffbelastung in einzelnen Regionen und Ländern berechnen und der jeweiligen Quelle – also in- und ausländischen Kohlekraftwerken – zuordnen. Die WHO hat ein Instrumentarium entwickelt, mit dessen Hilfe die Gesundheitsauswirkungen der Schadstoffbelastungen ermittelt werden konnte.

Das Ergebnis der Studie:
Die gefährlichsten Kraftwerke stehen in Polen, dicht gefolgt von Deutschland. Die polnischen Anlagen sind für jährlich 5.830 vorzeitige Todesfälle verantwortlich, die deutschen für 4.350. Am meisten zu leiden haben die Menschen in Deutschland, wo es nach diesen Berechnungen jährlich 3.630 vorzeitige Todesfälle wegen der Kraftwerksemissionen gibt. Es folgen Großbritannien mit 2.100 Betroffenen und Polen mit 1.860.

Die Autoren werden von renommierten Wissenschaftlern bestätigt:
»Die Ergebnisse der Studie beruhen auf dem aktuellen Wissensstand zu den Auswirkungen von Feinstaub und den Erkenntnissen großer epidemiologischer Studien. Die Zahlen zeigen somit in korrekter Weise auf, wie groß die Auswirkungen der Kraftwerksemissionen auf die Sterblichkeit sind«, wird Annette Peters, die das Institut Epidemiologie II am Helmholtz-Zentrum München des Deutschen Forschungszentrums für Gesundheit und Umwelt leitet, von den Umweltschützern zitiert.

Der Ausstieg aus der Kohle wäre also nicht nur gut für’s Klima, sondern auch für die Gesundheit und würde das Gesundheitssystem deutlich entlasten. Bisher ist allerdings Großbritannien, dessen Kraftwerke selbst für beträchtliche Schäden sorgen, das einzige große EU-Mitglied, das einen Ausstieg aus dieser Technologie beschlossen hat. 2025 soll dort das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen. Die Studienautoren verweisen darauf, dass Deutschland das am stärksten betroffene Land ist und daher Großbritannien folgen sollte. Bis 2035 könnten hierzulande alle Kohlekraftwerke stillgelegt werden, meint der WWF.